Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Biochrom AGLiquidiert
12247 Berlin, DEUStammdaten
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Konzern- und Jahresabschlüsse
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Biochrom AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2011der BIOCHROM AG, Leonorenstraße 2-6 12247 BerlinInhaltsverzeichnis A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft a. Berichterstattung über die Branchensituation b. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Produktion 4. Beschaffung 5. Investitionen 6. Finanzierungsmaßnahmen 7. Personal- und Sozialbereich 8. Umweltschutz 9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage 2. Finanzlage 3. Ertragslage 4. Besondere Darstellungsformen zur Entwicklung und Lage des Unternehmens 5. Voraussichtliche Entwicklung (Chancen und Risken) 2011/2012 C. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) 2. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) 3. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft a. Berichterstattung über die Branchensituation Die Biochrom AG liefert ihre Produkte in den Forschungsbereich (Universitäten und vergleichbare Einrichtungen) und an industrielle Kunden aus dem Bereich Pharma/Biotechnologie. Diese Marktaufteilung gilt weltweit. Die wichtigsten Absatzmärkte für die Biochrom AG liegen jedoch in Europa. Dabei ist Deutschland mit einem Umsatzanteil von ca. 82 % der wichtigste Markt der Biochrom AG. Die deutsche Biotechnologie-Branche wächst. Die Unternehmen liefern neuartige Produkte und effiziente Verfahren, die vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden energiepolitischen Wende und einem Kostendruck im Gesundheitssystem zunehmend nachgefragt werden. Das belegt ein höherer Umsatz von 2,4 Milliarden Euro (+9%), eine Rekordfinanzierung von 700 Millionen Euro (+122%) und eine gestiegene Zahl an Mitarbeitern in der kommerziellen Biotechnologie von rund 32.500 (+3%). Nach oben ging auch die Anzahl der dedizierten Biotechnologie-Firmen (538). Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben lagen 2010 bei rund 1 Milliarde Euro (-3%).1 Damit sind die Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft weiterhin als positiv einzustufen. b. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich auch im Jahre 2011 positiv entwickelt. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes 3 Prozent. Das war unter Berücksichtigung des schwierigen Umfeldes in Europa ein ausgesprochen positives Ergebnis.2 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatz- und Auftragsentwicklung der Biochrom AG ist im Geschäftsjahr 2011 knapp hinter den Erwartungen geblieben. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 betrug 13.091 T€ und lag damit um 2.040 T€ (13,48 %) unter dem des Geschäftsjahres 2010. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge und zuzüglich der Bestandsminderung bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen) ist im Geschäftsjahr um 2.470 T€ (16,03 %) gesunken. Die Auftragsentwicklung entsprach der Umsatzentwicklung. Zu reduzierten Verkaufszahlen im Bereich tierischer Seren kamen im Jahr 2011 auch reduzierte Verkaufszahlen im Bereich Sterillösungen.. 1 Biotechnologie.de, Bundesministerium für Bildung und Forschung 2 Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz vom 11.01.2012 Die Verkäufe von Handelswaren (Plastikwaren für die Zellkultur) konnten weiter gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich von 2.388 T€ im Jahr 2010 auf 2.551 T€ im Jahr 2011. 3. Produktion Im Jahre 2011 wurde die "alte" Produktionsanlage, die vorwiegend der Herstellung der "F&E"- Produkte (Seren und Medien für die Zellkultur) diente, komplett erneuert. Damit entspricht auch diese Produktionsanlage dem Stand der Technik und den Anforderungen nach GmP. Ein wesentlicher Schritt bei dieser Erneuerung ist die Verbindung beider Produktionsanlagen über einen 4.000 Liter Wasserbehälter. Damit kann das Wasser beider Anlagen in beiden Anlagen zur Produktion verwendet werden. Die Flexibilität der Produktion und die Menge der produzierten Produkte kann damit erheblich gesteigert werden. 4. Beschaffung Aufgrund bestehender langfristiger Lieferbeziehungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Für einzelne Rohstoffe wurden maßvolle Preiserhöhungen verzeichnet, bei fötalem bovinem Serum aus Australien mussten deutlich höhere Preise als in den Vorjahren bezahlt werden. 5. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 1.279 T€ vorgenommen. Zusätzlich wurden 135 T€ in Container investiert. Diese Container dienen der Belieferung von Kunden und werden entsprechend vorhandener Aufträge angeschafft. 6. Finanzierungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr 2011 wurden ein KfW-Darlehen über 800T€ für die Finanzierung des Umbaus der Produktionsanlage aufgenommen. 7. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2011 veränderte sich unser Mitarbeiterbestand geringfügig, von 62 Mitarbeitern auf 61 Arbeitnehmer am Jahresende (ohne Vorstandsmitglieder; im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir 60,75 Arbeitnehmer). Unser Personalaufwand inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3.005 T€ (Vorjahr 3242 T€). Der Personalaufwand verminderte sich damit um 237 T€. 8. Umweltschutz Das Umweltengagement unseres Unternehmens dient der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen sowie der Einsparung von Ressourcen und damit der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Haftungsgefahren oder Schadensersatzansprüche für selbst verschuldete Umweltschäden sind nicht zu erwarten. 9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2011 wurde die Produktionsanlage für die Produktion von Seren und Medien für die Zellkultur erneuert und den Bedingungen des GmP angepasst. Die Wasserproduktion beider Produktionsanlagen wurde verbunden. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr nur gering verändert. Im Jahr 2011 betrug das Vermögen 13.825 T€ und im Vorjahr 13.818 T€ Zum 31.12.2011 bestand das Anlagevermögen überwiegend aus Sachanlagen in Höhe von 4.490 T€ (Vorjahr 3.752 T€). Daneben entfielen buchmäßig 4,0 T€ (Vorjahr 5 T€) auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Finanzanlagen stiegen von 572 T€ im Jahr 2010 auf 752 T€ im Jahr 2011. Die bilanzielle Eigenkapitalquote (Eigenkapital * 100 / Gesamtkapital) ist gegenüber dem 31.12.2010 von 53,01 % auf 56,41 % gestiegen. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen * 100 / Gesamtvermögen) ist von 31,33 % auf 37,95 % gestiegen, und der Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital) ist von 0,89 auf 0,77 % gefallen. 2. Finanzlage Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2011 2.074 T€, aus der Investitionstätigkeit -1.541 T€ und aus der Finanzierungstätigkeit -354 T€. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes zum Bilanzstichtag 2011 gegenüber dem Vorjahr betrug damit 179 T€. Die Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2011 betrugen insgesamt 1.196 T€ gegenüber 1.017 T€ 2010. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Ertragslage Wir haben im Geschäftsjahr 2011 ein Jahresergebnis in Höhe von 812 T€ (Vorjahr 1.184 T€) erreicht. Das Ergebnis lag damit um 372 T€ unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: Die Eigenkapitalrentabilität ((Ergebnis nach Ertragsteuern / Eigenkapital) ist von 16,16 % im Vorjahr (2010) auf 10,41 % im Jahr 2011 gefallen. Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und vor Finanzergebnis /Gesamtkapital) ist von 14,68 (2010) auf 9,07 (2011) gefallen. Die Rohertragsquote (Rohertrag / Umsatz) ist dabei von 55,84 % im Geschäftsjahr 2010 auf 53,49 % im Geschäftsjahr 2011 gefallen. 4. Besondere Darstellungsformen zur Entwicklung und Lage des Unternehmens Die folgende Darstellung zeigt die Verteilung der Umsatzerlöse nach Artikeln:
5. Voraussichtliche Entwicklung (Chancen und Risiken) 2012/2013 Für die vorgenannten Geschäftsjahre erwarten wir einen Umsatz in Höhe von 14,0 Mio. Euro. Diese Erwartung wird gestützt von den Ankündigungen wichtiger Industriekunden über die Abnahme von Lösungen für das Downstream-Processing und dem bisherigen Auftragseingang im Geschäftsjahr 2012. Außerdem erwarten wir einen Anstieg des Verkaufes an brasilianischen und australischen FBS. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die über die in diesem Bericht bereits genannten Risiken hinausgehen, werden von uns nach derzeitigen Erkenntnissen nicht erwartet. Die Auftragslage ist stabil und entspricht unseren Erwartungen. Unsicherheiten entstehen aus der weiteren konjunkturellen Entwicklung der dynamischen Wettbewerbssituation und Wechselkursrisiken. Wie im Abschnitt "Berichterstattung über die Branchensituation" bemerkt wurde, gehen wir davon aus, dass wir uns in einem stabilen Umfeld wirtschaftlich weiterhin positiv entwickeln. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale bestehen nicht. Das Umsatzausfallrisiko wächst mit dem Anteil des Umsatzes, der mit industriellen Großkunden getätigt wird. In diesem Marksegment kann der Wegfall eines einzelnen Kunden signifikante Auswirkungen auf den Gesamtumsatz haben. Wir konnten bisher nahezu keine Zahlungsausfälle bei Kunden feststellen. Das Preisänderungsrisiko im Absatzbereich wird von uns ebenfalls als gering eingeschätzt. Gleiches gilt für Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, da wir derzeit unsere Lieferantenrechnungen mit Skonti zahlen und somit solche Risiken durch die Ausnutzung von Zahlungszielen ausgleichen könnten. C. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden, über die zu berichten wäre. 2. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Ein Risikomanagementsystem wurde eingerichtet, das den hieran zu stellenden Anforderungen entspricht. Es ist mit Hilfe verschiedener Elemente so aufgebaut, dass es dazu beiträgt, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung beeinträchtigen könnten, rechtzeitig zu erkennen. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, die dem Vorstand helfen, Geschäftsrisiken verschiedener Art frühzeitig zu erkennen und wirksamen Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Umsatz- und Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir die Auswirkungen solcher Risiken in gewissem Umfang abfangen bzw. an unsere Kunden weitergeben können. Währungsrisiken bestehen nicht, da wir die Berechnungen an die Kunden grundsätzlich in EURO vornehmen. Um Liquiditätsrisiken zu begegnen, wird ein Liquiditätsplan geführt, der eventuelle Liquiditätsrisiken früh- und rechtzeitig erkennbar machen soll. Im Produktionsbereich wird der Wahrscheinlichkeit einer nicht optimalen Fertigung bzw. Fertigungsrisiken durch Produktionsstandards nach ISO 9001 begegnet. 3. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Forschungsprojekte durchgeführt, die im Geschäftsjahr mit 64 T€ bezuschusst wurden.
Berlin, den 14. März 2012 Biochrom AG Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang gem. §264 HGBAllgemeine Erläuterungen I. Grundsätzliches zum Jahresabschluß Hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 284 HGB wird wie folgt berichtet: Der Jahresabschluß wurde auf Grund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Es wurden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung jeweils die entsprechenden Beträge des vorangegangenen Geschäftsjahres ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es wurden im Geschäftsjahr die Einstellung bzw. Auflösung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung für die Urlaubsrückstellung unter dem Posten soziale Abgaben ausgewiesen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Angaben gem. § 268 Abs. 2 HGB ergeben sich ausweislich des Anlagenspiegels, welcher der Bilanz beigefügt ist. Aus diesem ergeben sich auch die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres. II. Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Absetzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechenden steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter i. S. des Einkommensteuerrechts wurden mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 60 € als Aufwand behandelt. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens deren Anschaffungskostenwert 60 €, aber nicht 410 € übersteigen, wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG wie in den Jahren vor 2008 aktiviert und die GWG-Sofortabschreibung in Anspruch genommen. Der Sammelposten der Jahre 2008 und 2009 wurde unverändert fortgeführt. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In fremder Währung lautende Beträge wurden stets zum Tageskurs im Zahlungszeitpunkt umgerechnet. Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet worden. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen oder Abwertungen Rechnung getragen worden. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 68.447,55 € Aktiva Finanzanlagen Unter Finanzanlagen sind Beteiligungen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB enthalten. 1. Biochrom Vertriebsgesellschaft mbH Sitz: Tutzing Höhe des Anteils am Kapital:26,0 % Eigenkapital der Gesellschaft: 25.000,00 € Ergebnis des vorletzten Geschäftsjahres: 166.953,29 € Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 war bei Fertigstellung dieses Jahresabschlusses noch nicht aufgestellt. 2. BIOCHROM DO BRASIL BIOTECH. LTDA Sitz:Goiania / Brasilien Höhe des Anteils am Kapital: 60,0 % Eigenkapital der Gesellschaft: 240.000,00 € Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 war bei Fertigstellung dieses Jahresabschlusses noch nicht aufgestellt. Passiva Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ( Grundkapital ) der Gesellschaft beträgt 1.668.001,00 € und ist eingeteilt in 1.668.001 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Bilanzgewinn Aus dem Bilanzgewinn 2010 wurde gem. Beschluss der Hauptversammlung vom 23.05.2011 eine Dividende in Höhe von € 0,20 pro Aktie ( also insgesamt € 333.600,20 ) ausgeschüttet. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Für die erhaltenen Zuschüsse der öffentlichen Hand, die für Investitionen in das bauliche und bewegliche Anlagevermögen gewährt wurden, wurde ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen eingerichtet, damit die entsprechenden Einnahmen erst über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergebnis- und steuerwirksam werden. sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Aufwandsrückstellungen für folgende Kostenbereiche: Tantieme Urlaubsansprüche Berufsgenossenschaft Prämie Erfüllung der Aufbewahrungspflichten Prüfungskosten Abschlusskosten Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betrugen 629.529,00 €. Die gesetzlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden grundsätzlich beachtet. Grundpfandrechtlich sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.903 zu Gunsten der Landesbank Berlin auf dem Erbbaurecht gesichert. Die Eintragung erfolgte im Grundbuch von Lankwitz, Blatt 7497 und Blatt 5805, Dritte Abteilung, auf dem Erbbaurecht Berlin Lankwitz, Leonorenstraße 2-6. Ferner sind zwei Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 500 durch den jeweiligen im Lager der Gesellschaft befindlichen bearbeiteten und unbearbeiteten Bestand an fötalem Kälberserum gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verpflichtungen gem. § 42 Abs. 3 GmbH Gesetz gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 300 T€. Diese werden zu 7,5 % verzinst. Erläuterungen zu den Haftungsverhältnissen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB aus nicht passivierten Verbindlichkeiten, aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften sowie Haftungsverhältnissen aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf die Ausführungen zur Bilanz verwiesen. sonstige betriebliche Erträge Aus der Auflösung des Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen ergibt sich ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von 14.904,00 €. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beziehen sich ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. sonstige Angaben
Die Vergütungen für den Aufsichtsrat im Jahre 2011 betrugen insgesamt 7.500,00 €. Die Bezüge für den Vorstand betrugen im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 353.534,20 €. Im Jahresdurchschnitt waren (ohne Mitglieder des Vorstandes) 61 Mitarbeiter beschäftigt, die in folgenden Bereichen tätig waren:
Der im Jahr 2011 zu leistende Erbbauzins für die bis 31.12.2038 laufenden Erbbaurechte betrug 32.787,96 €. Ohne die gemäß Erbbauvertrag vorgesehenen möglichen Veränderungen beträgt der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus den Erbbauverträgen bis zum Ende der Laufzeit rd. T€ 887. Am Bilanzstichtag sind von Leasing-Unternehmen Kraftfahrzeuge angemietet, die zum Mietaufwand im Jahre 2011 von rd. T€ 39 führten. Der Gesamtbetrag der vertraglichen Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Laufzeiten beträgt insgesamt T€ 38. Außerdem bestanden Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen für Einrichtungen beweglicher Wirtschaftsgüter, deren Mietaufwand im Wirtschaftsjahr rd. T€ 18 betrug. Die Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Laufzeiten betragen insgesamt T€ 17. Für Wartungsverträge wurden für das Jahr 2011 T€ 84 aufgewendet. Die Verträge sind vorwiegend kurzfristig kündbar.
Berlin, den 29.02.2012 Biochrom AG, Berlin Der Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsProtokoll über die Sitzung des Aufsichtsrates der Biochrom AG am 17. April 2012 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft Teilnehmer: Rolf Seidel Dr. Dieter Schultze-Zeu (DSZ) Herrn Alexander-P. Böttger Dr. Sabine Riekenberg Dr. Bernd Frenzel WP Wolfgang Gehrmann für die Treuhandgesellschaft Gehrmann & Partner mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüferin (bis Top 9 ) Stb. Axel Reinke als Gast DSZ eröffnete als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Aufsichtsratssitzung um 15 Uhr. Die Mitglieder des Aufsichtsrats stimmten der Anwesenheit der Gäste zu. Sie stimmten ferner zu, dass der in dem Einladungsschreiben vom 02.04.2012 genannte TOP 1 nach TOP 9 erledigt wird. Die Tagesordnung wurde wie folgt erledigt: Top 2. Der schriftliche Bericht der Abschlussprüfererins über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes der Biochrom AG zum 31.12.2011 vom 05.04. 2012 lag dem AR vor. HerrWP Gehrmann berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und beantwortete alle einschlägigen Fragen. Der AR nahm den Bericht zu stimmend zur Kenntnis. Top 3 Nach Prüfung billigte der AR den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns. Damit ist der Jahresabschluß 2011 festgestellt. Top 4 Der AR beschloss, sich folgendem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes anzuschließen: Der HV wird vorgeschlagen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von € 2.523.077,58 eine Ausschüttung in Höhe € 0,25 pro Aktie (€417.000,25) vorzunehmen, einen Betrag in Höhe von € 325.000,- in " Andere Gewinn-Rücklagen" einzustellen, und den verbleibenden Betrag in Höhe von € 1.787.077.33 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Top 5 Der AR beschloss den als Anlage 2 beigefügten gemäß § 171 Abs.2 AktG der HV zu erstattenden Bericht des AR. Alsdann unterschrieb SZ den Bericht für den Aufsichtsrat. Der Vorstand erhielt eine unterzeichnete Ausfertigung. Top 6 Der AR beschloss, der HV vorzuschlagen, den Vorstand für das Geschäftsjahr 2011 zu entlasten. Top 7 Der AR beschloss, der HV vorzuschlagen, den AR für das Geschäftsjahr 2012 zu entlasten. Top 8 Der AR beschloss, der HV vorzuschlagen, die Treuhandgesellschaft Gehrmann & Partner mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Abschlussprüferin für das Geschäftsjahr 2012 zu wählen. Top 9 Als Termin für die ordentliche Hauptversammlung 2012 wurde der 29.Mai 2012, 15:00 Uhr festgelegt. Der Aufsichtsrat stimmte der vom Vorstand vorgeschlagenen Tagesordnung für die HV zu. Top 1 Dr. Frenzel sowie Frau Dr. Riekenberg berichteten über die aktuelle Lage der Gesellschaft. Wegen der Einzelheiten nehme ich auf die Anlage 1 zu diesem Protokoll Bezug. Dr. Frenzel berichtete ferner über die Seranaproblematik. Abhängig von den Umsätzen für australisches Serum ist beabsichtigt, Serana als OEM-Hersteller einzusetzen und Serana bei Vorfinanzierung durch Darlehen zu unterstützen. Die mit Serana bestehende Vereinbarung soll in Abstimmung mit DSZ entsprechend aktualisiert werden. Der Aufsichtsrat nahm die Berichte zustimmend zur Kenntnis. Top 10 Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorschlag des Vorstandes zu, Frau Regina Ganschow Einzelprokura zu erteilen. Gegenüber Frau Ganschow soll klargestellt werden, dass für das Innenverhältnis die Prokura auf ihren mit Schreiben vom 04.12.2009 definierten Aufgabenbereich ( gegebenen falls aktualisiert) begrenzt ist. Der Aufsichtsrat hat alle Beschlüsse einstimmig gefaßt. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgten, schloß DSZ zu Aufsichtsratssitzung um 17 Uhr 30.
Dr.~-Dorsitzender desAufsichtsrats. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2011 und dem Lagebericht 2011 wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Biochrom AG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit eines evtl. vorhandenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Berlin, den 5. April 2012 Treuhandgesellschaft
Gehrmann & Partner mbH
Wolfgang Gehrmann, Wirtschaftsprüfer |
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