Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Spitzlei GmbH
Händelstraße 10, 50171 Kerpen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Stephan Christ seit 23.4.2025 | Geschäftsführer |
Stefanie Spitzlei seit 9.5.2011 | Geschäftsführer |
Gisela Spitzlei seit 11.10.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spitzlei GmbHKerpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag der Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 I HGB auf. Sie gilt als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 9 KWG als große Kapitalgesellschaft nach § 340 Abs. 4 i.V.m. § 340 a Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (§ 253 III HGB) vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände (§ 253 I 1, III HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, gleichzeitig wird ihr Abgang unterstellt. 1 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag (§ 253 I 2 HGB) angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist am Ende des Anhangs dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen (§ 284 III HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von 468,84 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31.12.2023 EUR 6.001.246,06 (31.12.2022 EUR 4.978.559,63). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen 514.775,88 EUR (Vorjahr 653.562,25 EUR). Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (Miete) von jährlich EUR 36.625,20. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Sonstige Pflichtangaben Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführerinnen Frau Gisela Spitzlei sowie Frau Stefanie Spitzlei geführt. 2 Die Geschäftsführerinnen sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 30 (Vorjahr 31) angestellte Arbeitnehmer beschäftigt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen im Geschäftsjahr rund 75 TE. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 123.480,10 EUR zusammen dem Gewinnvortrag von 302.706,40 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschafterversammlung hat hierüber zu entscheiden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Mit Ausnahme der allgemeinen inflationsbedingten Kostensteigerungen werden keine weiteren Auswirkungen auf das Geschäft erwartet. Anlage Anlagenspiegel Unterschrift der Geschäftsführung
Kerpen, 12. April 2024 LAGEBERICHT 2023I. Grundlagen des Unternehmens Wir bieten komplette Abrechnungs- und Factoringleistungen, spezialisiert für Beförderungen von Patienten im Taxi und Mietwagen sowie Privatliquidation bei Rechnungsfahrten aus einer Hand an. Dazu gehören verschiedene Dienste wie Krankenfahrten (Patiententransfers und Behindertenfahrten) und Krankentransporte, der Medizinische Transportdienst sowie allgemeine Taxi- und Mietwagendienste. Unsere Gesellschaft kauft von Taxi- und sonstigen Transportunternehmen die Krankentransportscheine an, um diese anschließend mit den jeweiligen Kostenträgern, im Wesentlichen Krankenkassen, abzurechnen. Zur Refinanzierung verkaufen wir die Forderungen an die Kostenträger im Wege des Factorings an eine Factoringgesellschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt sind die wirtschaftlichen Aussichten als gut zu bezeichnen. Das von uns besetzte Marktsegment bietet noch ausreichendes Wachstumspotential und die Anzahl der Konkurrenzunternehmen ist überschaubar. Wir konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr unsere Umsätze erhöhen. Auch für 2024 rechnen wir nicht mit Umsatzrückgängen. 2. Geschäftsverlauf Für uns verlief das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich. Die Gesamtleistung erhöhte sich von T€ 1.399 auf T€ 1.685. Der Anstieg liegt mit 20,4 % deutlich über unseren Erwartungen aus dem Vorjahr. Grund hierfür ist eine schnellere und effizientere Bearbeitung unserer Leistungsaufträge aufgrund des verbesserten EDV-Programmeinsatzes. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 79 auf T€ 705 und beträgt 41,8 % (Vorjahr 44,7 %) der Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nahezu konstant bei 30 (Vorjahr 31) geblieben. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um T€ 68 auf T€ 123 (Vorjahr T€ 55). Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. 1 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Anlagenintensität beträgt 0,8 % (Vorjahr 3,0 %). Grund hierfür sind die zwischenzeitlich abgeschriebenen Vermögensgegenstände. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände betragen T€ 5.450 (Vorjahr T€ 5.150) und die liquiden Mittel erhöhten sich auf T€ 1.081 (Vorjahr T€ 86). Grund hierfür ist eine schnellere und effizientere Bearbeitung unserer Leistungsaufträge aufgrund des verbesserten EDV-Programmeinsatzes. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 328 auf T€ 451 erhöht. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 6,8 % (Vorjahr 6,1 %). Der derzeit bestehende Kreditrahmen ist für das laufende Tagesgeschäft ausreichend. Weitere Gesellschaftermittel werden künftig nicht erforderlich sein. Das kurzfristige Fremdkapital mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr beträgt T€ 6.139 (Vorjahr T€ 4.981) und beinhaltet im Wesentlichen den Factoringbereich mit T€ 5.454 (Vorjahr T€ 3.747). Demgegenüber stehen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände aus dem Factoringbereich von T€ 5.447 (Vorjahr T€ 5.139). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus dem Factoringbereich betragen dabei insgesamt 54,8 % (Vorjahr 50,7 %) der Bilanzsumme, bei einer absoluten Erhöhung von T€ 964 auf T€ 3.609. Unsere eigenen reinen Bankverbindlichkeiten konnten abgebaut werden und betragen T€ 0 (Vorjahr T€ 94). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 546 und beinhalten u.a. eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 515 (Vorjahr T€ 654). Im Vergleich dazu betragen die sonstigen Vermögensgegenstände T€ 3 (Vorjahr T€ 10). Im Geschäftsjahr erfolgten keine Investitionen (Vorjahr T€ 21). c) Ertragslage Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualität in der Auftragsabwicklung und Kundenzufriedenheit gekennzeichnet. Wir haben auf dem Markt einen guten Ruf, was sich auch in ständigen Anfragen von Neukunden widerspiegelt. Durch 2 sorgfältige Kundenakquise und Kundenbetreuung konnten wir im abgelaufenen Jahr den Gesamtumsatz erneut steigern. Aufgrund weitreichender Neuinvestitionen in unsere Abwicklungssoftware in den vergangenen beiden Geschäftsjahren erwarten wir künftig eine noch effizientere und zeitlich schnellere Abwicklung unseres Auftragsvolumens. Die Gesamtleistung konnte um 20,4 % gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand hat sich um 79 T€ erhöht und ist im Verhältnis zur Gesamtleistung von 44,7 % auf 41,8 % gesunken. Die Beschäftigungslage kann als zufriedenstellend bezeichnet werden und entspricht unseren technischen Kapazitäten. Die Struktur unserer Aufwendungen ist als stabil zu bezeichnen. Die Eigenkapitalrentabilität - Jahresüberschuss im Verhältnis zum Eigenkapital am Jahresanfang - erhöhte sich von 20,2 % auf 37,5 %. 3 d) finanzielle Leistungsindikatoren 4 III. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für das Jahr 2024 derzeit insgesamt positiv und gehen von einer Unternehmensfortführung aus. Das von uns besetzte Marktsegment bietet noch Wachstumspotential und die Anzahl möglicher Konkurrenzunternehmen ist überschaubar. Mit Ausnahme der allgemeinen inflationsbedingten Kostensteigerungen erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen der generellen wirtschaftlichen Krisen auf unser Geschäft. Durch unsere Investitionen in die EDV-Software werden wir künftig noch effizienter unsere Aufträge abwickeln können. Wir erwarten für 2024 eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einen Umsatzanstieg von rund 10 %. V. Chancen- und Risikobericht Wir sehen derzeit keine wesentlichen Risiken für unser Unternehmen. Unsere Gesellschaft hat keine Währungsrisken. Ausfallrisiken bei Forderungen werden an den jeweiligen Kunden weiterbelastet. Da wir einen festen Kundenstamm haben, können die von den einzelnen Kostenträgern nicht anerkannten oder gekürzten Forderungen mit künftigen Abrechnungen des jeweiligen Kunden verrechnet bzw. aufgerechnet werden. Die Ausfallrisiken in den vergangenen Jahren waren unbedeutend. Unser Kundenstamm ist in den vergangenen Jahren angewachsen. Wir gehen von weiteren Zugängen in der Zukunft aus. Kundenabgänge waren in der Vergangenheit kaum zu verzeichnen und zumeist auf deren Einstellung der gewerblichen Tätigkeit zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Die Refinanzierung der den Kunden vorab ausgezahlten Krankentransportgelder erfolgt durch den Verkauf der Forderungen an einen Faktor. Die einzelnen Kostenträger erstatten die Abrechnungscheine im Normalfall innerhalb eines Monats. Der Faktor gewährt eine Auszahlungsfrist von 75 Tagen. Da wir unsere Forderungen gegenüber den Kostenträgern laufend kontrollieren, können Rückfragen der Kostenträger auch kurzfristig geklärt werden, so dass der Zahlungseingang auch innerhalb dieser genannten Fristen gewährleistet werden kann. Liquidationsengpässe aus dem Faktoringbereich sind insoweit nahezu ausgeschlossen. 5 VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Niederlassungen.
Kerpen, den 14. April 2024 Gisela Spitzlei Stefanie Spitzlei Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spitzlei GmbH, Kerpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spitzlei GmbH, Kerpen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, unbeabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Siegburg, den 22. Juli 2024 DGMP
Treuhand GmbH
Ulf Daniel, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.03.2025 festgestellt. |
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