CoolPerformanceDigitel GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Kujath seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Maik Wolf seit 7.5.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CRANACH-PHARMA GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen unseres Geschäfts Die Cranach Pharma GmbH mit Sitz in Hamburg, ist ein Specialty Pharma Unternehmen. Das Hauptgeschäft liegt wie in den Vorjahren auf dem Segment der verschreibungspflichtigen Arzneimittel - vorwiegend im Bereich Onkologie, Rheumatologie, Neurologie und Hämophilie. Der Lagebericht wird für das Rumpfwirtschaftsjahr 01.08. bis 31.12.2019 aufgestellt. Damit sind im Jahresabschluss die Zahlen des Rumpfwirtschaftsjahres nicht direkt mit denen der vorherigen Wirtschaftsjahres 2018/2019 zu vergleichen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Die konjunkturelle Lage in Deutschland verläuft weiterhin gedämpft. Im dritten Quartal stieg die Wirtschaftsleistung lediglich um 0,1% gegenüber den Vormonaten. Die Wirtschaft ist im dritten Quartal gekennzeichnet durch einen Abschwung in der Industrie, dem eine florierende Baukonjunktur gegenübersteht. Die privaten Konsumausgaben stiegen weiter an. 2.2 Branchensituation Im Bericht der IQVIA Commerical GmbH & Co. KG wird der Pharma Gesamtmarkt im Jahr 2019 mit 7% Umsatzsteigerung beziffert. Die stärksten Monate waren lt. IQVIA die Monate Juli, September und Dezember. Für die Cranach Pharma GmbH war der stärkste Monat im Rumpfwirtschaftsjahr der Oktober. 2.3 Geschäftsablauf Wie auch in den Vorbilanzen prognostiziert, konnten die Absätze und Marktanteile auch im Rumpfwirtschaftsjahr ausgebaut werden. Der Pharmamarkt national und international ist gekennzeichnet durch steigende Absätze, steigende Rohstoffpreise, zunehmende Konzentration auf Großunternehmen und eine durch die Wettbewerbskonzentration und durch die Einflüsse staatlicher Vorgaben reglementierte Preisstruktur. Die Umsatzsteigerungen pro Monat konnte auch in dem Rumpfwirtschaftsjahr weiter vollzogen werden. Die Erhöhung ist auf das Gewinnen von neuen Kunden zurückzuführen. Der Wareneinkauf ist in einem ähnlichen Verhältnis angewachsen. Der Rohertrag ist von 3,4 % auf 4,0 % gestiegen, damit wurde die Planung von 3,5 % übertroffen. Der Fixkostenanteil ist prozentual gestiegen, dies ist darauf zurück zuführen das zusätzliches Personal eingestellt wurde. Das Rumpfwirtschaftsjahr ist durch zwei zusätzliche Faktoren beeinflusst. Zum einem wurde mit dem Insolvenzverwalter eines Kunden über mögliche Rückzahlungen ein Vergleich getroffen, hierfür wurde eine Rückstellung von 400 T€ gebildet. Zum anderen wurden die sonstigen Wertpapiere veräußert, was zu einem Gewinn von 8,4 Mio. € und der Steigerung des Guthabens bei Kreditinstituten führte. Das Vorratsvermögen und die Forderungen aus Lieferung und Leistung übersteigen bei weitem die Verbindlichkeiten. Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unsere Gesellschaft finanziert sich durch Eigenkapital. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich deutlich erhöht. Größere Investitionen wurden nicht getätigt. 3. Prognose, Chancen - und Risikobericht 3.1 Risikobericht Eine rechtzeitige Erkennung von potentiellen unternehmerischen Risiken und Chancen ist ein wichtiger Bestandteil guter Unternehmensführung und Voraussetzung dafür, weiterhin Risiken zu vermeiden/ minimieren und Chancen rechtzeitig wahrzunehmen. Die allgemeine Risikosituation hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Es bestehen derzeit keine wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken, die eine besondere Gefährdungslage erkennen ließen. Externe und damit nicht direkt beeinflussbare Risiken, beispielweise rechtliche und politische Entwicklungen des Markt- und Apothekenumfelds, werden fortlaufend beobachtet. Das größte Risiko liegt in einer nicht direkt zu beeinflussenden Veränderung der gesetzlichen Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), die sowohl die Vergütung des Großhandels, als auch der Apotheken regelt. Zusätzlich stellt sich die langfristige Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wesentliche Herausforderung für das Unternehmen dar. Ziel der Gesellschaft ist es auch langfristig als attraktiver Arbeitgeber am Markt wahrgenommen zu werden und somit langfristig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen zu können. Branchenüblich stellt sich für die Cranach Pharma GmbH die Herausforderung, die entsprechenden Ressourcen in diesem Bereich vorzuhalten. Weiterhin bauen wir nach wie vor auf unsere schnelle Lieferfähigkeit. Es bestehen grundsätzlich keine wesentlichen Kostenrisiken. Der Fixkostenbereich in den Betriebsausgaben ist stabil. Zusammenfassend bestehen, aus heutiger Sicht, keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden würden. 3.2 Prognose- und Chancenbericht Die Umsatzerwartungen für das kommende Geschäftsjahr hängen hauptsächlich davon ab, ob die Absatzmengen entsprechend den aktuellen Marktgegebenheiten durch gewonnene Rabattverträge gesteigert werden können, aber ebenso auch von neuen Produkteinführungen. Geplant ist ab August 2020 eine weitere Produktgruppe in das Sortiment aufzunehmen, die wiederum zu einer Steigerung der Erlöse führen kann. Eine Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit durch das Corana Virus wird derzeit nicht gesehen, kann aber abschließend nicht beurteilt werden. Für das Kalenderjahr 2020 erwarten wir eine weitere Steigerung der durchschnittlichen Monatsumsätze als in den Vorjahren, was aus der Erweiterung des Segments hervor geht. Unsere Erwartung basiert auf der vorliegenden Auftragslage. Die wesentlichen Chancen für die Cranach Pharma GmbH wäre weiter eine viel versprechende Entwicklung im festigen des bestehenden Kundenstammes, eingehender strategischer Partnerschaften, Gewinn neuer Kunden und das Halten bzw. Ausweiten des Portfolios. Es ist geplant den Rohertrag weiterhin bei 4,0% zu halten. Größere Investitionen sind nicht geplant. In Erwartung einer weiterhin aussichtsreichen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens, trotz dem weiter anhaltenden Kostendruck auf das Gesundheitssystem, sehen wir für unsere Branche auch in der Zukunft gute Wachstumschancen. Die Finanzierung durch Eigenkapital wird weiter fortgesetzt. Wir sind überzeugt, dass die CRANACH PHARMA GmbH so gut aufgestellt ist, dass auch in einem immer schwieriger werdenden Marktumfeld, mit immer wieder neuen Gesetzesänderungen und Preiskämpfen, durch unsere Erfahrungen und Kalkulationen eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung erreicht werden kann. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Für als allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 8 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 8 sind: Die Einschätzung seitens der Nutzung der Daten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen gemäß § 285 Nr. 12 HGB:
Angaben zu den Restlaufzeiten Gemäß § 268 Absatz 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert auszuweisen:
Gemäß § 268 Absatz 5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr gesondert auszuweisen. Zur Vereinfachung werden sämtliche Restlaufzeiten im Anhang angegeben:
Zu den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Angaben zu machen:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 27.516.096,91 Euro (Vorjahr: 525.453,52 Euro). Mit nahestehenden Personen wurde normale Liefergeschäfte zu üblichen Konditionen getätigt. Die Geschäfte mit dem Gesellschafter werden als solche ausgewiesen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 144.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasingsverträge für PKWs, Mietvertrag. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 99,8 % der Umsätze werden in Deutschland getätigt, die restlichen im EU Ausland. Erläuterungen der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 500,00 Euro enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Bildung von zu geringen Abschlusskosten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer vertreten allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütung der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 129.513,00 Euro gewährt. Honorar der Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 8.000,00 Euro. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 12.827.815,11 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Jahresüberschusses ergibt sich ein Bilanzgewinn von 15.629.373,09 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 15.629.373,09 Euro vorgetragen. AnlagespiegelAnlagengitter zum 31. Dezember 2019
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführer
Hamburg, 25.03.2020 gez. Maik Wolf Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.12.2019 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cranach Pharma GmbHPrüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Cranach Pharma GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Cranach Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 27. März 2020 Petra Lorey, Wirtschaftsprüferin |
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