Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 5489
Eingetragen
16.5.1991
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Konzeption, Vermarktung und Betrieb des Finanzportals der genossenschaftlichen Bankengruppe in elektronischen Medien sowie die Erstellung und Weiterentwicklung einer Musterlösung für den Auftritt der Volksbanken und Raiffeisenbanken in elektronischen Medien. Hierzu gehört auch die Unterstützung des elektronischen Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Brand
seit 15.9.2022
Prokura
Birgit Rathmann
seit 7.7.2022
Geschäftsführer
Alexander Doukas
seit 16.10.2014
Geschäftsführer
Arne Kneistler
seit 23.12.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (34)

NameAnteil
DZ BANK AG
22.38%
FIDUCIA IT AG
17.08%
Genossenschaftsverband Norddeutschland e.V.
8.06%
Bausparkasse Schwäbisch Hall
5.52%
5.38%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VR-NetWorld GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die VR-NetWorld GmbH ist ein Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken. Sie unterstützt als zentraler Dienstleister die digitalen Aktivitäten zentral, regional und lokal. Schwerpunkt der Leistung ist das Management von Content für alle digitalen Kanäle und die Leistungen rund um die digitalen Präsenzen der lizenznehmenden Banken.

Das Leistungsprofil umfasst:

- das Partnermanagement und die Projektarbeit zur Erstellung, Verteilung und Weiterentwicklung von digitalem Content,

- umfassende Leistungen der digitalen Vermarktung

- die gesamte Leistungskette inkl. der Nutzung von Daten zur Optimierung der digitalen Präsenzen innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Ziel ist dabei die Unterstützung der Banken mit Blick auf deren digitale Präsenz entlang des gesamten Kundeninteraktionspfades zur Stärkung im lokalen Markt.

In Erfüllung dieser Aufgaben bündelt die VR-NetWorld GmbH die digitalen Aktivitäten der Banken und der angeschlossenen Finanzdienstleister. Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe versteht sich die VR-NetWorld GmbH als Partner zu allen Themen rund um die digitale Vermarktung und das Customer Journey Management.

Die VR-NetWorld GmbH arbeitet zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben mit gut zweihundert Dienstleistern innerhalb und außerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammen.

Bei der webBank als einem wichtigen Ankerprodukt zu den Banken handelt es sich um eine leistungsfähige, ständig aktualisierte Komplettlösung für die zunehmende Anzahl von digitalen Content-Ausgabekanälen. Effiziente Module und Rechner in Verbindung mit den Weiterentwicklungen im Transaktionsbereich durch den zentralen IT-Dienstleister unterstützen die Banken bei ihrem Vertrieb. Eine wesentliche Entlastung der Banken und der Partnerunternehmen ist dabei auch die seitens der VR-NetWorld GmbH erbrachte zentrale Integration von Content und Kampagnen in das Content-Management-System, die an den unterschiedlichsten Stellen in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in Eigenverantwortung entwickelt werden. So haben die lizenznehmenden Banken auf Mandantenebene einen eigenen, reduzierten Integrationsaufwand nur für deren lokale Bankspezifika zu leisten. Mit der Lösung werden mittlerweile 97 % aller Banken erreicht. Des Weiteren zählen fast alle PSD Banken zu unseren Kunden.

Darüber hinaus betreut das Unternehmen die Volksbanken und Raiffeisenbanken strategisch und individuell rund um deren digitale Präsenzen. In den Bereichen Online Marketing und Social Media bietet die Gesellschaft als Ergebnis verbundweiter strategischer Projekte in der Rolle des Kompetenzzentrums ein breites Leistungsportfolio und positioniert sich damit als ein zentraler Dienstleister.

Das dazugehörige Angebot sowie die Informationen für die Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten den Banken die Möglichkeit, sich auch digital genossenschaftlich, nah und modern zu präsentieren.

2. Ziele und Strategien

Das Unternehmen zählt alle genossenschaftlich organisierten Banken zu ihrer primären Zielgruppe.

Der IT-Dienstleister, Verbände und Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, die Zentralbank gehören zu den engen Partnern. Die Öffnung auch für andere genossenschaftliche Branchen ist mit in Frage kommenden Produkten Teil der strategischen Zielsetzung.

Die mit dem Aufsichtsrat abgestimmte strategische Ausrichtung richtet sich in erster Linie an die lokalen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Bündelungsfunktion wird durch umfangreiche Leistungen erbracht:

Zum Beispiel mit der flächendeckend genutzten webBank, dem bereitgestellten Selbstbuchungstool VR-AdManager für die Umsetzung des standardisierten Online Marketing oder durch die Social-Media-Box, unter anderem mit einer integrierten Alarmfunktion für eine Vielzahl nutzender Banken und auch hier zentral bereitgestellter Inhalte zur bankenseitigen Ausbringung über eigene Absenderschaften.

Im Sinne der strategischen Weiterentwicklung investiert die VR-NetWorld GmbH in die Erweiterung der Leistungen im Sinne eines effektiven Customer Journey Managements, das den Banken in der frühen und effektiven Ansprache auch von Neukunden dient. Dabei entstehen wichtige Erfahrungswerte in der Projektarbeit und neue Produkte für den Einsatz in verschiedenen Bereichen des Bankgeschäftes. Eine entscheidende Facette ist dabei die enge Verzahnung von Leistungen aus den Strategieprojekten, die vom BVR beauftragt und laufend vom IT-Dienstleister umgesetzt werden. Weiterer wesentlicher Einflussfaktor sind die vom BVR unter dem Bundesweiten Strategieportfolio (BSP) verantworteten Zukunftsinitiativen der Gruppe, in die sich die VR-NetWorld GmbH sowohl fachlich als auch mit personellen Ressourcen einbringt.

Der Gesellschaft nahestehenden Personen wie Gesellschaftern und Aufsichtsräten, die in ihrer Funktion als Geschäftsführer von Kunden fungieren, werden keinerlei Sonderbedingungen oder Vergünstigungen eingeräumt.

3. Steuerungssystem

Die Planung, Steuerung, Kontrolle sowie die unternehmerische Gesamtverantwortung der VR-NetWorld GmbH obliegt der Geschäftsführung. Mit dem altersbedingten Ausscheiden des bisherigen Sprechers der Geschäftsführung sind seit Mai 2023 wieder zwei Geschäftsführende verantwortlich. Neben diesen gehören die beiden Prokuristen, die jeweils den Status leitender Angestellter einnehmen, zum Managementteam. Des Weiteren verantworten sechs Personen die Leitungen der jeweiligen Fachabteilungen. Das Management tagt einmal monatlich, um über alle relevanten Themenstellungen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.

Das praktizierte Steuerungssystem basiert auf einer Mehrjahresplanung, die jährlich in Iterationen Top-Down und Bottom-Up erstellt wird.

Die Feinsteuerung über das Zahlenwerk erfolgt auf Basis der Umsatz- und Ergebnisdarstellung über die jeweilige Monats-GuV. Ab dem zweiten Halbjahr wird darüber hinaus eine monatliche Hochrechnung zum Jahresende erstellt.

Zur Gesamtsteuerung kommt ein Business-Intelligence-Tool zum Einsatz. Hiermit wird der mittlerweile erreichten Komplexität in der Planung und Steuerung Rechnung getragen und zudem eine noch bessere Transparenz gewährleistet. Insbesondere werden dadurch die Planungs- und Steuerungsprozesse in einem automatisierten Verfahren abgebildet. Des Weiteren sind in diesem Zuge die Zuständigkeiten für die die Etats verantwortenden Mitarbeitenden ausgebaut worden. Auch werden über die Anwendung etwaige Budgetanpassungen oder -verschiebungen dokumentiert, kontrolliert und qualitätsgesichert.

Ein weiterer Bestandteil des internen Kontrollsystems sind die jeweils ca. alle sechs Wochen tagenden Projekt- und Produktsteuerungskreise. Die grundsätzliche Mandatierung von Projekten in verschiedenen Dimensionen obliegt der Geschäftsführung. Im Projektsteuerungskreis stellen die Projektleiterinnen und -leiter und die Produktverantwortlichen den jeweiligen Status inklusive Etatausschöpfung dar und beantworten Fragen zum Projekt oder über Zusammenhänge mit anderen Projekten bzw. Regeltätigkeiten in der Organisation.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). (Auszug Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 Statistisches Bundesamt)

Das Kreditgeschäft der Volksbanken und Raiffeisenbanken hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt, die hohen Wachstumsraten der Vorjahre wurden aber nicht wieder erreicht. Demnach legten die Kredite der 697 Genossenschaftsbanken an Privat- und Firmenkunden nach vorläufigen Daten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) um 21 Milliarden Euro beziehungsweise 2,8 Prozent auf 778 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu.

"Die Zinswende der Europäischen Zentralbank hat das Kreditwachstum der Genossenschaftsbanken erwartungsgemäß gedämpft. Aber auch weitere Faktoren wie die konjunkturellen Unsicherheiten, der Kaufkraftentzug durch die hohe Inflation und die stark eingetrübten Aussichten auf dem Wohnimmobilienmarkt haben zu einer deutlich geringeren Kreditnachfrage geführt", sagt BVR-Präsidentin Marija Kolak. "Angesichts des nach wie vor hohen Investitionsbedarfs in den Wirtschaftsstandort Deutschland, vor allem in Bereichen der Dekarbonisierung und Digitalisierung dürfte die Kreditnachfrage aber in diesem Jahr allmählich wieder zunehmen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bundesregierung für mehr Planungssicherheit sorgt und die Investitionsanreize stärkt."

Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 waren die langfristigen Wohnbauforderungen weiterhin der Treiber des abgeschwächten Kreditwachstums. Sie legten voraussichtlich um 3,1 Prozent auf 458 Milliarden Euro zu. Die Privatkundenkredite insgesamt nahmen voraussichtlich um 1,5 Prozent auf 363 Milliarden Euro per Ende 2023 zu. Auf der Firmenkundenseite reduzierten höhere Kreditzinsen und ein sinkender Mittelbedarf für Anlageinvestitionen die Kreditnachfrage. Die Firmenkundenkredite wuchsen 2023 um 4 Prozent auf 415 Milliarden Euro. (Pressemitteilung vom 08.01.2024 des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)).

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 ist die absolute Zahl der lizenznehmenden Banken im Kundenbestand fusionsbedingt weiter gesunken. Die dadurch entstandenen Verminderungen durch Lizenzeinnahmen wurden durch das Bilanzsummenwachstum im Kundenbestand teilweise kompensiert. Die Einnahmen aus diesem Geschäftsbereich bewegen sich weiter im Plan, Basis dafür ist die hierfür erarbeitete mehrjährige Ergebnisplanung unter Berücksichtigung der Entwicklungen im Markt. Die Effekte aus Fusionen und Bilanzsummenentwicklungen werden wegen ihrer möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen laufend auf Aktualität überprüft und in Form von Ergebnissimulationen validiert, die dem Aufsichtsrat vorgestellt werden, der den Auftrag erteilt hat, das Geschäftsmodell vor dem Hintergrund der Absicherung der Investitions- und Leistungsfähigkeit zu überprüfen.

Mit Blick auf die weitergehenden technologischen Möglichkeiten in der Nutzung der über die Lizenz zur webBank ausgelieferten Inhalte wurde der Bereitstellungsvertrag für die Kernleistung gegenüber den Banken komplett überarbeitet und als neues Vertragswerk zur Verfügung gestellt. Der Rücklauf ist bis Jahresende 2023 vollständig erfolgt und bildet so die Basis auch für den Ausbau der Leistungen der Gesellschaft im Sinne eines Customer Journey Managements.

Die Crowdfunding-Plattform "Viele schaffen mehr" erweist sich weiter als erfolgreicher Baustein in der Darstellung genossenschaftlicher Mehrwerte und regionalen Engagements in der digitalen Welt. Der Ausbau der strategischen Partnerschaften z.B. mit der Staatskanzlei Hessen und dem DOSB über die Schnittstelle zum Wettbewerb "Sterne des Sports" fördern die positive Marktwirkung.

Auch das Geschäftsfeld rund um die Angebotspalette Social Media hat eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Hierzu trägt neben der Bestandsleistung der Social-Media-Box vor allem der Leistungsbereich mit Angeboten rund um das E-Recruiting bei, das im vergangenen Geschäftsjahr weiter an Bedeutung gewonnen hat.

Im Bereich Online Marketing sind weiter steigende Umsätze zu verzeichnen. Dazu trägt auch bei, dass die Banken das bereitgestellte Selbstbuchungstool zunehmend intensiv nutzen, welches eine weiter steigende Anzahl digitaler Vermarktungsmöglichkeiten unterstützt. Neben der Kooperation im Rahmen der Bietergemeinschaft mit der MINDSHARE Media-Agentur spielt hier auch eine große Rolle, dass insbesondere die PSD Banken damit beginnen, ihre Etats an die VR-NetWorld zu geben. Neben der weiter stabilen und guten Kundenbeziehung zum BVR beeinflusst auch die Erweiterung der Leistungsangebote auf regionaler und lokaler Ebene das Ergebnis positiv.

3. Ertragslage

Die gesamten Umsatzerlöse lagen mit 28.701 T€ (2022: 25.744 T€) über den Werten des Vorjahres. Wesentliche Steigerungen resultieren aus den höheren Berechnungsgrundlagen der Kunden (Bilanzsummenentwicklungen) bei den Lizenzen für die webBank+, durchgeführten Online-Konferenzen und zusätzliche Online Marketing-Kampagnen. Dabei entfielen rund 45,49 % (2022: 40,44 %) auf die Lizenzen für die webBank+ und 39,51 % (2022: 41,35 %) auf Online Marketing-Maßnahmen. Die weiteren Umsatzanteile ergaben sich aus anderen abrechenbaren Produkten (z. B. Crowdfunding, die Social-Media-Box und das Digitale Netzwerk für Mitglieder) sowie sonstigen Dienstleistungen. Das dabei erzielte Rohergebnis lag mit 13.553 T€ um 0,96 % über dem Vorjahr (2022: 13.422 T€).

Die wesentlichen Aufwendungen für das Geschäftsjahr 2023 stellen sich wie folgt dar:

¡ Personalaufwand 7.852 T€ (VJ 7.602 T€) Plan 2023: 7.856 T€
¡ Sonstige Aufwendungen 3.900 T€ (VJ 3.887 T€) Plan 2023: 3.290 T€
¡ Abschreibungen 726 T€ (VJ 929 T€) Plan 2023: 1.101 T€

Der Jahresüberschuss beträgt 735.584,51 € gegenüber dem Vorjahr von 613.792,46 €.

Die Personalkosten lagen im Plan, haben sich aber gegenüber dem Vorjahr durch allgemeine Gehaltsanpassungen, Auszahlungen von individuellen Leistungsprämien und Inflationsausgleichzahlungen erhöht.

Die sonstigen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Begründet ist dies durch anfallende Kosten im Zuge der geplanten IT-Umstellung auf Microsoft365, wieder verstärkte Reise- und Veranstaltungstätigkeiten, Wiederaufnahme der Weiterbildungsaktivitäten und Kosten für rechtliche Beratung.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen, da bereits getätigte Investitionen ausgelaufen sind. Neue Abschreibungen haben fertigstellungsbedingt noch nicht oder erst später im Verlaufe des Jahres eingesetzt.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres und dem erreichten Ergebnis zufrieden.

4. Finanz- / Vermögenslage

Der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände am Gesamtvermögen beträgt 17,16 % (2022: 17,25 %). Der Anteil des Eigenkapitals beläuft sich laut Jahresabschluss zum 31.12.2023 auf 72,87 % (2022: 63,28 %) des Gesamtkapitals.

Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Beteiligung an der amberra GmbH erhöht. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen liegt mit 45,20 % (2022: 38,51%) gegenüber dem Vorjahr auf einem gesteigerten Niveau.

Durch eine Umstellung in der Abrechnungssystematik im Bereich der digitalen Vermarktung sind Forderungen bereits vor Jahresfrist zur Abrechnung gebracht worden. In der Folge sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 41,64 % gesunken.

Zum Bilanzstichtag liegt der Anteil des Fremdkapitals bei 2.975 T€ (2022: 4.245 T€), dies entspricht einem Anteil von 27,13 % (2022: 36,72 %).

Mit dem erreichten Jahresergebnis von 735.584,51 € (2022: 613.792,46 €) ist, auch auf Basis der weiterhin positiven Entwicklung der Zahl der Kundenverträge und der Leistungsvereinbarungen mit den zentralen Auftraggebern, die Liquidität gesichert. Vorgesehene Investitionen, auch in größerem Umfang, lassen sich nach jetzigem Planungsstand aus dem gegebenen Cashflow bewerkstelligen.

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht (Risikomanagement, Risiken)

In der VR-NetWorld GmbH kommt ein rollierendes Planungssystem zum Einsatz, das für die Zwecke der Risikosteuerung in den Bereichen der Ertrags- und Liquiditätsrisiken laufend überprüft und weiterentwickelt wird. Aufgrund unseres Kerngeschäfts sind Sicherungsgeschäfte, insbesondere im Bereich der Preisänderungs- und Ausfallrisiken, nicht notwendig.

Ein ernsthaftes, inhaltliches Risiko wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Banken eine in Anspruch genommene Dienstleistung (bisher webBank+, zukünftig #webBank) nicht mehr nutzen, ist insbesondere aufgrund Relevanz der digitalen Kundenzugangswege als weiterhin gering einzuschätzen.

Die hohe Akzeptanz des neuen Bereitstellungsvertrags für die Nutzung der webBank unterstreicht, dass die VR-NetWorld mit ihrer Kernleistung aus Sicht der Banken gesetzter Partner ist.

Andere, im Geschäftsmodell begründete Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Vielmehr ist festzustellen, dass die VR-NetWorld GmbH entsprechend den heutigen Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt mit einem breiten und zielgruppenadäquaten Leistungs- und Angebotsportfolio sehr gut aufgestellt ist.

Der Anteil der Erlöse aus den über das Lizenzmodell zu prognostizierenden Einnahmen stellt weiter ein tragfähiges Fundament, die volatilen Erlöse aus erweiterten Leistungen und Angeboten unterliegen zwar Schwankungen, erweisen sich aber in der Summe als konstant.

Dennoch wird die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung intensiv beobachtet. Betrachtet wird, inwiefern sich die gesamtwirtschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkungen besonders auch auf unsere Kunden, die Banken, in der Ertragslage der VR-NetWorld GmbH bemerkbar machen. Im Blickpunkt stehen hier allgemeine Preiserhöhungen, unterbrochene Lieferketten und ggfs. Ausfallrisiken im Geschäft der Kundenbanken.

Risikobetrachtung Kriegshandlungen in der Ukraine und Nahost

Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen und die wirtschaftlichen Folgen müssen im laufenden Prozess weiter betrachtet und zeitnah bewertet werden. Das gilt auch für die möglichen Ertragsauswirkungen auf die Banken und deren Nutzungsverhalten der angebotenen Leistungen. Eigene geschäftliche Verbindungen in die Kriegsgebiete unterhält die VR-NetWorld GmbH nicht. Signifikante Veränderungen des Nutzungs- und Bezugsverhaltens der Banken als Reaktion auf die internationalen Krisen sind nicht feststellbar.

Risikobetrachtung IT-Sicherheit / Datenschutz

Die wahrnehmbare Zunahme von Cyber-Attacken und die gestiegene Sensibilität hat zu einem Aufsetzen und Erweitern von geeigneten Frühwarn- und Gegensteuerungsmaßnahmen geführt, die auch konsequent auf die zuliefernden Dienstleister übertragen wurden. Die hauseigene IT-Strategie ist angepasst worden. Hierbei werden die verbundweiten Informationsquellen sorgfältig ausgewertet und entsprechende Hinweise umgesetzt. Eigene Systeme werden weiterhin engmaschig beobachtet, die eigene IT-Landschaft wird weiter homogenisiert. Der Datenschutz und die damit einhergehenden Anforderungen werden sensibel bewertet und unterliegen einer hohen Management-Aufmerksamkeit.

Risikobetrachtung Demografie / Personal

Es bleibt weiter anspruchsvoll, insbesondere in hoch qualifizierten und spezialisierten Bereichen Personal zu gewinnen und zu binden. Dies zeigt sich schon beginnend bei der Auswahl geeigneter Auszubildender. Der Arbeitsmarkt ist weiter in Bewegung und die Ansprüche der in Frage kommenden Bewerberinnen und Bewerber mit Blick auf Gehalt und weitere Rahmenbedingungen sind deutlich gestiegen. Dies lässt sich auch im Personalbestand wahrnehmen und zeigt sich im Anstieg in den Personalkosten - sowohl als Aufwand für die Akquise, aber auch in Kosten für die Bindung, Weiterbildung und Anhebung der Gehälter - führen. Die Fluktuation bewegt sich weiter im Rahmen der Vorjahre, altersbedingtes Ausscheiden findet noch nicht statt. Abgänge und Ausfälle werden kompensiert.

2. Chancenbericht

Die vom BVR vorangetriebenen strategischen Ausrichtungen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und die vom IT-Dienstleister aufgenommene technische Projektumsetzung sind weitere wichtige Orientierungsmarken für die geschäftliche Ausrichtung. Als ein Bestandteil der Projektarbeiten verfolgt die VR-NetWorld GmbH weiter die Entwicklung der bisherigen webBank+ zur neuen #webBank. Diese wird in enger Verzahnung mit den Arbeiten des IT-Dienstleisters Atruvia AG in die Neuausrichtung des Omnikanalansatzes in die Omnikanalplattform (OKP) integriert. Nach den aktualisiert vorgelegten Zeitplänen wird der Rollout für die lizenznehmenden Banken im zweiten Quartal 2024 starten. Darüber ist die VR-NetWorld GmbH weiter über die eigenen Kommunikationswege und auch in enger Abstimmung mit der Atruvia AG und dem BVR im Dialog mit den Banken.

Zur funktionalen Bereitstellung der #webBank im Rahmen der OKP werden weiter notwendige technische Rahmenbedingungen realisiert. Die VR-NetWorld GmbH wird sich auch in der Folge aktiv in das Schaffen und Bereitstellen von Lösungen für Banken einbringen und so einen Beitrag zur Unterstützung der technischen Weiterentwicklungen leisten. In diesem Sinne ist auch das Zusammenarbeitsmodell mit der Atruvia AG weiterentwickelt worden, damit zukünftig die Bereitstellung kompletter Kundenreisen im digitalen Bereich realisiert werden kann.

Im Zuge der Leistungskonzentration und Kooperation in der Gruppe auch im Bereich der digitalen Vermarktung entstehen neben einer Vereinfachung des Leistungsbezugs aus Bankensicht auch Möglichkeiten neuer und erweiterter Angebote.

Aus dieser engen gruppeninternen Verzahnung werden auch zukünftig wichtige Anreize für die Unternehmensentwicklung erwartet.

Im Zuge der Vergabe der Media- und SEA-Etats in der GFG, gesteuert durch den BVR, entstehen auch im kommenden Geschäftsjahr weitere Chancen auf eine Intensivierung der Leistungsnutzung durch die Banken und weitere Partner in der GFG. Insbesondere die Argumentation der Vernetzung der Aktivitäten in der Vermarktung und der Zusammenarbeit mit starken Partnern im Markt ist hier als Treiber der Entwicklungen zu erwarten.

Die VR-NetWorld GmbH strebt eine Weiterentwicklung zu einem ganzheitlichen digitalen Dienstleister an, der im Sinne des Ausbaus der Kundenreisen effizientes digitales Marketing ermöglicht. Das dabei eingebrachte Leistungsportfolio der VR-NetWorld GmbH integriert dabei Content jedweder Art für die vielfältigen Ausgabekanäle der Banken, Produkte und Leistungen zur Vermarktung (Online Marketing) und Lösungen zur Bedienung weiterer Kundenkontaktpunkte (Social Media, Chat). Erhebung, Nutzung und Auswertung von Marketingdaten spielt dabei eine weiter zunehmende Rolle. Die Grundlagen für die engere Verzahnung des Leistungsangebotes sind - neben der inzwischen erfolgten vertraglichen Absicherung gegenüber den lizenznehmenden Banken - die konsequente Ausrichtung der eigenen Leistungen an dynamischen Marktanforderungen und das gezielte Eingehen von Partnerschaften und Kooperationen in der GFG.

Die VR-NetWorld GmbH bewertet das Umfeld als dynamisch, sieht aber in den Entwicklungen gute strategische Chancen zur gezielten marktgerechten Weiterentwicklung bei der Notwendigkeit eigener ziel- und sachgerechter Investitionen.

Über die verbundgruppenexternen Einflussfaktoren und deren Auswirkungen (z.B. Folgen aus datenschutzrechtlichen Fragestellungen, technischen Weiterentwicklungen, verändertes Kundenverhalten) auf die weitere Entwicklung wird im Aufsichtsrat regelmäßig berichtet.

Die zentralen strategischen Ausrichtungen in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe werden weiter aufmerksam begleitet und unterstützt.

Mit der Beteiligung an der Zielgesellschaft amberra GmbH wird ein weiterer Beitrag geleistet, aktive Teilhabe an verbundstrategischen Innovationen sicherzustellen und verbundgruppenweite Vernetzung voranzutreiben.

3. Prognosebericht

Im Jahr 2023 hat insbesondere die weiter hohe Inflation Auswirkungen gezeigt. Auf der Kostenseite wirken geänderte Bedingungen von Dienstleistern und auch steigende Ansprüche in Bezug auf Gehälter weiter auf das Unternehmen. Die generelle Auswirkung von wirtschaftlicher Entwicklung und die damit verbundenen Folgen für den Finanzmarkt sind weiter zu beobachten und auch in ihren Folgen auf das Kundenverhalten zu bewerten.

Wenngleich für die weitere Entwicklung der technologische Fortschritt ein wichtiger Wachstumsmotor bleibt, werden sich gerade hieraus im Zuge der zunehmenden Digitalisierung auch weiter wesentliche Einflüsse auf das klassische Bankgeschäft ergeben. Daraus erwartet auch die VR-NetWorld GmbH eine weitere und steigende Inanspruchnahme der eigenen Produkte und Dienstleistungen im Umfeld der digitalen Kundenansprache. Der eigene Leistungsausbau in Richtung des Customer Journey Managements trägt dieser Entwicklung Rechnung, sichert und erweitert das eigene Geschäftsmodell und unterstützt die Kundenbanken in ihrer digitalen Marktwirkung, erfordert aber weitere Investitionen in Technologie und Kompetenzausbau der Mitarbeitenden.

Eine große Rolle spielt aus Sicht der Banken weiter der Bedarf an Unterstützung im Bereich des Findens und Bindens geeigneter Fach- und Führungskräfte. Hierauf hat die VR-NetWorld GmbH mit der Erweiterung der Leistungspalette im E-Recruiting reagiert.

Strategie der VR-NetWorld GmbH ist es weiter, qualifizierte und marktadäquate Produkte, Leistungen und Lösungspakete für Genossenschaftsbanken zur Verfügung zu stellen und diese kontinuierlich weiter auszubauen. Dabei soll den Möglichkeiten der Effizienzsteigerung insbesondere durch weitere Vereinfachung und Standardisierung Rechnung getragen werden. Gleichzeitig muss das Leistungsbild perspektivisch auch steigenden Anforderungen größer werdender Institute gerecht werden und wird dementsprechend weiterentwickelt.

Die verbundgruppenweite Zusammenarbeit im Sinne des Etablierens von zukunftsfähigen digitalen Marketingdienstleistungen wird das eigene Leistungsbild weiter professionalisieren. Auch werden weiter kooperative Ansätze in der GFG verfolgt, um ressourcenschonend und Doppelarbeiten vermeidend zu agieren und technologische Investitionen sinnvoll abzustimmen. Die damit auch aus Sicht der VR-NetWorld GmbH einhergehende weitere Effizienzsteigerung in der digitalen Vermarktung wird prognostisch zu einer verstärkten Nutzung der Angebote im Markt führen.

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2024 folgender Gesamtplanungsansatz (2023 = Ist-Ergebnis):

Gesamtumsatz: 30.077 T€ (2023: 28.701 T€)
Aufwendungen für RHB und bezogener Leistungen: 3.219 T€ (2023: 3.148 T€)
Aufwendungen für digitale Vermarktung: 11.744 T€ (2023: 11.353 T€)
Aufwendungen für Social Media: 835 T€ (2023: 744 T€)
Personalaufwand: 8.154 T€ (2023: 7.852 T€)
Abschreibungen: 977 T€ (2023: 726 T€)
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.110 T€ (2023: 3.900 T€)

Mit den im Jahr 2023 eigeleiteten Gehaltsanpassungen ist auch mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr Planungssicherheit gegeben. Als tarifungebundenes Unternehmen haben Abschlüsse im Bankenbereich zwar Signalwirkung, aber keine bindende Wirkung.

In der Planung ist der weitere Investitionsbedarf im Bereich der IT-Infrastruktur für das laufende Umstellungsprojekt berücksichtigt. In der Folge können hier weitere Investitionsnotwendigkeiten z.B. für den Ausbau von Marketingtechnologien oder gezielter Weiterbildung des Personals zur Unterstützung der eigenen Leistungsfähigkeit im Markt entstehen. Mit wachsender Komplexität interner und externer Systeme und Leistungen ist perspektivisch mit Kostensteigerungen zu rechnen. Daher kann es auch unterjährig zu Planungsanpassungen kommen.

Grundsätzlich werden die Werte jeweils für das Folgejahr vom Aufsichtsrat freigegeben und im Laufe des Jahres nach Kostenstellen, Projektbudgets und über die monatlichen G+V gesteuert. In der konkreten Inanspruchnahme von Budgets greifen interne Zuständigkeiten in Verbindung mit festgelegten Kompetenzregelungen.

Dabei gilt es weiter, eine Ausgewogenheit zwischen den fest zu planende Lizenzeinnahmen gegenüber dem volatilen Geschäft in der digitalen Vermarktung und dem Bereich Social Media beizubehalten.

Aktuell sind alle erforderlichen Planstellen mit qualifizierten Mitarbeitenden besetzt.

Auf die Belegschaft der VR-NetWorld GmbH hatte die Bewegung am Arbeitsmarkt bisher nur geringe Auswirkungen, insbesondere im Bereich der Führung ist das Unternehmen weiter personenstabil.

Die VR-NetWorld GmbH setzt sich aus innerer Überzeugung mit den Anforderungen nachhaltigen Wirtschaftens auseinander und berücksichtigt diese im Rahmen der Vorgaben und Möglichkeiten in der eigenen Arbeit, aber auch in der Steuerung der Dienstleister.

4. Gesamtaussage

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen (gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Tendenzen im Bankenmarkt, Inflationsgeschehen und Kostenentwicklungen) unterliegen die planerischen Ansätze zwar geringer Unsicherheit, die Prognosequalität erscheint in Summe aber weiter solide.

Die VR-NetWorld GmbH sieht sich daher, insbesondere vor dem Hintergrund ihrer eigenen Weiterentwicklung, ihrer Aufgaben im digitalen Leistungsfeld und ihrer Verankerung in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, weiter als stabil und zukunftsfähig aufgestellt und kann weiterhin notwendige Investitionen zur Weiterentwicklung aus dem laufenden Geschäftsbetrieb tragen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.242.638,48 4.273.503,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.881.248,23 1.993.719,18
II. Sachanlagen 1.413.326,00 1.522.273,40
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.413.326,00 1.514.348,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.925,40
III. Finanzanlagen 948.064,25 757.511,18
1. Beteiligungen 160.500,00 750,00
2. Sonstige Finanzanlagen 787.564,25 756.761,18
B. Umlaufvermögen 6.526.108,57 7.012.911,89
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.569.291,71 2.561.282,90
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 506.694,30 855.991,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.062.597,41 1.705.291,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 113.435,91 113.435,91
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.956.816,86 4.451.628,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 197.324,48 274.240,74
Summe Aktiva 10.966.071,53 11.560.656,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.991.329,73 7.315.745,22
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 620.000,00 620.000,00
III. Gewinnrücklagen 3.365.000,00 2.865.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.270.745,22 2.216.952,76
V. Jahresüberschuss 735.584,51 613.792,46
B. Rückstellungen 431.505,14 958.464,00
C. Verbindlichkeiten 2.502.756,66 3.223.003,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.366,15 70.634,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 29.366,15 70.634,40
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.473.390,51 3.152.369,26
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.473.390,51 3.152.369,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.480,00 63.443,51
Summe Passiva 10.966.071,53 11.560.656,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.553.069,83 13.422.628,77
2. Personalaufwand 7.852.179,57 7.601.521,76
a) Löhne und Gehälter 6.491.288,39 6.326.220,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.360.891,18 1.275.301,24
davon für Altersversorgung 176.285,86 171.833,04
3. Abschreibungen 725.675,37 929.048,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 725.675,37 929.048,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.899.890,76 3.886.849,87
5. Erträge aus Beteiligungen 62,50 50,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 36.888,70 5.946,65
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,97
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.370,27 47.773,50
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.370,27 47.773,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16,61 6.337,35
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 373.705,06 342.205,17
11. Ergebnis nach Steuern 737.183,39 614.892,26
12. sonstige Steuern 1.598,88 1.099,80
13. Jahresüberschuss 735.584,51 613.792,46

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: VR-NetWorld GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bonn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bonn
Register-Nr.: HRB 5489

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 250,00 Euro sind voll abgeschrieben worden. Nach dem 1. Januar 2008 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro (jeweils vermindert um Vorsteuern) wurden jahrgangsweise in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Wertpapiere des Anlagevermögens zu niedrigeren Marktkursen

- sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.964.863,06 164.661,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 1.115.096,18 238.582,05 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.079.959,24 403.243,05 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.967.030,42 108.940,37 36.512,55
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.925,40 -7.925,40 0,00
Summe Sachanlagen 2.974.955,82 101.014,97 36.512,55
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 750,00 159.750,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 709.129,98 6.227,44 0,00
3. sonstige Ausleihungen 97.600,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 2.628,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 810.107,98 165.977,44 0,00
Summe Anlagevermögen 20.865.023,04 670.235,46 36.512,55
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.640,00 16.153.164,06
2. geleistete Anzahlungen -23.640,00 1.330.038,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.483.202,29
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.039.458,24
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.039.458,24
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 160.500,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 715.357,42
3. sonstige Ausleihungen 0,00 97.600,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 2.628,00
Summe Finanzanlagen 0,00 976.085,42
Summe Anlagevermögen 0,00 21.498.745,95
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.086.240,06 515.714,00 0,00 0,00 15.601.954,06
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.086.240,06 515.714,00 0,00 0,00 15.601.954,06
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.682,42 209.961,37 36.511,55 0,00 1.626.132,24
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.452.682,42 209.961,37 36.511,55 0,00 1.626.132,24
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 52.596,80 1.370,27 0,00 0,00 53.967,07
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 52.596,80 1.370,27 0,00 0,00 53.967,07
Summe Anlagevermögen 16.591.519,28 727.045,64 36.511,55 0,00 17.282.053,37
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 551.210,00 878.623,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.330.038,23 1.115.096,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.881.248,23 1.993.719,18
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.413.326,00 1.514.348,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 7.925,40
Summe Sachanlagen 0,00 1.413.326,00 1.522.273,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 160.500,00 750,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 25.945,90 687.336,25 656.533,18
3. sonstige Ausleihungen 0,00 97.600,00 97.600,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 2.628,00 2.628,00
Summe Finanzanlagen 25.945,90 948.064,25 757.511,18
Summe Anlagevermögen 25.945,90 4.242.638,48 4.273.503,76

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 113.435,91 EUR (Vorjahr: 113.435,91 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Bei den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen in Höhe von EUR 506.694,30 (Vorjahr: EUR 855.991,54) handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Änderung ggü.
Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022 d. Vorjahr
in
TEUR TEUR TEUR %
Gewerbesteuer 0,0 309,7 -309,7 -100,0
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 128,8 285,3 -156,5 -54,9
Personalkosten 238,4 306,3 -67,9 -22,2
Abschluss- und Prüfungskosten 27,5 27,2 0,3 1,1
übrige Rückstellungen 36,8 30,0 6,8 22,7
Rückstellungen gesamt 431,5 958,5 -527,0 -55,0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 2.175,4 2.175,4 0,0
gegenüber Beteiligungsunternehmen 29,4 29,4 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 297,9 297,9 0,0
Summe 2.502,8 2.502,8 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen von EUR 29.366,15 (Vorjahr: EUR 70.634,40) handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu passiven Rechnungsabgrenzungsposten

Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 40.480,00 (Vorjahr: EUR 63.443,51) handelt es sich um bereits abgerechnete Online Marketing Kampagnen, die erst im Folgejahr geschaltet werden.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen; der entsprechende Jahresbetrag liegt bei rund TEUR 368,1.

Die Gesellschaft ist an der im Jahr 2022 gegründeten amberra GmbH beteiligt. Mit dieser Beteiligung geht die, sich aus dem Gesellschaftsvertrag der amberra GmbH ergebende, Verpflichtung einher, ein Agio als gesellschaftsrechtliche Nebenleistungspflicht im Sinne des § 3 Abs. 2 GmbHG in Höhe von drei Raten zu je 159.750,00 Euro zu leisten. Zum Bilanzstichtag ist eine Rate geleistet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 106,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 109,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 88,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 21,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Helmut Gawlik, bis 31.05.2023 ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Erster Geschäftsführer: Alexander Doukas ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Birgit Rathmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütungen wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Namen der Mitglieder des Aufsichtsrats

Herr Rainer Eisgruber, Bereichsleiter

Herr Peter Erlebach, Vorstandsvorsitzender

Herr Ulrich Coenen, Vorstandssprecher bis zum 17.05.2023

Herr Dr. Patrick Freudenstein, Vorstandsmitglied ab dem 17.05.2023

Herr Dr. Mario Thaten, Bereichsleiter

Herr Jens Hasselbächer, Vorstandsmitglied

Herr Giovanni Gay, Mitglied der Geschäftsführung

Herr Dr. Christian Brauckmann, Vorstandsmitglied

Herr Dr. Roman Glaser, Vorstandsvorsitzender

Herr Gregor Scheller, Präsident und Vorstandsvorsitzender

Herr Uwe Barth, Vorstandssprecher

Herr Albert Pastötter, Vorstandsmitglied

Frau Martina Palte, Vorstandsmitglied

Herr Leonhard Zintl, Vorstandsvorsitzender (Vorsitzender)

Herr Jürgen Wache, Vorstandssprecher

Herr Holger Hürten, Vorstandsmitglied

Herr Wolfgang Klotz, Vorstandsvorsitzender

Herr Friedhelm Beuse, Vorstandsmitglied

Herr Thorsten Schwengels, Vorstandsmitglied

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 735.584,51 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.006.329,73 EUR, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 500.000,00 EUR eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 60.000,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 2.446.329,73 EUR vorgetragen.

 

Bonn, den 23. Mai 2024

Die Geschäftsführung:

gez. Alexander Doukas

gez. Birgit Rathmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VR-NetWorld GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VR-NetWorld GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VR-NetWorld GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 12. April 2024

VRT Revisionsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Brüstle, Wirtschaftsprüfer

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