Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 981
Eingetragen
21.12.1972
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit sonstigen Maschinen
Gegenstand
der Großhandel mit Maschinen, maschinellen Aggregaten und artverwandten Artikeln, ferner die Übernahme von Industrievertretungen sowie die Vornahme und Ausführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte und Handlungen, soweit diese zur Erreichung des Gesellschaftszwecks dienlich sind. Insbesondere gehört hierzu die Herstellung der vorbezeichneten und artverwandten Artikel sowie die Durchführung von Betriebsplanungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, im In- und Ausland Zweigniederlassungen zu errichten, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu erwerben, zu pachten oder sich an solchen in jeder Form zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.00%
48.65%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Anemonenweg 7, 79104 Freiburg
252.350 €
49.00%
Zinkgräefstraße 3, 69469 Weinheim
250.532 €
48.66%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dr. Keller Maschinen GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

Amtsgericht Freiburg

HR B 981

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019

1. Der Markt im Überblick

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Holzbearbeitungsbranche und entsprechend die Nachfrage nach technischen Ausrüstungen waren im Berichtszeitraum 2018/2019 insgesamt gut. Während im Maschinensektor eine gewisse Zurückhaltung im Investitionsverhalten der Anwender zu verzeichnen ist, ist die Nachfrage nach Werkzeugen, Elektrowerkzeugen und Montagewerkzeugen ungebrochen.

Den Absatz für Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeuge bestimmt in einem hohen Maße die Marktsituation. Wesentliche Antriebsfaktoren sind dabei die große Nachfrage nach Wohnraum, der nach wie vor sehr niedrige Zins für Baufinanzierungen sowie die profitable Anlage in Immobilien und Wohnungen aufgrund der sehr geringen Renditen für reine Geldanlagen. Hiervon profitierten direkt das Ausbaugewerbe wie der Innenausbau, die wichtige Zielgruppen für unser Unternehmen darstellen.

Die holzbearbeitenden Betriebe sind darüber hinaus auf vielfältigen Gebieten tätig. Beispielhaft seien Ladeneinrichtungen, Messebau, Büromöbel, Gaststätteneinrichtungen, Arztpraxen, Küchen, Wohnmöbel, aber auch Fenster, Treppen, Dachausbauten, Wintergärten und. spezielle Arbeitsbereiche mehr genannt.

Diese Spezialisierung stellt die unterschiedlichsten Anforderungen an die Herstellung der Produkte bezüglich deren Funktionalität, Optik, Design und der verwendeten Werkstoffe. Die Anforderungen an die Maschinentechnik sind deshalb meist nur mit absolut innovativen, hochwertigen, gesteuerten und vernetzten Maschinenlösungen zu erreichen, über die unser Unternehmen verfügt.

Im holzbearbeitenden Handwerk, das vornehmlich im privaten Bereich tätig ist, führt die Nachfrage nach umfangreichen Sanierungen, Umbauten, Erneuerungen und Montageleistungen noch immer zu einer anhaltend hohen Auslastung. Von dieser Situation profitiert in besonderem Maße der Absatz von Werkzeugen, Elektrowerkzeugen und Montagehilfen.

2. Lage und Entwicklung der Gesellschaft - Geschäftsjahr 2018/2019

Der Umsatz liegt mit TEUR 23.356 auf der Höhe des Vorjahres (TEUR 23.443). Dabei war der Werkzeugumsatz leicht rückläufig. Auch bei den stationären Maschinen konnten die Planziele nicht ganz erreicht werden. Der Rohertrag ist aufgrund geringerer Gewinnmargen in einzelnen Großaufträgen um 2,1 % auf TEUR 4.745 (Vorjahr: TEUR 4.831) gesunken.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte eine Kostenreduktion von TEUR 27 bzw. 1,8%% erzielt werden. Im wesentlichen resultiert diese aus den Bereichen der Verwaltungs-, Vertriebs- und Werbekosten. Die Personalkosten konnten nahezu stabil gehalten werden, sie sind um 1,0% gestiegen.

Die Bilanz schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 89 gegenüber einem Jahresüberschuss im Vorjahr von TEUR 64 ab. Das Ergebnis enthält Sondereffekte aus Beteiligungen. Das Eigenkapital hat sich hierdurch von TEUR 1.057 auf TEUR 968 verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,5 %. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 627 und das Umlaufvermögen um TEUR 698 erhöht.

Während des gesamten Geschäftsjahres war die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit gewährleistet. Der negative Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, neutrales Ergebnis und Veränderung Pensionsrückstellung) hat sich von TEUR 58 im Vorjahr auf TEUR 145 erhöht. Der negative Cashflow wurde durch eine höhere Inanspruchnahme des bestehenden Kreditrahmenvertrages ausgeglichen.

An den 3 Standorten Freiburg, Mannheim und Stuttgart wurden im Geschäftsjahr 2018/2019 durchschnittlich 67 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Wichtige Partnerschaften und Kooperationen

Die über 50 Jahre andauernde Mitgliedschaft zur eumacop, der Europäischen Maschinen Cooperation eG mit Sitz in Rödermark, besteht weiterhin. Die eumacop fungiert für seine Mitgliedsbetriebe als Marketing- und Einkaufsdienstleister. Wichtigstes gemeinsames Projekt ist die Erstellung des "Meisterkataloges". Die neueste Ausgabe erschien im April 2019.

Die langjährigen engen Verbindungen zu führenden Herstellern der Branche wie STRIEBIG, MARTIN und insbesondere HOMAG bestehen auf der Basis von Vertriebsvereinbarungen unverändert fort.

4. Verkaufsfördernde Aktivitäten und Veranstaltungen

Im November 2018 fand turnusgemäß die alljährliche Hausmesse in Mannheim statt. Die mit rund 1000 Besuchern an drei Tagen gut besuchte Veranstaltung, die sich vornehmlich an die regionalen Fachbetriebe und Fachleute aus der Holzbearbeitungsbranche richtet, schloss mit sehr guten Verkaufsergebnissen ab.

Auf der internationalen Fachmesse "Ligna" vom 27.- 31.05.2019 in Hannover, der mit über 90.000 Fachbesucher bedeutendsten internationalen Fachmesse für Holzbearbeitungstechnik der Welt, war unser Unternehmen mit der gesamten Vertriebsmannschaft auf den Messeständen der wichtigsten Lieferanten präsent. Neben der Kundenpflege und neuen Geschäftsanbahnungen konnten auch Direktaufträge abgeschlossen werden.

Über unsere Website informieren wir ständig über aktuelle Fachveranstaltungen sowie technische Neuerungen und Entwicklungen im Angebotsprogramm. Für Werkzeuge und Geräte wird ein eigener online-Shop unterhalten.

5. Chancen und Risiken des Unternehmens

Die langjährigen Verbindungen und das enge Netzwerk auf den verschiedensten Ebenen zu den marktführenden Herstellern unserer Branche gewährleisten, dass wir stets die neuesten Entwicklungen und Innovationen anbieten können. Dieses Knowhow erleichtert auch ganz wesentlich die Anbahnung neuer Geschäfte

Im Werkzeug- und Kleinmaschinenbereich verfügen wir über ein breites Komplettprogramm, das die Anforderungen und Erwartungen unserer Handwerkskunden vollständig abdeckt. Unser Angebot umfasst dabei bevorzugte Premium-Produkte der führenden Hersteller der Branche wie FESTOOL, MAKITA, BOSCH, FEIN und MAFELL.

Für den Vertrieb technisch anspruchsvoller Produkte aus diesem Bereich ist das Fachwissen der Verkaufsberater über Produkt und Anwendung neben der Verfügbarkeit von entscheidender Bedeutung. Deshalb schulen wir unsere Verkaufsberater regelmäßig bei den Herstellern, eine unabdingbare Voraussetzung zur Sicherung des Umsatzpotentials, insbesondere gegen den anonymen Wettbewerb im Internet.

Für den Vertrieb hochwertiger Maschinen und Anlagen ist ein fachlich kompetentes Serviceangebot zwingend erforderlich. Unsere Servicemitarbeiter werden deshalb regelmäßig und intensiv bei unseren Lieferanten geschult.

Ein seit Jahren gut funktionierendes Risiko-Management sichert unsere Forderungen ab, so dass auch weiterhin nur mit sehr geringen Forderungsausfällen zu rechnen ist. Größere und wertmäßig teure Maschinen und Anlagen werden nur gegen Vorauszahlungen geliefert, die in der Regel 90% vor Lieferung betragen. Darüber hinaus besteht bis zur vollständigen Bezahlung aller Lieferungen Eigentumsvorbehalt.

Risiken bestehen grundsätzlich im Hinblick auf mögliche Folgen aus Unsicherheiten auf den Finanzmärkten und anderen globalen Einflüssen wie politischen Unruhen, die Einfluss auf die wirtschaftliche Situation und die konjunkturelle Entwicklung nehmen.

6. Zukünftige Entwicklung und Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr ist ein Ergebnis geplant, das in die Gewinnzone zurückführt. Die Zahlen nach den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres liegen zwar noch hinter den Planungen zurück; der sehr gute Auftragsvorlauf sowie vor dem Abschluss stehende, erfolgversprechende Projektverhandlungen lassen auf ein Erreichen der gesteckten Umsatzziele schließen. Die sehr erfolgreiche Hausmesse in Freiburg Anfang November, auf der konkrete Verhandlungen über neue Investitionsvorhaben im Maschinenbereich geführt werden konnten, untermauert diese Prognose.

 

Freiburg, 01. Februar 2020

Die Geschäftsführung

Oliver Gillhaus

Bilanzen zum 30. Juni 2019 und zum 30. Juni 2018

AKTIVA

Anhang (TZ) 30.06.2019
EUR
30.06.2018
EUR
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.621 4.281
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.513 136.873
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 82.829 82.829
2. Genossenschaftsanteile 28.860 153.660
111.689 236.489
Summe Anlagevermögen 248.823 377.643
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte (2) 3.796.677 4.013.674
abzüglich
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (400.456) (833.720)
3.396.221 3.179.954
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 2.565.761 2.095.183
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.456 31.239
Summe Umlaufvermögen 6.004,438 5.306.376
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.672 6.902
6.260.933 5.690.921

PASSIVA

Anhang (TZ) 30.06.2019
EUR
30.06.2018
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 515.000 515.000
II. Gewinnrücklage 7.900 7.900
III. Bilanzgewinn (4) 445.545 534.518
968.445 1.057.418
B. Rückstellungen (5), (6) 975.033 942.829
C. Verbindlichkeiten (7)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.287.016 1.685.240
2. Übrige Verbindlichkeiten (8) 2.030.439 2.005.434
4.317.455 3.690.674
6.260.933 5.690.921

Gewinn- und Verlustrechnungen für die Zeit vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 und 2017/2018

Anhang (TZ) 2018/201
EUR
2017/201
EUR
1. Rohergebnis 4.744.807 4.831.305
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (2.726.445) (2.703.924)
b) Soziale Abgaben Aufwendungen für Altersversorgung (9) (580.557) (571.569)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (44.930) (46.948)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.496.441) (1.523.937)
(103.566) (15.073)
5. Erträge aus Beteiligungen 109.321 178.253
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.152 2.733
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (10) (90.746) (95.843)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 2
9. Ergebnis nach Steuern (81.839) 70.072
10. Sonstige Steuern (7.134) (6.238)
11. Jahres(fehlbetrag)/-überschuss (88.973) 63.834
12. Gewinnvortrag 534.518 470.684
13. Bilanzgewinn 445.546 534.518

Anhang zum 30. Juni 2019

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter der Nr. HRB 981 eingetragen. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung, Erläuterungen zur Bilanz

Im Geschäftsjahr wurde nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB die notwendige Zuführung von einem Fünfzehntel von EUR 38.628 berücksichtigt. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Sie entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung ertragsteuerlicher Regelungen.

(1) Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden sofort abgeschrieben und im jeweiligen Berichtsjahr als Zu- und Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren zum Bilanzstichtag nicht vorzunehmen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 (2) HGB ist nachstehend gezeigt:

Stand 01.07.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2019
EUR
Anschaffungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Programme 159.716 500 0 160.216
II. Sachanlage
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.738 40.410 (4.961) 732.187
III. Finanzanlage
1. Beteiligungen 82.829 0 0 82.829
2. Genossenschaftsanteile 153.660 0 (124.800) 28.869
236.489 0 (124.800) 111.680
1.092.943 40.910 (129.761) 1.004.092
Abschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 155.435 2.160 0 157.595
II. Sachanlage
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.865 42.770 (4.961) 597.674
715.300 44.930 (4.961) 755.269
Nettobuchwerte 377.643 248.823

(2) Die Betriebsstoffe und Waren sind mit den Einkaufspreisen bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips sind vorgenommen.

Anzahlungen sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

(3) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die erkennbaren Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

(4) Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

(5) In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 534.518 enthalten. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

(5) Die Pensionsrückstellungen sind mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G (Vorjahr: Richttafeln 2005 G) und einem Zinssatz von 2,94% p.a. (Vorjahr: 3,46% p.a.) ermittelt ist.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (2,94% p.a.) und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (2,15% p.a.) beträgt EUR 33.689. In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre.

Im Geschäftsjahr wurde nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB die notwendige Zuführung von einem Fünfzehntel von EUR 38.628 berücksichtigt. Innerhalb der nächsten 7 Jahre sind weitere EUR 15.444 zuzuführen.

(6) In den sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Es handelt sich im Wesentlichen um arbeits- und sozialrechtliche sowie Garantieverpflichtungen.

(7) Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis zu einem Jahr
TEUR
ein bis fünf Jahre
TEUR
mehr als fünf Jahre
TEUR
Summe
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.972 160 155 2.287
(im Vorjahr: 810 700 175 1.685)
2. Übrige Verbindlichkeiten 2.030 0 0 2.030
(im Vorjahr: 2.006 0 0 2.006)
4.002 160 155 4.317
(im Vorjahr: 2.816 700 175 3.691)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

(8) Sonstige Verbindlichkeiten bestehen im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 11). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 55).

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung, die nicht der EURO-Zone angehören, sind mit dem Kurs der Erstverbuchung bewertet. Es bestehen keine Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Stichtag eingetreten sind.

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

(9) Vom Personalaufwand entfallen EUR 39.067 auf Altersversorgung (Vorjahr: EUR 25.403).

(10) Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Veränderung der Abzinsungen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 21).

III. Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt am Bilanzstichtag TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 497). Der Nominalwert der Verpflichtungen beträgt TEUR 509. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Miet- und Leasingverträgen.

IV. Sonstige Angaben

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2018/2019 beschäftigten Gehaltsempfänger beträgt 55 Vollarbeitskräfte (einschließlich ein Geschäftsführer) und 12 Teilzeitbeschäftigte sowie 2 Auszubildende (Vorjahr: 55 Gehaltsempfänger, 11 Teilzeitkräfte und 1 Auszubildende).

Pensionsrückstellung ehemaliger Organmitglieder

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Organmitglieder belaufen sich auf TEUR 536. Es besteht ein Nachholbetrag (BilMoG) in Höhe von TEUR 15.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer ist:

• Oliver Gillhaus, Weikersheim - Kaufmann

 

Freiburg, den 16.10.2019

Die Geschäftsführung

Oliver Gillhaus

Bestätigungsvermerk des Abschlußprüfers: *)

Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Keller Maschinen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Keller Maschinen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., den 20. Februar 2020

HECHT und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathias Hecht, Wirtschaftsprüfer

Bernhard Tecklenborg, Wirtschaftsprüfer

*) Der Bestätigungsvermerk des Abschlußprüfers bezieht sich auf den vollständigen und nicht aufgrund der Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen verkürzten Jahresabschluß und Lagebericht der Gesellschaft.

Der vollständige Jahresabschluss wurde am 30.01.2020 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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