DWK Life Sciences GmbH
Wertheim
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Amtsgericht Mannheim, HRB 570185
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
1. Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse
Der DWK Life Sciences Konzern versorgt Labore
weltweit mit einer sehr umfangreichen Palette an Ver- und
Gebrauchsmaterialien für wissenschaftlich-analytische
und technische Anwendungen sowie Lösungen zur
Aufbewahrung und Verpackung. Der Konzern ist einer der
wenigen weltweit agierenden Hersteller von Borosilikatglas
3.3, einem besonders chemikalien- und
temperaturbeständigen Spezialglas, welches in vier
Marktsegmenten (Laborglas, Packaging Glas, Consumer Glas
und Industrieglas) vertrieben wird. Die Produkte zeichnen
sich durch eine besondere chemische Resistenz aus, welche
eine der Voraussetzungen ist für verschiedenste
Anwendungen. Die Gruppe fokussiert sich entsprechend ihrer
Werte auf Technologie, Qualität und Innovation, vor
allem im Premium-Laborglasbereich.
Die DWK Life Sciences GmbH ist in die Gesamtstrategie
der DWK Life Sciences Gruppe eingebunden und fungiert im
Konzernverbund als Service- und Vertriebsgesellschaft
hauptsächlich für die Produkte der
Tochtergesellschaften DURAN Produktions GmbH & Co. KG,
Mainz, DURAN d.d, Pula und DURAN Glastechnik GmbH & Co.
KG, Wertheim. Der Bezug der Produkte erfolgt zu
Cost-Plus-Verrechnungspreisen.
Zwischen der DWK Life Sciences GmbH und ihrer
Alleingesellschafterin, der DURAN Group Holding GmbH,
Wertheim, sowie ihrer 100%igen Tochtergesellschaft Scherf
Präzision Europa GmbH, Meiningen, besteht ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
2. Wirtschaftsbericht
a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Konjunkturelles Umfeld
Auch 2023 ist die deutsche Wirtschaft weiterhin von
den Folgen der globalen Krisen belastet. Das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war in 2023 nach
ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt ist es immer noch ein Rückgang von
0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
kam im Jahre 2023 im nach wie vor krisengeprägten
Umfeld ins Stocken. Trotz der jüngsten
Rückgänge sind die Preise auf allen
Wirtschaftsstufen nach wie vor sehr hoch und wirken
dämpfend auf die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.
Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom
tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die
deutsche Wirtschaft stagniert demnach auf einem um 0,7%
erhöhten BIP in 2023 gegenüber dem Vor-Corona
Jahre 2019.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief
auch in 2023, wie bereits in den Vorjahren in den einzelnen
Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die
Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne
Baugewerbe) ging insgesamt sehr deutlich um 2% zurück.
Entscheidend für den Rückgang waren insbesondere
eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich
Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, welches mit
85% den weitaus Größten Anteil am Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ausmacht, ist im Jahr 2023
preisbereinigt um 0,4% geschrumpft. Positiv entwickelte
sich jedoch die Automobilindustrie. Dagegen sanken die
Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven
Industriezweigen wie der Chemie - und Metallindustrie
erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung bereits in 2022
besonders stark auf gestiegene Energiepreise reagiert
hatte.
Entgegen den Vorjahren konnte der Abschwung nicht
durch gestiegene staatliche Konsumausgaben
abgeschwächt werden. Der Staat reduzierte erstmalig
seit fast 20 Jahren in 2023 seine preisbereinigten
Konsumausgaben um 1,7%. So fielen insbesondre
stützende staatliche Ausgaben, wie staatlich
finanzierte Corona Maßnahmen und Ausgleichszahlungen
für freie Bettenkapazitäten in
Krankenhäusern weg, die in den Vorjahren einer
Abschwächung der Bruttowertschöpfung
entgegenwirkten. Hinzu kam ein ebenfalls reduzierter
privater Konsum. Dieser ist preisbereinigt im Jahr 2023 um
0,8% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und
entfernt sich somit weiter vom Vorkrisenniveau des Jahres
2019 (-1,5%). Maßgeblich für den verhaltenen
privaten Konsum dürften vor allem die hohen
Verbraucherpreise sein.
Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die
schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machte
sich entsprechend auch beim Handel mit dem Ausland
bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging.
Dabei sanken die Importe preisbereinigt um 3,0%
kräftiger als die Exporte, welche preisbereinigt um
1,8% sanken. Der daraus resultierende positive
Außenbeitrag trug positiv zur Stützung des
Bruttoinlandsproduktes bei.
Die Entwicklung in Europa verlief nach einer
vorläufigen Schätzung durch das statistische Amt
der Europäischen Union (eurostat) leicht positiv. So
ist das BIP im Euroraum als auch in der EU preisbereinigt
und kalenderbereinigt um 0,5% gestiegen. Damit liegt das
Wachstum deutlich unter dem des Vorjahres. Damit ergibt
sich im Euroraum ein marginal höheres Wachstum als in
der Bundesrepublik Deutschland. Für die Vereinigten
Staaten meldet eurostat ebenfalls ein gegenüber dem
Vorjahr gestiegenes Bruttoinlandsprodukt, welches deutlich
über dem Wachstum in Europa liegt. Die Steigerungen
der einzelnen Quartale über die Vorjahres-Quartale
liegen zwischen 1,7% im ersten Quartal und 3,1% im zweiten
Quartal, wohingegen das Wachstum im Euroraum im ersten
Quartal mit 1,3% das höchste war und dann im zweiten
Quartal nur noch 0,6% betrug, um dann im dritten und
vierten Quartal mit 0% respektive 0,1% quasi auf
Vorjahresniveau zu stagnieren.
Der IWF schätzt das Wirtschaftswachstum in den
Vereinigten Staaten im Jahr 2023 auf 2,5% gegenüber
einem Wachstum des Vorjahres von 1,9%. Damit erholt sich
die US-Wirtschaft deutlich schneller als die Wirtschaft im
Euro Raum, die lediglich um 0,5% wuchs und die
Wertschöpfung in der Bundesrepublik sogar um 0,3%
geschrumpft ist.
Nach Angaben des IWF ist die Weltwirtschaft im
Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gestiegen. Dabei nimmt China
im Vergleich zum Vorjahr, mit einem Wachstum von 5,2% im
Jahr 2023 wieder eine deutliche Rolle im weltweiten
Wirtschaftswachstum ein. Diese wird noch übertrumpft
von Indien, welches mit einem Wachstum von 6,7% sehr
deutlich zum weltweiten Wirtschaftswachstum beitrug.
Branchenentwicklung
Nachdem sich zu Beginn 2023 auf Basis der Indikatoren
des Deutschen Industrieverbands für optische,
medizinische und mechatronische Technologien e.V.
(SPECTARIS) positive Wachstumsaussichten für den
Weltmarkt für Analysen-, Bio- und Labortechnik im
Vergleich zum Vorjahr abzeichneten, zeugen die
rückblickenden Marktdaten in Bezug auf die Entwicklung
des globalen Life Science-Marktes in 2023 von einem
herausfordernden Marktumfeld. Im Laufe des abgelaufenen
Geschäftsjahres stand die Geschäftsentwicklung im
Bereich der Laborprodukte unter dem Einfluss eines
branchenübergreifenden Lagerbestandsabbaus, der
aufgrund global verbesserter Produktverfügbarkeiten
unmittelbar auf eine Periode mit Bestandsaufbau in Zeiten
unsicherer Lieferketten erfolgte. Darüber hinaus
ergaben sich im Zusammenhang mit der stark gesunkenen
Relevanz der weltweiten COVID-Infektionen relevante
Veränderungen in Nachfragemustern der Endverbraucher
von Laborprodukten (insbesondere bei Endanwendern im
pharmazeutischen Bereich und im Medizinsektor) sowie bei
Produkten zur Impfstoffproduktion und -abfüllung.
Überdies wirkten sich auch makroökonomische
Rahmenbedingungen einzelner Volkswirtschaften (z.B. China)
auf den branchenweiten Geschäftsverlauf aus.
Unter Gesamtberücksichtigung dieser Faktoren
weisen die Marktdaten von Verbänden und
Marktforschungsinstituten eine rückläufige
Marktentwicklung für 2023 aus. Die Marktberichte des
Marktforschungsunternehmens Cleveland Research, das
regelmäßig die Geschäftsentwicklung von ca.
100 Zuliefererunternehmen beobachtet, zeigen für 2023
und die Life Sciences-Branche einen Umsatzrückgang von
-4,4% gegenüber Vorjahr, der vor allem von den
Nachfrageveränderungen nach der COVID-Pandemie
getrieben wird. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf
Basis der Daten der nordamerikanischen Laboratory Products
Association (LPA), in denen ein Umsatzrückgang von
-5,6% für den Markt für Laborprodukte berichtet
wird. Die Wachstumsraten variieren dabei laut LPA je nach
Produktgruppe und Endanwender-Segment (z.B. ergab sich
für Laborverbrauchsartikel ein Umsatzrückgang von
-11,0% gegenüber Vorjahr und dies in stärkerem
Maße bei Artikeln aus Kunststoff als aus Glas). Des
Weiteren werden die aufgezeigten Entwicklungen auch in den
Bilanzkennzahlen anderer zentraler Marktteilnehmer und
Wettbewerber ersichtlich, bei denen für 2023
Umsatzrückgänge teils im zweistelligen
Prozentbereich zu verzeichnen waren (z.B. Corning
Incorporated mit -11,3% ggü. Vorjahr).
Schließlich erwartet die DWK Life Sciences Gruppe auf
Basis der zeitlichen Abfolge und der Erkenntnisse zu den
genannten Einflussfaktoren eine Stabilisierung der
Branchenentwicklung im kommenden Geschäftsjahr.
b. Lage
Finanzielle Leistungsindikatoren
Die finanzielle Unternehmenssteuerung im DWK Life
Sciences-Konzern erfolgt auf der Basis eines konsistenten,
wertorientierten Kennzahlensystems. Diese
Steuerungskennzahlen dienen der Beurteilung des
wirtschaftlichen Erfolgs der operativen
Geschäftseinheiten und des Konzerns. Die konsequente
Ausrichtung an diesen Kennzahlen zielt auf die Steigerung
des Unternehmenswertes durch profitables Wachstum und
Rentabilitätsverbesserung. Bei den finanziellen
Steuerungskennzahlen (nach IFRS) liegt der Fokus des
Managements der DWK Life Sciences Gruppe auf der
kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des
Umsatzes, operativem EBITDA
[1]
sowie des Free Cash-Flow. Der Free Cash-Flow wird nur
auf Gruppenebene zur Steuerung eingesetzt.
Die Gesellschaft DWK Life Sciences GmbH ist in das
Steuerungssystem des DWK Life Sciences-Konzern integriert.
Die Steuerungsgrößen basieren auf IFRS und
können daher auf den HGB-Einzelabschluss nicht
unmittelbar angewandt werden. Zwischen IFRS und HGB
bestehen im Ansatz und in der Bewertung bei diversen
Bilanzposten Unterschiede, was die Ergebnisse in den
Perioden unterschiedlich beeinflusst. Um die Aussagekraft
zwischen Lagebericht und Jahresabschluss nicht zu
beeinträchtigen, wird eine einheitliche Basis
verwendet. Die Darstellung des Geschäftsverlaufs wird
auf Basis der HGB-Zahlen vorgenommen und es wird dabei, in
Anlehnung an den Konzern, auf die beiden
Steuerungsgrößen Umsatz und operatives Ergebnis
fokussiert. Das Gliederungsschema der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde freiwillig um diese Position
ergänzt.
Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Die Geschäftsentwicklung der DWK Life Sciences
GmbH war im Berichtsjahr durch eine leichte Umsatzreduktion
geprägt. Die Umsatzerlöse sind im
Vorjahresvergleich um insgesamt 2,4 % gesunken. Die
Segmente Laborglas und Consumer Glas waren mit merklichen
Verlusten Treiber der Entwicklung. Alle anderen Bereiche,
insbesondere Industriespezialglas, konnten dagegen den
Umsatz steigern. Die regionale Entwicklung der
Umsatzerlöse zeigt in Deutschland und Europa ein
erfreuliches Bild. Sowohl im Kernmarkt der DWK Life
Sciences GmbH - Deutschland (+4,6 %) - aber auch im Rest
Europas (+6,9 %) konnte ein Umsatzplus verzeichnet werden.
In allen anderen Regionen, insbesondere in Asien, konnte
man den Vorjahresumsatz nicht erreichen. Das im Vorjahr
erwartete merkliche Umsatzplus wurde damit deutlich
verfehlt.
Ergebnistechnisch konnte die DWK Life Sciences GmbH
mit dem Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung
des Umsatzrückgangs und der weiterhin sehr
herausfordernden Rahmenbedingungen recht zufrieden sein.
Erhöhte Personalkosten (+12 %, im Wesentlichen durch
Personalaufbau bedingt) und sonstigen betrieblichen
Aufwendungen (+9 %, im Wesentlichen aufgrund höherer
IT-, Verwaltungs-, Versicherungs- und Vertriebskosten)
werden weitestgehend durch gesunkene Materialkosten (-6 %,
Mengeneffekte und Produktmixveränderungen)
kompensiert. Insgesamt konnten die eigenen Erwartungen an
2023 (ein positives operatives Ergebnis leicht über
dem des Vorjahres) dennoch aufgrund der herausfordernden
Rahmenbedingungen ergebnisseitig nicht ganz erfüllt
werden.
Der Auftragsbestand der DWK Life Sciences GmbH betrug
zum 31.12.2023 T€ 29.739 (Vorjahr: T€ 42.274),
bei einem Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 von
T€ 83.658 (Vorjahr: T€ 124.048). Maßgeblich
für den Rückgang sind durchweg geringere
Auftragseingänge in allen Segmenten aufgrund der
marktseitig rückläufigen Nachfrage.
Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft
Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt T€
97.674. Im Geschäftsjahr 2022 wurden T€ 100.103
erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang von 2,4
%. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der
Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern dar:
| Geschäftsfeld |
2023 |
2022 |
abs. Veränd. |
rel. Veränd. |
|
T€ |
T€ |
T€ |
% |
| Laborglas |
57.928 |
62.010 |
-4.082 |
-6,6 % |
| Consumer Glas |
8.610 |
10.269 |
-1.659 |
-16,2 % |
|
Industriespezialglas |
10.376 |
8.415 |
1.961 |
23,3 % |
| Packaging |
17.852 |
16.972 |
880 |
5,2 % |
| Übrige |
2.908 |
2.437 |
471 |
19,3 % |
|
97.674 |
100.103 |
-2.429 |
-2,4 % |
Im Kernsegment
Laborglas sind die Umsatzerlöse im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 6,6 % insbesondere aufgrund der
regionalen Entwicklung in Nordamerika und Asien
zurückgegangen. Die Entwicklung in den USA wurde
getrieben durch den im Vergleich zum Vorjahr stärkeren
US-Dollar. In Asien hat ein Rückgang staatlicher
Förderungen sowie der Abbau von Lagerbeständen
bei unseren Distributoren zum Umsatzrückgang
beigetragen.
Das
Consumer-Glas Segment ist wie bereits in den
Vorjahren weiter geschrumpft. Im Jahr 2023 ist das Segment
um 16,2% zurückgegangen und in allen Regionen musste
ein entsprechender Rückgang verzeichnet werden.
Der
Industriespezialglas-Bereich bedient zum
großen Teil die Märkte in Deutschland und
Europa. Das Geschäft hat sich im Jahr 2023
insbesondere in Europa sehr positiv entwickelt und konnte
einen Zuwachs von 23,3 % verzeichnen. Das Industriesegment
wird weitestgehend vom Standort in Wertheim durch
rohrbasierte Produkte bedient.
Der strategisch wichtige Bereich
Packaging hat sich sehr erfreulich entwickelt und
konnte ein Umsatzplus von 5,2 % verbuchen. Regional zeigt
sich ein differenziertes Bild. Der positiven Entwicklung in
Europa stehen Rückgänge in USA und Asien
gegenüber. Sind diese Regionen in 2022 noch deutlich
gewachsen, ist mit dem Rückgang in 2023 eine
Normalisierung auf Vorvorjahresniveau eingetreten.
Die übrigen Umsatzerlöse betreffen im
Wesentlichen Kostenumlagen im Verbund und sind aufgrund von
Kostensteigerungen merklich angestiegen.
Der
Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich
Materialaufwand) der Gesellschaft beträgt T€
28.375 (Vorjahr: T€ 26.660). Das entspricht einer
gegenüber Vorjahr leicht verbesserten Rohgewinnmarge
(Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz) von 29,1 %
(Vorjahr: 26,6 %). Im Wesentlichen ist dies auf die
geringere Materialaufwandsquote zurückzuführen.
Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im
Verhältnis zum Umsatz) beträgt 71,0 % (Vorjahr:
73,4 %).
Die
sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe
von T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 2.014) haben sich
stabil entwickelt.
Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich bei einem
Personalaufwand von T€ 10.448 (Vorjahr: T€
9.297) eine höhere Personalaufwandsquote
(Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) von 10,7 %
(Vorjahr: 9,3 %), welche wesentlich auf den erfolgten
Personalaufbau zurückzuführen ist.
Im Berichtsjahr ergaben sich
sonstige betriebliche Aufwendungen von T€ 9.437
(Vorjahr: T€ 8.692). Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen entsprechen 9,7 % (Vorjahr: 8,7 %) im
Verhältnis zum Umsatz. Wesentliche Veränderungen
im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich bei den allgemeinen
Verwaltungskosten (T€ +244), IT-Kosten (T€ +238),
Versicherungen (T€ +174) sowie Vertriebskosten
(T€ +152).
Die
Abschreibungen im Geschäftsjahr belaufen sich
auf T€ 959 (Vorjahr: T€ 954).
Das
operative Ergebnis wird im Berichtsjahr mit T€
9.677 (Vorjahr: T€ 9.733) ausgewiesen. Der
Rückgang ist im Wesentlichen durch den
Umsatzrückgang (-2 %), den höheren
Personalaufwand (+12 %) und höhere sonstige
betriebliche Aufwendungen (+9 %) bedingt.
Im Berichtsjahr wurden Erträge aufgrund eines
Gewinnabführungsvertrags mit der Scherf Präzision
Europa GmbH in Höhe von T€ 1.424 (Vorjahr:
T€ 1.095) erzielt.
Aufgrund des bestehenden
Ergebnisabführungsvertrags mit der
Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH ergeben
sich keine Ertragssteueraufwendungen aus dem laufenden
Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr. Bei den
ausgewiesenen Ertragsteuern handelt es sich um gezahlte
Kapitalertragsteuern aus Zinserträgen sowie
Ertragssteuern für eine ausländische
Betriebsstätte. Der Jahresüberschuss für das
Geschäftsjahr beträgt vor Ergebnisabführung
T€ 9.131 (Vorjahr: T€ 8.565).
Finanzlage
Die DWK Life Sciences GmbH ist in das zentrale
Finanzmanagement der DWK Life Sciences Gruppe eingebunden.
Wesentliche Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherung
der finanziellen Unabhängigkeit und die Begrenzung von
Refinanzierungsrisiken. Zur Steuerung der
Liquiditätsrisiken im Konzern existiert ein zentrales
Liquiditätsrisikomanagement, das alle
Finanzierungsaktivitäten der DWK Life Sciences Gruppe
steuert und damit jederzeit eine ausreichende
Liquidität zur Erfüllung der
Zahlungsverpflichtungen für die Gesellschaften der DWK
Life Sciences Gruppe sicherstellt. Zugesagte Kreditlinien
wurden in der Gruppe wie im Vorjahr lediglich durch Avale
beansprucht. Am Geschäftsjahresende 2023
verfügte die DWK Life Sciences GmbH über
Zahlungsmittel in Höhe von T€ 11.276 (Vorjahr:
T€ 17.142).
Durch den Konzernverbund ist die Finanzkraft und
Liquidität der DWK Life Sciences GmbH jederzeit
sichergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt
neben den Eigenmitteln in Höhe von T€ 74.852
(Vorjahr: T€ 74.852) überwiegend durch ein
langfristiges Intercompany-Darlehen mit einem Nominalbetrag
von T€ 51.445 (Vorjahr: T€ 51.445),
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
(T€ 42.242; Vorjahr: T€ 42.011) sowie
Rückstellungen (T€ 18.759; Vorjahr: T€
18.055), von denen der größte Teil
Personalrückstellungen sind. Weiterhin nimmt die DWK
Life Sciences GmbH an einem Factoring-Programm teil,
welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird.
Das Programm hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2024
und eine Volumenhöhe von T€ 10.000. Der Rahmen
wurde zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 5.845
(Vorjahr: T€ 7.833) ausgeschöpft. Mit diesem
Programm werden die Liquidität und der
Finanzmittelfonds gestärkt sowie die
Finanzierungskanäle erweitert. Die weitere
Finanzierung erfolgt bei Bedarf über das
konzerninterne Liquiditätsmanagement durch
Bereitstellung kurzfristiger Mittel, wurde zum Stichtag
jedoch wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die
Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr mit Ausnahme des
langfristigen Darlehens eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr
und resultieren im Wesentlichen aus der operativen
Geschäftstätigkeit.
Der zahlungswirksame Finanzmittelbestand
(Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) von
T€ 11.276 hat im Jahr 2023 um T€ 5.866 abgenommen
(Vorjahr: T€ 17.142). Der
Cash-Flow aus operativer
Geschäftstätigkeit lag bei T€ 4.792
(Vorjahr: T€ 15.816) und damit um T€ 11.024 unter
dem Vorjahr, insbesondere aufgrund von Effekten bei den
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen. Der
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit reduzierte
sich im Wesentlichen bedingt durch geringere Investitionen
in das Finanzanlagevermögen auf T€ -1.366
(Vorjahr: T€ -4.098). Der
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug
T€ -9.292 (Vorjahr: T€ -8.635) und enthält
im Wesentlichen das abgeführte Ergebnis an die
Muttergesellschaft.
Insgesamt reduzierte sich der Zahlungsmittelbestand
von ursprünglich T€ 17.142 auf T€ 11.276 zum
31. Dezember 2023.
Vermögenslage
Die
langfristigen Vermögensgegenstände stiegen
bedingt durch getätigte Investitionen insbesondere in
das Finanzanlagevermögen auf T€ 153.165 (Vorjahr:
T€ 150.526). Ihr Anteil an der Bilanzsumme lag damit
bei 80,5 % (Vorjahr: 79,3 %). Die Finanzanlagen der DWK
Life Sciences GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um
T€ 3.152 gestiegen und belaufen sich auf T€
151.227 (Vorjahr: T€ 148.075). Der Anstieg
entfällt vollständig auf Folgeinvestitionen in
die 100%-Tochter Müller + Müller-Joh. GmbH + Co
KG Verpackungen aus Glas, Holzminden, zur Deckung des
Finanzmittelbedarfs insbesondere aufgrund der Investitionen
in den Aufbau der neuen Produktionshalle (Halle 4) in
Holzminden mit der Installation von 7 Produktionslinien,
die modernsten Qualitäts- und Effizienzanforderungen
entsprechen.
Im Gesellschaftsvermögen ist per 31. Dezember
2023 19,3% kurzfristig gebundenes Umlaufvermögen
enthalten (Vorjahr: 20,7%). Diese
kurzfristigen Vermögensgegenstände setzen
sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene
Unternehmen in Höhe von T€ 18.329 (Vorjahr:
T€ 14.318), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
in Höhe von T€ 3.066 (Vorjahr: T€ 3.811),
sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von
T€ 3.978 (Vorjahr: T€ 3.723) sowie liquiden
Mitteln in Höhe von T€ 11.276 (Vorjahr: T€
17.142) zusammen und unterliegen stichtagsbedingten
Schwankungen.
Das
Eigenkapital der Gesellschaft beträgt wie im
Vorjahr T€ 74.852, sein Anteil an der Bilanzsumme
beträgt unverändert 39,4 %. Unverändert
besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der
Muttergesellschaft.
Weiterhin haben sich auf der Passivseite die
Pensionsrückstellungen (T€ 13.839) im
Wesentlichen bedingt durch die Aufzinsung und
Zuführung der Rückstellung um T€ 433
gegenüber dem Vorjahr (T€ 13.406) erhöht.
Insgesamt hat sich die Bilanzsumme im
Berichtszeitraum im Wesentlichen bedingt durch die
Investitionen in das Finanzanlagevermögen, höhere
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und höhere
Pensionsrückstellungen bei einem reduzierten
Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr leicht
erhöht.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Mitarbeiter
Die DWK Life Sciences GmbH beschäftigte am 31.
Dezember 2023 insgesamt 85 (Vorjahr: 75) Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter (davon: 85 Angestellte, keine Aushilfe;
Vorjahr: 75 Angestellte, keine Aushilfe). Im Vergleich zum
Zeitpunkt 31. Dezember 2022 erhöhte sich damit die
Gesamtzahl der Mitarbeiter um 10 Personen.
Die Gesellschaften der DWK Life Sciences Gruppe
fördern ihre Mitarbeiter durch zielgerichtete
Weiterbildungsmaßnahmen. Es werden sowohl fachliche
als auch persönliche Schulungen zur Weiterentwicklung
der Mitarbeiter und damit zum Erhalt der
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
durchgeführt.
Leistungsorientierte Vergütungssysteme haben
sich bei der Förderung und Bindung von
Führungskräften und Mitarbeitern aus dem
mittleren Management bewährt.
Im Rahmen der gruppenweiten ESG-Aktivitäten
haben wir zur Messung der Sicherheitsperformance des
Unternehmens den TRIR
[2]
als nicht finanzielle Kennzahl festgelegt. Dieser
beträgt im Geschäftsjahr 2,95 für den
Konzern. Alle Einheiten arbeiten mit
Arbeitsschutzmaßnahmen und Schulungen an der
Einhaltung des Ziels.
Im Jahr 2023 hat die DWK im Rahmen unser
ESG-Aktivitäten entschlossen sich dem Rating von
EcoVadis anzuschließen. EcoVadis unterstützt die
DWK dabei, ESG-Risiken und Compliance zu managen,
Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und positiven Impact
durch Verbesserungen der Nachhaltigkeitsleistung ihres
Unternehmens und ihrer Wertschöpfungskette zu
steigern.
Umwelt
Der sparsame Einsatz von Ressourcen (z.B. Energie und
Rohstoffe) hat in der DWK Life Sciences Gruppe einen hohen
Stellenwert. Dadurch wird einerseits ein wichtiger Beitrag
zum Umweltschutz geleistet, der gleichzeitig positive
Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit zur Folge hat. Auch
im Jahr 2023 sind Investitionen getätigt worden, zum
Beispiel am Standort Wertheim in eine Photovoltaikanlage.
Die DWK Life Sciences Gruppe hat ein unternehmensweites OPS
System (Operations Performance System) etabliert, welches
Umwelt-, Sicherheits- und auch Gesundheitsthemen in
regelmäßigen Audits erörtert und
Verbesserungen initiiert. Die strikte Einhaltung von
EU-Richtlinien gehört auch in Nicht-EU-Staaten zu den
Grundsätzen der Unternehmensgruppe.
Kunden- und Lieferantenbeziehung
Der vertrauensvolle und partnerschaftliche Umgang mit
Kunden und Lieferanten gehört zu den wichtigsten
Grundsätzen der DWK Life Sciences Gruppe. Dabei hat
die Einhaltung von vertraglichen Vereinbarungen wie z.B.
Liefer- und Zahlungsbedingungen eine sehr hohe
Priorität. Wesentliche Geschäftsbeziehungen sind
über langjährige Lieferverträge abgesichert,
die im beiderseitigen Interesse Liefer- und
Planungssicherheit gewährleisten.
3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
a. Prognosebericht
Nach Einschätzungen des IWF wird für das
Jahr 2024 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1%
prognostiziert. Dies entspricht dem erzielten Wachstum in
2023. Damit bleibt die Prognose auch in 2024 unter dem
historischen Durchschnitt der Jahre 2020 - 2019 von 3,8%,
allerdings bei erhöhten Zentralbank Zinssätzen
zur Bekämpfung der Inflation und Reduktion
Fiscal-politischer Unterstützung sowie geringeren
zugrundeliegenden Produktivitätssteigerungen. Durch
anhaltenden Inflationsabbau und kontinuierliches Wachstum
scheint das globale Risko gut ausgeglichen.
Der Konzern geht in seiner Planung, unter
Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen
insbesondere des anhaltenden Krieges in der Ukraine und
anderer geo-politischer Krisen von keinen weiteren
substanziellen adversen Auswirkungen aus. Im Gegenteil
rechnen wir aufgrund von wieder funktionsfähigen
Lieferketten und sich stabilisierender, teilweise sinkender
Energiepreise mit positiven Auswirkungen auf die
Produktions- und Geschäftstätigkeit.
Die Wachstumsprognose für die USA für 2024
wird von dem IWF auf 1,5% prognostiziert. Damit liegt der
neue Forecast mit 0,5 Prozentpunkten über der Prognose
des Vorjahres, aber schwächt sich im Vergleich zum
Wachstum 2023 leicht um 0,1 Prozentpunkte ab. Dies wird
unter anderem durch den verzögernden Effekt der
strengeren Geldpolitik sowie mit einer Abschwächung
des Arbeitsmarktes begründet. Hinzukommt der
statistische Effekt einer sich schneller als prognostiziert
erholenden US-Wirtschaft in 2023.
Die erwartete Entwicklung in den Entwicklungs- und
Schwellenländern trägt weiterein deutlich zu dem
Wachstum der Weltwirtschaft bei. Ihre Wirtschaftsleistung
wird für 2024 mit 4,1% auf dem Niveau von 2023
eingeschätzt und für 2025 moderat steigend mit
4,2% eingeschätzt. Damit bestätigt der IWF im
Wesentlichen seine Prognose des Vorjahres. Im Wesentlichen
wird die Prognose beeinflusst durch eine sich
manifestierende deutliche Verlangsamung des Wachstums in
China, wo die Wachstumsprognose für 2024 mit 4,6%
leicht unter dem Niveau von 2023 liegt und eine weitere
Verlangsamung wird mit 4,1% für 2025 prognostiziert.
Deutlich positiver ist die Wachstumsprognose für
Indien mit 6,5% für 2024 und für 2025. Der
Ausblick für Lateinamerika wird mit 1,9% im Jahr 2024,
respektive 2,5% im Jahr 2025 eher moderat prognostiziert.
Für die Eurozone scheint die Talsohle Ende 2023
durchschritten. Der IWF erwartet (wie im Vorjahr) ein
Wachstum von 0,5%. Für 2024 prognostiziert der IWF ein
Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 0,9% und eine
deutliche Steigerung auf 1,7% Wachstum für 2025.
In Bezug auf die Wachstumsprognose der Branche
für Life Sciences Produkte geht die DWK Life Sciences
Gruppe grundsätzlich von einer Verbesserung der
Marktsituation aus. Diese Einschätzung basiert unter
anderem auf den Marktkennzahlen des amerikanischen Verbands
für Laborprodukte (Laboratory Products Association,
LPA) hinsichtlich der Entwicklung des weltweiten
Geschäfts mit Laborbedarf, für das in 2024 eine
Rückkehr zu positiven Wachstumsraten erwartet wird.
Demnach liegen zwar für die Geschäftsentwicklung
bestehende Risiken vor (wie regionale Krisen z. B. im
Mittleren Osten oder die Wahlen in den USA),
grundsätzlich wird jedoch im Laufe von 2024 eine
Rückkehr zu bewährten Kaufverhalten und
Nachfragemustern erwartet. Auch basierend auf den
Marktinformationen von Cleveland Research überwiegen
beim Ausblick auf die Umsatzentwicklung die positiven
Wachstumstreiber. Demnach wird mit einem
Gesamtjahreswachstum von +1,9% gerechnet, das sich im
vierten Quartal 2024 bis zu +4,3% gegenüber dem
Vorjahr steigern soll. Neben einer generellen
branchenweiten Implementation von Preissteigerungen werden
speziell für Laborverbrauchsartikel Umsatzsteigerungen
im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet, da die
globale Aufbringung von Fördermitteln sowie
staatlichen Investitionen in F&E das Marktwachstum
positiv treiben. Auch in den Ergebnissen aus Befragungen
der LPA-Mitglieder zu den erwarteten Budgetentwicklungen in
2024 spiegeln sich die genannten positiven
Wachstumserwartungen wider. Hier zeigt sich in den
durchschnittlichen erwarteten Steigerungsraten für
Labor-Consumables, dass die für 2024 erwarteten
Budgetsteigerungen bei durchschnittlich ca. +6,6% liegen,
wobei das Wachstum nach Auskunft der Befragten insbesondere
von den medizinischen und biopharmazeutischen Sektoren
getrieben wird.
Für den Bereich der Pharma-Primärpackmittel
geht die DWK Life Sciences Gruppe mittelfristig weiterhin
von positiven Effekten des Wachstums in den wichtigsten
Therapiegebieten aus. Marktdaten (z. B. von IQVIA) zeigen,
dass Therapiegebiete mit hohem Bedarf an injizierbaren
Arzneimitteln überproportionale Wachstumsraten
aufweisen (z. B. Onkologie, Immunologie, Diabetes) - mit
unmittelbaren positiven Volumeneffekten auf die Nachfrage
nach Verpackungslösungen aus Borosilikatglas.
Basierend auf den vorliegenden Marktdaten wird das
Gesamtwachstum insbesondere von Entwicklungsländern
getrieben, in denen bislang noch kein flächendeckender
und vollständiger Zugriff zu medizinischer
Infrastruktur gegeben ist (z. B. China, Indien). Risiken in
der zukünftigen Geschäftsentwicklung sieht die
DWK Life Sciences Gruppe in der Übergangszeit zum
normalen Marktwachstum und zu etablierten Nachfragemustern,
in der es im Rahmen des Bestandsabbaus temporär zu
Überkapazitäten und einem erhöhten
Preiswettbewerb am Markt kommen kann.
Die DWK Life Sciences GmbH plant für 2024 ein
Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.
Insbesondere im Packaging-Bereich wird mit deutlichen
Wachstumsimpulsen gerechnet. Hier wird insbesondere
erwartet, dass sich das Private Lable Chrom Vial
Geschäft und eine verbesserte Performance mit
großvolumigen Flaschen vertrieben durch unsere
mittelgroßen Händler positiv entwickeln.
Für das Geschäftsfeld Consumer Glass erwartet die
DWK Life Sciences GmbH eine deutliche Steigerung im oberen
einstelligen Bereich. Im Industrie-Bereich wird mit einem
leicht rückläufigen Umsatz gerechnet, da hier die
Kapazitäten beinahe vollständig ausgelastet sind.
Die erwartete Umsatzentwicklung und entsprechende
Produkt-Mix Effekte werden sich auf das operative Ergebnis
auswirken. Es wird erwartet, dass durch den Umsatzanstieg
und aufgrund von Effizienzverbesserungen in der Produktion
bei den produzierenden Tochtergesellschaften trotz
Kostensteigerungen im indirekten Bereich sowie im
Personalbereich ein operatives Ergebnis über dem
Niveau des Jahres 2023 erzielt wird.
Es wird von einer guten Auftragslage und Auslastung
bei den produzierenden Tochtergesellschaften ausgegangen.
Insgesamt wird für 2024 mit einem positiven operativen
Ergebnis leicht über dem des Vorjahres gerechnet.
b. Risikobericht
Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit Chancen
und Risiken verbunden. Als weltweit agierender Konzern ist
die DWK Life Sciences Gruppe einer Vielzahl von Risiken
ausgesetzt. Risiko wird in der DWK Life Sciences Gruppe
definiert als die Gefahr des Nicht-Erreichens von
unternehmerischen Zielen bzw. des
Nicht-Umsetzen-Könnens von Strategien. Chancen
unternehmerischen Handelns werden ergriffen, wenn sich aus
den zugrundeliegenden Tätigkeiten ein positiver
Beitrag zum Unternehmenswert der DWK Life Sciences GmbH
ergibt.
Risikomanagement
Das Risikomanagement der DWK Life Sciences Gruppe
soll die Gefahr des Nicht-Erreichens von unternehmerischen
Zielen und Strategien bewerten und, wenn möglich,
Handlungsalternativen aufzeigen sowie unternehmerische
Chancen bewerten und entwickeln. Die Gesamtverantwortung
für das Risikomanagement trägt die
Geschäftsführung der DWK Life Sciences Gruppe.
Das operative Risikomanagement liegt hauptsächlich bei
der kaufmännischen Leitung. Sie identifiziert und
bewertet im Rahmen des monatlichen Berichtsprozesses
systematisch die entsprechenden Chancen und Risiken der DWK
Life Sciences Gruppe und erstattet hierüber Bericht an
die Geschäftsführung und an den Beirat der DWK
Life Sciences Gruppe. Letzterem gehören auch Vertreter
des Gesellschafterkreises an. Die DWK Life Sciences GmbH
ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns integriert.
Die nachfolgend dargestellten Chancen und Risiken werden
aus dem gruppenweiten System abgeleitet und gelten
entsprechend für die Gesellschaft.
Risiken
Absatzmarkt
In Russland und der Ukraine wurden in 2023 keine
Umsätze realisiert. Wir sehen in einer möglichen
Ausweitung des Kriegs Russlands gegen die Ukraine verbunden
mit einer entsprechenden Ausweitung sanktionierter
Länder ein geringes Absatzmarktrisiko.
Als mittleres Risiko für die zukünftige
Geschäftsentwicklung im Laborgeschäft stellt sich
einerseits die Frage, inwieweit die Märkte Asiens und
andere Exportmärkte (Naher Osten, Südamerika)
nachhaltig wachsen werden und andererseits wie sich die
zukünftige Entwicklung des Euros im Verhältnis zu
den Währungen in Absatzmärkten darstellt.
Ein hohes Risiko sieht die DWK Life Sciences Gruppe
in den Auswirkungen lokaler Konflikte und Krisen (zum
Beispiel Angriffe der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im
Roten Meer) auf die Lieferketten, Frachtrouten und
Frachtkosten des Konzerns. Ein höherer administrativer
Aufwand und verlängerte Lieferzeiten hätten einen
negativen Einfluss auf das Konzernergebnis. Die DWK Life
Sciences Gruppe begegnet diesem Risiko durch lokale
Bevorratung relevanter Produkte (z. B. Lager für in
Deutschland gefertigte DURAN Produkte in China),
vorausschauende Planung und Flexibilität in Bezug auf
Transportmittel- und -wege.
Im Hinblick auf die anstehenden US-Wahlen könnte
sich kurzfristig ein entsprechendes Absatzrisiko in den USA
ergeben, in der Gestalt, dass es vor der Wahl und in der
unmittelbaren Übergangszeit mögliche
Haushaltseinschränkungen in Form von Ausgabenstopps
bzw. niedrigere staatliche Investition geben kann. Aber
auch grundsätzlich die Industrie aufgrund der
ungewissen politischen Zukunft erstmal Forschungs- und
Entwicklungsausgaben einfriert, bis die neuen politischen
Rahmenbedingungen sich manifestiert haben.
Ein weiteres Risko durch einen neuen Präsidenten
in den USA, könnten wie bereits in der Vergangenheit
gezeigt ein wieder steigender US-Protektionismus werden in
Form von "America First" - Strafzöllen und
Einfuhrbeschränkungen, was unsere Exporte in die USA
entsprechend beinträchtigen würde.
Ein mittleres Risko sehen wir in den während der
Corona Pandemie mit starker staatlicher Unterstützung
aufgebauten Produktionskapazitäten im Bereich der
Vial-Fertigung weltweit. Durch das Ende der umfangreichen
Impfkampagnen sowie dem daraus bedingten Sonderbedarf, muss
sich der Markt zunächst wieder regulieren. Hieraus
entstehen Preisrisiken, welchen die DWK Life Sciences
Gruppe unter anderem durch den Einsatz modernster Maschinen
sowie geeigneter Maßnahmen zur Steigerung der
Effizienz entgegenwirkt.
Für das oftmals preissensitive Consumer
Glass-Geschäft sind insbesondere für den Export
in die USA und nach Asien - die Entwicklung der
Energiekosten in Deutschland sowie die Entwicklung des
Euros im Verhältnis zum US-Dollar als Risikofaktoren
zu nennen. Der Absatz im Consumer-Glass Geschäft birgt
für die DWK Life Sciences Gruppe ein mittleres Risiko,
hat aber auch durch den Projektcharakter immer Potential zu
positiven Beiträgen aufgrund der
Produktionsqualität und dem Marktauftritt mit "Made in
Germany".
Das Industrie-Geschäft wird zum
größten Teil in westeuropäischen
Märkten realisiert. Deshalb ist hier kein Risiko
aufgrund der Wechselkursentwicklung des Euros zu erwarten.
Da die von der DWK Life Sciences Gruppe hergestellten
Produkte im Wesentlichen Komponenten für von den
Kunden hergestellten Investitionsgüter sind, ist
eine hohe Abhängigkeit von der allgemeinen
Konjunkturlage und der Nachfrage nach
Investitionsgütern immanent. Auf Grund des geringen
Anteils am Konzernergebnis ergibt sich hieraus ein geringes
Risiko für die DWK Life Sciences Gruppe.
Finanzrisiken
Da die Beteiligungsunternehmen der DWK Life Sciences
Gruppe weltweit tätig sind, sind sie im Rahmen ihrer
Geschäftstätigkeit Wechselkursrisiken ausgesetzt.
Wechselkursrisiken beziehen sich im Wesentlichen auf
den US-Dollar, wobei üblicherweise
Zahlungsverpflichtungen durch entsprechende
Zahlungseingänge in der jeweiligen Währung
abgedeckt sind (Natural Hedging).
Die überwiegend variabel verzinslichen
Finanzschulden sind Zinsänderungsrisiken ausgesetzt.
Falls notwendig, begegnet die DWK Life Sciences Gruppe
diesen durch den Einsatz von Zins-Caps. Daneben beurteilt
die DWK Life Sciences Gruppe in regelmäßigen
Abständen, ob und inwieweit der Einsatz vergleichbarer
Instrumente zur Risikominimierung stattfinden soll. Ein
umsichtiges Konzern-Liquiditätsmanagement zur
Reduzierung von Liquiditätsrisiken beinhaltet zudem
die Bestandssicherung von flüssigen Mitteln sowie die
Verfügbarkeit ausreichender Kreditlinien.
Der Konzern sieht im Ausfall von Forderungen ein
geringes Risiko. Historisch betrachtet verzeichnet die DWK
Life Sciences Gruppe sehr geringe Forderungsausfälle.
Diese könnten jedoch durch verschlechterte
wirtschaftliche Rahmenbedingungen steigen. Die DWK Life
Sciences Gruppe begegnet dem Risiko durch sorgfältige
Bonitätsprüfungen sowie echtem Factoring.
Für die DWK Life Sciences Gruppe birgt die
Veränderung von Wechselkursen sowie die
Veränderung der Zinsen ein mittleres Risiko. Alle
weiteren Finanzrisiken stellen geringe Risiken dar.
Beschaffungsmarkt
Die Leistungsfähigkeit der DWK Life Sciences
Gruppe hängt von einer zuverlässigen und
effektiven Steuerung der Beschaffungsmarktseite ab. Neben
möglichen Lieferengpässen der Zulieferer
unterliegen insbesondere die Energie- und Rohstoffpreise
teils erheblichen Marktschwankungen. Preissteigerungen
können gravierende Auswirkungen auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage haben. Diesem hohen Risiko
begegnet die DWK Life Sciences Gruppe unter anderem durch
langfristige Lieferverträge, durch die Erhöhung
von Verkaufspreisen und weiteren Maßnahmen zur
Kompensation der gestiegenen Kosten.
Ein weiteres Beschaffungsmarktrisiko stellt die
Abhängigkeit vom weltweiten Frachtverkehr dar.
Insbesondere in Bezug auf die potenzielle Ausweitung
lokaler Konflikte und Krisen besteht ein hohes Risiko
für den Konzern durch gestörte Lieferketten,
längere Transitzeiten und höhere Frachtraten. Die
DWK Life Sciences Gruppe begegnet diesem Risiko durch
Bevorratung relevanter Produkte und entsprechend
angepassten Sourcing Strategien.
Personal
Die DWK Life Sciences Gruppe sieht in der
Verfügbarkeit geeigneten Personals ein mittleres
Risiko. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie eine
ausgewogene Gehaltspolitik dienen dazu, dem Risiko des
Fachkräftemangels zu begegnen.
Sonstige Risiken
Sonstige Risiken, die den Fortbestand des
Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung
wesentlich beeinträchtigen, sind für die
Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar.
c. Chancenbericht
Da Nachhaltigkeit im Rahmen der ESG-Anstrengungen
insbesondere bei unseren großen Kunden immer
stärker im Fokus ist, bieten sich für die DWK
Life Sciences Gruppe eine große Chance in der
Erfüllung dieser Anforderungen. Die DWK bietet ein
durchgängiges ESG-Programm, hat in Bezug auf die
Verteilung der Produktionsstandorte die Möglichkeit
"local for local" anzubieten, und ist in Sachen Compliance
und Governance jederzeit auskunftsbereit, damit die Kunden
auch ihre ESG Ziele erreichen können.
Eine weitere große Chance könnte sich bei
einer weiteren Stabilisierung bzw. Abschwächung der
Inflation in USA und in Europa durch entsprechende
Zinssenkungen der entsprechenden Zentralbanken ergeben.
Dies würde sich unmittelbar positiv auf unsere
Finanzierungskosten auswirken und mittelbar sicherlich auch
die Konjunktur entsprechend positiv beeinflussen.
Mit Blick auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine
erwartet die DWK Life Sciences Gruppe mittel- bis
langfristig eine Entspannung der Energie- und
Rohmaterialpreise, insbesondere sofern diese stark von den
Energiepreisen abhängig sind (wie beispielsweise
Glasrohr). Nachdem die im Vorjahr vielseits befürchtet
Mangellage auf dem Energiemarkt durch die
Erschließung neuer Energiequellen und Transportwege
abgewendet werden konnte, erwarten wir von der Beruhigung
des Marktes weiter positive Impulse. Hieraus resultiert
für DWK Life Sciences Gruppe eine mittlere Chance.
Der erhöhte Bedarf an Glasrohr in bestimmten
Qualitäten hat sich normalisiert und die erwartete
Entspannung der Liefersituation hat sich eingestellt. Die
DWK Life Sciences Gruppe hat hierfür
Liefervereinbarungen abgeschlossen und erwartet für
2024 weitere Entspannung und mögliche
Einsparpotenziale, die durch verstärkte
Einkaufsaktivitäten realisiert werden sollen.
Eine mittlere Chance bietet sich der DWK Life
Sciences Gruppe vor allem durch die Realisierung von
Wachstumspotenzialen unter den Markennamen DURAN®,
WHEATON® und KIMBLE®, durch die Entwicklung von
Produktinnovationen und durch geographische Expansion. Alle
drei Marken genießen ein hervorragendes Image in den
globalen Märkten. Zudem werden weitere
Einsparpotenziale bei den laufenden Kosten gesehen.
Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten bei
der Müller+Müller-Joh. GmbH & Co. KG,
verbunden mit der Tatsache, dass die Gruppe nunmehr
Produktionskapazitäten in Deutschland, USA und UK hat,
hat die DWK Life Sciences Gruppe nun einen verbesserten
Zugang zu Pharma Kunden. Dies stellt für den Konzern
eine sehr große Chance dar. Die hervorragende
Reputation von Müller+Müller-Joh. GmbH & Co.
KG ermöglicht der DWK Life Sciences Gruppe, diese
Kunden mit unseren Produktionsmöglichkeiten in USA
oder auch England vertraut zu machen und zusätzliche
Aufträge zu generieren. Darüber hinaus erlaubt
die interne Produktionsoptimierung mit Verlagerungen von
non-Pharma Fläschchen und pharma-zertifizierte
Fläschchen innerhalb der Gruppe die Standorte besser
auszulasten und die Profitabilität zu erhöhen. Am
Markt sind derzeit, wie im Risikobericht erwähnt, als
Folge der mit staatlicher Unterstützung aufgebauten
Produktionskapazitäten in Verbindung mit dem Ende des
pandemiebedingten Sonderbedarf erheblichen
Produktionskapazitäten im Bereich der Pharma-Vial
Fertigung vorhanden. Allerdings erlaubt dies den Kunden nun
auch Lieferanten zu wechseln. Insbesondere Wettbewerber der
DWK Life Sciences Gruppe, die während der Pandemie
stark auf das COVID-Geschäft gesetzt haben und andere
Kunden nicht, zögerlich, oder nur teilweise bedient
haben, könnten nun Kunden verlieren. Darin sieht die
DWK Life Sciences Gruppe eine mittlere Chance.
Weitere Wachstumspotenziale werden aus den
Aktivitäten im Bereich der Laborverbrauchsartikel aus
Kunststoff erwartet. Ein Ausbau des Portfolios im
Plastikbereich ist Teil der strategischen Ausrichtung.
Neben Portfolioerweiterungen und Produktentwicklungen
beobachtet die DWK Life Sciences Gruppe kontinuierlich den
Markt hinsichtlich möglicher strategischer
Partnerschaften mit Zuliefern oder potenziellen
Akquisitionszielen, die das aktuelle Portfolio sinnvoll
erweitern und abrunden könnten.
Die DWK Life Sciences Gruppe wird auch in Zukunft an
der Buy-and-Build-Strategie arbeiten und Unternehmen, die
das Portfolio erweitern oder ergänzen in die Gruppe
integrieren. Das betrifft auf der einen Seite
Ergänzungen in regionaler Sicht (Ausbau der
Präsenz in Asien), ebenso wird die DWK Life Sciences
Gruppe weiterhin Konsolidierungsmöglichkeiten nutzen.
Kauf und Integration von Lieferanten oder Wettbewerbern mit
speziellen Fertigungstechnologien und Servicefunktionen
werden fortlaufend geprüft und mit den
Eigentümern diskutiert. Es ist klare Zielsetzung des
Unternehmens, diese großen Chancen zu ergreifen, um
das Unternehmenswachstum abzusichern und die
Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.
d. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen
Auf der Basis der aktuellen Steuerungs- und
Überwachungssysteme sieht die
Geschäftsführung derzeit keine Risiken, die den
Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen
Entwicklung wesentlich beeinträchtigen. Mit dem
planmäßig wachsenden Geschäftsvolumen
steigen auch die absatz- und beschaffungsmarktbezogenen
Einzelrisiken. Es erfolgt hierzu innerhalb der DWK Life
Sciences Gruppe eine regelmäßige
Überwachung und Kommunikation von Chancen und Risiken.
1 Die zur Steuerung herangezogene
maßgebliche Management Finanzkennzahl im Konzern ist
das EBITDA operative und berücksichtigt im
Wesentlichen keine einmaligen Aufwendungen und Erträge
aus Integrations- und Synergieprojekten
2 Total Recordable Incident Rate berechnet als
Quotient aus der Anzahl berichtspflichtiger Unfälle
und Krankheiten mit Arbeitszeitausfall*200.000 und der
Gesamtanzahl geleisteter Stunden der Arbeitnehmer
Wertheim, 5. April 2024
DWK
Life Sciences GmbH Die Geschäftsführung
Armin
Reiche
Michele
Mora
Bernhard
Scherer
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| 1.
Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen |
989.311 |
1.289.297 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
0 |
0 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen |
196.998 |
330.158 |
|
1.186.309 |
1.619.455 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Grundstücke und Bauten |
571.878 |
609.877 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
24.806 |
9.053 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
155.061 |
212.588 |
|
751.745 |
831.518 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
137.306.439 |
134.806.439 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
13.920.747 |
13.268.541 |
|
151.227.186 |
148.074.980 |
|
153.165.240 |
150.525.953 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
3.066.008 |
3.811.496 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
18.329.078 |
14.318.317 |
| 3.
Sonstige Vermögensgegenstände |
3.978.296 |
3.722.530 |
|
25.373.382 |
21.852.343 |
| II.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
11.275.824 |
17.141.887 |
|
36.649.206 |
38.994.230 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
368.863 |
339.062 |
|
190.183.309 |
189.859.245 |
Passiva
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
5.267.400 |
5.267.400 |
| II.
Kapitalrücklage |
69.584.529 |
69.584.529 |
|
74.851.929 |
74.851.929 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
13.839.049 |
13.406.296 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
377.000 |
377.000 |
| 3.
Sonstige Rückstellungen |
4.542.739 |
4.271.915 |
|
18.758.788 |
18.055.211 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
399.344 |
720.158 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
814.980 |
796.843 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
93.687.059 |
93.455.542 |
| 4.
Sonstige Verbindlichkeiten |
536.594 |
614.177 |
| davon
aus Steuern |
143.289 |
140.174 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
29.601 |
5.141 |
|
95.437.977 |
95.586.720 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.134.615 |
1.365.385 |
|
190.183.309 |
189.859.245 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
01.01.2023
bis
31.12.2023 |
01.01.2022
bis
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| 1.
Umsatzerlöse |
97.674.402 |
100.102.917 |
| 2.
Andere aktivierte Eigenleistungen |
103.800 |
0 |
| 3.
Sonstige betriebliche Erträge |
2.042.208 |
2.014.347 |
| 4.
Materialaufwand |
|
|
a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
-68.248.714 |
-72.565.188 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-1.051.046 |
-877.295 |
|
-69.299.760 |
-73.442.483 |
| 5.
Personalaufwand |
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
-8.499.396 |
-7.326.959 |
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung
und für Unterstützung |
-1.948.574 |
-1.969.570 |
|
-10.447.970 |
-9.296.529 |
6.
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und
Sachanlagen |
-958.952 |
-954.089 |
| 7.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-9.436.728 |
-8.691.595 |
| 8.
Operatives Ergebnis |
9.677.000 |
9.732.568 |
| 9.
Erträge aus
Ergebnisabführungsverträgen |
1.424.370 |
1.094.557 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Erträge |
809.734 |
627.990 |
| 11.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-2.581.136 |
-2.849.579 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-165.878 |
-6.762 |
| 13.
Ergebnis nach Steuern |
9.164.090 |
8.598.774 |
| 14.
Sonstige Steuern |
-32.658 |
-33.322 |
| 15.
Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn |
-9.131.432 |
-8.565.452 |
| 16.
Jahresüberschuss |
0 |
0 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023
I. Allgemeines
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wertheim und ist
beim Amtsgericht Mannheim, HRB 570185 eingetragen.
Der Abschluss der Gesellschaft ist nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große
Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften
des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine
große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267
Abs. 3 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt.
Mit der Alleingesellschafterin Duran Group Holding
GmbH, Wertheim, sowie der 100%igen Tochter Scherf
Präzision Europa GmbH, Meiningen, besteht ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Im Interesse einer besseren Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die
Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und
Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang
aufgeführt. Die Gliederung der GuV wurde um den Posten
"Operatives Ergebnis" erweitert.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind
gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer
entsprechend linear (3 bis 15 Jahre) abgeschrieben. Soweit
die beizulegenden Werte einzelner immaterieller
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich
außerplanmäßige Abschreibungen bei
voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Sachanlagen
Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und
außerplanmäßige Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter
Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
linear. Beim Zugang beweglicher Anlagegüter wird die
Abschreibung im ersten Jahr monatsgenau ab dem Monat der
Herstellung bzw. Anschaffung vorgenommen.
Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen
Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauern zugrunde:
| Grundstücke und
Bauten |
5 bis 50 Jahre |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
3 bis 20 Jahre |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3 bis 18 Jahre |
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die
steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG
angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen
Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer
selbständigen Nutzung fähig sind, werden im
Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage
in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die
Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut
€ 800 nicht übersteigen.
Finanzanlagen
Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen
Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren
beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe
für die Abschreibungen werden entsprechende
Zuschreibungen vorgenommen.
Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw.
mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert
angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch
individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt;
uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für
das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine
Pauschalwertberichtigung gebildet. Diese wurde im
Berichtsjahr unverändert in Höhe von 1 % des um
die Einzelwertberichtigungen und Umsatzsteuer berichtigten
Forderungsbestands gebildet.
Rückdeckungsversicherungsansprüche werden
mit den fortgeführten Anschaffungskosten zum
Bilanzstichtag bewertet.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zu
Nennwerten.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind
Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit
sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem
Zeitpunkt darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Mit der Einführung eines neuen Modells der
betrieblichen Altersversorgung "VO2000" hat die
Gesellschaft im Geschäftsjahr 1999/2000 die Bewertung
ihrer
Pensionsverpflichtungen (inklusive der
Rückstellung aus Tarifrente) umgestellt. Danach
erfolgt die Bilanzierung der Pensionsrückstellungen
für handelsbilanzielle Zwecke für
Versorgungsfälle seit dem 1. Januar 2011 mit dem
Anwartschaftsbarwert der zum Stichtag erdienten Rente. Die
Bewertung der Pensionsverpflichtungen für
Versorgungsfälle, die vor dem 1. Januar 2011
eingetreten sind, erfolgt nach der projizierten
Einmalbeitragsmethode. Bei der versicherungsmathematischen
Berechnung wurden folgende Parameter gem. § 253 Abs. 2
HGB verwendet:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Rechnungszins für
Altersversorgungsverpflichtungen |
1,83 % |
1,78 % |
| Fluktuationsrate |
2,00 % |
2,00 % |
| Rententrend
(Tarifrente) |
1,00 % |
1,00 % |
| Rententrend
(Direktzusage) |
2,25 % |
2,25 % |
| Gehaltssteigerung |
3,00 % |
3,00 % |
Es kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus
Heubeck sowie der durchschnittliche Marktzins der
vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer
angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt
(Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen)
zur Anwendung.
Als Bewertungsmethode für die
Jubiläumsrückstellungen wurde die
projizierte Einmalbeitragsmethode verwendet.
Grundlegend für die Bewertung ist die
periodengerechte Zuordnung von Versorgungsleistungen
während des Dienstleistungsverhältnisses und die
versicherungsmathematischen Annahmen, mit deren Hilfe der
Barwert dieser Leistungen mit dem nach § 253 Abs. 2 S.
1 HS 2 HGB durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen
sieben Geschäftsjahre berechnet wird. Die
versicherungsmathematischen Annahmen spiegeln den Zeitwert
von Zahlungsabflüssen (Rechnungszinsfuß 1,75 %;
Vorjahr 1,44 %) und die Wahrscheinlichkeit von Zahlungen
(Annahmen über Sterblichkeit, Fluktuation und
vorzeitige Pensionierung) wider.
Da für die Jubiläumsleistungen ein
gleichmäßiges Erdienen vom Firmeneintritt bis
zur Fälligkeit des Dienstjubiläums angenommen
werden kann, erfolgte die Zuordnung der
Jubiläumsleistungen zu den Perioden des aktiven
Dienstes grundsätzlich ratierlich über die gesamt
erwartete jeweilige Jubiläumsdienstzeit der
Mitarbeiter.
Die Fluktuation wurde mit durchschnittlich 2,0 % und
die Dynamik der anrechenbaren Bezüge mit 3,0 %
angenommen. Als Rechengrundlage dienten dabei die
Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und sind so
bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen
Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die
Rückstellungen sind grundsätzlich einzeln
bewertet und enthalten Preis- und Kostensteigerungen.
Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen
sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen
Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
bilanziert.
Währungsumrechnung
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in
fremder Währung erfolgt bei den kurzfristigen
Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem
Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.
Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger
wurden entsprechend § 256a S. 2 HGB das
Realisations- und das Imparitätsprinzip nicht
angewendet.
Latente Steuern
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den
Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der
Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in
späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.
Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die
bestehenden steuerlichen Verlustvorträge gebildet,
soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine
Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive
latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines
Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag
wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1
Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten
der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang
dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände
wurden planmäßig um die Abschreibungen
vermindert. Der Abschreibungsdauer des Firmenwerts liegt
ein Lebenszyklus der im Rahmen der Gründung der DWK
Life Sciences GmbH erworbenen Technologien von mehr als 20
Jahren zugrunde. Anhaltspunkt hierfür sind auch die
Mindestlaufzeiten der zugehörigen Patente und
Geschäfts- und Besorgungsverträge mit der Schott
AG. Aus Vorsichtsgründen wurde ein Abschlag von 5
Jahren vorgenommen und dem Firmenwert eine
planmäßige Abschreibung über 15 Jahren
zugrunde gelegt.
In der Berichtsperiode sind Investitionen in
immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe
von insgesamt T€ 410 (Vorjahr: T€ 366)
zugegangen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den
Erwerb von Lizenzen und entgeltlich erworbene Software.
Sachanlagen
In der Berichtsperiode wurden
Sachanlageninvestitionen in Höhe von insgesamt T€
38 (Vorjahr: T€ 40) erfasst.
Finanzanlagen
In der Berichtsperiode sind Investitionen in
Finanzanlagen in Höhe von insgesamt T€ 3.152
(Vorjahr: T€ 5.415) zugegangen. Diese teilen sich auf
in Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von
T€ 2.500 (Vorjahr: T€ 204) sowie Ausleihungen an
verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 652
(Vorjahr: T€ 5.211).
Die Anteile an verbundenen Unternehmen der DWK Life
Sciences GmbH umfassen folgende Beteiligungswerte:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
T€ |
T€ |
| DWK Life Sciences Ltd.,
Stoke |
21.081 |
21.081 |
| DURAN Produktions GmbH
& Co. KG, Mainz |
4.446 |
4.446 |
| DURAN d.d., Pula |
3.612 |
3.612 |
| DURAN Produktions
Verwaltungs GmbH, Wertheim |
25 |
25 |
| DURAN Glastechnik GmbH
& Co. KG, Wertheim |
3.972 |
3.972 |
| DURAN Glastechnik
Verwaltungs GmbH, Wertheim |
25 |
25 |
| Scherf Präzision
Europa GmbH, Meiningen |
11.132 |
11.132 |
| DURAN Inc.,
Millville |
72.589 |
72.589 |
| DWK Life Sciences
(Shanghai) Co. Ltd (德未康),
Shanghai |
661 |
661 |
| Müller +
Müller-Joh. GmbH + Co. KG Verpackungen aus Glas,
Holzminden |
19.729 |
17.229 |
| Müller GmbH,
Holzminden |
34 |
34 |
|
137.306 |
134.806 |
Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen
werden langfristig gewährte Darlehen zum Nominalwert
in Höhe von T€ 13.921 (Vorjahr: T€ 13.269)
bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren aus:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
T€ |
T€ |
| Finanzverkehr |
13.034 |
9.322 |
| Darlehen |
3.425 |
3.356 |
| Forderungen aus
Gewinnabführungsverträgen |
1.424 |
1.095 |
| Steuerliche Organschaft
- Umsatzsteuer |
125 |
455 |
| Lieferungs- und
Leistungsverkehr |
321 |
90 |
|
18.329 |
14.318 |
Forderungen gegen die Alleingesellschafterin DURAN
Group Holding GmbH bestehen in Höhe von T€ 13.159
(Vorjahr: T€ 9.777) und betreffen Forderungen aus dem
Finanzverkehr sowie aus umsatzsteuerlicher Organschaft.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten im Wesentlichen eine Forderung aus Factoring in
Höhe von T€ 2.603 (Vorjahr: T€ 2.975). Das
Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der
Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur. Die
DWK Life Sciences GmbH hat im Rahmen dieser Vereinbarung
zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von insgesamt T€ 8.448
(Vorjahr: T€ 10.808) an den Factoring-Partner
veräußert. Das Factoring-Programm hat eine
Laufzeit bis zum 30. September 2024 und eine
Volumenhöhe von T€ 10.000. Der Rahmen wurde zum
Bilanzstichtag somit in Höhe von T€ 5.845
(Vorjahr: T€ 7.833) ausgeschöpft.
Eigenkapital
Das Eigenkapital wird zum 31. Dezember 2023 mit
T€ 74.852 (Vorjahr T€ 74.852) ausgewiesen.
Das im Handelsregister eingetragene und voll
eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 5.267.
Der Jahresüberschuss wird gemäß
Gewinnabführungsvertrag in voller Höhe an die
DURAN Group Holding GmbH abgeführt.
Rückstellungen
Die Entwicklung der Rückstellungen im
Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar:
|
31.12.
2022 |
BilMoG
Anpassung |
Inanspruch-
nahme |
Auf-
lösung |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
13.406 |
86 |
362 |
0 |
|
Steuerrückstellungen |
377 |
0 |
0 |
0 |
| Sonstige
Rückstellungen |
4.272 |
0 |
3.833 |
300 |
|
18.055 |
86 |
4.195 |
300 |
|
Auf-
zinsung |
Zu-
führung |
31.12.
2023 |
|
T€ |
T€ |
T€ |
| Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
108 |
601 |
13.839 |
|
Steuerrückstellungen |
0 |
0 |
377 |
| Sonstige
Rückstellungen |
-3 |
4.407 |
4.543 |
|
105 |
5.008 |
18.759 |
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB,
der sich aufgrund des Unterschiedes der Berechnung der
Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz aus den vergangenen zehn anstelle von sieben
Geschäftsjahren ergibt, beträgt zum 31. Dezember
2023 T€ 210. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer
Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6
Satz 2 HGB.
Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden
Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen
gemäß BilMoG war zum 1. Januar 2010 eine
Zuführung zu den Pensionsrückstellungen
erforderlich. Diese betrug insgesamt T€ 1.750. Die
Gesellschaft hat entschieden, den Betrag entsprechend Art.
67 Abs. 1 S. 1 EGHGB bis zum 31. Dezember 2024 in jedem
Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel
anzusammeln. Im Geschäftsjahr wird ein Betrag in
Höhe von T€ 86 zugeführt und unter den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Ein
Teilbetrag in Höhe von T€ 461 wurde im Rahmen der
Ausgliederung der DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG auf
diese übertragen. Zum Abschlussstichtag beläuft
sich die Unterdeckung aus der im Zuge des BilMoG
geänderten Bewertung bei den
Pensionsrückstellungen auf T€ 86 (Vorjahr:
T€ 172).
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von
T€ 4.543 (Vorjahr: T€ 4.272) enthalten
Personalrückstellungen in Höhe von T€ 1.609
(Vorjahr: T€ 1.612), welche im Wesentlichen
Verpflichtungen aus variabler Vergütung,
Arbeitszeitkonten und Urlaubsansprüchen enthalten. Des
Weiteren sind in den sonstigen Rückstellungen im
Wesentlichen Bonusrückstellungen für Kunden in
Höhe von T€ 1.692 (Vorjahr: T€ 1.762),
Rückstellungen für drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 406
(Vorjahr: T€ 256) und Rückstellungen für
ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 485
(Vorjahr: T€ 270) enthalten.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen resultieren aus:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
T€ |
T€ |
| Darlehen |
51.445 |
51.445 |
| Lieferungs- und
Leistungsverkehr |
32.653 |
32.988 |
|
Gewinnabführung |
9.131 |
8.565 |
| Ausstehende Einlage DWK
Life Sciences (Shanghai) Co., Ltd. |
458 |
458 |
|
93.687 |
93.456 |
Gegenüber der Alleingesellschafterin DURAN Group
Holding GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von
T€ 60.577 (Vorjahr: T€ 60.011), welche aus dem
abzuführenden Gewinn aufgrund eines
Ergebnisabführungsvertrags sowie einem Darlehen nebst
aufgelaufenen Zinsen resultieren.
Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten u. a.
kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 209
(Vorjahr: T€ 113), Verbindlichkeiten aus Lohn- und
Kirchensteuer in Höhe von T€ 143 (Vorjahr:
T€ 140) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der
Unterstützungskasse e.V. der Betriebsangehörigen
der Firma DWK Life Sciences GmbH, Wertheim, in Höhe
von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5).
Die Restlaufzeiten der
Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
| 2023 |
Bis zu
einem Jahr |
Mehr
als ein Jahr |
|
T€ |
T€ |
| Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
399 |
0 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
815 |
0 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
42.242 |
51.445 |
| (davon gegenüber
der Alleingesellschafterin) |
(9.131) |
(51.445) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
537 |
4 |
|
43.898 |
51.449 |
| 2022 |
Bis zu
einem Jahr |
Mehr
als ein Jahr |
|
T€ |
T€ |
| Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
720 |
0 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
797 |
0 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
42.010 |
51.445 |
| (davon gegenüber
der Alleingesellschafterin) |
(8.565) |
(51.445) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
610 |
5 |
|
44.137 |
51.450 |
Wie im Vorjahr bestehen keine wesentlichen
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als
fünf Jahren.
Umsatzerlöse
Der Umsatz wurde mit Glasprodukten erzielt und
gliedert sich wie folgt auf:
Gliederung nach Geschäftsfeldern:
| Geschäftsfeld |
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Laborglas |
57.928 |
62.010 |
| Consumer Glas |
8.610 |
10.269 |
|
Industriespezialglas |
10.376 |
8.415 |
| Packaging |
17.852 |
16.972 |
| Sonstige |
2.908 |
2.437 |
|
97.674 |
100.103 |
Geographische Gliederung:
| Region |
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Deutschland |
38.974 |
37.269 |
| Europa ohne
Deutschland |
28.124 |
26.312 |
| Asien |
17.628 |
22.690 |
| Amerika |
8.605 |
9.264 |
| Sonstige |
4.343 |
4.568 |
|
97.674 |
100.103 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen weiterbelastete IT-Kosten in Höhe von
T€ 1.342 (Vorjahr: T€ 1.133), periodenfremde
Erträge in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€
183) aus der Auflösung von Rückstellungen,
Währungsgewinne in Höhe von T€ 251 (Vorjahr:
T€ 483) sowie verrechnete Sachleistungen an
Arbeitnehmer in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€
132).
Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für
Altersversorgung von T€ 620 (Vorjahr: T€ 914)
enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich
wie folgt zusammen:
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| IT-Kosten |
1.952 |
1.714 |
| Beratungskosten |
1.609 |
1.644 |
| Verwaltungskosten |
1.087 |
843 |
| Versicherungen |
846 |
672 |
| Miet- und
Pachtkosten |
654 |
518 |
| Reisekosten |
649 |
586 |
| Vertriebskosten |
622 |
470 |
| Werbeaufwendungen |
484 |
583 |
| Personalnebenkosten |
426 |
333 |
| Provisionen |
379 |
479 |
|
Währungsverluste |
300 |
296 |
| Bankgebühren |
135 |
142 |
| Aufwendungen nach Art.
67 1+2 EGHGB |
86 |
86 |
| Marken- und
Designkosten |
84 |
100 |
|
Jahresabschlusskosten |
80 |
51 |
| Instandhaltung |
18 |
175 |
| Übrige |
25 |
1 |
|
9.436 |
8.693 |
Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht
angefallen.
Erträge aus
Ergebnisabführungsverträgen
Erträge aus
Ergebnisabführungsverträgen stammen wie im
Vorjahr in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.
Zinsergebnis
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Zinserträge von
verbundenen Unternehmen |
810 |
628 |
| Summe
Zinserträge |
810 |
628 |
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Zinsaufwendungen an
verbundene Unternehmen |
2.315 |
2.315 |
| Aufzinsung Pensionen und
sonstige langfristige Rückstellungen |
105 |
464 |
| Aufwendungen für
Bereitstellungsprovisionen |
51 |
33 |
| Factoring-Zinsen |
109 |
37 |
| Summe
Zinsaufwendungen |
2.580 |
2.849 |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Aufgrund der gewerbe- und
körperschaftsteuerlichen Organschaft mit der
Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH weist die
Gesellschaft für das Berichtsjahr keinen
Ertragssteueraufwand aus. Von einer möglichen
Steuerumlage der Alleingesellschafterin auf die
Gesellschaft wurde abgesehen. Bei den in der Gewinn- und
Verlustrechnung ausgewiesenen Ertragssteuern handelt es
sich nur um die gezahlten Kapitalertragsteuern aus
Zinserträgen.
IV. Sonstige Angaben
Konzernverhältnisse
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
DURAN Life Science Holding GmbH, Wertheim, einbezogen, die
den Konzernabschluss für alle in den kleinsten
Konsolidierungskreis der DWK Gruppe einbezogenen
Unternehmen aufstellt. Die Gesellschaft und ihre
Tochtergesellschaften sind durch den Einbezug von der
Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und
Konzernlageberichts befreit. Die DURAN Life Science Holding
GmbH erstellt ihren Konzernabschluss nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS). Der Konzernabschluss
ist beim Amtsgericht Mannheim unter der
Handelsregisternummer HRB 721292 erhältlich und wird
im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Daneben wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss
der Muttergesellschaft der DURAN Life Science Holding GmbH
der OEP Life Science Coöperatief U.A., Amsterdam,
Niederlande einbezogen, die den Konzernabschluss für
den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der
Konzernabschluss der OEP Life Science Coöperatief
U.A., Amsterdam, Niederlande ist am Sitz dieser
Gesellschaft in Amsterdam bzw. online über die
niederländische Handelskammer erhältlich.
Verbundene Unternehmen sind alle in den Konzernabschluss
der Muttergesellschaft einzubeziehenden Unternehmen.
Anteilsbesitz
Der Anteilsbesitz der DWK Life Sciences GmbH zum 31.
Dezember 2023 wird im Folgenden dargestellt:
| Lfd |
Firma und Sitz der
Gesellschaft |
|
Währung |
|
| 1 |
DURAN Glastechnik
Verwaltungs GmbH |
Wertheim/
Deutschland |
EUR |
* |
| 2 |
DURAN Glastechnik GmbH
& Co. KG |
Wertheim/
Deutschland |
EUR |
* |
| 3 |
DURAN Produktions
Verwaltungs GmbH |
Wertheim/
Deutschland |
EUR |
* |
| 4 |
DURAN Produktions GmbH
& Co. KG |
Mainz/ Deutschland |
EUR |
* |
| 5 |
DURAN d.d. |
Pula/Croatia |
EUR |
** |
| 6 |
DWK Life Sciences
Ltd. |
Stoke/England |
GBP |
** |
| 7 |
Scherf Präzision
Europa GmbH |
Meiningen/
Deutschland |
EUR |
* |
| 8 |
DWK Life Sciences
(Shanghai) Co.,Ltd. |
Shanghai/China |
CNY |
** |
| 9 |
Müller+Müller-Joh. GmbH + Co. KG |
Holzminden/
Deutschland |
EUR |
** |
| 10 |
Müller GmbH |
Holzminden/
Deutschland |
EUR |
** |
| 11 |
DURAN Inc. |
Millville/USA |
USD |
** |
| 12 |
DWK Life Sciences
LLC |
Millville/USA |
USD |
** |
| 13 |
DWK Life Sciences S. De.
R L. DE C.V. |
Querétaro/Mexiko |
MXN |
** |
| 14 |
DWK Life Sciences
Closure Systems LLC |
Vineland, USA |
USD |
** |
| 15 |
Kimble Kontes LLC |
Rockwood/USA |
USD |
** |
| 16 |
DWK Life Sciences
(Beijing) Co., Ltd. |
Peking/China |
CNY |
** |
| Lfd |
Firma |
Ergebnis
GJ 2023
in Tausend |
Eigenkapital
31.12.2023
in Tausend |
Gehalten von |
Anteil (%) |
| 1 |
DURAN Glastechnik
Verwaltungs GmbH |
0 |
22 |
direkt |
100,0 % |
| 2 |
DURAN Glastechnik GmbH
& Co. KG |
-6 |
151 |
direkt |
100,0 % |
| 3 |
DURAN Produktions
Verwaltungs GmbH |
0 |
70 |
direkt |
100,0 % |
| 4 |
DURAN Produktions GmbH
& Co. KG |
-516 |
183 |
direkt |
100,0 % |
| 5 |
DURAN d.d. |
17.046 |
42.258 |
direkt |
100,0 % |
| 6 |
DWK Life Sciences
Ltd. |
342 |
12.365 |
direkt |
100,0 % |
| 7 |
Scherf Präzision
Europa GmbH |
1.424 |
5.613 |
direkt |
100,0 % |
| 8 |
DWK Life Sciences
(Shanghai) Co.,Ltd. |
1.231 |
10.214 |
direkt |
100,0% |
| 9 |
Müller+Müller-Joh. GmbH + Co. KG |
-2.145 |
15.826 |
direkt |
100,0 % |
| 10 |
Müller GmbH |
5 |
43 |
direkt |
100,0 % |
| 11 |
DURAN Inc. |
2.006 |
87.888 |
direkt |
100,0 % |
| 12 |
DWK Life Sciences
LLC |
10.335 |
192.487 |
11 |
100,0 % |
| 13 |
DWK Life Sciences S. De.
R L. DE C.V. |
11.850 |
180.536 |
12 |
100,0 % |
| 14 |
DWK Life Sciences
Closure Systems LLC |
-1.181 |
2.687 |
12 |
100,0 % |
| 15 |
Kimble Kontes LLC |
65 |
18.823 |
12 |
100,0 % |
| 16 |
DWK Life Sciences
(Beijing) Co., Ltd. |
-9.585 |
-15.094 |
15 |
70,0 % |
* HGB-Eigenkapital bzw. -Ergebnis vor
Ergebnisabführung/Verlustübernahme bzw.
Gutschrift/Verrechnung auf
Kapitalkonto/Verlustvortragskonto
** Werte beziehen sich auf die für Zwecke des
Konzernabschlusses der Duran Life Sciences Holding GmbH
aufgestellten IFRS-Konzernberichtspakete in lokaler
Währung. Die Wechselkurse zum EURO stellen sich zum
31.12.2023 wie folgt dar: USD 1,10500; GBP 0,86905, MXN
18,72310; CNY 7,85090.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| 2023 |
|
Bis zu
einem Jahr |
1 - 5 Jahre |
Mehr
als 5 Jahre |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| Finanzielle
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und
Leasingverträgen |
857 |
362 |
496 |
0 |
| Bestellobligo |
100 |
100 |
0 |
0 |
|
957 |
462 |
496 |
0 |
2022 |
|
Bis zu
einem Jahr |
1 - 5 Jahre |
Mehr
als 5 Jahre |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| Finanzielle
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und
Leasingverträgen |
811 |
347 |
462 |
2 |
| Bestellobligo |
56 |
56 |
0 |
0 |
|
867 |
403 |
462 |
2 |
Daneben wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023
schwebende Geschäfte in Höhe von T€ 491
(Vorjahr: T€ 586) nicht bilanziert, da im Rahmen von
gegenseitigen auf Leistungsaustausch gerichteten
Verträgen die vorgesehenen Leistungen und
Gegenleistungen noch von keiner Seite erfüllt wurden.
Haftungsverhältnisse
Die Eventualverbindlichkeiten enthalten den
Schuldenbeitritt der Gesellschaft als Gesamtschuldner zu
dem am 21. März 2017 zwischen der DURAN Life Science
Holding GmbH, der DURAN Group Holding GmbH sowie weiteren
Tochterunternehmen und den Konsortialbanken abgeschlossenen
Kreditvertrag, welcher am 2. März 2023 modifiziert und
verlängert wurde bis zum 31. Mai 2026. Der
Gesamtbetrag der hier aufgeführten Kredite
beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf T€ 240.902
(Vorjahr: T€ 244.794). Mit einer Inanspruchnahme ist
aufgrund der aktuellen Geschäftslage und der
bestehenden Unternehmensplanungen der Gesellschaften nicht
zu rechnen.
Anzahl der Mitarbeiter
Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im
Jahresdurchschnitt 85 (Vorjahr: 76), davon waren wie im
Vorjahr keine gewerblichen Mitarbeiter, 85 (Vorjahr: 75)
Angestellte und keine Aushilfe (Vorjahr: 1)
beschäftigt.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angabe erfolgt befreiend im Konzernabschluss der
Konzernobergesellschaft.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer:
| ― |
Armin Reiche, Kreuzwertheim,
Dipl.-Wirtschaftsingenieur (CEO)
|
| ― |
Bernhard Scherer, Markdorf,
Dipl.-Kaufmann (CFO)
|
| ― |
Michele Mora, Montechiarugolo,
Italien, (CBO)
|
Da drei Geschäftsführer Bezüge von der
Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286
Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.
Gewinnabführung
Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des
bestehenden Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrages an die DURAN Group Holding
GmbH, Wertheim, abgeführt. Eine entsprechende
Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist
erfasst.
Nachtragsbericht
Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf
den Jahresabschluss verweisen wir auf die Angaben im
Lagebericht.
Wertheim, 5. April 2024
DWK
Life Sciences GmbH Die Geschäftsführung
Armin
Reiche
Michele
Mora
Bernhard
Scherer
Entwicklung
des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
|
Anschaffungskosten |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Umbuchung |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| 1.
Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen |
6.160.158 |
213.412 |
330.158 |
-142.719 |
6.561.009 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
841.652 |
0 |
0 |
0 |
841.652 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen |
330.158 |
196.998 |
-330.158 |
0 |
196.998 |
|
7.331.968 |
410.410 |
0 |
-142.719 |
7.599.659 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke und Bauten |
5.834.178 |
10.139 |
0 |
0 |
5.844.317 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
5.101.001 |
19.271 |
0 |
-86.415 |
5.033.857 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- |
|
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
1.952.781 |
8.351 |
0 |
-57.310 |
1.903.822 |
|
12.887.960 |
37.761 |
0 |
-143.725 |
12.781.996 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
134.806.439 |
0 |
2.500.000 |
0 |
137.306.439 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
13.268.541 |
3.152.206 |
-2.500.000 |
0 |
13.920.747 |
|
148.074.980 |
3.152.206 |
0 |
0 |
151.227.186 |
|
168.294.908 |
3.600.377 |
0 |
-286.444 |
171.608.841 |
|
Abschreibungen |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| 1.
Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen |
4.870.861 |
843.556 |
-142.719 |
5.571.698 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
841.652 |
0 |
0 |
841.652 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
5.712.513 |
843.556 |
-142.719 |
6.413.350 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke und Bauten |
5.224.301 |
48.138 |
0 |
5.272.439 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
5.091.948 |
3.518 |
-86.415 |
5.009.051 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- |
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
1.740.193 |
63.740 |
-55.172 |
1.748.761 |
|
12.056.442 |
115.396 |
-141.587 |
12.030.251 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
0 |
0 |
0 |
0 |
|
17.768.955 |
958.952 |
-284.306 |
18.443.601 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| 1.
Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen |
989.311 |
1.289.297 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
0 |
0 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen |
196.998 |
330.158 |
|
1.186.309 |
1.619.455 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Grundstücke und Bauten |
571.878 |
609.877 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
24.806 |
9.053 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- |
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
155.061 |
212.588 |
|
751.745 |
831.518 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
137.306.439 |
134.806.439 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
13.920.747 |
13.268.541 |
|
151.227.186 |
148.074.980 |
|
153.165.240 |
150.525.953 |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die DWK Life Sciences GmbH, Wertheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der DWK Life Sciences
GmbH, Wertheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWK Life
Sciences GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und
Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung
des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche
falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die
Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten
Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte
Bild von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten
Angaben abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung
sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5.
April 2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Höfter,
Wirtschaftsprüfer
Pollak,
Wirtschaftsprüfer
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5.
April 2024 festgestellt.
|