Sensus Services Deutschland GmbH
Industriestraße 16, 67063 Ludwigshafen am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Helf seit 14.3.2022 | Geschäftsführer |
Sabine Söhnel seit 25.5.2021 | Prokura |
Silke Yvonne Lottermann seit 7.9.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sensus Germany GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sensus Services Deutschland GmbHLudwigshafen/Rh.Jahresabschluss per 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Allgemeine HinweiseDie Sensus Services Deutschland GmbH hat ihren Sitz in
Ludwigshafen und ist eingetragen in das Handelsregister
beim Amtsgericht Ludwigshafen (HR B Reg.Nr.4410). Der
Jahresabschluss wird . nach den
Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften
des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter
Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)
aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine
Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft nimmt die
größenabhängigen Erleichterungen der
§§ 264 Abs. 1 S. 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB zum
Teil in Anspruch.
Die Sensus Services Deutschland GmbH hat einen
Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin
Sensus GmbH Ludwigshafen, Ludwigshafen am Rhein, als
Organträgerin geschlossen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für JahresabschlusspostenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend
ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren um planmäßige
lineare Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
linearer Abschreibungen angesetzt. Die
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens
werden nach Maßgabe der voraussichtlichen
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die
Nutzungsdauern für das Vermietvermögen
entsprechen den vereinbarten Vertragslaufzeiten und
betragen regelmäßig 5 bis 6 Jahre. Bewegliche
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden im
Jahr des Zu- bzw. Abgangs pro rata temporis abgeschrieben.
Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die
steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG
angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von
abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des
Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung
fähig sind, wurden im Geschäftsjahr der
Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe
abgeschrieben, wenn die Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR
410 nicht überstiegen. Ab dem Geschäftsjahr 2018
wurde diese Grenze auf EUR 1.000 erhöht.
Die Vorräte, welche ausschließlich
Handelswaren betreffen, sind zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren
Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher
Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren
Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene
Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am
Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.
Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung
angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen;
das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale
Abschläge berücksichtigt.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag
angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor
dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Sie werden zum Nominalwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage der
"Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Die
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen
Bundesbank im Monat Dezember veröffentlichten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser
Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %). Bei der
Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn-
und Gehaltssteigerungen von 3,00 % (Vorjahr: 2,25 %) und
Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % (Vorjahr: 2,20
%) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von
4,4 % p.a. (Vorjahr: 4,5 % p.a.) unterstellt.
Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der
Rückstellung für Pensionen basierend auf dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und der Bewertung der
Pensionsrückstellung basierend auf dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangen sieben
Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 HGB
beträgt EUR 4.601.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1
Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der
Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1
Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das
Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende
Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von
15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der
Zuführungsbetrag beträgt EUR 2.331,00
jährlich und wird unter den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen erfasst. Demnach sind der Rückstellung
bis zum 31.12.2024 noch insgesamt EUR 2.338,00
zuzuführen.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor
dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für einen
bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Sie
sind mit ihrem Nominalwert passiviert und werden
planmäßig aufgelöst.
Erläuterungen zur BilanzVermietvermögenIn diesem Posten sind die Anschaffungskosten bzw. die
Herstellungskosten für die vermieteten
Wasserzähler aktiviert.
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen
EUR 579.651,98 (Vorjahr: EUR 893.530,97) und bestehen aus
Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus dem
Cash-Pool in Höhe von EUR 568.929,38 (Vorjahr: EUR
893.530,97) sowie Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
EUR 10.722,60 (Vorjahr: EUR 0,00).
Sämtliche Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Beträge für personalbezogene
Aufwandspositionen, Provisionen sowie noch ausstehende
Lieferantenrechnungen. Sie sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h.
einschließlich zukünftiger Kosten- und
Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betragen EUR 508.985,22 (Vorjahr: EUR
628.790,15) und beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber
der Gesellschafterin aus der Verlustabführung in
Höhe von EUR 140.660,70 (Vorjahr: Gewinnabführung
in Höhe von: EUR 189.385,67) sowie Zinsen in Höhe
von EUR 8.440,62 (Vorjahr: EUR 5.937,37). Darüber
hinaus betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von EUR 641.205,30 (Vorjahr:
EUR 433.467,11).
Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr,
innerhalb eines Jahres fällig. Es sind keine
Sicherheiten bestellt.
Passiver RechnungsabgrenzungspostenDer passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft
erhaltene Mietvorauszahlungen zur periodengerechten
Abgrenzung.
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden im Wesentlichen durch den
Verkauf und der Vermietung von Wasserzählern sowie
durch die Erbringung von Dienstleistungen erzielt.
Andere aktivierte EigenleistungenIm Berichtsjahr enthalten die aktivierten
Eigenleistungen durch das eigene Personal verursachte
Aufwendungen, die zur Herstellung von zur Vermietung
bestimmter Wasserzähler angefallen und unter den
Sachanlagen ausgewiesen sind.
Sonstige betrieblichen Erträge und AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
periodenfremde Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen EUR 16.721,76 (Vorjahr: EUR 6.223,60).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im
Wesentlichen die Leasingaufwendungen der Firmen-PKW,
Prüfungs-, Beratungs- und Organisationskosten, die
Werbe- und Repräsentationsaufwendungen sowie die
Reisekosten. Sie beinhalten ferner Erträge aus der
Währungsumrechnung in Höhe von EUR 75,73
(Vorjahr: EUR 171,18).
Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen keine
Haftungsverhältnisse.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in
Höhe von TEUR 415. Im Einzelnen betreffen diese
Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und
Wartungsverträgen. Die Miet- und Leasingverträge
werden abgeschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu
verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus
heutiger Sicht nicht.
MitarbeiterIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 36
Mitarbeiter (Vorjahr: 36) beschäftigt, die sich wie
folgt aufteilen:
GeschäftsführungAls Geschäftsführer sind bestellt:
Herr Kluth ist als Service & Rental Manager DACH bei
der Xylem Services GmbH, Herford, beschäftigt.
Herr Helf ist als Director Operations &
Geschäftsführer bei der Sensus GmbH Ludwigshafen,
beschäftigt.
Keiner der Geschäftsführer hat im
Geschäftsjahr 2023 Bezüge von der Gesellschaft
erhalten.
KonzernverhältnisseAlleinige Gesellschafterin der Sensus Services
Deutschland GmbH, Ludwigshafen am Rhein, ist die Sensus
GmbH Ludwigshafen, Ludwigshafen am Rhein.
Seit dem 1. November 2016 wird der Jahresabschluss der
Gesellschaft in den Konzernabschluss des obersten
Mutterunternehmens, der Xylem Inc., 301 Water Street,
Washington DC 20003, USA, einbezogen. Diese erstellt den
Konzernabschluss für den kleinsten und
größten Kreis der Unternehmen. Der
Konzernabschluss wird bei der Securities and Exchange
Commission, Washington, D.C., USA, unter der Index-Nr. CIK
0001524472 offengelegt.
Ludwigshafen am Rhein, 19. Juli 2024
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