Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 335061
Eingetragen
8.4.1994
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von keramischen Erzeugnissen, Glaswaren, Holzwaren a. n. g., sowie Flecht- und KorbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Kerzen und dazugehörigen Accessoires sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Christoph Hesse
seit 18.8.2025
Prokura
Raul E. Tellez
seit 5.10.2023
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Partylite GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Bilanz

AKTIVA

29.2.2024 28.2.2023
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Softwarelizenzen 44,21 2.006,36
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.753,73 125.210,77
64.797,94 127.217,13
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 299.285,42 156.778,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.636.916,19 4.881.363,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 91.775,53 148.834,38
6.027.977,14 5.186.976,02
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 945.145,50 929.930,30
6.973.122,64 6.116.906,32
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 483.867,85 507.503,87
7.521.788,43 6.751.627,32

PASSIVA

29.2.2024 28.2.2023
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 234.000,00 234.000,00
II. Kapitalrücklage 1.362.578,00 1.362.578,00
III. Bilanzgewinn 2.433.320,35 1.852.445,51
4.029.898,35 3.449.023,51
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 845.866,00 821.429,00
2. Steuerrückstellungen 5.229,46 126.432,00
3. Sonstige Rückstellungen 981.823,20 739.571,64
1.832.918,66 1.687.432,64
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 187.500,00 312.500,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 880.569,26 865.139,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.271,00 144.317,34
4. Sonstige Verbindlichkeiten 515.631,16 293.214,57
1.658.971,42 1.615.171,17
7.521.788,43 6.751.627,32

Gewinn- und Verlustrechnung

2023/2024 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.176.597,08 36.166.884,71
2. Sonstige betriebliche Erträge 67.003,40 276.678,22
- davon aus Fremdwährungsumrechnung: EUR 3.405,58 (Vj.: EUR 13.594,03)
37.243.600,48 36.443.562,93
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.874.801,81 14.019.288,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.662.328,33 16.589.658,28
30.537.130,14 30.608.946,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.233.728,30 2.328.345,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 483.218,43 583.210,43
- davon für Altersversorgung: EUR 99.778,26 (Vj.: EUR 179.373,39)
2.716.946,73 2.911.556,27
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 69.873,48 68.834,57
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.996.928,93 2.388.187,10
- davon aus Fremdwährungsumrechnung: EUR 9.621,30 (Vj.: EUR 21.043,09)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 41,66
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 41,66)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.175,16 14.597,24
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 14.704,00 (Vj.: EUR 13.476,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 314.734,14 101.461,72
10. Ergebnis nach Steuern 581.811,90 350.021,10
11. Sonstige Steuern 937,06 951,20
12. Jahresüberschuss 580.874,84 349.069,90
13. Gewinnvortrag 1.852.445,51 1.503.375,61
14. Bilanzgewinn 2.433.320,35 1.852.445,51

Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Partylite GmbH, Heidelberg, (Amtsgericht Mannheim, HRB 335061) wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Es wurden größenabhängige Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsansätze in der Bilanz zum 29. Februar 2024 wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert; die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die planmäßige Abschreibung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nach der linearen Methode ermittelt; die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 bis 5 Jahre. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert kleiner EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Forderungen sowie Sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Eventuelle Wertminderungen sind durch Abschreibungen oder Wertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern ergeben sich aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellung. Der sich insgesamt ergebende Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein kombinierter Steuersatz von 29,825 % zugrunde gelegt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages - einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen - angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Beachtung des HGB. Als Bewertungsmethode wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) verwendet. Bei der Ermittlung wurde der Rechnungszinssatz in Höhe von 1,82 % bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gemachten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Zukünftig erwartete Anwartschaftstrends (0,25 %) und Rententrends (2,00 %) werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, sind mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Buchwert zum Bilanzstichtag. Zinserträge aus dem Deckungsvermögen werden mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtung verrechnet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus den Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 9 (Vorjahr TEUR 75) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterung der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023/2024 ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren vollständig aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr i. H. v. TEUR 5.637 (Vorjahr TEUR 4.881), davon gegen Gesellschafter i. H. v. TEUR 5.494 (Vorjahr TEUR 4.877).

Alle Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von TEUR 234 ist voll eingezahlt. Der Bilanzgewinn des Vorjahres i. H. v. TEUR 1.852 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Pensionsrückstellungen

Eine abgeschlossene Rückdeckungsversicherung, die ausschließlich aufgrund vertraglicher Vereinbarung der Erfüllung einer Pensionsverpflichtung dient, ist mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 1.029 (Vorjahr TEUR 1.025) verrechnet worden. Der verbleibende Passivüberhang (TEUR 846) (Vorjahr TEUR 821) zum 29.02.2024 ist als Pensionsrückstellung ausgewiesen.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit ausstehenden Prämiengutscheineinlösungen TEUR 183 (Vorjahr TEUR 214) sowie Rückstellungen für diverse Dienstleistungen TEUR 394 (Vorjahr TEUR 132) und Personal TEUR 93 (Vorjahr TEUR 73).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 188) (Vorjahr TEUR 313) werden quartalsweise i. H. v. TEUR 31 beginnend ab 30. September 2021 über 16 Quartale getilgt und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr i. H. v. TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 125) und eine Restlaufzeit i. H. v. TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 188) über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr (u. a. E-Commerce Services) und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 468 (Vorjahr TEUR 261), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 32).

Pfandrechte und ähnliche Sicherheiten bestanden wie im Vorjahr keine.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

III. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

2023/2024 2022/2023
Abteilung Distribution 1 1
Abteilung Sales & Marketing 10 11
Abteilung General & Administrative 21 25
insgesamt 32 37

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Geschäftstätigkeit wird ausschließlich in gemieteten Räumen ausgeübt. Es wurde ein Mietvertrag zum 01.01.2018 für fünf Jahre abgeschlossen und vorzeitig bis zum 31.12.2027 verlängert. Des Weiteren bestehen Leasingverträge für bewegliche Vermögensgegenstände. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf TEUR 951 (Vorjahr TEUR 504).

3. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren bestellt:

Torsten Richter, Vice President Global Finance, Königstein im Taunus (bis 29.09.2023)

Jan Hesse, Managing Director, Heddesheim

Raul E. Tellez, Chief Legal Officer and VP of IT, Cincinnati, Ohio/USA (seit 29.09.2023)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Partylite GmbH wird in den Konzernabschluss der Luminex Home Decor & Fragrance Holding Corporation, Cincinnati, OH 45242, USA, als kleinster und größter Kreis der Unternehmen einbezogen. Eine Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt nicht.

 

Heidelberg, 30. Juni 2025

Partylite GmbH

Die Geschäftsführung

Jan Hesse, Managing Director

Raul E. Tellez, Chief Legal Officer and VP of IT

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten das Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten
Stand 01.03.2023 Zugänge Abgänge Stand 29.02.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Softwarelizenzen 239.123,97 0,00 0,00 239.123,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.610,34 0,00 0,00 91.610,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.933,38 0,00 0,00 46.933,38
Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.950,85 7.454,29 0,00 459.405,14
590.494,57 7.454,29 0,00 597.948,86
829.618,54 7.454,29 0,00 837.072,83
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.03.2023 Zugänge Abgänge Stand 29.02.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Softwarelizenzen 237.117,61 1.962,15 0,00 239.079,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.610,34 0,00 0,00 91.610,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.933,38 0,00 0,00 46.933,38
Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.740,08 67.911,33 0,00 394.651,41
465.283,80 67.911,33 0,00 533.195,13
702.401,41 69.873,48 0,00 772.274,89
Buchwerte
Stand 29.02.2024 Stand 28.02.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Softwarelizenzen 44,21 2.006,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.753,73 125.210,77
64.753,73 125.210,77
64.797,94 127.217,13

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024

(1) Geschäftsgrundlagen

Die Partylite GmbH setzte ihre Tätigkeit als „Limited Risk Distributor“ für die Partylite Trading S.A. in Granges-Paccot/Schweiz fort. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Vertrieb von Kerzen, Accessoires für Kerzen, Raumduftstoffen und Pflegeprodukten. Der Verkauf erfolgt auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung durch ein Netzwerk von Beratern und Beraterinnen. Die Berater/-innen sind ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und tragen maßgeblich zum Umsatz des Unternehmens bei.

(2) Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland für den Berichtszeitraum vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024 wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Im Bereichszeitraum war die deutsche Wirtschaft von einer starken Inflation und steigenden Energiepreisen geprägt. Es gab auch Bedenken bezüglich der geopolitischen Spannungen und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis). Im Vergleich zum BIP haben sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland um 6,3 % erhöht (Quelle: Statista).

Die Ausgaben für Einrichtungsgegenstände und Gegenstände für den privaten Haushalt stagnierten auf dem Vorjahresniveau in Deutschland.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Fokus im Geschäftsjahr 2023/2024 lag auf mehreren strategischen Maßnahmen zur Unternehmensentwicklung.

Eine der Hauptinitiativen bestand darin, den Rückgang der Beraterzahlen weiter einzudämmen, der durch die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Unsicherheiten und Verordnungen, die einen wesentlichen Einfluss auf den Direktvertrieb hatten, verschärft wurde. In diesem Zusammenhang legte Partylite besonderen Wert darauf, die Motivation der Berater zu steigern und nach den Covid- Jahren wieder Verkaufsveranstaltungen in Präsenz abzuhalten sowie neue Berater zu rekrutieren.

Um nachhaltig mehr Berater zu akquirieren, wurden Rekrutierungswettbewerbe aufgesetzt, bei denen es attraktive Incentives zu gewinnen gab. Dies sollte und soll mittelfristig dazu beitragen, sowohl neue als auch bestehende Berater zu motivieren und an das Unternehmen zu binden.

Des Weiteren legte Partylite großen Wert darauf, seine Online-Präsenz zu stärken und die Bekanntheit der Marke im digitalen Raum weiter auszubauen. Dies war ein entscheidender Schritt, um in der sich verändernden Geschäftsumgebung wettbewerbsfähig zu bleiben und Kunden effektiv zu erreichen.

Außerdem initiierte Partylite einen Optimierungsprozess in der Logistik und Produktion, um die Produktverfügbarkeit sicherzustellen. Dies war besonders wichtig, um auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können und sicherzustellen, dass Kunden und Berater Zugang zu den Produkten haben, die sie benötigen.

Insgesamt waren die Maßnahmen von Partylite im Geschäftsjahr 2023/2024 weiterhin darauf ausgerichtet, die Effizienz zu steigern, die Beziehung zu den Beratern zu stärken, die Online-Präsenz auszubauen und sicherzustellen, dass die Logistik und Produktion den Anforderungen des Marktes gerecht werden.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die für die interne Steuerung verwendeten, bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Vorjahresvergleich wie folgt:

2023/2024 2022/2023
Umsatzerlöse TEUR 37.177 36.167
Jahresüberschuss TEUR 581 349
Eigenkapitalquote % 54 51

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,8% gestiegen. Das Unternehmen konnte seinen Jahresüberschuss auf 581 TEUR steigern, was auf effektive Kostensenkungsmaßnahmen und eine verbesserte operative Effizienz zurückzuführen ist.

Ertragslage

Im Berichtszeitraum vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 wurde der Gesamtumsatz von Partylite von 36,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 37,2 Mio. EUR (+2,8%) gesteigert. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf vermehrte Werbeaktionen zurückzuführen. Die Anzahl der Berater reduzierte sich von 4.804 auf 4.503 (-6,3%). Geplant war ursprünglich ein Umsatzanstieg von 12,5%, ein Jahresergebnis von 410 TEUR, eine Eigenkapitalquote von 57% sowie eine leichte Erhöhung der Anzahl von Beratern.

Die Materialaufwendungen sanken aufgrund von rückläufigen Produktions- und Versandkosten leicht auf 30,5 Mio. EUR, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 0,2% entspricht (Vorjahr: 30,6 Mio. EUR).

Die Personalaufwendungen konnten auf 2,71 Mio. EUR reduziert werden, was einem Rückgang von 6,7% entspricht (Vorjahr: 2,91 Mio. EUR). Grund hierfür waren hauptsächlich Auswirkungen von Personalrestrukturierungsmaßnahmen aus den Vorjahren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtszeitraum auf 3,00 Mio. EUR deutlich gestiegen, was einer Steigerung von 25,5% entspricht (Vorjahr: 2,39 Mio. EUR). Diese Veränderung resultiert unter anderem aus gestiegenen Aufwendungen für Werbemaßnahmen.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 581 TEUR, was einer Steigerung von 66,4% entspricht (Vorjahr: 349 TEUR).

Insgesamt zeigt der Geschäftsverlauf der Partylite GmbH im Berichtszeitraum eine Mischung aus Herausforderungen und Erfolgen, wobei das Unternehmen zunehmend Maßnahmen ergriffen hat, um Effizienzen zu steigern und die Ertragslage weiterhin zu verbessern.

Vermögenslage

Die Vermögenslage blieb im Geschäftsjahr 2023/2024 stabil. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich planmäßig von 51 % im Vorjahr auf etwa 54 % (28.02.2023: 3.449 TEUR; 29.02.2024: 4.030 TEUR), was auf eine weiterhin gute Ertragslage zurückzuführen ist.

Das Anlagevermögen reduzierte sich weiterhin und betrug zum 29.02.2024 insgesamt 65 TEUR, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 62 TEUR entspricht. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf Abschreibungen zurückzuführen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr zum 29.02.2024 und betrugen 5.637 TEUR (Vorjahr: 4.881 TEUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich stichtagsbedingt auf 92 TEUR (Vorjahr: 149 TEUR).

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr auf 945 TEUR (Vorjahr: 930 TEUR) gestiegen; darüber hinaus wurde das Bankdarlehen auf 188 TEUR (Vorjahr: 313 TEUR) reduziert. Der Jahresüberschuss stieg im Berichtszeitraum erheblich auf 581 TEUR, verglichen mit 349 TEUR, was einer Steigerung von rund 66,4% entspricht. Insgesamt war die Finanzlage im Berichtszeitraum stabil und die Liquidität war jederzeit gesichert.

2.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der für die Gesellschaft wichtigste nichtfinanzielle Leistungsindikator zur Geschäftsentwicklung ist die bestehende, aktive Beraterbasis. Diese konnte im vergangenen Geschäftsjahr mit 4.503 Beratern nicht auf Vorjahresniveau mit 4.804 Beratern gehalten werden und entwickelte sich somit unter Plan. Allerdings wurden Maßnahmen ergriffen, um die Beraterbasis zu stärken und die Anzahl wieder zu erhöhen.

(3) Risiko- und Chancenbericht

3.1. Risikomanagement

Die Gesellschaft ist über die Luminex Home Decor & Fragrance Holding Corporation, Cincinnati, OH 45242, USA, in das Konzern-Risikomanagement-System durch monatliche sowie durch quartalsweise Controlling-Reports einbezogen.

Zur Steuerung des operativen Geschäfts ist ein monatliches Berichtswesen mit Soll-Ist-Vergleichen und monatlichen Abweichungsanalysen installiert. Basis für die Abweichungsanalyse ist eine konzernweit abgestimmte Geschäftsplanung. Weiterhin findet monatlich eine Videokonferenz auf Managementebene statt, um Trends und Abweichungen vom geplanten Geschäftsverlauf sowie Geschäftsentwicklungen und Risiken in den Prozessen frühzeitig zu erkennen und diesen mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken.

3.2. Risiken

Partylite ist auf dem Markt für Kerzen und Accessoires einem weiterhin verschärften Wettbewerb mit dem Einzelhandel durch die Erweiterung des dortigen Produktsortiments ausgesetzt. Dieser Wettbewerb wird überwiegend über den Verkaufspreis geführt. Zudem wird die Produktpalette von anderen Direktvertriebsunternehmen in zunehmendem Maße um vergleichbare Produkte ergänzt.

Diesem zunehmenden Konkurrenzdruck begegnet die Gesellschaft weiterhin mit Produktinnovationen und Wettbewerben auf Beraterebene sowie wettbewerbsfähigen Angeboten für Gäste und Gastgeber auf promotionaler Ebene. Weiterhin hat hierbei der Ausbau der Online-Plattformen eine hohe strategische Bedeutung, die weiterhin zielorientiert und stetig vorangetrieben wird.

Aktuell liegen keine konkreten Hinweise darauf vor, dass Mitbewerber im Direktvertrieb gezielt versuchen, ihr Geschäft durch direkte Abwerbemaßnahmen von Partylite-Beraterinnen und -Beratern auszubauen.

Diesen potenziellen und bekannten Risiken begegnet Partylite über Projekte, deren Inhalte über erweiterte Einkaufs-/ Bezahlmöglichkeiten sowie der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Berater/-innen, die auf diese neu aufgetretenen Umstände abgestimmt sind. Vor allem die Möglichkeiten des Absatzes über Onlinekanäle wird ausgebaut.

Aufgrund des konsequenten Margen- und Kostenmanagements mit sich anschließenden Preisanpassungen und Änderungen im Produktportfolio sowie einer hinreichend kalkulierten Ertragsspanne, bestehen für die Partylite GmbH keine besonderen Preisänderungsrisiken.

Die Auswirkungen der Ukrainekrise in Verbindung mit Preissteigerungen im Konsumgüterbereich auf die zukünftige Geschäftsentwicklung (u.a. auch hinsichtlich etwaiger Beschaffungsrisiken) sind nicht abschließend beurteilbar.

Die Nutzung des Lastschriftverfahrens, das mit einem Anteil von über 70% der Zahlungstransaktionen den zwischenzeitlich größten Anteil am Zahlungseingangsvolumen darstellt, ermöglicht derzeit Forderungsausfälle von lediglich 0,2 % der Umsatzerlöse. Dadurch entsteht dem Unternehmen im Vergleich zu anderen Zahlungsvarianten am Markt ein erheblicher Kostenvorteil und es gibt den Beratern die Möglichkeit, einen weiterhin verbesserten Kundenservice anzubieten,

Zum Schutz vor IT- und Cybersicherheitsrisiken setzt das Unternehmen auf ein umfassendes Sicherheits- und Awarenesskonzept. Neue Mitarbeitende durchlaufen verpflichtend ein Awareness-Training über den spezialisierten Dienstleister KnowBe4. Für bestehende Mitarbeitende werden regelmäßige Nachschulungen durchgeführt, um das Sicherheitsbewusstsein kontinuierlich zu stärken.

Zur technischen Absicherung der IT-Infrastruktur wird jährlich ein Penetrationstest durch ein externes, spezialisiertes Unternehmen durchgeführt. Darüber hinaus kommen moderne Sicherheitslösungen zur Schwachstellenanalyse sowie für die Überwachung und Analyse potenziell schadhaften Datenverkehrs zum Einsatz. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und potenzielle Risiken zu minimieren

Über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken, insbesondere Initiativen seitens des Gesetzgebers, sind derzeit nicht erkennbar.

Somit ist die Gesellschaft weder über ein einzelnes Risiko noch durch die Kumulation von mehreren Risiken in ihrem Bestand gefährdet.

3.3. Chancen

Die Prognosen und das Wachstumspotenzial für das Segment der Kerzen, Accessoires und Pflegeprodukte sind gut, da in Deutschland sowie in den BeNeLux-Staaten weiterhin weitgehend unerschlossene Regionen existieren, die bei effektiver Ausnutzung ein Wachstum über die nächsten Jahre ermöglichen und zu der Prognose einer mittelfristig positiven Geschäftsentwicklung führen.

Des Weiteren fokussiert sich Partylite auf den Ausbau des Onlinehandels und richtet Marketingaktivitäten immer mehr auf die Sozialen Medien, um neue Kunden zu gewinnen und eine neue Zielgruppe anzusprechen.

(4) Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sieht Partylite Herausforderungen und Chancen in einem sich ver- ändernden globalen wirtschaftlichen Umfeld. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert für 2024 ein globales Wachstum von 3,3 % und für 2025 ein Wachstum von 2,8 %. Für das deutsche BIP erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa -0,1 % bzw. 0,4 % in den Jahren 2024 und 2025 und somit eine Phase der Stagnation sowie für die Verbraucherpreise einen Anstieg von 2,2 % im Jahr 2024 und 2,1 % im Jahr 2025.

Obwohl es Anzeichen für eine wirtschaftliche Verbesserung gibt, insbesondere durch niedrigere Energiepreise, verbesserte Geschäfts- und Verbraucherstimmung und die Wiederöffnung Chinas, bleibt der Aufschwung fragil.

Insbesondere in entwickelten Ländern ist ein Rückgang der Verbraucherausgaben zu erwarten. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, dass Partylite strategisch agiert und proaktiv auf Veränderungen im Verbraucherverhalten und Marktbedingungen reagiert.

Partylite hat mehrere Initiativen ergriffen, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Um den Rückgang der Beraterzahlen einzudämmen, wurden Rekrutierungsprogramme mit attraktiven Anreizen aufgesetzt. Die Motivation der Berater, nach den Covid-Jahren wieder Verkaufsveranstaltungen in Präsenz durchzuführen, wurde als wichtig erachtet. Zudem wurden Maßnahmen ergriffen, um die Online- Präsenz weiter zu stärken.

In dem bereits abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 wurden basierend auf vorläufigen Zahlen Umsatzerlöse i.H.V. 34,98 Mio. EUR erzielt, was einem geplanten moderaten Wachstum entspricht. Das Jahresergebnis wird in einer Bandbreite von 500 TEUR und 650 TEUR erwartet und die Eigenkapitalquote wird zwischen 54 % und 58 % liegen.

Die Geschäftsführung prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 einen Umsatzanstieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/2025 von 12,5%, ein Jahresergebnis von 410 TEUR und eine Stärkung des Eigenkapitals mit einer Eigenkapitalquote von 57%.

Partylite hat im Juni 2025 eine neue Produktlinie („Smart Home Plug-In Diffuser) auf den Markt gebracht.

Die auf mehrere Jahre ausgerichteten Wachstumsstrategie der Konzernmutter Luminex unter Führung der CEO Lori Gonzales soll weiter fortgeführt werden. Diese Strategie beinhaltet kontinuierliche Einsparungsmaßnahmen wie bspw. die Verschlankung und Optimierung der IT-Infrastruktur gepaart mit Produktentwicklungen, die auf die einzelnen Märkte abgestimmt sind. Zudem wird weiterhin in den Aufbau des Beraterstamms investiert.

In Zusammenarbeit mit den Kreativagenturen wird an der Online-Präsenz ("Brand Awareness") gearbeitet, digitale Marketingstrategien werden entworfen und umgesetzt, wie bspw. Paid Media, Suchmaschinenoptimierung, etc.

Trotz der Herausforderungen bleibt das Management von Partylite zuversichtlich und ist bestrebt, durch gezielte Strategien und Initiativen erfolgreich zu navigieren. Die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des Unternehmens werden entscheidend sein, um sich in einer unsicheren wirtschaftlichen Landschaft zu behaupten.

 

Heidelberg, 30. Juni 2025

Partylite GmbH

Die Geschäftsführung

Jan Hesse, Managing Director

Raul E. Tellez, Chief Legal Officer and VP of IT

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Partylite GmbH, Heidelberg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Partylite GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Partylite GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 30. Juli 2025

BDO AG
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