Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 56759
Eingetragen
9.11.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Realisierung, die Beratung und der Vertrieb von Softwarelösungen, die Erbringung von IT-Dienstleistungen sowie alle damit im Zusammenghang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Laskowski
seit 19.10.2016
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

compeople AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Unternehmensportrait

Als erfolgreiches, mittelständisches IT-Dienstleistungsunternehmen verstehen wir uns als Lösungspartner unserer Kunden und unterstützen sie beim Erreichen ihrer Ziele. Wir setzen gemeinsam mit unseren Kunden IT-Lösungen um und streben hierbei eine langfristige Kundenbeziehung an. Als Basis unserer innovativen IT-Lösungen setzen wir moderne Informationstechnologien gezielt ein, um einen langfristigen Mehrwert und Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden zu schaffen.

Unsere Kernkompetenz ist das Realisieren von IT-Systemen, vor allem in der Finanzdienstleistungsbranche. Neben unserem technischen Know-how bringen wir hier unsere fachliche Erfahrung in der Realisierung moderner Lösungen ein. Diese werden bei Neuentwicklungen vor allem als moderne App-Lösungen auf Basis von bewährten Web-Technologien und Microservice-Architekturen realisiert. Wir entwickeln dabei nicht nur responsive Web-Apps, die Device übergreifend nutzbar sind, sondern realisieren auch native Apps und nutzen hierfür die unterschiedlichsten Entwicklungsplattformen. Abgerundet wird unser Portfolio durch die Beratung in den Bereichen rund um IT-Architekturen und agile Projektmethoden. Unsere Mitarbeitenden bringen ihre hohe Entwicklungskompetenz und langjährige Projekterfahrung ein, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.

Unser Erfolg beruht auf einer gelebten Unternehmenskultur und unserer Innovationskraft, für die wir in den letzten Jahren mehrfach als einer der bundesweit besten mittelständischen Arbeitgeber ausgezeichnet wurden.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2. 1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es schlussendlich zu einer Rezession. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Im ersten Quartal des Jahres gab es ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,1%. Begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stagnierte die Wirtschaftsleistung in den zwei folgenden Quartalen. Im vierten Quartal ist das BIP gegenüber dem dritten Quartal um 0,3% gesunken, rückläufige Investitionen bremsten die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. Betrachtet man das Gesamtjahr, betrug das BIP 2023 rund 4,12 Billionen Euro - nominal ist das BIP somit kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet. Preis-, saison- und kalenderbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das BIP ging um 0,1% zurück.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unter-schiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ging um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Auch das Verarbeitende Gewerbe befand sich im Minus (‑0,4%). Positive Impulse kamen hier unter anderem aus der Automobilindustrie. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen. Im Baugewerbe machten sich neben den hohen Baukosten und dem Fach-kräftemangel die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 ein kleines Plus von 0,2%.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Den größten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit sowie die Unternehmensdienstleister konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die Bruttowertschöpfung im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die Bruttowertschöpfung leicht zurück (-0,1%).

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte sanken um 1,1% gegenüber dem Vorjahr, dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Ein Rückgang der Konsumausgaben war vor allem in den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren zu verzeichnen. Für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte, sanken die Ausgaben sogar noch stärker. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9%. Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren noch höher als im Vorjahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben (‑1,7%). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Im Gesamtjahr 2023 sanken die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4% gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7% zurückgingen.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das BIP im Jahr 2024 lediglich um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und der hohen Inflation sowie die weltwirtschaftliche Schwäche, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch im Herbst 2023 angenommen.

Unsere primäre Kundenzielgruppe aus dem Finanzdienstleistungssektor steht ebenfalls unter dem immer noch andauernden negativen Einfluss der Pandemie und des Kriegs in der Ukraine. Viele dieser Kunden haben auf der einen Seite nach wie vor die Herausforderung, die Themen rund um die Digitalisierung in ihren Unternehmen voranzutreiben und in diese zu investieren. Auf der anderen Seite herrscht konjunktur- und kriegsbedingt auch in dieser Kundengruppe eine ausgeprägte finanzielle Unsicherheit. Die Investitionsbereitschaft in unserem Markt ist somit nach wie vor nur moderat vorhanden und reduziert sich im Wesentlichen auf die Wartung und Umsetzung der notwendigsten Anwendungen. Echte Neuentwicklungen finden weiterhin nur in begrenztem Maße statt.

Über die Entwicklung unserer Branche, insbesondere im Teilbereich IT-Dienstleistung für Außendienst- und Vertriebssysteme, stehen keine gesonderten Branchenzahlen zur Verfügung.

2. 2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 hat die compeople AG bei ihren bestehenden Kunden alle Projekte erfolgreich realisieren können. Die compeople Smart Client Platform kommt dabei als Basis nur noch bei Bestandskunden im Rahmen von Weiterentwicklungen zum Einsatz. Neue Projekte nutzen fast ausschließlich Web-Technologien als technische Realisierungs-Basis. Neben Web-First-Lösungen realisiert die compeople AG auch Hybrid-Anwendungen, die sowohl im Browser als auch als App auf Mobile Devices genutzt werden können. Im Bereich Web-Technologien kommen je nach Kundenanforderungen unterschiedliche Technologie-Stacks zum Einsatz.

Der compeople AG ist es im Jahr 2023 gelungen, bei den meisten Bestandskunden, neben der Fortführung der bereits vorhandenen Beauftragungen, neue Projekte zu akquirieren. Gerade bei unserem größten Kunden ist es uns gelungen, uns noch breiter aufzustellen. Darüber hinaus wurden trotz der weiterhin schwierigen Marktverhältnisse sowie den Einflüssen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine neue Projekte im Dienstleistungsbereich sowie in der Anwendungsentwicklung gewonnen. Allerdings ist nach wie vor zu verspüren, dass gerade die Neukundenakquise, unter dem nach wie vor vorhandenem Einfluss der Pandemie und des Krieges, weiterhin schwierig ist. Die Kunden prüfen nach wie vor sehr intensiv, wie sie ihre aktuell begrenzten finanziellen Mittel einsetzen und sind bei der Vergabe von neuen Aufträgen weiterhin verhalten.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3. 1 Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage


2023
2022
2021
Gesamtleistung
51.803.676 €
46.813.915 €
42.820.031 €
Jahresüberschuss
3.142.767 €
2.741.235 €
2.750.847 €
Anzahl Aktien
6.000
6.000
6.000
Ergebnis pro Aktie
524 €
457 €
458 €
Umsatzrendite in %
6,10%
5,90%
6,40%


3. 2 Vermögens- und Finanzlage

Die Sicherung der finanziellen Stabilität und Flexibilität der compeople AG stellt ein wesentliches Unternehmensziel dar. Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital in Höhe von T€ 5.510 aus. Die Anlagenintensität der compeople AG ist typischerweise für eine Gesellschaft, die auf dem Dienstleistungssektor tätig ist, sehr niedrig. Im Umlaufvermögen sind überwiegend Kundenforderungen und Steuererstattungsansprüche vorzufinden. Ein wesentlicher Teil des Gesamtvermögens entfällt auf die liquiden Mittel.

3. 3 Ertragslage

Die Gesamtleistung der compeople AG liegt 2023 bei T€ 51.804 und somit knapp T€ 5.000 über der des Vorjahres. Dies ist ein herausragendes Ergebnis und stellt erneut die höchste Gesamtleistung in der Firmengeschichte dar. Dies wurde dadurch erreicht, dass das Auftragsvolumen bei unserem größten Kunden nochmals deutlich erhöht werden konnte. Dort wurde der Umsatz um rund T€ 4.290 gesteigert. Auch bei den außerhalb dieses Kunden erzielten Beauftragungen konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich um etwas über T€ 700 gesteigert werden.

Im Bereich der Kosten, die knapp T€ 4.300 über dem Vorjahr liegen, verursachten im Wesentlichen, wie für einen IT-Dienstleister üblich, die für die Gesamtleistung notwendige Bereitstellung von Personal und der Einsatz von Dienstleistern den größten Aufwand. Die Steigerung resultiert vor allem aus der für die zusätzlich gewonnene Beauftragung beim größten Kunden notwendigen Vergabe von Aufträgen an Dienstleister. Die daraus resultierenden Kosten liegen rund T€ 2.700 über dem Vorjahr. Im Personalbereich liegen die Kosten bei knapp T€ 1.600 über dem Vorjahr, da neben marktüblichen Gehaltspassungen auch im Jahr 2023 gezielt in neue Angestellte investiert wurde.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.143 ab. Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres nochmals um etwas über T€ 400 gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktsituation sowie den Nachwirkungen der Pandemie und den Einflüssen des Krieges in der Ukraine bedeutet dies, dass auch das Geschäftsjahr 2023 wirtschaftlich wieder sehr erfolgreich für die compeople AG war.

4. Forschung und Entwicklung

Die compeople AG setzt nicht nur moderne IT-Technologien erfolgreich in ihren Lösungen ein, sondern engagiert sich darüber hinaus auch in der IT-Community bezüglich der Weiterentwicklung der Technologien.

Seit 2017 gilt unser Community-Engagement vor allem der Programmiersprache Kotlin. Durch ihr Design gewinnt diese Programmiersprache eine immer größere Beliebtheit in der Java-dominierten Backend-Welt, da sie einfache und native Schnittstellen von und zu Java bereitstellt. Die compeople AG hat frühzeitig ihre Mitarbeitenden in dieser neuen Technologie geschult und engagiert sich aktiv in der IT-Community bei der Ausrichtung regelmäßiger Kotlin-Meetups in der Rhein-Main-Region. Inzwischen hat Kotlin in mehreren Kundenprojekten Einzug gehalten und ist für Neuentwicklungen die erste Wahl.

Darüber hinaus liegt der technologische Schwerpunkt der compeople AG seit längerem auf der Realisierung von modernen Multi-Device-Anwendungen. Hier liegt momentan auch der inhaltliche Schwerpunkt im Bereich Forschung und Entwicklung, der sich nicht nur auf einen Technologie-Stack fixiert, sondern die Breite der am Markt etablierten und entstehenden Technologien betrachtet. Mit dem compeople AG internen Technologie-Radar werden Technologien am Markt beobachtet, bewertet und für die compeople AG und ihre Kunden bezüglich ihrer Einsatzfähigkeit in verschiedene Szenarien eingeordnet.

5. Entwicklungsstandort

Neben dem Firmensitz in Frankfurt am Main gibt es keinen weiteren Entwicklungsstandort.

6. Risikobericht

Über 90% des Umsatzes der compeople AG werden in Deutschland und in der Branche der Finanzdienstleister erzielt. Damit ist die compeople AG insbesondere von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Branche in Deutschland abhängig. Eine deutlich zurückgehende Investitionsbereitschaft dieser Branche in IT-Dienstleistungen würde somit zu sinkenden Umsätzen und Ergebnissen führen.

Dieses Risiko wird gemindert durch die gute und langfristig gesicherte Auslastung beim mit Abstand größten Kunden. Hier ist die compeople AG nicht nur in der Entwicklung neuer Projekte, sondern auch in der Wartung und Weiterentwicklung vorhandener Lösungen tätig. Diese Umsätze sind weit weniger von oben genannter Investitionsbereitschaft abhängig. Um das Risiko einer zu starken Abhängigkeit von diesem Kunden zu minimieren, wird seit mehreren Jahren zielgerichtet in Marketing- und Vertriebsmaßnahmen investiert, mit dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen. So konnte, neben dem beständigen Geschäft bei unserem Großkunden, in den vergangenen Jahren ein weiterer Kunde mit einem hohen Potential wieder aktiviert werden, der auch weiterhin unterstützt wird. Darüber hinaus ist es gelungen, die langjährige vertriebliche Arbeit bei einem Kunden außerhalb des Finanzdienstleistungssektors in eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zu entwickeln.

Der zukünftige Erfolg der compeople AG als innovativer IT-Dienstleister hängt auch wesentlich davon ab, dass es weiterhin gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeitende für das Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu halten. Hierzu wurde weiter an der Stärkung der Arbeitgebermarke, nach innen und außen, gearbeitet. Mit der Auszeichnung als "Top-Job"-Arbeitgeber 2023 ist es uns wieder gelungen, unsere Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig zu dokumentieren. Das Angebot zur Weiterbildung, die Möglichkeit zur Teilnahme an Forschungsprojekten und der interdisziplinäre Austausch innerhalb der Firma wurde auf gleich hohem Niveau weiter fortgeführt. Darüber hinaus wird den Mitarbeitenden ein großes Portfolio an Zusatzleistungen angeboten.

7. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Für das Wirtschaftsjahr 2024 wird, vor allem wegen der stabilen Beauftragung durch den Großkunden, zusätzlich aber auch durch die Vertriebsinitiativen, von einer im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigerten Gesamtleistung in Höhe von T€ 55.000 ausgegangen.

Bei den Personalkosten ist für das Jahr 2024 eine Steigerung um T€ 1.315 geplant, da auch weiterhin gezielt Personal aufgebaut werden soll. Um die geplant gesteigerte Beauftragung realisieren zu können, ist auch der zusätzliche Einsatz von externen Ressourcen notwendig. Insofern werden die Materialkosten im Jahr 2024 steigen und bei rund T€ 36.850 liegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird eine Steigerung um rund T€ 290 erwartet, während die Abschreibungen leicht über dem Niveau des Vorjahres geplant sind.

In Summe wird für 2024 ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 5.000 erwartet.

Neben der Fortsetzung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie der Investition in den Bereich Business Development zur Gewinnung neuer Kundenprojekte, liegt ein weiterer Fokus auf der kontinuierlichen Neueinstellung und Weiterbildung von Fachkräften, um die Zukunftssicherheit des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Basis für eine stabile Lage wird auch zukünftig die enge Zusammenarbeit mit unserem Großkunden sein, die eine umfangreiche Beauftragung und damit gute Auslastung gewährleistet.

Wie die Nachwirkungen der Pandemie, Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie steigenden Energiekosten den zukünftigen Geschäftsverlauf der compeople AG beeinflussen, ist nach wie vor nicht in vollem Umfang abzusehen. Ausgelöst durch die Pandemie arbeitet der überwiegende Teil der Mitarbeitenden nach wie vor mobil. Da das mobile Arbeiten bei der compeople AG schon seit mehreren Jahren etabliert ist, können weiterhin alle Leistungen, sowohl qualitativ als auch quantitativ, aktuell und sehr wahrscheinlich auch in Zukunft erbracht werden. Die mittelfristigen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, hier vor allem der Einfluss auf die europäische Geschäftswelt, sind nach wie vor nicht zu greifen. Auch die weitere Entwicklung der Energiekrise und die Auswirkungen auf unsere Geschäftssituation sind beim Erstellen dieses Berichts noch nicht abzusehen. Bedingt durch die außergewöhnliche Lage in der Ukraine, die hohen Energiekosten sowie die Nachwirkungen der Pandemie sind weitere Chancen und Risiken für die compeople AG aktuell nicht abzuschätzen.

8. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Während des gesamten Geschäftsjahres 2023 hat die UBG Unternehmensberatung und Betreuung Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Marburg 100% der Anteile und 100% der Stimmrechte an der compeople AG gehalten. Die compeople AG ist ein abhängiges Unternehmen im Sinne von § 17 AktG. Wir haben deshalb nach § 312 AktG ordnungsgemäß über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Bericht erstattet. Der Abhängigkeitsbericht schließt mit folgender Feststellung des Vorstands:

"Der Vorstand der compeople AG erklärt, dass weder mit dem herrschenden Unternehmen noch mit einem mit ihm verbundenen Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr berichtspflichtige Geschäfte geschlossen wurden. Ebenso wenig wurden andere berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse eines dieser Unternehmen getroffen oder unterlassen."

 

Frankfurt am Main, den 13.03.2024

gez. Frank Laskowski, Vorstand

gez. Olaf von der Ahe, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 258.833,00 226.063,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.004,00 3.794,00
II. Sachanlagen 257.829,00 222.269,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.829,00 222.269,00
B. Umlaufvermögen 10.701.611,11 10.702.030,46
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.213.225,86 6.702.808,07
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.488.385,25 3.999.222,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.888,72 91.515,96
Aktiva 11.072.332,83 11.019.609,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.510.313,97 5.117.546,48
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.030.000,00 2.030.000,00
III. Bilanzgewinn 3.180.313,97 2.787.546,48
B. Rückstellungen 1.332.074,00 913.427,00
C. Verbindlichkeiten 4.229.944,86 4.988.635,94
Passiva 11.072.332,83 11.019.609,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.226.125,14 14.055.372,25
2. Personalaufwand 9.583.949,04 7.996.135,87
a) Löhne und Gehälter 8.076.493,49 6.688.321,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.507.455,55 1.307.814,13
davon für Altersversorgung 260.168,37 231.345,97
3. Abschreibungen 93.916,40 89.669,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.916,40 89.669,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.907.360,45 1.923.634,77
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.496.948,76 1.303.891,27
6. Ergebnis nach Steuern 3.143.950,49 2.742.040,98
7. sonstige Steuern 1.183,00 806,00
8. Jahresüberschuss 3.142.767,49 2.741.234,98
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 37.546,48 46.311,50
10. Bilanzgewinn 3.180.313,97 2.787.546,48

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Im Interesse der Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung werden die sich auf die Forderungen und die Verbindlichkeiten beziehenden Pflichtangaben insgesamt im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt (Amtsgericht Frankfurt/Main HRB 56759).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen
Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1 und Abs. 3 HGB).

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ebenfalls linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € (bis 31.12.2017 Anschaffungskosten bis 410,00 €) werden ab 2012 aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen
Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern
Von dem Wahlrecht, eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital
Als Eigenkapital wird das von den Aktionären eingezahlte Kapital (gezeichnetes Kapital abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen und zuzüglich Kapitalrücklage) sowie das vom Unternehmen erwirtschaftete Kapital (Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag/Verlustvortrag und Jahresüberschuss/­Jahresfehlbetrag bzw. Bilanzgewinn/Bilanzverlust) bilanziert.

Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlich-keiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Passive Rechnungsabgrenzung
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einzahlungen dar, die erst im Folgejahr zu Erträgen führen. Sie werden mit dem Nominalbetrag bewertet.

Passive latente Steuern
Wenn zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, dann werden in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung passive latente Steuern passiviert. Steuerliche Entlastungen aus solchen Differenzen werden ebenso verrechnet wie Entlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen, deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird.

Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen
Anlagenspiegel nach der Bruttomethode:


Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
kumulierte Abschreibung

01.01.2023

31.12.2023
01.01.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
65.158,76

65.158,76
61.364,76
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
65.158,76

65.158,76
61.364,76
II. Sachanlagen




1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
874.041,46
126.686,40
1.000.727,86
651.772,46
 Summe Sachanlagen
874.041,46
126.686,40
1.000.727,86
651.772,46
 Summe Anlagevermögen
939.200,22
126.686,40
1.065.886,62
713.137,22

Abschreibung Geschäftsjahr
kumulierte Abschreibung
Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert Vorjahr


31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.790,00
64.154,76
1.004,00
3.794,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
2.790,00
64.154,76
1.004,00
3.794,00
II. Sachanlagen




1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
91.126,40
742.898,86
257.829,00
222.269,00
 Summe Sachanlagen
91.126,40
742.898,86
257.829,00
222.269,00
 Summe Anlagevermögen
93.916,40
807.053,62
258.833,00
226.063,00


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Bilanzsatz
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit


 bis 1 Jahr
über 1 Jahr bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Summe
3.213.225,86 €
3.213.225,86 €
0,00 €
0,00 €


Eigenkapital
Das Grundkapital beträgt zum 31.12.2023 nominal 300.000,00 €. Der Ausweis beinhaltet 6.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien im Nennwert von je 50,00 €.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 37.546,48 €.

Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 659.356,53 € (Vorjahr 996.723,96 €), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 25.535,55 € (Vorjahr 16.984,56 €).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrehnung

Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 260.168,37 € (Vorjahr 231.345,97 €) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ist für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und auch nicht im Lagebericht erwähnt wurden, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres am 31.12.2023 nicht ergeben.

Organbezüge
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtszeitraum 1.430,00 €. Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Anzahl der Beschäftigten
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 97 (Vorjahr 88) Mitarbeiter beschäftigt, einschließlich des Vorstandes.

Geschäftsführung
Vorstand waren im Jahr 2023:

Herr Frank Laskowski, Meerbusch Herr Olaf von der Ahe, Wiesbaden - seit 01.06.2023
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 wurde gebildet von:

Herrn Christian Glanz, Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender Frau Dr. Sabina Gerhart, Kauffrau, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Herrn Dr. Peter Süß, Unternehmensberater
Gewinnverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 3.180.313,97 € eine Dividende in Höhe von 3.150.000,00 € an die Aktionäre zu zahlen. Der restliche Bilanzgewinn in Höhe von 30.313,97 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Frankfurt am Main, den 28.02.2024

gez. Frank Laskowski, Vorstand

gez. Olaf von der Ahe, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats


Der Aufsichtsrat der compeople AG berichtet über den vom Vorstand der Gesellschaft vorgelegten Jahresabschluss, Lagebericht und Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

Der Vorstand der Gesellschaft leitete dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 am 03.04.2024 zur Prüfung zu.

Der Jahresabschluss wurde erstellt von der Kanzlei Penne und Pabst in Idstein. Die Bücher werden ebenfalls in der Kanzlei mittels elektronischer Datenverarbeitung geführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. v. §267 Abs. 2 HGB, so dass sie der gesetzlichen Abschlussprüfung unterliegt. Die gesetzliche Abschlussprüfung wurde nach den Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW), Düsseldorf durchgeführt. Die Durchführung erfolgte durch die Treurag AG, Mainz, im Februar und März 2024 (mit Unterbrechungen).

Die Gesellschaft konnte im vergangenen Geschäftsjahr wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Gesamtleistung, bestehend aus den Umsatzerlösen zuzüglich der Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen, beträgt 51.804 T€. Sie konnte somit im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 4.990 T€ (ca. 11%) gesteigert werden und stellt die höchste Gesamtleistung der Firmengeschichte dar. Von der Gesamtleistung entfallen ca. 97% auf den größten Kunden und ca. 3% auf weitere Kunden. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr bei dem größten Kunden um 4.289 T€ (ca. 9%) gesteigert werden. Bei den weiteren Kunden ist die Gesamtleistung 701 T€ (ca. 98%) höher als im Vorjahr, sie konnte also auch in diesem Bereich nochmals deutlich gesteigert werden.

Der Jahresüberschuss beträgt 3.143 T€ und liegt damit 402 T€ oder ca. 15% über dem Ergebnis des Vorjahres.

Das Personal umfasste zum 31.12.2023 108 angestellte Mitarbeitende.

Die Bilanz schließt mit einer Bilanzsumme von 11.072 T€ ab, wovon 10.702 T€ auf das Umlaufvermögen entfallen. Bedeutendster Posten sind dabei die liquiden Mittel, die 7.488 T€ umfassen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf insgesamt 3.213 T€. EinWertberichtigungsbedarf für die zu erwartenden Ausfälle ist nach Auskunft des Vorstandes nicht entstanden. Die Passiva umfassen ein gezeichnetes Kapital und Rücklagen von insgesamt 2.330 T€, Rückstellungen in Höhe von 1.332 T€ und Verbindlichkeiten in Höhe von 4.230 T€.

Der Aufsichtsrat versichert, dass er während seiner Amtstätigkeit den Vorstand laufend überwacht hat. Aus dieser Überwachung haben sich keine Beanstandungen ergeben..
Der Abschlussprüfer erteilte dem Jahresabschluss und dem Lagebericht mit Datum vom 22. März 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Mit der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer wurde mit Datum vom 22. März 2024 bestätigt, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind.

Die Prüfung des Aufsichtsrats hat ergeben, dass der Jahresabschluss die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ordnungsgemäß widerspiegelt und der Lagebericht ein insgesamt zutreffendes Bild über die Lage der Gesellschaft vermittelt. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind daher keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat schließt sich damit dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Daraufhin billigte der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstandes zu, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.180.313,97 Euro wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Gesamtdividende an die alleinige Aktionärin in Höhe von 3.150.000,00 Euro
Vortrag auf neue Rechnung 30.313,97 Euro

Unsere Prüfung des Abhängigkeitsberichts hat ergeben, dass dieser die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen korrekt widerspiegelt. Ferner hat unsere Prüfung ergeben, dass auch der Prüfbericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht die Beziehungen der compeople AG zu verbundenen Unternehmen korrekt darstellt.

 

Frankfurt, den 07.05.2024

gez. Christian Glanz

gez. Dr. Sabina Gerhart

gez. Dr. Peter Süß

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


In dem vorstehenden, zur Offenlegug bestimmten verkürzten Jahresabscchluss (Bilanz) wurden die größenabhängigen Erleichterunen nach § 36 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die compeople AG
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der compeople AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der compeople AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungs-nachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not-wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten An-gaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein-schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 22. März 2024


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gez. Dipl.-Volkswirt Gerhard Heinrich, Wirtschaftsprüfer

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