MOIN Servicegesellschaft mbH
Selbe AdresseRückversicherungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hanna Bachmann seit 4.11.2022 | Prokura |
Christian Range seit 6.7.2016 | Geschäftsführer |
Alexander Hornung seit 6.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 13.98% | |
| 13.52% | |
| 13.52% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 13 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOINsure GmbHRostockJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023MOINsure GmbH, Rostock1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell 1.2. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage 2.3.2. Vermögenslage 2.3.3. Finanzlage 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren 3. Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risiken der künftigen Entwicklung 3.2 Chancen der künftigen Entwicklung 4. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die MOINsure GmbH ("MOINsure") ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der digitalen Versicherungsbranche. Als Betreiber der Plattform hepster.com bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Versicherungslösungen für Kunden und Kooperationspartner an. Modernste Technologie und digitale Prozesse ermöglichen es uns, Versicherungslösungen schnell, flexibel und bedarfsgerecht anzubieten. Durch den Einsatz von datengetriebenen Analysen und einer intuitiven Benutzeroberfläche schaffen wir eine bereichernde Erfahrung für unsere Endkunden und Geschäftspartner. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die traditionelle Versicherungsbranche in das digitale Zeitalter zu transformieren und nicht nur den Versicherungsabschluss so einfach wie möglich zu gestalten, sondern auch die nachgelagerten Funktionsprozesse in digitalen Strukturen aufzusetzen und zu automatisieren. Das Geschäftsmodell der MOINsure GmbH basiert neben dem Betrieb des Webshops hepster.com im Kern auf der Bereitstellung einer digitalen Versicherungsplattform, genannt partner.hepster.com. Das Unternehmen ermöglicht es seinen Partnern, maßgeschneiderte, modulare und regelbasierte Versicherungslösungen in ihre bestehenden Wertschöpfungsketten zu integrieren, indem sie eine technologische Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen. Für Partner und Kunden ist der gesamte Versicherungsprozess digitalisiert und automatisiert. Ebenso können Endkunden im eigenen Webshop Versicherungsprodukte buchen und Schadenleistungen digital anmelden. Im Dezember 2021 wurde die MOIN Servicegesellschaft mbH, Rostock gegründet. In diese wurde im Geschäftsjahr 2022 der operative Geschäftsbetrieb für die Schadenbearbeitung und Kundenbetreuung ausgelagert. Die MOIN Servicegesellschaft mbH ist eine 100%ige Tochter der MOINsure GmbH. Zwischen den Gesellschaften besteht seit dem Geschäftsjahr 2022 mit Wirkung zum 1. Januar 2022 ein Gewinnabführungsvertrag. Das Geschäftsmodell von MOINsure umfasst folgende Hauptkomponenten: • Technologieplattform: MOINsure stellt eine fortschrittliche Technologieplattform bereit, die es Partnern ermöglicht, Versicherungsprodukte über eine intuitive Benutzeroberfläche zu verwalten. Diese Plattform umfasst Funktionen wie Tarifierung, Antragsstellung, Policen Verwaltung und Schadensabwicklung. • Produktauswahl: MOINsure bietet eine breite Palette von Versicherungsprodukten an, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise Fahrrad-, Elektronik- und Tierversicherungen. Die Partner haben die Möglichkeit, aus diesem Produktportfolio diejenigen auszuwählen, die am besten zu ihrem eigenen Geschäftsmodell passen. • Anbindung von Partnern: MOINsure arbeitet eng mit verschiedenen Partnern zusammen, darunter Versicherungsunternehmen, Vertriebspartner und technische Dienstleister. Die Partner integrieren die MOINsure-Technologie in ihre eigenen Systeme und nutzen die Plattform oder werden auf die Plattform aufgeschaltet. • Geschäftsbeziehung: MOINsure geht langfristige Partnerschaften mit den angeschlossenen Unternehmen ein. Das Unternehmen unterstützt seine Partner bei der Implementierung der Plattform, bietet technischen Support und arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Dienstleistungen. Durch dieses Geschäftsmodell schafft MOINsure eine Win-Win-Situation, indem es seinen Partnern ermöglicht, Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerb aufzubauen, deren Geschäftsmodelle überhaupt zu ermöglichen oder zusätzliche Einnahmen zu generieren. Mit unserem agilen Geschäftsmodell sind wir in der Lage, schnell auf Veränderungen im Markt zu reagieren und neue Chancen zu nutzen. Wir streben danach, kontinuierlich zu wachsen und unsere Marktposition weiter auszubauen, indem wir innovative Technologien nutzen und unsere Dienstleistungen ständig verbessern. Unsere Tätigkeit üben wir als registrierter Versicherungsvermittler und damit IHK-reguliert aus. Darüber hinaus werden unsere Funktionsübernahmen als MGA (Managing General Agent) bei den zuständigen Finanzdienstleistungsaufsichten angezeigt und die Leistungsfähigkeit der MOINsure GmbH sowie der MOIN Servicegesellschaft mbH durch die jeweiligen Erstversicherer regelmäßig überprüft. Die Übernahme von Aufgaben und Verantwortungen von Versicherern, die im Ursprung die eines Risikoträgers entsprechen, ist wesentlicher Teil des Geschäftsmodels. Dazu gehören das Konzipieren und Tarifieren von Versicherungsprodukten, das Underwriting und in Deckung nehmen der Risiken im Rahmen der Vertriebsprozesse, die Einnahme von Versicherungsprämien, das Management der Versicherungsportfolios, aber auch die Prüfung, Dokumentation und Regulierung berechtigter Versicherungsschäden und deren Abwehr. 1.2. Forschung und Entwicklung Bestehende Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen Neben Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch eigene Mitarbeiter mit Sitz in Rostock, arbeiten wir eng mit externen Forschungseinrichtungen und internationalen Dienstleistern sowie Start-ups zusammen, um von deren Fachwissen und innovativen Ideen zu profitieren. Diese Partnerschaften ermöglichen es uns, an der Spitze der digitalen Versicherungsbranche zu bleiben und unseren Kunden erstklassige Lösungen anzubieten. Ziele sind unter anderem unsere Plattform maximal benutzerfreundlich zu gestalten, um den Versicherungsabschluss online zu erleichtern, Schadensfallprozesse zu optimieren und maximal effizient bereitzustellen sowie die neusten nebst IT-Sicherheit für unsere Kunden und MOINsure zu steigern. Anzahl der Beschäftigten im jeweiligen Bereich Der Bereich IT Platform (4 Mitarbeiter) sorgt für stetige Automatisierungen und Optimierungen im Prozessumfeld und integriert neue Datenquellen, die durch Lösungen von Drittanbietern entstehen, versorgt die Fachbereiche mit neuen Digitalisierungsinitiativen und unterstützt das gesamte Projektgefüge bei MOINsure. IT Engineering (30 Mitarbeiter/Partner) übernimmt die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bezogen auf das bei MOINsure entwickelte E-Commerce-System zum Vertrieb von digitalen Versicherungsprodukten. Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen Im Jahr 2023 hat MOINsure folgende Entwicklungsinvestitionen in Form von Eigenleistungen und Arbeiten an technischen Systemen getätigt: • Überarbeitung der Marke und des Webshops (Brand Refresh & Webshop Refresh) • Aufbau einer "Press Site" • Entwicklung der Funktion "Prozentuale RNB Berechnung" • Erstellung von Partner Claims Reports • Entwicklung einer Privathaftflichtversicherung • Entwicklung von Funktionen für die Automatisierung eines Risikoträgerwechsels • Weiterentwicklung der Versicherungsdokumentation • Entwicklung von Funktionen für automatisierte Preisanpassungen • Weiterentwicklung der B2B-Abrechnungen • Weiterentwicklung der SaaS-Lösung • Einführung eines Claims Management Tools zur Abbildung der Schadenmeldeprozesse 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 um 0,1 % zurückgegangen. Dies bedeutet, dass die Wirtschaftsleistung nach Abzug von Preis- und Kalendereinflüssen leicht gesunken ist. Die deutsche Wirtschaft sah sich 2023 mit Herausforderungen wie steigenden Energiepreisen, Rekordinflation, militärische Konflikte und weltwirtschaftlicher Schwäche konfrontiert. Die Bundesregierung korrigierte ihre Prognose für das Jahr 2024 deutlich nach unten und erwartet lediglich ein Wachstum von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) veröffentlichte zur Jahresmedienkonferenz die jährlichen Daten zur Entwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft 2023. Trotz der unsicheren konjunkturellen Lage und einer nur zögerlich rückläufigen Inflation prognostiziert der GDV ein leichtes Beitragsplus für 2024. Die Versicherer verbuchten 2023 über alle Sparten hinweg ein leichtes Beitragsplus von 0,6 Prozent auf 224,7 Milliarden Euro. Für dieses Jahr erwartet der Sektor vor dem Hintergrund steigender Nominallöhne und nachlassender Inflation ein Beitragswachstum von 3,8 Prozent. Für 2024 legt der GDV erstmals ein aufwärts- und ein abwärts gerichtetes Szenario vor. 2.2 Geschäftsverlauf Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:
Insgesamt verzeichnete MOINsure eine deutliche Abnahme des Jahresfehlbetrags und meldete einen Verlust von -4,66 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu einem Verlust von -9,63 Mio. € im Vorjahr. Das EBITDA beläuft sich auf -4,60 Mio. € nach -5,26 Mio. € im Vorjahr, was zu einer Steigerung der Rentabilität führt. Die Effizienz der Investitionen wurde im Vergleichszeitraum stabilisiert. Die Bruttomarge (Rohergebnis/Betriebsleistung) lag im Jahr 2023 bei 39 %, was einen moderaten Rückgang von sechs Prozentpunkten im Jahresvergleich bedeutet. Die "Contribution Margin" (Rohergebnis abzüglich variabler Kundengewinnungskosten/Betriebsleistung) lag im Jahr 2023 bei 15,6 %, eine Verbesserung von vier Prozentpunkten gegenüber 2022. Insbesondere geringere Kundengewinnungskosten für den eigenen Webshop trugen zur Verbesserung der "Contribution Margin" bei. 2.3 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage MOINsure verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg um 47 % auf insgesamt 16,57 Mio. € im Vergleich zu 11,31 Mio. € im Vorjahr. Dieses Umsatzwachstum ist auf neue Produktangebote, neue Partner im Business-to-Business, verbesserte Verkaufsstrategien sowie eine stärkere Marktdurchdringung zurückzuführen. Das Unternehmen meldete eine geringere Aktivierung eigener Leistungen. Diese Zahl sank auf 0,55 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu 0,73 Mio. € im Jahr 2022. Dies zeigt, dass eine Veränderung von Neuentwicklungen in der IT zu einem stabil laufenden Betrieb stattgefunden hat. Auf der Kostenseite verzeichnete MOINsure einen erheblichen Anstieg des Materialaufwands. Der Materialaufwand belief sich im Jahr 2023 auf 10,48 Mio. € im Vergleich zu 6,92 Mio. € im Vorjahr. Dieser Anstieg des Materialaufwandes um 52 % geht mit den gestiegenen Umsätzen im Jahr 2023 einher und ist der Vereinbarung mit den Risikoträgern zuzuordnen. Die Materialkostenquote gegenüber der Betriebsleistung hat sich leicht von 55,3 % auf 60,5 % erhöht. Die Personalaufwendungen stiegen geringfügig auf 4,46 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu 4,41 Mio. € im Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl fest angestellter Mitarbeiter ging zurück auf 78 im Jahr 2023 im Vergleich zu 83 im Vorjahr. Dies spiegelt eine veränderte Strategie wider. Diese Strategie orientierte sich auf eine in den kommenden 36 Monaten zu erreichende Profitabilität mit entsprechenden Kürzungen in den Personalausgaben. Die Abschreibungen auf immaterielle und materielle Vermögenswerte stiegen um 19,1 % gegenüber dem Vorjahr an, was laufende Investitionen in diese Vermögenswerte zur Unterstützung der Geschäftstätigkeit von MOINsure zeigt. Das Unternehmen meldete fast gleichbleibende sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 6,31 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu 6,33 Mio. € im Vorjahr, was einen Rückgang um 0,3 % entspricht. Dieser im Vergleich zum Umsatzwachstum moderate Rückgang der betrieblichen Aufwendungen ist auf deutlich reduzierte Kundengewinnungskosten zurückzuführen. Aufgrund dieser Veränderungen verbesserte sich das Betriebsergebnis von MOINsure und belief sich im Jahr 2023 auf -4,66 Mio. € im Vergleich zu -5,72 Mio. € im Vorjahr. Zusätzlich meldete das Unternehmen niedrigere Zins- und ähnliche Aufwendungen von 0,30 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu 0,51 Mio. € im Vorjahr. Diese Reduzierung der Zinsaufwendungen ist auf den Wandel im Jahr 2023 der Investorendarlehen inkl. Zinsen zurückzuführen. Des Weiteren hat sich das Finanzergebnis der MOIN Servicegesellschaft mbH von 0,1 Mio. € Jahresfehlbetrag auf 0,66 Mio. € verschlechtert, der im Rahmen des Gewinnabführungsvertrags durch die MOINsure getragen wird. Die latenten Steuern (Aufwand in Höhe von -0,81 Mio. €) ergeben sich im Wesentlichen aufgrund der Änderungen bei den aktivierten steuerlichen Verlustvorträgen durch die angepasste Unternehmensstrategie und dem Ausblick des Geschäftsverlaufes für die kommenden fünf Jahre. 2.3.2. Vermögenslage Das Unternehmen weist eine Bilanzsumme in Höhe von 17,56 Mio. € auf, gegenüber 27,18 Mio. € im Vorjahr. Das Anlagevermögen in Höhe von 3,00 Mio. € besteht im Wesentlichen aus aktivierten Eigenleistungen und bildet die Aktivierung der Kosten für die Entwicklung der IT-Infrastruktur ab. Diese basiert auf projektgenauen Aufwendungsnachweisen der beteiligten Mitarbeiter und externen Partnern. Der größte Teil des Vermögens besteht aus Umlaufvermögen in Höhe von 9,86 Mio. €. Dieses hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,95 Mio. € verringert. Die Verbindlichkeiten und Forderungen gegenüber Risikoträgern aus den Vorjahren wurden im Geschäftsjahr 2023 abgerechnet und werden im Jahr 2024 beglichen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,67 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahr um 0,67 Mio. € gestiegen. Aktive latente Steuern sind in Höhe von 1,53 Mio. € enthalten. Weiterhin bilden Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 3,13 Mio. € die Wirkung von jahresübergreifenden Versicherungsverträgen mit Risikoträgern ab. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 8,57 Mio. € gegenüber 23,25 Mio. € im Geschäftsjahr 2022. Die im April 2023 erfolgten Wandlungen der Investorendarlehen (inkl. Zinsen) in Höhe von 12,50 Mio. € in Unternehmensanteile führt zu einer Verringerung der Verbindlichkeiten. Des Weiteren haben Zuführungen zur Kapitalrücklage in Höhe von 4,99 Mio. € zum Ausgleich des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages und einem positiven Eigenkapital geführt. Zusätzlich wurde ein Darlehensvertrag mit einer optionalen Höhe von 4,00 Mio. im Jahr 2023 geschlossen. Im Juli 2023 wurde die erste Tranche in Höhe von 1,00 Mio. € beansprucht und die zweite Tranche in Höhe von 1,00 Mio. € im Dezember 2023. Die letzte Tranche in Höhe von maximal 2,00 Mio. kann nach Erfüllung vertraglicher Voraussetzungen bis September 2024 beansprucht werden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 4,17 Mio. € bildet die Wirkung von jahresübergreifenden Versicherungsverträgen mit Kunden und Partnern ab. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die angeführten Sondereffekte aus 2022 für das Jahr 2023 umgesetzt wurden, was die Vermögenslage der MOINsure GmbH deutlich verbessert hat. Die Verbindlichkeiten konnten auf 8,57 Mio. € im Jahr 2023 im Vergleich zu 23,25 Mio. € im Vorjahr deutlich reduziert werden. Die Forderungen haben sich jedoch nur auf 3,36 Mio. € im Jahr 2023 und damit nur um 5,02 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Eine weitere Erhöhung der Kapitaleinlage erfolgte im Mai und im September 2023 in einer Gesamthöhe von 4,99 Mio. € durch die Finanzierungsrunde der bestehenden Investoren. Dies und die im April 2023 gewandelten Investorendarlehen als wirtschaftliches Eigenkapital führt zu einer verbesserten Eigenkapitalquote von 26,50 % im Jahr 2023. 2.3.3. Finanzanlage Eine besondere Herausforderung beim Management eines wachsenden Start Up Unternehmens ist die Liquiditätssteuerung aufgrund des fortlaufend negativen Cash Flows aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Dieser Herausforderung begegnen wir durch eine sehr stringente und effiziente Planung und Steuerung von Investitionsphasen, Liquidität und Kosten äußerst erfolgreich. Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber Risikoträgern und Kunden nachkommen zu können. Darüber hinaus gilt es, die Zahlungsströme so zu gestalten, dass jederzeit ausreichende Eigenmittel aus laufenden Einnahmen und durch Investoren zur Verfügung gestellter Liquidität für die Deckung des negativen Cash Flows aus dem operativen Geschäft zur Verfügung stehen. Da es sich bei dem Cash Flow aus Investorenfinanzierungen um sich wiederholende Sondereffekte in Form von einmaligen hohen Mittelzuflüssen handelt, unterliegen die Liquiditätskennzahlen starken Schwankungen zwischen Anfang und Ende einer Investitionsperiode durch den sukzessiven Abbau der Liquiditätsreserven bei negativen operativen Cash Flows. Die liquiden Mittel haben sich von 4,43 Mio. € im Jahr 2022 auf 6,50 Mio. € erhöht per 31.12.2023. Da wir uns am 31.12.2022 am Ende einer Investitionsphase befanden, was am 31.12.2023 nicht der Fall war. Somit können wir steigende Liquiditätsgrade beobachten im Gegensatz zum letzten Jahr. Auch das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) hat sich deutlich verbessert, auf 3,67 Mio. € nach -7,43 Mio. € im Vorjahr. Der Liquiditätsgrad I (105 %) ist gestiegen, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen deutlich mehr flüssige Mittel im Verhältnis zu seinem kurzfristigen Fremdkapital hat. Der Liquiditätsgrad III (159 %) ist ebenfalls deutlich gestiegen, was bedeutet, dass das Umlaufvermögen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital gestiegen ist. Wesentliche Sondereffekte aus dem Jahr 2022 sind auch hier die in den kurzfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Wandeldarlehen in Höhe von 9,60 Mio. €, welche im Jahr 2023 in Eigenkapital umgewandelt wurden, was zu einer Verbesserung aller Liquiditätsgrade führt. Im Zuge der Investitionsvereinbarung aus April 2023, aus der sich auch die Wandlung der Darlehen ergibt, resultieren zudem weitere Zuführungen zur Kapitalrücklage aus Gesellschaftereinzahlungen in Höhe von 4,99 Mio. €. Daher haben sich die Liquiditätskennzahlen im 1. Halbjahr 2023 wieder stark verbessert. Im zweiten Halbjahr 2023 ist die Aufnahme weiteren Fremdkapitals in Höhe von vorerst 2,0 Mio. € erfolgt. Weitere Kapitalmaßnahmen sind auch für das Jahr 2024 geplant. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren MOINsure konnte den Umsatz im Jahr 2023 (16,57 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr (11,31 Mio. €) um 47 % steigern. Der Umsatzanteil des Geschäftsbereiches B2B konnte auf 61 % erhöht werden. Die Anzahl der aktiven Partner konnte um 1.000 auf 3.100 (+48 %) ausgebaut werden. Die Anzahl der aktiven Verträge erhöhte sich von 160.000 (2022) auf 210.00 (2023) um 32 %. Die Deckungsbeiträge konnten im Jahr 2023 stabilisiert werden. So lag die Bruttomarge (Rohergebnis/Betriebsleistung) im Jahr 2023 bei 39,5 % (-5,2 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr) und die Contribution Margin (Rohergebnis abzüglich variabler Kundengewinnungskosten / Betriebsleistung) erreichte 15,5 % (+ 4 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr). Die MOINsure GmbH hat im aktuellen Jahr ihr Eigenkapital deutlich erhöht und hat damit eine Eigenkapitalquote im Jahr 2023 in Höhe von 26,50 % im Vergleich zum Vorjahr mit 0,00 %. 3. Risiko- und Chancenbericht Die Versicherungswirtschaft verändert sich in den kommenden 10 Jahren wie nie zuvor. Die digitalen Technologien, der regulatorische Rahmen, die Finanzmärkte, Nachhaltigkeit, andere Marktteilnehmer und im Zentrum des Geschehens der Kunde von morgen mit anderen und neuen Verhaltensweisen - alle diese Kräfte bewirken weiterhin eine hohe Veränderungsdynamik, für die Versicherungsunternehmen ihre Strategien auslegen müssen. Die MOINsure GmbH hat gute Wachstumschancen in einem sich schnell entwickelnden Markt für digitale Versicherungen. Das Unternehmen profitiert von der steigenden Nachfrage nach digitalen Lösungen und der Möglichkeit, maßgeschneiderte Versicherungsprodukte über ihre Plattform anzubieten. Technologische Innovationen und strategische Partnerschaften bieten weitere Chancen für das Unternehmen, sein Angebot zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Jedoch stehen der MOINsure GmbH auch verschiedene Risiken gegenüber. Der Wettbewerb in der Versicherungsbranche, insbesondere im Bereich der digitalen Versicherungen, ist intensiv. Das Unternehmen muss sich mit anderen Anbietern messen und sicherstellen, dass es sich durch seine Technologie, sein Angebot und seine Kundenerfahrung differenziert. Zudem unterliegt die Branche strengen regulatorischen Anforderungen. Die MOINsure GmbH muss gewährleisten, dass sie die Compliance-Vorgaben erfüllt und auf Veränderungen in den Vorschriften reagieren kann. Des Weiteren bestehen Risiken im Zusammenhang mit Datensicherheit und Datenschutz sowie technischen Herausforderungen. Die MOINsure GmbH erkennt diese Chancen und Risiken und ist bestrebt, sie aktiv zu bewältigen. Das Unternehmen setzt auf kontinuierliche Innovation, den Aufbau strategischer Partnerschaften und die Implementierung robuster Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen, um seine Wettbewerbsposition zu stärken und Risiken zu minimieren. 3.1 Risiken der künftigen Entwicklung • Wettbewerb: Der Markt für digitale Versicherungen ist wettbewerbsintensiv, und es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die ähnliche Lösungen und Dienstleistungen anbieten. Die Zahl der Neugründungen von vergleichbaren Wettbewerbern geht jedoch deutlich zurück. Die MOINsure GmbH muss sich mit anderen Unternehmen messen und sicherstellen, dass sie sich durch ihre Technologie, ihr Angebot und ihre Kundenerfahrung differenziert. • Regulatorische Anforderungen: Die Versicherungsbranche unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die sich auf die Geschäftstätigkeit der MOINsure GmbH auswirken können. Es ist wichtig, die Compliance mit relevanten Vorschriften sicherzustellen und die Auswirkungen von regulatorischen Änderungen auf das Geschäftsmodell zu berücksichtigen. • Datensicherheit und Datenschutz: Als Anbieter digitaler Versicherungslösungen sammelt und verarbeitet die MOINsure GmbH große Mengen sensibler Kundendaten. Es besteht das Risiko von Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen, die zu Rufschäden, rechtlichen Konsequenzen und finanziellen Verlusten führen können. Daher ist eine robuste Datensicherheitsstrategie erforderlich. • Technische Herausforderungen: Die Abhängigkeit von Technologie und digitalen Systemen bringt technische Risiken mit sich, wie zum Beispiel Ausfälle der Plattform, Datenverlust oder IT-Sicherheitsprobleme. Die MOINsure GmbH muss geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen und kontinuierlich in die Stabilität und Zuverlässigkeit ihrer technischen Infrastruktur investieren. Zur stetigen Verbesserung der Sicherheit und Stabilität wird sequentiell in entsprechende IT-Software investiert. • Liquiditätsrisiken: Aufgrund von Zahlungsstromschwankungen sowie allgemeine Risiken für die Geschäftsentwicklung bestehen Risiken für die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Aufgrund der aktuellen Liquiditätslage, der bereits gesicherten Betriebsmittelfinanzierung für die kommenden beiden Geschäftsjahre sowie einer sehr engen Kontrolle und Steuerung sämtlicher Zahlungsflüsse, schätzen wir das Liquiditätsrisiko als gering ein. • Kostensteigerungsrisiken: Das Risiko steigender Kosten aufgrund der aktuellen Inflationsentwicklung wird durch einen Kostenaufschlag bereits in der Planungsphase berücksichtigt und ist somit in der Abbildung der zukünftigen Ertrags- und Liquiditätsentwicklung abgebildet. Unser Risikomanagementsystem umfasst das Controlling und regelmäßige interne Berichterstattung. Es ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und das Eigenkapital zu stärken. Dazu werden in verschiedenen Beobachtungsbereichen Risikoindikatoren ermittelt und bewertet. Zum internen Kontrollsystem der MOINsure gehören auch Regelungen zur Sicherung der Compliance. Bei der Bewertung und Absicherung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen werden wir durch einen externen Datenschutzbeauftragten unterstützt. 3.2 Chancen der künftigen Entwicklung Auch für die Zukunft erwarten wir eine günstige Entwicklung der Rahmenbedingungen mit weiteren Chancen für Wachstum und Wirtschaftlichkeit der MOINsure GmbH. • Wachstumspotenzial im Markt für digitale Versicherungen: Der Markt für digitale Versicherungen zeigt ein erhebliches Wachstumspotenzial aufgrund der steigenden Nachfrage nach digitalen Lösungen und dem verstärkten Einsatz von Technologie in der Versicherungsbranche. Dies bietet der MOINsure GmbH die Möglichkeit, ihr Geschäft auszubauen und neue Partnerschaften zu knüpfen. Dies schließt alle Regionen ein, in der die MOINsure GmbH aktiv ist. • Technologische Innovation: Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien wie künstlicher Intelligenz, Datenanalyse und Cloud-Computing bietet der MOINsure GmbH die Chance, ihre Plattform weiter zu verbessern und neue innovative Versicherungsprodukte und -dienstleistungen anzubieten. Partnerschaften und strategische Kooperationen: Durch den Aufbau von starken Partnerschaften mit Versicherungsunternehmen, Vertriebspartnern und technischen Dienstleistern kann die MOINsure GmbH ihr Netzwerk erweitern und von synergistischen Effekten profitieren, um ihr Wachstum zu fördern. Zusammenfassend erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund der gezielten Ausrichtung des Unternehmens auf die sich ergebenden Marktchancen sowie der effektiven Steuerung aller Risiken. 4. Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit der MOINsure GmbH entwickelt sich weiter positiv. Die aktuelle Marktlage sowie auch die makroökonomischen Einflüsse lassen nicht den Schluss zu, dass das Wachstum abflauen könnte. Die MOINsure GmbH wird sich auch in den kommenden Jahren auf das Versicherungsgeschäft im Kern fokussieren. Hierbei werden die aktuellen Märkte in Deutschland, Österreich und Frankreich weiter mit dem bestehenden Produktportfolio im Fokus stehen. Die Vertriebskanäle werden weiter optimiert und neue Partnerschaften im Bereich Embedded Insurance werden angestrebt. Der Umsatz wird in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen. Für das Jahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum größer 40 % gerechnet, so dass wir Umsatzerlöse im Korridor 24 Mio. € bis 28 Mio. € erwarten. Darüber hinaus werden wir erstmalig auch die Preise für bestehende Verträge erhöhen und die aktuellen Material- und Werbekosten stetig optimieren, so dass sich auch die Margen positiv entwickeln werden und steigende Kosten abgefangen werden können. Hierbei sind sowohl neue Akquisitionen als auch bestehende Portfolios Gegenstand der Betrachtung. Die positiven Effekte werden sich in einem verbesserten Contribution Profit in Höhe von ca. 5,0 Mio. € zeigen. Der Personalaufwand wird stetig an die neuen Herausforderungen angepasst, aber es wird auch den Effizienzkriterien Rechnung getragen. Für 2024 erwarten wir einen Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 4,5 Mio. €. Durch die im Jahr 2023 durchgeführten Finanzierungsrunden wurde die Eigenkapital-Basis gestärkt und zukünftige Investitionen werden ermöglicht. Mit dieser Finanzierung wird angestrebt, den Break-Even der MOINsure GmbH in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten zu realisieren. Im ersten Halbjahr 2024 wurden folgende Kapitalmaßnahmen durchgeführt: 1. Beschluss vom Mai 2024: Kapitalerhöhungen in Höhe von 4,15 Mio. € (im ersten Halbjahr 2024 eingezahlt) 2. Rückführung Gesellschafterdarlehen in Höhe von 0,50 Mio. € am 14.05.2024 Der Tilgungsbeginn für das im Jahr 2023 aufgenommen Darlehen erfolgt ab Juli 2024 und wird bis zum Jahresende 2024 zu Tilgungen i.H.v. 0,2 Mio. € führen. Des Weiteren sind bis Ende des Jahres 2024 weitere Fremdfinanzierungen angestrebt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MOINSure GmbH stellt sich zukünftig stabil dar. Wir sehen einer positiven Geschäftsentwicklung entgegen.
Rostock, 26. Juni 2024 Christian Range, Geschäftsführer Alexander Hornung, Geschäftsführer Thomas Neumuth, Leiter Finanzen/CFO HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023MOINsure GmbH, RostockAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (EUR 2.051.445,00, Vorjahr EUR 2.181.144,00) wurden mit den Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und 15 Jahren. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Sie unterliegen noch keiner Abnutzung und werden daher nicht abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen (EUR 8.383,00, Vorjahr EUR 5.356,00) wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und 10 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen (EUR 25.000,00, Vorjahr EUR 25.000,00) wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen betragen EUR 724.424,28, Vorjahr EUR 485.089,71. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wird der zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwand aktiviert bzw. Ertrag passiviert. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gem. § 256 a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:
Angaben zum Anteilsbesitz Die MOINsure GmbH hält an der MOIN Servicegesellschaft mbH, Rostock sämtliche Anteile. Die MOIN Servicegesellschaft mbH verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 23 und erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 656 vor Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages mit der MOINsure GmbH. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (TEUR 37), für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 84) und die Aufbewahrungspflichten (TEUR 35) Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr gleichzeitig um sonstige Verbindlichkeiten. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:
Latente Steuern Aufgrund von Unterschieden zwischen handels- und steuerbilanziellem Ergebnis (handelsrechtliche Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Wirtschaftsgütern) hätte die Gesellschaft gem. § 274 HGB passive latente Steuer in Höhe von TEUR 963 zu bilanzieren. Diese wurden mit den aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 2.493, welche aufgrund der steuerlichen Verlustvorträge entstehen, saldiert. Der sich ergebende aktive Steuerüberhang wurde gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB bilanziert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte mit dem für die Gesellschaft gültigen Steuersatz von 32,1%. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 127.596,59 und sonstigen unregelmäßigen Erträgen in Höhe von TEUR 42.329,33. Entwicklungskosten Die Entwicklungskosten für die selbst genutzte IT-Infrastruktur wurden wie im Vorjahr in voller Höhe als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert (TEUR 974). Die Entwicklungskosten setzen sich aus Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 554 (Aktivierte Eigenleistungen) sowie aus externen Beratungskosten in Höhe von TEUR 420 zusammen. Sonstige Angaben Ausschüttungssperre Auf Grund der Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Aktivierung latenter Steuern entsteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 4.530 zum 31.12.2023. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 72 (Vorjahr: 83). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Organbezüge verzichtet. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.664.806,96 EUR gemeinsam mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 18.737.648,23 EUR vorzutragen.
Rostock, 21. Juni 2024 Christian Range, Geschäftsführer Alexander Hornung, Geschäftsführer Thomas Neumuth, Leiter Finanzen/CFO sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MOINsure GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MOINsure GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOINsure GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 26. Juni 2024 KSP
AUDIT GmbH
Christoph Michels, Wirtschaftsprüfer |
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