Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 201056
Vorher
Undercover Entertainment GmbH
Eingetragen
2.10.1991
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtLive-Musikspielstätten, Musikclubs und ähnliche soziokulturelle ZentrenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und aller Geschäfte, die damit zusammenhängen. Die Gesellschaft darf darüber hinaus als Musikverlag auftreten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Rilana Sandelmann
seit 6.2.2024
Geschäftsführer
Tobias Huwe
seit 6.2.2024
Prokura
Michael Uwe Schacke
seit 18.4.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Braunschweig
25.600 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
14.82%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Undercover GmbH

Schwülper

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31.12.2023

AKTIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 180.687,00 180.466,00
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 534,00 1.068,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl.Schutzrechte u. ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 534,00 1.068,00
II. SACHANLAGEN 180.153,00 179.398,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.491,00 4.760,00
2. technische Anlagen und Maschinen 10.070,00 10.822,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.592,00 163.816,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.540.911,11 9.477.407,90
I. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 3.312.108,22 2.938.498,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.258.580,30 1.108.475,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - 282.812,57
davon gegen Gesellschafter - 44.466,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.053.527,92 1.547.210,03
II. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 7.228.802,89 6.538.909,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.875,57 18.951,99
10.730.473,68 9.676.825,89

PASSIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 520.778,66 770.778,66
I. GEZEICHNETES KAPITAL 25.600,00 25.600,00
II. BILANZGEWINN 495.178,66 745.178,66
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN - 679.132,05
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.103.919,65 641.587,33
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 300.134,25 294.950,09
2. Steuerrückstellungen 467,08 25.565,68
3. sonstige Rückstellungen 803.318,32 321.071,56
D. VERBINDLICHKEITEN 9.105.775,37 7.585.327,85
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.865.947,34 3.421.856,12
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.045.844,51 2.536.130,83
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - 124.869,05
davon gegenüber Gesellschaftern - 26.325,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.193.983,52 1.502.471,85
davon aus Steuern 99.835,81 21.004,01
10.730.473,68 9.676.825,89
Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB: 10.562,00 46.567,00

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023 Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.897.151,68 15.185.043,58
2. sonstige betriebliche Erträge 725.330,25 108.844,30
davon aus Währungsumrechnung 13,40 56,40
3. Materialaufwand -13.141.837,96 -12.864.771,07
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 862,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.141.837,96 - 12.865.634,01
4. Personalaufwand -2.088.925,54 - 1.629.019,45
a) Löhne und Gehälter -1.784.880,50 - 1.363.775,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -304.045,04 - 265.244,43
davon für Altersversorgung -23.190,66 -31.663,74
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -41.646,70 - 70.465,41
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.017.513,79 - 732.209,68
davon aus Währungsumrechnung -100,5 -228,78
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.120,24 4.330,16
davon aus verbundenen Unternehmen 48.529,40 4.330,16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.149,00 - 6.856,20
davon aus Aufzinsung langfristiger Rückstellungen -8.969,00 - 6.034,03
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag - 38.722,09 - 23.567,30
10. Ergebnis nach Steuern 347.807,09 - 28.671,07
11. sonstige Steuern - 10.783,00 - 795,0
12. Erträge aus Verlustübernahme - 29.466,07
13. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn - 337.024,09 -
14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag - -
15. Gewinn- bzw. Verlustvortrag 745.178,66 745.178,66
16. Ausschüttung eines vororganschaftlichen Gewinnvortrages -250.000,00
17. Bilanzgewinn 495.178,66 745.178,66

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Die Undercover GmbH hat ihren Sitz in Schwülper. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hildesheim unter der Registernummer HRB 201056 im Handelsregister eingetragen.

Grundlagen der Rechnungslegung

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierung und Bewertung

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungssätze und -methoden orientieren sich an den betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern stellen sich nach Anlagengruppen wie folgt dar:

Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 Jahre bis 5 Jahre

Sachanlagen: 1 Jahr bis 4 Jahre

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Anlagegütern deren Anschaffungskosten 800 € nicht übersteigen, erfolgt die vollständige Abschreibung im Jahr der Anschaffung. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250 € sofort aufwandswirksam erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Barwert, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Alle Risiken aus den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkurs am Stichtag bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Bereits geleistete Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren mittels der "Projected-Unit-Credit-Method". Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G i.d.F. Oktober 2018" von der Heubeck-Richttafeln-GmbH verwendet. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal entsprechend einer Laufzeit von 15 Jahren, mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz für Altersvorsorgeverpflichtungen der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Zudem werden in der Berechnung zukunftsbezogene Bewertungsparameter mit Gehaltstrend, Rententrend und Fluktuation berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages. Zukünftige Kosten- und Preissteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der anzuwendende Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben.

Zur Erfüllung bestimmter Verpflichtungen aus der Altersversorgung und vergleichbarer langfristig fälliger Verpflichtungen sind entsprechende Mittel in einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Sie dienen ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Rückdeckungsversicherung dient der Rückdeckung von Beträgen zur Pensionsversorgung. Die Rückdeckungsversicherung ist mit dem Aktivwert, der aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital bewertet. Das Deckungsvermögen wurde gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Entsteht durch die Verrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag, so wird dieser in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die historischen Anschaffungskosten, unterliegt dieser Teil gemäß § 268 Absatz 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB werden auch die Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Verpflichtungen und aus dem zu verrechnenden Vermögen miteinander verrechnet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Forderungen

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Verwendung des von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinses von 1,82 Prozent p.a. (Vorjahr: 1,79 Prozent p.a.). Der Rententrend wurde mit 2,20 Prozent p.a. (Vorjahr: 2,0 bis 3,0 Prozent p.a.) unterstellt.

Zur Erfüllung bestimmter Verpflichtungen aus der Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Das Deckungsvermögen wurde gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge in Höhe von € 14.590 wurden mit dem Aufwand aus den korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von € 8.964 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde von der HDI Lebensversicherung AG, Köln, der WWK Lebensversicherung a.G., München und der Hannoversche - Consult GmbH, Hannover ermittelt.

Folgende Werte unterlagen der Verrechnung gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen 520 501
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 220 206
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 300 295
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 220 206

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von T€ 379, ausstehende Rechnungen von T€ 233 sowie Künstlersozialversicherung von T€ 109.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

Miet- und Leasingverträge in Höhe von T€ 152

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren:

 

Herr Hartwig Karl Masuch (Geschäftsführer / abberufen am 19.07.2023)

 

Herr Thomas Coesfeld (Geschäftsführer / abberufen am 21.12.2023)

 

Herr Michael Schacke (Geschäftsführer)

Im Geschäftsjahr 2024 ergaben sich folgende Änderungen in der Geschäftsführung:

 

Rilana Sandelmann (Geschäftsführerin / bestellt am 06.02.2024)

Honorare der Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB nicht angegeben, da es im Konzernabschluss der Bertelsmann SE & Co. KGaA angegeben wird.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 40 Arbeitnehmer beschäftigt.

Personalbestand 2023 Vorjahr
Leitende 1 1
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 39 37
Summe 40 38

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Wegen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages entfällt eine anderweitige Verwendung des Jahresergebnisses.

 

Schwülper, 28. Mai 2025

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.508,70 0,00 0,00 0,00 132.508,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
132.508,70 0,00 0,00 0,00 132.508,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.829,96 0,00 0,00 0,00 33.829,96
2. technische Anlagen und Maschinen 28.043,67 0,00 0,00 0,00 28.043,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.052,10 48.830,70 7.987,40 0,00 658.895,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
679.925,73 48.830,70 7.987,40 0,00 720.769,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
812.434,43 48.830,70 7.987,40 0,00 853.277,73
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.440,70 534,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
131.440,70 534,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.069,96 1.269,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 17.221,67 752,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 454.236,10 39.091,70 1.024,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
500.527,73 41.112,70 1.024,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 0,00 0,00 0,00
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
631.968,43 41.646,70 1.024,40
Abschreibungen
Zuschreibungen Sonstige Effekte 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 131.974,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
0,00 131.974,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 30.338,96
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 17.973,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 492.303,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 540.616,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 0,00 0,00
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 672.590,73
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 534,00 1.068,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
534,00 1.068,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.491,00 4.760,00
2. technische Anlagen und Maschinen 10.070,00 10.822,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.592,00 163.816,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
180.153,00 179.398,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
180.687,00 180.466,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Undercover GmbH (im Folgenden: Undercover oder die Gesellschaft) war im Geschäftsjahr 2023 eine Tochtergesellschaft der BMG Rights Management GmbH, Berlin (51%). Die BMG Rights Management GmbH gehörte in 2023 zum Konzern der Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh.

Gegenstand des Unternehmens ist die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und das Managen von Musikgruppen und aller Geschäfte, die damit zusammenhängen. Gegenstand des Unternehmens ist weiter das Herstellen von Ton- und Bildträgern.

Die operativen (Kern-) Geschäftsfelder von Undercover setzen sich wie folgt zusammen:

a)

Segment "Örtliche Veranstaltungen". Undercover übernimmt in diesem Geschäftsfeld i. d. R. die Rolle des im wirtschaftlichen Risiko stehenden "Veranstalters" und kauft bei "Tourneeveranstaltern" Gastspiele ein. Das Segment "Örtliche Veranstaltungen" verzeichnete mit 147.000 Besuchenden auf 91 Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahr (158.000 Besuchende auf 103 Veranstaltungen) einen leichten Rückgang um 7,0% Besuchende.

b)

Segment "Tournee Veranstaltungen". Undercover verkauft in diesem Geschäftsfeld Gastspiele von bei Undercover unter Vertrag stehenden KünstlerInnen an andere Veranstalter in GSA (Germany / Switzerland / Austria). Im Geschäftsjahr 2023 arbeitete Undercover mit nationalen KünstlerInnen/Bands zusammen. Insgesamt verzeichnete das Segment "Tournee Veranstaltungen" 196 Veranstaltungen, was gegenüber dem Vorjahr (222 Veranstaltungen) einen leichten Rückgang um rund 11,7% darstellt.

c)

Segment "Events, Shows, Festivals". Undercover übernimmt in diesem Geschäftsfeld i. d. R. die Rolle des im wirtschaftlichen Risiko stehenden "Veranstalters" und ist darüber hinaus auch in der Eigenschaft des Produzenten tätig. Insgesamt verzeichnete das Segment "Events, Shows, Festivals" mit 34.000 Besuchenden auf 57 öffentlichen Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahr (36.000 Besuchende auf 61 Veranstaltungen) einen leichten Rückgang um 5,6% Besuchende.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt um 0,2% zurückgegangen, während es im Euro-Raum um 0,6% (Welt 2,7 %) gestiegen ist.

Der Anstieg der Verbraucherpreisinflation hat sich in Deutschland gegenüber dem Vorjahr etwas verlangsamt und zu einer leicht gesunkenen Inflationsrate von 5,9% p. a. im Jahr 2023 geführt. 1

2. Darstellung der Branchenentwicklung

Die Live-Entertainment-Branche hatte sich nach den herausfordernden Jahren der Corona- Pandemie in 2023 deutlich erholt. So verzeichnete die deutsche Musikwirtschaft im Jahr 2023, zu der auch die Live-Entertainment-Branche gehört, ein bemerkenswertes Wachstum. Laut dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) erwirtschaftete die Branche Umsätze von etwa 17,4 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 18% gegenüber 2019 entspricht. Besonders hervorzuheben ist die Rolle des Live-Entertainment- Sektors, der mit 5,6 Milliarden Euro knapp 32% der Gesamtumsätze der Musikwirtschaft generierte. Trotz erheblicher Herausforderungen, wie Produktionskostensteigerungen von bis zu 40% im Jahr 2023, konnte die Branche ihre Position als führender Umsatzträger behaupten. 2

Dennoch herrschte in 2023 eine gewisse Zurückhaltung in Bezug auf die kommenden Monate/Jahre. Es bestand die Sorge, dass die in 2023 deutlich spürbaren Nachholeffekte in 2024 nachlassen könnten und die Verbraucher angesichts neuer Belastungen möglicherweise wieder weniger für Konzerte oder Kulturveranstaltungen ausgeben würden. Zu diesen Belastungen zählten die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Inflation, sowie die Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten, welche zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten führten und die Prognosen für die kommenden Jahre eintrübten. Eine weitere Sorge war die verstärkte Konzentration auf sehr große Veranstaltungen von bekannten KünstlerInnen (Weltstars): Aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen reduzierten VerbraucherInnen ihre Ausgaben auf wenige (und dann große) Veranstaltungen pro Jahr. Dies könnte dazu geführt haben, dass "kleinere" Veranstaltungen weiter unter Druck gerieten. 3

C. Darstellung der Ertrags-, Finanz-, Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Gesellschaft erwirtschafte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse i. H. v. T€ 15.897 (Vorjahr T€ 15.185), was einem leichten Anstieg um T€ 712 bzw. 4,7% entspricht. Die Nachwirkungen der durch die Corona Pandemie verursachten Umsatzrückgänge wurden damit überwunden. Generell sind die Umsatzerlöse des Unternehmens stets von der Anzahl der Veranstaltungen und Projekte abhängig, die in den operativen Segmenten "Örtliche Veranstaltungen", "Events, Shows, Festivals" veranstaltet, bzw. im Segment "Tournee Veranstaltungen" überregional an andere Veranstalter veräußert werden (vgl. A. a - c). Die Umsatzsteigerung resultiert vor allem aus der deutlichen Steigerung im Segment "Örtliche Veranstaltungen" und ist insbesondere auf das Sonderprojekt "Hessentag 2023 in Pfungstadt" zurückzuführen.

1 Sachverständigenrat 2024. Frühjahrsgutachten, Kurzfassung 2024. S. 1.
2 BDKV 2024. Ökosystem Musikwirtschaft wächst, Pressemitteilung 2024
3 Thomas Licht, Stefan Sauer, Klaus Wohlrabe. 2023. Wo steht die Veranstaltungsbranche nach drei schwierigen Jahren?. München: ifo Institut. S. 52 ff.

Die sonst. betrieblichen Erträge stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 725 (Vorjahr T€ 109) um T€ 616 stark an. Der Anstieg ist auf einen Sondereffekt durch Corona bedingte Förderungen [darunter größtenteils die Programme "Neustart Kultur" (T€ 237) und "Nds. Sonderprogramm für Kulturveranstaltungen" (T€ 309)] zurückzuführen.

Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 Materialaufwendungen (Aufwendungen für bezogene Leistungen) i. H. v. T€ 13.142 (Vorjahr T€ 12.865), was einem leichten Anstieg um T€ 277 bzw. 2,15% entspricht. Im Kontext der gesteigerten Umsatzerlöse des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr und den unter Punkt B.2. aufgeführten allgemeinen Produktionskostensteigerungen, ist der Anstieg als geringfügig zu bewerten.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 2.089 (Vorjahr T€ 1.629), was einem Anstieg um T€ 460 bzw. 28,2% entspricht und das anhaltende Wachstum der Gesellschaft widerspiegelt. Neben der Einstellung von zwei neuen Mitarbeitenden, entfiel der überwiegende Teil dieser Erhöhung (T€ 269) auf eine Sondervergütung im Rahmen des Rückkaufs des Unternehmens durch den Mitgründer.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 1.018 (Vorjahr T€ 732), was einem Anstieg um T€ 285 bzw. 39,0% entspricht. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem auf Abschlusskosten, Kosten für die Buchhaltung sowie Rechts- und Beratungskosten zurückzuführen.

Das Ergebnis nach Steuern ist im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 347 (Vorjahr T€ -28) gestiegen und kann mit einer Veränderung von T€ 376 gegenüber dem Vorjahr als positiv bewertet werden.

2. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die liquiden Mittel der Undercover sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 690 auf T€ 7.229 gestiegen. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2024 durchgängig gesichert.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag T€ 2.046 (Vorjahr T€ 2.536) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Hauptzahl unserer Forderungen wird 14-tägig per SEPA-(Firmen-) Lastschriftmandat eingezogen oder gegenüber einer kleinen Anzahl an Geschäftspartnern in Rechnung gestellt. Daher bestehen die meisten Forderungen nicht länger als 30 Tage.

Die Entwicklung der Finanzlage im Berichtsjahr 2023 wird von der Geschäftsführung als gut eingestuft.

3. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Vermögenslage und die Kapitalstruktur haben sich im Vorjahresvergleich wie folgt entwickelt:

Berichtsperiode Vergleichsperiode Veränderung Veränderung
in T€ Vorjahr in T€ in T€ in %
Wesentliche Bilanzposten 2023 2022
AKTIVA
Anlagevermögen 181 180 1 0,1%
Umlaufvermögen 10.541 9.477 1.064€ 11,2%
Rechnungsabgrenzungsposten 9 19 - 10 -53,2%
Bilanzsumme AKTIVA PASSIVA 10.730 9.677 1.054 10,9%
Eigenkapital 521 771 - 250 -32,4%
Sonderposten für Investitionszuschüsse AV - € 679 - 679 -100,0%
Rückstellungen 1.104 642 462 72,1%
Verbindlichkeiten 9.106 7.585 1.520 20,0%
Bilanzsumme PASSIVA 10.730 9.677 1.054 10,9%

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 um T€ 1.054 auf T€ 10.730 erhöht. Auf der Aktivseite ist die Veränderung hauptsächlich auf einen Anstieg des Umlaufvermögens zurückzuführen. Auf der Passivseite stellen sich verschiedene Effekte dar.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft betrug zum Stichtag (31.12.2023) T€ 181 (Vorjahr T€ 180). Im Wesentlichen beinhaltet es Büro- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft betrug zum Stichtag T€ 10.541 (Vorjahr T€ 9.477), was einem Anstieg um T€ 1.064 bzw. 11,22% entspricht. Der Anstieg ist dabei auf unterschiedliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag T€ 2.259 (Vorjahr T€ 1.108), was einem Anstieg um T€ 1.150 bzw. 103,76% entspricht. Der Anstieg ist stichtagsbedingt sowie auf ein höheres Geschäftsvolumen zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag T€ 1.054 (Vorjahr T€ 1.547), was einem Rückgang um T€ 494 bzw. 31,91% entspricht. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass von Lieferanten weniger Anzahlungen in Rechnung gestellt wurden. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 7.229 (Vorjahr T€ 6.539), was einem Anstieg um T€ 690 bzw. 10,55% entspricht.

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Stichtag (31.12.2023) T€ 521 (Vorjahr T€ 771), was einem Rückgang um T€ 250 bzw. 32,43% entspricht. Der Rückgang ist auf eine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft aus dem bei der Gesellschaft bestehenden Gewinnvortrag, welcher vor Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages entstanden ist und damit nicht von diesem umfasst ist, zurückzuführen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrug zum Stichtag T€ 0 (Vorjahr T€ 679) was einem Rückgang um T€ 679 bzw. 100,00% entspricht. Der Rückgang ist auf eine Umgliederung in die Sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen, da es sich bei dem Betrag um staatliche Finanzhilfen der Bundesregierung, zur Unterstützung von Unternehmen während der Corona-Pandemie, handelt und nicht um staatliche Investitionszuschüsse.

Die Rückstellungen betrugen zum Stichtag T€ 1.104 (Vorjahr T€ 642) was einem Anstieg um T€ 462 bzw. 72,06% entspricht. Dabei entfallen T€ 300 (Vorjahr T€ 295) auf Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie T€ 803 (Vorjahr T€ 321) auf sonstige Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von T€ 379, ausstehende Rechnungen von T€ 233 sowie Künstlersozialversicherung von T€ 109.

Die Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag T€ 9.106 (Vorjahr T€ 7.585) was einem Anstieg um T€ 1.520 bzw. 20,04% entspricht. Der Anstieg ist dabei auf unterschiedliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betrugen zum Stichtag T€ 4.866 (Vorjahr T€ 3.422), was einem Anstieg um T€ 1.144 bzw. 42,20% entspricht. Der Anstieg ist maßgeblich auf zwei Veranstaltungen in Hannover und Berlin zurückzuführen, für die von regionalen Durchführern im Auftrag von der Gesellschaft treuhänderische Ticketeinnahmen vereinnahmt wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen betrugen zum Stichtag T€ 2.046 (Vorjahr T€ 2.536), was einem Rückgang um T€ 490 bzw. 19,33% entspricht. Der Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass zum Stichtag weniger (hohe) Lieferantenrechnungen vorlagen oder bereits gezahlt wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag T€ 2.194 (Vorjahr T€ 1.502), was einem Anstieg um T€ 692 bzw. 46,02% entspricht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Umgliederung der staatlichen Finanzhilfen i. H. v. T€ 679 zurückzuführen.

Die Entwicklung der Vermögenslage im Berichtsjahr 2023 wird von der Geschäftsführung als gut stabil eingestuft. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Kapitals halten wir ebenfalls für stabil.

4. Wesentliche Kennzahlen

Die Unternehmenssteuerung erfolgt insbesondere auf Basis der folgenden zwei wesentlichen Kennzahlen (bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren):

Ergebnis nach Steuern, welches im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 347 (Vorjahr: T€ -28) um T€ 376 gesteigert werden konnte.

Umsatzrentabilität (Ergebnis nach Steuern / Umsatzerlöse), welche im Geschäftsjahr 2023 bei 2,19% lag (Vorjahr -0,18%) und damit ebenfalls gesteigert werden konnte.

D. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Die nachfolgend aufgeführten Risiken sind nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen absteigend sortiert.

a) Ertragsorientierte & Branchenspezifische Risiken

Sollten die negativen Folgen der aktuellen Wirtschafts- und gesellschaftlichen Entwicklungen (z. B. gestiegenen Lebenshaltungskosten und Inflation, Handelskriege, die Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten oder ein möglicherweise zuspitzender "Taiwan-Konflikt") weiter fortbestehen, wird dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Nachfrage nach Konzert- und Veranstaltungstickets negativ beeinflussen. Daraus könnten für das Unternehmen in der Folge Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Die steigenden Künstlerhonorare und Produktionskosten aufgrund des intensiven Wettbewerbs können teilweise nicht durch entsprechende Preiserhöhungen kompensiert werden, was sich negativ auf das Ergebnis der Undercover auswirkt. Um den daraus resultierenden Risiken zu begegnen, werden die Projekte in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern fortlaufend durch projektbegleitendes Controlling überwacht.

Auch Marktunsicherheiten durch politische und gesellschaftliche Instabilität sowie Naturkatastrophen und terroristische Anschläge können sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und die Finanz- und Ertragslage auswirken.

Den Wetterrisiken (Unwetter, Gewitter, starker Sturm) bei Freiluftveranstaltungen wird durch den Abschluss von Veranstaltungs-Ausfallversicherungen begegnet. Dasselbe gilt für den Ausfall von Veranstaltungen aufgrund der Erkrankung/ Tod der KünstlerIn.

Veranstaltungs-Ausfallversicherungen schließen wir für Veranstaltungen ab einer Größenordnung von ca. 2.000 Besuchenden bis hin zu vollständigen Tourneen ab. Die Ausfallrisiken bei kleineren Veranstaltungsstätten (Club-Veranstaltungen) werden nicht gegen Konzertausfall versichert.

b) Rechtliche Risiken

Die Gesellschaft hat diverse nationale und europäische Gesetze und Verordnungen zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - z. B. bei der Ausgestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft bei Bedarf durch Rechtsberater bewältigt.

Das Unternehmen ist aktuell in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Unternehmensergebnis zu erwarten wäre.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Angesichts der soliden finanziellen Situation unseres Unternehmens sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Die hauptsächlich genutzten Finanzinstrumente in unserem Unternehmen umfassen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Banken. Wir erwarten langfristig keinen Bedarf an zusätzlicher Finanzierung, der über Bankkredite abgedeckt werden müsste. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen aus, um die geplanten Veranstaltungen eigenständig zu finanzieren.

Währungsrisiken bestehen nicht.

Die Kostenrechnung und die laufende Überwachung von Veranstaltungen durch die verantwortlichen Projektleiter werden fortlaufend verbessert, um den Risiken mangelnder Auslastung und steigender Kosten zeitnah begegnen zu können. Bei Veranstaltungen, deren Vorverkaufszahlen unter Plan liegen, werden Maßnahmen zur Steuerung des Risikos eingeleitet (bspw. zusätzliche Werbemaßnahmen oder Kostenoptimierungen). Das veranstaltungsbezogene Projektcontrolling soll durch die Entwicklung maßgeschneiderter Softwarelösungen stetig fortentwickelt werden.

2. Chancenbericht

Die wesentlichen Chancen werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert.

Eine positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (z. B. sinkende Inflation oder die Beendigung bewaffneter Konflikte) könnte sich positiv auf das allgemeine Konsumklima und damit folglich auch auf die Branchensituation im Live-Entertainment und den Geschäftsverlauf der Undercover GmbH auswirken.

Durch unsere langjährige Präsenz im Markt haben wir die Möglichkeit, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und zusätzliche Umsatz- und Ertragsquellen zu erschließen. Die verstärkte Kooperation mit angesehenen deutschen und internationalen Agenturen sowie Künstlern einerseits und die gezielten Investitionen in den Aufbau neuer Talente andererseits, eröffnen neue Möglichkeiten für eine profitable Expansion unserer Geschäftstätigkeit.

E. Prognosebericht

Durch die Änderung in der Gesellschafterstruktur zum 1. Januar 2024 entstehen für die Gesellschaft neue Chancen aber auch Risiken. Um diesen Herausforderungen mit Blick auf die Zukunft gerecht zu werden, wurde die langjährige Mitarbeiterin Rilana Sandelmann in die Geschäftsführung berufen und leitet fortan das Unternehmen zusammen mit Michael Schacke. Des Weiteren wurden die Führungsstrukturen in der Gesellschaft durch die beiden langjährigen Mitarbeiter Tobias Huwe und Tobias Menskes ergänzt.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik und Geschäftsausrichtung waren und sind nicht geplant.

Im Geschäftsjahr 2024 konnte die Gesellschaft bei vorläufiger Betrachtung leicht steigende Umsatzerlöse gegenüber 2023 realisieren. Die Materialaufwendungen (Aufwendungen für bezogene Leistungen) stiegen proportional leicht an. Das vorläufige Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2024 fällt mit voraussichtlich T€ 187 (Vorjahr: T€ 347) um ca. T€ 160 geringer aus. Die vorläufige Umsatzrentabilität (Ergebnis nach Steuern / Umsatzerlöse), im Geschäftsjahr 2024 wird mit voraussichtlich 1,17% (Vorjahr 2,19%) ebenfalls rückläufig erwartet.

In den operativen Segmenten "Örtliche Veranstaltungen" und "Events, Shows, Festivals" entwickelten sich die Anzahl an Veranstaltungen/ Besuchenden in 2024 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 leicht rückläufig. Zudem wurde bereits damit begonnen, für die Geschäftsjahre 2025 ff. neue Veranstaltungsformate zu entwickeln, um zukünftig das Angebot noch weitere ausbauen und die Ertragslage nachhaltig verbessern zu können. Im operativen Segment "Tournee Veranstaltungen" waren für das Geschäftsjahr 2024 Tourneen mit namhaften KünstlerInnen im Verkauf, bei denen sich die Ticketverkäufe der wesentlichen Tourneen solide entwickelten und zu einer insgesamt zufriedenstellenden Gesamtentwicklung der Gesellschaft gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 beitrugen.

Für das Geschäftsjahr 2025 geht die Geschäftsführung von sinkenden Umsatzerlösen gegenüber 2023 aus. Die Materialaufwendungen (Aufwendungen für bezogene Leistungen) sollen proportional sinken. Das prognostizierte Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2025 fällt mit T€ 215 (2023: T€ 347) um ca. T€ 132 geringer aus.

Die prognostizierte Umsatzrentabilität (Ergebnis nach Steuern / Umsatzerlöse), im Geschäftsjahr 2025 wird mit 1,64% (2023: 2,19%) ebenfalls rückläufig erwartet.

Im operativen Segment "Tournee Veranstaltungen" ist von rückläufigen Umsatzerlösen gegenüber 2023 auszugehen, da zwei - für das Segment wichtige - Projekte, zyklusbedingt nicht für den Verkauf von Gastspielen zur Verfügung stehen. Um solche Effekte zukünftig zu begrenzen, wird der Fokus verstärkt auf die Akquise neuer KünstlerInnen gelegt. Hierdurch soll die Ertragslage dauerhaft positiv stabilisiert werden. In den operativen Segmenten "Örtliche Veranstaltungen" und "Events, Shows, Festivals" wird für 2025 mit einer steigenden Anzahl an Veranstaltungen/ Besuchenden gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 gerechnet. Bei vereinzelten Veranstaltungen, bei denen die Entwicklung der Vorverkaufszahlen unter den Erwartungen lag, wurden bereits Maßnahmen zur Risikosteuerung wie Marketingkampagnen und Kostenoptimierungen eingeleitet.

 

Schwülper, 28. Mai 2025

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Undercover GmbH, Schwülper

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Undercover GmbH, Schwülper, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Undercover GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind ungeprüft. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 17. Juni 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marius Sternberg, Wirtschaftsprüfer

Ronald Kolditz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.