BLUENORM GmbHLiquidiert
64293 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Dr. Frischat seit 27.12.2011 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BLUENORM GmbHDarmstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Rahmenbedingungen Energieeffizienz nimmt für mittelständische Gewerbe- und Industriebetriebe eine zunehmend wichtige Position ein. Gerade bei steigenden Energiepreisen und Umlagen wird effiziente Energienutzung zum wichtigen Erfolgsfaktor im nationalen und internationalen Wettbewerb sowohl im Hinblick auf die Kostenstruktur als auch langfristig im Hinblick auf die Versorgungssicherheit der Betriebe. Auch von politischer Seite wird Energieeffizienz zunehmend betont. Die Auflage des 2. Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplans (NEEAP) unterstreicht die Tatsache, dass die ambitionierten energie- und klimapolitischen Ziele auf europäischer und auf nationaler Ebene nur bei Erschließung aller möglichen und insbesondere: aller wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale erreicht werden kann. Seit dem Jahr 1995 war es zum Beispiel möglich, den Endenergieverbrauch bezogen aufs Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 5,0 GJ/1000 EUR BIP um 20% auf 4,0 GJ/1000 EUR BIP zu senken. Diese Entwicklung soll fortgesetzt werden, und für umsetzende Unternehmen stehen zahlreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Auch steht in Aussicht, dass energierelevante Steuervergünstigen für das produzierende Gewerbe nur noch gewährt werden, wenn ein Unternehmen seinen Energieverbrauch aktiv und nachweisbar kontrolliert und reduziert. Schließlich geraten Klimaschutz und Energieeffizienz zunehmend ins Interesse der Verbraucher. Gerade in den Konsumgüterbranchen wird ökologische Nachhaltigkeit ein wichtiger Differenzierungsfaktor durch die gesamte Lieferkette. Auch dies wirkt positiv auf die Marktentwicklung für Energieeffizienzberatung und CO2-Bilanzierung. Die BLUENORM GmbH wurde im Dezember 2009 mit dem Ziel gegründet, Unternehmen im Bereich der Energieeffizienz und Emissionsreduktion beratend zu begleiten. Geschäftsverlauf Das Jahr 2011 wurde von der Expansion des operativen Geschäfts geprägt. Aufbauend auf der Marktetablierung in 2010 konnten im Jahr 2011 über fünfzig Beratungsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Hierbei konnte BLUENORM einen inhaltlichen Fokus auf die produzierende Branche etablieren. Zu den Kunden zählen Betriebe aus den Bereichen der Metall- und Kunststoffverarbeitung, der Holzbearbeitung oder auch der Lebensmittelindustrie. Das Bild wird abgerundet durch größere Hotels, Bäckereien sowie Autohäuser und Lackierbetriebe. Wichtig war weiterhin der Schrift von vielen kleineren Projekten (Initialberatungen) zu einer guten Anzahl von größeren, vertiefenden Beratungsprojekten (Detailberatungen). Parallel konnte die Kompetenzbasis verbreitert werden. Hier ist insbesondere die Zertifizierung von zwei Beratern für den Standard "Lokale Energie-Effizienz-Netzwerke" (LEEN) zu nennen, die BLUENORM im November 2011 anerkannt wurde. Zusätzlich wurden die Vertriebsaktivitäten verstärkt. Besonders hervorzuheben sind hier die Kooperationen mit mehreren Vertriebspartnern wie zum Beispiel die Tyczka Totalgaz GmbH, die ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG sowie die TOTAL Deutschland GmbH, durch die breite Kundengruppen angesprochen werden können. Weiterhin stand das Jahr unter dem Zeichen einer Veränderung in der Anteilseigner-Struktur. Mit dem 1. November 2011 verließ die BLUENORM GmbH die Tyczka-Gruppe und wurde 100%-Tochter der HEAG Südhessische Energie AG (HSE AG). Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011Allgemeine InformationenDer Lagebericht und der Jahresabschluss 2011 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. KonzernverhältnisDer Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Darmstadt, sowie in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen. Diese werden irn elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und werden, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die sonstigen. Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Anlagespiegel zum 31. Dezember 2011
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich das operative Geschäft. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus sonstigen Steuern. Das vollständig eingezahlte Stammkapital erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 200 auf TEUR 600 (Vj. TEUR 400). Nach Abzug des Bilanzverlustes in Höhe von TEUR 272 beträgt das Eigenkapital zum Stichtag TEUR 328 (Vj. TEUR 7). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Sachverhalte, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich das operative Geschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Dienstleistungsverbindlichkeiten gegenüber der HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 92, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 60. Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen Miet-, Leasing und übrige Verträge. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum Stichtag TEUR 7. Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen fielen im Berichtsjahr nicht an. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 243 (Vj. TEUR 113) beinhalten ausschließlich im Inland erzielte Erlöse aus Energie- und Beratungsdienstleistungen im Bereich der Nachhaltigkeit sowie der Energie- und Ressourceneffizienz. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus Nutzungsüberlassungen, Dienstleistungen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3. Der Personalaufwand beinhaltet ausschließlich Gehälter sowie soziale Abgaben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Aufwendungen für Gebäudemieten einschließlich der Nebenkosten, Leasing- und Wartungsaufwendungen, Reparaturen und Wartung, Reisekosten sowie sonstige Verwaltungsaufwendungen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinserträge aus gewährten Darlehen sowie aus Bankguthaben. Zinserträge aus verbundenen Unternehmen fielen im Berichtsjahr nicht an. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten. Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen fielen im Berichtsjahr nicht an. Sonstige AngabenGeschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist Dr. Steffen Frischat, Dipl.-Physiker, Gräfelfing. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a) HGB wird aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt 5 TEUR und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 4 Angestellte beschäftigt.
Darmstadt, den 30. März 2012 Dr. Steffen Frischat, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Bluenorm GmbH, Darmstadt Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Bluenorm GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter. Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-., Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahres-abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 30. März 2012 RP
RICHTER GmbH
Appel, Wirtschaftsprüfer Deutsch, Wirtschaftsprüfer Auszug Beschlussfassung
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| 1. |
Der Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren gemäß g 7 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages wird zugestimmt. |
| 2. |
Die Gesellschafterin stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011, welcher einen Jahresüberschuss in Höhe von 120.400,73 EUR ausweist, fest. |
| 3. |
Unter Berücksichtigung eines Verlustvortrags in Höhe van 392.677,13 EUR aus dem Vorjahr und denn festgestellten Jahresüberschuss hinsichtlich des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von 120.400,73 EUR beschließt die Gesellschafterin, den Bilanzverlust in Höhe von 272.276,40 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. |
Darmstadt, den 29.06.2012
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Karl-Heinz Koch
ppa. Albrecht Förster
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