ORGATEX Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen May seit 22.3.2023 | Geschäftsführer |
Patrick Mueller seit 22.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ORGATEX GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR 01.07.2023 - 31.12.2023ORGATEX GmbH, LangenfeldDarstellung der Geschäftstätigkeit Die ORGATEX entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Produkte, die zur nachhaltigen Verbesserung von Produktionsabläufen und logistischen Prozessen in Unternehmen beitragen. Unsere Angebotspalette umfasst unter anderem Lösungen für die visuelle Kommunikation wie: Behälterkennzeichnungen, Stellplatzkennzeichnungen, Bodenmarkierungen und Visualierungsboards. Ein weiterer Schwerpunkt der Produktpalette umfasst Hilfsmittel, die die logistischen Prozesse innerhalb des Unternehmens schlank gestalten, wie: Bodenroller, Adapterpaletten, FiFo Bahnhöfe und Parkbuchten. Mit unseren innovativen eOX-Produkten bitten wir unseren Kunden die modernen und zukunftsorientierten Intralogistiklösungen an. Zu unseren Kernkompetenzen zählen: innovative Applikationen und Systeme für die verschiedenen Produktionsarten, Materialfluss und -logistik. Wirtschaftliches Umfeld und Entwicklung der Märkte Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als zuvor prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. (IMF: World Economic Outlook - Update January 2024). Zwar nahmen die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten im Verlauf des Jahres 2023 zunächst sukzessive ab, jedoch belasteten zwar rückläufige, jedoch weiterhin erhöhte Inflationsraten (global +6,8 Prozent) und die geldpolitische Straffung von Seiten der Zentralbanken sowie anhaltende und neue geopolitische Konflikte die Weltkonjunktur, wenn auch regional in unterschiedlichem Maße. (Ibid., Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 23/24, 26.06.2024). In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei und zuletzt auch steigende Unternehmensinvestitionen. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vorausgegangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Dort belasteten der fragile Immobiliensektor, eine schwache Binnennachfrage, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. (IMF: World Economic Outlook - Update January 2024; BMWK: Langsam aber robust - Globale Wachtsumsperspektiven zu Jahresbeginn leicht verbessert). Besonders gedämpft fiel das Wachstum im Euroraum aus, wo die Verbraucherstimmung unter den anhaltenden Auswirkungen der hohen Nahrungsmittel- und Energiepreise litt. Zudem wurden private und die Unternehmensinvestitionen von den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten deutlich gebremst. (RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung: Konjunkturberichte - Die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende 2023. Jahrgang 74 (2023), Heft 4). Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. (BMWK: Langsam aber robust - Globale Wachtsumsperspektiven zu Jahresbeginn leicht verbessert; European Commission: Winter 2024 Economic forecast; https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_24_730; 09.07.2024). Der globale Warenhandel schrumpfte 2023 um real 1,2 Prozent. Die Importnachfrage war im Jahr 2023 in den meisten Regionen schwach, insbesondere in Europa, aber auch in Nordamerika und Asien. Die wichtigsten Ausnahmen waren der Nahe Osten und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), wo die Einfuhren stark anstiegen. Diese schwache Nachfrage verringerte entsprechend das Exportvolumen in Europa und verhinderte eine stärkere Erholung in Asien, während das Bild in anderen Regionen uneinheitlich war. (WTO: Global Trade Outlook and Statistics - April 2024). Die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In der EU 27 ging sie sogar um fast 2,0 Prozent zurück. In den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion ganz knapp vermieden werden (+0,2 Prozent). Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs, wobei China (+4,2 Prozent) und die osteuropäischen Länder überdurchschnittlich zulegten. (IFW Kiel: Kieler Konjunkturberichte Nr. 111 (2024|Q1), Statista:). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023, im weiterhin krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Zudem dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Krise nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Jedoch verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurück - besonders verantwortlich dafür war der Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen, wie der Chemie- und Metallindustrie, im Vergleich zum Vorjahr erneut. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. (Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024; EHI: Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen;https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2023/deutscher-maschinenbau-duesterer-ausblick-auf-das-jahr-2024.html, 09.07.2024). Der private Konsum nahm im Berichtsjahr preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 vor allem durch den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen seine preisbereinigten Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr um -1,7 Prozent. (Ibid). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 Prozent. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen PKW-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. (Ibid). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Außenhandel bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt 3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. (Ibid). Branchenbedingte Rahmenbedingungen Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht sank der Maschinenumsatz weltweit preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 um 1,5% im Vergleich zum Vorjahr. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. (VDMA: Maschinenbau Konjunktur international, Dezember 2023). Die EU-Maschinenproduktion stieg preis- und kalenderbereinigt in 2023 um 0,7% Prozent an, nach +5,2 Prozent Wachstum im Vorjahr. Damit fiel das Jahresergebnis etwas besser aus als zunächst erwartet. Während die ersten beiden Quartale 2023 mit +6 Prozent bzw. +2,5 Prozent noch Zuwächse generierten, verfehlte die Maschinenproduktion im dritten Quartal den Vorjahreswert um 1,1 Prozent und im vierten Quartal sogar um 4,2 Prozent. (VDMA, Maschinenbau in Zahl und Bild 2023, https://www.vdma.org/maschinenbau-zahl-bild, 09.07.2024). Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Rumänien (+10,6 Prozent), Polen (+5,7 Prozent), Niederlande (+4,1 Prozent), Schweden (+3,5 Prozent) sowie Finnland, Frankreich, Österreich und Belgien (jeweils ca.+3 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in Tschechien, Dänemark (jeweils ca. -2 Prozent) und Bulgarien (-11 Prozent). (Ibid). In Deutschland nahm in Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte der Umsatz nominal zwar um +7,7 Prozent zu. Real entsprach das aber nur einem Wachstum von 0,5% Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau erreichte in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254,6 Mrd. Euro und sank damit im Vergleich zum Vorjahr real um 0,6 Prozent. (Ibid). Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestelleingängen, die das Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent verfehlten. Die Neuaufträge aus den EURO-Partnerländern gingen um 16 Prozent zurück, aus den Nicht-EURO-Ländern kamen 11 Prozent weniger Aufträge. Auch aus dem Inland kamen keine Impulse, hier ging der Auftragseingang um 11 Prozent zurück. (Ibid). Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, jedoch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Zudem darf der immer noch ungewöhnlich hohe Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. (Ibid). Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Dadurch sank die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich ab. (Ibid). Materialengpässe lösten sich Anfang des Jahres weitgehend auf. Erneut belastet wurden die Lieferketten aber erneut ab Ende 2023 durch Angriffe auf Schiffe im Roten Meer in Folge des Nah-Ost-Konflikts. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz anhaltendem Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Geschäftsverlauf Hinweis: Da die Jahresabschlusskennzahlen des Rumpfwirtschaftsjahres mit den Vorjahreskennzahlen nicht auf Ganzjahresbasis vergleichbar sind, wurden die Vorjahreskennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zwecks Vergleichbarkeit halbiert. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der ORGATEX GmbH erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,9%. Dies entspricht in etwa der Prognose aus dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse stellen eine steuerungsrelevante Kennzahl dar. Ertragslage Im Berichtsjahr erhöhte sich das Rohergebnis um 14,3 % (TEUR 6.645; Vorjahr TEUR 5.815), bei einer Verringerung der Materialaufwendungen um 11,9 %. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich um TEUR 653 auf TEUR 1.599 (hälftiges Vorjahr TEUR 2.252 / gesamtes Vorjahr TEUR 4.504). Die um TEUR 353 gestiegenen Personalaufwendungen, die um TEUR 393 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die vorgenommene Abschreibung der Beteiligung in Höhe von TEUR 706 haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit negativ beeinträchtigt. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.146 (hälftiges Vorjahr TEUR 1.824 / gesamtes Vorjahr TEUR 3.649) erzielt. Vermögens- und Finanzlage Insgesamt verminderte sich die Bilanzsumme gegenüber dem 30. Juni 2023 um TEUR 76 auf TEUR 19.595. Ursächlich hierfür waren bei den Aktiva vor allem die Zunahmen der Vorräte (um TEUR 530) und der Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Vermögensgegenständen (um TEUR 302). Demgegenüber standen insbesondere ein um TEUR 80 geringeres Sachanlagevermögen, um TEUR 706 niedrigere Finanzanlagen sowie um TEUR 379 niedrigere flüssige Mittel. Auf der Passivseite zeigte sich die Zunahme der Bilanzsumme im Wesentlichen bei den Rückstellungen (um TEUR 167). Das Eigenkapital ist im Wesentlichen aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 1.146 angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,4 % (Vorjahr: 19,4 %). Gegenläufig sind die sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen aufgrund Tilgung von Darlehen um TEUR 1.500 gesunken. Zahlungen erfolgten auf der Debitoren- und der Kreditorenseite überwiegend innerhalb der Skontofrist. Allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nachgekommen werden. Gesamtbeurteilung Entsprechend den Erwartungen sind die Umsätze im Berichtsjahr verglichen mit der Hälfte des Vorjahresumsatzes gestiegen. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum hälftigen Jahresüberschuss des Vorjahres bei deutlich gestiegenen Personalkosten, betrieblichen Aufwendungen und aufgrund der Abschreibung auf Beteiligungen in Höhe von TEUR 706 um TEUR 678 reduziert. Personalbereich Die Zahl der Beschäftigten zum Ende des Geschäftsjahres 2023 belief sich auf 67,0 Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer). Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung orientiert sich an unseren Kundenanfragen. Zur Stärkung unserer Marktposition als Komplettanbieter streben wir eine Erweiterung unserer Produktpalette und damit die Erschließung neuer Märkte und Kunden an. Im Geschäftsjahr wurden keine Entwicklungskosten aktiviert. Risiken der künftigen Entwicklungen Die Entwicklung unseres Geschäfts und der damit verbundenen finanzwirtschaftlichen Ziele hängt neben der konjunkturellen Entwicklung der für uns relevanten Länder und Regionen auch von der technischen Entwicklung ab. Den Marktrisiken wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen begegnet. Zur Vermeidung nachfolgender Risiken, die durch die Geschäftsleitung als relevant für das Unternehmen festgelegt wurden, sind feste Abläufe im Unternehmen integriert. Die Risiken sind im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Auftragseingangsrisiko In den laufenden Besprechungen der Vertriebsabteilung wird die Forecast-Ermittlung ständig aktualisiert und mit den Planungen verglichen. Dies ermöglicht uns frühzeitig auf einen negativen Trend zu reagieren. Technische Risiken Risiken bei der technischen Entwicklung erkennen und überwachen wir mit dem Vier-Augen-Prinzip. Vor Annahme eines Auftrags werden die technischen Spezifikationen, die Vorkalkulation und die angebotene Konzeption von einem technischen Projektleiter überprüft. Im Zweifelsfall wird die Geschäftsleitung involviert, die dann über die weitere Vorgehensweise entscheidet. Herstellungsrisiko Die Produktpalette der ORGATEX GmbH ist im hohen Maße standardisiert und vor Markteinführung auf Industrietauglichkeit getestet. Hieraus entsteht nur ein geringes Risiko. Forderungsausfälle Dem Forderungsausfallrisiko wird insbesondere durch Einholung von Bonitätsanfragen sowie einem konsequenten Mahnwesen Rechnung getragen. Beschaffung Als handelndes und produzierendes Unternehmen sind wir einem normalen Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch ein aktives Lieferantenmanagement werden Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermieden und Lieferbeziehungen optimiert. Geplante Investitionen Die geplanten Investitionen betreffen weiterhin im Wesentlichen den Ausbau der Digitalisierung des Unternehmens mit gleichzeitigen Prozessverbesserungen durch die Einführung eines neuen ERP-Systems. Chancen und Risiken der Entwicklung Zukunftsgerichtete Aussagen über Risiken und Chancen beruhen auf heutigen Kenntnissen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der ORGATEX GmbH liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Leistungen wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie hier als zu erwarten angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere auf Grund folgender Faktoren: Auswirkungen der Ukrainekrieg, Änderungen der wirtschaftlichen Lage, Einführung konkurrierender Geschäftsfelder durch andere Unternehmen, unerwartete Forderungsausfälle von Großkunden sowie gesetzliche Änderungen. Dies vorgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen in Ergänzung zum Risikobericht wie folgt beurteilt: Derzeit erkennen wir signifikante Anzeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung am Markt. Die Nachfrage hat sich in einigen Sektoren abgeschwächt, und die Unsicherheiten bei Kunden und Partnern sind bemerkbar. Der anhaltende Preisdruck und die gestiegenen Kosten in vielen Bereichen verlangen auch von uns eine noch präzisere Steuerung und Anpassungsfähigkeit. Optimierte Abwicklungsprozesse sowie fachlich kompetentes Personal sind Garanten für effektive und kostensparende Projektabwicklung und tragen somit einen wesentlichen Teil daran, die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Durch die Diversifikation in einzelne Geschäftsbereiche ist die ORGATEX GmbH auch zukünftig auf Schwankungen innerhalb einzelner Branchen gut vorbereitet. Die Chancen sind im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Ausblick der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 Allgemeine Erwartungen zur Geschäftsentwicklung Der andauernde Ukraine-Krieg, Nahostkonflikt, Neuwahlen in den USA belasten die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringen große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe stellen ein beträchtliches Risiko und schwächen das Wirtschaftswachstum deutlich ab. Aufgrund einer deutlichen Intensivierung der Vertriebsaktivitäten, guten Auftragseingängen für neue Produkte und wirksamen Verbesserungen im Online-Marketing versuchen wir dem negativen Trend entgegenzusteuern. Unsere Strategie für das kommende Jahr wird darauf ausgerichtet sein, weiterhin unsere Marktposition zu stärken, indem wir unsere Kundenorientierung weiter intensivieren, um auf dem Wachstumskurs zu bleiben. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir für 2024 eine realistische Prognose. Wir gehen davon aus das Wachstumstempo im Vergleich zu dem Vorjahr leicht verlangsamen wird. Diese Prognose beruht auf einer vorsichtigen Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der absehbaren Marktentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein etwa doppelt so hoher Umsatz wie im abgelaufenen Rumpfwirtschaftsjahr erwartet.
Langenfeld, den 13. Dezember 2024 ORGATEX GmbH Jürgen May, Geschäftsführer Patrick Mueller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Umstellung vom abweichenden Geschäftsjahr zum Kalenderjahr erfolgte zum 01.07.2023 (Rumpfjahr 01.07.2023 bis 31.12.2023). Mit Beschluss vom 9. Februar 2023 wurde die Gesellschaft rückwirkend auf den Beginn des Geschäftsjahres zum 01.07.2022 in eine GmbH umgewandelt (formwechselnde Umwandlung). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeines Die Bilanz der Gesellschaft ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt worden; für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 276 und § 288 HGB in Bezug auf Angaben im Anhang wurde Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung der Bilanz waren im Wesentlichen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Diese liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Bewertung des Warenbestandes erfolgt mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Netto-Forderungsbestandes vorgenommen. Die Guthaben und Kassenbestände werden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis mit EUR 99.116,66. Der Posten gehört zugleich zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit EUR 100.965,06 und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht mit EUR 56.351,84 gehören zugleich zu Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Anlagevermögen Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Umlaufvermögen Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 545.900,00 (Vorjahr: Euro 537.950,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Vorsteuerforderungen. Rückstellungen Die Rückstellungen haben insgesamt Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen enthalten im Wesentliche Positionen für Personalkosten, Urlaub sowie Prüfungs- und Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Angaben zu Restlaufzeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr beträgt Euro 474.842,12 (Vorjahr: Euro 364.819,49). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr beträgt Euro 13.542.227,74 (Vorjahr: Euro 15.042.227,74). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 12.042.227,74 (Vorjahr: Euro 12.042.227,74). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft ist neben ihrer Tochtergesellschaft 1A Tapes GmbH einem Rückerstattungsschuldverhältnis gegenüber dem Freistaat Thüringen beigetreten (öffentlich-rechtlicher Schuldbeitritt). Es bestehen zwei Verträge über den öffentlich-rechtlichen Schuldbeitritt: 1. Gemäß Zuwendungsbescheid vom 07.05.2019 über EUR 950.000,00 2. Gemäß Zuwendungsbescheid vom 20.12.2023 über EUR 586.500,00 Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering angesehen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In Bezug auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Nachtragsbericht Nach Abschlussstichtag haben die derzeitigen Ereignisse nach wie vor negative Auswirkungen auf das laufende Geschäft. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist unverändert nicht gefährdet. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 65 davon 9 Teilzeitbeschäftigte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Jürgen May, Langenfeld, ausgeübter Beruf: Kaufmann Dr. Georg Baumann, Amberg, ausgeübter Beruf: Kaufmann Patrick Müller, Kassel, ausgeübter Beruf: Kaufmann Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Langenfeld, den 13. Dezember 2024 Jürgen May Patrick Mueller sonstige Berichtsbestandteile
Langenfeld, den 13. Dezember 2024 gez. Jürgen May, Geschäftsführer gez. Patrick Mueller, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ORGATEX GmbH, Langenfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ORGATEX GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ORGATEX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 13. Dezember 2024 DELTA
Treuhand GmbH
gez. Roland Knoll, Wirtschaftsprüfer gez. Martin Knoll, Wirtschaftsprüfer |
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