Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 570185
Vorher
SCHOTT Duran GmbHDURAN Group GmbH
Eingetragen
29.1.1985
Branche
Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen GlaswarenGroßhandel mit FlachglasHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Glaserzeugnissen, Laborglasprodukten und Laborprodukten aller Art sowie von Halbfabrikaten für die einschlägige weiterverarbeitende Glasindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michele Mora
seit 4.11.2021
Geschäftsführer
Andreas Dr. Potzner
seit 10.3.2021
Prokura
Stefan Bächle
seit 22.8.2019
Prokura
Bernhard Scherer
seit 4.9.2015
Geschäftsführer
Stefan Fischer
seit 27.12.2007
Prokura
Armin Heinz Reiche
seit 16.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Duran Group Holding GmbH
Germany
5.267.400 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DWK Life Sciences GmbH

Wertheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Mannheim, HRB 570185

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse

Der DWK Life Sciences Konzern versorgt Labore weltweit mit einer sehr umfangreichen Palette an Ver- und Gebrauchsmaterialien für wissenschaftlich-analytische und technische Anwendungen sowie Lösungen zur Aufbewahrung und Verpackung. Der Konzern ist einer der wenigen weltweit agierenden Hersteller von Borosilikatglas 3.3, einem besonders chemikalien- und temperaturbeständigen Spezialglas, welches in vier Marktsegmenten (Laborglas, Packaging Glas, Consumer Glas und Industrieglas) vertrieben wird. Die Produkte zeichnen sich durch eine besondere chemische Resistenz aus, welche eine der Voraussetzungen ist für verschiedenste Anwendungen. Die Gruppe fokussiert sich entsprechend ihrer Werte auf Technologie, Qualität und Innovation, vor allem im Premium-Laborglasbereich.

Die DWK Life Sciences GmbH ist in die Gesamtstrategie der DWK Life Sciences Gruppe eingebunden und fungiert im Konzernverbund als Service- und Vertriebsgesellschaft hauptsächlich für die Produkte der Tochtergesellschaften DURAN Produktions GmbH & Co. KG, Mainz, DURAN d.d, Pula und DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG, Wertheim. Der Bezug der Produkte erfolgt zu Cost-Plus-Verrechnungspreisen.

Zwischen der DWK Life Sciences GmbH und ihrer Alleingesellschafterin, der DURAN Group Holding GmbH, Wertheim, sowie ihrer 100%igen Tochtergesellschaft Scherf Präzision Europa GmbH, Meiningen, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Konjunkturelles Umfeld

Auch 2023 ist die deutsche Wirtschaft weiterhin von den Folgen der globalen Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war in 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt ist es immer noch ein Rückgang von 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahre 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der jüngsten Rückgänge sind die Preise auf allen Wirtschaftsstufen nach wie vor sehr hoch und wirken dämpfend auf die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die deutsche Wirtschaft stagniert demnach auf einem um 0,7% erhöhten BIP in 2023 gegenüber dem Vor-Corona Jahre 2019.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief auch in 2023, wie bereits in den Vorjahren in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt sehr deutlich um 2% zurück. Entscheidend für den Rückgang waren insbesondere eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, welches mit 85% den weitaus Größten Anteil am Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,4% geschrumpft. Positiv entwickelte sich jedoch die Automobilindustrie. Dagegen sanken die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie - und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung bereits in 2022 besonders stark auf gestiegene Energiepreise reagiert hatte.

Entgegen den Vorjahren konnte der Abschwung nicht durch gestiegene staatliche Konsumausgaben abgeschwächt werden. Der Staat reduzierte erstmalig seit fast 20 Jahren in 2023 seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7%. So fielen insbesondre stützende staatliche Ausgaben, wie staatlich finanzierte Corona Maßnahmen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern weg, die in den Vorjahren einer Abschwächung der Bruttowertschöpfung entgegenwirkten. Hinzu kam ein ebenfalls reduzierter privater Konsum. Dieser ist preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und entfernt sich somit weiter vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5%). Maßgeblich für den verhaltenen privaten Konsum dürften vor allem die hohen Verbraucherpreise sein.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machte sich entsprechend auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe preisbereinigt um 3,0% kräftiger als die Exporte, welche preisbereinigt um 1,8% sanken. Der daraus resultierende positive Außenbeitrag trug positiv zur Stützung des Bruttoinlandsproduktes bei.

Die Entwicklung in Europa verlief nach einer vorläufigen Schätzung durch das statistische Amt der Europäischen Union (eurostat) leicht positiv. So ist das BIP im Euroraum als auch in der EU preisbereinigt und kalenderbereinigt um 0,5% gestiegen. Damit liegt das Wachstum deutlich unter dem des Vorjahres. Damit ergibt sich im Euroraum ein marginal höheres Wachstum als in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Vereinigten Staaten meldet eurostat ebenfalls ein gegenüber dem Vorjahr gestiegenes Bruttoinlandsprodukt, welches deutlich über dem Wachstum in Europa liegt. Die Steigerungen der einzelnen Quartale über die Vorjahres-Quartale liegen zwischen 1,7% im ersten Quartal und 3,1% im zweiten Quartal, wohingegen das Wachstum im Euroraum im ersten Quartal mit 1,3% das höchste war und dann im zweiten Quartal nur noch 0,6% betrug, um dann im dritten und vierten Quartal mit 0% respektive 0,1% quasi auf Vorjahresniveau zu stagnieren.

Der IWF schätzt das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten im Jahr 2023 auf 2,5% gegenüber einem Wachstum des Vorjahres von 1,9%. Damit erholt sich die US-Wirtschaft deutlich schneller als die Wirtschaft im Euro Raum, die lediglich um 0,5% wuchs und die Wertschöpfung in der Bundesrepublik sogar um 0,3% geschrumpft ist.

Nach Angaben des IWF ist die Weltwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gestiegen. Dabei nimmt China im Vergleich zum Vorjahr, mit einem Wachstum von 5,2% im Jahr 2023 wieder eine deutliche Rolle im weltweiten Wirtschaftswachstum ein. Diese wird noch übertrumpft von Indien, welches mit einem Wachstum von 6,7% sehr deutlich zum weltweiten Wirtschaftswachstum beitrug.

Branchenentwicklung

Nachdem sich zu Beginn 2023 auf Basis der Indikatoren des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) positive Wachstumsaussichten für den Weltmarkt für Analysen-, Bio- und Labortechnik im Vergleich zum Vorjahr abzeichneten, zeugen die rückblickenden Marktdaten in Bezug auf die Entwicklung des globalen Life Science-Marktes in 2023 von einem herausfordernden Marktumfeld. Im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahres stand die Geschäftsentwicklung im Bereich der Laborprodukte unter dem Einfluss eines branchenübergreifenden Lagerbestandsabbaus, der aufgrund global verbesserter Produktverfügbarkeiten unmittelbar auf eine Periode mit Bestandsaufbau in Zeiten unsicherer Lieferketten erfolgte. Darüber hinaus ergaben sich im Zusammenhang mit der stark gesunkenen Relevanz der weltweiten COVID-Infektionen relevante Veränderungen in Nachfragemustern der Endverbraucher von Laborprodukten (insbesondere bei Endanwendern im pharmazeutischen Bereich und im Medizinsektor) sowie bei Produkten zur Impfstoffproduktion und -abfüllung. Überdies wirkten sich auch makroökonomische Rahmenbedingungen einzelner Volkswirtschaften (z.B. China) auf den branchenweiten Geschäftsverlauf aus.

Unter Gesamtberücksichtigung dieser Faktoren weisen die Marktdaten von Verbänden und Marktforschungsinstituten eine rückläufige Marktentwicklung für 2023 aus. Die Marktberichte des Marktforschungsunternehmens Cleveland Research, das regelmäßig die Geschäftsentwicklung von ca. 100 Zuliefererunternehmen beobachtet, zeigen für 2023 und die Life Sciences-Branche einen Umsatzrückgang von -4,4% gegenüber Vorjahr, der vor allem von den Nachfrageveränderungen nach der COVID-Pandemie getrieben wird. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf Basis der Daten der nordamerikanischen Laboratory Products Association (LPA), in denen ein Umsatzrückgang von -5,6% für den Markt für Laborprodukte berichtet wird. Die Wachstumsraten variieren dabei laut LPA je nach Produktgruppe und Endanwender-Segment (z.B. ergab sich für Laborverbrauchsartikel ein Umsatzrückgang von -11,0% gegenüber Vorjahr und dies in stärkerem Maße bei Artikeln aus Kunststoff als aus Glas). Des Weiteren werden die aufgezeigten Entwicklungen auch in den Bilanzkennzahlen anderer zentraler Marktteilnehmer und Wettbewerber ersichtlich, bei denen für 2023 Umsatzrückgänge teils im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen waren (z.B. Corning Incorporated mit -11,3% ggü. Vorjahr). Schließlich erwartet die DWK Life Sciences Gruppe auf Basis der zeitlichen Abfolge und der Erkenntnisse zu den genannten Einflussfaktoren eine Stabilisierung der Branchenentwicklung im kommenden Geschäftsjahr.

b. Lage

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanzielle Unternehmenssteuerung im DWK Life Sciences-Konzern erfolgt auf der Basis eines konsistenten, wertorientierten Kennzahlensystems. Diese Steuerungskennzahlen dienen der Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs der operativen Geschäftseinheiten und des Konzerns. Die konsequente Ausrichtung an diesen Kennzahlen zielt auf die Steigerung des Unternehmenswertes durch profitables Wachstum und Rentabilitätsverbesserung. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen (nach IFRS) liegt der Fokus des Managements der DWK Life Sciences Gruppe auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des Umsatzes, operativem EBITDA [1] sowie des Free Cash-Flow. Der Free Cash-Flow wird nur auf Gruppenebene zur Steuerung eingesetzt.

Die Gesellschaft DWK Life Sciences GmbH ist in das Steuerungssystem des DWK Life Sciences-Konzern integriert. Die Steuerungsgrößen basieren auf IFRS und können daher auf den HGB-Einzelabschluss nicht unmittelbar angewandt werden. Zwischen IFRS und HGB bestehen im Ansatz und in der Bewertung bei diversen Bilanzposten Unterschiede, was die Ergebnisse in den Perioden unterschiedlich beeinflusst. Um die Aussagekraft zwischen Lagebericht und Jahresabschluss nicht zu beeinträchtigen, wird eine einheitliche Basis verwendet. Die Darstellung des Geschäftsverlaufs wird auf Basis der HGB-Zahlen vorgenommen und es wird dabei, in Anlehnung an den Konzern, auf die beiden Steuerungsgrößen Umsatz und operatives Ergebnis fokussiert. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde freiwillig um diese Position ergänzt.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung der DWK Life Sciences GmbH war im Berichtsjahr durch eine leichte Umsatzreduktion geprägt. Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um insgesamt 2,4 % gesunken. Die Segmente Laborglas und Consumer Glas waren mit merklichen Verlusten Treiber der Entwicklung. Alle anderen Bereiche, insbesondere Industriespezialglas, konnten dagegen den Umsatz steigern. Die regionale Entwicklung der Umsatzerlöse zeigt in Deutschland und Europa ein erfreuliches Bild. Sowohl im Kernmarkt der DWK Life Sciences GmbH - Deutschland (+4,6 %) - aber auch im Rest Europas (+6,9 %) konnte ein Umsatzplus verzeichnet werden. In allen anderen Regionen, insbesondere in Asien, konnte man den Vorjahresumsatz nicht erreichen. Das im Vorjahr erwartete merkliche Umsatzplus wurde damit deutlich verfehlt.

Ergebnistechnisch konnte die DWK Life Sciences GmbH mit dem Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung des Umsatzrückgangs und der weiterhin sehr herausfordernden Rahmenbedingungen recht zufrieden sein. Erhöhte Personalkosten (+12 %, im Wesentlichen durch Personalaufbau bedingt) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+9 %, im Wesentlichen aufgrund höherer IT-, Verwaltungs-, Versicherungs- und Vertriebskosten) werden weitestgehend durch gesunkene Materialkosten (-6 %, Mengeneffekte und Produktmixveränderungen) kompensiert. Insgesamt konnten die eigenen Erwartungen an 2023 (ein positives operatives Ergebnis leicht über dem des Vorjahres) dennoch aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen ergebnisseitig nicht ganz erfüllt werden.

Der Auftragsbestand der DWK Life Sciences GmbH betrug zum 31.12.2023 T€ 29.739 (Vorjahr: T€ 42.274), bei einem Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 von T€ 83.658 (Vorjahr: T€ 124.048). Maßgeblich für den Rückgang sind durchweg geringere Auftragseingänge in allen Segmenten aufgrund der marktseitig rückläufigen Nachfrage.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt T€ 97.674. Im Geschäftsjahr 2022 wurden T€ 100.103 erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang von 2,4 %. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern dar:

Geschäftsfeld 2023 2022 abs. Veränd. rel. Veränd.

T€ T€ T€ %
Laborglas 57.928 62.010 -4.082 -6,6 %
Consumer Glas 8.610 10.269 -1.659 -16,2 %
Industriespezialglas 10.376 8.415 1.961 23,3 %
Packaging 17.852 16.972 880 5,2 %
Übrige 2.908 2.437 471 19,3 %

97.674 100.103 -2.429 -2,4 %


Im Kernsegment Laborglas sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 % insbesondere aufgrund der regionalen Entwicklung in Nordamerika und Asien zurückgegangen. Die Entwicklung in den USA wurde getrieben durch den im Vergleich zum Vorjahr stärkeren US-Dollar. In Asien hat ein Rückgang staatlicher Förderungen sowie der Abbau von Lagerbeständen bei unseren Distributoren zum Umsatzrückgang beigetragen.

Das Consumer-Glas Segment ist wie bereits in den Vorjahren weiter geschrumpft. Im Jahr 2023 ist das Segment um 16,2% zurückgegangen und in allen Regionen musste ein entsprechender Rückgang verzeichnet werden.

Der Industriespezialglas-Bereich bedient zum großen Teil die Märkte in Deutschland und Europa. Das Geschäft hat sich im Jahr 2023 insbesondere in Europa sehr positiv entwickelt und konnte einen Zuwachs von 23,3 % verzeichnen. Das Industriesegment wird weitestgehend vom Standort in Wertheim durch rohrbasierte Produkte bedient.

Der strategisch wichtige Bereich Packaging hat sich sehr erfreulich entwickelt und konnte ein Umsatzplus von 5,2 % verbuchen. Regional zeigt sich ein differenziertes Bild. Der positiven Entwicklung in Europa stehen Rückgänge in USA und Asien gegenüber. Sind diese Regionen in 2022 noch deutlich gewachsen, ist mit dem Rückgang in 2023 eine Normalisierung auf Vorvorjahresniveau eingetreten.

Die übrigen Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Kostenumlagen im Verbund und sind aufgrund von Kostensteigerungen merklich angestiegen.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) der Gesellschaft beträgt T€ 28.375 (Vorjahr: T€ 26.660). Das entspricht einer gegenüber Vorjahr leicht verbesserten Rohgewinnmarge (Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz) von 29,1 % (Vorjahr: 26,6 %). Im Wesentlichen ist dies auf die geringere Materialaufwandsquote zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) beträgt 71,0 % (Vorjahr: 73,4 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 2.014) haben sich stabil entwickelt.

Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich bei einem Personalaufwand von T€ 10.448 (Vorjahr: T€ 9.297) eine höhere Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) von 10,7 % (Vorjahr: 9,3 %), welche wesentlich auf den erfolgten Personalaufbau zurückzuführen ist.

Im Berichtsjahr ergaben sich sonstige betriebliche Aufwendungen von T€ 9.437 (Vorjahr: T€ 8.692). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entsprechen 9,7 % (Vorjahr: 8,7 %) im Verhältnis zum Umsatz. Wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich bei den allgemeinen Verwaltungskosten (T€ +244), IT-Kosten (T€ +238), Versicherungen (T€ +174) sowie Vertriebskosten (T€ +152).

Die Abschreibungen im Geschäftsjahr belaufen sich auf T€ 959 (Vorjahr: T€ 954).

Das operative Ergebnis wird im Berichtsjahr mit T€ 9.677 (Vorjahr: T€ 9.733) ausgewiesen. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch den Umsatzrückgang (-2 %), den höheren Personalaufwand (+12 %) und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen (+9 %) bedingt.

Im Berichtsjahr wurden Erträge aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags mit der Scherf Präzision Europa GmbH in Höhe von T€ 1.424 (Vorjahr: T€ 1.095) erzielt.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH ergeben sich keine Ertragssteueraufwendungen aus dem laufenden Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr. Bei den ausgewiesenen Ertragsteuern handelt es sich um gezahlte Kapitalertragsteuern aus Zinserträgen sowie Ertragssteuern für eine ausländische Betriebsstätte. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beträgt vor Ergebnisabführung T€ 9.131 (Vorjahr: T€ 8.565).

Finanzlage

Die DWK Life Sciences GmbH ist in das zentrale Finanzmanagement der DWK Life Sciences Gruppe eingebunden. Wesentliche Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit und die Begrenzung von Refinanzierungsrisiken. Zur Steuerung der Liquiditätsrisiken im Konzern existiert ein zentrales Liquiditätsrisikomanagement, das alle Finanzierungsaktivitäten der DWK Life Sciences Gruppe steuert und damit jederzeit eine ausreichende Liquidität zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen für die Gesellschaften der DWK Life Sciences Gruppe sicherstellt. Zugesagte Kreditlinien wurden in der Gruppe wie im Vorjahr lediglich durch Avale beansprucht. Am Geschäfts­jahresende 2023 verfügte die DWK Life Sciences GmbH über Zahlungsmittel in Höhe von T€ 11.276 (Vorjahr: T€ 17.142).

Durch den Konzernverbund ist die Finanzkraft und Liquidität der DWK Life Sciences GmbH jederzeit sichergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt neben den Eigenmitteln in Höhe von T€ 74.852 (Vorjahr: T€ 74.852) überwiegend durch ein langfristiges Intercompany-Darlehen mit einem Nominalbetrag von T€ 51.445 (Vorjahr: T€ 51.445), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 42.242; Vorjahr: T€ 42.011) sowie Rückstellungen (T€ 18.759; Vorjahr: T€ 18.055), von denen der größte Teil Personalrückstellungen sind. Weiterhin nimmt die DWK Life Sciences GmbH an einem Factoring-Programm teil, welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird. Das Programm hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2024 und eine Volumenhöhe von T€ 10.000. Der Rahmen wurde zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 5.845 (Vorjahr: T€ 7.833) ausgeschöpft. Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Die weitere Finanzierung erfolgt bei Bedarf über das konzerninterne Liquiditätsmanagement durch Bereitstellung kurzfristiger Mittel, wurde zum Stichtag jedoch wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr mit Ausnahme des langfristigen Darlehens eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus der operativen Geschäftstätigkeit.

Der zahlungswirksame Finanzmittelbestand (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) von T€ 11.276 hat im Jahr 2023 um T€ 5.866 abgenommen (Vorjahr: T€ 17.142). Der Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit lag bei T€ 4.792 (Vorjahr: T€ 15.816) und damit um T€ 11.024 unter dem Vorjahr, insbesondere aufgrund von Effekten bei den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich im Wesentlichen bedingt durch geringere Investitionen in das Finanzanlagevermögen auf T€ -1.366 (Vorjahr: T€ -4.098). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ -9.292 (Vorjahr: T€ -8.635) und enthält im Wesentlichen das abgeführte Ergebnis an die Muttergesellschaft.

Insgesamt reduzierte sich der Zahlungsmittelbestand von ursprünglich T€ 17.142 auf T€ 11.276 zum 31. Dezember 2023.

Vermögenslage

Die langfristigen Vermögensgegenstände stiegen bedingt durch getätigte Investitionen insbesondere in das Finanzanlagevermögen auf T€ 153.165 (Vorjahr: T€ 150.526). Ihr Anteil an der Bilanzsumme lag damit bei 80,5 % (Vorjahr: 79,3 %). Die Finanzanlagen der DWK Life Sciences GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.152 gestiegen und belaufen sich auf T€ 151.227 (Vorjahr: T€ 148.075). Der Anstieg entfällt vollständig auf Folgeinvestitionen in die 100%-Tochter Müller + Müller-Joh. GmbH + Co KG Verpackungen aus Glas, Holzminden, zur Deckung des Finanzmittelbedarfs insbesondere aufgrund der Investitionen in den Aufbau der neuen Produktionshalle (Halle 4) in Holzminden mit der Installation von 7 Produktionslinien, die modernsten Qualitäts- und Effizienzanforderungen entsprechen.

Im Gesellschaftsvermögen ist per 31. Dezember 2023 19,3% kurzfristig gebundenes Umlaufvermögen enthalten (Vorjahr: 20,7%). Diese kurzfristigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 18.329 (Vorjahr: T€ 14.318), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.066 (Vorjahr: T€ 3.811), sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 3.978 (Vorjahr: T€ 3.723) sowie liquiden Mitteln in Höhe von T€ 11.276 (Vorjahr: T€ 17.142) zusammen und unterliegen stichtagsbedingten Schwankungen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr T€ 74.852, sein Anteil an der Bilanzsumme beträgt unverändert 39,4 %. Unverändert besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft.

Weiterhin haben sich auf der Passivseite die Pensionsrückstellungen (T€ 13.839) im Wesentlichen bedingt durch die Aufzinsung und Zuführung der Rückstellung um T€ 433 gegenüber dem Vorjahr (T€ 13.406) erhöht.

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme im Berichtszeitraum im Wesentlichen bedingt durch die Investitionen in das Finanzanlagevermögen, höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen und höhere Pensionsrückstellungen bei einem reduzierten Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Die DWK Life Sciences GmbH beschäftigte am 31. Dezember 2023 insgesamt 85 (Vorjahr: 75) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon: 85 Angestellte, keine Aushilfe; Vorjahr: 75 Angestellte, keine Aushilfe). Im Vergleich zum Zeitpunkt 31. Dezember 2022 erhöhte sich damit die Gesamtzahl der Mitarbeiter um 10 Personen.

Die Gesellschaften der DWK Life Sciences Gruppe fördern ihre Mitarbeiter durch zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahmen. Es werden sowohl fachliche als auch persönliche Schulungen zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter und damit zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens durchgeführt.

Leistungsorientierte Vergütungssysteme haben sich bei der Förderung und Bindung von Führungs­kräften und Mitarbeitern aus dem mittleren Management bewährt.

Im Rahmen der gruppenweiten ESG-Aktivitäten haben wir zur Messung der Sicherheitsperformance des Unternehmens den TRIR [2] als nicht finanzielle Kennzahl festgelegt. Dieser beträgt im Geschäftsjahr 2,95 für den Konzern. Alle Einheiten arbeiten mit Arbeitsschutzmaßnahmen und Schulungen an der Einhaltung des Ziels.

Im Jahr 2023 hat die DWK im Rahmen unser ESG-Aktivitäten entschlossen sich dem Rating von EcoVadis anzuschließen. EcoVadis unterstützt die DWK dabei, ESG-Risiken und Compliance zu managen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und positiven Impact durch Verbesserungen der Nachhaltigkeitsleistung ihres Unternehmens und ihrer Wertschöpfungskette zu steigern.

Umwelt

Der sparsame Einsatz von Ressourcen (z.B. Energie und Rohstoffe) hat in der DWK Life Sciences Gruppe einen hohen Stellenwert. Dadurch wird einerseits ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet, der gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit zur Folge hat. Auch im Jahr 2023 sind Investitionen getätigt worden, zum Beispiel am Standort Wertheim in eine Photovoltaikanlage. Die DWK Life Sciences Gruppe hat ein unternehmensweites OPS System (Operations Performance System) etabliert, welches Umwelt-, Sicherheits- und auch Gesundheitsthemen in regelmäßigen Audits erörtert und Verbesserungen initiiert. Die strikte Einhaltung von EU-Richtlinien gehört auch in Nicht-EU-Staaten zu den Grundsätzen der Unternehmensgruppe.

Kunden- und Lieferantenbeziehung

Der vertrauensvolle und partnerschaftliche Umgang mit Kunden und Lieferanten gehört zu den wichtigsten Grundsätzen der DWK Life Sciences Gruppe. Dabei hat die Einhaltung von vertraglichen Vereinbarungen wie z.B. Liefer- und Zahlungsbedingungen eine sehr hohe Priorität. Wesentliche Geschäftsbeziehungen sind über langjährige Lieferverträge abgesichert, die im beiderseitigen Interesse Liefer- und Planungssicherheit gewährleisten.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

a. Prognosebericht

Nach Einschätzungen des IWF wird für das Jahr 2024 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1% prognostiziert. Dies entspricht dem erzielten Wachstum in 2023. Damit bleibt die Prognose auch in 2024 unter dem historischen Durchschnitt der Jahre 2020 - 2019 von 3,8%, allerdings bei erhöhten Zentralbank Zinssätzen zur Bekämpfung der Inflation und Reduktion Fiscal-politischer Unterstützung sowie geringeren zugrundeliegenden Produktivitätssteigerungen. Durch anhaltenden Inflationsabbau und kontinuierliches Wachstum scheint das globale Risko gut ausgeglichen.

Der Konzern geht in seiner Planung, unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen insbesondere des anhaltenden Krieges in der Ukraine und anderer geo-politischer Krisen von keinen weiteren substanziellen adversen Auswirkungen aus. Im Gegenteil rechnen wir aufgrund von wieder funktionsfähigen Lieferketten und sich stabilisierender, teilweise sinkender Energiepreise mit positiven Auswirkungen auf die Produktions- und Geschäftstätigkeit.

Die Wachstumsprognose für die USA für 2024 wird von dem IWF auf 1,5% prognostiziert. Damit liegt der neue Forecast mit 0,5 Prozentpunkten über der Prognose des Vorjahres, aber schwächt sich im Vergleich zum Wachstum 2023 leicht um 0,1 Prozentpunkte ab. Dies wird unter anderem durch den verzögernden Effekt der strengeren Geldpolitik sowie mit einer Abschwächung des Arbeitsmarktes begründet. Hinzukommt der statistische Effekt einer sich schneller als prognostiziert erholenden US-Wirtschaft in 2023.

Die erwartete Entwicklung in den Entwicklungs- und Schwellenländern trägt weiterein deutlich zu dem Wachstum der Weltwirtschaft bei. Ihre Wirtschaftsleistung wird für 2024 mit 4,1% auf dem Niveau von 2023 eingeschätzt und für 2025 moderat steigend mit 4,2% eingeschätzt. Damit bestätigt der IWF im Wesentlichen seine Prognose des Vorjahres. Im Wesentlichen wird die Prognose beeinflusst durch eine sich manifestierende deutliche Verlangsamung des Wachstums in China, wo die Wachstumsprognose für 2024 mit 4,6% leicht unter dem Niveau von 2023 liegt und eine weitere Verlangsamung wird mit 4,1% für 2025 prognostiziert. Deutlich positiver ist die Wachstumsprognose für Indien mit 6,5% für 2024 und für 2025. Der Ausblick für Lateinamerika wird mit 1,9% im Jahr 2024, respektive 2,5% im Jahr 2025 eher moderat prognostiziert.

Für die Eurozone scheint die Talsohle Ende 2023 durchschritten. Der IWF erwartet (wie im Vorjahr) ein Wachstum von 0,5%. Für 2024 prognostiziert der IWF ein Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 0,9% und eine deutliche Steigerung auf 1,7% Wachstum für 2025.

In Bezug auf die Wachstumsprognose der Branche für Life Sciences Produkte geht die DWK Life Sciences Gruppe grundsätzlich von einer Verbesserung der Marktsituation aus. Diese Einschätzung basiert unter anderem auf den Marktkennzahlen des amerikanischen Verbands für Laborprodukte (Laboratory Products Association, LPA) hinsichtlich der Entwicklung des weltweiten Geschäfts mit Laborbedarf, für das in 2024 eine Rückkehr zu positiven Wachstumsraten erwartet wird. Demnach liegen zwar für die Geschäftsentwicklung bestehende Risiken vor (wie regionale Krisen z. B. im Mittleren Osten oder die Wahlen in den USA), grundsätzlich wird jedoch im Laufe von 2024 eine Rückkehr zu bewährten Kaufverhalten und Nachfragemustern erwartet. Auch basierend auf den Marktinformationen von Cleveland Research überwiegen beim Ausblick auf die Umsatzentwicklung die positiven Wachstumstreiber. Demnach wird mit einem Gesamtjahreswachstum von +1,9% gerechnet, das sich im vierten Quartal 2024 bis zu +4,3% gegenüber dem Vorjahr steigern soll. Neben einer generellen branchenweiten Implementation von Preissteigerungen werden speziell für Laborverbrauchsartikel Umsatzsteigerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet, da die globale Aufbringung von Fördermitteln sowie staatlichen Investitionen in F&E das Marktwachstum positiv treiben. Auch in den Ergebnissen aus Befragungen der LPA-Mitglieder zu den erwarteten Budgetentwicklungen in 2024 spiegeln sich die genannten positiven Wachstumserwartungen wider. Hier zeigt sich in den durchschnittlichen erwarteten Steigerungsraten für Labor-Consumables, dass die für 2024 erwarteten Budgetsteigerungen bei durchschnittlich ca. +6,6% liegen, wobei das Wachstum nach Auskunft der Befragten insbesondere von den medizinischen und biopharmazeutischen Sektoren getrieben wird.

Für den Bereich der Pharma-Primärpackmittel geht die DWK Life Sciences Gruppe mittelfristig weiterhin von positiven Effekten des Wachstums in den wichtigsten Therapiegebieten aus. Marktdaten (z. B. von IQVIA) zeigen, dass Therapiegebiete mit hohem Bedarf an injizierbaren Arzneimitteln überproportionale Wachstumsraten aufweisen (z. B. Onkologie, Immunologie, Diabetes) - mit unmittelbaren positiven Volumeneffekten auf die Nachfrage nach Verpackungslösungen aus Borosilikatglas. Basierend auf den vorliegenden Marktdaten wird das Gesamtwachstum insbesondere von Entwicklungsländern getrieben, in denen bislang noch kein flächendeckender und vollständiger Zugriff zu medizinischer Infrastruktur gegeben ist (z. B. China, Indien). Risiken in der zukünftigen Geschäftsentwicklung sieht die DWK Life Sciences Gruppe in der Übergangszeit zum normalen Marktwachstum und zu etablierten Nachfragemustern, in der es im Rahmen des Bestandsabbaus temporär zu Überkapazitäten und einem erhöhten Preiswettbewerb am Markt kommen kann.

Die DWK Life Sciences GmbH plant für 2024 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Insbesondere im Packaging-Bereich wird mit deutlichen Wachstumsimpulsen gerechnet. Hier wird insbesondere erwartet, dass sich das Private Lable Chrom Vial Geschäft und eine verbesserte Performance mit großvolumigen Flaschen vertrieben durch unsere mittelgroßen Händler positiv entwickeln. Für das Geschäftsfeld Consumer Glass erwartet die DWK Life Sciences GmbH eine deutliche Steigerung im oberen einstelligen Bereich. Im Industrie-Bereich wird mit einem leicht rückläufigen Umsatz gerechnet, da hier die Kapazitäten beinahe vollständig ausgelastet sind.

Die erwartete Umsatzentwicklung und entsprechende Produkt-Mix Effekte werden sich auf das operative Ergebnis auswirken. Es wird erwartet, dass durch den Umsatzanstieg und aufgrund von Effizienzverbesserungen in der Produktion bei den produzierenden Tochtergesellschaften trotz Kostensteigerungen im indirekten Bereich sowie im Personalbereich ein operatives Ergebnis über dem Niveau des Jahres 2023 erzielt wird.

Es wird von einer guten Auftragslage und Auslastung bei den produzierenden Tochtergesellschaften ausgegangen. Insgesamt wird für 2024 mit einem positiven operativen Ergebnis leicht über dem des Vorjahres gerechnet.

b. Risikobericht

Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit Chancen und Risiken verbunden. Als weltweit agierender Konzern ist die DWK Life Sciences Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Risiko wird in der DWK Life Sciences Gruppe definiert als die Gefahr des Nicht-Erreichens von unternehmerischen Zielen bzw. des Nicht-Umsetzen-Könnens von Strategien. Chancen unternehmerischen Handelns werden ergriffen, wenn sich aus den zugrundeliegenden Tätigkeiten ein positiver Beitrag zum Unternehmenswert der DWK Life Sciences GmbH ergibt.

Risikomanagement

Das Risikomanagement der DWK Life Sciences Gruppe soll die Gefahr des Nicht-Erreichens von unternehmerischen Zielen und Strategien bewerten und, wenn möglich, Handlungsalternativen aufzeigen sowie unternehmerische Chancen bewerten und entwickeln. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement trägt die Geschäftsführung der DWK Life Sciences Gruppe. Das operative Risikomanagement liegt hauptsächlich bei der kaufmännischen Leitung. Sie identifiziert und bewertet im Rahmen des monatlichen Berichtsprozesses systematisch die entsprechenden Chancen und Risiken der DWK Life Sciences Gruppe und erstattet hierüber Bericht an die Geschäftsführung und an den Beirat der DWK Life Sciences Gruppe. Letzterem gehören auch Vertreter des Gesellschafterkreises an. Die DWK Life Sciences GmbH ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns integriert. Die nachfolgend dargestellten Chancen und Risiken werden aus dem gruppenweiten System abgeleitet und gelten entsprechend für die Gesellschaft.

Risiken

Absatzmarkt

In Russland und der Ukraine wurden in 2023 keine Umsätze realisiert. Wir sehen in einer möglichen Ausweitung des Kriegs Russlands gegen die Ukraine verbunden mit einer entsprechenden Ausweitung sanktionierter Länder ein geringes Absatzmarktrisiko.

Als mittleres Risiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung im Laborgeschäft stellt sich einerseits die Frage, inwieweit die Märkte Asiens und andere Exportmärkte (Naher Osten, Südamerika) nachhaltig wachsen werden und andererseits wie sich die zukünftige Entwicklung des Euros im Verhältnis zu den Währungen in Absatzmärkten darstellt.

Ein hohes Risiko sieht die DWK Life Sciences Gruppe in den Auswirkungen lokaler Konflikte und Krisen (zum Beispiel Angriffe der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer) auf die Lieferketten, Frachtrouten und Frachtkosten des Konzerns. Ein höherer administrativer Aufwand und verlängerte Lieferzeiten hätten einen negativen Einfluss auf das Konzernergebnis. Die DWK Life Sciences Gruppe begegnet diesem Risiko durch lokale Bevorratung relevanter Produkte (z. B. Lager für in Deutschland gefertigte DURAN Produkte in China), vorausschauende Planung und Flexibilität in Bezug auf Transportmittel- und -wege.

Im Hinblick auf die anstehenden US-Wahlen könnte sich kurzfristig ein entsprechendes Absatzrisiko in den USA ergeben, in der Gestalt, dass es vor der Wahl und in der unmittelbaren Übergangszeit mögliche Haushaltseinschränkungen in Form von Ausgabenstopps bzw. niedrigere staatliche Investition geben kann. Aber auch grundsätzlich die Industrie aufgrund der ungewissen politischen Zukunft erstmal Forschungs- und Entwicklungsausgaben einfriert, bis die neuen politischen Rahmenbedingungen sich manifestiert haben.

Ein weiteres Risko durch einen neuen Präsidenten in den USA, könnten wie bereits in der Vergangenheit gezeigt ein wieder steigender US-Protektionismus werden in Form von "America First" - Strafzöllen und Einfuhrbeschränkungen, was unsere Exporte in die USA entsprechend beinträchtigen würde.

Ein mittleres Risko sehen wir in den während der Corona Pandemie mit starker staatlicher Unterstützung aufgebauten Produktionskapazitäten im Bereich der Vial-Fertigung weltweit. Durch das Ende der umfangreichen Impfkampagnen sowie dem daraus bedingten Sonderbedarf, muss sich der Markt zunächst wieder regulieren. Hieraus entstehen Preisrisiken, welchen die DWK Life Sciences Gruppe unter anderem durch den Einsatz modernster Maschinen sowie geeigneter Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz entgegenwirkt.

Für das oftmals preissensitive Consumer Glass-Geschäft sind insbesondere für den Export in die USA und nach Asien - die Entwicklung der Energiekosten in Deutschland sowie die Entwicklung des Euros im Verhältnis zum US-Dollar als Risikofaktoren zu nennen. Der Absatz im Consumer-Glass Geschäft birgt für die DWK Life Sciences Gruppe ein mittleres Risiko, hat aber auch durch den Projektcharakter immer Potential zu positiven Beiträgen aufgrund der Produktionsqualität und dem Marktauftritt mit "Made in Germany".

Das Industrie-Geschäft wird zum größten Teil in westeuropäischen Märkten realisiert. Deshalb ist hier kein Risiko aufgrund der Wechselkursentwicklung des Euros zu erwarten. Da die von der DWK Life Sciences Gruppe hergestellten Produkte im Wesentlichen Komponenten für von den Kunden herge­stellten Investitionsgüter sind, ist eine hohe Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunkturlage und der Nachfrage nach Investitionsgütern immanent. Auf Grund des geringen Anteils am Konzernergebnis ergibt sich hieraus ein geringes Risiko für die DWK Life Sciences Gruppe.

Finanzrisiken

Da die Beteiligungsunternehmen der DWK Life Sciences Gruppe weltweit tätig sind, sind sie im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Wechselkursrisiken ausgesetzt. Wechselkursrisiken beziehen sich im Wesent­lichen auf den US-Dollar, wobei üblicherweise Zahlungsverpflichtungen durch entsprechende Zahlungseingänge in der jeweiligen Währung abgedeckt sind (Natural Hedging).

Die überwiegend variabel verzinslichen Finanzschulden sind Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Falls notwendig, begegnet die DWK Life Sciences Gruppe diesen durch den Einsatz von Zins-Caps. Daneben beurteilt die DWK Life Sciences Gruppe in regelmäßigen Abständen, ob und inwieweit der Einsatz vergleichbarer Instrumente zur Risikominimierung stattfinden soll. Ein umsichtiges Konzern-Liquiditätsmanagement zur Reduzierung von Liquiditätsrisiken beinhaltet zudem die Bestandssicherung von flüssigen Mitteln sowie die Verfügbarkeit ausreichender Kreditlinien.

Der Konzern sieht im Ausfall von Forderungen ein geringes Risiko. Historisch betrachtet verzeichnet die DWK Life Sciences Gruppe sehr geringe Forderungsausfälle. Diese könnten jedoch durch verschlechterte wirtschaftliche Rahmenbedingungen steigen. Die DWK Life Sciences Gruppe begegnet dem Risiko durch sorgfältige Bonitätsprüfungen sowie echtem Factoring.

Für die DWK Life Sciences Gruppe birgt die Veränderung von Wechselkursen sowie die Veränderung der Zinsen ein mittleres Risiko. Alle weiteren Finanzrisiken stellen geringe Risiken dar.

Beschaffungsmarkt

Die Leistungsfähigkeit der DWK Life Sciences Gruppe hängt von einer zuverlässigen und effektiven Steuerung der Beschaffungsmarktseite ab. Neben möglichen Lieferengpässen der Zulieferer unterliegen insbesondere die Energie- und Rohstoffpreise teils erheblichen Marktschwankungen. Preissteigerungen können gravierende Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Diesem hohen Risiko begegnet die DWK Life Sciences Gruppe unter anderem durch langfristige Lieferverträge, durch die Erhöhung von Verkaufspreisen und weiteren Maßnahmen zur Kompensation der gestiegenen Kosten.

Ein weiteres Beschaffungsmarktrisiko stellt die Abhängigkeit vom weltweiten Frachtverkehr dar. Insbesondere in Bezug auf die potenzielle Ausweitung lokaler Konflikte und Krisen besteht ein hohes Risiko für den Konzern durch gestörte Lieferketten, längere Transitzeiten und höhere Frachtraten. Die DWK Life Sciences Gruppe begegnet diesem Risiko durch Bevorratung relevanter Produkte und entsprechend angepassten Sourcing Strategien.

Personal

Die DWK Life Sciences Gruppe sieht in der Verfügbarkeit geeigneten Personals ein mittleres Risiko. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie eine ausgewogene Gehaltspolitik dienen dazu, dem Risiko des Fachkräftemangels zu begegnen.

Sonstige Risiken

Sonstige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind für die Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar.

c. Chancenbericht

Da Nachhaltigkeit im Rahmen der ESG-Anstrengungen insbesondere bei unseren großen Kunden immer stärker im Fokus ist, bieten sich für die DWK Life Sciences Gruppe eine große Chance in der Erfüllung dieser Anforderungen. Die DWK bietet ein durchgängiges ESG-Programm, hat in Bezug auf die Verteilung der Produktionsstandorte die Möglichkeit "local for local" anzubieten, und ist in Sachen Compliance und Governance jederzeit auskunftsbereit, damit die Kunden auch ihre ESG Ziele erreichen können.

Eine weitere große Chance könnte sich bei einer weiteren Stabilisierung bzw. Abschwächung der Inflation in USA und in Europa durch entsprechende Zinssenkungen der entsprechenden Zentralbanken ergeben. Dies würde sich unmittelbar positiv auf unsere Finanzierungskosten auswirken und mittelbar sicherlich auch die Konjunktur entsprechend positiv beeinflussen.

Mit Blick auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine erwartet die DWK Life Sciences Gruppe mittel- bis langfristig eine Entspannung der Energie- und Rohmaterialpreise, insbesondere sofern diese stark von den Energiepreisen abhängig sind (wie beispielsweise Glasrohr). Nachdem die im Vorjahr vielseits befürchtet Mangellage auf dem Energiemarkt durch die Erschließung neuer Energiequellen und Transportwege abgewendet werden konnte, erwarten wir von der Beruhigung des Marktes weiter positive Impulse. Hieraus resultiert für DWK Life Sciences Gruppe eine mittlere Chance.

Der erhöhte Bedarf an Glasrohr in bestimmten Qualitäten hat sich normalisiert und die erwartete Entspannung der Liefersituation hat sich eingestellt. Die DWK Life Sciences Gruppe hat hierfür Liefervereinbarungen abgeschlossen und erwartet für 2024 weitere Entspannung und mögliche Einsparpotenziale, die durch verstärkte Einkaufsaktivitäten realisiert werden sollen.

Eine mittlere Chance bietet sich der DWK Life Sciences Gruppe vor allem durch die Realisierung von Wachstumspotenzialen unter den Markennamen DURAN®, WHEATON® und KIMBLE®, durch die Entwicklung von Produktinnovationen und durch geographische Expansion. Alle drei Marken genießen ein hervorragendes Image in den globalen Märkten. Zudem werden weitere Einsparpotenziale bei den laufenden Kosten gesehen.

Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten bei der Müller+Müller-Joh. GmbH & Co. KG, verbunden mit der Tatsache, dass die Gruppe nunmehr Produktionskapazitäten in Deutschland, USA und UK hat, hat die DWK Life Sciences Gruppe nun einen verbesserten Zugang zu Pharma Kunden. Dies stellt für den Konzern eine sehr große Chance dar. Die hervorragende Reputation von Müller+Müller-Joh. GmbH & Co. KG ermöglicht der DWK Life Sciences Gruppe, diese Kunden mit unseren Produktionsmöglichkeiten in USA oder auch England vertraut zu machen und zusätzliche Aufträge zu generieren. Darüber hinaus erlaubt die interne Produktionsoptimierung mit Verlagerungen von non-Pharma Fläschchen und pharma-zertifizierte Fläschchen innerhalb der Gruppe die Standorte besser auszulasten und die Profitabilität zu erhöhen. Am Markt sind derzeit, wie im Risikobericht erwähnt, als Folge der mit staatlicher Unterstützung aufgebauten Produktionskapazitäten in Verbindung mit dem Ende des pandemiebedingten Sonderbedarf erheblichen Produktionskapazitäten im Bereich der Pharma-Vial Fertigung vorhanden. Allerdings erlaubt dies den Kunden nun auch Lieferanten zu wechseln. Insbesondere Wettbewerber der DWK Life Sciences Gruppe, die während der Pandemie stark auf das COVID-Geschäft gesetzt haben und andere Kunden nicht, zögerlich, oder nur teilweise bedient haben, könnten nun Kunden verlieren. Darin sieht die DWK Life Sciences Gruppe eine mittlere Chance.

Weitere Wachstumspotenziale werden aus den Aktivitäten im Bereich der Laborverbrauchsartikel aus Kunststoff erwartet. Ein Ausbau des Portfolios im Plastikbereich ist Teil der strategischen Ausrichtung. Neben Portfolioerweiterungen und Produktentwicklungen beobachtet die DWK Life Sciences Gruppe kontinuierlich den Markt hinsichtlich möglicher strategischer Partnerschaften mit Zuliefern oder potenziellen Akquisitionszielen, die das aktuelle Portfolio sinnvoll erweitern und abrunden könnten.

Die DWK Life Sciences Gruppe wird auch in Zukunft an der Buy-and-Build-Strategie arbeiten und Unternehmen, die das Portfolio erweitern oder ergänzen in die Gruppe integrieren. Das betrifft auf der einen Seite Ergänzungen in regionaler Sicht (Ausbau der Präsenz in Asien), ebenso wird die DWK Life Sciences Gruppe weiterhin Konsolidierungsmöglichkeiten nutzen. Kauf und Integration von Lieferanten oder Wettbewerbern mit speziellen Fertigungstechnologien und Servicefunktionen werden fortlaufend geprüft und mit den Eigentümern diskutiert. Es ist klare Zielsetzung des Unternehmens, diese großen Chancen zu ergreifen, um das Unternehmenswachstum abzusichern und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.

d. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen

Auf der Basis der aktuellen Steuerungs- und Überwachungssysteme sieht die Geschäftsführung derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen. Mit dem planmäßig wachsenden Geschäftsvolumen steigen auch die absatz- und beschaffungsmarktbezogenen Einzelrisiken. Es erfolgt hierzu innerhalb der DWK Life Sciences Gruppe eine regelmäßige Überwachung und Kommunikation von Chancen und Risiken.

1 Die zur Steuerung herangezogene maßgebliche Management Finanzkennzahl im Konzern ist das EBITDA operative und berücksichtigt im Wesentlichen keine einmaligen Aufwendungen und Erträge aus Integrations- und Synergieprojekten
2 Total Recordable Incident Rate berechnet als Quotient aus der Anzahl berichtspflichtiger Unfälle und Krankheiten mit Arbeitszeitausfall*200.000 und der Gesamtanzahl geleisteter Stunden der Arbeitnehmer

 

Wertheim, 5. April 2024

DWK Life Sciences GmbH Die Geschäftsführung

Armin Reiche

Michele Mora

Bernhard Scherer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva


31.12.2023 31.12.2022

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen 989.311 1.289.297
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 196.998 330.158

1.186.309 1.619.455
II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten 571.878 609.877
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.806 9.053
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.061 212.588

751.745 831.518
III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137.306.439 134.806.439
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 13.920.747 13.268.541

151.227.186 148.074.980

153.165.240 150.525.953
B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.066.008 3.811.496
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.329.078 14.318.317
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.978.296 3.722.530

25.373.382 21.852.343
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.275.824 17.141.887

36.649.206 38.994.230
C. Rechnungsabgrenzungsposten 368.863 339.062

190.183.309 189.859.245



Passiva


31.12.2023 31.12.2022

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 5.267.400 5.267.400
II. Kapitalrücklage 69.584.529 69.584.529

74.851.929 74.851.929
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.839.049 13.406.296
2. Steuerrückstellungen 377.000 377.000
3. Sonstige Rückstellungen 4.542.739 4.271.915

18.758.788 18.055.211
C. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 399.344 720.158
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 814.980 796.843
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 93.687.059 93.455.542
4. Sonstige Verbindlichkeiten 536.594 614.177
davon aus Steuern 143.289 140.174
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 29.601 5.141

95.437.977 95.586.720
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.134.615 1.365.385

190.183.309 189.859.245

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


01.01.2023
bis
31.12.2023
01.01.2022
bis
31.12.2022

1. Umsatzerlöse 97.674.402 100.102.917
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 103.800 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.042.208 2.014.347
4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
-68.248.714 -72.565.188
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.051.046 -877.295

-69.299.760 -73.442.483
5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter -8.499.396 -7.326.959
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
-1.948.574 -1.969.570

-10.447.970 -9.296.529
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-958.952 -954.089
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.436.728 -8.691.595
8. Operatives Ergebnis 9.677.000 9.732.568
9. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.424.370 1.094.557
10. Zinsen und ähnliche Erträge 809.734 627.990
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.581.136 -2.849.579
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -165.878 -6.762
13. Ergebnis nach Steuern 9.164.090 8.598.774
14. Sonstige Steuern -32.658 -33.322
15. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -9.131.432 -8.565.452
16. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeines

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wertheim und ist beim Amtsgericht Mannheim, HRB 570185 eingetragen.

Der Abschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Mit der Alleingesellschafterin Duran Group Holding GmbH, Wertheim, sowie der 100%igen Tochter Scherf Präzision Europa GmbH, Meiningen, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der GuV wurde um den Posten "Operatives Ergebnis" erweitert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear (3 bis 15 Jahre) abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen

Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Beim Zugang beweglicher Anlagegüter wird die Abschreibung im ersten Jahr monatsgenau ab dem Monat der Herstellung bzw. Anschaffung vorgenommen.

Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:

Grundstücke und Bauten 5 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 18 Jahre


In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Diese wurde im Berichtsjahr unverändert in Höhe von 1 % des um die Einzelwertberichtigungen und Umsatzsteuer berichtigten Forderungsbestands gebildet.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag bewertet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Mit der Einführung eines neuen Modells der betrieblichen Altersversorgung "VO2000" hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 1999/2000 die Bewertung ihrer Pensionsverpflichtungen (inklusive der Rückstellung aus Tarifrente) umgestellt. Danach erfolgt die Bilanzierung der Pensionsrückstellungen für handelsbilanzielle Zwecke für Versorgungsfälle seit dem 1. Januar 2011 mit dem Anwartschaftsbarwert der zum Stichtag erdienten Rente. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen für Versorgungsfälle, die vor dem 1. Januar 2011 eingetreten sind, erfolgt nach der projizierten Einmalbeitragsmethode. Bei der versicherungsmathematischen Berechnung wurden folgende Parameter gem. § 253 Abs. 2 HGB verwendet:


31.12.2023 31.12.2022
Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen 1,83 % 1,78 %
Fluktuationsrate 2,00 % 2,00 %
Rententrend (Tarifrente) 1,00 % 1,00 %
Rententrend (Direktzusage) 2,25 % 2,25 %
Gehaltssteigerung 3,00 % 3,00 %


Es kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen) zur Anwendung.

Als Bewertungsmethode für die Jubiläumsrückstellungen wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode verwendet.

Grundlegend für die Bewertung ist die periodengerechte Zuordnung von Versorgungsleistungen während des Dienstleistungsverhältnisses und die versicherungsmathematischen Annahmen, mit deren Hilfe der Barwert dieser Leistungen mit dem nach § 253 Abs. 2 S. 1 HS 2 HGB durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre berechnet wird. Die versicherungsmathematischen Annahmen spiegeln den Zeitwert von Zahlungsabflüssen (Rechnungszinsfuß 1,75 %; Vorjahr 1,44 %) und die Wahrscheinlichkeit von Zahlungen (Annahmen über Sterblichkeit, Fluktuation und vorzeitige Pensionierung) wider.

Da für die Jubiläumsleistungen ein gleichmäßiges Erdienen vom Firmeneintritt bis zur Fälligkeit des Dienstjubiläums angenommen werden kann, erfolgte die Zuordnung der Jubiläumsleistungen zu den Perioden des aktiven Dienstes grundsätzlich ratierlich über die gesamt erwartete jeweilige Jubiläumsdienstzeit der Mitarbeiter.

Die Fluktuation wurde mit durchschnittlich 2,0 % und die Dynamik der anrechenbaren Bezüge mit 3,0 % angenommen. Als Rechengrundlage dienten dabei die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Rückstellungen sind grundsätzlich einzeln bewertet und enthalten Preis- und Kostensteigerungen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden entsprechend § 256a S. 2 HGB das Realisa­tions- und das Imparitätsprinzip nicht angewendet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuer­bilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden steuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden planmäßig um die Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungsdauer des Firmenwerts liegt ein Lebenszyklus der im Rahmen der Gründung der DWK Life Sciences GmbH erworbenen Technologien von mehr als 20 Jahren zugrunde. Anhaltspunkt hierfür sind auch die Mindestlaufzeiten der zugehörigen Patente und Geschäfts- und Besorgungsverträge mit der Schott AG. Aus Vorsichtsgründen wurde ein Abschlag von 5 Jahren vorgenommen und dem Firmenwert eine planmäßige Abschreibung über 15 Jahren zugrunde gelegt.

In der Berichtsperiode sind Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt T€ 410 (Vorjahr: T€ 366) zugegangen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von Lizenzen und entgeltlich erworbene Software.

Sachanlagen

In der Berichtsperiode wurden Sachanlageninvestitionen in Höhe von insgesamt T€ 38 (Vorjahr: T€ 40) erfasst.

Finanzanlagen

In der Berichtsperiode sind Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von insgesamt T€ 3.152 (Vorjahr: T€ 5.415) zugegangen. Diese teilen sich auf in Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.500 (Vorjahr: T€ 204) sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 652 (Vorjahr: T€ 5.211).

Die Anteile an verbundenen Unternehmen der DWK Life Sciences GmbH umfassen folgende Beteiligungswerte:


31.12.2023 31.12.2022

T€ T€
DWK Life Sciences Ltd., Stoke 21.081 21.081
DURAN Produktions GmbH & Co. KG, Mainz 4.446 4.446
DURAN d.d., Pula 3.612 3.612
DURAN Produktions Verwaltungs GmbH, Wertheim 25 25
DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG, Wertheim 3.972 3.972
DURAN Glastechnik Verwaltungs GmbH, Wertheim 25 25
Scherf Präzision Europa GmbH, Meiningen 11.132 11.132
DURAN Inc., Millville 72.589 72.589
DWK Life Sciences (Shanghai) Co. Ltd (德未康), Shanghai 661 661
Müller + Müller-Joh. GmbH + Co. KG Verpackungen aus Glas, Holzminden 19.729 17.229
Müller GmbH, Holzminden 34 34

137.306 134.806


Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden langfristig gewährte Darlehen zum Nominalwert in Höhe von T€ 13.921 (Vorjahr: T€ 13.269) bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:


31.12.2023 31.12.2022

T€ T€
Finanzverkehr 13.034 9.322
Darlehen 3.425 3.356
Forderungen aus Gewinnabführungsverträgen 1.424 1.095
Steuerliche Organschaft - Umsatzsteuer 125 455
Lieferungs- und Leistungsverkehr 321 90

18.329 14.318


Forderungen gegen die Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH bestehen in Höhe von T€ 13.159 (Vorjahr: T€ 9.777) und betreffen Forderungen aus dem Finanzverkehr sowie aus umsatzsteuerlicher Organschaft.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen eine Forderung aus Factoring in Höhe von T€ 2.603 (Vorjahr: T€ 2.975). Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssitu­ation und der Kapitalstruktur. Die DWK Life Sciences GmbH hat im Rahmen dieser Vereinbarung zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt T€ 8.448 (Vorjahr: T€ 10.808) an den Factoring-Partner veräußert. Das Factoring-Programm hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2024 und eine Volumenhöhe von T€ 10.000. Der Rahmen wurde zum Bilanzstichtag somit in Höhe von T€ 5.845 (Vorjahr: T€ 7.833) ausgeschöpft.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum 31. Dezember 2023 mit T€ 74.852 (Vorjahr T€ 74.852) ausgewiesen.

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 5.267.

Der Jahresüberschuss wird gemäß Gewinnabführungsvertrag in voller Höhe an die DURAN Group Holding GmbH abgeführt.

Rückstellungen

Die Entwicklung der Rückstellungen im Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar:


31.12.
2022
BilMoG
Anpassung
Inanspruch-
nahme
Auf-
lösung

T€ T€ T€ T€
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.406 86 362 0
Steuerrückstellungen 377 0 0 0
Sonstige Rückstellungen 4.272 0 3.833 300

18.055 86 4.195 300

Auf-
zinsung
Zu-
führung
31.12.
2023

T€ T€ T€
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 108 601 13.839
Steuerrückstellungen 0 0 377
Sonstige Rückstellungen -3 4.407 4.543

105 5.008 18.759



Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB, der sich aufgrund des Unterschiedes der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn anstelle von sieben Geschäftsjahren ergibt, beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 210. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen gemäß BilMoG war zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese betrug insgesamt T€ 1.750. Die Gesellschaft hat entschieden, den Betrag entsprechend Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln. Im Geschäftsjahr wird ein Betrag in Höhe von T€ 86 zugeführt und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Ein Teilbetrag in Höhe von T€ 461 wurde im Rahmen der Ausgliederung der DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG auf diese übertragen. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung aus der im Zuge des BilMoG geänderten Bewertung bei den Pensionsrückstellungen auf T€ 86 (Vorjahr: T€ 172).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.543 (Vorjahr: T€ 4.272) enthalten Personalrückstellungen in Höhe von T€ 1.609 (Vorjahr: T€ 1.612), welche im Wesentlichen Verpflichtungen aus variabler Vergütung, Arbeitszeitkonten und Urlaubsansprüchen enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen Bonusrückstellungen für Kunden in Höhe von T€ 1.692 (Vorjahr: T€ 1.762), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 406 (Vorjahr: T€ 256) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 485 (Vorjahr: T€ 270) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:


31.12.2023 31.12.2022

T€ T€
Darlehen 51.445 51.445
Lieferungs- und Leistungsverkehr 32.653 32.988
Gewinnabführung 9.131 8.565
Ausstehende Einlage DWK Life Sciences (Shanghai) Co., Ltd. 458 458

93.687 93.456


Gegenüber der Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 60.577 (Vorjahr: T€ 60.011), welche aus dem abzuführenden Gewinn aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags sowie einem Darlehen nebst aufgelaufenen Zinsen resultieren.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten u. a. kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 209 (Vorjahr: T€ 113), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 143 (Vorjahr: T€ 140) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Unterstützungskasse e.V. der Betriebsangehörigen der Firma DWK Life Sciences GmbH, Wertheim, in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

2023 Bis zu
einem Jahr
Mehr
als ein Jahr

T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 399 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 815 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.242 51.445
(davon gegenüber der Alleingesellschafterin) (9.131) (51.445)
Sonstige Verbindlichkeiten 537 4

43.898 51.449
2022 Bis zu
einem Jahr
Mehr
als ein Jahr

T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 720 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 797 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.010 51.445
(davon gegenüber der Alleingesellschafterin) (8.565) (51.445)
Sonstige Verbindlichkeiten 610 5

44.137 51.450


Wie im Vorjahr bestehen keine wesentlichen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Umsatzerlöse

Der Umsatz wurde mit Glasprodukten erzielt und gliedert sich wie folgt auf:

Gliederung nach Geschäftsfeldern:

Geschäftsfeld 2023 2022

T€ T€
Laborglas 57.928 62.010
Consumer Glas 8.610 10.269
Industriespezialglas 10.376 8.415
Packaging 17.852 16.972
Sonstige 2.908 2.437

97.674 100.103


Geographische Gliederung:

Region 2023 2022

T€ T€
Deutschland 38.974 37.269
Europa ohne Deutschland 28.124 26.312
Asien 17.628 22.690
Amerika 8.605 9.264
Sonstige 4.343 4.568

97.674 100.103


Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen weiterbelastete IT-Kosten in Höhe von T€ 1.342 (Vorjahr: T€ 1.133), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 183) aus der Auflösung von Rückstellungen, Währungsgewinne in Höhe von T€ 251 (Vorjahr: T€ 483) sowie verrechnete Sachleistungen an Arbeitnehmer in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 132).

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 620 (Vorjahr: T€ 914) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:


2023 2022

T€ T€
IT-Kosten 1.952 1.714
Beratungskosten 1.609 1.644
Verwaltungskosten 1.087 843
Versicherungen 846 672
Miet- und Pachtkosten 654 518
Reisekosten 649 586
Vertriebskosten 622 470
Werbeaufwendungen 484 583
Personalnebenkosten 426 333
Provisionen 379 479
Währungsverluste 300 296
Bankgebühren 135 142
Aufwendungen nach Art. 67 1+2 EGHGB 86 86
Marken- und Designkosten 84 100
Jahresabschlusskosten 80 51
Instandhaltung 18 175
Übrige 25 1

9.436 8.693


Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen

Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen stammen wie im Vorjahr in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.

Zinsergebnis


2023 2022

T€ T€
Zinserträge von verbundenen Unternehmen 810 628
Summe Zinserträge 810 628

2023 2022

T€ T€
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen 2.315 2.315
Aufzinsung Pensionen und sonstige langfristige Rückstellungen 105 464
Aufwendungen für Bereitstellungsprovisionen 51 33
Factoring-Zinsen 109 37
Summe Zinsaufwendungen 2.580 2.849


Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft mit der Alleingesellschafterin DURAN Group Holding GmbH weist die Gesellschaft für das Berichtsjahr keinen Ertragssteueraufwand aus. Von einer möglichen Steuerumlage der Alleingesellschafterin auf die Gesellschaft wurde abgesehen. Bei den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ertragssteuern handelt es sich nur um die gezahlten Kapitalertragsteuern aus Zinserträgen.

IV. Sonstige Angaben

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DURAN Life Science Holding GmbH, Wertheim, einbezogen, die den Konzernabschluss für alle in den kleinsten Konsolidierungskreis der DWK Gruppe einbezogenen Unternehmen aufstellt. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften sind durch den Einbezug von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit. Die DURAN Life Science Holding GmbH erstellt ihren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Konzernabschluss ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Handelsregisternummer HRB 721292 erhältlich und wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Daneben wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft der DURAN Life Science Holding GmbH der OEP Life Science Coöperatief U.A., Amsterdam, Niederlande einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der OEP Life Science Coöperatief U.A., Amsterdam, Niederlande ist am Sitz dieser Gesellschaft in Amsterdam bzw. online über die niederländische Handelskammer erhältlich. Verbundene Unternehmen sind alle in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einzubeziehenden Unternehmen.

Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der DWK Life Sciences GmbH zum 31. Dezember 2023 wird im Folgenden dargestellt:

Lfd Firma und Sitz der Gesellschaft
Währung
1 DURAN Glastechnik Verwaltungs GmbH Wertheim/ Deutschland EUR *
2 DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG Wertheim/ Deutschland EUR *
3 DURAN Produktions Verwaltungs GmbH Wertheim/ Deutschland EUR *
4 DURAN Produktions GmbH & Co. KG Mainz/ Deutschland EUR *
5 DURAN d.d. Pula/Croatia EUR **
6 DWK Life Sciences Ltd. Stoke/England GBP **
7 Scherf Präzision Europa GmbH Meiningen/ Deutschland EUR *
8 DWK Life Sciences (Shanghai) Co.,Ltd. Shanghai/China CNY **
9 Müller+Müller-Joh. GmbH + Co. KG Holzminden/ Deutschland EUR **
10 Müller GmbH Holzminden/ Deutschland EUR **
11 DURAN Inc. Millville/USA USD **
12 DWK Life Sciences LLC Millville/USA USD **
13 DWK Life Sciences S. De. R L. DE C.V. Querétaro/Mexiko MXN **
14 DWK Life Sciences Closure Systems LLC Vineland, USA USD **
15 Kimble Kontes LLC Rockwood/USA USD **
16 DWK Life Sciences (Beijing) Co., Ltd. Peking/China CNY **
Lfd Firma Ergebnis
GJ 2023
in Tausend
Eigenkapital
31.12.2023
in Tausend
Gehalten von Anteil (%)
1 DURAN Glastechnik Verwaltungs GmbH 0 22 direkt 100,0 %
2 DURAN Glastechnik GmbH & Co. KG -6 151 direkt 100,0 %
3 DURAN Produktions Verwaltungs GmbH 0 70 direkt 100,0 %
4 DURAN Produktions GmbH & Co. KG -516 183 direkt 100,0 %
5 DURAN d.d. 17.046 42.258 direkt 100,0 %
6 DWK Life Sciences Ltd. 342 12.365 direkt 100,0 %
7 Scherf Präzision Europa GmbH 1.424 5.613 direkt 100,0 %
8 DWK Life Sciences (Shanghai) Co.,Ltd. 1.231 10.214 direkt 100,0%
9 Müller+Müller-Joh. GmbH + Co. KG -2.145 15.826 direkt 100,0 %
10 Müller GmbH 5 43 direkt 100,0 %
11 DURAN Inc. 2.006 87.888 direkt 100,0 %
12 DWK Life Sciences LLC 10.335 192.487 11 100,0 %
13 DWK Life Sciences S. De. R L. DE C.V. 11.850 180.536 12 100,0 %
14 DWK Life Sciences Closure Systems LLC -1.181 2.687 12 100,0 %
15 Kimble Kontes LLC 65 18.823 12 100,0 %
16 DWK Life Sciences (Beijing) Co., Ltd. -9.585 -15.094 15 70,0 %


* HGB-Eigenkapital bzw. -Ergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustübernahme bzw. Gutschrift/Verrechnung auf Kapitalkonto/Verlustvortragskonto
** Werte beziehen sich auf die für Zwecke des Konzernabschlusses der Duran Life Sciences Holding GmbH aufgestellten IFRS-Konzernberichtspakete in lokaler Währung. Die Wechselkurse zum EURO stellen sich zum 31.12.2023 wie folgt dar: USD 1,10500; GBP 0,86905, MXN 18,72310; CNY 7,85090.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2023
Bis zu
einem Jahr
1 - 5 Jahre Mehr
als 5 Jahre

T€ T€ T€ T€
Finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 857 362
496
0
Bestellobligo 100 100 0 0

957 462 496 0


2022

Bis zu
einem Jahr
1 - 5 Jahre Mehr
als 5 Jahre

T€ T€ T€ T€
Finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 811 347
462

2
Bestellobligo 56 56 0 0

867 403 462 2


Daneben wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 schwebende Geschäfte in Höhe von T€ 491 (Vorjahr: T€ 586) nicht bilanziert, da im Rahmen von gegenseitigen auf Leistungsaustausch gerichteten Verträgen die vorgesehenen Leistungen und Gegenleistungen noch von keiner Seite erfüllt wurden.

Haftungsverhältnisse

Die Eventualverbindlichkeiten enthalten den Schuldenbeitritt der Gesellschaft als Gesamtschuldner zu dem am 21. März 2017 zwischen der DURAN Life Science Holding GmbH, der DURAN Group Holding GmbH sowie weiteren Tochterunternehmen und den Konsortialbanken abgeschlossenen Kreditvertrag, welcher am 2. März 2023 modifiziert und verlängert wurde bis zum 31. Mai 2026. Der Gesamtbetrag der hier aufgeführten Kredite beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf T€ 240.902 (Vorjahr: T€ 244.794). Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der aktuellen Geschäftslage und der bestehenden Unternehmensplanungen der Gesellschaften nicht zu rechnen.

Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 85 (Vorjahr: 76), davon waren wie im Vorjahr keine gewerblichen Mitarbeiter, 85 (Vorjahr: 75) Angestellte und keine Aushilfe (Vorjahr: 1) beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe erfolgt befreiend im Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Armin Reiche, Kreuzwertheim, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (CEO)

Bernhard Scherer, Markdorf, Dipl.-Kaufmann (CFO)

Michele Mora, Montechiarugolo, Italien, (CBO)


Da drei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Gewinnabführung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DURAN Group Holding GmbH, Wertheim, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst.

Nachtragsbericht

Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Jahresabschluss verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht.

 

Wertheim, 5. April 2024

DWK Life Sciences GmbH Die Geschäftsführung

Armin Reiche

Michele Mora

Bernhard Scherer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023


Anschaffungskosten

01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023

I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen 6.160.158 213.412 330.158 -142.719 6.561.009
2. Geschäfts- oder Firmenwert 841.652 0 0 0 841.652
3. Geleistete Anzahlungen 330.158 196.998 -330.158 0 196.998

7.331.968 410.410 0 -142.719 7.599.659
II. Sachanlagen




1. Grundstücke und Bauten 5.834.178 10.139 0 0 5.844.317
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.101.001 19.271 0 -86.415 5.033.857
3. Andere Anlagen, Betriebs-




und Geschäftsausstattung 1.952.781 8.351 0 -57.310 1.903.822

12.887.960 37.761 0 -143.725 12.781.996
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.806.439 0 2.500.000 0 137.306.439
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 13.268.541 3.152.206 -2.500.000 0 13.920.747

148.074.980 3.152.206 0 0 151.227.186

168.294.908 3.600.377 0 -286.444 171.608.841

Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023

I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen 4.870.861 843.556 -142.719 5.571.698
2. Geschäfts- oder Firmenwert 841.652 0 0 841.652
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0

5.712.513 843.556 -142.719 6.413.350
II. Sachanlagen



1. Grundstücke und Bauten 5.224.301 48.138 0 5.272.439
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.091.948 3.518 -86.415 5.009.051
3. Andere Anlagen, Betriebs-



und Geschäftsausstattung 1.740.193 63.740 -55.172 1.748.761

12.056.442 115.396 -141.587 12.030.251
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0

0 0 0 0

17.768.955 958.952 -284.306 18.443.601

Buchwerte

31.12.2023 31.12.2022

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Entgeltlich erworbene Software und Warenzeichen 989.311 1.289.297
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 196.998 330.158

1.186.309 1.619.455
II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten 571.878 609.877
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.806 9.053
3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung 155.061 212.588

751.745 831.518
III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137.306.439 134.806.439
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 13.920.747 13.268.541

151.227.186 148.074.980

153.165.240 150.525.953

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die DWK Life Sciences GmbH, Wertheim
Prü­fungs­ur­teile

Wir haben den Jahresabschluss der DWK Life Sciences GmbH, Wertheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWK Life Sciences GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prü­fung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prü­fungs­ur­teile

Wir haben unsere Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver­ant­wortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung‌ durchgeführte Prü­fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prü­fung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irr­tümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolo­se Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkei­ten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prü­fung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prü­fung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prü­fungs­ur­teil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unan­gemessen sind, unser jeweiliges Prü­fungs­ur­teil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprech­endes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes­entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prü­fungs­ur­teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prü­fung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prü­fung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 5. April 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Höfter, Wirtschaftsprüfer

Pollak, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. April 2024 festgestellt.

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