Verwaltung MSN 848 Flugzeugbetriebsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kaul seit 25.2.2026 | Prokura |
Christian Hans Hubertus Bock seit 25.2.2026 | Prokura |
Jasper Sebastiaan Grevink seit 10.2.2026 | Prokura |
Roland Walter Schwandt seit 20.1.2026 | Geschäftsführer |
Martin Schneider seit 19.7.2024 | Prokura |
Nikolaus Michael Glieden seit 1.2.2019 | Prokura |
Michael Dr. Potts seit 4.1.2018 | Prokura |
Stefan Buch seit 8.4.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.78% | |
| 16.78% | |
| 16.28% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHOTTEL GmbHSpayJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Geschäftsverlauf Wirtschaftliche Rahmenbedingungen A) Konjunkturelle Lage 2018 Weltwirtschaftliches Umfeld Nach dem guten Jahresstart hat das weltwirtschaftliche Wachstum in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 durch lokale Krisen und die Verschlechterung der handelspolitischen Rahmenbedingungen an Tempo verloren. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug das globale Wachstum preisbereinigt geschätzt 3,7 %, nach 3,8 % im Jahr 2017. Noch im April 2018 hatte der IWF eine globale Wachstumsrate von 3,9 % prognostiziert. Schwächer als ursprünglich eingeschätzt haben sich vor allem einige Volkswirtschaften in Europa und Asien entwickelt. Der Welthandel und die industrielle Produktion entwickelten sich 2018 weiter positiv. Während der Welthandel um geschätzt 4,0 % zulegte (2017: 5,3 %), wurde die Industrieproduktion voraussichtlich um 3,0 % gesteigert (Vorjahr: 3,5 %). Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2019 Wichtige Kundenmärkte Im Euro-Raum verlor die Konjunktur im Laufe des Jahres 2018 an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt expandierte um real 1,8 %. Die Industrieproduktion stieg um geschätzt 1,1 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die Beschäftigung sowie Investitionen nahmen mit weniger Dynamik zu. Die US-Wirtschaft hatte durch die Ende 2017 verfügte Steuerentlastung denkbar gute Voraussetzungen für ein solides Wirtschaftsplus im Jahr 2018. Die gesamtwirtschaftliche Wirtschaftsleistung stieg um 2,9 %, nach 2,2 % im Vorjahr. Investitionen und Konsum haben gleichermaßen dazu beigetragen. Nach dem überraschend kräftigen Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 und zu Beginn des Jahres 2018 fiel der Zuwachs in der zweiten Jahreshälfte in China weniger stark aus. Im Jahr 2018 soll die Wirtschaftsleistung um 6,6 % gesteigert worden sein. Die Verlangsamung soll vor allem auf die Eindämmung der Aktivitäten im Schattenbankensektor zurückzuführen sein. Hinzu kommt, dass die Regierung die Politik der Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft weiterverfolgte. Dies schließt eine verminderte Investitionstätigkeit ein. Sowohl in Russland als auch in Brasilien setzte sich die graduelle Erholung der Wirtschaft fort. Laut dem IWF dürfte die Wirtschaftsleistung in Russland um 1,7 % und in Brasilien um 1,3 % gestiegen sein. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2019 Deutsche Konjunktur Die deutsche Wirtschaft ist im neunten Aufschwungsjahr und das Wachstum liegt trotz der schwächelnden zweiten Jahreshälfte über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Insgesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 um 1,4 %. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fielen die Wachstumsimpulse durch den privaten Konsum (plus 1,0 %) und den Staatsausgaben (plus 1,0 %) schwächer aus. Hingegen zeigte sich bei den Bruttoinvestitionen (plus 5,4 %) ein stärkeres Bild. Insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen (plus 4,2 %) setzen erneut ein positives Zeichen, zusätzlich sind die Bauinvestitionen um 2,4 % gestiegen und auch die sonstigen Anlagen (plus 0,4 %), wozu die Investitionen in Forschung und Entwicklung zählen, nahmen im Vergleich zum Vorjahr zu. Im Zuge des anhaltenden Aufschwungs belief sich der Zugang an Erwerbstätigen auf 562 Tausend Personen und lag für das Jahr 2018 bei 44,8 Millionen Personen. Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten trug maßgeblich zum Wachstum der Erwerbstätigen (plus 1,3 %) bei. Quelle: Statistisches Bundesamt Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die preisbereinigte Produktion im deutschen Maschinenbau konnte 2018 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2 % steigen. Die Erwartungen, die manche Maschinenbauer an das Jahr 2018 hatten, haben sich damit sicher nicht erfüllt. Dies lag nicht am Auftragseingang, der im vergangenen Jahr um 5 % zulegen konnte. Der Grund waren zahlreiche Produktionsbehinderungen. Im Oktober des vergangenen Jahres klagte ein Zehntel der Unternehmen über zu kleine Maschinenparks. Noch gravierender machte sich ein Mangel an Arbeitskräften bemerkbar. 27 % der Maschinenbauer hätten mehr produzieren können, wenn sie mehr Arbeitskräfte gehabt hätten. Und noch etwas kräftiger bremste die Materialknappheit die Produktion. 28 % der Unternehmen konnten nicht schnell genug das für die Produktion benötigte Material bekommen. Die Exporte kamen insgesamt auf ein Volumen von 178 Mrd. Euro . Nach wie vor fand das Wachstum auf breiter regionaler Basis statt, wenn auch die Lieferungen in vier der Top 20 Länder (Belgien, Türkei, Mexiko und Südkorea) zurückgingen. Die stärksten Wachstumsbeiträge kamen aus den USA, aus China und auch aus den Partnerländern der EU. Die Zahl der Beschäftigten in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern lag im November 2018 bei 1.066.000 Personen. Das entspricht einem Zuwachs von 3,4 % oder 33.000 Personen im Vergleich zum Dezember 2017. Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA B) Konjunkturelle Aussichten Weltwirtschaft Die Konjunkturwolken sind in den letzten Monaten dunkler geworden. Viele Frühindikatoren signalisieren ein abgeschwächtes Wachstum für das Jahr 2019. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für 2019 ein BIP-Wachstum von 3,5 %, d.h. einen um 0,2 Prozentpunkte geringeren globalen Wirtschaftszuwachs als 2018. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird eine dynamische Entwicklung von 4,5 % vorhergesagt. In Brasilien soll sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt mit 2,5 % nahezu doppelt so kräftig wie im Vorjahr wachsen. Für Russland wird mit 1,6 % ein nahezu gleichbleibendes BIP-Plus erwartet. Für China wird wegen der Handelsstreitigkeiten mit den USA sowie der erforderlichen strukturellen Anpassung im Finanzsektor ein vermindertes Wachstumstempo prognostiziert. Der gesamtwirtschaftliche Zuwachs soll mit 6,2 % allerdings weiter kräftig sein. In den Industrieländern dürfte sich die expansive Entwicklung 2019 mit 2,0 % fortsetzen. Für die USA wird abermals eine überdurchschnittliche Entwicklung prognostiziert (plus 2,5 %). Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote dürfte der private Konsum die Hauptstütze sein. Abzuwarten bleibt, wie sich die von den USA ausgehenden Handelskonflikte sowie die Zinsen weiterentwickeln. Für den Euro-Raum wird Wachstum erwartet (+1,6 %), jedoch geringer im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2019 Deutsche Konjunktur Die Bundesregierung rechnet für 2019 mit dem Fortgang des Aufschwungs. Sie geht von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,0 % aus. Getragen wird die Zuversicht von der Zunahme der Beschäftigten. Zwar steigt dadurch die Sorge um Engpässe bei den Arbeitskräften, jedoch wird dieser Zuwachs auch mit Lohnsteigerungen einhergehen und somit die privaten Konsumausgaben antreiben. Wie schon im vergangenen Jahr zeichnen sich neben den Arbeitskräfteengpässen weitere produktionsseitige Engpässe ab. Zu den bestehenden Produktionsbehinderungen kommt die Sorge um die schwächelnde Dynamik des Welthandels. Die verschiedenen Spannungsfelder führen für die deutsche Konjunktur zur Verunsicherung. Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2018/2019, IfW Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung der SCHOTTEL GmbH war im Berichtsjahr weiterhin geprägt durch den anhaltenden Investitionsstopp in der Exploration neuer Gas- und Ölfelder sowie der danach folgenden Reduzierung von Neubau- und Ersatztonnage für Offshore-Versorger. Der geplante Auftragseingang für Neuanlagen blieb um mehr als 36 % hinter den Erwartungen zurück. Dies bedeutet auch im Vorjahresvergleich einen Rückgang um gut 13 %. Der Auftragsbestand lag damit zum Jahresende gut 16 % unter dem Vorjahreswert. Die Auslastung für das Jahr 2019 ist somit nur teilweise gesichert, da Teile des Auftragsbestandes Folgejahre betreffen. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtsjahr auf 198,0 Mio. EUR und lagen damit ca. 2,2 % über dem Vorjahreswert. Der Bruttoumsatz im Neuanlagengeschäft lag dabei um 0,7 % unter dem Vorjahreswert, wobei allerdings die Margen nach dem Rückgang im Vorjahr nochmals deutlich nachgegeben haben. Im Ersatzteil- und Reparaturgeschäft dagegen konnte der Bruttoumsatz der SCHOTTEL GmbH nach der deutlichen Steigerung im Vorjahr nochmals um 14,9 % gegenüber der vorangegangenen Berichtsperiode gesteigert werden, wobei auch zum Teil deutlich höhere Margen in den einzelnen Servicebereichen erzielt werden konnten. Während sich der anhaltend niedrige Ölpreis weiterhin auf die Aktivitäten im Offshore-Markt auswirkte, zeigten sich andere Marksegmente weitgehend stabil: Im Kerngeschäft Schlepper konnte SCHOTTEL seine Marktposition weiter festigen. Weiterhin ist SCHOTTEL im Bereich der Fischereifahrzeuge, mittelgroßen Frachter und großen Überwassereinheiten der Marine gewachsen. Unternehmensstruktur Im Rahmen der konsequenten Umsetzung der weltweiten Sales- und Servicestrategie wurde die bisherige Beteiligung an Frydenbøe SCHOTTEL Nordic komplett übernommen und mit der Tochtergesellschaft SCHOTTEL Norway zu SCHOTTEL Nordic verschmolzen. Des Weiteren wurde eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in der Türkei gegründet. Gesamtaussage Im Berichtsjahr konnte trotz des schwierigen Marktumfeldes ein Ergebnis über den Erwartungen erzielt werden. Der Geschäftsverlauf kann somit als günstig beurteilt werden. Dazu beigetragen haben eine kundenorientierte Produktpolitik, die Stabilisierung der Lieferperformance und die konsequente Umsetzung der Vertriebsstrategie, indem die Potentiale in den neuen Zielmärkten auch gehoben werden konnten. Besonders positiv ist das Wachstum im "After-Sales-Geschäft" zu werten. Eine Abweichung der tatsächlichen Geschäftsentwicklung von früher berichteten Prognosen besteht nicht. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Im Jahr 2018 ging die Bilanzsumme der SCHOTTEL GmbH um 7,7 Mio. EUR auf 156,5 Mio. EUR zurück. Investiert wurde in 2018 vorwiegend in Maschinen und Anlagen sowie Werkzeuge der mechanischen Fertigung und in die elektronische Datenverarbeitung. Sowohl die Ausleihungen an verbundene Unternehmen als auch die sonstigen Ausleihungen wurden planmäßig zurückgeführt. Das Umlaufvermögen ist um 6,1 Mio. EUR auf 98,9 Mio. EUR gesunken, was 63,2 % der Bilanzsumme entspricht. Der Bestand an Roh- Hilfs und Betriebsstoffen konnte ebenso reduziert werden wie der Bestand an unfertigen Erzeugnissen. Der Bestand an Fertigwaren erhöhte sich dagegen um 21,1 % auf 6,7 Mio. EUR. Die geleisteten sowie die bei den Vorräten offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sind um 0,7 (54,7%) Mio. EUR bzw. 3,2 Mio. EUR (9,9 %) gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Jahresende etwa 10,8 Mio. EUR (45,9 %) unter dem Vorjahresniveau. Die flüssigen Mittel sind zum Jahresende 2018 um 13,4 Mio. EUR (37,2 %) auf 49,5 Mio. EUR angestiegen. Finanzlage Die SCHOTTEL GmbH befindet sich weiterhin in einer sehr guten finanziellen Situation. Trotz der schwierigen Geschäftsentwicklung konnte ein positiver operativer Cash-Flow erwirtschaftet werden. Die Mittelbindung im Working Capital wurde deutlich reduziert, hauptsächlich durch Abbau der Vorräte und Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände stiegen gegenüber dem Vorjahr (2,3 Mio. EUR) auf 3,3 Mio. EUR. Der Zahlungsmittelbestand erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 49,5 Mio. EUR. Finanzmanagement Das Finanzmanagement der SCHOTTEL GmbH umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement, Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken sowie Bonitätsausfallrisiken. Mit dem Liquiditätsmanagement wird die jederzeitige Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen sichergestellt. Die Basis für das Liquiditätsmanagement bildet eine Vorschaurechnung, die alle kommerziellen Zahlungsströme erfasst und wöchentlich auf rollierender Basis aktualisiert wird. Liquiditätsüberschüsse werden am Geldmarkt rendite- und risikooptimiert angelegt. Neben der Liquidität werden auch individuelle Kreditlinien bei unseren langjährigen Hausbanken als strategische Liquiditätsreserve vorgehalten, die derzeit ausschließlich für Avale in Anspruch genommen werden. Das Management von Marktpreisrisiken dient dazu, Preisschwankungen auf den Devisen- und Rohstoffmärkten zu reduzieren. Devisenrisiken werden auftragsbezogen abgesichert. Rohstoffrisiken werden anhand des Planvolumens ermittelt. Diese Risiken werden durch den Einsatz marktgängiger Derivate begrenzt. Kundenrisiken aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wird durch den Einsatz von Akkreditiven, Bankbürgschaften, Vorauszahlungen oder anderer Garantien entgegen gewirkt. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr konnte das Absatzvolumen leicht erhöht werden. Allerdings schlug sich der Rückgang der Margen im Neuanlagengeschäft aufgrund des erheblichen Wettbewerbsdrucks im Ergebnis nieder und konnte auch durch den Anstieg von Umsatz und Marge im Servicegeschäft nicht vollständig aufgefangen werden. Der Personalaufwand ist aufgrund der unterjährigen Lohnerhöhungen und einem gleichzeitigem leichten Personalaufbau um 0,6 Mio. EUR angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2,8 Mio. EUR gestiegen. Die Erträge aus Beteiligungen lagen in 2018 um 0,4 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Insgesamt lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) mit 3,9 Mio. EUR um 38,2 % unter dem Vorjahreswert. Die verfügbaren liquiden Mittel wurden teilweise zur Finanzierung der getätigten Investitionen eingesetzt und darüber hinaus weiterhin im Rahmen unseres Risikoprofils angelegt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der SCHOTTEL GmbH war auch im Geschäftsjahr 2018 weiter stabil. In starker Konkurrenz hat SCHOTTEL bedeutende Aufträge durch Erhöhung der Marktanteile gegenüber der Konkurrenz erzielen können. Über alle Schiffstypen hinweg ist SCHOTTEL weltweit Nr. 2, in den Kerngeschäften, wie z.B. Schlepper, ist SCHOTTEL Marktführer. Damit ist SCHOTTEL im andauernden Verdrängungswettbewerb gut aufgestellt. 3. Wertsteigernde Faktoren R&D, Innovationen In 2018 wurden im Bereich der Kernprodukte die ersten Anwendungen der neuen Produktreihen Ecopeller (SRE) und Rim Thruster (SRT) im Markt platziert und erfolgreich in Betrieb gesetzt. Folgeaufträge für 2019 konnten bereits akquiriert werden. Beide Produktreihen zielen weiterhin auf Märkte, in denen SCHOTTEL bisher weniger stark vertreten war und tragen dem allgemeinen Trend hin zu integrierten, vollelektrischen Antriebslösungen Rechnung. Durch Kombination der neuen Produktreihen mit Produkten des bestehenden Portfolios ergeben sich zunehmend Chancen zur Lieferung kompletter Antriebspakete und damit zur Steigerung des Lieferanteils von Kernprodukten aber auch erweiterten Lieferumfängen von leistungselektrischen und Automationskomponenten. Im Bereich der traditionellen Produkte für den Markt der Schlepper und Arbeitsboote wurde die Anzahl verfügbarer Varianten (Hybridlösungen, neuartige mechanische Antriebskonzepte, u.a.) gesteigert und gleichzeitig die Teilevielfalt deutlich reduziert. Dadurch konnten relevante Kosteneinsparungen erzielt werden. Die neuen technischen Lösungen finden eine gute Resonanz am Markt und helfen bei der Sicherung der Marktführerschaft in diesem Segment. Im Bereich der kleineren Antriebssysteme unterhalb 1000kW wird die Entwicklung einer neuen Baureihe fortgesetzt. Damit wird einerseits der sich verändernden Leistungsstufung der maßgeblichen Verbrennungsmotoren, andererseits gestiegenen Kundenerwartungen (Redundanzforderungen, Bio-Schmierstoffe, Leistungsgewicht, u.a.) entsprochen. Die Markteinführung erster Anwendungen wird in der ersten Jahreshälfte 2020 erwartet. Im Bereich der Automationsprodukte wurden die Aktivitäten in Richtung Digitalisierung und autonome Systeme intensiviert. Es wurden die Projekte "Smart SRP" und "Assistance Systems & Autonomous Functions" fortgesetzt. Im Projekt "Smart SRP" ist geplant, in der ersten Jahreshälfte 2019 das "go live" für die ersten Anwendungen online-überwachter Schiffe zu realisieren. Zeitgleich startet das SCHOTTEL Kundenportal, über welches dem Kunden neben dem Fernzugriff auf seine Flotte weitere Web-Angebote präsentiert werden, deren Entwicklung für die Jahre 2019-2021 geplant ist. Im Projekt "Assistance Systems & Autonomous Functions" wurde mit dem EcoVoy-System, einem System zum teilautomatisierten Betrieb von Fähren, das erste SCHOTTEL Schiffsassistenzsystem in Betrieb genommen. Weitere autonome bzw. Assistenzsysteme zur Erhöhung der Fahrsicherheit und des Bedienkomforts sowie der Senkung von Betriebskosten und Schadstoffemissionen sind in Arbeit. Neben der Geschäftsmodellentwicklung von Automationsprodukten und Datendienstleistungen sind die Datensicherheit, moderne Sensorik und die Anwendung von KI (Künstliche Intelligenz) neue, bedeutsame Themen in diesem Zusammenhang. Beschaffung Im Berichtsjahr 2018 konnten für kleinere Serien und für neu ins Portfolio aufgenommene Produkte aufgrund der Mehrfachverwendung gute Projektpreise oder durch Bündelung gute Bauteilpreise erzielt werden. Weiterhin wurden Lieferanten bei relevanten Komponenten eng in die Entwicklung und Gestaltung einzelner Bauteile eingebunden um Optimierungspotenziale zu erschließen. Wo möglich wurden durch langfristige Verträge Preise langfristiger vereinbart und gesichert. Kundenbeziehungen 2018 wurde die 2017 vorgenommen Neuausrichtung des Vertriebes stabilisiert. Um die Entwicklungsmöglichkeiten im Segment Navy & Governmental konsequent nutzen zu können wurde hier Personal aufgebaut und das Team hat bereits die ersten Vertriebserfolge im Bereich großer Überwassereinheiten erzielt. Auch 2018 zeigte sich der Erfolg der Segmentierung durch eine Zunahmen der Projekte in den Bereichen Fähren, Handelsschifffahrt und Navy & Governmental. Durch die Einführung eines CRM Systems wird das Markt- und Kundenverständnis weiter erhöht werden. Des Weiteren unterstützt das CRM-System die Strategie in Projekte einzusteigen, bevor sie zum Bau ausgeschrieben werden. Neben der Beziehung zu Endkunden und Werften steht die Beziehung zu Designbüros im Fokus. Durch gute Beratung ermöglichen die Designbüros einen frühzeitigen Einstieg in Projekte. Produktion Im Vergleich zum Vorjahr schloss das Produktionsjahr 2018 gemessen an den Anlagenzahlen mit einem ähnlich hohen Produktionsausstoß ab, wobei eine Verschiebung von Verstellpropellern zu Ruderpropellern festzustellen ist. Es bleibt anzumerken, dass in diesem Zeitraum 18 Ruderpropeller der Typen SRE340 und SRE560 als Neuentwicklungen zur Auslieferung kamen. Alle in 2018 angekündigten Investitions- und Umrüstmaßnahmen in der Fertigung und Montage wurden ausnahmslos an beiden Standorten erfolgreich umgesetzt. Für 2019 sind mit Ausnahme einer Ersatzinvestition für eine Drehmaschine keine größeren Maßnahmen geplant. Viele kleinere Einzelmaßnahmen zielen auf stabilisierende und erhaltende Eingriffe ab. Der Entwicklungsschwerpunkt im Produktionsbereich wird für 2019 stärker auf organisatorische bzw. produktivitätsverbessernde Ansätze gerichtet. Wie bereits im Vorjahr berichtet, wurde auf Basis der vorausgegangenen OPEX-Studie u.a. die Entscheidung zu einem aktiven LEAN-Management als strategische Zukunftsausrichtung herbeigeführt. Aufbau und Implementierung befinden sich im Anfangsstadium. Produktqualität Die Planungs-, Prüf- und Prozessqualifizierungsprozesse in der Produktion und die eingeführten Prüfschritte haben sich positiv im Sinne der Fehlervermeidung bzw. der frühen Fehlererkennung ausgewirkt. So konnten die "After-Sales-Kosten" erneut deutlich reduziert werden, auch wenn die internen Fehlerkosten das Niveau des Vorjahres übersteigen. Der Gesamt-Fehlleistungsaufwand in 2018 im Vergleich zu 2017 konnte reduzieren werden, was die internen Prozess- und Systemmaßnahmen zur frühzeitigen Fehlerfeststellung bestätigt. Ein weiterer systematischer Schritt zur Verbesserung der Prozess- und Produktqualität ist das an den Standorten Dörth und Wismar nun gleichermaßen eingeführte Shopfloor-Management. Das Feedback von allen Teilnehmern ist sehr positiv, der Lean-Ansatz in der Kommunikation, Transparenz und Schnelligkeit für notwendige Shopfloor Entscheidungen ist sehr gut. Service In 2018 konnte der Umsatz im Bereich Modernisierungen nochmals etwas gesteigert werden. Hauptsächlich Modernisierungen im Bereich Automatisierungstechnik werden bei SCHOTTEL aufgrund sehr guter Kompetenzen, auch als Ersatz für Fremdsysteme, angefragt. Weiteres Potential in diesem Bereich ist vorhanden. Das globale Serviceportal zeigt Erfolge im Ersatzteilgeschäft, indem über dieses Portal strategische Akquise, z.B. für planmäßige Schiffs-Dockungen und den damit verbundenen Wartungen Serviceleistungen angeboten werden können. Die damit planbaren Servicedienstleistungen ermöglichen eine strategische Einkaufs- sowie OEM-Teile-Produktionsplanung, womit Servicemargen stabilisiert werden können. Niederlassungen Die SCHOTTEL GmbH hat neben dem Hauptsitz in Spay zwei Niederlassungen: In Dörth wurde bereits im Laufe des Jahres 2015 der neue Hauptproduktionsstandort in Betrieb genommen. In Wismar gibt es einen Standort zur Produktion und Erprobung von SCHOTTEL Ruderpropellern (SRP) > 2000 kW und SCHOTTEL Combi Drives (SCD) sowie nach der Verschmelzung in 2016 auch von Verstellpropelleranlagen (SCP). 4. Risiko- und Chancenbericht Markt Wie im Vorjahr blieb die Schiffneubautätigkeit auch im Jahr 2018 auf niedrigem Niveau, insbesondere die geringe Aktivität in der Offshore-Öl- und Gasindustrie war unverändert. Die niedrige Neubautätigkeit in diesem Bereich der Offshore Exploration führt dazu, dass immer mehr Propulsionszulieferer, die bisher auf diesen Markt fokussiert waren, in Märkte drängen, die traditionell von SCHOTTEL besetzt sind. Dies betrifft vor allem Fähren und Schlepper und führt zu einem hohen Preis- und Lieferzeitdruck. Im Fährenmarkt bieten sich trotz gestiegenen Konkurrenzdrucks neue Chancen aufgrund der großen Nachfrage nach umweltverträglichen, hocheffizienten Fähren in Skandinavien, gerade für den SCHOTTEL Ecopeller (SRE). Auch im Bereich Yachten und Expedition-Kreuzfahrern werden weitere Chancen zum Absatz von Spezial-Antriebssystemen wie dem Pumpjet (SPJ) und dem Rim Thruster (SRT) gesehen. Des Weiteren hat SCHOTTEL sich auf die Weiterentwicklung der Verstellpropeller (SCP) konzentriert und erfüllt nun auch mit diesem Produkt die hohen Anforderungen in den Segmenten Navy & Govermental und Yacht. Dies hat bereits zu ersten Vertriebserfolgen geführt. Der Markt für Schlepper war weiter relativ solide, insbesondere wurden weniger Spekulations-Schlepper gebaut, wodurch sich die mit solchen Aufträgen verbundenen Risiken der Nichtabnahme und ausbleibender Zahlungen für das Unternehmen insgesamt reduziert haben. Die Erfüllung der Kundenerwartungen an die Produktqualität und Liefertreue sind wichtige Faktoren, um SCHOTTEL eine starke Position im Antriebsmarkt zu sichern. SCHOTTEL wird weiterhin neue Technologien entwickeln, welche das Kundengeschäft optimieren. Wie im Vorjahr ist ein wichtiger Markttrend die Digitalisierung innerhalb der Marineindustrie. Auch hier kann SCHOTTEL erste Erfolge verbuchen. So wurde das erste Auto Crossing System geliefert. R&D Der Entwicklungsumfang neuer Produkte ist nach wie vor hoch, wenngleich der Anteil komplett neuer Baureihen am Gesamtentwicklungsprogramm abnimmt. Die Entwicklung neuer Produkte birgt per se ein schwer einzuschätzendes inhärentes Risiko. Zur Minimierung dieses Risikos wurde ein überarbeiteter Produktentwicklungsprozess mit zusätzlichen Gateways und Meilensteinen sowie Prüfschritten etabliert, der zur Sicherstellung der Ergebnisqualität und der Fehlervermeidung beiträgt. Der Fachkräftemangel im R&D-Bereich, insbesondere im Bereich Digitalisierung/Technische IT, bleibt eine Herausforderung und stellt somit weiterhin ein Risiko dar. Die entsprechenden Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt in vielen Branchen begehrt. Durch entsprechende Anstrengungen in der Personalakquisition und durch Stellenverlagerungen aus weniger belasteten Abteilungen, konnten alle wesentlichen Planstellen in den neu geschaffenen Organisationseinheiten der Produktbereiche Digitalisierung und Autonome Systeme besetzt werden. Die zugehörigen Entwicklungsprojekte sind nach wie vor im Verzug, die Fortschritte folgen aber zunehmend der Planung, in der sich agile Projektmanagementmethoden etabliert haben und den Entwicklungsumfang vollständig abbilden. Produktion Die Auslastung der vorhandenen Produktionsressourcen ist sowohl im Bereich mittlerer als auch großer Antriebsanlagen stark geschrumpft, wovon der Standort Wismar stärker betroffen ist als das Werk Dörth. Diese Entwicklung hat bereits im dritten Quartal des Vorjahres eingesetzt. Soweit die Lage für die kommende Periode einzuschätzen ist, muss zumindest im ersten Halbjahr 2019, vermutlich auch darüber hinaus zu Gegenmaßnahmen gegriffen werden. Auf Seiten unserer Qualitätsstandards ist im Bereich der Ruderpropeller eine Stabilisierung, bzw. eine sich tendenziell verbessernde Entwicklung festzustellen. Im Bereich der SCP-Anlagen hingegen zeichnet sich momentan eine signifikante Zunahme an Qualitätsfällen im Feld ab. Gegenmaßnahmen werden eingeleitet. Beschaffung Beschaffungsrisiken entstanden 2018 im Bereich Gussteile durch Insolvenz eines Hauptlieferanten für Sphäroguss sowie eine plötzliche Betriebsschließung eines Lieferanten für Aluminium und Bronzeguss. Dies führte zu erheblichen Terminproblemen bedingt durch die Verlagerung dieser Kapazitäten auf alternative Lieferanten. Außerdem führten im Gussbereich generell fehlerhafte Gussteile zu Terminproblem, verstärkt durch ein sehr hohes Aufkommen an Neuteilen mit Erstmusteraufwand. Terminliche Beschaffungsprobleme bestehen weiterhin bei Hydraulikkomponenten und einigen Wälzlagern. Dies wurde durch frühzeitige, projektbezogene Reservierung und Beschaffung, teilweise durch Anlage von Sicherheitsbeständen kompensiert. Durch die steigenden Energiekosten ist für Lieferanten aus energieintensiven Branchen mit einem Anstieg der Bauteilkosten zu rechnen. Qualität Das Jahr 2018 war für die Produktionsstandorte durch organisatorische Änderungen, teilweise Unterauslastung sowie viele neue Konstruktionen und eine fortschreitende Individualisierung der Kundenaufträge eine große Herausforderung. Die positive Entwicklung des Gesamtfehlleistungsaufwandes bestätigt, dass diese Herausforderungen sehr gut gemeistert wurden. Wesentliche Qualitätsrisiken werden nicht gesehen. Für 2018 stand die erfolgreiche Einführung unserer neu entwickelten Produkte im Fokus (SRE, SRT, neue SRP Typen). Dies wird sich in 2019 fortsetzen und wird somit als Chance im Wettbewerb wahrgenommen. Nichtsdestotrotz ist die Einführung neuer Produkte auch immer mit Risiken verbunden, da Fehler häufiger erst nach erfolgten Inbetriebnahmen auftreten und dann zu höheren Qualitätskosten führen können. Die bereits im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Probleme im Bereich Gussteile stellten durch die notwendige Begleitung des Erstmusterprozesses auch die Qualitätssicherung vor eine große Herausforderung, die jedoch erfolgreich gemeistert werden konnte. Service Der Konkurrenzdruck von Drittanbietern für Serviceleistungen birgt das Risiko geringerer Margen im Ersatzteil- und Reparaturgeschäft, speziell für Leistungen, die nicht ausschließlich durch OEM durchgeführt werden müssen. Die verstärkte Nachfrage nach Digital Services zwingt SCHOTTEL, ein tragfähiges und attraktives Geschäftsmodell für diese Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür sind spezielle Kompetenzen erforderlich, um nicht den Anschluss im Wettbewerb um solche Produkte zu verpassen. Rechtsfälle Die SCHOTTEL GmbH wurde im Zusammenhang mit Lieferungen und Leistungen an einen Konzern mit Hauptsitz in Dubai verklagt. Das Verfahren läuft weiter und mit einer erstinstanzlichen Entscheidung in dieser Sache ist auch in 2019 nicht zu rechnen. Gegen die SCHOTTEL GmbH und SCHOTTEL France wurde in Frankreich im Zusammenhang mit Lieferungen und Leistungen ein selbständiges Beweisverfahren eingeleitet. Die Parteien konnten sich in 2018 einigen, woraufhin die Gegenpartei ihrer Verpflichtung nachkam und im Januar 2019 in einer mündlichen Verhandlung die Beendigung des Verfahrens erklärte. Eine weitere, seit mehreren Jahren anhängige Klage, in der die Klägerin ein von der SCHOTTEL GmbH vorgelegtes Vergleichsangebot abgelehnt hat, wurde vom Landgericht Koblenz vollumfänglich abgewiesen. Die Kosten des Verfahrens entsprechend der gesetzlichen Kostenvorschriften wurden der SCHOTTEL GmbH bereits von der unterliegenden Partei erstattet. Die zuvor gebildeten Rückstellungen wurden aufgelöst. Risiken aus Finanzinstrumenten Zur Absicherung der Bronzegeschäfte wurden entsprechende Warentermingeschäfte für Kupfer getätigt. Da die entsprechenden Gegenbestellungen zur Absicherung unseres Bedarfs getätigt wurden oder werden, gleichen sich Preisschwankungen beim Kupfer über die Einkaufspreise aus. Währungssicherungen werden nur im unmittelbaren Zusammenhang mit entsprechenden Handelsgeschäften gemacht. Gesamtrisiko Es gibt keine Risiken, die das Fortbestehen des Unternehmens gefährden. 5. Prognosebericht Wachstum Die Marktlage ist unverändert geprägt von einem stagnierend niedrigen Bedarf im Bereich Offshore und Handelsschiffbau. Im Segment Tug & Workboats konnten die Marktanteile vergrößert werden. Der Gesamtbedarf in diesem Segment ist aber leicht rückläufig. Die Vertriebs- und Produktentwicklungsinitiativen im Bereich Navy & Governmental haben sich durch ein deutliches Wachstum in dem Segment ausgezahlt. Im Ganzen ist der Auftragseingang im Neuanlagengeschäft aber rückläufig. Erfreulich ist hingegen eine sehr positive Entwicklung im "After-Sales-Bereich", wo auch künftig ein stärkeres Wachstum erwartet wird. Der Auftragsbestand für das Jahr 2019 lag zum Jahresende 2018 noch unter dem geplanten Umsatzniveau. Ertragslage Aufgrund der geringen Nachfrage in den traditionellen Segmenten und einem unverändert stark vorhandenen Wettbewerb stehen die Margen stark unter Druck. Durch Wachstum im Marinegeschäft, Yachten und im Service und den damit verbundenen höheren Margen kann dies z.T. kompensiert werden. Daher gehen wir in unseren Planungsprämissen von stabilen Margen - im Vergleich zu den Vorjahren - auf niedrigerem Niveau aus. Nach wie vor werden Kostensenkungsinitiativen, die sich mit der Beseitigung von Ineffizienzen und prozessverbessernden Maßnahmen befassen, intensiviert und organisatorische und strukturelle Anpassungen vorgenommen. Ein Maßnahmenplan im Neuanlagengeschäft und im "After-Sales-Bereich" mit Schwerpunkt Ersatzteile und Modernisierung soll sowohl in traditionellen wie auch neuen Segmenten und Regionen Wachstum generieren. Entwicklungsschwerpunkte Die Schwerpunkte liegen auf dem Auf- und Ausbau des Produktportfolios im Bereich digitaler Produkte und Services, um das Angebot durch weitere Optionen, die Kundenmehrwert bieten, zu bereichern. Weiterhin ist es derzeit erforderlich, sehr schnell auf Veränderungen am Markt zu reagieren und die Produkte an die Anforderungen zu adaptieren, um die für den Kunden passendste bzw. attraktivste Lösung anbieten zu können. Weiterhin im Vormarsch ist die Hybridtechnik. Die Antriebe werden dafür vorbereitet und die dazu erforderliche intelligente Automation ist ebenfalls Bestandteil des Angebots. Investitionsplanung Der Schwerpunkt der geplanten Investitionen liegt unverändert im Bereich der Informationstechnologie/Digitalisierung. Die konsequente Einführung von Lean-Strategien erfordert Investitionen in prozessverbessernde Maßnahmen. Der Zugang zu anspruchsvollen Kundenanwendungen im Marine- & Yachtbereich erfordert die Investition in Simulationssoftware für die Mechanik und Hydromechanik sowie in die dazugehörige Hardwarearchitektur. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Für das kommende Geschäftsjahr werden bei aktuellen Vorausrechnungen moderat rückläufige Umsätze (-11 Mio. EUR bis -15 Mio. EUR) bei leicht steigenden Ausgaben erwartet (+5 Mio. EUR bis +8 Mio. EUR). SCHOTTEL wird auch weiterhin durch eine intensive Geschäftsfeldentwicklung zur Identifikation und Mobilisierung von weiteren Wachstumspotentialen bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz und konsequenten Senkung der Fixkosten im Unternehmen den aktuellen Herausforderungen begegnen. Im "After-Sales-Geschäft" setzt das Unternehmen auf deutlich stärkeres Wachstum durch regional angepasste strategische Ansätze und eine proaktive Marktbearbeitung. 6. Erklärung zur Unternehmensführung Die Förderung von Frauen ist der Geschäftsleitung und den Aufsichtsgremien der SCHOTTEL GmbH ein wichtiges Anliegen. Daher werden Frauen auf allen Hierarchieebenen gleichberechtigt in entsprechenden Förderprogrammen berücksichtigt. Hinsichtlich der Frauenquote ist bislang jedoch keine Festlegung von Zielgrößen und Zielerreichungsfristen erfolgt.
Spay, 21. Februar 2019 Die Geschäftsführung gez. Stefan Kaul Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in der für die große Kapitalgesellschaft vorgesehenen Form der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Sachanlagevermögen Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Gebäude werden linear abgeschrieben mit Ausnahme eines Zugangs in 1992, der degressiv abgeschrieben wird. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die in den Vorjahren degressiv vorgenommen wurden, erfolgen für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2012 linear. Bewegliche Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten, die EUR 150,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen basieren auf betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. b) Finanzanlagen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. c) Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Verfahren des gewogenen Durchschnitts. Zum Bilanzstichtag wurde im Rahmen eines Niederstwerttests der letzte Einkaufspreis mit dem gewogenen Durchschnittspreis verglichen. Der niedrigere Wert führte zum Bilanzansatz. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch die aktivische Absetzung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Valuta-Forderungen werden mit dem Entstehungskurs bzw. mit dem abweichenden Kurs vom Bilanzstichtag umgerechnet. e) Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Guthaben in ausländischer Währung und Sortenbestände werden zum jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet. f) Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten sowie künftige Preis-, Lohn- und Kostensteigerungen angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Beträge der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen/durchschnittlichen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. g) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Valuta-Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs vom Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. dem abweichenden Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. 4. Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang. b) Angaben zu wesentlichen Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB)
c) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 590 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. d) Sonderposten Der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen bezieht sich auf gewährte steuerfreie Zulagen gem. Investitionszulagengesetz. Entsprechend den auf die geförderten Vermögensgegenstände entfallenden Abschreibungen und Anlageabgängen wird der Sonderposten aufgelöst (im Jahr 2018: TEUR 159 ausgewiesen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen). Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen bezieht sich auf durch das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern gewährte Zuwendungen für den Standort Wismar. Entsprechend den auf die geförderten Vermögensgegenstände entfallenden Abschreibungen und Anlageabgängen wird der Sonderposten aufgelöst (im Jahr 2018: TEUR 147 ausgewiesen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen). e) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen auftragsbezogene Rückstellungen (Mio. EUR 25,7) sowie personalbezogene Rückstellungen im weiteren Sinne (Mio. EUR 4,0). Unter den auftragsbezogenen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Inbetriebnahmekosten, Sondereinzelkosten des Umsatzes sowie ausstehende Rechnungen, Lieferungs- und Leistungsverpflichtungen ausgewiesen. Die personalbezogenen Rückstellungen beinhalten Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Jahressonderzahlungen/Tantiemen, Urlaub und Gleitzeit/Überstunden, Jubiläumszahlungen sowie Altersteilzeitverpflichtungen. Mit der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 402 (Erfüllungsbetrag) wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB das saldierungsfähige Vermögen aus der Insolvenzsicherung in Höhe von TEUR 229 (Anschaffungskosten = Zeitwert) verrechnet. f) Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten (§§ 285 Nr. 2, 268 Abs. 5 HGB) Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, ihre Restlaufzeiten, die gesicherten Beträge und die Art der Sicherheiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) Auf eine Aufteilung der Umsatzerlöse wird aufgrund der Vorschriften des § 286 Abs. 2 HGB verzichtet. b) Außergewöhnliche Aufwands- und Ertragsposten (§ 285 Nr. 31 HGB) Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen betreffend der Einzelwertberichtigung von Forderungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 3.043 enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind außergewöhnliche Erträge betreffend der Auflösung einer Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEUR 1.424 enthalten. 6. Sonstige Angaben Für Zwecke der Kursabsicherung wurden zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über eine Gesamtsumme von Mio. EUR 5 abgeschlossen, denen Fremdwährungsforderungen beziehungsweise Aufträge in Fremdwährung in gleicher Höhe gegenüberstehen. Es handelt sich um geschlossene Positionen in der Form von Micro-Hedges für jeweils einzelne Kundenaufträge in Fremdwährungen, für die fristen- und betragskongruente Devisentermingeschäfte abgeschlossen wurden. Zur Absicherung zukünftiger Kupfer-Einkäufe wurden an der LME Rohstoff-Swaps im Gesamtwert von TEUR 118 abgeschlossen. Den Sicherungsgeschäften stehen Grundgeschäfte in Form von verbindlichen Kupferbestellungen gegenüber. Drohverluste sind in Höhe von TEUR 10 berücksichtigt, da die abgesicherten Preise über den derzeit erwarteten Kupfernotierungen für die Jahre 2018 bis 2019 liegen. Der Barwert der Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen beträgt per 31. Dezember 2018 TEUR 27.581. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen bei den sonstigen Rückstellungen, dem Anlagevermögen sowie den sonstigen Forderungen. Für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung auf der Basis eines Steuersatzes von 30,68 % wurde von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern kein Gebrauch gemacht. a) Angaben zu Mitarbeitern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Zahl der im Jahr 2018 beschäftigten Arbeitnehmer (inkl. Auszubildende) beträgt 728.
b) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und eines Aufsichtsrats (§ 285 Nr. 10 HGB) Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. August 2018 wurde Herr Dr. Christian Strahberger als Geschäftsführer abberufen und Herr Stefan Kaul als neuer Geschäftsführer der SCHOTTEL GmbH bestellt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 6. September 2018. Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
* Mitarbeiter in Produktion und Service, deren
Zeiten auf Aufträge erfasst werden.
Gesamtbezüge der Organmitglieder (§ 285 Nr. 9 HGB) Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 145 erhalten. c) Angaben zum Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft Alleinige Gesellschafterin der SCHOTTEL GmbH ist die SCHOTTEL Industries GmbH mit Sitz in Spay. Die SCHOTTEL Industries GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die SCHOTTEL GmbH verzichtet daher auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts. d) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB) Es haben nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden. e) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB) Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, einen Betrag in Höhe von Mio. EUR 2,75 aus dem Jahresergebnis auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Spay, den 15. Februar 2019 gez. Stefan Kaul Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCHOTTEL GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCHOTTEL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHOTTEL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 10. April 2019 RSM
GmbH
gez. Talić, Wirtschaftsprüfer gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2018der SCHOTTEL GmbHDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2018 die Geschäftsführung der SCHOTTEL GmbH entsprechend den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben überwacht. Dabei wurde er durch schriftliche und mündliche Berichterstattung von der Geschäftsführung über die Entwicklung des Unternehmens sowie über alle wesentlichen Entscheidungen informiert. Die dem Aufsichtsrat aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen zur Genehmigung vorgelegten Vorgänge prüfte er und besprach sie zeitnah mit der Geschäftsführung. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei Bedarf den Wirtschaftsprüfer zu den Beratungen über spezielle Sachthemen hinzugezogen. Im Geschäftsjahr fanden 4 reguläre Aufsichtsrats-Sitzungen statt. In ihnen hat sich der Aufsichtsrat durch schriftliche und mündliche Berichte der Geschäftsführung eingehend mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf sowie der Geschäftspolitik, dem Risikomanagement und anderen grundsätzlichen Fragen der Unternehmensentwicklung befasst und darüber mit der Geschäftsführung beraten. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen war der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Geschäftsführer und weiteren Mitgliedern der Geschäftsführung der SCHOTTEL GmbH in kontinuierlichem Austausch über die wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik und der Geschäftsentwicklung. Soweit erforderlich wurden entsprechende Beschlüsse gefasst bzw. durch den Aufsichtsrat die Zustimmung für die zustimmungspflichtigen Maßnahmen der Geschäftsführung erteilt. Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 und der Lagebericht wurden gem. § 316 HGB geprüft. Aufsichtsrat und Geschäftsleitung wurden unmittelbar nach Beendigung der Prüfung über das Ergebnis der Prüfung unterrichtet. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen oder wesentlichen Feststellungen ergeben. Für den Jahresabschluss 2018 wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Pflichtgemäß hat auch der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2018, den Lagebericht, die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung der Gesellschaft geprüft und darüber umfassend beraten. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Im Rahmen seiner Prüfungstätigkeit hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Abschlussprüfer eine Reihe von Fragestellungen, einzelne Prüfungsergebnisse und das abschließende Gesamtergebnis ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat auch den Vorschlag der Geschäftsleitung zur Verwendung des Jahresüberschusses geprüft und befürwortet. Der Aufsichtsrat wird der Gesellschafterversammlung empfehlen, den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2018 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung sowie der gesamten Belegschaft für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erbrachte Leistung und den engagierten Einsatz und den Vertretungen der Belegschaft für die sachliche und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Gesellschaft.
Spay, 21.05.2019 Der Aufsichtsrat gez. Knut Herman Gjøvaag, Vorsitzender Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2019 festgestellt. |
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