Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 260701
Eingetragen
8.2.2024
Branche
Effekten- und WarenterminhandelManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) und die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG). Die Gesellschaft darf sich bei der Erbringung der vorgenannten Finanzdienstleistungen nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen und Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven von Aderkass
seit 8.2.2024
Geschäftsführer
Wieland Steinich
seit 8.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Wieland Steinich
Berlin
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

First Quant GmbH

Berlin (vormals: Wiesbaden)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Barreserven 36.445,97 316,60
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 43.942,32 93.301,34
b) andere Forderugen 12.458,23 27.117,44
3. Forderungen an Kunden 292.079,92 330.431,07
4. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.072,00 1.565,00
5. Sachanlagen 109.260,70 82.960,00
6. sonstige Vermögensgegenstände 250.241,56 12.874,01
7. Rechnungsabgrenzungsposten 46.446,11 34.373,36
SUMME AKTIVA 805.946,81 582.938,82

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 329.442,59 199.125,71
2. Rechnungsabgrentungsposten 15.583,00 13.385,00
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 67.366,13
b) sonstige Rückstellungen 295.482,49 295.482,49 162.373,79
4. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital 25.000,00 25.000,00
aa) Kapitalrücklage 65.000,00 65.000,00
ab) Gewinnvortrag 50.688,19 42.763,54
ac) Jahresüberschuss 24.750,54 7.924,65
SUMME PASSIVA 805.946,81 582.938,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Zinserträge
a) Kredit- und Geldmarktgeschäfte 0,73 5,03
2. Zinsaufwendungen 0,00 -659,32
3. Provisionserträge 2.574.919,60 2.103.263,48
4. Provisionsaufwendungen -1.185.007,00 -1.182.827,08
5. Sonstige betriebsliche Erträge 6.900,68 14.609,87
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa)Löhne und Gehälter -572.093,23 -481.015,48
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -128.805,62 -114.162,62
aa) Summe Personalaufwand -700.898,85 -595.178,10
b) Andere Vertwaltungsaufwendungen -611.074,92 -302.754,97
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagwerte und Sachanlagen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -48.731,98 -48.731,98 -24.787,13
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -160,99 -1.000,00
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 35.947,27 10.671,78
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.196,73 -2.747,13
11. Jahresüberschuss 24.750,54 7.924,65

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Art und Umfang der Geschäftstätigkeit

A. Die Geschäftstätigkeit der First Quant GmbH beinhaltet die Anlagevermittlung von UCITs und AIF- Fonds an geeignete Gegenparteien.

B. Das "Introducing-Broker-Geschäft", die Einführung von Interessenten bei Interactive Brokers für ein individuelles Handelskonto, worüber der Kunde eigenständig Finanzprodukte handelt.

C. Die Anlageberatungwird derzeit als Dienstleistung nicht erbracht.

Gesellschaftsstruktur und Geschäftsführung

Die Geschäftsanteile der First Quant GmbH für das Jahr 2023

Sven von Aderkass = 40%

Herrn Wieland Steinich = 60%

Mit Wirkung 01.01.2024 sind die 40% Geschäftsanteile von Sven von Aderkass auf Wieland Steinich übertragen worden, sodass Wieland Steinich ab 01.01.2024 alleiniger Gesellschafter der First Quant GmbH ist.

Die Geschäftsführer der First Quant GmbH sind

Sven von Aderkass

Wieland Steinich

Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 11.12.2023 ist der Geschäftssitz der First Quant GmbH von Wiesbaden nach Berlin-Schöneberg, Schwäbische Str. 5. verlegt worden und Herr Carlo Zimmermann wurde die Gesamtprokura erteilt.

Umfang der fortgeführten Geschäftstätigkeit der First Quant GmbH

A. Fortführung der Geschäftsbeziehung mit Willenbacher Advisory GmbH

Die in 03/2011 begründete Geschäftsbeziehung mit der Willenbacher Advisory GmbH als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der First Quant GmbH wurde fortgesetzt. Die Willenbacher Advisory GmbH hat zum Geschäftszweck im Namen und im Auftrag der First Quant GmbH ausschließlich geeignete Gegenparteien (Banken, Versicherungen) für Fondsprodukte der Kapitalverwaltungsgesellschaft Mandarine Gestion, CQS (ex Ferox), La Francaise, Ofi Lux und Gemway zu gewinnen. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich um UCITS & AIF Fonds, die zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Die Geschäftsentwicklung über das Jahr hinweg entwickelte sich stabil, die Erträge konnten sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

8. Fortführung der Geschäftsbeziehung mit der axessum GmbH

Die in 02/2013 begründete Geschäftsbeziehung mit der axessum GmbH als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der First Quant GmbH wurde fortgesetzt. Die axessum GmbH hat zum Geschäftsgestand im Namen und im Auftrag der First Quant GmbH Fondsprodukte der Kapitalverwaltungsgesellschaften Alpina Investment (ex Falcon Fund), Scor Capital Partners, Incrementum, Active Niche Funds; Daneo Partners AG und IVO Capital Partners ausschließlich an geeignete Gegenparteien (Banken, Versicherungen) zu vertreiben. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich um UCITS & AIF Fonds, die zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Die Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 konnte sich im Verhältnis zum Vorjahr deutlich verbessern.

C. Fortführung der Geschäftsbeziehung mit der ascentum GmbH

Die in 02/2021 begründete Geschäftsbeziehung mit der ascentum GmbH als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der First Quant GmbH wurde fortgesetzt. Die acentum GmbH hat zum Geschäftsgestand im Namen und im Auftrag der First Quant GmbH Fondsprodukte der Kapitalverwaltungsgesellschaften Metzler Assetmanagement ausschließlich an geeignete Gegenparteien (Banken, Versicherungen) zu vertreiben. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich um UCITS Fonds und AIF Fonds, die zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Die Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich auf dem Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres. Die Erträge im Verhältnis zum Vorjahr entwickelten sich stabil.

D. Fortführung der Geschäftstätigkeit "Introducing-Broker-Geschäft"

Die in 02/2021 aufgenommene Geschäftstätigkeit des "Introducing-Broker-Geschäfts", also der Einführung von Interessenten bei Interactive Brokers für ein individuelles Handelskonto, worüber der Kunde eigenständig Finanzprodukte handelt, wird fortgeführt. Kern der Tätigkeit ist solche Interessenten bei dem Broker Interactive Brokers einzuführen, mit dem Zweck, dass diese Interessenten von Interactive Brokers eine Börsenhandelskonto eingerichtet bekommen, um anschließend damit eigenständig Finanzprodukte an den internationalen Märkten handeln zu können. Die First Quant GmbH führt in diesem Zusammenhang keine Weiterleitung von Kundenaufträgen (Anlagevermittlung) durch und erbringt keine Anlageberatung. Sie hält zu keinem Zeitpunkt Kundengelder. Die Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 stabilisiert.

E. Schulungen von Banken & Finanzdienstleistungsinstituten

.Die First Quant GmbH hat in ihrem Dienstleistungsportfolio die Erbringung von Schulungen für professionelle Markteilnehmer. Sie kooperiert hier mit namhaften Referenten aus dem Kapitalmarkt. Neben Kapitalmarktschulungen bildet ein zweiter Schulungsschwerpunkt das Aufsichtsrecht. Im Jahr 2023 wurden keine Schulungen für Dritte durchgeführt wurden.

Umfang der neuaufgenommenen Geschäftstätigkeit

Neuaufnahme der Kapitalanlagegesellschaft Swen Capital Partners in Verbindung mit dem VGV Willenbacher Advisory GmbH im Januar 2023. In ihrem Auftrag vermittelt die First Quant GmbH mit ihrem VGV Willenbacher Advisory GmbH AIF-Fonds an geeignete Gegenparteien.

Neuaufnahme der Kapitalanlagegesellschaft Daneo Partners AG Partners in Verbindungmit dem VGV axessum GmbH im April 2023. In ihrem Auftrag vermittelt die First Quant GmbH mit ihrem VGV axessum GmbH UCITS-Fonds an geeignete Gegenparteien.

Neuaufnahme der Kapitalanlagegesellschaft IVO Capital Partners in Verbindung mit dem VGV axessum GmbH im April 2023. In ihrem Auftrag vermittelt die First Quant GmbH mit ihrem VGV axessum GmbH UCITS-Fonds an geeignete Gegenparteien.

Gesamtbetrachtung wirtschaftliche Entwicklung 2023

Die Bruttoerträge der First Quant GmbH beliefen sich im Jahr 2023 auf insgesamt 2.581.821,01Euro. Im Einzelnen beliefen sich die erwirtschafteten Gesamtbruttoerträge über die beiden Geschäftseinheiten im:

Zeitraum Gesamtbruttoerträge Aufwand
in EUR in EUR
1. Quartal 557.185,52 516.005,10
2. Quartal 624.043,06 554.185,61
3. Quartal 658.369,29 662.211,76
4. Quartal 742.223,14 824.667,97
Gesamt 2.581.821,01 2.557070,47

Im Jahr 2023 wurden von der First Quant GmbH einerseits die Konsolidierungsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen und anderseits Planungen für den Umbau und die Weiterentwicklung der im Jahr 2021 hinzugekommen Geschäftsteile vorangetrieben. Schwerpunkt ist im Jahr 2023 die Neukonzeption des Außenauftritts, insbesondere dabei der Internetauftritt und die Präsenz in den sogenannten "sozialen Medien". Weitgehend abgeschlossen werden konnte die Integration und Zusammenlegung der IT Systeme. Für die Mitarbeiter der First Quant GmbH wurden im Jahr 2023 interne Schulungsstrukturen geschaffen, um den erforderlichen aufsichtsrechtlichen Anforderungen umfangreich Rechnung zu tragen.

2023 bestanden negative Einflussfaktoren und Unsicherheiten, wie im Jahr 2022 und eine allgemein anerkannte Zunahme von Verwaltungsanforderungen mit der Folgen von erhöhten Finanzanforderungen an die First Quant GmbH. Das Provisionsaufkommen konnte gegenüber 2022 gesteigert werden Allerdings stehen der Steigerung die o.g. Einflussfaktoren gegenüber. Darüber hinaus wurden in Q4 den Mitarbeitern eine Inflationsprämie gewährt, was zu einem einmalig erhöhtem Personalaufwand führte. Die Geschäftsführung ist sich den bestehenden oben genannten Herausforderungen bewusst und begegnet diesen mit geeigneten und angemessenen Maßnahmen der Risikovorsorge und des Risikomanagement sowie einem sinnvollen Kostenmanagement.

Zusammenfassung

Auf Grund des nicht unerheblichen Kostenaufwandes durch den Umbau und der spürbaren Zunahme von Verwaltungsanforderungen, sowie die noch bestehende Unsicherheit an den Kapitalmärkten weist die First Quant GmbH im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 24.750,54€ aus, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt (Vorjahr 7.924,65 €).

Ausblick 2024

Der Ausblick 2024 für die First Quant GmbH steht einerseits unter den die Finanzmärkte beeinflussen- den globalen Unsicherheiten, des anhaltenden Eroberungskriege Russlands und den sonstigen globalen Spannungen der Systeme. Die daraus gegebenenfalls entstehenden wirtschaftlichen globalen Verunsicherungen können jederzeit die derzeitige Stabilität und positive Entwicklung des Kapitalmarktes nachteilig beeinflussen. Zudem muss die First Quant GmbH die bekannten nationalen Risikofaktoren aus der grünen Transformation und der Zunahme von Verwaltungsanforderungen konsequent mit einkalkulieren.

Die Geschäftsleitung der First Quant GmbH geht daher davon aus, dass diese Faktoren auch im Jahr 2024 weiterhin bestehen werden. Diesen Risiken wird wirksam begegnet, indem die bereits im Jahr 2022 begonnen, im Jahr 2023 weitergeführten Maßnahmen auch im Jahr 2024 mit aller stringenten Konsequenz fortgeführt werden.

Das Geschäft "Institutional Sales" und "Introducing-Geschäft" sind nur begrenzt zueinander korreliert. Sie unterscheiden sich zum einen in der Kundengruppe und zum anderen im Zeithorizont. Während sich der Schwerpunkt im Bereich "Institutional Sales" auf langfristige Investitionen konzentriert, unterliegt das "Introducing-Geschäft" stärker der Volatilität und kurzfristigen Stimmungen auf dem Kapital- markt. Diesen Unterschieden trägt die Geschäftsleitung in ihrem Risikomonitoring Rechnung.

1. Das Geschäft "Institutional Sales"

Für das Geschäft "Institutional Sales" wird der Ausblick als "stetig wachsend" eingestuft_ Der 2019 eingeschlagene Weg einer konsequenten Diversifikation des Produktportfolios und die Neuaufnahme einzelner KVGs hat die Abhängigkeit zu einzelnen KVGs und ihren Produkten stark reduziert. Insbesondere die sinnhafte diversifizierte Aufstellung der gesamten Fondsproduktpalette wirkt sich unter- stützend aus. Mittelabflüsse aus festverzinslichen Fonds und Zuflüsse bei den Aktienfonds wirken aus- gleichend stabilisierend. Für die Ertragsseite kann bei herausfordernden Marktbedingungen und aner- kannten Risiken eine Provisionsertragsentwicklung im Mittel von +5% (Vj.3%) für das Jahr 2024 erwartet werden. Mit diesem Ausblick wird den Risiken und Chancen gleichermaßen konservativ Rechnung getragen.

Folgenden Annahmen im Rahmen einer konservativen Szenarioanalyse wurden getroffen:

Eintrittswahrscheinlichkeit Ertragsentwicklung Anteil
20% -20% -4,00%
55% 10% 5,50%
25% 15% 3,75%
Gewichtete Umsatzentwicklung 5,25%

Für die Ertragsentwicklung wird wahrscheinlichkeitsgewichtet von weiter robusten Kapitalmärkte im Jahr 2024 ausgegangen. Die erwarteten ersten weltweiten Leitzinssenkung (Q2/Q3) werden als unterstützend insbesondere für die Aktienmärkte eingestuft.

Die Szenarioanalyse für 2024:

A. Der schlechtmöglichste Fall

Der schlechtmöglichste Fall berücksichtigt einen Rückgang der Ergebnisse bedingt durch Mittelabflüsse insbesondere in den Aktienfonds von 20% und einer Reduktion der NAVs. Dieser wird jedoch in Teilen wiederum ausgeglichen durch eine entsprechende Zunahme der NAVs und entsprechende Mittelzuflüsse in festverzinslichen Fonds. Das dieser Fall eintritt wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% gewichtet Voraussetzungen für das Eintreten dieses Szenarios ist, dass eine Ausweitung der globalen Konflikte die Märkte sich vollzieht und/oder sich die wirtschaftliche Gesamtentwicklung (zum Beispiel durch ein weiter hohe und nicht rückläufige Inflation) sich abzeichnet (anders als von den allgemein anerkannt Experten derzeit prognostiziert). In diesem Fall ist mit einer Korrektur von 20% im Mittel zu rechnen, was für den DAX einen Indexstand von 15.000 DAX-Punkte bedeuten würde.

B. Der erwartete Eintrittsfall

Der erwarteten Eintrittsfall wird mit einer 55%-tigen Eintrittswahrscheinlichkeit angenommen. Er entspricht hierbei dem Fall einer normalen Geschäftsentwicklung bei dem sich die Märkte moderat entwickeln In diesem Fall darf von einem Mittelzufluss von konservativ 5% und einem NAV von 5% (über alle Segmente hinweg) ausgegangen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die globalen Konflikte nicht weiter zuspitzen, die Arbeitsmärkte nicht über die saisonalen Schwankungen hinausgehen und Experten keine weitere Rezessionsgefahren für die Zukunft kommunizieren_ Für den DAX würde dies einem DAX-Punktestand von 18.250 entsprechen.

C. Der Eintritt des bestmöglichen Falls

Der Eintritt des bestmöglichen Falls wird mit 25% bewertet. Experten zufolge ist ein Anstieg auf über 19.000 DAX-Punkte nicht ausgeschlossen, analog zu anderen Indices weltweit. In diesem Fall kommt der Zinspolitik der Zentralbanken eine besondere Bedeutung zu. Die zweite Jahreshälfte hat die Chance auf eine weitere positive Entwicklung, insbesondere wenn Zinssenkungen erfolgen, wie diese expertenseitig nicht ausgeschlossen sind. Eine nicht unerheblich Bedeutung kommt auch der Ausgang US-Wahl zu, je nach Präferenz. Der Eintritt des bestmöglichen Falls darf angenommen werden, wenn sich die globale Konfliktparteien einer Lösung annähern oder zu mindestens sich die Konflikte nicht ausweiten Ein unterstützenden Einfluss können weiterhin stabilen Arbeitsmärkten und einer niedrigen Arbeitslosenquoten weltweit sein. Die Basis für den Eintritt des bestmöglichen Falls ist die Stärkung des Vertrauens der Verbraucher. Experten zufolge kann dann davon ausgegangen werden das eine allgemeine Rezessionsgefahr abklingt. Beim Eintreten dieses bestmöglichen Falls ist es erwartbar, dass institutionelle Investoren ihr Engagement spürbar aufbauen werden, sodass die First Quant GmbH einerseits durch erhöhte Mittelzuflüsse und anderseits auf Grund des Bestandes vermehrt partizipieren würde.

II. Das "Introducing-Geschäft"

Für das "Introducing-Geschäft" für das Jahr 2024 kann von einer mittleren Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden, dass ein Zuwachs zu erwarten ist. Die Begründung für die oben (1 Das Geschäft, Institutional Sales") angenommenen Fallannahmen können auch hier zugrunde gelegt werden. Jedoch ist zu berücksichtigen , dass hier spezifischen Wertschöpfungsgründe auch eine Rolle spielen. Die Handelsplätze, die Interactive Brokers den Kunden über die Handelsplattform zur Verfügung stellt, ermöglicht es den Kunden, schnell, und effizient auf jede Marktsituation zu reagieren. Die Ertragsfak- toren hängen daher stark von der unmittelbaren Markteinschätzung der selbsthandelnden Kunden so- wie dem generierten Handelsvolumen ab. Für die First Quant GmbH ist die Handelsaktivität der Kun- den von Interactive Brokers der Ertragsfakto.r Die First Quant GmbH partizipiert indirekt an der Han- delsaktivität der Kunden von Interactive Brokers, da Interactive Brokers die First Quant GmbH basie- rend auf den Umsätzen der Kunden vergütet. Infolgedessen profitiert die First Quant GmbH insbeson- dere dann, wenn die Volatilität steigt oder die Märkte zulegen. Negativ wirken sich hingegen Marktpha- sen aus, in denen die Volatilität abnimmt oder längere Konsolidierungsphasen auftreten.

Die Szenarioanalyse trägt dieser Besonderheit Rechnung. Der Ausblick 2024 für das "Introducing-Geschäft" wird als "ansteigend" bewertet. Für die Ertragsseite kann bei herausfordernden Marktbedingungen und anerkannten Risiken eine Provisionsertragsentwicklung im Mittel von +6,75% (Vj. 3%) für das Jahr 2024 erwartet werden. Mit diesem Ausblick wird den Risiken und Chancen gleichermaßen konservativ Rechnung getragen.

Eintrittswahrscheinlichkeit Ertragsentwicklung Anteil
20% -25% -5,00%
55% 10% 5,50%
25% 25% 6,25%
Gewichtete Umsatzentwicklung 6,75%

A. Der schlechtmöglichste Fall

Im schlechtmöglichsten Fall wird ein Ergebnisrückgang aufgrund geringer Handelstätigkeit, niedriger Bestände und eines reduzierten Kundenstamms mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% berücksichtigt. Diese Annahme basiert darauf, dass es zu einer deutlichen Korrektur der Kapitalmärkte auf 15.000 DAX-Punkte kommt und die Märkte auf einem niedrigeren Niveau konsolidieren. Zusätzliche Auslösefaktoren könnten eine Eskalation von globalen Konflikten oder einer anhaltende Rezession sein.

B. Der erwartete Eintrittsfall

Der erwartete Eintrittsfall mit 55%, geht von leicht steigenden Indexständen, 18.250 DAX-Punkte aus. Dabei wird eine ansteigende Handelstätigkeit und ein Mittelzufluss von 5% erwartet, sowie neugewon nenes "Introducing-Geschäft", indem ein Kontenzuwachs von konservativ ca.5% erwartet wird. Diese Annahme basiert darauf, dass sich die globalen Konflikte nicht weiter verschärfen, die Arbeitsmärkte innerhalb der saisonalen Schwankungen verbleiben und Experten keine weiteren Rezessionsgefahren für die Zukunft prognostizieren. Dieses Szenario ist bewusst sehr konservativ gewählt eingeschätzt, da Unsicherheiten in der Zukunft nicht vorhersagbar sind.

C. Der bestmöglichen Fall

Der Eintritt des bestmöglichen Falls geht hingegen von einem deutlichen Anstieg der Indices aus, was für den DAX 19.000 Punkte als Orientierung bedeutet. In diesem Zusammenhang spielt die Zinspolitik der Zentralbanken eine tragende Rolle. Die zweite Jahreshälfte birgt die Möglichkeit einer weiteren positiven Entwicklung, insbesondere wenn Zinssenkungen in Betracht gezogen werden, wie es von Experten nicht ausgeschlossen wird. Auch die US-Wahl ist von erheblicher Bedeutung. Eine günstige Entwicklung kann begünstigt werden, wenn sich die globalen Konfliktparteien einer Lösung annähern oder zumindest die Konflikte nicht weiter eskalieren. Basierend auf nach wie vor stabilen Arbeitsmärk- ten und einer niedrigen Arbeitslosenquote weltweit könnte das Vertrauen der Verbraucher spürbar gestärkt wer- den, was Experten zufolge zu einer abnehmenden Rezessionsgefahr führen könnte.

Kostenstruktur

Die First Quant GmbH geht in ihrem Ausblick für das Jahr 2024 davon aus, dass die Kostenstruktur im Verhältnis zu den Erträgen sich erkennbar verringern wird. Sonderkosten für das TÜF-Siegel für das BCM - Business Continuity Management entfallen in dem Umfang wie diese im Jahr 2023 zubuche schlugen.

Die Aufwendungen für Investitionen in die IT-Infrastruktur werden ebenfalls auf dem Niveau vom Jahr 2023 liegen. Dadurch werden neben den Wartungskosten keine erheblichen Sonderkosten im Jahr 2024 anfallen. Es ist sichergestellt, dass die entstehenden Kosten für 2024 durch die erwirtschafteten Erträge aus dem operativen Geschäft gedeckt werden können. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. Die angestrebte Kosten-Einnahme-Verhältnis von ca. 75% stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 5% dar. Ein entsprechender Puffer von 10% soll berücksichtigt werden.

Gesamtschau

Für den Ausblick 2024 in der Gesamtbetrachtung aller Faktoren, insbesondere Kosten- und Ertragsentwicklung der verschiedenen Geschäftseinheiten, kann deshalb konservativ von einer Ertragsstei- gerung von insgesamt im Mittel von 10% für 2024 ausgegangen werden.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens sind von entscheidender Bedeutung. Hier sind einige Aspekte zu berücksichtigen:

1.

Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung: Die bestehende Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung könnte ein Risiko darstellen, insbesondere bei deutlichen Mittelabflüssen im Bereich "Institutional Sales" oder erhöhten Kündigungen von Konten bei Interactive Brokers. Der First Quant GmbH ist dieser Umstand bewusst. Der Gesellschafter trägt diesem Umstand Rechnung und wird der Gesellschaft den Betrag von 92.000 EUR im Rahmen der Kapitalrücklage zuführen.

2.

Kostenmanagement und Forderungsmanagement: Die First Quant GmbH setzt auf ein konservativ ausgerichtetes Kostenmanagement. Durch fortlaufende Kontrolle (Controlling und Buchhaltung) wird die wirtschaftliche Entwicklung überwacht. Bei sich abzeichnenden Fehlentwicklungen können rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden. Das zuverlässige Forderungsmanagement der First Quant GmbH hat bisher zu keinen nennenswerten Zahlungsausfällen geführt.

3.

Zins- und Darlehensrisiken: Die First Quant GmbH hat keine verzinslichen Darlehen, daher bestehen keine Zins- und Darlehensrisiken Auch ein Währungsrisiko entfällt, alle Transaktionen werden in EUR abgewickelt.

4.

Compliance und IT-Infrastruktur: Die Compliance-Funktion der First Quant GmbH ist angemessen ausgestattet. Die IT-Infrastruktur wird kontinuierlich an die Anforderungen angepasst und weiterentwickelt. Die Notfallpläne des Business Continuity Management decken die Risiken einer Störung, eines Notfalls oder einer Katastrophe vollumfänglich ab und werden fortlaufend getestet. Eine TÜV- Zertifizierung ist für BCM im Jahr 2024 geplant.

5.

Knowhow und Reputation: Das fundamentale Knowhow der First Quant GmbH liegt in der langjährigen Berufserfahrung, die in die First Quant GmbH eingebracht sind. Zuverlässige und sachkundige Mitarbeiter und Partner (KVG, VGVs, Interactive Brokers) und eine sehr niedrig Fluktuation ist eine stabile Basis für das Unternehmen. Die Reputation der First Quant GmbH ist positiv. Gestützt wird Knowhow und Reputation auch durch den permanenten aktiven Austausch mit externen Experten. Die First Quant GmbH verweist auf Mitgliedschaften in Fachorganisationen, sowie der Initiative des Bundesministeriums FSFJ - "Erfolgsfaktor Familie".

6.

Schulung und Ausbildung: Risiken werden durch mehrfache und regelmäßige Schulungen und Übungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnet.

7.

Abhängigkeit von den Finanzmärkten Die Ertragsstruktur im Bereich "Institutional Sales" profitiert von der breiten Streuung der Fondsprodukte. Unvorhergesehene Ertragsabfälle in einem Teilbereich (z.B. Aktienfonds) können teilweise durch Ertragszuwächse in anderen Bereichen (z.B. Cat- Bonds, Gold) kompensiert werden.

8.

Für das "Introducing-Geschäft" ist die Handelsaktivität der Individualkunden bei schwankenden Märten in akzeptablen Schwankungsbreiten bedeutet nicht unmittelbar eine signifikante Ertragsbeeinträchtigung. Gleichwohl bestehen allgemeine Marktrisiken als auch besondere Marktrisiken. Diese Risiken können zu geringeren Erträgen führen, insbesondere bei starken Verwerfungen im Markt oder ggfls. bei Einzelwerten Um das Risiko zu mindern, setzen Individualkunden von Interactive Brokers auf Diversifikation als risikominimierende Maßnahme und sichern ihre Positionen teilweise ab. Die First Quant GmbH hat diese Aspekte in ihrer Risikoanalyse berücksichtigt.

Die sorgfältige Überwachung der Chancen und Risiken ist eine entscheidend Maßnahme für die zukünftige Entwicklung der First Quant GmbH.

Die kontinuierliche Verbesserung des Prozesswesens und der Compliancestruktur

Prozesswesens und der Compliancestruktur sind zentrale Bausteine für eine substanzvolle und fun- dierte Entwicklung der First Quant GmbH. Dies wird auch für das Jahr 2024 als ein Schwerpunkt be- trachtet. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Weiterentwicklung der Compliancestruktur als auch auf der Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Zusätzlich werden Risikoscreenings eingesetzt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und einen entsprechenden Maßnahmenkatalog für den laufenden Ge- schäftsbetrieb bereitzustellen.

 

Berlin, den 15.03.2024

Sven v. Aderkass, Geschäftsführer

Wieland Steinich, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die First Quant GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der First Quant GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der First Quant GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die o Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 07. Mai 2024

DELTA AUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss des Unternehmens wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Aufgrund § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 340 a Abs. 1 HGB waren die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu beachten.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: First Quant GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eintragung in Handelsregister durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.12.2023 ist der Sitz der Gesellschaft von Wiesbaden (Amtsgericht Wiesbaden, HRB 27335) nach Berlin verlegt und der Gesellschaftsvertrag geändert in § 2 (Sitz) Amtsgericht Wiesbaden
Registernummer: Amtsgericht Charlottenburg HRB 260701 B
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Anschrift: Schwäbische Straße 5, 10781 Berlin

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz-bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibungen enthalten damit diese Beträge nicht.

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gew. Schutzrechte u. ä. Rechte 0,00 0,00 0,00 0.00
2. Konzessionen u. a. Rechte 39.546,99 17.200,48 0,00 56.747,47
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe imm. Vermögensgegenstände 39.546,99 17.200,48 0,00 56.747,47
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, BGA 124.156,86 71.339,20 0,00 195.496,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 124.156,86 71.339,20 0,00 195.496,06
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligung 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0.00 0,00 0,00
7. Rückdeckungsansprüche Lebensvers. 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 163.703,85 88.539,68 0,00 252.243,53
Abschreibung
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gew. Schutzrechte u. ä. Rechte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Konzessionen u. a. Rechte 37.981,99 3.693,48 0,00 41.675,47
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0.00 0,00 0,00
Summe imm. Vermögensgegenstände 37.981,99 3.693,48 0,00 41.675,47
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0.00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, BGA 41.196,86 45.038,50 0,00 86.235,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 41.196,86 45.038,50 0,00 86.235,36
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligung 0.00 0,00 0,0 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Rückdeckungsansprüche Lebensvers. 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0.00 0,00
Insgesamt 79.178,85 48.731,98 0,00 127.910,83
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gew. Schutzrechte u. ä. Rechte 0,00 0,00
2. Konzessionen u. a. Rechte 15.072,00 1.565,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe imm. Vermögensgegenstände 15.072,00 1.565,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, BGA 109.260,70 82.960,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 109.260,70 82.960,00
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligung 0,00 0.00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
7. Rückdeckungsansprüche Lebensvers. 0.00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Insgesamt 124.332,70 84.525,00

Restlaufzeit der Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Hierbei handelt es sich überwiegend um Forderungen an Gesellschafter (7.7 T€), Kautionen (2.7 T€) und Steuerforderungen (84.9 T€), übrige sonstige Vermögensgegenstände (162.6 T€).

Verbindlichkeiten

Sämtliche bilanzierten Sonstigen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Der Gesamtbetrag de bilanzierten Verbindlichkeiten. die durch Pfandrechte oder ähnliches gesichert sind, beträgt Euro 0.00.

Erläuterung zu den Sonstigen Verbindlichkeiten

Diese Verbindlichkeiten betreffen Lieferungen und Leistungen (292.2 T€), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (5.9 T€), Verbindlichkeiten Gesellschafter (37.0 T€) und übrige sonstige Verbindlichkeiten (6.0 T€).

Erläuterung zu den Sonstigen Rückstellungen

Es handelt sich in der Hauptsache um ausstehende Provisionsabrechnungen von vertraglich gebundenen Vermittlern etc. für das Jahr 2023 (274.0 T€), Rückstellungen für Aufbewahrung (5.4 T€) und Rückstellungen für Abschlusskosten (16.0 T€)

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0.00
Angestellte 15.5
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 15.5

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Sven von Aderkass

Wieland Steinich

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 8.000,00 EUR und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Es ist innerhalb der Rückstellungen ausgewiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt 75.438,73 EUR. Auf neue Rechnung werden 75.438,73 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wiesbaden , den 25.03.2024

Wieland Steinich, Geschäftsführer

Sven von Aderkass, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

22 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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