EVENORD-Beteiligungsgesellschaft mbH
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EVENORD-BANK eG-KGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der EVENORD-BANK eG-KGI. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Die Evenord-Bank eG-KG ist eine vom genossenschaftlichen Prinzip geprägte und regional ausgerichtete Universalbank mit einem unternehmensethischen und werteorientierten Geschäftsmodell. Unsere fest definierten Grundwerte bilden die Basis für unser Kerngeschäft und alle anderen Geschäfte. I.1 Mitgliedschaften, Geschäftsgebiet und Sicherungseinrichtung Einen strategischen Nutzen erzielt die Bank mit Hilfe ihrer freiwilligen Mitgliedschaft in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern werden umfangreiche Vorteile und strategische Potenziale geschaffen. Das Geschäftsgebiet umfasst die Metropolregion Nürnberg sowie das Einzugsgebiet des Komplementärs, der Evenord eG. Neben der Hauptstelle in Nürnberg bestehen keine weiteren Niederlassungen. Aktuell beschäftigt die Bank rund 46 Mitarbeitende. Organe sind der Vorstand sowie der Personal- und Prüfungsausschuss. Die Evenord-Bank eG-KG ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. II. Wirtschaftsbericht II.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften Konjunktur 2023: Inflation und Unsicherheit beschleunigen wirtschaftliche Talfahrt Das Jahr 2023 war geprägt von weiterhin hohen Teuerungsraten und schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hohe Energiepreise und leere Auftragsbücher sorgten in Deutschland bereits zu Beginn des Jahres für eine Stagnation der konjunkturellen Entwicklung. Auch zum Jahresende hin blieben konjunkturbelebende Impulse aus. Trotz der Zunahme der Kaufkraft durch die gestiegenen Einkommen rutschte die deutsche Wirtschaft zuletzt in die Rezession. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz allem weiterhin robust. Das globale Wachstum verlangsamte sich nur noch ein wenig. Taktgeber der Konjunktur verliert Rhythmus Nachdem die deutsche Wirtschaft 2022 noch vom Abbau der Auftragsrückstellungen sowie den Nachholeffekten im Dienstleistungssektor nach der Corona-Pandemie profitiert hatte, überwogen im vergangenen Jahr wachstumsdämpfende Faktoren. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 preisbereinigt um -0,3%. Besonders stark betroffen war dabei die deutsche Industrie, die ihre Produktion um -2,0% zurückgefahren hat und damit einem anhaltenden Abwärtstrend gefolgt ist. Das verarbeitende Gewerbe, geprägt von energieintensiven Sparten, litt besonders unter der Teuerung der Energie. Zusätzlich wirkten sich eine schwache Konsumlaune der privaten Haushalte sowie eine verhaltene Auftragsentwicklung belastend aus. Die Neuaufträge gingen gegenüber dem Vorjahr um -5,9% zurück. Diese Entwicklung zeigte sich auch bei den Auftragsbeständen, die zuletzt -3,2% unter ihrem Vorjahresniveau notierten. Die allgemeine Reichweite der Auftragsbücher verkürzte sich um ca. -8,0% auf durchschnittlich 7,2 Monate. Schwach positive Impulse sendeten unterdessen das Baugewerbe sowie die Dienstleistungsbereiche. Ausgehend von einem 10-Jahres-Tiefstand konnte die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe preisbereinigt leicht um rund 0,2% gesteigert werden. Die Bruttowertschöpfung im Dienstleistungssektor nahm um 1,0% zu. Besonders positiv entwickelte sich dabei der Informations- und Kommunikationssektor mit einem Plus von 2,6%. Bremsend wirkte vor allem das Handels- und Gastgewerbe mit einem Rückgang um -1,0%. Die Materialknappheit in der deutschen Industrie nahm zuletzt deutlich ab und näherte sich dem Vorkrisenniveau an. Die deutsche Handelsbilanz hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Mit einem Exportüberschuss (Exporte abzüglich Importe) von 209,4 Mrd. Euro war der Außenhandelssaldo mehr als doppelt so groß wie im Vorjahr, verfehlte aber noch immer sein Vorkrisenniveau. Die Importe beliefen sich im Jahr 2023 auf Waren im Wert von 1.352,6 Mrd. Euro. Das Exportvolumen stieg auf 1.562,0 Mrd. Euro. Höchststand bei Erwerbstätigenzahlen, Inflation bleibt beständig hoch Mit über 45,8 Millionen Personen erreichte die Zahl der Erwerbstätigen 2023 im Durchschnitt einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Zunahme von 0,7%. Zurückzuführen ist der anhaltende Wachstumstrend auf eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung vor allem im Teilzeitbereich sowie auf die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. Den stärksten Zuwachs verzeichneten die Dienstleistungsbereiche mit 0,9%. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die Beschäftigungszahl zwar ebenfalls leicht um 0,1%, verfehlte jedoch ihr Vorkrisenniveau weiter deutlich. Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt trotz steigender Erwerbstätigenzahlen erste Anzeichen der geschwächten Konjunktur. So ist die Arbeitslosenquote 2023 im Jahresmittel von 5,3% auf 5,7% etwas gestiegen. Ein ähnlicher Trend auf deutlich niedrigerem Niveau zeigt sich für den Freistaat Bayern: Hier stieg die Arbeitslosenquote im Jahresmittel auf 3,4%, wobei sie 2022 noch 0,3 Prozentpunkte niedriger notierte. Damit hat Bayern aber weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote im bundesweiten Vergleich. Die Sparquote überstieg 2023 mit 11,3% ihr Vorjahresniveau leicht, nachdem sie 2022 deutlich gefallen war. Haupttreiber dieser Entwicklung waren trotz anhaltender Preissteigerungen die gestiegenen Zinsen sowie die positive Entwicklung an den Aktienmärkten. Hier preisen Anleger bereits erste Senkungen der Leitzinsen für das Jahr 2024 ein. Die Inflation, gemessen durch den Verbraucherpreisindex, betrug in der Gesamtjahresbetrachtung 2023 noch immer 5,9%. Das sind 1,0 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2022. Die Teuerung nahm im Jahresverlauf graduell ab, um im Dezember abermals einen leichten Aufwärtsschritt zu erfahren. Die Ursache war dabei eine staatliche Energiepreissenkung im Dezember 2022 durch die Bezuschussung von Gas- und Wärmerechnungen. Haupttreiber der anhaltenden Teuerung waren nach wie vor Energie und Lebensmittel mit einer jährlichen Preissteigerung von jeweils rund 13%. Die Nettokaltmieten stiegen 2023 um 2,1%. Normalisierung des Haushaltssaldos Die Staatsquote, die die Staatsausgaben im Verhältnis zum BIP misst, fiel 2023 leicht von 49,5% im Jahr 2022 auf 48,2% im Jahr 2023. Gleichzeitig fiel auch der Finanzierungssaldo (Ausgaben abzüglich Einnahmen) des Staates von 96,9 Mrd. Euro in 2022 auf 82,7 Mrd. Euro in 2023. Nicht berücksichtigt sind hierbei die Finanzierungssalden auf Länderbeziehungsweise kommunaler Ebene. Insgesamt dürfte der Finanzierungssaldo des öffentlichen Gesamthaushaltes etwas gestiegen sein. Globales Wachstum weiter rückläufig Nachdem das globale Wirtschaftswachstum 2022 mit 3,5% aufgrund geopolitischer Spannungen bereits deutlich an Dynamik verlor, dürfte es sich 2023 nur noch leicht verlangsamt haben. Nach aktuellen Schätzungen wird für das Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1% gerechnet. Ersteinschätzungen messen die Eintrübung vornehmlich den Industriestaaten bei, deren Wachstum um rund 1,0 Prozentpunkte auf 1,6% abgenommen haben dürfte. Während die Vereinigten Staaten ihr Vorjahresniveau von 2,1% halten konnten und China mit 5,0% die Erwartungen übertraf, verringerte sich das Wirtschaftswachstum vor allem in der Eurozone deutlich. Innerhalb der Europäischen Union war ein heterogenes Bild zu beobachten. Vor allem südeuropäische Länder wuchsen dabei oberhalb des EU-Durchschnitts von 0,6%, während zentral- und nordeuropäische Staaten wie Österreich oder Schweden geringere oder gar negative Raten auswiesen. Auch Deutschland reihte sich unter den Ländern mit schrumpfender Wirtschaftsleistung ein. Insgesamt hatten die EU-Staaten im vergangenen Jahr mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen. Die Folgen des Ukraine-Krieges, steigende Zinsen und die hohe Inflation bremsten das Wachstum - ungeachtet allmählich sinkender Energiepreise und eines starken Arbeitsmarktes - deutlich. II.2 Leistungsindikatoren Entwicklung unserer bedeutsamsten Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 Die Entwicklung der von uns definierten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar: - Die Cost-Income-Ratio (CIR) lag im Geschäftsjahr 2023 bei 66,99 % (Vorjahr: 79,82 %) (CIR = Betriebskosten Bankgeschäft * 100 / (Rohüberschuss Bankgeschäft + Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen + Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestandes)). Die Entwicklung der Cost-Income-Ratio liegt im Rahmen unserer Planungen. - Die harte Kernkapitalquote nach Art. 92 Abs. 2 CRR betrug 12,95 % (Vorjahr: 13,43 %). Die Gesamtkapitalquote wurde mit 15,47 % (Vorjahr: 16,57 %) ausgewiesen. Mit Feststellung des Jahresabschlusses erhöht sich die Kernkapitalquote auf 13,96 % (Vorjahr: 13,60 %) und die Gesamtkapitalquote erhöht sich auf 16,48 % (Vorjahr: 16,74 %). Wesentliche Abweichungen zu den im Vorjahr getroffenen Prognosen ergaben sich in der Entwicklung der Ertragslage und der daraus resultierenden Gewinnthesaurierung. Die konservativ geplante inflationsbedingte Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ist aufgrund des Rückgangs der Inflation nicht in der geplanten Höhe eingetreten. Weiterhin übertrafen die Zuschreibung bei Wertpapieren aufgrund der Marktzinsentwicklung die Erwartungen. II.3 Geschäftsverlauf der EVENORD-BANK eG-KG
Die Bilanzsumme blieb nahezu unverändert mit einer Steigerung von 0,17% gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich hierfür waren der Rückgang bei den privaten Immobilienfinanzierungen sowie ein geringes Wachstum bei den Kundeneinlagen. Die außerbilanziellen Geschäfte, die sich aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 1.791 TEUR (davon Bürgschaften und Gewährleistungsverträge 1.791 TEUR) und aus anderen Verpflichtungen in Höhe von 3.707 TEUR zusammensetzen, liegen unter Vorjahresniveau.
Die Entwicklung des Aktivgeschäfts entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele wurden weitgehend erreicht. In der Struktur der Aktivseite sind im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen. Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Berichtsjahr konnte das Kreditvolumen auf Grund von Kreditvergaben im Firmenkundengeschäft erhöht werden. Die Kreditvergabe an Firmenkunden betraf schwerpunktmäßig Unternehmensfinanzierungen des regionalen Mittelstands. Die Wertpapieranlagen haben sich infolge von Fälligkeiten zu Gunsten der Kundenforderungen verringert.
Die Entwicklung des Passivgeschäfts entsprach nicht den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele mit einem Wachstum von 3% wurden teilweise nicht erreicht, da aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs im Passivgeschäft Kundengelder zu Konkurrenzunternehmen transferiert wurden. In der Struktur der Passivseite sind aufgrund des veränderten Zinsniveaus am Geld- und Kapitalmarkt im Berichtsjahr wesentliche Veränderungen zu verzeichnen. Der Anteil der Spareinlagen von Kunden an der Bilanzsumme ist zu Gunsten von Anderen Einlagen von Kunden gesunken. Die Kundeneinlagen blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.
Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele wurden weitgehend erreicht. Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft entsprachen den Erwartungen. Die Anderen Vermittlungserträge sanken um 11,55 %. Die Erwartungen wurden teilweise nicht erreicht. Erträge aus dem Zahlungsverkehr stiegen um 2,01 % gegenüber dem Vorjahr. Immobiliengeschäft Der Immobilienbestand beträgt zum 31.12.2023 62.414.188,83 EUR und wurde um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Neue Immobiliengeschäfte wurden im Jahr 2023 nicht durchgeführt. Beteiligungen Darüber hinaus investierten wir im Jahr 2023 in kein Beteiligungsunternehmen. Investitionen Im Mittelpunkt der Investitionen im Berichtsjahr stand der Ausbau zur restlichen Vermietung des Objekts am Leonhardspark 3-5. Der Vermietungsstand zum 31.12.2023 beträgt über 96%. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. Die Wiederbelebung des Geschäfts mit Kundeneinlagen durch das gestiegene Marktzinsniveau trug zu einer Veränderung der Passivstruktur der Bank sowie zur Steigerung der Ertragslage bei. II.4 Lage der EVENORD-BANK eG-KG II.4.1 Ertragslage
1) GuV - Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
Die Entwicklung der Ertragslage hat unsere in der Vorperiode berichtete Prognose übertroffen. Im Berichtsjahr war ein Anstieg des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Die Veränderung begründet sich hauptsächlich durch das veränderte Marktzinsniveau und dadurch gestiegene Zinserträge im Kreditgeschäft und aus Erträgen aus dem Einlagengeschäft mit Kunden und bei Eigenanlagen. Der Schwerpunkt des Provisionsüberschusses sind die Erträge aus dem Zahlungsverkehr und der Kontoführung. Das Vermittlungsgeschäft mit den Verbundpartnern hat sich rückläufig entwickelt. Die Erträge aus der Vermittlung von Versicherungen und dem Bauspargeschäft haben sich rückläufig entwickelt. Gründe dafür sind die gesunkene Anzahl von e- Privatkreditfinanzierungen und der damit zusammenhängende Vertrieb von Versicherungsprodukten sowie der Rückgang der Attraktivität von Bausparverträgen. Im sonstigen betrieblichen Ergebnis war bedingt durch den Zuwachs bei den Vermietungserträgen durch die Vermietung des Objekts Am Leonhardspark 3-5 ein Anstieg zu verzeichnen. Die Erhöhung der Verwaltungsaufwendungen ist zurückzuführen auf weitere Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung. Die Personalaufwendungen sind trotz tariflichen Anpassungen aufgrund der Verminderung der inflationsbedingten Pensionsrückstellungen gesunken. Das Bewertungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Grund war die positive Kursveränderungen der Wertpapiere im Umlaufvermögen. Die Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio - CIR) / (vgl. Definition im Abschnitt 11.2) / von 79,82 % reduzierte sich auf 66,99 %. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich erhöht. Ursachen hierfür sind im Wesentlichen die oben dargestellten Faktoren. Das außerordentliche Ergebnis betrifft ausschließlich Erträge aus in den Vorjahren mit einer Tochtergesellschaft geschlossenen Forderungsverzichten mit Besserungsabrede. Der Steueraufwand hat sich aufgrund des erhöhten Ergebnisses auf 462 TEUR erhöht. Der Anteil für die Gewerbesteuer erhöhte sich dabei um 278 TEUR auf 446 TEUR Nach einer Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 1.870 TEUR ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von rund 1.001 TEUR. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 732 TEUR. II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage Die vorhandenen liquiden Mittel reichten im Geschäftsjahr aus, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Mindestreservebestimmungen und Bestimmungen der CRR) zu erfüllen. Den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit konnte im Berichtsjahr stets nachgekommen werden. Die monatlichen Meldungen der Liquidity Coverage Ration (LCR) wiesen im Berichtszeitraum einen Wert von mindestens 139,96 % aus. Zum Bilanzstichtag lag die Stresskennzahl bei 191,20 %. Die liquiden Mittel haben sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 6.216 TEUR verringert. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass wir Geldanlagen bei der DZ BANK AG vorgenommen haben. Unsere Anlagen in Wertpapiere der Liquiditätsreserve haben wir zugunsten der Kundenforderungen weiter reduziert. Wertpapiere der Liquiditätsreserve mit einem Nominalvolumen von 6.500 TEUR sind notenbankfähig und können somit bei der Bundesbank zum Erhalt liquider Mittel hinterlegt werden. Neben den dargestellten liquiden Mitteln stehen uns kurzfristig verfügbare Kreditlinien bei unserer genossenschaftlichen Zentralbank (DZ BANK AG) und die Refinanzierungsfazilitäten der EZB zur Verfügung. Das Angebot der Deutschen Bundesbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen, wurde nicht genutzt. Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) wurden nicht in Anspruch genommen. Die eingeräumten Kreditlinien der DZ BANK AG haben wir im Jahresverlauf nicht in Anspruch genommen. Unsere Refinanzierungsstruktur ist weitgehend unabhängig von den Interbanken- und Kapitalmärkten und überwiegend durch Geschäftsbeziehungen mit den Privat- und Firmenkunden geprägt. Liquiditätsbelastungen aus außerbilanziellen Verpflichtungen haben sich nicht ergeben. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven sowie der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund nicht zu rechnen. Bei Liquiditätsschwankungen kann die Bank auf hochliquide Aktiva und ausreichende Liquiditätsreserven auch in Form von Bankguthaben zurückgreifen. Bis zur Erstellung des Lageberichts liegen keine Anhaltspunkte für Umstände vor, die die Liquiditätslage der Bank nachteilig verändern könnten. Weitere Ausführungen finden sich unter IV.2.3 Liquiditätsrisiken. II.4.3 Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögenslage hat unsere in der Vorperiode berichteten Prognosen übertroffen. Eigenkapital Das Eigenkapital (ohne Bilanzgewinn) stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Es ergaben sich keine Veränderungen beim Eigenkapital (ohne Bilanzgewinn). Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 16.220 TEUR (Vorjahr: 14.350 TEUR). Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel (zzgl. Fonds für allgemeine Bankrisiken) an der Bilanzsumme hat sich von 7,72 % auf 8,37 % erhöht. Die harte Kernkapitalquote beläuft sich auf 12,95 % (Vorjahr: 13,43 %), die Gesamtkapitalquote auf 15,47 % (Vorjahr: 16,57 %). Mit Feststellung des Jahresabschlusses erhöht sich die Kernkapitalquote auf 13,96 % und die Gesamtkapitalquote erhöht sich auf 16,48 %. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße wurde jederzeit erfüllt. Eine weitere Stärkung der Eigenmittelausstattung ist weiterhin vorrangiges Ziel der Geschäftspolitik. Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,32%. Unter Berücksichtigung der Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken würde sich eine Kapitalrendite von 0,91% ergeben. Kundenforderungen Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 62,41 % (Vorjahr: 60,42 %). Vom Bruttokundenkreditvolumen (Kundenforderungen und unwiderrufliche Kreditzusagen) entfallen auf Firmenkunden 52,67 % und auf Privatkunden 47,33 %. Branchenschwerpunkt im Kreditbestand bei den Firmenkunden liegt im Grundstücks- und Wohnungswesen mit 13,10 %. Im Kundenkreditgeschäft bestehen strukturelle Risiken bzw. Risikokonzentrationen in Form von grundpfandrechtlichen Sicherheiten sowie der Branche Grundstücks- und Wohnungswesen. Der Schwerpunkt der Kundenfinanzierungen liegt in den mittleren Größenklassen von 500 TEUR bis 2.500 TEUR. Akute Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen gedeckt. Die aufsichtsrechtlichen Kreditgrenzen sowie die festgelegten Kreditbeschränkungen nach KWG und CRR wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 9,25 % an der Bilanzsumme. Hiervon entfällt ein Anteil von 96,05 % auf Anleihen und Schuldverschreibungen (Aktivposten 5) bzw. von 3,94 % auf Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Aktivposten 6) sowie ein Anteil von 46,07 % auf das Anlagevermögen bzw. 53,94 % auf die Liquiditätsreserve. Bei den fest- und variabel verzinslichen Wertpapieren handelt es sich ausschließlich um EUR-Anleihen deutscher Emittenten sowie EUR-Anleihen ausländischer Emittenten mit guter Bonität. Sämtliche Wertpapiere der Liquiditätsreserve sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Strukturierte Finanzinstrumente wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Die Sachanlagen betragen insgesamt 62,78 Mio. EUR. Dies entspricht einer Quote von 19,80% in Relation zur Bilanzsumme. Der überwiegende Anteil der Immobilien befindet sich in der Metropolregion Nürnberg und hat einen gewerblichen Hintergrund. Derivategeschäfte Es wurden keine derivativen Instrumente getätigt. II.5 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Geschäftsentwicklung ist vor dem Hintergrund des leicht gestiegenen, betreuten Kundenvolumens als äußerst positiv zu bewerten. Das Wachstum des für die Bank wichtigsten Geschäftsbereichs, dem Geschäft mit Kunden überwiegend aus der Region, setzte sich fort. Beim Kreditgeschäft wurden die Erwartungen aus der Eckwertplanung übertroffen. Im Einlagengeschäft wurden die Erwartungen aus der Eckwertplanung nicht erreicht. Die Ertragslage der Bank ist gut. Die in der Vorperiode berichteten Prognosen wurden übertroffen. Gründe hierfür waren insbesondere die dargestellten Sondereinflüsse auf Grund des gestiegenen Zinsniveaus und des dadurch gestiegenen Zinsergebnisses. Die Vermögenslage ist gut, die Bank hat durch eine angemessene Eigenkapitalausstattung die aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowohl im Vorjahr als auch im Geschäftsjahr erfüllt. Für erkennbare und latente Risiken in den Kundenforderungen sind Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Abzug von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Finanzlage und Liquiditätsausstattung entsprechen den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Die in der Vorperiode berichteten Prognosen wurden übertroffen. Daher beurteilen wir die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage unseres Hauses im Vergleich zum Vorjahr und unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insgesamt als gut. III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) III.1 Risikomanagementsystem Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen/Plandaten sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und entwickeln entsprechende Risikostrategien. Unsere zur Risikotragfähigkeitssteuerung eingesetzten Methoden und Verfahren berücksichtigen das Ziel der Fortführung unseres Instituts (normative Perspektive), als auch den Schutz unserer Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht (ökonomische Perspektive). Die Risikotragfähigkeit in der normativen Perspektive, die einen periodischen Steuerungskreis darstellt, zielt auf die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit. In der normativen Perspektive betrachten wir die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen wie Kapitalanforderungen sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals wie beispielsweise die Höchstverschuldungsquote und die Großkreditgrenzen. Die Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, sofern der ermittelte Kapitalbedarf die Einhaltung der Kapitalquoten bewirkt und sämtliche Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals erfüllt werden. Die normative Perspektive bilden wir ausgehend von der Gesamtbankplanung über einen Zeithorizont von drei Jahren ab. In dieser wird die Entwicklung des regulatorischen Kapitalbedarfs im Rahmen einer mehrjährigen Kapitalplanung bestimmt. Neben einem Planszenario werden mögliche abweichende Entwicklungen wie Bonitätsverschlechterungen im Kundenkreditgeschäft in einem adversen Szenario berücksichtigt. Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive zielt auf den Schutz der Gläubiger ab. In der ökonomischen Perspektive, die in unserem Institut barwertig ermittelt wird, werden das Risikodeckungspotenzial und die konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, wenn die barwertigen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Bewertung des Risikodeckungspotenzials erfolgt unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen. Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials legen wir im Rahmen unseres Strategie- und Limitierungsprozesses einmal im Jahr unser Gesamtbankrisikolimit fest. Wir stellen dabei sicher, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Wertschwankungen aufzufangen. Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung bzw. Ad-hoc-Berichterstattung werden Vorstand und Personal- und Prüfungsausschuss sowie der Prüfungsausschuss Rechnungslegung informiert. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement- Aktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft. Die Steuerung unserer Risiken erfolgt insbesondere im Rahmen der ökonomischen Risikotragfähigkeit. Aus dem Risikodeckungspotenzial leiten wir unser Gesamtbankrisikolimit ab, welches wir in festgelegte Teilrisikolimite für die wesentlichen Risiken untergliedern. Nachfolgend stellen wir die ökonomische Risikotragfähigkeit zum Bilanzstichtag dar:
Im Geschäftsjahr war die Summe der wesentlichen Risiken jederzeit durch die bankindividuelle Risikotragfähigkeit abgedeckt. Unser Stresstestkonzept umfasst die beiden Steuerungsperspektiven der Bank (ökonomische und normative Perspektive) und fokussiert hierbei jeweils die Adäquanz der Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank. Im Rahmen des Stresstestkonzept ermitteln wir regelmäßig und anlassbezogen die Auswirkungen von Stresstests, adversen Szenarien und Sensitivitätsanalysen. Die Reflexion und kritische Würdigung dieser Auswirkungen ist ein zentrales Element unseres Risikomanagements. III.2 Marktpreisrisiken Zinsänderungsrisiken Die Zinsrisiken messen wir mit Software Modul VR Control Zinsmanagement, wobei ein Konfidenzniveau von 99,9 % zur Anwendung kommt. Die gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Teilrisikolimit gegenübergestellt, dessen Überschreiten die Anwendung bestimmter Maßnahmen auslöst. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Zinsrisiko innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Teilrisikolimits. Am 31.12.2023 wurde das Teillimit geringfügig überschritten. Das Gesamtrisikolimit wurde stets eingehalten. Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen hat die Bank für die wesentlichen variablen Positionen Ablauffiktionen auf der Grundlage gleitender Durchschnitte und Elastizitäten ermittelt. Neben der Risikoermittlung im Rahmen der Risikotragfähigkeit werden die Zinsrisiken auch im Kontext des Zinsrisikokoeffizienten sowie des barwertigen Ausreißertests ermittelt. Aufgrund des von uns eingegangenen Zinsänderungsrisikos ist ein Rückgang des Zinsbuchbarwertes nur bei steigenden Zinssätzen zu erwarten. Mittelfristig führt die Abflachung bzw. der Rückgang der Zinsstrukturkurve zu einem niedrigeren Zinsergebnis. Sonstige Marktpreisrisiken Daneben bestehen Risiken aus festverzinslichen Wertpapieren (Credit Spread Risiken). Fondsrisiken spielen eine untergeordnete Rolle. Diese weiteren, für uns wesentlichen Marktpreisrisiken werden entsprechend den aufsichtsrechtlichen Regelungen bei der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. Wesentliche Währungsrisiken sind nicht vorhanden. Im Geschäftsjahr bewegten sich die sonstigen Marktpreisrisiken innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems. III.3 Adressenausfallrisiken Forderungen an Kunden Das Adressenausfallrisiko im Kundengeschäft messen wir mittels des Kreditportfoliomodells Kundengeschäft aus dem Software-Modul VR-Control KRM mit einem Konfidenzniveau von 99,9 %. Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelter Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird. Die Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts erfolgten auf der Basis von Limitierungen sowie Steuerungsvorgaben für das Neugeschäft. Zudem werden Geschäfte insbesondere dann nicht eingegangen, wenn sie die festgelegten Ausschlusskriterien des Ethikfilters tangieren und den Wertevorstellungen der Bank widersprechen. Unsere Auswertungen geben Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten und Risikoklassen. Risikokonzentrationen bestehen gemäß Risikoinventur in Form von grundpfandrechtlichen Sicherheiten sowie der Branche Grundstücks- und Wohnungswesen. Die Risikokonzentrationen werden mithilfe von Strukturlimiten sowie Stresstestberechnungen überwacht. Risikovorsorge wird auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften gebildet. Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage. Eigenanlagen Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, eigene Analysen von Berichten und Veröffentlichungen sowie auf Beobachtungen der Spreadentwicklungen der Emittenten zurück. Darüber hinaus geht jede Position der Eigenanlagen der Bank in die interne Ethikfilter-Analyse ein und kann somit bewertet werden. Die Nachhaltigkeitsratingdaten werden hierzu über die Nachhaltigkeitsratingagentur ISS-ESG geliefert. Die Messung der Adressrisiken bei den Eigenanlagen erfolgt durch das Kreditportfoliomodell für Eigengeschäfte, indem das zukünftige Verhalten definierter Risikoparameter auf Basis von Zufallszahlen in einer Monte-Carlo-Simulation abgebildet wird (Konfidenzniveau 99,9 %). Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelten Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird. Diesen Risiken begegnen wir auch dadurch, dass wir keine Wertpapiere von Emittenten bzw. aus Emissionen erwerben, deren ökonomisches Rating von einer anerkannten Ratingagentur mit schlechter als BBB beurteilt wurde. Das Ausfallrisiko inländischer und ausländischer Emittenten begrenzen wir durch ein System interner Strukturlimite, die eine hinreichende Streuung des Depotbestandes anstreben. Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitystems. Für weitere Ausführungen zu den Eigenanlagen verweisen wir auf unsere Darstellungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage. Länderrisiken Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. III.4 Liquiditätsrisiken Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in die klassische Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich einen weiteren Prozess (Liquiditätstragfähigkeit) in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen. Die Überwachung der Liquiditätstragfähigkeit bzw. die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mit Hilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen (LAB), in welchen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser mit dem jeweilig definierten Liquiditätsdeckungspotential (LDP) für einen zuvor definierten Zeitraum (Liquiditätshorizont bzw. Überlebenshorizont) im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann. Weiter wird zur frühzeitigen Erkennung eines Liquiditätsengpasses die LCR-Kennziffer gemessen und gesteuert. Zum Bilanzstichtag belief sich die Kennziffer auf 191,20%. Im Geschäftsjahr bewegte sie sich stets über dem geforderten Mindestwert von 100 %. Zusätzlich haben wir eine minimale Zielgröße in Höhe von 120 % definiert. Im Zuge der Eckwertplanung erstellt die Bank einen Refinanzierungsplan für den jeweiligen Planungshorizont. Darüber hinaus wird die Liquidität durch Fälligkeitslisten überwacht. Zur Sicherstellung der mittel- bis langfristigen strukturellen Liquidität beobachten wir regelmäßig die NSFR (Net Stable Funding Ratio). Damit beurteilen wir insbesondere die Abhängigkeit von kurzfristigen Refinanzierungen sowie unsere Stressresistenz insgesamt. Zum Bilanzstichtag lag die NSFR bei 112,87 % und damit über unserer Beobachtungsgrenze von 110 % und über der Mindestanforderung von 100 %. Das Refinanzierungskostenrisiko berechnen wir regelmäßig auf Basis einer historischen Analyse der Veränderungen des Liquiditätsspreads unseres maßgeblichen Refinanzierungssatzes. Das ermittelte Refinanzierungskostenrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet. In Hinblick auf unsere Refinanzierungsquellen verweisen wir auf Abschnitt II.3.2 Finanz- und Liquiditätslage. Das Refinanzierungskostenrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingestuft. In liquiditätsmäßig engen Märkten sind wir nicht engagiert. Die Gefahr, dass mangels ausreichender Marktliquidität Verkäufe erschwert werden, schätzen wir als gering ein. Eine Liquiditätsmanagementfunktion wurde mit dem Ziel der Liquiditätssteuerung eingerichtet, um in Phasen eines sich abzeichnenden Liquiditätsengpasses einschließlich eines Stressfalls die Zahlungsfähigkeit zu sichern und eine Unterschreitung der bankaufsichtlichen LCR-Mindestquote zu verhindern. Zudem wurde für den Fall eines Liquiditätsengpasses ein Notfallplan festgelegt. Im Rahmen der Eigenanlagen- und Liquiditätsstrategie streuen wir die Positionen der Liquiditätsreserve über Laufzeiten und Emittenten, um ein hohes Maß an Liquidierbarkeit zu erreichen, damit wir jederzeit kurzfristig auf unerwartete Zahlungsstromschwankungen reagieren können. III.5 Operationelle Risiken Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst, analysiert und überwacht. Die operationellen Risiken werden in ihrer Höhe auf Basis eines Self-Assessments abgeleitet und einem definierten Limit gegenübergestellt. Zudem werden auch Worst-Case-Annahmen im Rahmen von regelmäßigen Stresstests berücksichtigt. Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten, laufende Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale, Backup- Einrichtungen, Prüfung der Verfahren und Systeme durch die Interne Revision sowie Versicherungen. Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt. Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare von rechtlich geprüften Vertragsvordrucken. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe bzw. Rechtsberatung in Anspruch. Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten. III.6 Weitere Risiken Wir führen derzeit im Wesentlichen Verbundbeteiligungen. Wir beurteilen Beteiligungsrisiken als wesentliche Risikoart. Die Risikomessung erfolgt mittels des im Tool BETRIS der parcIT ermittelten ValueAt-Risk (VaR). Das ermittelte Beteiligungsrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet. Die Risikomessung unseres Immobilienportfolios erfolgt mittels des im Immobilienrechners IRIS der parcIT ermittelten ValueAt-Risk (VaR). Die Risiken liegen insbesondere in der Bewertung und im Ertrag der Objekte. Im Verfahren wird der Begriff des Immobilienrisikos als Unsicherheit über die zukünftige Wert- und Ertragsentwicklung von Investitionen in Immobilien definiert. Das Wertänderungsrisiko ergibt sich im Sinne der obigen allgemeinen Definition als negative Abweichung des tatsächlichen Objektwertes einer Immobilie von dem erwarteten Objektwert. Das Ertragsrisiko ist als jenes Risiko definiert, das sich über einen Einjahreshorizont aus der negativen Abweichung von erwarteten, jedoch vertraglich in ihrer Höhe noch nicht fixierten Erträgen ergibt. Das ermittelte Immobilienrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet. Strategisch definieren wir zwei wesentliche Gruppen von Objekten mit unterschiedlichen Investitionsabsichten: Objekte mit bankgeschäftlichem Hintergrund und Renditeobjekte. Sie dienen entweder der strategischen Ausrichtung der Bank oder zeichnen sich durch bestehende bzw. noch abzuschließende Miet- und Pachtverträge aus, welche über die Bewirtschaftungskosten und die Abschreibungen hinaus angemessene regelmäßige Erträge einbringen sollen. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Immobilienrisiko innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Teilrisikolimits. Am 31.12.2023 wurde das Teillimit geringfügig überschritten. Das Gesamtrisikolimit wurde stets eingehalten. III.7 Gesamtbild der Risikolage Zusammenfassend ist die Risikolage insgesamt als geordnet einzustufen, die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 war unter den definierten Risikoberechnungen gegeben. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2023 und zum Bilanzstichtag 31.12.2023 jederzeit eingehalten. Die zu ihrer Deckung vorhandenen Eigenmittel belaufen sich zum 31.12.2023 auf 28.820 TEUR. Die ungewichteten Eigenmittelanforderungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 186.337 TEUR. Wir verweisen hierzu ergänzend auf unsere Ausführungen bei der Vermögenslage. Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Berichtszeitraum 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Bank voraussichtlich gegeben. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der EVENORD-BANK eG-KG für das nächste Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen und Planungsrechnungen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage Unsere Eckwertplanung basiert 2024 auf folgenden wesentlichen Annahmen: In Erwartung einer moderat steigenden Wirtschaftsentwicklung gehen wir für das nächste Geschäftsjahr von einem leicht anziehenden Wachstum von 2% im Kundenkreditgeschäft aus. Diese Prognose basiert auch auf der Prämisse eines sinkenden Zinsniveaus. Bei den Wertpapieranlagen erwarten wir Zukäufe mit einem ausgewogenen Ertrags-/Risiko- Verhältnis. Weiterhin gehen wir beim Bestand der Wertpapiere von Zuschreibungen aus. Bei den Verbindlichkeiten an Kreditinstituten erwarten wir für das nächste Jahr die Aufnahme von mittel- bis langfristigen Refinanzierungen. Im Einlagengeschäft gehen wir infolge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks von einem nur leicht steigenden Geschäftsvolumen aus. Wesentliche Investitionen haben wir weiterhin in digitale Projekte und Automatisierung vorgesehen. Im Immobiliengeschäft erwarten wir die Vermietung der noch offenen Flächen im Objekt Am Leonhardspark 3-5. Weitere Investitionen in Immobilien werden in naher Zukunft nicht getätigt, lediglich die Fertigstellung der bereits im Bau befindlichen Tiefgarage wird durchgeführt. Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung ist für die Ertragslage auch im kommenden Jahr die Entwicklung der Zinsspanne von wichtiger Bedeutung. Die Ertragslage wird nach unseren Erwartungen weiterhin auch von den Mieteinnahmen aus den Immobilien geprägt. Wir rechnen auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem sinkenden Zinsniveau und von einer inversen Zinsstrukturkurve ausgeht, mit einem fallenden Zinsüberschuss. Die Stabilisierung zuletzt gestiegenen Zinsüberschusses steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Durch den hohen Wettbewerbsdruck gehen wir trotz der erwarteten Steigerungen im Kredit- und Einlagengeschäft im nächsten Jahr von einem leicht fallenden Zinsergebnis aus. Mit den Fälligkeiten niedrigverzinslicher Wertpapiere im kommenden Jahr wird sich unsere Zinsspanne aus dem Depot A bei Wiederanlage geringfügig ausweiten. Die Durchschnittsverzinsung des Depot A wird dadurch weiter steigen. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen im nächsten Geschäftsjahr moderat steigen. Bei den Sachaufwendungen rechnen wir mit geringfügigen Steigerungen. Das sonstige betriebliche Ergebnis zeigt eine geringfügige Steigerung aufgrund der neuen Mietverhältnisse in der Immobilie Am Leonhardspark 3-5 in Nürnberg und in Reinsdorf auf. Beim Bewertungsergebnis rechnen wir mit geringfügigen Zuschreibungen. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird neben der weiteren konjunkturellen Entwicklung auch erheblich durch die regionale Wirtschaftsentwicklung beeinflusst, daher gehen wir bei der Einzelrisikovorsorge für das Kreditgeschäft von einem wesentlichen Anstieg aus. Erwartete Auswirkungen auf unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren Vor dem Hintergrund der geschilderten Entwicklungen und Annahmen erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr die nachfolgend dargestellten Auswirkungen auf unsere bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren (vgl. Definition Abschnitt 11.2): Die Cost Income Ratio wird leicht steigen und sich in einer Bandbreite von 70 % bis 75 % bewegen. Das Wachstum der bilanziellen Kundeneinlagen und -kredite wird nur geringfügig im Rahmen von 2% steigen. Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung. Die aufsichtsrechtlich festgelegte Gesamtkapitalquote sowie die harte Kernkapitalquote werden erneut steigen. Wir gehen deshalb davon aus, dass die aufsichtsrechtlich geforderten Mindestwerte eingehalten werden. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) wird geringfügig sinken und sich in einer Bandbreite von 150 und 200 bewegen. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert eingehalten wird. Die NSFR (Net Stable Funding Ratio) wird leicht fallen und sich in einer Bandbreite von 110 und 115 bewegen. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert eingehalten wird. Die Leverage Ratio wird geringfügig steigen und sich in einer Bandbreite von 8,2 % bis 8,3% bewegen. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert eingehalten wird. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wird aus oben genannten Gründen sinken und sich in einer Bandbreite von 1.800 TEUR bis 2.000 TEUR bewegen. Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich Geschäftsverlauf und Lage der EVENORD-BANK eG-KG günstig entwickeln werden und die jederzeitige Einhaltung der Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität gewährleistet ist. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund der ausreichend zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten bei der DZ BANK AG und der vom Interbankenmarkt weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur auch im nächsten Geschäftsjahr nicht zu rechnen. Die Risikotragfähigkeit der Bank wird voraussichtlich wieder gegeben sein. Risiken Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen im kommenden Jahr bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung führen könnte, sowie bei einem erneut ad hoc stark steigenden Zinsniveau und bei Ausfall von Ankermietern. Weitere wesentliche Risiken sehen wir bei einer deutlich negativen Entwicklung bei den Marktwerten von Büro- und Gewerbeimmobilien. Chancen Wesentliche Chancen für Ertragslage und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf bestehen im nächsten Geschäftsjahr bei einer besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Nachfrage im Kreditgeschäft führt. Eine weitere Chance für die Ertragslage sehen wir bei einer Verminderung der geplanten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, in Folge einer Verbesserung der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen. V. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
EVENORD-BANK eG-KG Der Vorstand 1. Jahresbilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
3. ANHANGA. Allgemeine Angaben Die Evenord-Bank eG-KG, Nürnberg, ist beim Amtsgericht Nürnberg unter der HRA-5551 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. In der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Barreserve Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungsbetrag und höherem Nennwert wurden - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigem Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die in den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft werden Pauschwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 gebildet. Dies betrifft alle nicht akut ausfallgefährdeten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sowie die nach §§ 26, 27 RechKredV unter der Bilanz auszuweisenden Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen (einschließlich widerruflicher und unwiderruflicher Kreditzusagen). Die ermittelten Teilbeträge für die Pauschalwertberichtigung werden von den Aktivposten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden abgesetzt. Die Teilbeträge für das außerbilanzielle Geschäft werden unter den anderen Rückstellungen passiviert und entsprechend von den Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie den unwiderruflichen Kreditzusagen abgesetzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt auf Grundlage des im Rahmen des internen Risikomanagements ermittelten erwarteten Verlusts über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne Anrechnung von Bonitätsprämien (Bewertungsvereinfachungsverfahren). Der erwartete Verlust wird unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt ermittelt. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB im Bestand. Wertpapiere (Schuldverschreibungen und Aktien) Die wie Umlaufvermögen behandelten Wertpapiere (Liquiditätsreserve) wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB im Bestand. Bei den wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren wurden im Geschäftsjahr und in den Vorjahren Anschaffungskosten über pari durch anteilige Abschreibungen des Agios an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst. Strukturierte Finanzinstrumente Eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung erfolgte auch bei strukturierten Finanzinstrumenten, die nach dem strengen Niederstwertprinzip auf Basis einer Notierung auf einem aktiven Markt bewertet wurden, auch wenn sie durch das eingebettete Derivat neben dem Zinsrisiko und dem Bonitätsrisiko des Emittenten weiteren Risiken (Bonitätsrisiko eines Dritten) unterlagen. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Treuhandvermögen Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 EUR wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von 250 EUR und bis zu 1.000 EUR wurde eine Poolabschreibung nach steuerlichen Vorgaben vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Latente Steuern Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Der Aktivüberhang beruht im Wesentlichen auf Pensions- und anderen langfristigen Rückstellungen sowie auf den Vorsorgereserven nach § 340f HGB. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Gewerbesteuer (16,3 %). Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. Treuhandverbindlichkeiten Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Disagiobeträge enthalten, die bei Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig auf die Laufzeit der Forderungen verteilt. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen bzw. drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Teilwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Es wurden langfristige Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,5 % und zusätzlich eine Rentendynamik in Höhe von 2,5 % zugrunde gelegt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit 1,83 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per Dezember 2023 ermittelten Zinssatzes). Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen werden analog zum Ab-/Aufzinsungseffekt im sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Basiszins hinausgehende Vorteile für Einlagen, wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Fonds für allgemeine Bankrisiken Der Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wegen der besonderen Risiken des Geschäftszweigs gebildet. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n.F. verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebene positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionserträge erhöht und um den Risikokostenbarwert im Kundenkreditgeschäft sowie Eigengeschäft und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Bei den zurechenbaren Gebühren- und Provisionserträgen werden im Wesentlichen Kontoführungsgebühren angesetzt. Gemäß einer internen Erhebung bzw. Schätzung wird der Anteil der Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte an den gesamten Verwaltungsaufwendungen ermittelt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Bei der Bemessung der voraussichtlich noch anfallenden Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte werden Overheadkosten anteilig berücksichtigt. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen. Die unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 3.706.552 EUR betreffen überwiegend Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Im Falle der Passivierung einer Rückstellung für noch nicht in Anspruch genommene unwiderrufliche Kreditzusagen wird der Posten unter dem Strich in Höhe des zurückgestellten Betrags gekürzt. Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers sowie bei Credit Linked Notes die Bonität des Referenzschuldners ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Die Bildung von Rückstellungen war aufgrund der guten Bonität der Kreditnehmer und der Sicherheitenstellung nicht erforderlich. Den latenten Risiken der Positionen unter dem Bilanzstrich wurde durch die Bildung von Pauschalrückstellungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Zinserträge/Zinsaufwendungen Aufgrund der geänderten Zinssituation ergaben sich für die Bank keine negativen Zinsen im Berichtsjahr. Währungsumrechnung Währungsguthaben und -verbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelte Kassageschäfte waren nicht vorhanden. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden oder des Ausweises Im Berichtsjahr erfolgte der Ausweis der Leasingerträge (29.656 EUR) in den sonstigen betrieblichen Erträgen statt wie in den Vorjahren über die Zinserträge. Bei der Beteiligung an der Beteiligungs-AG der bayerischen Volksbanken, Pöcking handelt es sich um ein Finanzunternehmen in Sache des § 1 Abs. 3 KWG. Daher erfolgt kein Ausweis mehr in dem Unterausweis "darunter an Finanzdienstleistungen". Der Unterausweis in der Vorjahresspalte wurde aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Um die Anforderungen aus § 34 Abs. 3 RechKredV i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB zu erfüllen, wurden die Veränderungen der Vermögenswerte Wertpapiere des Anlagevermögens A5, Wertpapiere des Anlagevermögens A6, Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften und Anteile an verbundenen Unternehmen nicht mehr saldiert ausgewiesen. Die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen können nun in den Tabellen zur Entwicklung des Anlagevermögens für jeden Vermögenswert einzeln nachvollzogen werden. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind 13.279,796 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Zudem bestehen andere Forderungen an Kreditinstitute als Guthaben bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall in Höhe von 205.456 EUR. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 3.650.195 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung in Höhe von 22.979 EUR wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 2.139.185 EUR (inkl. Stückzinsen) fällig. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von nominal 6.500.000 EUR wurden für GLRG III-Geschäfte mit der Deutschen Bundesbank in Höhe von 1.500.000 EUR als Sicherheit verpfändet. In folgenden Posten sind enthalten:
Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind für Schuldverschreibungen mit einem Buchwert von 7 499 814 EUR und einem beizulegenden Zeitwert von 7 040 910 EUR deshalb unterblieben, da für die in Aktivposten 5 enthaltenen festverzinslichen Werte eine Durchhalteabsicht besteht und die Rückzahlung zum Nennwert erfolgt. Wir gehen von keiner bonitätsinduzierten Wertminderung aus. In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
Die Bank besitzt keine Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht. Die Bank besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen (§ 271 Abs. 1 HGB):
Die Bank besitzt folgende Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 271 Abs. 2 HGB), bei denen die Bank unbeschränkt haftender Gesellschafter ist:
Weitere Beteiligungen wurden aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht angegeben. Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5 % der Stimmrechte überschreiten, bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von 7.646 EUR vorgenommen worden, da der Buchwert für die Beteiligungen an der Evenord Beteiligungs-GmbH das Reinvermögen zum 31. Dezember 2023 überstieg. Die Gründe für die Wertminderungen werden als dauerhaft beurteilt. Im Bilanzposten 'Treuhandvermögen' (A9) sind ausschließlich Kredite (Forderungen an Kunden) ausgewiesen, die im eigenen Namen und für fremde Rechnung gehalten werden. In den Sachanlagen sind enthalten:
Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Abgrenzungsposten für Möbel, Einrichtung und Ausstattung, für die Übernahme von Dienstleistungen sowie ein Ausbaukostenzuschuss für das Boardinghouse in Höhe von 2.151,094 EUR enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 38.957,406 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Zinsabgrenzung in Höhe von 46.090 EUR wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Im Bilanzposten 'Treuhandverbindlichkeiten' (P4) sind ausschließlich Förderkredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Bei diesen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 1.601 EUR (Vorjahr: 2.422 EUR) enthalten. Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag liegt bei 42.893 EUR. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für:
Angaben zum Posten Nachrangige Verbindlichkeiten: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen in Höhe von 47.646 EUR an. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Nachrangigkeit der Verbindlichkeit ist wie folgt geregelt: Die aufgeführten Verbindlichkeiten sind im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich. Für die nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen: Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel gemäß Art. 63 CRR. Mit den Gläubigern wurden Kündigungsfristen von acht bis zehn Jahren vereinbart. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt zwischen einem und acht Jahren. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen von 0,50 % bis 1,50 % ausgestattet. Der Passivposten Gezeichnetes Kapital (P12a) betrifft die Kapitalquoten der Gesellschafter und gliedert sich wie folgt:
In Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank sind die folgenden Anderen Verpflichtungen (Vermerkposten 2 unter dem Bilanzstrich) von wesentlicher Bedeutung:
Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente Nichthandelsbestand Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden für die Vermittlung von Versicherungs-, Bauspar- und Kreditverträgen sowie im Rahmen der Immobilienvermittlung erbracht. Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
E. Sonstige Angaben Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Prüfungsausschusses:
Die pauschale Aufwandsvergütung für die Mitglieder des Prüfungsausschusses belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 12.926 EUR (Vorjahr: 6.242 EUR). Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von 3.191,963 EUR. Die Bezüge lagen im Jahr 2023 bei 59.386 EUR. Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbank e.V. (Garantieverbund) in Höhe von 527.030 EUR. Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und im Bundesanzeiger bzw. auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 2,08 Auszubildende beschäftigt. Die für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für erbrachte Abschlussprüferleistungen belaufen sich auf insgesamt 95.220 EUR netto. Für andere Bestätigungsleistungen wurden 8.000 EURO netto berechnet. Name und Sitz des persönlich haftenden Gesellschafters: Evenord eG, Nürnberg, Eigenkapital 19.581.985 EUR (Stand 31.12.2022) Komplementäreinlage: 4.660,000 EUR Mitglieder des Vorstands:
Nürnberg, 31.03.2024 Evenord-Bank eG-KG Wolfgang Rupprecht Thomas Kühnlein "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EVENORD-BANK eG-KG, Nürnberg VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EVENORD-BANK eG-KG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVENORD-BANK eG-KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EUAPrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Art. 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Art. 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Im Folgenden stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar: Bewertung der Forderungen an Kunden Zugehörige Informationen im Abschluss und Lagebericht Im Jahresabschluss der EVENORD-BANK eG-KG wurden in der Bilanz zum Bilanzstichtag im Bilanzposten Forderungen an Kunden Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft in Höhe von € 197,9 Mio. ausgewiesen. Gemäß den Angaben im Anhang werden die in den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Den latenten Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Somit werden die Forderungen mit dem Nennbetrag abzüglich Risikovorsorge ausgewiesen. Sachverhalt und Risiko für die Prüfung Gemäß dem Gesellschaftsvertrag der EVENORD-BANK eG-KG ist der Gegenstand des Unternehmens der gewerbsmäßige Betrieb von Bankgeschäften im Sinne von § 1 KWG. Vor dem Hintergrund der Höhe der ausgewiesenen Forderungen an Kunden in Relation zur Bilanzsumme ist eine Fokussierung der Geschäftstätigkeit auf das Kreditgeschäft erkennbar. Dem Kundenkreditgeschäft liegen Bewertungsrisiken zugrunde. Zur Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft ist zum einen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer und zum anderen auf die Werthaltigkeit der Sicherheiten abzustellen. Beide Aspekte haben einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Die ordnungsgemäße Bewertung von Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft, insbesondere die Bewertung der Risikovorsorge, war aus diesem Grund im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Basierend auf unserer Risikoeinschätzung und der Beurteilung der Fehlerrisiken haben wir unser Prüfungsurteil sowohl auf kontrollbasierte Prüfungshandlungen als auch auf aussagebezogene Prüfungshandlungen gestützt. Im Rahmen unserer kontrollbasierten Prüfung haben wir den Aufbau und die Implementierung der Ausgestaltung der prüfungsrelevanten Kontrollen beurteilt, die die EVENORD-BANK eGKGim Rahmen des Prozesses zur Bewertung der Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft eingerichtet hat. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Forderungen im Kundenkreditgeschäft, einschließlich der Angemessenheit geschätzter Werte, auf der Basis von Stichproben im Rahmen bewusster Auswahlprüfungen von Kreditengagements beurteilt. Dabei sind wir risikoorientiert sowie unter besonderer Berücksichtigung der Kreditvolumina vorgegangen. Wir haben die vorliegenden Unterlagen zu den Kreditnehmern bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der Werthaltigkeit der entsprechenden Sicherheiten gewürdigt. Bei Objektsicherheiten haben wir uns ein Verständnis über die zugrundeliegenden Ausgangsdaten, die angewandten Bewertungsparameter und getroffenen Annahmen verschafft, diese kritisch gewürdigt und beurteilt, ob sie innerhalb einer vertretbaren Bandbreite liegen. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft begründet und hinreichend dokumentiert sind. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir hierzu weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Art. 10 EU-APrVO Wir wurden von der Gesellschafterversammlung am 26. Juli 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 2. November 2023 vom Aufsichtsorgan beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2022 als Abschlussprüfer der EVENORD-BANK eG-KG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss Rechnungslegung nach Art. 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Patrick Schmarje." |
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