Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 422399
Vorher
BEST Implementation Team GmbHCIBER Software GmbH
Eingetragen
21.10.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Informatikdienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Reiss
seit 14.6.2016
Geschäftsführer
Stefan Andreas Reuter
seit 22.3.2016
Prokura
Andrew John Nicholson
seit 22.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CIBER AG
Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CIBER Managed Services GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CIBER Managed Services GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, 7. August 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ketterle, Wirtschaftsprüfer

Jakob, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

EUR EUR 31.12.2013
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.803,00   130
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 900.675,00   1.100
    1.273.478,00 1.230
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Unfertige Leistungen 295.480,12   1.560
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.910.418,37   3.554
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 59.273.288,90   47.968
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.456.959,72   208
  64.640.666,99   51.730
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 480.335,49   489
    65.416.482,60 53.779
C. Rechnungsabgrenzungsposten   519.176,40 715
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   641.630,82 558
    67.850.767,82 56.282

Passiva

     

EUR

EUR
31.12.2013
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00   100
II. Verlustvortrag -658.195,71   -1.664
III. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -83.435,11   1.006
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 641.630,82   558
    0,00 0
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 15.621,00   32
2. Sonstige Rückstellungen 2.588.480,27   2.713
    2.604.101,27 2.745
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 317.780,69   1.052
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 464.967,48   1.454
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.033.865,93   50.149
4. Sonstige Verbindlichkeiten 430.052,45   882
davon aus Steuern EUR 220.591,45 (Vj. TEUR 216)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 37.680,62 (Vj. TEUR 35)      
    65.246.666,55 53.537
    67.850.767,82 56.282

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

  2014 2013
  EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 30.024.563,33   27.847
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen -1.264.178,02   712
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.013.198,54   1.901
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 5.854,93 (Vj. TEUR 1)      
    33.773.583,85 30.460
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 894.560,05   788
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.795.673,71   6.239
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 14.738.628,32   13.515
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.615.854,63   2.315
davon für Altersversorgung EUR 411.529,18 (Vj. TEUR 330)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 463.064,88   302
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.041.885,06   6.083
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 52.393,63 (Vj. TEUR 25)      
    33.549.666,65 29.242
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -303.106,14 -162
davon an verbundene Unternehmen EUR 108.028,99 (Vj. TEUR 105)      
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -79.188,94 1.056
10. Steuern von Einkommen und Ertrag   -16.045,00 32
11 Sonstige Steuern   20.291,17 18
12. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss)   -83.435,11 1.006

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Bilanz wurde gem. § 266 HGB gegliedert; die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Wert bilanziert und werden grundsätzlich entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a., für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgeweisen. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

3.2. Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen begonnene und am Stichtag noch nicht abgeschlossene Festpreisprojekte.

3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mit Ausnahme der Darlehensforderungen gegen Mitarbeiter in Höhe von TEUR 164 (Vj. TEUR 164) haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin CIBER AG in Höhe von TEUR 42.969.

3.4. Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei unfertigen Leistungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

3.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab. Sie wurden im Wesentlichen für Personalkosten (Sonderzahlungen und Tantiemen, Resturlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft, etc.), ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten gebildet.

3.6. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen die begonnenen und am Stichtag noch nicht abgeschlossenen Festpreisprojekte.

3.7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-Spiegel im Einzelnen dargestellt. Es bestehen keine Sicherheiten.

in TEUR 31.12.2014 31.12.2013
  Restlaufzeit Gesamt Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre   zeit bis 1 Jahr  
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 318 0 0 318 1.052 1.052
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 465 0 0 465 1.454 1.454
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.534 3.500 0 64.034 46.649 50.149
4. Sonstige Verbindlichkeiten (915) 0 0 (915) 882 882
davon aus Steuern (221) 0 0 (221) (216) (216)
davon im Rahmen der sozial. Sicherheit (38) 0 0 (38) (35) (35)
Summe 60.402 3.500 0 63.902 50.037 53.537

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 59.902 (Vj. TEUR 47.982) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin CIBER AG enthalten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse, die nahezu ausschließlich Beratungsleistungen betreffen, gliedern sich wie folgt:

  2014
TEUR
2013
TEUR
Inland 26.681 20.117
Ausland 3.344 7.730
  30.025 27.847

4.2. Bestandsveränderung

Die Bestandsveränderung steht im Zusammenhang mit den an gearbeiteten Projekten.

4.3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an Gruppenunternehmen sowie Sachbezüge.

4.4. Periodenfremde Erträge

Aus der Auflösung von Rückstellungen bestehen periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 112 (Vj. TEUR 313).

4.5. Materialaufwand

Als Materialaufwand erfasst sind im Wesentlichen die Aufwendungen für eingekaufte Leistungen von Beratern sowie die Kosten der auf Projekten der Gesellschaft eingesetzten Mitarbeiter von Gruppenunternehmen.

4.6. Personalaufwand

Der Personalaufwand ist aufgrund des Mitarbeiterzuwachses gestiegen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird von Michael Schmidt (Endingen, Diplom-Verwaltungsfachwirt) als Geschäftsführer vertreten.

5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen:

  TEUR
Verpflichtung aus Miet-, Leasingverträgen und sonstigen Verpflichtungen 3.233
davon fällig innerhalb eines Jahres 889
davon fällig zwischen 1 und 5 Jahren 2.344

Leasingverträge für PKW und sonstige Gegenstände wurden zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel geschlossen. Dem Vorteil der Verbesserung der Liquiditätslage durch geringeren Mittelabfluss steht das Risiko der über die gesamte Nutzungsdauer insgesamt höheren Zahlungsmittelabflüsse entgegen.

5.3. Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres folgende Arbeitnehmer beschäftigt :

Vollzeitkräfte 184
Teilzeitkräfte 29
  213

Sämtliche Mitarbeiter sind Angestellte. Bei der Mehrzahl der Arbeitnehmer handelt es sich um SAP-Consultants. Im Vorjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 170 Arbeitnehmer beschäftigt .

5.4. Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 44. Für die Prüfung des Reporting-Packages für Konzernzwecke erfolgt eine separate Abrechnung mit dem Konzernabschlussprüfer.

5.5. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der CIBER Managed Services GmbH wird in den Konzernabschluss der CIBER Inc., Colorado/USA einbezogen.

5.6. Überschuldung

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Es liegt keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vor, da eine Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters CIBER AG in ausreichendem Umfang besteht.

5.7. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat gegenüber der Firma Dr. Otto Suwelack Nachf. GmbH & Co. KG eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von TEUR 775 für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen aus dem Vertrag über die SAP-Implementierung abgeschlossen. Aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit wird intern nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Weitere Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

5.8. Außerbilanzielle Geschäfte

Zu den außerbilanziellen Geschäften verweisen wir auf die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

5.9. Bezüge der Organe

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.10. Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung wurde ein zinsloses Darlehen in Höhe von TEUR 21 gewährt. Die Rückzahlung erfolgt bis spätestens 31. Dezember 2015.

5.11. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen durchgeführt.

 

Heidelberg, 29. Juni 2015

Michael Schmidt, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186.348,12 345.634,10 0,00 0,00 531.982,22
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.686.564,16 162.721,78 30.463,95 0,00 1.818.821,99
  1.872.912,28 508.355,88 30.463,95 0,00 2.350.804,21
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.765,12 103.414,10 0,00 0,00 159.179,22
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.761,16 359.650,78 28.264,95 0,00 918.146,99
  642.526,28 463.064,88 28.264,95 0,00 1.077.326,21
  Buchwerte
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.803,00 130.583,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 900.675,00 1.099.803,00
  1.273.478,00 1.230.386,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der CIBER Managed Services GmbH

Geschäft und Rahmenbedingungen

Lagebericht aus den Märkten 2014

Weltwirtschaftliche Entwicklung

Die globale Wirtschaft entfaltete 2014 wenig Dynamik und wuchs insgesamt um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. 1 Die Weltindustrieproduktion erhöhte sich im letzten Jahresviertel 2014 ähnlich wie schon in den Vorquartalen mit einer Rate von ungefähr einem Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Wachstum in den Schwellenländern blieb 2014 ungewöhnlich verhalten und fiel insgesamt nicht höher aus als in den entwickelten Volkswirtschaften. Ein moderates, aber stabiles Wachstum war allein in Asien zu verzeichnen. In den Industriestaaten waren die Wachstumsimpulse zuletzt regional wieder etwas breiter verteilt. Neben den Vereinigten Staaten fiel die wirtschaftliche Aktivität auch im Euroraum und in Japan spürbar höher aus. Insgesamt erwartet der IWF, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2015 angesichts der vielfältigen strukturellen Herausforderungen wenig beschleunigt um etwa 3,5 % wachsen wird. 2

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt gut behauptet: Um 1,6 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. So hat sich die konjunkturelle Lage nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. 3

Der Staatssektor beendete das Jahr mit dem zweithöchsten Finanzierungsüberschuss seit der deutschen Vereinigung (11,9 Milliarden Euro). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus für den Staat eine Überschussquote von + 0,4 %. Damit kann der Staat nach VGR-Methode bereits das dritte Jahr in Folge einen mehr als ausgeglichenen Haushalt vorweisen. 4

Lage des IT-Marktes

Weltweit wuchs der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie und Telekommunikation in diesem Jahr um 4 Prozent auf den Rekordwert von 2,89 Billionen Euro. Somit wuchsen die weltweiten IT-Märkte erneut stärker als die Gesamtwirtschaft. 5

1 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/
2 http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilun£en.did=695376.html
3 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/01/PD15_016_811.html
4 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/01/PD15_016_811.html
5 http://www.zdnet.de/88212320/weltweiter-itk-markt-legt-2014-voraussichtlich-um-vier-prozent-zu/

In Deutschland wurden 2014 mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) 143,1 Milliarden Euro umgesetzt und somit 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei konnte der Bereich der IT-Services um 2,3 Prozent auf 36,2 Mrd. EUR, der Software-Bereich um 5,4 Prozent auf 19,1 Mrd. EUR und das IT-Hardware-Segment sogar um 6,3% auf 22,5 Mrd. EUR Umsatz gesteigert werden. 6

Die Gesellschaft im Jahr 2014: Signifikantes, profitables Wachstum durch die Kernkompetenz im Bereich Managed Services

Das Systemhaus CIBER Managed Services GmbH (CMS), Heidelberg, erzielt seine Umsätze im Wesentlichen mit Support-Themen rund um SAP und angrenzenden Dienstleistungen, insbesondere sind dies SAP Orchestration, Application, End-User und Infrastructure Services. Die nationalen und internationalen, vorwiegend mittelständischen Kunden werden von den Niederlassungen in Heidelberg, Freiburg und von der neuen Niederlassung in Köln aus betreut. Nach der Gründung der CMS in 2010 konnte die Gesellschaft auch im Jahr 2014 maßgeblich zu den guten Wachstumszahlen der Unternehmensgruppe beitragen, da sie konjunkturunabhängig auch in Krisenzeiten stabile Umsätze verbucht.

Aus operativer Sicht war das Jahr 2014 sehr erfolgreich: Der Umsatz mit Support-Themen und angrenzenden Dienstleistungen konnte auf ca. 30 Mio. EUR (2013: 28 Mio. EUR) gesteigert werden, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 7,8 % entspricht. Preisstabilität und eine weiterhin hohe Auslastung markieren die weitestgehende Unabhängigkeit der CMS Dienstleistungen von der Finanzkrise und die weiterhin signifikante Marktbelebung trotz der EURO-Schuldenkrise.

Der in den USA ansässige Mutterkonzern CIBER Inc., dem die CMS seit Ende 2004 angehört, vermeldet einen Umsatz von 863,6 Mio. USD für 2014. 7 Erneut waren die Implementierung und der Vertrieb von SAP-Services maßgeblicher Bestandteil des Umsatzes vor allem in Europa. Der neue CEO der CIBER Inc. Michael Boustridge, Nachfolger von Dave Peterschmidt, fokussierte die bereits in den Vorjahren fortschreitende Internationalisierung des Unternehmens. Hieraus resultiert auch der Anstieg und Ausbau des Offshore-Geschäfts durch die indische Niederlassung von CIBER sowie weitere Maßnahmen zur Zentralisierung des Europa-Geschäfts, die bereits 2012 und 2013 realisiert wurden.

Die große Nachfrage nach SAP-Beratern gewährleistete international erneut nahezu eine Vollauslastung der eigenen Berater. Aufträge, die nicht durch eigene Berater abgedeckt werden konnten, wurden durch externe Lieferanten bedient, im Regelfall kamen hier Berater zum Einsatz, die bereits für die CIBER Managed Services GmbH in der Vergangenheit tätig waren und deren Qualifikation der Gesellschaft hinlänglich bekannt ist.

6 http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_ITK_Marktzahlen_Maerz_2015_Kurzfassung%282%29.pdf
7 CIBER Annual Report 2014, S. 25

Investitionen und Unternehmensstrategie 2014

Die Unternehmensstrategie der CIBER Managed Services GmbH fokussierte sich in 2011 auf eine Konsolidierung des Wachstums nach dem gelungenen Start in 2010 mit dem Ziel, Profitabilität zu erreichen und die CMS-spezifischen Serviceprozesse zu stabilisieren und den wachsenden Kundenanforderungen anzupassen. Dafür wurde zunächst ein Ausbau der Kundenbasis angestrebt, auf den 2012 bis 2014 der Ausbau des operativen Geschäfts folgte. Neben mehr Umsatz im Wartungs- und Lizenzgeschäft hatte die Pflege von Bestandskunden oberste Priorität. Im Gegensatz zur Muttergesellschaft CIBER AG liegt der Schwerpunkt bei CMS weniger auf einer branchenorientierten Herangehensweise. Die CMS stellte sich auch in 2014 weiter verstärkt international auf, um auch in Zusammenarbeit mit anderen CIBER Gesellschaften europaweit Kunden betreuen zu können und das nicht nur bezüglich SAP sondern auch für andere Businessapplikationen. So soll das Managed Services-Geschäft verstärkt zu einem Schlüsselbereich für zukünftiges Wachstum von CIBER ausgebaut werden.

Kernthemen, die 2014 adressiert wurden und 2015 weiter adressiert werden, sind vor diesem Hintergrund die CIBER Compliance Suite, die eine Reihe von SAP-Add-On-Lösungen bietet, um die wachsenden Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit, Compliance, Identitätsmanagement und Lizenzmanagement zu bewältigen. Mit Fokus auf neue Technologien und neue Kundensegmente wurde 2014 ein starkes Wachstum erwirtschaftet.

Der Personalaufbau stützte sich, wie auch in den Vorjahren, unter anderem auf Traineeprogramme, die von der Muttergesellschaft initiiert wurden und auch geeignete SAP Experten für den CIBER Managed Services-Bereich hervorbringen. Zusätzlich unterstützt eine Kooperation mit der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg CIBER dabei, Nachwuchs für das CMS-Geschäft zu interessieren und zu rekrutieren. Auf diese Weise bildet sich ein solider Mitarbeiterstamm, der neben dem Full-Service-Angebot rund um SAP eine der großen Stärken des CIBER Managed Services-Bereichs darstellt und eine sichere Basis für mehr Wachstum bildet.

Mitarbeiterentwicklung 2014

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich bei 204 (Vj. 190). Damit beschäftigte CMS zum Jahresende durchschnittlich 14 Mitarbeiter mehr als zum 31. Dezember des Vorjahres.

Die Fluktuationsquote (Austritte im Verhältnis zu durchschnittlichem Mitarbeiterstand) lag bei 8,2%. Die Mitarbeiterstruktur hat sich im Vorjahresvergleich nur unwesentlich verändert. Durch die derzeitige, aus unserer Sicht, optimale Mitarbeiterstruktur kann CMS flexibel und erfolgsorientiert im IT-Beratungsmarkt agieren.

Steuerungsgrößen der Gesellschaft

Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresüberschuss.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von ca. 30 Mio. EUR (2013 28 Mio. EUR) und liegt damit auf Planniveau.

Der Jahresfehlbetrag beträgt in 2014 TEUR 83,0 (2013 Jahresüberschuss von TEUR 1.006) und erreichte nicht ganz das Planniveau aufgrund gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen. Die Umsatzrentabilität als Verhältnis von Betriebsergebnis zu den Umsatzerlösen beträgt in 2014 -0,3 % (2013 3,8 %).

Die Bilanzsumme (67,9 Mio. EUR, 2013: 56,3 Mio. EUR) ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Forderungsbestands gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf 64 Mio. EUR (Vj. 50 Mio. EUR) gestiegen. Im Gegenzug bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 59 Mio. EUR. (Vj.48 Mio. EUR).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich aufgrund von im Geschäftsjahr abgeschlossenen Projekten um TEUR 734 gegenüber dem Vorjahr vermindert, im Gegenzug sind die Umsatzerlöse der Festpreisprojekte um 1.9 Mio. EUR gestiegen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt 642 TEUR. Die Eigenkapitalquote (Anteil des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags an der Bilanzsumme) beträgt -1,0 % (Vj. -1,0 %). Zur Stärkung des Eigenkapitals hat die Gesellschafterin CIBER AG den Rangrücktritt auf Darlehensforderungen in Höhe von 4.102 TEUR gegen die CMS erklärt.

Das Ziel des Finanzmanagements ist die Erhaltung der Liquidität und der Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft. Bankverbindlichkeiten bestehen zum 31. Dezember 2014 nicht und haben während des Geschäftsjahres nicht bestanden. Die Gesellschaft verfügt über angemessene liquide Mittel und Finanzierungsmöglichkeiten, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen und weiteres Wachstum finanzieren zu können.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist im Berichtsjahr auf 1,3 Mio. EUR gestiegen.

Insgesamt sieht sich die CIBER Managed Services GmbH für die Zukunft gut gerüstet.

Nachtragsbericht

Insgesamt sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen.

Risikobericht

Eine wichtige Grundlage der Entscheidungen und signifikantes Instrument zur Abschätzung bei der CMS ist das Risikomanagement. Dazu wurde ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, welches kontinuierlich hinsichtlich Effizienz und Zweckmäßigkeit weiterentwickelt wird.

Das operative Management ist mit dem Controlling vernetzt, so dass ein integriertes Risikocontrollingsystem besteht. Es stellt mit standardisierten Prozessen sicher, dass regelmäßig Informationen zwischen Management und Controlling ausgetauscht werden. Damit kann Risiken noch besser entgegengewirkt und gleichzeitig sich bietende Chancen besser genutzt werden.

Um bestehende Risiken zu messen, zu überwachen und zu kontrollieren, bedient sich die CMS einer Reihe von Management- und Kontrollsystemen, darunter ein unternehmensweites Planungs- und Berichtswesen mit Plan-/Ist-Vergleichen, eine regelmäßige Liquiditätsüberwachung sowie monatliche Reports des Managements an den Vorstand im Rahmen des Management-Meetings.

Des Weiteren wurden diverse Kontrollsysteme im Finanzbereich implementiert, um Fehler in der Rechnungslegung zu vermeiden. Die Kontrollsysteme beinhalten unter anderem Prüfungen bei der Umsatzrealisierung und Sicherstellung dass sämtliche Kosten erfasst wurden. Kern der Kontrollen ist Funktionstrennung zwischen der operativen Tätigkeit und der Kontrolltätigkeit auf verschiedene Personen.

Wechselkursrisiken:

Da der Großteil der von der Gesellschaft erbrachten Leistungen in Euro fakturiert wird, werden keine wesentlichen Wechselkursrisiken gesehen.

Liquiditätsrisiken:

Neben dem regelmäßigen, positiven Kapitalfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit stellt die Gesellschafterin CIBER AG die Ausstattung mit liquiden Mitteln weiterhin sicher.

Preisänderungsrisiken:

Durch die Fokussierung auf das Dienstleistungsgeschäft kann das Risiko von Geschäften mit geringen Margen bzw. geringeren Umsätzen bedingt durch Preisänderungen als sehr gering eingestuft werden.

Konjunkturelle Risiken / Ausfallrisiken

Aufgrund des aktuell vorhandenen Auftragsbestandes sind keine negativen Auswirkungen auf Umsatz bzw. Ergebnis zu befürchten. Obwohl die Marktlage aufgrund der Eurokrise international weiterhin kritisch zu beurteilen ist, ist es bisher zu keinen nennenswerten Ausfällen gekommen. Dies lässt sich vor allem auf das konjunkturunabhängige Managed Services-Geschäft zurückführen, aber auch auf die beständige Liquidität von Mittelstandskunden, mit denen CMS im traditionellen Geschäft weitestgehend zusammenarbeitet. Die Zahlungsmoral der Kunden ist darüber hinaus weiterhin gut.

Allgemeine Markt- und Branchenrisiken

Allgemein bestehen durch die Euro-Schuldenkrise im internationalen Umfeld Konjunkturrisiken, die in Deutschland bisher keine dramatischen Auswirkungen hatten. In dem Bereich der SAP Managed Services Anbieter, in dem CMS zu den führenden Anbietern im deutschsprachigen Raum zählt, ist kurz- und mittelfristig nicht mit einer Zunahme der ohnehin heute bereits vorhandenen Wettbewerbsrisiken zu rechnen. Zu diesen Wettbewerbsrisiken zählt vor allem die große Tendenz, vermehrt Offshore zu agieren und verstärkt Ressourcenbroker zu nutzen. Für CMS ist aufgrund der Fokussierung auf SAP von besonderer Bedeutung, dass sich das Walldorfer Softwarehaus weiterhin stark im Bereich Lizenzverkäufe positioniert. In 2011 konnte festgestellt werden, dass die Lizenzumsätze von SAP stärker gestiegen sind als die Serviceumsätze, was wiederum zusätzliches Umsatzpotential für CMS birgt. Auf der Sapphire in Madrid im November 2011 hat SAP den Fokus seiner Tätigkeiten auf die Schwerpunkte Mobility-Lösungen, Cloud-Computing, In-Memory Computing und Business Intelligence gelegt. Diesen nächsten Schritt hat die CMS jedoch erkannt und sich frühzeitig darauf ausgerichtet, u.a. mit der Einrichtung eines In-Memory Computing Centers in Freiburg, von wo aus Kundenprojekte im BIG Data Umfeld auf einer eigenen Umgebung entwickelt und getestet werden können.

Haftungsrisiken

Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der CMS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. CMS ist gegen diese aus fehlerhafter Beratung und Implementierung resultierenden Schadensfälle und Haftungsrisiken durch entsprechende Versicherungen der Konzernobergesellschaft CIBER Inc., Denver (nachfolgend CIBER Inc.), abgesichert. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Bedarf angepasst.

Zusammenfassung

Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder dazu führen, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig wesentlich beeinträchtigt würde, sind gegenwärtig, vor allem im Rahmen der Euro Schuldenkrise und einer daraus resultierenden konjunkturellen Stagnation oder Rezessionen, zu erkennen. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab jedoch, dass die vorhandenen Risiken überschaubar sind.

Chancen- und Prognosebericht

Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in Deutschland 2015 um 1,5 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro wachsen. Auch die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt soll zu diesem Wachstum beitragen. So sind einer Prognose von BITKOM zufolge im vergangenen Jahr voraussichtlich 26.000 neue Arbeitsplätze statt der erwarteten 10.000 entstanden. Für 2015 wird mit einem weiteren Plus von gut 21.000 Stellen gerechnet. Ende des Jahres sollen mit 990.000 Beschäftigten in den ITK-Unternehmen fast die Million erreichen.

Die Informationstechnologie wird 2015 der Prognose zufolge um 3,2 Prozent auf 80,3 Milliarden Euro wachsen. Am stärksten gewinnt dabei der Softwarebereich, der um 5,7 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zulegt. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem unter anderem IT-Beratung und das Projektgeschäft gehört, legt um 3 Prozent auf 37,3 Milliarden Euro zu. Alle Anbieter profitieren davon, dass immer mehr Unternehmen aller Branchen erkennen, dass sie ihr Geschäft digitalisieren müssen, wenn sie weiter Erfolg haben wollen. 8

Die CMS hat diesen Wandel frühzeitig erkannt und sich bereits 2011 auf die Technologien der Zukunft spezialisiert. Einzelne Trendthemen, wie Cloud Computing, dem ein zweistelliges Marktwachstum lt. BITKOM prognostiziert wird, deckt die Gesellschaft ab. Für andere Schlüsselthemen, wie z. B. das Thema Mobile Apps hat die CMS bereits vor vier Jahren einen Bereich "New Technology" innerhalb der SL Technologie und Entwicklung ins Leben gerufen. Neben Prototyping für WebApps mit Hilfe von SAP Technologien werden hier auch Prototyping und Feasibility Studien für Mobile Applications mit SAP sowie iPhone / iPad / Android Prototyping durchgeführt. Zusätzlich beschäftigt sich die Gesellschaft mit der Evaluierung verschiedener Mobile Frameworks (SAP Lösungen und auch NON-SAP Lösungen).

Die CMS sieht sich in ihrer Positionierung weiterhin auch als Dienstleister für mittelständische Unternehmen und mit der CIBER AG mit fast 500 Mitarbeitern in Deutschland (inklusive der Mitarbeiter der CMS, Topcontracts GmbH und CIBER Holding GmbH) und internationaler Präsenz in 17 Ländern solide aufgestellt (weltweit über 7.500 Mitarbeiter in der CIBER Gruppe).

Die Fortführung der Strategie im Sinne von Zentralisierung und Internationalisierung des Konzerns für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Rahmen steht auch 2015 weiterhin auf der Tagesordnung.

Der Fokus im Jahr 2015 wird unter anderem auf dem Abschluss von Kundenverträgen mit höherer Profit-Marge sein.

8 http://www.bitkom.ore/de/markt_statistik/64086_81797.aspx

Ein zentraler Aspekt der strategischen Ausrichtung 2015 wird, wie im Vorjahr, der Auf- und Ausbau des Managed Services Geschäftes sein. Im Rahmen eines weltweiten Rollouts des deutschen Managed Services-Ansatzes soll international auch vermehrt der Mittelstand angesprochen werden und somit der Konzern insgesamt breiter aufgestellt und konjunkturunabhängig positioniert werden. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise ein bedeutender Schritt in Richtung stetiges Wachstum.

Zudem sorgen wieder im Gruppenverbund fünf internationale Traineeprogramme, in denen Gruppen junger Absolventen hausintern sowohl theoretisch als auch praktisch geschult werden, für stetiges Wachstum und gleichzeitige Internationalisierung.

Im Marketing setzt die Unternehmensgruppe verstärkt auf Lead Generierungskampagnen die durch Telemarketingunterstützung zu schnellen Umsatzgenerierenden Aktionen führt. Schwerpunkte sind auch hier Managed Services, Produkte, CRM, HCM, BI und Rollouts. Die Präsenz von CMS auf den wichtigsten Branchenmessen und ein professionalisiertes Public Relationsmanagement, als auch Werbung in zielgruppenspezifischen Medien unterstützen diese leadgenerierenden Maßnahmen und helfen CMS bekannter zu machen und besser zu Positionieren.

Um vermehrt Wachstum in allen Bereichen zu erzielen, werden in 2015 darüber hinaus nennenswerte Investitionen getätigt. Der Recruiting-Bereich wird weiter personell gestärkt, um den Bedarf an Beratern decken zu können und alle bestehenden Geschäftsbereiche weiter auszubauen.

Für das kommende Geschäftsjahr werden ein leicht steigender Umsatz und ein leicht positiver Jahresüberschuss prognostiziert.

 

Heidelberg, 29. Juni 2015

Michael Schmidt, Geschäftsführer

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