Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reiner Fischer seit 7.11.2019 | Geschäftsführer |
Norbert Günther Layer seit 14.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
G. Bee GmbHFreiberg am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die im Jahr 1909 gegründete G. Bee GmbH hat ihren Sitz in Freiberg am Neckar. Kerngeschäft der Gesellschaft ist der Verkauf von Kugelhähnen und Sicherheitsarmaturen, welcher am Standort Freiberg betrieben wird. Die organisatorischen Einheiten sind entsprechend der Geschäftsprozesse wie folgt gegliedert: Konstruktion, Materialwirtschaft, Produktion, Qualitätsmanagement, Vertrieb und Verwaltung. Neben dem Vertrieb von Kugelhähnen, stellen die Montage und kundenspezifische Sonderanfertigungen eine Ergänzung der fremdbezogenen Handelsware dar. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern im In- und Ausland gibt uns die Möglichkeit der Vermarktung hochwertiger eigengefertigter Produkte als auch Handelswaren. Unsere Hauptabsatzmärkte befinden sich innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten, aber auch im Nicht-EU-Ausland. II. Ziele und Strategien Unsere Unternehmensstrategie zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum ab, welches im Einklang mit unserer Verantwortung für Umwelt, Mitarbeiter und der Gesellschaft stehen soll. Nachhaltiges Handeln ist in all unseren Geschäftsaktivitäten verankert. Ressourcenschonende und klimaverträgliche Produktionsprozesse sind Teil unserer Unternehmensphilosophie, indem wir u.a. 37% unseres Energieverbrauchs durch eigenerzeugten Strom generieren und diesen Anteil in Zukunft möglichst steigern wollen. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft zur Steuerung und Überwachung sind Umsatz, Rohertrag und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit handelt es sich dabei um das Ergebnis vor Steuern und Zinserträgen und Zinsaufwendungen sowie ohne Berücksichtigung außerordentlicher Positionen. Unser finanzielles Ziel ist ein moderates jährliches eigenkapitalfinanziertes Umsatzwachstum bei gleichbleibender Rentabilität. Das für 2023 schwer zu kalkulierende Umsatzziel wurde um rund 8% übertroffen und liegt vor allem aufgrund der Preiseffekte deutlich über dem Vorjahresumsatz. Auch der Rohertrag des Geschäftsjahres übersteigt mit 21,7 Mio. € den Rohertrag des Vorjahres von 20,5 Mio.€. Entsprechend liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 8,1 Mio. € klar über dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Vorjahres (6,6 Mio. €). Daneben richten wir unsere Unternehmensphilosophie aber auch auf nichtfinanzielle Leistungsindikatoren aus, wie unser Humankapital. Erklärtes Ziel ist die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und damit einhergehend eine geringe Fluktuationsrate der Fachkräfte. Wir sind bestrebt, sozialverträgliche Arbeitsstrukturen zu schaffen und Arbeitnehmerbelange adäquat zu berücksichtigen. Des Weiteren sind wir bestrebt, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern, indem wir Gesundheitstage veranstalten, die Teilnahme an Firmenläufen aktiv unterstützen und social benefits wie Bike-Leasing, gesundes Mittagessen, Obst undMineralwasser anbieten. Unser soziales Engagement setzen wir um, indem wir zum einen die regionale Schule fördern, um die interdisziplinäre Verknüpfung digitaler Lernstoffe und den Umgang mit Informationstechnologien zu stärken und zum anderen, indem wir Langzeitpraktika für Auszubildende des IB Asperg sowie Donner & Partner ermöglichen. Die Unterstützung der Bildungspolitik auf diese Weise betrachten wir als Investition in künftige Fachkräfte. III. Steuerungssysteme Die Erreichung der Unternehmensziele erfolgt durch die wirtschaftliche Planung und Steuerung innerhalb der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung entwickelt den strategischen Steuerungsprozess und gibt Rahmenvorgaben an die Führungskräfte weiter. Innerhalb turnusmäßiger Planungs-/Steuerungssitzungen wird die Geschäftsentwicklung laufend anhand aktualisierter Einschätzungen der wesentlichen Steuerungs- und Leistungskennzahlen überwacht. Abweichungen werden analysiert, die Zielerreichung in ihrer Machbarkeit oder Intensität gegebenenfalls angepasst. Als operative Steuerungsgrößen dienen hierbei: Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und Kapitalbindungsgrößen wie z.B. Lagerwerte, Forderungs- und Verbindlichkeitsbestände. IV. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt im Rahmen der kundenspezifischen Anforderungen Eigenentwicklungen sowie technische Weiterentwicklungen vorhandener Produkte und Entwicklungen ressourcenschonender und umweltverträglicherer Produktneuheiten zum Beispiel in Hinblick auf die Optimierung von Materialeinsparungen, die Eignung verschiedener Produkte für Wasserstoff oder die weitere Reduzierung von Blei bei trinkwassergeeigneten Produkten. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat sich die Weltwirtschaft mit einem moderaten Wachstum von rund 3% besser als erwartet entwickelt. Die US-Wirtschaft ist im Jahr 2023 mit 2,5% trotz der hohen Zinsen stärker als erwartet gewachsen mit steigender Tendenz zum Jahresende. Dabei stützt sich das Wachstum auf mehrere Pfeiler - einerseits die Verbraucher mit ihren Konsumausgaben, andererseits Steigerung bei Exporten Investitionen und Staatsausgaben. Chinas Wirtschaftswachstum lag mit 5,2% zwar ebenfalls wieder über dem Vorjahr, jedoch unter dem langjährigen Durchschnitt. Wachstumshemmend wirken vor allem die schwache globale Nachfrage, die Krise auf dem Immobilienmarkt und der mäßige Binnenkonsum. Die Wirtschaft in der Eurozone weist ein moderates Wachstum von 0,4% auf, wobei Deutschland als größte Volkswirtschaft die Konjunktur des EU-Raums bremste (Quelle: Kiel Institut für Weltwirtschaft 2023 / Q4). In Deutschland sank das BIP dagegen um 0,3%, nachdem es im Jahr 2022 trotz Energiekrise und Lieferkettenengpässen noch um 1,8% gestiegen war. Gründe sind neben der schwachen Weltkonjunktur zum einen die Inflation von 5,9%, welche den privaten Konsum dämpfte. Zum anderen bremste die restriktive Geldpolitik mit Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation die Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen und die Bauinvestitionen. Zwar ist der Außenhandelsüberschuss gegenüber 2022 wieder gestiegen, aber nur deshalb, weil die Importe viel stärker sanken als die Exporte. Weiterhin muss hier berücksichtigt werden, dass im Vorjahr der niedrigste Exportüberschuss seit 20 Jahren verzeichnet worden war. Dabei schrumpfte die Wirtschaftsleistung nach Stagnation im 2. und 3. Quartal im Schlussquartal, da nach dem russischen Angriffskrieg nun noch der Nahostkonflikt und die Haushaltskrise mit Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds für neue Unsicherheit sorgen (Quellen: ZDF heute vom 15.01.2024 und tagesschau vom 30.01.2024). Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im 4.Quartal 2023 auf 46,2 Millionen an, wobei sich die Dynamik des Beschäftigungsanstiegs im Jahresverlauf abgeschwächt hat (Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) vom 16.02.2024). Das BIP in Baden-Württemberg entwickelte sich mit einem Rückgang von -0,6% noch schwächer als in Gesamtdeutschland. Dabei reichte das Wachstum der Dienstleistungsbereiche nicht aus, um den Rückgang der Industrieproduktion (-1,9%) zu kompensieren. Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg ist dagegen weiterhin stabil: Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag im Jahresdurchschnitt mit 3,9% wie schon in den Vorjahren deutlich unter der gesamtdeutschen Quote von 5,7%. Allerdings lässt sich eine nachlassende Dynamik bei den gemeldeten offenen Stellen feststellen. II. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Insgesamt kann die G. Bee GmbH erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr vorweisen. Unsere innovativen Produktideen, die Qualität unseres Sortiments sowie unsere Lieferfähigkeit trugen dazu bei, den prognostizierten Umsatzzuwachs zu übertreffen. Die Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2023 von rund 8% gegenüber dem Vorjahr wurde gleichermaßen von den eigengefertigten als auch den Handelsprodukten erzielt. Die Geschäftsführung beurteilt den Verlauf und die wirtschaftliche Lage des Berichtsjahres insgesamt positiv, da der für 2023 prognostizierte Jahresüberschuss von 3,0 Mio. € mit 5,9 Mio. € deutlich übertroffen wurde. Gemessen am erklärten Ziel, unsere Mitarbeiter-Fluktuationsrate auf einem niedrigen Niveau zu halten, müssen wir konstatieren, dass uns dies im abgelaufenen Geschäftsjahr bis auf wenige Ausnahmen gut gelungen ist und sich Personalabgänge im erwarteten Rahmen bewegten. Insgesamt gelang es uns, Personalabgänge auch wieder zu ersetzen, was aufgrund des Fachkräftemangels zunehmend schwieriger wird. Der Auftragsbestand beträgt zum Jahresbeginn 2024 rd. 4,4 Mio. €. 1. Ertragslage Der Rohertrag des Geschäftsjahres, als Saldo aus Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und abzüglich Materialaufwand, liegt bei 21,7 Mio. € (Vorjahr: 20,5 Mio. €). Neben Mengensteigerungen ist der Umsatzanstieg vor allem durch Preiserhöhungen verursacht. Dabei hat sich die Materialeinsatzquote leicht erhöht. Der Personalaufwand ist mit 10.2 Mio. € konstant geblieben. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-0,8 Mio. €) liegt vor allem an geringeren Zuführungen zu den Rückstellungen für Risiken bei Währungstermingeschäften (-0,3 Mio. €) und weniger Aufwendungen für die Währungsumrechnung (-0,7 Mio. €). Die Erhöhung bei den Abschreibungen (+0,3 Mio. €) resultiert vor allem aus der Fertigstellung des Neubaus in der Robert-Bosch-Straße 9 im 1. Quartal 2023. Der Jahresüberschuss liegt somit mit 5,9 Mio. € über dem Vorjahr (4,7 Mio. €) und über unseren Erwartungen. Unter Berücksichtigung der allgemeinen konjunkturellen Situation ist unsere Ertragslage insgesamt als gut zu bezeichnen. 2. Finanz- und Vermögenslage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonti zu begleichen. Unser internes Berichtswesen unterstützt das Forderungsmanagement dahingehend, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ein strukturiertes Mahnwesen ist aufgebaut und wird kontinuierlich verfolgt. Unsere Vermögensstruktur ist im Wesentlichen geprägt von dem in Bezug zum Vorjahr um 20% gewachsenen Vorratsbestand aufgrund von mengen- und bewertungsbedingten Steigerungen und die Investitionen in den Neubau. Neben gestiegenen Preisen sind zur Gewährleistung der Lieferbereitschaft sowie aufgrund von geringeren Kundenabrufen als erwartet, die Vorratsbestände weiter stark um EUR 5,5 Mio. auf EUR 32,7 Mio. gestiegen. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten entsprechend dem Vorjahr mit 3,1 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €) deutlich. Auf der Passivseite sind neben dem gestiegenen Eigenkaptal und den höheren Steuerrückstellungen aufgrund des Jahresergebnisses vor allem noch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich über dem Vorjahr. Neben stichtagsbedingten Gründen ist der Anstieg durch den Neubau verursacht. Ziel des Finanzmanagements ist es, die Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit aus dem laufenden Cash-Flow zu bestreiten. Kapitalstruktur Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 88% (Vorjahr 90%). Es bestehen wie im Vorjahr keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag weniger als 4% (Vorjahr 1%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Insgesamt beläuft sich die Fremdkapitalquote auf rd. 12% (Vorjahr 10%). Investitionen Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,6 Mio. €. In Höhe von 3,0 Mio. € betreffen die Zugänge den im März 2023 fertiggestellten Neubau eines zusätzlichen Firmengebäudes. Durch die gleichmäßigen und kontinuierlichen Investitionsvorhaben erwarten wir auch künftig im Bereich der Abschreibungen lediglich unwesentliche Schwankungen. Liquidität Die Abwicklung der Geschäftstätigkeit konnte entsprechend den Planungen im laufenden Geschäftsjahr aus dem erwirtschafteten Cash-Flow erfolgen. Trotz des Bestandsaufbaus bei den Vorräten und die Investitionen in den Neubau ist der Cashflow im Jahr 2023 positiv. Kontokorrentinanspruchnahmen erfolgten nicht. Durch eine weitere bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinie besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Finanzlage ist geordnet und wird als solide bezeichnet. Die Zahlungsbereitschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. C. Prognose-/Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht Für die Weltwirtschaft rechnet der IWF erneut mit einem Wachstum von 3%, mit unterschiedlichen regionalen Komponenten. Als Treiber der Weltwirtschaft werden mit 4,9 China sowie Indien mit 6,6% gesehen. Dagegen wird das Wachstum der Industrieländer mit 1,7% eher verhalten eingeschätzt, insbesondere das Wachstum der Euro-Zone mit 0,7% (Quelle: BMWK vom 25.05.2024). Risiken sind weiterhin geopolitische Spannungen wie Ukraine-Krieg, Konflikte im Nahen Osten, Angriffe auf Frachtschiffe im Suez-Kanal, welche den Seehandel verteuern sowie ein langsamerer Teuerungsrückgang z.B. infolge von Produktionskürzungen der OPEC oder Nahrungsmittelkrisen. Für Deutschland wurde die Konjunkturprognose für das Jahr 2024 inzwischen auf 0,2% gesenkt. Als Gründe hierfür werden eine schwache Auslandsnachfrage, zurückhaltender privater Konsum und geringe Investitionstätigkeit sowie hohe Energiepreise genannt. Es wird erwartet, dass höhere Exporte infolge Zunahme des Welthandels, die sinkende Inflationsrate sowie steigende Reallöhne erst im Jahresverlauf konjunkturstützend wirken werden. Große Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort sind strukturelle Probleme wie die Straßen- und Schieneninfrastruktur, die Dekarbonisierung des Verkehrs und der Fachkräftemangel. Nach der aktuellen Auftragslage erwartet die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 10 bis 15% gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund von Kostensteigerungen im Bereich Material und Personal gehen wir gleichzeitig von einer schwer zu beziffernden Gesamtkostensteigerung für 2024 aus. Grundsätzlich planen wir nicht, den Personalbestand aufzubauen. Bei altersbedingt ausscheidenden Mitarbeitern werden wir die sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung ergebenden Einspareffekte sowie interne Umstrukturierungen nutzen. Auf Basis der geschilderten Rahmenbedingungen und einer gegenüber dem Vorjahr verschlechterten Halbjahresbilanz rechnet die Geschäftsleitung für 2024 nur mit einem positiven Jahresergebnis von rund 2 bis 3 Mio. €. Die geplanten Investitionen im Jahr 2024 von rund 0,3 Mio. € betreffen vor allem IT-Software, Lagerausstattung und Maschinen. Im Zusammenhang mit dem im Jahr 2023 abgeschlossenen Neubau wird für 2025 mit einem KFW-Zuschuss in Höhe von über 2 Mio. € gerechnet. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit und fristgerecht nachzukommen. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik planen wird derzeit daher nicht. II. Risiko- und Chancenbericht Branchen- und Marktumfeld-Risiken bzw. -chancen Die Entwicklung unseres Unternehmens ist abhängig von den Leitbranchen der Automobil- und Maschinenbauindustrie, vor allem aber von der Heiztechnikbranche. Im Maschinenbau werden durch die anhaltend hohen Rohstoff- und Energiepreise aufgrund des Ukrainekrieges weiterhin negative Auswirkungen erwartet. Aufgrund der nach wie vor teuren Baukosten und der hohen Zinsen rechnet die Baubranche mit einer stark sinkenden Zahl von Neubauten. Dies wird sich auch auf die Heiztechnikbranche entsprechend auswirken. Die Wettbewerbsintensität unserer exportgeprägten Branche ist bei den Armaturenherstellern als Teilsegment der Branche Maschinenbau stark durch einen fortdauernden Verdrängungswettbewerb geprägt. Unsere Absatzmärkte schrumpfen aufgrund der wachsenden Zusammenschlüsse auf immer weniger, aber größer werdende Marktteilnehmer zusammen. Daher besteht im Bereich der Standardprodukte ein sich stetig verstärkender Preiskampf mit zunehmend geringeren Margen. Konkurrenz erwächst zudem verstärkt seitens der chinesischen Hersteller. Innerhalb der Branche wird der Trend zu energieeffizienten und nachhaltigen Produktionsanlagen und die Energiewende Chancen für weiteres Wachstum insbesondere bei neu entwickelten Produkten bieten. Unsere Innovationskraft, technologisches Nischen-Know-how und Differenzierungspotenzial sehen wir als unsere Schlüsselqualifikationen, um diese Chancen annehmen zu können. Flexible Produktionsprozesse sind unsere Chance, Kundenanforderungen gerecht zu werden. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken, -chancen Das Liquiditätsrisiko besteht grundsätzlich darin, dass benötigte Zahlungsmittel ggf. nicht oder nur zu erhöhten Kosten beschafft werden können. Dem Liquiditätsrisiko wirkt die Gesellschaft durch eine entsprechende Ausstattung an liquiden Mitteln entgegen. Das Refinanzierungsrisiko ist aufgrund nicht ausgeschöpfter und ausreichender Kreditlinien sowie freier Beleihungsreserven als gering einzustufen. Aufgrund der guten Liquiditätslage und der soliden Eigenkapitalstruktur werden momentan und auch in überschaubarer Zukunft keine Engpässe erwartet. Risiken bestehen aufgrund deutlich verschlechterten Fremdfinanzierungskonditionen, die auch die Absatzmärkte belasten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Inkassobüro. Beschaffungs- und Absatzmarktrisiken und -chancen Beschaffungsseitig ist unsere Branche stark abhängig von Rohstoffen wie Metallen, insbesondere Kupfer und Zink. So können sich die globale Nachfrage und/oder die politische, aber auch wirtschaftliche Stabilität der Erzeugerländer auf die generelle Verfügbarkeit auswirken und die Volatilität der Rohstoffpreise mit negativen Effekten auf die Materialkosten beeinflussen. Das Risiko der Materialkostensteigerung kompensieren wir durch Termingeschäfte und langfristige Lieferverträge sowie durch strategische Bevorratung. Risiken in Form von Beeinträchtigungen der internationalen Lieferketten sowie Kapazitätsproblemen im Transport-, Container- und Schiffsbereich haben sich spürbar verringert. Chancen bieten weiterhin sich durch den Aufbau gleichwertiger, aber differenzierter Lieferbeziehungen der gleichen Segmente, die unsere Qualitätsanforderungen erfüllen. Material- und ressourceneffiziente Produktionstechnologien sehen wir als Chance, dem Risiko weiterer Rohstoffpreissteigerungen stetig verknappender Beschaffungsmärkte zu begegnen. Risiken im Hinblick auf unsere Absatzmärkte sehen wir in Zeitverzögerungen, angefangen bei der Beschaffungslogistik bis zur produktionsbedingten Abarbeitung der Aufträge. Aufgrund der sich schnell verändernden Preissituation auf den Beschaffungsmärkten müssen diese Preisanpassungen in immer kürzeren Abständen an die Kunden weitergegeben werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baubranche immer höhere Stückzahlen fordert. Kundenseitig befürchten wir längere Zahlungsziele und erhöhte Ausfallrisiken als Nachwirkung der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Diesem Risiko begegnen wir mit unserem strengen und geordneten Mahnwesen sowie der routinemäßigen Erfassung, Überwachung und Auswertung unserer Kundenstrukturdaten. Personalrisiken und -chancen Aufgrund der allgemeinen demografischen Entwicklung ist die Problematik des Fachkräftemangels nicht mehr zu umgehen. Dies schätzen wir als verstärktes Risiko im Hinblick auf Wachstum und Innovation, aber auch im Hinblick auf die Mitarbeiterzufriedenheit, ein. Zunehmend wird eine veränderte interdisziplinäre Ausrichtung der dualen Ausbildung ein signifikantes Schlüsselmerkmal sein, um die Anforderungen in den Produktionsprozessen der "Industrie 4.0" umsetzen zu können. Der Kundenvernetzung wird hierbei eine große Rolle beigemessen, kommunikations- wie IT-seitig. Diesen Risiken begegnen wir durch vorausschauende Personalbedarfsplanung, angemessene Steuerung der Produktionsprozesse und einem interdisziplinären und individuell zugeschnittenen Angebot an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Zusatzangebote wie hausinterne Sprachkurse und Führungskräfteschulungen runden das Angebot ab. Eine Chance im Hinblick auf Personalrekrutierungsprozesse und Mitarbeiterbindung sehen wir momentan in der Digitalisierung der Arbeitswelt, welche neue Arbeitsmethoden und -abläufe erzwingt, aber auch völlig neue Strukturen und Möglichkeiten eröffnet. Sonstige Risiken Sonstigen Risiken (Gewährleistung/Produkthaftung/Transportschäden etc.) trägt die Gesellschaft Rechnung, indem sie branchenübliche Versicherungen abgeschlossen hat. Das Risiko sogenannter Cyberangriffe wird als deutlich wachsend eingeschätzt. Da der reibungslose Ablauf der Geschäftsprozesse von der IT-Infrastruktur abhängt, und durch Störungen damit ein deutlicher Schaden für das Unternehmen entstehen könnte, liegt das Augenmerkt der Firmen-IT in der konsequenten Weiterentwicklung geeigneter Maßnahmen zur Absicherung. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer flexiblen Strukturen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber auch der Chancen, die sich bieten, gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft begegnet Währungsrisiken bzgl. des Einkaufs in China in chinesischer Währung durch den Abschluss von Währungsabsicherungsgeschäften. Das Risiko von Rohstoffpreisschwankungen bei Kupfer und Zink wird mittels Rohstoffzertifikaten reduziert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. ALLGEMEINES Bei der G. BEE GMBH mit Sitz in Freiberg a.N., handelt es sich nach den Kriterien des § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Das Wahlrecht zur Anwendung der geänderten Größenklassenkriterien gemäß Art. 93 Abs. 2 EGHGB bereits für das Geschäftsjahr 2023 wurde in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter der Nummer HRB 300631 geführt. 2. FORM DES JAHRESABSCHLUSSES Die Form der Darstellung und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). 3. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG 3.1. Bilanzierungsmethoden a. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. b. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet, sofern eine Verrechnung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. c. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. d. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. e. Rückstellungen im Rahmen des § 249 HGB wurden, soweit erforderlich, gebildet. f. Rechnungsabgrenzungsposten wurden, soweit erforderlich, nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt. g. Bilanzposten für latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB gebildet. Das Wahlrecht zur Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. h. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 3.2. Bewertungsmethoden a. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. b. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. c. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. d. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden, mit Ausnahme der kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag bereits realisiert waren. e. Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Bei der Bewertung der im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde aus Vereinfachungsgründen eine Vollabschreibung vorgenommen. Gleichzeitig wurde bei der Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten ein Abgang in Höhe des Zugangs unterstellt. Die Nutzungsdauern im Bereich des Anlagevermögens wurden von der Gesellschaft wie folgt angesetzt:
bei Anwendung der linearen Abschreibungsmethode. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt anhand der Herstellungskosten, welche die Einzelkosten sowie notwendige Anteile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Pauschalwertberichtigungen wurden mit 1% (im Vorjahr 1%) der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (netto) berücksichtigt. Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 3.3. Grundlagen der Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurz am Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit der Jahresabschluss Posten mit einer Restlaufzwei von mehr als einem Jahr enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden diese zum Umrechnungskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls oder zum niedrigeren (bei Aktivposten) bzw. höheren (bei Passivposten) Umrechnungskurs des Bilanzstichtags bewertet. 4. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ 4.1. Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens unter Einbezug der Geschäftsjahresabschreibung Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.
4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 3.907,21 (Vorjahr € 0,00). 4.3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Gehaltstrend wurde wie im Vorjahr mit 0% p. a. angenommen. Der Rententrend wurde wie im Vorjahr mit 0% p. a. angenommen. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts betrug zum Bilanzstichtag 1,82% (Vorjahr 1,78%). Der nach den bisherigen Regeln ermittelte Abzinsungssatz auf Basis des 7-Jahresdurchschnitts betrug zum Bilanzstichtag 1,74% (Vorjahr 1,74%). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Anwendung des Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zum Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt € 2.289,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Zur Deckung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen wurden teilweise Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Diese Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger durch Verpfändung entzogen. Sie wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen erfolgte mit deren Aktivwerten aus dem Deckungskapital laut Mitteilung der Versicherungsgesellschaften. Die Aktivwerte entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände und stimmen mit den fortgeführten Anschaffungskosten überein.
Der reguläre Abzinsungsaufwand aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe € 10.209,00 (Vorjahr € 11.386,00) wurde gemeinsam mit dem Ertrag aus den Wertveränderungen bei den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 4.475,04 (Vorjahr 3.373,32) mit einem Saldo von € 5.733,96 (Vorjahr € 8.012,68) unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" gesondert ausgewiesen. 4.4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. SONSTIGE ANGABEN 5.1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Aus vertraglichen Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis längstens 2027 bestehen folgende Beträge:
5.2. Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen im Jahr 2024 fällige Devisentermingeschäfte für den Kauf von chinesischer Währung CNH mit einem Gegenwert von € 11,1 Mio. Aufgrund gesunkener Marktwerte wurde zum 31. Dezember 2023 eine Drohverlustrückstellung in Höhe von € 0,1 Mio. gebildet. Die Gesellschaft hält zudem Kupfer-Zink-Zertifikate mit Kurswerten zum 31. Dezember 2023 von € 1,6 Mio. 5.3. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und Mitglieder der Geschäftsorgane) verteilt sich auf folgende Gruppen:
5.4. Mitglieder der Organe der Gesellschaft Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren • Herr Dipl. Ing. Norbert Layer, Ingenieur, Ingersheim, • Herr Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Reiner Fischer, Markgröningen Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Norbert Layer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. 5.5. Gesamtbezüge der Mitglieder der Organe der Gesellschaft für die Tätigkeit im Geschäftsjahr Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a und b HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5.6. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber Gesellschaftern bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von € 250.000,00. 5.7. Wesentliche Beteiligungen an anderen Unternehmen Die G. Bee GmbH hält 100% der Anteile an der Ningbo Dayou Valves Co., Ltd. mit Sitz in Ningbo/China. Gemäß dem vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 beträgt der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 563.432,01 RMB und das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 30.935.110,46 RMB. Eine weitere 100%-ige Beteiligung besteht an der Yuhuan Nuocheng Valve Co., Ltd., Yuhuan/China. Diese Gesellschaft ist bisher noch nicht operativ tätig. 5.8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 57.889.981,44 (Gewinnvortrag in Höhe von € 52.000.267,80 zuzüglich Jahresüberschuss in Höhe von € 5.889.713,64) auf neue Rechnung vorzutragen. 6. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Freiberg, den 19. November 2024 Norbert Layer, Geschäftsführer Reiner Fischer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileErgebnisverwendungsbeschlussDer Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 57.889.981,44 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die G. Bee GmbH, Freiberg am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der G. Bee GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G. Bee GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Ludwigsburg, den 19. November 2024 Jahnke & Hofmann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Gunther Jahnke, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
VENAIR GmbH
95mHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen