Arlt Computer-Produkte GmbH

Hindenburgstraße 8, 71106 Magstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 245090
Eingetragen
27.6.2000
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von bestückten LeiterplattenGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Montage von Computern und sonstigen elektronischen Geräten aus vorgefertigten Baugruppen sowie die Lagerhaltung dieser Gegenstände und der Vertrieb an gewerbliche Abnehmer

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adrian Moro
seit 13.3.2013
Prokura
Robin Scheller
seit 28.7.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arlt Computer-Produkte GmbH

Magstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

A. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft hat im Kalenderjahr 2023 (10 Monate unseres Geschäftsjahres) stagniert. Insgesamt sank das BIP um 0,3 %, die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Der Rückgang wirkte sich besonders im produzierenden Gewerbe aus, die Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft eher. Neben den energieintensiven Produktionszweigen hatten es auch das Baugewerbe sowie die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe schwer. Dies lage vor allem am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirkte sich auch unmittelbar für unser Unternehmen aus: Im Jahr 2023 setzte sich die in 2022 begonnene Entwicklung fort. Schon im Vorjahr hatte der Beginn des Krieges in der Ukraine einen deutlichen und unmittelbaren Effekt auf das Kaufverhalten der Verbraucher unter anderem bedingt durch den Kaufkraftverlust aufgrund der Teuerungsraten bei den Energiekosten und der daraus resultierenden Inflation, was wiederum die Nachfrage leider deutlich hemmte. Die Nachfrage ließ im Jahr 2023 nochmal etwas nach, da Verschiebungen im Ausgabeverhalten der Verbraucher stattgefunden haben, so wurde mehr Geld in Urlaub und Freizeitaktivitäten gesteckt. Anschaffungen im IT-Bereich wurden in der Priorität der Verbraucher deutlich nach hinten gerückt. 2023 war das zweite Jahr in Folge, in dem der Anteil am privaten Konsum, der in den Einzelhandel fließt, zurückging.

Einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor haben unverändert Unternehmen, die individualisierte IT-Produkte anbieten können. Der Multi-Channel-Ansatz, der Online-Präsenz mit Produktwelt verbindet, wird auch von uns als Strategie weiter ausgebaut. Wir haben weiter versucht, unsere Online-Präsenz weiter zu verstärken, unter anderem durch regelmäßige Modernisierung unserer Homepage, diese ist nun noch vielseitiger und plattformübergreifender.

Wir versuchen wie in den Vorjahren, dieser Marktsituation mit Qualität und Service zu begegnen; das Ziel muss immer sein, das Sortiment den Kundenwünschen entsprechend zu gestalten und die vorhandenen Kunden zu Kaufkunden zu machen.

C. Lage des Unternehmens

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahreswert mit einer Verminderung um 7,9 % (im Vorjahr Rückgang über 10 %) weiter reduziert. Von dieser Entwicklung waren im wesentlichen die Posten der Vorräte und der Liquiden Mittel betroffen. Auf der Passivseite wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abgebaut, durch den auszuweisenden Verlust jedoch auch das Eigenkapital geschmälert. Auch nach diesem wirtschaftlich unbefriedigenden Jahr bleibt die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft bei einer Eigenkapitalquote von 65,44 % (nach 66,0 % im Vorjahr) weiterhin stabil.

Unverändert werden keine Bankkredite in Anspruch genommen. Liquidität ist stets gegeben. Investitionen werden als Erhaltungsinvestitionen getätigt.

Unser Rohergebnis war mit T€ 4.968,5 nach T€ 5.798,4 im Vorjahr erneut rückläufig, jedoch konnte der Rückgang auf T€ 829,9 nach rd. T€ 3.500,0 abgebremst werden. Das Jahresergebnis ist dagegen um T€ 1.030,1 gesunken: im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von T€ 105,4 erzielt, im Berichtsjahr war ein Jahresfehlbetrag von T€ 924,7 auszuweisen. Die Ursachen hierfür liegen fast ausschließlich in den rückläufigen Margen bei Umsatzrückgang, darüber hinaus sind auch die Personalkosten als wesentlicher Faktor der übrigen Kosten im Berichtsjahr um T€ 231,8 angestiegen.

Die Umsatzträger sind unverändert PC-Systeme aus eigener Herstellung, Notebooks, Tablets und Monitore namhafter Hersteller sowie deren Zubehör.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken es Unternehmens

Wir verfolgen weiter die Politik, in den Filialstandorten auf Servicethemen zu setzen und mit unserer produkt- und beratungsmäßigen Aufstellung unsere Marktposition zu sichern.

Das Filialnetz ist seit geraumer Zeit unverändert und blieb auch konstant.

Die Chancen für unsere Gesellschaft sehen wir in unserer bisher bewiesenen Fähigkeit, die Marktentwicklung richtig einzuschätzen und unser Produktportfolio den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Derzeit sind keine Sortimentserweiterungen außerhalb der aktuellen Branche geplant. Risiken liegen in der Suche nach qualifiziertem Personal, was sich weiterhin in allen Tätigkeitsbereichen unserer Gesellschaft bemerkbar macht und auch durch politische Entscheidungen der Bundesregierung weiter erschwert wurde.

Aufgrund des nach wie vor sehr schlechten Konsumklimaindexes im Endkundengeschäft aufgrund der Kriege und der schwierigen Konjunkturlage, erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr weitere Einbußen bei Umsatz und Rohergebnis.

 

Magstadt, 31. Oktober 2024

gez. Scheller

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 293.269,51 68.869,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.130,50 16.231,50
II. Sachanlagen 277.139,01 52.638,01
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.436,00 20.029,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4,50 4,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.698,51 32.604,51
B. Umlaufvermögen 11.454.462,03 12.686.261,95
I. Vorräte 7.846.681,97 8.928.844,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.510.186,42 1.266.231,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 31.203,14 2.359,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.097.593,64 2.491.186,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.865,53 8.918,00
Aktiva 11.757.597,07 12.764.049,46

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.499.627,91 8.424.307,88
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 24.934,71 24.934,71
III. Gewinnvortrag 8.299.373,17 8.193.954,76
IV. Jahresfehlbetrag 924.679,97 -105.418,41
B. Rückstellungen 846.729,99 645.957,02
C. Verbindlichkeiten 3.411.239,17 3.693.784,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 221.101,93 212.882,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 221.101,93 212.882,03
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.190.137,24 3.480.902,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.190.137,24 3.480.902,53
Passiva 11.757.597,07 12.764.049,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.968.477,99 5.807.624,84
2. Personalaufwand 1.861.524,74 1.629.746,90
a) Löhne und Gehälter 1.453.342,86 1.351.267,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 408.181,88 278.479,26
davon für Altersversorgung 161.380,16 23.333,48
3. Abschreibungen 28.940,30 32.430,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.940,30 32.430,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.149.502,83 4.069.596,36
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 20.213,10
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.919,04 3.558,02
davon Erträge aus Abzinsung 6.634,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.937,78
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -154.682,65 -28.425,70
8. Ergebnis nach Steuern -921.825,97 107.835,17
9. sonstige Steuern 2.854,00 2.416,76
10. Jahresfehlbetrag 924.679,97 -105.418,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Arlt Computer-Produkte GmbH hat ihren Sitz in Magstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 245090 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Arlt Computer Produkte GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 737.425,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet wurden.

Gegenüber den Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethonden im Wesentlichen beibehalten werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.11.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.268,59 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 243.268,59 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.616,70 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 103.243,91 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.179,34 247.718,84 120.378,11
Summe Sachanlagen 552.039,95 247.718,84 120.378,11
Summe Anlagevermögen 795.308,54 247.718,84 120.378,11
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.10.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 243.268,59
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 243.268,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 29.616,70
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 103.243,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 546.520,07
Summe Sachanlagen 0,00 679.380,68
Summe Anlagevermögen 0,00 922.649,27
kumulierte Abschreibung 01.11.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.10.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 227.037,09 101,00 0,00 0,00 227.138,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 227.037,09 101,00 0,00 0,00 227.138,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.587,70 593,00 0,00 0,00 10.180,70
2. technische Anlagen und Maschinen 103.239,41 0,00 0,00 0,00 103.239,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 386.574,83 22.623,84 120.377,11 0,00 288.821,56
Summe Sachanlagen 499.401,94 23.216,84 120.377,11 0,00 402.241,67
Summe Anlagevermögen 726.439,03 23.317,84 120.377,11 0,00 629.379,76
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.10.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.10.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 16.130,50 16.231,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 16.130,50 16.231,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 19.436,00 20.029,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4,50 4,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 257.698,51 32.604,51
Summe Sachanlagen 0,00 277.139,01 52.638,01
Summe Anlagevermögen 0,00 293.269,51 68.869,51

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.270,00 der der Ausschüttungssperre unterliegt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 891.167,008910
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 415.752,0017,98
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 415.752,0017,98
verrechnete Aufwendungen 153.712,00
verrechnete Erträge 6.634,03

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro. (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeite, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. (Vorjahr: 0,00 Euro).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 243.025,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
Leasingverpflichtungen 48.025,00 144.075,00 0,00
Mietverpflichtungen 195.000,00 585.000,00 0,00

IV. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
Arbeiter 12
Angestellte 26
leitende Angestellte 7
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Robin Scheller ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 924.679,97 Euro.

Auf neue Rechnung werden Euro 7.374.694,10 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Magstadt, den 16.10.2024

gez. Scheller

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Arlt Computer-Produkte GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Arlt Computer-Produkte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.10.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arlt Computer-Produkte GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.10.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis 31.10.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 31.10.2024

RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer

Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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3 nahegelegene Organisationen

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