Wolfgang
Scholtes GmbH (vormals: Scholtes Projekt GmbH))
Trier
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2019
EUR |
31.12.2018
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
12.131,72 |
21.013,75 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
259,50 |
775,50 |
| II.
Sachanlagen |
9.786,00 |
18.175,00 |
| III.
Finanzanlagen |
2.086,22 |
2.063,25 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.856.712,16 |
992.411,64 |
| I.
Vorräte |
1.693.898,06 |
694.903,33 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
162.798,45 |
296.817,47 |
| davon
gegen Gesellschafter |
6.739,32 |
2.714,94 |
| III.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten |
15,65 |
690,84 |
| C.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
90.411,00 |
83.262,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.959.254,88 |
1.096.687,39 |
Passiva
|
|
31.12.2019
EUR |
31.12.2018
EUR |
| A.
Eigenkapital |
68.434,61 |
78.248,50 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
75.000,00 |
75.000,00 |
| II.
Bilanzverlust |
6.565,39 |
-3.248,50 |
| B.
Rückstellungen |
5.500,00 |
8.508,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.885.320,27 |
1.009.930,89 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
0,00 |
35.350,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.959.254,88 |
1.096.687,39 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2019
Scholtes Projekt GmbH
, Trier
(1) Allgemein
Der Jahresabschluss der Wolfgang Scholtes GmbH,
Trier, Amtsgericht Wittlich HR B 4272 wurde entsprechend
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des
GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bilanzierung und
Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches
für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264
HGB angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird
nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft
i.S.v. § 267 Abs. 1 HGB.
Im Interesse einer größeren Klarheit und
Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und
Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort
oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang
aufgeführt.
(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die
Immateriellen Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis 10
Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer ergibt sich
aus der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeit für
diese Rechte und Werte.
Das
Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige nutzungsbedingte
Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden linear
unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern
zugrunde:
Lizenzen
|
3
Jahre
|
Software
|
3 Jahre
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3 - 13 Jahre
|
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert
von EUR 800 werden sofort aufwandswirksam erfasst.
Die
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum
niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Marktwert bilanziert.
Bei der Bewertung der
fertigen und unfertigen Erzeugnisse wird das
Niederstwertprinzip beachtet.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten
abzüglich Einzelwertberichtigungen für
zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine
Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.
Langfristige Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Barwert zum
Bilanzstichtag bewertet.
Die
Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.
Bei sämtlichen Vermögensposten des
Umlaufvermögens ist das
strenge Niederstwertprinzip beachtet.
Die als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen
Posten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar,
soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem
Tag sind.
Das
Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen waren Rückstellungen zu
bilden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen
einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den
Vorschriften des § 253 HGB. Als Abzinsungsfaktor wurde
der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn
Jahre verwendet. Die Rückstellungsbildung wurde auf
der Basis versicherungsmathematischer Berechnung nach der
PUC-Methode vorgenommen. Dabei wurden als Rechnungszins
2,71 % gemäß RückAbzinsV, für
künftige Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen
0 % bis 1,5 % p.a. sowie die Richttafeln "2018 G"
von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Ausweis
der Verzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt im
Zinsergebnis.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
beträgt TEUR 27.
Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1
Satz 1 EGHGB wurde seinerzeit Gebrauch gemacht.
Das verrechnete Deckungsvermögen wird gem.
§ 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert
bewertet.
Die
Rückstellungen werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung
erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung.
Die
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
passiviert.
(3) Erläuterungen zur Bilanz
Forderungen
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt
unverändert zum Vorjahr TEUR 75.
Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie
folgt zusammen:
|
TEUR
|
Jahresabschlusskosten
|
5
|
Aufbewahrung
Geschäftsunterlagen
|
1
|
|
6
|
(4) Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung und Vertretung der
Gesellschaft unterliegt
Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt 8.
Haftungsverhältnisse gemäß § 251
i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag
nicht.
Nachtragsbericht
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich
nicht ereignet.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor den
Bilanzverlust 2019 auf neue Rechnung vorzutragen.
Trier, den 23. Februar 2021
Die Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.03.2021 festgestellt.
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