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Optik Jahn GmbH
Von-der-Wettern-Straße 3, 51149 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Jahn seit 15.7.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Optik Jahn GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Optik Jahn GmbHI. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist ein Filialist im Augenoptikmarkt mit derzeit 51 Filialen in NRW und Niedersachsen. Gegliedert in zwei Markenauftritte bietet die Optik Jahn GmbH entsprechend ihrer Ambition mit 43 Smile Optic Standorten "alles rund um das gute Sehen zum kompromisslosen Komplettpreis" und den acht Optik Jahn Hörakustik Standorten "alles rund um das gute Sehen und Hören", wobei eine starke Markenorientierung gelebt wird. b) Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist in das Netzwerk der Unternehmenspartner verlagert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt ist weiterhin von Filialunternehmen geprägt, wie auch aus dem Branchenbericht des ZVAs ersichtlich ist. Die Anzahl der Geschäfte der größten Filialunternehmen nimmt weiter zu, während die Zahl der traditionellen augenoptischen Einzelgeschäfte insgesamt sinkt. Im Jahr 2023 gehörten 2.653 Betriebsstätten zu den zehn umsatzstärksten Filialunternehmen in der Augenoptik, bezogen auf die insgesamt etwa 11.100 Betriebsstätten bedeutet dies einen Anteil von 24 Prozent. Gleichzeitig generieren diese zehn größten Filialunternehmen mittlerweile 53% des Branchenumsatzes.1 Vor allem kleinere Einzelbetriebe sehen sich immer größeren Herausforderungen ausgesetzt, ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, es sei denn, sie weisen einen hohen Spezialisierungsgrad (Fashion, Kontaktlinsen etc.) auf. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Allgemein Auch die Augenoptik-Branche hatte unter der Kriegs- und Inflationslage zu leiden. 2023 startete sehr freundlich, aber die massive Verteuerung von Energieprodukten und eine starke Verunsicherung der Bevölkerung kamen im Herbst wieder auf. Inflation und damit gekoppelte Indexierungen von Ladenmieten und gestiegener Personalkosten prägten damit auch das Jahr 2023. Kaufzurückhaltung traf ab Herbst auf gestiegene Kosten. Nach wie vor ist es der Anspruch des Unternehmens, möglichst qualifizierte Mitarbeiter auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden. Durch den weiteren Ausbau interner Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen in den fachbezogenen augenoptischen Bereichen sowie in Beratung und Verkauf ist es uns auch 2023 gelungen, das Qualitäts- und Beratungsniveau weiter zu steigern. b) Ertragslage Im Jahr 2023 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1.112 T€ gestiegen. Das Jahr 2023 startete sehr freundlich mit hohen Stückzahlen und hohem Umsatz. Besonders durch die starke Verunsicherung der Bevölkerung sanken Stückzahlen und Umsatz im zweiten Halbjahr beträchtlich. Letztlich erzielten wir gegenüber unseren Planzahlen einen geringer gestiegenen Umsatzerlös bei gestiegenen Fixkosten und erzielten ein Jahresergebnis i.H.v. 32 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag i.H.v. 560 T€). c) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert solide. Die Gesellschaft finanziert das investive und operative Geschäft überwiegend aus dem Cashflow. Das Unternehmen verfügt nach wie vor über gute Liquidität. Die Verbindlichkeiten wurden während des Geschäftsjahres innerhalb der Zahlungsziele und möglichst unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Die neuen Filialen wurden aus der vorhandenen Liquidität finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 14,8% (Vorjahr 13,1%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch die Rückzahlungen des Corona-Kredits um 337 T€ auf 1.324 T€ verringert. d) Vermögenslage Die Sachanlagen sind durch planmäßige Abschreibungen um 274 T€ auf 2.213 T€ gesunken. Die Finanzanlagen haben sich um 517 T€ auf 973 T€ verringert. Dies liegt im Wesentlichen an der teilweisen Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens. Das Vorratsvermögen stieg durch die Erstbestückung der neuen Filialen im Vergleich zum Vorjahr um 418 T€ auf 1.136 T€ an. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind um 3 T€ auf 200 T€ gesunken. Der Rückgang der Bilanzsumme von 5.584 T€ auf 5.166 T€ beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf dem Rückgang des Finanzanlagevermögens. Die Rückstellungen sind um 105 T€ auf 2.198 T€ gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind um 555 T€ auf 2.204 T€ gesunken, was im Wesentlichen mit der Rückzahlung des Corona-Kredits zu begründen ist. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung der einzelnen Filialen bedienen wir uns diverser branchenspezifischer Kennzahlen, wie Stückzahlen, Durchschnittspreis, Tagesumsatz uvm. Die Vorgaben für die einzelnen Filialen differieren nach Größe, Kundenstruktur und Lage der Filiale. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir für das Geschäftsjahr 2023 trotz der allgemein schwierigen Lage als gut ein. Die Umsatzentwicklung war steigend, die Ergebnisentwicklung positiv. III. Prognosebericht Entsprechend der ursprünglichen Erwartungshaltung sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Ebenfalls entsprechend der letztjährigen Prognose konnte im Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Es ergeben sich aktuell immer mehr attraktive Gelegenheiten gute Lagen zu sehr günstigen Mietkonditionen zu erhalten. Sollte sich ein attraktiver Standort ergeben werden wir uns daher nicht verschließen. Als Alternative zur Neuerschließung eines Standortes ziehen wir Übernahmen bestehender, etablierter, eigentümerbetriebener Augenoptikbetriebe in Betracht, werden aber auch neue Standorte eröffnen. Trotz der schwierigen äußeren Umstände rechnen wir mit einem positiven Ergebnis der regulären Geschäftstätigkeit in 2024. Hohe Personal- und Energiekosten bei noch etwas zurückhaltender Konsumstimmung werden ein Rekordergebnis unmöglich machen. Das vorhandene Eigenkapital sowie die verfügbaren liquiden Mittel und Kreditlinien sind voraussichtlich ausreichend, um 2024 stabil arbeiten zu können. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Die Geschäftsleitung prüft regelmäßig potentielle Risiken des Unternehmens und die Entwicklung der einzelnen Filialen mit dem Ziel, mögliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erkennen und zu steuern. Dazu wird unter anderem ein monatliches Berichtswesen zur Überwachung eingesetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen verfügt über eine gute Liquidität, auch wenn in Anbetracht der äußeren Umstände diese etwas in Anspruch genommen wird. Absatzmarktrisiken Sonstige Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem hohen Wettbewerb und dem Fachkräftemangel. Besonders zu erwähnen sind hier die finanzstarken Filialisten. Aus diesem Grund gilt unser Augenmerk nach wie vor der klaren Abgrenzung zu relevanten Wettbewerbern. Chancen Gerade durch die äußeren Umstände schätzen Endverbraucher günstige und einfache Anbieter. Die Optik Jahn GmbH wird sich weiter klar abgrenzen zu sämtlichen Marktbegleitern. Gesamteinschätzung Wir sehen aktuell keine sich weiter verschärfenden Risiken. Die allgemeinen konjunkturellen Risiken können sich auf das Kaufverhalten der Kunden und somit auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Aus heutiger Sicht sind für das Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Köln, den 6. Mai 2024 Optik Jahn GmbH Die Geschäftsführung 1 ZVA Branchenbericht 2023,2024, S. 9 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023der Optik Jahn GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Größenklasse des Unternehmens (§ 267 HGB) Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Optik Jahn GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies die folgenden Grundsätze und Methoden: Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegen, wurde in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr des Zugangs und den darauffolgenden vier Jahren um jeweils 20 Prozent aufgelöst wird. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt worden. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestands und der Bankguthaben angesetzt worden. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Gem. § 253 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen. Beteiligungen und Gesellschaftsverhältnisse Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wurde in Anwendung des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung ist. Wertpapiere des Anlagevermögens Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden diverse Investitionen in Fonds erfasst. Angaben zu Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 31,00). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen wird ein Darlehen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1.953 (Vorjahr: TEUR 1.852) sowie Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr: TEUR 181). Verbindlichkeitenspiegel
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtkostenverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 301 (Vorjahr: 291) Arbeitnehmer beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 10.536 (Vorjahr: TEUR 10.882) aus laufenden Mietverträgen. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Optik Jahn GmbH durch die Geschäftsführer: Thorsten Jahn, Augenoptiker und Hörakustiker-Meister Walther Jahn, Augenoptiker-Meister Monika Jahn, Drogistin Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 680 (Vorjahr: TEUR 1.240) wird zusammen mit dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag: TEUR 560) verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
Köln, den 6. Mai 2024 Thorsten Jahn Walther Jahn Monika Jahn sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Optik Jahn GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Optik Jahn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Optik Jahn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 16. August 2024 VRT
Revisionsgesellschaft mbH
André Brüstle, Wirtschaftsprüfer |
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