Gleixner Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Gleixner seit 9.3.2026 | Geschäftsführer |
Wolfgang Koos seit 24.6.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Josef GleixnerINOTECH Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INOTECH Kunststofftechnik GmbHNabburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Das Unternehmen ist seit 1990 im Marktsektor technische Kunststoffteileproduktion der Gesamtbranche Kunststoffindustrie tätig. Im Gegensatz zu anderen Verarbeitern bietet die Inotech Kunststofftechnik GmbH 8 kurz: Inotech) zusammen mit den Tochter- und Schwesterunternehmen der Unternehmensgruppe das komplette Produktionsspektrum von technischen Kleinbauteilen in den Schließkraftbereichen ab 65 kN bis hin zu Großbauteilen mit Schließkräften, sowie nach dem Spritzguss zusätzliche Wertschöpfungsschritte wie Lackierung, Dekoration, Fügen/Trennen und Montagen an. Hierin sieht die Gesellschaft ihren großen Wettbewerbsvorteil als echter Komplettanbieter für den großen Markt. Für die Inotech Kunststofftechnik GmbH gilt nach wie vor als strategisches Ziel eine gesunde Umsatzverteilung auf mehrere Industriebranchen, um branchenspezifisch auftretende Konjunkturschwankungen, sowie branchenübergreifende Negativtrends besser kontrollieren zu können. So beliefert die Unternehmensgruppe internationale Kunden aus den Bereichen Automotive, Telekommunikation, Elektronik- und Anlagebau, Komestik, Medizintechnik und Pharma. Forschung und Entwicklung Wie vorab bereits beschrieben, bietet die Inotech im Vorfeld zu Projekten Entwicklungsdienstleistungen in Form von Werkzeug- und Materialversuchen an. Ebenso werden neue Herstellverfahren oder Prozesse entwickelt, um Produktideen testen und umsetzten zu können. Reine Forschungsarbeit wird durch die Unternehmensgruppe nicht abgebildet. Für diesen Bereich arbeitet die Inotech bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit Hochschulen zusammen. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem im Januar 2023 vom internationalen Währungsfonds veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hat sich die Weltwirtschaft insgesamt stärker als erwartet abgeschwächt, und die Inflation ist so hoch wie seit mehreren Jahrzehnten nicht. Die Lebenshaltungskostenkrise, die Verschärfung der finanziellen Bedingungen in den meisten Regionen, Russlands Krieg in der Ukraine und das Wiederaufleben von COVID-19 in China haben die Wirtschaftstätigkeit stark belastet. Auf der Versorgungsseite haben nachlassende Engpässe und sinkende Transportkosten den Druck auf die Rohstoffpreise verringert, und die Energiemärkte haben sich schneller als erwartet and den Shock durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine angepasst. Insgesamt hat sich das globale Wachstum den Schätzungen des Währungsfonds zufolge von 6,2 % im Jahr 2021 auf 3,4 % im Jahr 2022 abgeschwächt. Das Wachstum in der Eurozone hat sich von 5,3 % auf 3,5 % verringert. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 trotz schwieriger Rahmenbedingungen u. a. durch starke gegenüber dem Vorjahr gewaschen. 2021 betrug das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch 2,6%. Für 2023 rechnete die Bundesregierung nur noch mit einem leichten Wachstum von 0,2 %. Für 2023 erwartete der Internationale Währungsfonds (IWF) keine globale Rezession. Es stand zwar ein weiteres schwieriges Jahr mit einer anhaltend hohen Inflationsrate bevor, jedoch waren die Arbeitsmärkte stark und damit auch der private Konsum auf einem stabilen Niveau. Mit 3,0 % wurde für 2023 ein etwas schwächeres globales Wirtschaftswachstum als in 2022 prognostiziert. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft in 2024 war von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die privaten Haushalte konsumierten zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichneten nur geringfügig neue Aufträge. Insgesamt rechnete der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 %. Im Jahr 2025 dürfte die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen. Im Verlauf des Jahres 2024 konnten der Welthandel und die globale Industrieproduktionen zunehmen. Allerdings sahen sich die exportorientierten Unternehmen mit einem scharfen Wettbewerb, steigenden Arbeitskosten und weiterhin erhöhten Energiepreisen konfrontiert. Die Teuerung in Deutschland wird sich weiter verlangsamen. Der Sachverständigenrat Wirtschaft rechnet in den Jahren 2024 und 2025 mit einer Inflationsrate von 2,2 % respektive 2,3 %. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen den weiteren Rückgang der Inflation, so dass die EZB in 2025 die Leitzinsen auf 2,75 % gesenkt hat. Die damit verbesserten Finanzierungsbedingungen für Unternehmen werden die privaten Investitionen ankurbeln. Die Zinssenkung dürfte jedoch frühestens Mitte 2025 die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stützen. Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Unsicherheitsfaktoren sind insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel sowie die unsichere Lage in Syrien. Eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnte die Energiepreise erneut ansteigen lassen. Die strukturellen Bedingungen am deutschen Arbeitsmarkt haben sich verschlechtert, da der demografische Wandel fortschreitet und die durchschnittlichen Arbeitszeiten zurückgehen. Seine Dynamik ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen: Unternehmen fällt es zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen. Die finanzpolitischen Spielräume sind im laufenden und im kommenden Jahr geringer als in den Vorjahren. Die Fiskalpolitik ist aktuell restriktiv ausgerichtet. Die zukünftige Ausgestaltung der Haushalts- und Wirtschaftspolitik ist unsicher, da sich die Bundesregierung nach den Neuwahlen im Februar erst neu bilden muss, um danach konkrete Ziele und Projekte für das Jahr 2025 beschließen zu können. Branchenbezogene Situation Diese Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung des weltweiten Automobilmarkts im Jahr 2022. Vor allem die anhaltenden Lieferkettenstörungen und Angebotsengpässe sowie die im Jahresverlauf nachlassende volkswirtschaftliche Konjunkturdynamik beeinflussten die Absatzmärkte. Der weltweite Pkw- Markt bewegte sich in diesem Umfeld nur auf Vorjahresniveau. Das regionale Bild war jedoch sehr unterschiedlich. Der europäische Markt verzeichnete im Vergleich zum bereits geringen Vorjahresvolumen einen Absatzrückgang von rund 4 %. Der US-amerikanische Markt für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, Vans und SUVs lag um etwa 8 % unter dem Vorjahresniveau. Neben anhaltenden Lieferengpässen wirkten sich auch die stark gestiegenen Zinsen dämpfend auf die Marktentwicklung aus. Die oben genannten Einflussfaktoren beeinflussten auch die Entwicklung wichtiger Absatzmärkte für Transporter. In Europa verzeichneten alle für unseren Hauptkunden relevanten Segmente des Transporter Marktes deutliche Rückgänge bei den Absatzzahlen. Die Volkswirte des Verband Deutscher Maschinen- u. Anlagenbau (VDMA) prognostizieren für den Weltmaschinenbau im Jahr 2023 ein preisbereinigtes Umsatzplus von 1 Prozent. Darüber hinaus rechnet der VDMA für das kommende Jahr weiter mit realem Produktionsrückgang von 2 Prozent. Die größten Risiken liegen nach wie vor in den Lieferketten. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau wird weiterhin durch Schwierigkeiten in den Lieferketten und durch Materialengpässe spürbar beeinträchtigt. Von einer merklichen Entspannung berichten die Firmen in der jüngsten Umfrage mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffe und Metallerzeugnisse. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Spitzenorganisation der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland, zeigt sich besorgt über die Ertragslage und die hohen Energiekosten. Anlässlich seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main am 23. Februar 2023 zog der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) eine Bilanz der Branchenentwicklung des vergangenen Jahres. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland steigerte ihre Umsätze im Jahr 2022 auf mehr als 78 Mrd. Euro. Trotz weiter gestiegener Umsätze, bereiten vielen Branchenunternehmen zurückgehende Erträge Sorge, da die gestiegenen Kosten von vielen Unternehmen nur in eingeschränktem Maße oder gar nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Der GKV fordert von der Bundesregierung Entlastungen bei den Energiekosten. Die im Dezember 2022 beschlossenen Preisbremsen für Strom und Gas helfen nach Auffassung des GKV vielen mittelständischen Betrieben nicht. Die Kostensituation in Bezug auf die Energiekosten sowie auf die Materialkosten hat sich in 2023 leicht entspannt, blieb jedoch noch immer auf einem höheren Niveau im Vergleich zu 2019. In 2024 hat sich die Kostensituation zwar nicht signifikant entspannt, jedoch bedeutend stabilisiert und somit besser planbar gemach. Für 2025 konnte die Inotech einen Dreijahresvertrag mit dem Energieversorger schließen, so dass dieser bedeutende Kostenblock stabil bleiben wird. Dennoch zeigen sich erste Konsequenzen für die deutsche Industrie wie Arbeitsplatzabbau, Kurzarbeit oder eine Verlagerung der Produktion ins Ausland. Weiterhin belasten die mangelhafte Versorgung mit Fachkräften und die Unsicherheit über künftige rechtliche Rahmenbedingungen die Wirtschaftsentwicklung der Branchen in Deutschland. Die globalen Situationen mit Wachstum in USA sowie Zurückhaltung in den westlichen EU- Ländern sowie in Asien haben nach heutigem Stand sehr geringe Auswirkungen auf das Geschäft der Inotech GmbH. Die rollierenden Planzahlen zeigen für 2025 eine weitgehend stabile bzw. leicht ansteigende Tendenz der Märkte. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war für die Inotech Kunststofftechnik GmbH das dritte Geschäftsjahr in Folge, das geprägt war von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie extrem gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Personal und Energie. Diese Faktoren waren sehr belastend für die gesamte Organisation. Insbesondere aufgrund großer Probleme in den Lieferketten stiegen die Rohstoff- und Energiekosten nochmals gegenüber 2021. Allein die Energiekosten sorgten für eine Mehrbelastung von TEUR 487 gegenüber 2021. Die Inotech Kunststofftechnik GmbH hat auf die fehlenden Produktionsaufträge mit Kurzarbeit in allen Bereichen reagieren müssen, um zum einen die laufenden Fixkosten reduzieren zu können und zum anderen die für die Neuprojekte wichtigen Fachkräfte zu halten und nicht freistellen zu müssen. Aufgrund erhöhter vertrieblicher Anstrengungen und intensiven Kundengesprächen konnten die Mehrkosten teilweise durch Preissteigerungen kompensiert werden. Einen wesentlichen Anteil am Verfehlen der Planzahlen haben vor allem die coronabedingten Rückgänge branchenübergreifend bei nahezu allen Kunden sowie der um mittlerweile 22 Monate verschobene Anlauf eines Großprojekts, den die Inotech im Jahr 2020 mit einem deutschen OEM abschließen konnte. Somit wurden die Planzahlen für 2022 deutlich verfehlt. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich um rd. TEUR 3.296 auf TEUR 30.202 (2021: TEUR 26.906). Insbesondere vor dem Hintergrund der genannten gestiegenen Kosten wurde im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.348 (2021: Jahresüberschuss TEUR 493) erwirtschaftet. Die notwendigen Betriebsmittel für die Neuprojekte wurden planmäßig beschafft und investiert, führen jedoch aufgrund der fehlenden Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge zu einer zusätzliche Kostenbelastung für die Gesellschaft bzw. erhöhten Abweichung von den Planzahlen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich von TEUR 26.906 in 2021 auf TEUR 30.202 in 2022, was neben dem Bestandsgeschäft im Wesentlichen auf Neuaufträge und Preissteigerungen zurückzuführen ist. Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2022 bei TEUR 31.323 gegenüber TEUR 29.150 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen für das Jahr 2022 TEUR 1.262 (2021: TEUR 1.536). Die Abweichung ist im Wesentlichen auf Lizenzzahlungen von Kunden zurückzuführen. Das Rohergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 9.315 und hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert von TEUR 9.952 um TEUR 637 reduziert. Der Rückgang ist unter anderem auf die um TEUR 487 deutlich höhere Energiekosten im Vergleich zu 2021 zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote als Verhältnis aus Personalaufwendungen zur Gesamtleistung beträgt 19,3% und lag auf einem besseren Niveau wie im Vorjahr (2021: 20,1 %). Im Jahr 2022 betrug der Personalaufwand TEUR 6.279 (2021: TEUR 6.182). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 477 auf TEUR 2.685. Wesentliche Positionen sind dabei die Aufwendungen für Instandhaltung und Reparaturen sowie Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Beratungskosten. Die Zinsaufwendungen von TEUR 182 bleiben auf dem Niveau des Vorjahres im Jahr 2021 mit TEUR 185. Die Erträge aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 230 sind ausschließlich auf die Auflösung der passiven latenten Steuern des Vorjahres zurückzuführen. Aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurde im Geschäftsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 480 vorgenommen. Vor diesem Hintergrund beträgt der Jahresfehlbetrag 2022 TEUR 1.348 (2021: Jahresüberschuss TEUR 493). Finanzlage Das Unternehmen verfügt über eine geordnete Finanzierungsstruktur sowie eine ausreichende Liquidität, Im Rahmen des Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr termingerecht nachkommen zu können. Die Finanzierung ist durch ausreichende KK-Linien und Förderdarlehen sichergestellt. Ebenso nutzt das Unternehmen Factoring, um ausreichend und zeitnah Liquidität zu generieren. Die Finanzierungen der Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 637 erfolgten aus den im Geschäftsjahr erwirtschafteten finanziellen Mitteln und den im Geschäftsjahr vorhandenen Barmittelbeständen. Der Finanzmittelbestand hat sich zum 31.12.2022 um TEUR 1.948 auf TEUR 19 verringert. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduziert sich zum Bilanzstichtag von TEUR 19.575 auf TEUR 18.703. Die Minderung ist im Wesentlichen auf die Reduzierung des Anlagevermögens, der Lieferungen und Leistungen sowie den liquiden Mitteln zurückzuführen. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 496 auf TEUR 5.891 vermindert. Das Umlaufvermögen nimmt einen Wert von TEUR 12.812 ein (2021: TEUR 13.188). Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorräten in Höhe von TEUR 5.658 (2021: TEUR 4.976), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 964 (2021: TEUR 1.860), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.526 (2021: TEUR 2.241) sowie sonstigen Forderungen und flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 3.606 (2021: TEUR 4.043) zusammen. Der Vorratsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 682 auf TEUR 5.658 erhöht. Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne die Leistungserbringung an verbundene Unternehmen) um TEUR 896 auf TEUR 964 verringert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich zum Stichtag von TEUR 2.076 auf TEUR 3.588 erhöht. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.054 (2021: TEUR 5.402). Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum Geschäftsjahresende 2022 damit 21,7 % (2021: 27,6 %). Die sonstigen Rückstellungen zeigen mit TEUR 514 einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 139 auf, der im Wesentlichen auf höhere Personalkostenrückstellungen und zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von 2021 auf 2022 um TEUR 499 auf TEUR 784. Die Lieferantenverbindlichkeiten, ohne Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüberüber verbundenen Unternehmen, haben sich von TEUR 2.124 auf TEUR 2.637 stichtagsbezogen erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Steuerungssystem und finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Steuerung erfolgt auf der Grundlage von laufenden Auswertungen aus der Finanzbuchhaltung, auch durch ein speziell auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmtes Warenwirtschaftsprogramm. Dieses bietet der Gesellschaft ein breites Spektrum an Auswertungen zur Überwachung und Steuerung von Aufträgen und auch zur Überwachung des Warenbestands. Um das Unternehmen schnell und effizient steuern zu können, wurden die erforderlichen Kennzahlen permanent weiterentwickelt. Dabei spielen die Diskussion von Kostenquoten wie Rohstoffeinsatz, Personaleinsatz, Energiebedarf und ähnliches eine wichtige Rolle. Abweichungen von Planzahlen werden dabei ausführlich diskutiert, Ursachen gesucht und dann generell alle Ergebnisse auf Plausibilität untersucht. Dadurch werden Fehlerquellen bei Planung oder im operativen Geschäft schnell erkannt. Als weiteres Mittel zur Unternehmenssteuerung wird neben dem Gewinn auf Unternehmensebene der Rohertrag I auf Sachgruppenebene herangezogen. Dieser ergibt sich aus dem Gesamtumsatz abzüglich Materialeinsatz. Hierzu werden die Nachkalkulationen über das ERP-System sowie die Maschinendatenerfassungen verwendet. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Inotech Kunststofftechnik GmbH spiegeln sich in folgenden Kennzahlen wider:
Investitionen Die im Geschäftsjahr 2022 getätigten Investitionen erfolgten im Wesentlichen bei den Maschinen und Anlagen im Fertigungsbereich. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen Bei den traditionellen Kunden aus dem Zulieferbereich (Automotive, Telekommunikation) konnte das Umsatz- Niveau bei den Bestandskunden in 2023 und 2024 das Planniveau nicht erreichen. Für das Geschäftsjahr 2025 sind jedoch final die Projektanläufe der OEMs geplant, was zu einem erheblichen Umsatzschub führen sollte. Ebenso sollte der Wiederanlauf der Produktion bei einem insolventen Telekommunikationskunden Ende 2024 aber vor allem in 2025 für eine Stabilisierung der Umsätze sorgen. Den geplanten Umsatzprognosen liegen die vertraglichen Basen des OEM sowie die EDI-Zahlen aus dem ERP--System zugrunde. Daneben werden die OEMs aufgrund der Wandlung hin zur E-Mobilität zahlreiche neue Bauteile benötigen, an deren Entwicklung und Produktion die Gesellschaft profitieren wird. Nach Jahren der Entwicklung wird der Modellwechsel zu Elektrofahrzeugen einen neuen Nachfrageimpuls für die Zulieferindustrie auslösen. Dies wird sich zukünftig auch auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft auswirken. Erste zusätzliche Projekte wurden zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 erfolgreich akquiriert. Eine weitere Chance sieht die Gesellschaft weiterhin im Trend hin zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Neue Werkstoffe, die wieder verwertbar sind, werden zukünftig einen höheren Stellenwert als bisher einnehmen. An diesem Punkt besteht für die Gesellschaft, wegen der guten technologischen Position der Inotech- Unternehmensgruppe bei der Entwicklung und Herstellung von Kunststoffteilen, die Chance mit nachhaltigen Produkten und Werkstoffen weitere Marktanteile zu gewinnen. Zudem basiert das Produktportfolio der Inotech- Unternehmensgruppe auf langfristigen Lieferverträgen mit unterschiedlichen Kunden der Automobilindustrie und der Elektroindustrie. Ebenso wurde im Sommer 2023 die strategische Entscheidung getroffen, wieder mit eigenen Produktentwicklungen den Kosmetikmarkt zu bedienen, nachdem man sich durch einen Exklusivitäts- und Lizenzvertrag in 2019 als Direktlieferant aus diesem Marktsegment zurückgezogen hatte. Der damit verbundene Vertrag wurde im Herbst 2024 gelöst, so dass die bereits entwickelten Produkte wieder eigenständig vertrieben werden können. In diesem Zusammenhang steht der strategische Verkauf eines Aktienpaktes im Geschäftsjahr 2024. Risiken Ein wesentliches Risiko liegt in weiter volatilen Preisen vor allem für Rohstoffe und Energie. Der von der deutschen Bundesregierung eingeschlagene Weg in der Energiepolitik birgt für die produzierenden Betriebe ein signifikantes Risiko von steigenden und nicht abschließend kalkulierbaren Kostenrisiken. Die Situation auf dem Energiemarkt scheint sich beruhigt zu haben, jedoch ist kein abschließender Trend für die kommenden Jahre zu fixieren. Aktuell zeigen erste Rohstoffproduzenten an, dass die Preise für diverse Produkte ab Mitte 2024 wieder steigen könnten. Ebenso belastet weiterhin der Krisenherd in Israel neben dem noch immer nicht gelösten Konflikt in der Ukraine die gesamtwirtschaftliche Situation. Abzuwarten bleiben aber vor allem auch die Entwicklungen nach den Präsidentschaftswahlen in den USA. Erste Entscheidungen der Regierung haben gezeigt, dass es Auswirkungen auf die europäische Industrie geben wird. Durch zusätzliche Zölle auf asiatische Produkte ergeben sich einerseits Chancen für europäische Standorte. Andererseits besteht ein erhebliches Risiko, da eine Langfristigkeit dieser Entscheidungen der US-Regierung nicht gegeben ist und deren Zollpolitik auch direkt europäische Exporte signifikant treffen kann. Insgesamt müssen mit der neuen amerikanischen Administration zukünftig erhebliche Planungsunsicherheiten in Kauf genommen werden. Ein weiteres Risiko liegt vor allem auch in der fehlenden Verfügbarkeit von qualifiziertem Fachpersonal. Die Nachfrage nach Arbeitskräften übersteigt das vorherrschende Angebot signifikant. So ist auch in diesem Bereich mit steigenden Kosten zu rechnen bis hin zu einer zunehmenden Nichtbesetzung von Facharbeiterstellen. Das Arbeitspotential aus vielen osteuropäischen Ländern ist zwischenzeitlich in großen Teilen erschöpft, da viele dieser Arbeitskräfte in ihren Heimtaländern eine adäquate Anstellung finden. Einen möglichen Ausgleich kann die Ausbildung von Immigranten sein oder auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Inwieweit diese Möglichkeiten das Fehlen der Arbeitskräfte ausgleichen kann, ist derzeit nicht abschätzbar. Beiden Möglichkeiten befinden sich am Anfang ihrer Entwicklung, so dass über einen möglichen Erfolg keine Aussage getroffen werden kann. Zu Beginn des Jahres 2025 haben viele Großunternehmen einen flächendeckenden Stellenabbau angekündigt. Ob hierdurch ein Potential für den Mittelstand entstehen könnte, kann aus heutiger Sicht noch nicht bewertet werden. Ein zusätzliches Risiko für die Gesellschaft könnte entstehen, wenn die neu entwickelten Primärpackmittel keine durchdringende Akzeptanz auf dem Kosmetikmarkt erzielen. Hierdurch würde geplanter Umsatz für 2025 sowie die Folgejahre ausbleiben und die getätigten Investitionen in Betriebsmittel, Entwicklungen und Patente keinen oder lediglich einen verminderten ROI erfahren. Prognose Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird weiterhin von Materialpreisthematik, dem Fachkräftemangel und Personalkostendruck und den hohen Energiepreisen geprägt sein. Diese Entwicklungen werden weiterhin beeinflusst vom derzeit vorherrschenden Ukraine-Krieg und der Entwicklung im Welthandel aufgrund der Zollpolitik der maßgeblichen Akteure. Die Anzeichen der Auswirkung von politischen Entwicklungen (Abkehr von Verbrennungsmotoren in der Automobilindustrie, Nachhaltigkeit von Prozessen und Verpackungen) sind im Markt verstärkt spürbar, da konkrete flächendeckende Lösungsansätze und Strategien fehlen, diese Entwicklungen aber auch neues Potential für die Gesellschaft darstellen können. Mögliche Auswirkungen auf die Inotech Kunststofftechnik GmbH können noch immer nicht vollumfänglich abgeschätzt werden, da diese Faktoren eine stark wechselhafte Rolle im Abnahmeverhalten unserer Kunden spielen. Dies führte auch zu einem sehr stark schwankenden Planungshorizont. Die Unternehmensleitung ist sich außerdem im Klaren, dass weitere Ertragsverbesserung und eine Optimierung des Fremdkapitals notwendig sind, um die zukünftigen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb zu meistern und die angestrebte Unabhängigkeit der Unternehmensgruppe weiter auszubauen. Die für die Unternehmensgruppe wichtige Automotive-Industrie in Europa steht noch immer vor der Herausforderung, die Transformation zur Elektromobilität zu schaffen. Die Ziele der OEMs, in den kommenden Jahren bis zu 100% der Fahrzeuge rein elektrisch zu betreiben, sind formuliert. Diese Transformation gelingt nach unserer Ansicht nur dann komplett, wenn die Politik der europäischen Länder nach dem Vorbild der Norweger auch konsequent diese Ziele unterstützen. Für die Märkte in den USA ist die Elektromobilität noch immer kein Kernziel. Hingegen ist Asien - und hier vor allem China - den restlichen Märkten durch klare politische Vorgaben und Förderungen um Jahre voraus. Für die Baubranche wurden seitens der Bundesregierung neue Förderungen aufgelegt, so dass die Kunden der Inotech, die Klima- und Heizsysteme fertigen, Absatzsteigerungen erfahren sollten. Der Kosmetikmarkt in Europa und hier vor allem im DACH-Bereich sieht sich vor einem großen Wandel durch die EU-weiten Gesetzgebungen im Rahmen der PPWR für Recyclingfähigkeit der Produkte selbst sowie beim Einsatz von Recyclaten bei der Herstellung von Primärpackmitteln. Dieser Prozess wird die Branche bis 2030 stark belasten und für eine starke Anpassung der Supply Chain sorgen. Die Auswirkungen aus der Regierungsbildung in der Bundesrepublik Deutschland lassen sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 basiert auf einer internen Top-Down sowie einer Bottom-Up- Analyse. Dabei wird ausgehend von einer Gesamtumsatzplanung eine Planung erstellt. Diese Planung wird ebenfalls unter zusätzlicher Berücksichtigung der erwarteten konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage und insbesondere aufgrund unseres Geschäftsmodells, den erwarteten Material- und Personalaufwendungen zu einer Gesamtprognose verdichtet. In 2023 war eine deutliche Entlastung bei den Aufwendungen ab der zweiten Jahreshälfte zu verzeichnen, die sich in 2024 fortsetzen bzw. stabilisieren sollte. Für das Jahr 2023 rechnen wir mit einem leicht positiven Jahresergebnis von rund TEUR 40. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft ein positives Ergebnis auf ähnlichem Niveau während für das Geschäftsjahr 2025 von deutlichen Ergebnissteigerungen auszugehen ist. Unternehmensfortführung Im Berichtsjahr blieben die Umsatzerlöse wie im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück, einhergehend mit Steigerungen im Aufwandsbereich. Die Kostenstruktur konnte nicht direkt an den negativen Geschäftsverlauf angepasst werden und blieb hoch. Dies führte in der Folge zu einem ungeplantem Liquiditätsbedarf im Jahr 2024, da große Aufträge sowie Zahlungseingänge aus Auslieferungen dieser Aufträge seitens der Kunden mehrmals verschoben wurden. Der Liquiditätsbedarf konnte durch den ohnehin strategisch geplanten Verkauf eines Aktienpakets im November 2024 ausgeglichen werden. Den geplanten Stabilisierungsmaßnahmen liegt eine Planung bis zum Ende des Jahres 2026 zugrunde. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit in 2025 sind die gestiegenen Umsätze gemäß Planung ausreichend. Überdies liegen der Planung insbesondere auch die wöchentlichen Forecastzahlen der Kunden zugrunde, die sich seit Wochen konstant bzw. steigend und im Plan zeigen. Die Liquiditätsplanung unterstellt, dass die Mittel aus dem operativen Geschäft sowie aus Schlussrechnungen zum Werkzeuggeschäft aus 2024 sowie die vorhandene Kontokorrentlinien die Finanzierung der Inotech in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus mindestens bis einschließlich 2026 sicherstellen wird. Die Geschäftsführung hat darüber hinaus einen Maßnahmenkatalog, der sich auf Umsatzwachstum, Kostensenkungsprogramme und Effizienzsteigerungen in den Leistungs- und Produktionsprozessen bezieht, entwickelt, der nach Ansicht der Geschäftsführung geeignet ist, um durch die Kombination dieser Maßnahmen den Fortbestand der Inotech zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Marktanteile zu gewinnen und langfristig erfolgreich zu sein. Risiken wegen eintretender Finanzierungslücken, können sich ergeben, wenn sich die angenommenen Rahmenbedingungen, die der Planung zur Überwindung der Auswirkungen der Unternehmenskrise zugrunde gelegt wurden, wesentlich ändern. Änderungen der Rahmenbedingungen können sich beispielsweise durch stark von den Planannahmen abweichende Parameter, wie Kundenumsätze und Zahlungsmittelzuflüsse, ergeben. Dem aktuellen Status zufolge steht der Gesellschaft die Möglichkeit der Liquiditätszuführung in Form von Eigen- und/oder Fremdkapital offen. Aus heutiger Sicht erscheint dies nicht erforderlich.
Nabburg, im März 2025 Harald Kausler, Geschäftsführer Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022INOTECH Kunststofftechnik GmbH Entwicklung und Fertigung von Kunststoffteilen, Nabburg
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 28. März 2025 neo
CM Audit GmbH
Mehltretter, Wirtschaftsprüfer Cramer, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Firma INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Bis zum Jahresabschluss 2021 wurden die "davon-Vermerke" teilweise in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2022 erfolgt der Ausweis der "davon-Vermerke" ausschließlich im Anhang zur besseren Darstellung und Übersichtlichkeit. Die "davon-Vermerke" für das Geschäftsjahr 2021 werden ebenfalls im Anhang vorgenommen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzmethoden Allgemeine Angaben Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HBG gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zu Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Abschreibung erfolgt nach Fertigstellung des immateriellen Vermögensgegenstands mit der voraussichtlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden im Wesentlichen retrograd durch die Vornahme von sachgerechten Abschlägen von den Verkaufspreisen ermittelt. Bei einzelnen Produktgruppen sowie bei den Werkzeugen als unfertige Erzeugnisse erfolgt die Ermittlung der Herstellungskosten anhand der tatsächlichen angefallenen Einzel- und Gemeinkosten einschließlich angemessener Kostenzuschläge. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt und gleichfalls mit ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. In den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen (Investitionszuschüsse) wurden anstelle der unmittelbaren Kürzung der Anschaffungskosten die empfangenen Investitionszuschüsse als Passivposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Gegenstände des Anlagevermögens. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, der sog. "Projected Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Es erfolgt die Saldierung mit aktiven latenten Steuern. Daneben werden aktive latente Steuern auf Teile der vorhanden Verlustvorträge gebildet und verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz beträgt 27,025 %. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz aktiver latenter Steuern in Anspruch genommen und den Überhang der aktiven Steuerlatenzen nicht angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro: Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit der Positionen bis zu einem Jahr erfolgte die Bewertung gemäß § 256a S. 2 HGB ungeachtet der Restriktionen des § 253 Abs. 1 S. 1 HGB (Anschaffungskostenprinzip) und des § 252 Abs. 1 Nr. 4 Hs. 2 HGB (Realisationsprinzip). Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (als Anlage zum Anhang). Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres betrug EUR 280.953,49 (Vorjahr: EUR 511.401,49). Es handelt sich dabei ausschließlich um Entwicklungskosten, für die vom Wahlrecht zur Aktivierung Gebrauch gemacht wurde. Aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung im Bereich der Finanzanlagen wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von EUR 480.00,00 (Vorjahr EUR 0,00) vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 57.314,48 (Vorjahr: EUR 55.645,13). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit EUR 1.313.203,42. In der Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.113.575,11 (Vorjahr EUR 1.200.567,23) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 42.694,12 (Vorjahr: EUR 425.000,00). Es wird auf die Erläuterungen unter "Vorgänge vom besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres" verwiesen. Eigenkapital Auf Grund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 965.431,49 (Vorjahr: EUR 1.100.530,49). Der Gewinnvortrag beinhaltet den Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR 4.579.937,44 sowie den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 492.685,72. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Pensionsrückstellung mit einem Abzinsungssatz von 1,78 % (10-Jahres-Durchschnitt) beträgt EUR 1.058.494,00. Mit einem Abzinsungssatz von 1,44 % (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich eine Rückstellung von EUR 1.093.234,00. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 34.740,00, der zu einer Ausschüttungssperre in dieser Höhe führt. Es wurde vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S.2 EGHGB Gebrauch gemacht, wonach der aufgrund der Neubewertung erforderliche Zuführungsbetrag über 15 Jahre angesammelt wird. Die Überdeckung beträgt zum 31.12.2022 EUR 705,00 (Vorjahr: EUR 1.057,00). Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand der vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten bzw. dem Börsenwert zum Bilanzstichtag ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken, Verpflichtungen und Wagnisse. Sie umfassen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 7.176.211,07 (Vorjahr: EUR 8.453.875,44) und betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Sicherungen bestehen aus Grundschulden (lastend auf den Grundstücken der Gesellschaft) und der Sicherungsübereignung des Warenlagers und einer Kistenwaschanlage. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 53.588,08 (Vorjahr: EUR 117.903,38). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 9.990,62 (Vorjahr EUR 25.242,06). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Bürgschaft gegenüber der Ceska Sporitelna, a.s. zu Gunsten der INOTECH CR, Tachov, in Höhe von EUR 804.000,00. Zudem bestehen Vereinbarungen aus gemeinsamen Factoring-Rahmenvereinbarungen mit einem verbundenen Unternehmen, der FWE Formen- und Werkzeugbau Eslarn GmbH. Hierfür haften die beiden Unternehmen gesamtschuldnerisch. Mitverpflichtung zu einem Bankdarlehen zu Gunsten der INOTECH Holding GmbH. Der Saldo zum 31.Dezember 2022 valutiert in Höhe von EUR 2.230.770,00. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft schloss im Jahr 2020 zur Verbesserung der Liquidität einen Vertrag mit einer. Factoring-Bank ab. Es handelt sich dabei um ein echtes Factoring mit Übernahme des Ausfallrisikos. Die von der Factoring- Bank übernommenen Forderungen werden folglich in der Bilanz nicht mehr als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 358 und aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.574. Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 110. Außerdem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (Bestellobligo) aus den verbindlichen Bestellungen für zwei Ersatzmaschinen ZHAFIR über TEUR 500 sowie weitere Bestellungen in Höhe von TEUR 20. Die Anlieferung ist im ersten Halbjahr 2023 erfolgt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 288 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 18.146,90 (Vorjahr: EUR 775,13) und Erträge aus der Auflösung des Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen in Höhe von EUR 12.482,00 (Vorjahr: EUR 12.482,00) enthalten. Personalaufwand Die Position soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beinhaltet Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 1.016,82 (Vorjahr: EUR -371,81) sowie Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 352,00 (Vorjahr: EUR 352,00). Abschreibungen Die Abschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, entfallen auf eine Wertberichtigung von Forderungen aufgrund der Insolvenz des Schuldners. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 16.654,54 (Vorjahr: EUR 4.558,61) enthalten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In der Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 16.051,89 (Vorjahr: EUR 17.740,38) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB in Höhe von EUR 26.104,82 (Vorjahr: EUR 28.769,93) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die für das Geschäftsjahr 2022 ausgewiesenen Steuern betreffen ausschließlich die Auflösung passiv latenter Steuern mit EUR 154.469,05 (Vorjahr: Zuführung EUR 78.299,12). Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind weitere Erlöse aus der Veräußerung einer Beteiligung an einer Tochterfirma in Höhe von EUR 750.000,00 (Vorjahr: EUR 750.000,00) enthalten. Die Veräußerung erfolgte bereits im Jahr 2019. Im Berichtsjahr erfolgte der Eintritt einer aufschiebenden Bedingung, welche die weitere Kaufpreiszahlung auslöste. Der Kunde Gigaset hat im September 2023 Insolvenz angemeldet. Die zum Bilanzstichtag noch offenen Forderungen in Höhe von EUR 343.750,00 wurden zur Insolvenztabelle angemeldet und entsprechend wertberichtigt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr 2022 beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind im Jahresabschluss enthalten. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt jedoch die Angabe. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 1.348.154,87. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 5.072.623,16 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 3.724.468,29, der zu verwenden ist. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.724.468,29 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20% der Anteile Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Angaben der latenten Steuersalden
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres Die im Jahr 2022 abklingende weltweite Coronavirus-Pandemie hatte ab 2023 keine signifikanten Auswirkungen mehr auf Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Der im Februar 2022 begonnenen Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte ab dem Jahr 2022 signifikant steigende Preis in allen Bereichen der Produktion und der Konsumgüter zur Folge. Die deutlich gestiegenen Inflationsraten haben signifikanten Einfluss auf die Produktionskosten, insbesondere im Bereich Personalkosten, Energie und Rohstoffe. Daneben hat sich die konjunkturelle Situation in Deutschland deutlich eingetrübt, so dass in den kommenden Jahren mit einem insgesamt schwierigerem Marktumfeld zu rechnen ist. Im Jahr 2023 hat die Gigaset AG, Bocholt die Insolvenz angemeldet. Aus den Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen musste die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 einen Forderungsbetrag in Höhe von TEUR 344 abschreiben. Unterschrift der Geschäftsführung
Nabburg, 14. März 2025 Harald Kausler Anlagespiegel zum 31. 12.2022INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg
Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2025 festgestellt. Bilanz zum 31.12.2022INOTECH Kunststofftechnik GmbH Entwicklung und Fertigung von Kunststoffteilen, NabburgAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Frischbeton, Transportbeton
Herstellung von Frischbeton, Transportbeton
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen