Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 701985
Vorher
Durlum PROFIL GmbH
Eingetragen
8.4.2005
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Fabrikation von und Handel mit Leuchten, elektrischen Geräten, Gebäude- und Raumdecken und Blechteilen sowie die Ausübung aller damit verbundenen Tätigkeiten, insbesondere Planungs- und Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Marco Ruf
seit 24.7.2025
Prokura
Stefanie Reuter
seit 26.2.2016
Prokura
Manfred Werner
seit 13.8.2014
Prokura
Peter Louis Reuter
seit 14.1.2008
Geschäftsführer
Jörg Stieren
seit 14.1.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DURLUM-LEUCHTEN Gesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DURLUM-LEUCHTEN Gesellschaft mit beschränkter Haftung Lichttechnische Spezialfabrik
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

durlum GmbH

Schopfheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Mit der Herstellung von Decken- und Beleuchtungssystemen sind wir im Baunebengewerbe tätig. Wir schaffen integrale, organische Komponenten für ganzheitliche Architektur und richten unsere Arbeitsweise auf Effizienz und ökologischen Anforderungen aus.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in der Regel mindestens in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Es erfolgen viele projektspezifische Produktentwicklungen die in den Projekten des Monats dokumentiert werden. Die Entwicklungskosten bewegten sich im Berichtsjahr im üblichen Rahmen. Aktivierungen darauf wurden nicht vorgenommen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, geprägt durch hohe Inflation, steigende Energiekosten und das anhaltend hohe Zinsniveau, haben auch im Geschäftsjahr 2023 spürbare Auswirkungen auf das Baugewerbe gezeigt. Insbesondere der Bürobau steht vor Herausforderungen, da Investitionsentscheidungen zunehmend zurückhaltend getroffen werden. Die durlum GmbH begegnet diesen Unsicherheiten durch verstärkte Investitionen in die Entwicklung und Erschließung alternativer Absatzmärkte.

Zum Zeitpunkt dieses Berichts ist für das Jahr 2023 festzustellen, dass sinkende Rohstoffpreise eine gewisse Entlastung bei den Materialkosten bewirkten. Dennoch bleiben Rückgänge bei Auftragseingängen aufgrund der gedämpften Bauaktivität ein zentrales Risiko für die gesamte Branche. Die durlum GmbH trägt diesem Umstand durch einen konsequenten Fokus auf Kostenmanagement und betriebliche Effizienz Rechnung.

Unsere Marktposition und unsere kontinuierlichen Produktinnovationen bestätigen den Erfolg unserer strategischen Geschäftspolitik. Durch den gezielten Produkt- und Projektfokus hat die durlum GmbH eine stabile Marktposition erreicht. Insbesondere die Flexibilität, die aus flachen Hierarchien sowie der hohen Qualifikation und Ausbildung der Mitarbeiter resultiert, erweist sich als bedeutender Wettbewerbsvorteil. Um die Ertragslage der durlum GmbH weiter zu stärken, liegt der Fokus auf der Akquise von Großprojekten sowie auf der fortlaufenden Optimierung der Kalkulationen und Kostenstrukturen. Dies wird durch einen intensiven Austausch zwischen Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitern unterstützt.

Die durlum GmbH bleibt weiterhin nach ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Die Nachhaltigkeit unserer Produkte und Fertigungsverfahren ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Diese Themen gewinnen weiterhin an Bedeutung, insbesondere im Umgang mit Energie. Im Jahr 2023 lag der Fokus erneut auf der effizienten Nutzung von Strom und Erdgas, worauf im Risikobericht detaillierter eingegangen wird.

II. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 stellte sich bei der durlum GmbH aufgrund der anhaltend unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eines herausfordernden Marktumfelds ein Umsatzrückgang von 12% auf 29,5 Mio. EUR ein (VJ 33,6 Mio. EUR). Ein zusätzlicher, signifikanter Treiber des Umsatzrückgangs war auch die Entspannung auf den Energie- und Rohstoffmärkten, welche 2023 zu rückläufigen Preisen führte.

Das 1. Quartal 2023 zeigte eine zurückhaltende Umsatzentwicklung im Vergleich zum starken Vorjahresbeginn. In den Quartalen Q2 und Q3 konnte dieses Niveau leicht gesteigert werden, bevor im 4. Quartal ein starker Jahresendspurt gelang. Der Auftragseingang blieb über das Jahr hinweg auf einem soliden Niveau, und die Nachfrage nach unseren innovativen Lösungen trug zu einer positiven Auslastung bei. Zum Jahresende bot der gute Auftragsbestand eine vielversprechende Perspektive für das Geschäftsjahr 2024.

Der Materialanteil am Umsatz konnte weiter reduziert werden. Die gesunkenen Rohstoffpreise wurden durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik und optimierte Prozesse effizient genutzt, was sich positiv auf die Margen auswirkte.

Das Rohergebnis reduzierte sich aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung absolut um 11 % bzw. 2.013 TEUR. Der Personalaufwand reduzierte sich in Folge der niedrigeren Betriebsleistung, auch nach Anpassungen bei Gehältern und Sozialleistungen, um 43 TEUR (0,5 %).

Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöhte sich vor allem aufgrund des hohen Forderungsbestandes auf 17.874 TEUR per 31.12.2023.

Aufgrund des schwierigen Marktumfelds und des reduzierten Umsatzes erzielte die durlum GmbH einen Jahresfehlbetrag von 95 TEUR.

III. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht substantiell verändert. Die liquiden Mittel haben sich zum 31.12.2023 aufgrund des hohen Auftragsbestands leicht reduziert. Dieser Reduktion steht ein deutlicher Anstieg an Forderungen aus den laufenden Projekten entgegen. Diese Entwicklung ist plangemäß und angesichts steigender Umsätze und der Materialpreisentwicklung zu erwarten.

Unsere Finanzierung ist gesichert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Bilanzsumme ist aufgrund der hohen Projektforderungen und -Verbindlichkeiten auf 17.874 TEUR gestiegen (VJ: 16.990 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist auf 16,9% gesunken (VJ: 18,4%).

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten.

• Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 10,6% der Bilanzsumme. Die Laufzeit und die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten sind kurzfristig.

• Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 13,0% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übersteigen deutlich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (4.944 TEUR zu 2.330 TEUR, jeweils ohne verbundene Unternehmen).

Unsere wirtschaftliche Lage ist für die nahe Zukunft als gut zu bezeichnen. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 befand sich mit ca. 9,2 Mio. EUR auf einem hervorragenden und langjährig deutlich überdurchschnittlichen Niveau.

Das wirtschaftliche Umfeld hat sich durch die konjunkturelle Abkühlung in Deutschland insgesamt verschlechtert, die Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus sind im Kernmarkt Deutschland und Schweiz derzeit nicht zuverlässig abschätzbar. Die durlum GmbH verfügt über Liquiditätsreserven, um einen Umsatzrückgang aufzufangen, mit dem für 2024 aber nicht zu rechnen ist, siehe folgender Prognosebericht.

C. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wurde eine Gesamtleistung von etwa 37,8 Mio. EUR budgetiert. Dieses Budget berücksichtigt neben dem im Folgenden beschriebenen Großauftrag auch die weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen, insbesondere das hohe Zinsniveau und die zurückhaltende Investitionstätigkeit im Bausektor. Gleichzeitig erwartet die durlum GmbH, dass die stabilisierten Rohstoff- und Energiepreise, die bereits 2023 beobachtet wurden, auch in 2024 Bestand haben und somit zu einer kalkulatorischen Entlastung beitragen können.

Ein besonderer Meilenstein für 2024 ist die Sicherung eines Großauftrags im Mittleren Osten. Dieser umfasst die Lieferung kundenspezifischer LED-Leuchtensysteme für ein bedeutendes Bauvorhaben, das höchste logistische und technische Anforderungen erfüllt. Dieser Auftrag wird voraussichtlich zusätzliche Einnahmen von rund 6 Mio. EUR generieren, die das Budget aus der regulären operativen Geschäftstätigkeit deutlich ergänzen. Zum Zeitpunkt dieses Berichts sind diese geplanten Einnahmen vollständig durch Letter of Credit abgesichert, was die Planungssicherheit entscheidend erhöht. Der Großauftrag wird nicht nur das Geschäftsergebnis positiv beeinflussen, sondern auch unsere Marktposition in der Region weiter festigen.

Für 2024 wird aufgrund dieser Entwicklungen ein deutlich positives Ergebnis angestrebt.

Die Aufwendungen für Gewährleistungen werden weiterhin genau überwacht, um das Niveau der letzten Jahre stabil zu halten oder zu verbessern. Die gestärkten Controlling-Strukturen und Qualitätsprozesse sollen in 2024 weiter ausgebaut werden, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Qualität der Produkte zu sichern. Ein Schwerpunkt bleibt die zusätzliche Qualifizierung der Mitarbeitenden durch Fortbildungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich Prozess- und Qualitätsmanagement.

Wir setzen auch 2024 auf die Optimierung unserer Arbeitsabläufe und Unternehmensstrukturen, um uns weiterhin an die sich wandelnden Marktanforderungen anzupassen. Organisatorische Anpassungen aus den Vorjahren haben bereits deutliche Verbesserungen gebracht und bilden die Grundlage für weitere Effizienzsteigerungen.

Im Produktbereich liegt unser Fokus auf der Weiterentwicklung innovativer Lösungen im Leuchten- und Tageslichtbereich. Neue Produkte, die architektonische Highlights schaffen, sowie unsere Flexibilität in der Projektrealisierung stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Fähigkeit, individuelle Kundenwünsche auch während laufender Projekte umzusetzen, bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Geschäftspolitik.

Durch bewährte Produkte, Neuentwicklungen, Prozessverbesserungen und die weitere Internationalisierung unseres Vertriebsnetzes erwarten wir eine Stabilisierung unserer Marktposition. Dabei setzen wir auf nachhaltiges Wachstum, auch in internationalen Märkten, wo wir Potenziale für Produktinnovationen, Großaufträge und Infrastrukturprojekte sehen.

Trotz der Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen und die konjunkturellen Herausforderungen in Deutschland beurteilen wir die Perspektiven für 2024 insgesamt positiv. Unser strategisches Ziel bleibt es, Innovation, Effizienz und Marktdurchdringung weiter voranzutreiben, um auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu bleiben.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Die durlum GmbH sieht sich weiterhin einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dies erfordert ein modernes und wettbewerbsfähiges Produktportfolio sowie die Konzentration auf margenträchtige Projekte mit kundenspezifischen Produkten, um die Marktposition zu behaupten.

Für 2024 und 2025 stellen die geopolitische Instabilität, das hohe Zinsniveau sowie die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit zentrale Herausforderungen dar. Insbesondere der Krieg in der Ukraine, die anhaltenden Spannungen mit China und die schwächelnde deutsche Baukonjunktur erhöhen die Risiken für die gesamte Branche. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen dieser Krisen auf die Weltwirtschaft und die Baubranche bleiben schwer prognostizierbar. Sollte es zu einem anhaltenden Einbruch in der Baukonjunktur kommen, könnten Überkapazitäten entstehen, insbesondere in der Metalldeckenproduktion.

Im Rahmen der Internationalisierung hat die durlum GmbH eine Vertriebsgesellschaft in Nordamerika gegründet, um das Wachstumspotenzial in den USA zu nutzen. Gleichzeitig bestehen Risiken durch mögliche protektionistische Maßnahmen der USA, wie erhöhte Zölle oder regulatorische Beschränkungen, die die Vertriebstätigkeit erschweren könnten. Solche Maßnahmen könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte von durlum in Nordamerika beeinträchtigen. Diese Risiken werden durch die Diversifikation der Märkte und die Entwicklung lokal angepasster Strategien abgemildert.

Auf der Beschaffungsseite wird weiterhin auf ein diversifiziertes Lieferantennetzwerk gesetzt, um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern, Produkten oder Herkunftsländern zu vermeiden. Die Rohstoffpreise für Stahl, Aluminium und Energie haben sich nach den starken Anstiegen in den Vorjahren stabilisiert. Dennoch bleiben Schwankungen und verlängerte Lieferzeiten Risiken, die durch sorgfältige Planung und flexible Kalkulation gemindert werden.

Das Finanzmanagement der durlum GmbH bleibt konservativ und orientiert sich an einer Minimierung von Risiken. Währungsrisiken werden durch Absicherungen reduziert, und es wird konsequent auf die Einhaltung von Kreditlimits und aktives Debitoren-Management geachtet. Die Finanzierungskosten steigen angesichts des hohen Zinsniveaus, wurden jedoch bereits in der Preiskalkulation berücksichtigt.

Ein zusätzliches Risiko besteht in der Baukonjunktur: Während der Wohnungsbau in Deutschland deutlich eingebrochen ist, zeigen sich die Auswirkungen auf den Büro- und Infrastrukturbau - einem zentralen Marktsegment der durlum GmbH - aufgrund der längeren Entwicklungszyklen erst mit Verzögerung. Hier wird erwartet, dass 2024 und 2025 ein gedämpftes Wachstum oder sogar Rückgänge auftreten könnten.

Trotz dieser Herausforderungen konnte die durlum GmbH einen bedeutenden Großauftrag im Mittleren Osten akquirieren, der durch abgesicherte Einnahmen die Stabilität der finanziellen Planung unterstützt. Dieses Projekt und die kontinuierliche Investition in Auslandsmärkte, insbesondere in die USA und die Schweiz, sollen helfen, mögliche Rückgänge in einzelnen Märkten auszugleichen.

Im Energiemanagement bleibt die Reduzierung des Strom- und Erdgasverbrauchs ein zentraler Fokus. Weitere Investitionen in energiesparende Maßnahmen und eine erhöhte Effizienz in der Produktion werden dabei helfen, Energiekosten langfristig zu senken und die Nachhaltigkeit zu fördern.

Zusammenfassend betrachtet hält die durlum GmbH ausreichende Liquiditätsreserven vor und hat die organisatorischen Strukturen so angepasst, dass flexibel auf unerwartete Marktveränderungen reagiert werden kann. Während die Unsicherheiten für 2024 und 2025 beträchtlich bleiben, sieht das Unternehmen sich gut aufgestellt, um sowohl Risiken zu bewältigen als auch Chancen - insbesondere in internationalen Märkten - zu nutzen.

II. Chancenbericht

Durch innovative Produktideen und konsequente Marktbearbeitung stärken wir kontinuierlich unsere Marktposition.

Regional stärken wir derzeit insbesondere unsere Position auf dem nordamerikanischen Markt, da die dortige Wirtschaft in einer deutlich stärkeren Verfassung ist als die europäische und wir auch ab 2024 eine hohe Nachfrage nach unseren Produkten und unserem Knowhow erwarten.

Durch Erweiterung und Aktualisierung unseres Angebotes können wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden ausbauen sowie Neukunden hinzugewinnen.

Der Ausbau der Fertigung und die konsequente Umsetzung der gesetzten Ziele werden den zukünftigen Erfolg sichern. Umstrukturierungen und die Modernisierung von Abläufen in der Fertigung werden helfen, Termine noch besser einhalten zu können und die Qualität der Produkte und die Leistung weiter zu steigern.

III. Gesamtaussage

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Der eingeschlagene Weg, unsere Prozesse effizienter zu gestalten, wird konsequent weiter gegangen. Auf Basis unserer Kostensenkung- und Effizienzmaßnahmen sehen wir einer stabilen Ertragslage entgegen.

Unsere Marktposition betrachten wir bei 50-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt.

E. Sonstige Angaben

I. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält diverse Vertriebsbüros.

Die durlum GmbH unterhält eine Niederlassung in Bexbach. In Bexbach werden 25 Personen beschäftigt. Die Firma wird über die durlum GmbH aus Schopfheim gesteuert.

 

Schopfheim, den 16.12.2024

Dipl.-Ing. Matthias Reuter, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Peter Reuter, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.323.944,31 1.146.455,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.963,00 14.463,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.962,00 14.462,00
II. Sachanlagen 1.250.884,61 1.057.809,55
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.821,00 3.967,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.078.589,61 838.100,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.474,00 215.742,00
III. Finanzanlagen 60.096,70 74.182,49
B. Umlaufvermögen 16.334.301,57 15.572.463,64
I. Vorräte 7.869.279,64 8.310.591,72
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 992.827,04 1.557.585,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.740.845,24 5.488.080,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.714.403,15 1.792.810,63
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.026.442,09 3.695.270,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.143,16 11.143,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.724.176,69 1.773.791,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.810,00 43.995,00
D. Aktive latente Steuern 199.000,00 228.000,00
Summe Aktiva 17.874.055,88 16.990.913,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.023.720,88 3.118.394,95
I. Gezeichnetes Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
II. Kapitalrücklage 220.851,02 220.851,02
III. Verlustvortrag 602.456,07 871.836,56
IV. Jahresfehlbetrag 94.674,07 -269.380,49
B. Rückstellungen 619.790,00 745.730,00
C. Verbindlichkeiten 14.230.545,00 13.126.788,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.900.000,00 1.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.900.000,00 1.500.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.665.293,38 8.745.425,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.565.293,38 2.645.425,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.100.000,00 6.100.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.665.251,62 2.881.363,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.665.251,62 2.881.363,35
Summe Passiva 17.874.055,88 16.990.913,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.563.212,40 18.577.383,15
2. Personalaufwand 8.550.824,25 8.593.329,18
a) Löhne und Gehälter 7.169.562,42 7.221.354,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.381.261,83 1.371.974,87
davon für Altersversorgung 209,85 420,81
3. Abschreibungen 319.764,88 205.928,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 319.764,88 205.928,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.611.245,85 9.422.912,92
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 63.493,98 242.463,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.198,15 1.847,36
davon aus verbundenen Unternehmen -664,97
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 155.596,65 65.711,93
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.000,00 19.000,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 29.000,00 19.000,00
8. Ergebnis nach Steuern -102.021,08 272.347,49
9. sonstige Steuern -7.347,01 2.967,00
10. Jahresfehlbetrag 94.674,07 -269.380,49

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: durlum GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schopfheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg i. Br.
Register-Nr.: HRB 701985

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung

Aufstellungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den Größenmerkmalen des HGB ist die Gesellschaft in 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Posten der Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, die keinen Betrag ausweisen, wurden, sofern sie auch keinen Vorjahresbetrag ausweisen, gem. § 265 Abs. 8 HGB bei der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nicht aufgeführt.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr von den Aufstellungserleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

In der Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde in 2017 für ein Entwicklungsprojekt im Leuchtenbereich erstmalig in Anspruch genommen. Die Bewertung erfolgte gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei der Entwicklung angefallenen Herstellungskosten abzüglich der von der Europäischen Union gewährten Förderung. Die Abschreibung erfolgte über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für die maschinengebundenen Werkzeuge wurde ein Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Es kam die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter wurde in Anlehnung an die steuerliche AfA-Tabelle festgelegt. Die von der durlum Group GmbH am 02.01.2008 erworbenen Vermögensgegenstände werden auf die verbleibende Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die durlum GmbH hat 2023 Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 EUR und nicht mehr als 800,00 EUR im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der in den Vorjahren steuerlich gebildete und in die Handelsbilanz übernommene Sammelposten wird fortgeführt und mit 20 % pauschalierend abgeschrieben; letztmalig im Jahr 2024.

Umlaufvermögen

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten auf der Basis der Lieferantenpreise. Die Bewertung erfolgte zu gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden anhand von Reichweitenanalysen ermittelt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Neben den Einzelkosten wurden Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten unter Anwendung des Niederstwertprinzips in die Bewertung einbezogen. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden bei Standard-Fertigerzeugnissen anhand von Reichweitenanalysen ermittelt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden in der Bilanz zum Nominalwert ausgewiesen. Dabei wurden für zu erwartende Forderungsausfälle für Lieferungen und Leistungen Wertberichtigungen vorgenommen.

Grundlage für die Umrechnung von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens in fremder Währung war der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Aktive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB. Zudem wurden die zum Bilanzstichtag resultierenden steuerlichen Verlustvorträge in die Berechnung mit einbezogen (§ 274 Abs. 1 Satz 4 HGB). Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden saldiert angesetzt (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 29,125 %.

Passivposten

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Garantierückstellungen wurden in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf Fremdwährungen lautende Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in seinen einzelnen Positionen im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Jahr 2017 in Höhe von 254 TEUR aktiviert. Es handelt sich hierbei um die Entwicklung von verschiedenen Leuchten im Rahmen einer Studie, beauftragt von der Europäischen Union zur umweltfreundlichen Gestaltung von Einkaufszentren. Die gesamten Entwicklungskosten für dieses Projekt betrugen über einen Zeitraum von rund 2 Jahren 716 TEUR wobei von der Europäischen Union rund 470 TEUR erstattet und bei der Aktivierung in Abzug gebracht wurden. Das Projekt vereinnahmte in den Jahren umfangreiche Entwicklungsarbeiten, die über das normale Maß der Entwicklungskosten hinausgingen. Bei der durlum GmbH fielen im Jahr 2017 zusätzliche Entwicklungskosten von insgesamt 183 TEUR an, welche wie auch in den Vorjahren nicht aktiviert wurden. Im Berichtsjahr wurden ebenfalls keine Entwicklungskosten aktiviert.

Die aktivierten Entwicklungskosten wurden letztmalig im September 2022 abgeschrieben und stehen zum Bilanzstichtag zum Erinnerungsbuchwert in den Büchern.

Die Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände betragen TEUR 2 (VJ: TEUR 40), für Sachanlagen TEUR 318 (VJ: TEUR 166).

Mitzugehörigkeit

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.459 TEUR (Vorjahr: 1.537 TEUR) und den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 255 TEUR (Vorjahr: 256 TEUR). Davon entfallen 423 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) auf die durlum Group GmbH (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 285 Nr. 28 HGB

Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe 199 TEUR (Vorjahr: 228 TEUR). Hiervon entfallen 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und 199 TEUR (Vorjahr: 228 TEUR) auf die Aktivierung latenter Steuern.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 11.143,16 EUR (Vorjahr: 11.143,16 EUR).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 620 TEUR (Vorjahr: 746 TEUR) beinhalten im Wesentlichen pauschale Rückstellungen für Garantien 150 TEUR (Vorjahr: 150 TEUR), für Jahresabschluss- und Prüfung 36 TEUR (Vorjahr: 38 TEUR), für Personalkosten (Berufsgenossenschaft, Resturlaub und Überstunden u.a.) 253 TEUR (Vorjahr: 349 TEUR), für Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen 18 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 163 TEUR (Vorjahr: 191 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die nach § 285 Nr. 1 + 2 HGB zu den Verbindlichkeiten zu machenden Angaben ergeben sich aus folgender Übersicht.

mit einer Restlaufzeit

bis zu 1 Jahr
TEUR
von 1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
31.12.2023 Gesamt
TEUR
Form der Sicherheit
Verbindlichkeiten 1.900 0 0 1.900
ggü.Kreditinstituten (VJ: 1.500) (VJ: 0) (VJ: 0) (VJ: 1.500)
Verbindlichkeiten 2.331 0 0 2.331 zum Teil
aus L + L (VJ: 2.690) (VJ: 0) (VJ: 0) (VJ: 2.690) Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten 3.566 0 6.100 9.666
ggü. verb. UN (VJ: 2.645) (VJ: 0) (VJ: 6.100) (VJ: 8.745)
Sonstige Verbindlichkeiten 334 0 0 334
(VJ: 192) (VJ: 0) (VJ: 0) (VJ: 192)
8.131 0 6.100 14.231
(VJ: 7.027) (VJ: 0) (VJ: 6.100) (VJ: 13.127)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 548 TEUR (Vorjahr: 999 TEUR) auch Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. 6.100 TEUR (Vorjahr: 6.100 TEUR) sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten i.H.v. 3.018 TEUR (Vorjahr: 1.647 TEUR).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 9.205 TEUR (Vorjahr: 8.040 TEUR) auf die Muttergesellschaft, die durlum Group GmbH. Insbesondere wurden von der Muttergesellschaft Darlehen gewährt. Im Geschäftsjahr 2014 wurde die Befristung in einem Großteil dieser Darlehensverträge aufgehoben, so dass diesbezüglich von einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren ausgegangen wird.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aus Miet-/Leasingverhältnissen bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 1.061 TEUR (Vorjahr 1.164 TEUR) jährlich. Hiervon sind Verpflichtungen in Höhe von 669 TEUR (Vorjahr: 813 TEUR) gegenüber verbundenen Unternehmen.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentlichen außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen enthalten:

sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus Festwertanpassung Anlagevermögen: 285 TEUR

sonstige betriebliche Aufwendungen über Arbeitnehmer

Verluste aus Abgang von Umlaufvermögen: 105 TEUR

F. Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen der durlum GmbH ist die durlum Group GmbH mit Sitz in Schopfheim. Diese hält 100% der Anteile. Der Jahresabschluss ist in den Konzernabschluss mit aufzunehmen.

Angaben über Arbeitnehmer

Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand während des laufenden Geschäftsjahres betrug ohne Berücksichtigung der in der Berufsausbildung Beschäftigten 158,5.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Dipl.-Ing. Matthias Reuter, Schopfheim, Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Peter Reuter, Schopfheim, Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 164 BGB befreit.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Entsprechende Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 95 TEUR dem Bilanzverlust zuzuführen und den resultierenden Bilanzverlust in Höhe 697 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schopfheim, den 16. Dezember 2024

Dipl.-Ing. Matthias Reuter, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Peter Reuter, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen/Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 254.705,30 254.704,30
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.559,51 108.597,51 1.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 376.264,81 363.301,81 1.500,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.259,90 32.438,90 1.146,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.387.718,33 608.618,06 763.919,59 223.944,00
153.827,19-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.070.614,86 68.111,88 896.419,09 93.174,88
72.833,65-
Summe Sachanlagen 2.493.593,09 676.729,94 1.692.777,58 318.264,88
226.660,84-
Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 74.182,49 14.085,79- 0,00
Summe Finanzanlagen 74.182,49 14.085,79- 0,00
Summe Anlagevermögen 2.944.040,39 662.644,15 2.056.079,39 319.764,88
226.660,84-
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.962,00 14.462,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.963,00 14.463,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.821,00 3.967,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.078.589,61 838.100,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.474,00 215.742,00
Summe Sachanlagen 1.250.884,61 1.057.809,55
Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 60.096,70 74.182,49
Summe Finanzanlagen 60.096,70 74.182,49
Summe Anlagevermögen 1.323.944,31 1.146.455,04

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die durlum GmbH, Schopfheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der durlum GmbH, Schopfheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der durlum GmbH, Schopfheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schönau, 16. Dezember 2024

Amann und Jörger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Amann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ralf Gutmann, Wirtschaftsprüfer

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