BEMO GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marius Wrede seit 9.7.2021 | Prokura |
Goran Ivankovic seit 29.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
GMI Handels GmbHAufgelöst | 45.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MATO Handels GmbHVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MATO Handels GmbH, Villingen-Schwenningen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MATO Handels GmbH, Villingen-Schwenningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MATO Handels GmbH, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 10.02.2025 Allgemeine
Wirtschaftstreuhand und Revisionsgesellschaft mbH
gez. Horstmann, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundsätze der Rechnungslegung 1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der MATO Handels GmbH, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Gemäß § 264 Abs. 1a HGB ergeben sich folgende Angaben:
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Höchstsätze und unter Anwendung der degressiven bzw. linearen Abschreibungsmethode (seit 2010 ausschließlich) ermittelt. Die Abschreibungen erfolgen gemäß R 7.4 Abs. 2 EStR im Zugangsjahr zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei in dem auf den Zugang folgenden Jahr ein Abgang unterstellt wird. Vorräte Die unfertigen Leistungen betreffen das Engineering für in Arbeit befindliche Maschinenanlagen und Teilsegmente solcher Anlagen, insbesondere Implementierungsleistungen. Die Ermittlung erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigungsstandes. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt mit den Anschaffungskosten. Für ungängige und technisch veraltete Vorräte werden entsprechende Bewertungsabschläge vorgenommen. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde. Eigenkapital Die Posten des Eigenkapitals sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Die den Ansatz und die Bewertung von Pensionsrückstellungen regelnden HGB-Vorschriften in der Fassung des BilMoG sind gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB erstmals auf Abschlüsse für das nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden. Von der Saldierungspflicht im Rahmen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde aufgrund des vorliegenden Deckungsvermögen entsprechend Gebrauch gemacht. Das verrechnete Deckungsvermögen beträgt € 1.571.580,32. Der danach verbleibende Betrag von € 183.772,39 wird als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in der Bilanz ausgewiesen. Die Rückstellung wurde nach den Richttafeln Heubeck 2005G auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % zum 31.12.2023 berechnet. Gleichzeitig wurde unterstellt, dass die Renten monatlich in gleichen Raten mit den entsprechenden Anpassungen von 1,0 % geleistet werden. Nach § 253 Abs. 2 HGB ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre anzuwenden. Aufgrund der gegenwärtigen Neuregelung des Gesetzes ist für alle Pensionsverpflichtungen auf einen 10-Jahres-Durchschnittszins umzustellen. Die Neuregelung ist erstmals für nach dem 31.12.2015 endende Wirtschaftsjahre anzuwenden. Für den Bilanzstichtag 31.12.2015 gibt es ein Wahlrecht. Die Gesellschaft hat von diesem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Verpflichtung mit dem neuen durchschnittlichen Marktzins von zehn Jahren und der bisherigen Regelung von sieben Jahren ist zu jedem Stichtag neu zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag beträgt € 33.350,51. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Uni Credit - Methode) benutzt. Grundlegend für die Bewertung sind die periodengerechte Zuordnung von Versorgungsleistungen während des Dienstverhältnisses und die versicherungsmathematischen Annahmen, mit deren Hilfe der Barwert dieser Leistungen berechnet wird. Die versicherungsmathematischen Annahmen spiegeln den Zeitwert von Zahlungsabflüssen. (Rechnungszinsfuß) und die Wahrscheinlichkeit von Zahlungen (Annahmen über Sterblichkeit, Fluktuation und vorzeitige Pensionierung usw.) wider. Bei der Abbildung der Fluktuation wurde die alters- und dienstabhängige Wahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss 2023 Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 verweisen wir auf die beigefügte Darstellung. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Fremdwährungsumrechnungen Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind entsprechend der Regelung des § 256 a HGB zum Abschlussstichtag umgerechnet worden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und beinhalten u.a. Beträge für Gewährleistungen, Abschlusskosten, Aufbewahrungsaufwendungen, Urlaubslöhne und -gehälter und Aufwendungen für Außenprüfung. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem Mietvertrag über das Betriebsgelände fallen bis ins Jahr 2028 folgende Aufwendungen an:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Unter Beziehung auf die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt folgende Mitarbeiter:
Geschäftsführer Geschäftsführer ist Goran Ivankovic, Niedereschach Beteiligungen Auf die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 3 HGB zulässigerweise verzichtet. Gesamtbetrag der Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Der angabepflichtige Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.205.781,58 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 11.228.249,63 auf neue Rechnung vorgetragen.
Villingen-Schwenningen, Dezember 2024 MATO Handels GmbH gez. Goran Ivankovic, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Mato Handels GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Als Unternehmen im Bereich des Maschinenhandels und Systementwickler, Prozess- und Anlagenoptimierer verstehen wir unsere Aufgabe und unseren Auftrag als Partner unserer Kunden. Unsere Kunden wissen unsere Leistung der ganzheitlichen Systembetreuung des Produktionsprozesses zu würdigen. 1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Entwicklungstendenzen weltweit Robust durch die Krise - Wohlstand erneuern Die Wirtschaftsaussichten zum Jahresbeginn sind besser als erwartet. Die Bundesregierung rechnet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent für 2023. Die Regierung hilft mit Entlastungen und will die Transformation voranbringen. Die Weltwirtschaft wächst derzeit nur mit einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichneten, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach. Die Inflation ist in den meisten Volkwirtschaften bereits deutlich zurückgegangen. Hieran hatte die Entwicklung der Energiepreise einen wesentlichen Anteil, aber auch die Kerninflation ist inzwischen vielerorts gesunken. Die Folgen des Kaufkraftverlusts aufgrund der Preissteigerungen sowie die Auswirkungen der kräftigen Zinsanhebungen dürften jedoch zunächst den privaten Konsum noch weiterhin bremsen und die Investitionstätigkeit dämpfen, bevor die Konjunktur im weiteren Verlauf wieder stärker Tritt fasst. Nachdem das Wachstum der Weltwirtschaft im laufenden Jahr voraussichtlich 2,8% betragen wird, dürfte es im kommenden Jahr mit lediglich 2,3% nochmals geringer ausfallen. Für das Jahr 2025 ist mit 2,7% dann wieder ein etwas stärkeres Wachstum zu erwarten. Die Inflation dürfte schrittweise weiter zurückgehen und im gewichteten Durchschnitt der betrachteten Länder nach 4,7% im laufenden Jahr in den Jahren 2024 und 2025 noch 3,3% bzw. 2,8% betragen. Zu den zahlreichen Risiken, denen die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ausgesetzt ist, zählen nicht zuletzt die Auswirkungen geopolitischer Konflikte. Diese führen zu einer anhaltenden Unsicherheit und könnten sich etwa stärker auf Energiepreise und Handelsströme auswirken. Unerwartete Anstiege der Energiepreise könnten ein Grund dafür sein, dass der Disinflationsprozess langsamer verläuft und die Geldpolitik länger restriktiv agieren müsste als in der Prognose angenommen. Dies würde die Konjunktur stärker dämpfen und Risiken für die Finanzstabilität und Schuldentragfähigkeit bergen. Konjunkturdaten Deutschland und Tendenzen In der zweiten Jahreshälfte hat sich die konjunkturelle Schwächephase fortgesetzt. Im dritten Quartal ist die Wirtschaftsleistung leicht zurückgegangen und auch zum Jahresende zeichnet sich keine durchgreifende Besserung ab. Ein wichtiger Grund dafür, dass die Erholung vom Energiepreisschock bisher ausbleibt, ist die Zurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten. Zwar scheinen sich die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte inzwischen etwas zu stabilisieren. Eine Erholung von dem seit 2020 zu beobachtenden Rückgang der Realeinkommen zeichnet sich derzeit aber noch nicht ab. Dem entsprechend ist auch der private Konsum noch rückläufig. Erst im kommenden Jahr dürften die real verfügbaren Einkommen einen merklichen Teil ihrer vorherigen Verluste wieder ausgeglichen haben, sodass die privaten Haushalte ihre Konsumzurückhaltung nach und nach aufgeben. Auch die sinkenden Zinsen dürften dem Konsum und den Investitionen Auftrieb verleihen. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass der wirtschaftspolitische Rahmen insbesondere für die Energiewende deutlichere Konturen annimmt. Angesichts dessen dürften dann auch die Unternehmen ihre Investitionsnachfrage steigern und einen Teil ihrer aufgeschobenen Investitionen nachholen. Im Jahresdurchschnitt dürfte das BIP in diesem Jahr um 0,3% zurückgehen. Im Jahr 2024 wird das BIP wohl um 0,8% und im Jahr 2025 um 1,4% ausgeweitet werden. Dabei dürfte der Preisdruck im Prognosezeitraum weiter nachlassen. Im Jahresdurchschnitt erwarten wir für dieses Jahr eine Teuerung von 6,0%. In den beiden kommenden Jahren dürften die Raten dann 2,1% und 1,8% betragen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts dürfte die Staatsausgaben in der kurzen Frist unmittelbar kaum beeinträchtigen. Mittelbar dämpft es die Staatsausgaben, denn der Bundeshaushalt für das Jahr 2024 dürfte erst nach Beginn des Jahres verabschiedet werden. Die vorläufige Haushaltsführung wird sich ausgabenmindernd auswirken. Zugleich dürften Finanzierungsvorbehalt und die Unsicherheit den Mittelabfluss der Förderprogramme weiter verzögern. Unternehmen dürften einige Investitionen zurückstellen, bis sich die Politikunsicherheit legt. Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit dürfte daher im laufenden Jahr mit gut 57 Mrd. Euro deutlich unter dem des Vorjahres (knapp 100 Mrd. Euro) liegen. Im Jahr 2024 dürfte das Finanzierungsdefizit laut Konjunkturbericht auf gut 31 Mrd. Euro schrumpfen. 2025 wird das Finanzierungsdefizit wohl leicht steigen und dann gut 35 Mrd. Euro betragen. Der deutsche Arbeitsmarkt schwächelt seit einigen Monaten. Die saisonbereinigten Beschäftigungszuwächse waren zuletzt stark rückläufig. Zeitgleich stieg die Zahl der Arbeitslosen merklich um 48 Tsd. im dritten Quartal 2023. Die Erwerbstätigkeit dürfte aufgrund des demografischen Wandels im Verlaufe des kommenden Jahres ihren Zenit erreichen und im Jahr 2025 abnehmen. Andererseits ist zu erwarten, dass auch die Arbeitslosigkeit ab dem kommenden Jahr wieder sinkt, wobei neben dem Fach- und Arbeitskräftemangel auch die konjunkturelle Erholung eine wichtige Rolle spielt. Im Jahresdurchschnitt dürfte die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 bei 5,7% liegen und nach wiederum 5,7% im Jahr 2024 auf 5,5% im Jahr 2025 sinken. Maschinenbau im Überblick Der Maschinenbau gehört zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Die Bilanz des vergangenen Jahres fällt ernüchternd aus. Die weltweite Nachfrage stockt. Nur bei einigen Spezialisten läuft es noch rund. Es war ein schwieriges Jahr mit einem durchwachsenen Ergebnis", fasst Chefvolkswirt Ralph Wiechers vom Branchenverband VDMA 2023 zusammen. Nach seinen Angaben gab es bei den Aufträgen ein Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung", so Wiechers. Alarmiert ist er aber nicht. Die Maschinenbauer seien Konjunkturzyklen mit Aufs und Abs gewohnt. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten seien ein schwieriges Umfeld. Noch seien die Maschinenbauer krisenfest. Der Auftragsrückgang hatte bislang überschaubare Folgen auf Umsatz und Produktion in Deutschland. Die meisten Firmen arbeiten immer noch die älteren Auftragsbestände aus den Vorjahren ab. Weltweite Unsicherheit Auffallend sei die Wachstumsschwäche Europas und vor allem Deutschlands, was den Kontinent zusätzlich belaste. Das Umfeld hierzulande ist durch besondere Unsicherheit gepaart mit Unzufriedenheit geprägt. Deshalb ist auch die Stimmung schlechter als in anderen Ländern. Viele Kundenbranchen des Maschinen- und Anlagenbaus stehen unter großem Transformationsdruck - ausgelöst durch im internationalen Vergleich sehr hohe Energiekosten. Das schlägt sich auch leider bei uns nieder. Dem können wir uns nicht entziehen. Für die Arbeitnehmer habe das insgesamt noch keine Folgen. Die Beschäftigung könne in der Breite aufrechterhalten werden. Schon wegen des Fachkräftemangels müssen Belegschaften gepflegt, sprich: wann immer möglich gehalten werden. Als Investitionsstandort seien derzeit die USA interessant, denn hier gebe es eine klare und verlässliche Förderpolitik. Zudem gebe es in Indien derzeit hohe Zuwachsraten, bilanziert der Chefvolkswirt. Und auch hierzulande machten hochspezialisierte Unternehmen weiter gute Geschäfte. Die Vereinigten Staaten hätten mit ihrem Infrastrukturprogramm viele Investitionen angezogen. Dort wird die Wirtschaft gefördert. In Deutschland dagegen sehen wir keine einheitliche Linie. Das führt zu einer großen Unsicherheit im deutschen und auch europäischen Markt. Skeptischer Ausblick Mit Blick auf die Aussichten der Maschinenbauer für dieses Jahr bleibt Ralph Wiechers vom VDMA vorsichtig: "Unsere Branche hat ihren Absatzschwerpunkt im Ausland, also auf Exporten. Bei den Bestellungen aus dem Ausland deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. In Deutschland dagegen sehen wir weiter kein Ende der Abwärtsentwicklung. Da ist die Bundesrepublik weiter eine Ausnahme." Auch das Institut für Weltwirtschaft (ifW) in Kiel bleibt in seiner Prognose für Deutschland und die Welt insgesamt zurückhaltend. In der Bundesrepublik sei eine konjunkturelle Dynamik nicht absehbar. Insgesamt rechnet das ifW nur mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent. Auch für die Weltwirtschaft zeichne sich keine konjunkturelle Belebung ab. Die Experten gehen von einem Wachstum um 2,8 Prozent aus. Für die deutschen Maschinenbauer sind das maue Aussichten. Der VDMA und Wiechers hoffen jetzt erstmal auf das sogenannte Wachstumschancengesetz, das derzeit noch zwischen Bundestag und Bundesrat verhandelt wird. "Wir setzen dabei vor allem auf erleichterte Abschreibungen, eine verstärkte Forschungsförderung sowie auf generell stabile Rahmenbedingungen - und natürlich endlich weniger Bürokratie." Vielen Maschinenbauern bleibt also derzeit nur die Hoffnung. Denn die Branche steht vor einem schwierigen Jahr. 2. Geschäftsergebnis des Jahres 2023 In Geopolitisch unsicheren Zeiten blicken wir auf eine verhaltene Entwicklung. Die Umsätze erhöhten sich um 3,4 % gegenüber 2022. Eine Entwicklung, die eine Entspannung der Lieferkettenunterbrechung folgt. Die in Bewegung geratenen Märkte, die Diskussion oder Einführung von KI, haben auch den Maschinenbau- und die Maschinenhandelsbranche längst erreicht. Wir sind nicht nur zeitlich bei dieser Ausrichtung am Geschehen, sondern konnten bei unserem Messeauftritt, Neuheiten in diese Richtung präsentieren. Implementierung in bestehende und Aufbau neuer Produktionsstraßen und -Prozesse sind unsere zentralen Bereiche der Umsetzung digitaler Abläufe. Unsere optimistische Einstellung und die Strategie der Marktantizipation werden wir, schon aufgrund der unternehmerischen Entwicklung, immer wieder auf den Prüfstand stellen, aber nicht in Zweifel ziehen. Der Materialeinsatz hat sich im Vergleich zum Umsatzrückgang überproportional steigend entwickelt und so zu einer Verminderung des Rohertrags beitragen. Ein Ergebnis unserer eingeschlagenen Strategie eines Anlagenoptimierers und nicht die Verfolgung des Händlerdaseins. Wichtig bleibt eine schnelle Lieferbereitschaft mit einem höheren Lagerumschlag zu kombinieren. Eine Herausforderung in einer Zeit der stagnierenden Umsätze. In der Umsetzung heißt dies auch in Zeiten vorhandener Lieferengpässe durch antizyklische Einkäufe Margenstabilisierung zu erreichen, sowie Überbestände im Ersatzeilebereich zu minimieren. Insgesamt konnte die Wertschöpfung des Vorjahres trotz Umsatzanstieg nicht erreicht werden. Der Rohertrag liegt prozentual und absolut unter dem Vorjahresniveau als Ausdruck der Bewegungen bei den Umsätzen und des Materialeinsatzes, sowie unter besonderer Betrachtung des Ersatzteilelagers. Die Personalaufwendungen sind bereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % gestiegen, ihr Anteil an der Gesamtleistung hat sich im Zuge der Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau stabilisiert. Ursächlich war neben der erreichten Personalstruktur und des Personalbestands "tarifliche" Gehaltserhöhungen. Unserem Anspruch folgend gilt, nicht nur in arbeitsmarktpolitisch angespannten Zeiten, durch hochqualifiziertes Personal im technischen als auch im eigenen vertriebstechnischen Bereich, den Kunden von der Leistungsfähigkeit unserer Produkte zu überzeugen. Leitlinie für uns ist es, den Kunden über den Verkauf einer Maschine hinaus durch unsere Techniker eine Vorort-Integration in den Produktionsprozess zu liefern, als auch die Sicherstellung einer fach- und produktgerechten Wartung zu gewährleisten. Vertrauen des Kunde zum Produkt und unsere Leistung hat unsere Priorität. Wichtig für unsere Gesellschaft ist daher hochqualifiziertes Personal zu halten und weiter zu qualifizieren. Der Anteil der sonstigen Aufwendungen an der Gesamtleistung stieg um 6,4 % (i.V. 10,9 %). Dieses Ergebnis zeigt, dass die sonstigen Aufwendungen der Umsatzentwicklung tendenziell folgen. Im Jahr zwei nach Rückführung der Fremdmittel, sowie der Umstellung der Finanzierungsstruktur hat uns eine ähnlich hohe Zinsbelastung wie im Vorjahr beschert. Antizyklisches Einkaufsverhalten und die Mitnahme von Sonderkonditionen bedeuten die Sicherstellung einträglicher zukünftiger Margen, die durch die neuerliche Finanzstruktur anspruchsvoll ist. Durch die aufgezeigte Entwicklung im Umsatz- und Kostenbereich hat sich ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis (vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) gegenüber dem Vorjahr ergeben. Gründe für diese Entwicklung sind nicht in der allgemeinen konjunkturellen Lage 2023 zu sehen, sondern in den innerbetrieblichen Strukturierungen zu sehen, insbesondere der abgeschlossenen Einführung eines neuen Lagersystems für Zubehör und Ersatzteile, das zu mehr Transparenz im Bereich der Lagerwirtschaft verhilft. 1. Umsatzentwicklung Nicht immer bedeutet mehr Umsatz mehr Ergebnis. Natürlich sind hohe Auftragsbestände der Schlüssel zu einem in der Folge resultierenden Umsatz. 2023 ein geopolitisch geprägtes Jahr, mit abklingenden Pandemiefolgen 2022 ein Jahr nach der Pandemie, ein weiteres Jahr der Konsolidierung auf hohem Niveau. So konnte trotz Umsatzrückgang um 3,4 % gegenüber 2022 ein durch das neue Lagersystem unter Druck geratener Rohertrag und daraus folgend niedriger Jahresüberschuß erzielt werden. Der zu Beginn des Jahres 2023 hohe Auftragsbestand konnte nicht bis zum Schluss des Jahres gehalten werden. Die bereits angesprochene geopolitische Lage (Krieg in Europa und dem Nahen Osten), beeinflussen die weltwirtschaftliche und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und damit auch den heimischen Markt. Strategien, Entwicklungen, Verbesserungen, etc. sind unser Anspruch. Unsere Annahmen und Wahrnehmungen der Markt- und der eigenen Entwicklung haben sich bisher immer bestätigt. Der jetzige Auftragsbestand Ende Januar 2024 reicht zwar mehrere Monate, allerdings ist er niedriger als im Vorjahr. 2. Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 185. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen T€ 187 und waren damit leicht über Vorjahrsniveau. Erforderliche Investitionen in Ersatz- und Erweiterungsinvestitionsgüter erfolgen immer in Abstimmung mit der Marktentwicklung und der darauffolgenden Unternehmensentwicklung, sowie unter Berücksichtigung der Finanzierungsstruktur. Zukünftige Investitionen sind eng mit der Marktentwicklung verknüpft und folgen dem Gegenstand unseres Unternehmens und der sich daraus ergebenen Notwendigkeit. Das Investitionsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr folgt am Ende des Niedrigzinszeitalters nicht der Strategie: Kauf statt Leasing. Die Umstellung der Finanzierungsstruktur hat zur Folge, dass Leasing eine echte Alternative zum Kauf auch für uns darstellt. 3. Finanzierung Unsere Finanzlage ist den Bedürfnissen der Gesellschaft angepasst und der Zinsentwicklung geschuldet. Durch zufriedenstellende Ergebnisse der Vergangenheit und die zurückhaltenden Ausschüttungspolitik konnte ein ausreichendes Eigenkapital-Fremdkapital-Verhältnis aufgebaut werden. Das Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen - grundsätzlich unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten - zu begleichen, als auch auf der Seite unserer Forderungen darauf zu achten, dass diese durch das eingeführte und praktizierte Mahnwesen, innerhalb der eingeräumten Zahlungsziele ausgeglichen werden. Zu Erwähnen bleibt die vermehrte Vereinbarung von Anzahlungen mit unseren Kunden. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 67,3 % und damit über der im Vorjahr und weit über Branchendurchschnitt. Der Zugang im Jahresvergleich um 0,3 % Punkte ist im Wert gestiegen und der gestiegenen Bilanzsumme um 9,4 % Punkte gegenüber dem Vorjahr geschuldet. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gegeben. 4. Personal- und Sozialwesen Der Mitarbeiter-Bestand auf Vollzeitmitarbeiter umgerechnet, betrug durchschnittlich im Jahr 2023, 20 Mitarbeiter und blieb damit auf Vorjahresniveau. Unsere Unternehmensphilosophie von innen heraus, durch angestellte technisch hochqualifizierte Vertriebsmitarbeiter, unsere Produkte den Kunden anzudienen, zeigt sich durch die Identifikation mit unseren Produkten. Unser Tenor: Leistungssteigerung durch Produktidentifikation, zeigt Wirkung. Hauptaugenmerk liegt dabei, in einer stabilen Mitarbeiterstruktur, die durch wenig Fluktuation beeinflusst ist. Zu einem modernen Arbeitsplatz gehört neben einer leistungsgerechten Vergütung, zusätzliche Sozialleistungen, die evtl. ein Alleinstellungsmerkmal innehaben. Im Gesundheits- und Arbeitsschutz folgen wir den von dem jeweiligen Bundesland und der Bundesregierung erlassenen Schutzvorschriften. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,6 % vermindert. Durch den Anstieg (6,4 %) der übrigen leistungsbezogenen Aufwendungen im Vergleich zum Rohertrag, kam es zu einer Verminderung des Betriebsergebnisses, um 36,7 % gegenüber dem Vorjahreswert. Unter Einbezug des Finanzergebnisses und der Steuern wurde ein um 35,6 % niedriger Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr erzielt. 2. Vermögenslage Das Vermögens- und Kapitalvolumen hat sich im Stichtagsvergleich um T€ 1.713 erhöht. Der Anstieg ist auf die Anpassung der Vermögens- und Kapitalstruktur an die Unternehmensentwicklung zurückzuführen. Im Übrigen ein Ergebnis des Geschäftsverlaufs. Die Anlagenintensität beträgt bei gestiegenem Vermögensvolumen 6,9 % (i.V. 8,3 %). Der Vorratsbestand, als der wichtigste Baustein des Unternehmens, ist von einem Anteil von 24,8 % im Vorjahr auf 26,5 % gestiegen, bei einem 16,5 % Punkte höheren absoluten Bestand. Ursächlich ist auch hier die Erhöhung der Bilanzsumme um 9,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Gesellschaft braucht einen bestimmten Bestand, um lieferfähig zu sein. 3. Finanzlage Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 67,3 % (i. V. 67,0 %). Der Cash-Flow nach DVFA/SG beträgt T€ 1.464 (i. V. T€ 2.158). Der Finanzmittelbestand lag weit über dem Vorjahresniveau. Es darf in diesem Zusammenhang auf die Stichtagbetrachtung hingewiesen werden. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit Hinweisen auf Chancen und Risiken 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das konjunkturelle Umfeld gibt zu Beginn des Jahres 2024 Anlass zur Sorge. Der Krieg in Europa und dem Nahen Osten, die Energiekrise, Naturkatastrophen (Erdbeben) und die Auflösung der Lieferkettenunterbrechung lassen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft erwarten. Im Vordergrund steht jetzt wirtschaftlich, das Überwinden der geopolitischen Krisenherde. In den Fokus rückt, die durch die steigende Inflation ausgelöste Reaktion der EZB. Die Energiepolitik, verstärkt durch die Sanktionen gegen Russland und der daraus resultierende Versuch der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, führt zu zurzeit schwer zu beurteilenden Auswirkungen auf die energiebedürftige Industrie. Neuerliche zinspolitische Maßnahmen der EZB zwingen die Inflation kurz- und mittelfristig auf ein angemessenes Niveau. Nach Rückgang der Inflationsraten in Europa und auch in Deutschland sind Signale der EZB in Richtung Entspannung angezeigt. Die Gesellschaft verfügt über überzeugende Produkte und einem leistungsfähigen Engineering, sie ermöglicht die Integration dieser Produkte in den bestehenden Fertigungsprozess oder eines einzurichtenden Prozesses beim Kunden, sie hat einen von der Konkurrenz nicht erreichbaren Service und eine Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die zentrale Säulen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft darstellen. Vermehrt wird von den Kunden gerade diese unerschöpfliche Innovationskraft, sowie die technische Implementierung in den Fertigungsprozess gefordert. Die geschaffene Unternehmensphilosophie - weg vom Handelsvertreter hin zu eigenen angestellten Vertriebsmanagern - sowie die Schaffung von Ausstellungs- und Präsentationsflächen am Hauptsitz schafft und verstärkt die Symbiose: Kunde und Produkt. Auch für 2024 zeigt diese Strategie, besser Unternehmensphilosophie, Wirkung. Der Auftragsbestand und Auftragseingang bewegen sich Ende Januar leicht unter den Vorjahreszahlen. Ein Beweis für eine stringente Unternehmenspolitik mit dem Drang zum Erfolg. Berichterstattung über wesentliche Chancen und Risiken Potenzielle Risiken der zukünftigen Entwicklung haben wir analysiert. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht ersichtlich. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. Neben Guthaben bestehen ausreichend freie Kreditlinien. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Elemente des internen Kontrollsystems werden genutzt. Für Schadens- und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, so dass die Auswirkungen auf die Liquidität, Finanzlage und Ertragssituation überschaubar sind. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. Weiterhin nicht einzuschätzen sind die Auswirkungen des Angriffskriegs durch Russland sowie die Krise im Nahen Osten und der in der Folge von der EU und der USA beschlossenen Sanktionen, sowie die Ausweitung der Waffenlieferungen. 2. Risikomanagement Das Risikomanagement ist unter Punkt C. soweit vorhanden dargestellt. 3. Zweigniederlassungen Es besteht eine Zweigniederlassung in Rutesheim.
Villingen-Schwenningen, im November 2024 MATO Handels GmbH gez. Goran Ivankovic, Geschäftsführer |
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