LisbonX1 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Greta Valerie, geb. Dombrowski Thaysen seit 15.9.2025 | Prokura |
Brigitte G. Holzer seit 15.9.2025 | Prokura |
Timo Schönauer seit 15.9.2025 | Geschäftsführer |
Michael Klein seit 15.9.2025 | Prokura |
Thomas Braun seit 31.10.2022 | Prokura |
Torsten Dietz seit 11.12.2020 | Geschäftsführer |
Matthias Gölz seit 28.4.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.45% |
| Name | Anteil |
|---|---|
VINCENT BONDRIN GmbH | 58.05% |
EXPERIENCE INVEST S.à r.l. | 41.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LIGANOVA GmbHStuttgartJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht 2013I. Grundlagen des Unternehmens GeschäftsmodellLIGANOVA steht als BrandRetail Spezialist für verkaufswirksame Markenkommunikation am Puls der Zeit - von Kreation und Design bis hin zu Produktion und Logistik. In einem einzigartigen Prozess gehen wir dafür "through the line" und lösen die Grenzen zwischen klassischer Markenkommunikation und Point of Sale Marketing auf. Durch die Verzahnung aller wichtigen Disziplinen unter einem Dach kann LIGANOVA ganzheitliche Lösungen nicht nur theoretisch denken, sondern auch praktisch umsetzen. Dafür arbeiten unsere Spezialisten aus den verschiedenen Disziplinen konsequent zusammen. So entstehen relevante Lösungen über alle Kanäle hinweg; Maßnahmen, die Konsumenten wirklich aktivieren - weil sie dort passieren, wo Konsumenten sind. Zu unseren Kunden zählen internationale Unternehmen aus der Fashion-, Lifestyle-, Automotive - und Luxusgüterbranche. Darüber hinaus entwickelt LIGANOVA eigene Zeitgeistformate und -konzepte. II. Wirtschaftsbericht1. Branchenentwicklung Bei der Branchenbetrachtung des Geschäftsjahres 2013 muss zwischen den Industriezweigen Mode- und Luxusgüter und dem Automobilsektor unterscheiden werden. Im Automobilsektor kann sich die Branche über gute Umsatzzuwächse im Geschäftsjahr 2013 freuen. In der Mode- und Luxusgüterbranche sind die Kunden im Berichtsjahr 2013 bei Investitionen zurückhaltender gewesen. Allen Beteiligten ist jedoch klar, dass gerade in dieser Branche Investitionen in Marketingmaßnahmen für eine langfristige Präsenz am Markt unabdingbar sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage 1. Ertragslage Bereits im Geschäftsjahr 2012 konnte LIGANOVA markante Umsatzzuwächse verzeichnen. Das daraus resultierende erhöhte Umsatzvolumen konnte auch im Geschäftsjahr 2013 weitestgehend gehalten werden. Die Umsätze liegen in 2013 leicht unter Vorjahresniveau aber deutlich über Plan. Der Jahresüberschuss sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 703 auf TEUR 4.725. Im Geschäftsjahr 2013 haben wir im erheblichen Maße in unsere Mitarbeiter investiert. Wir haben diese Investitionen in unser Personal durchgeführt, um für das angestrebte Umsatzwachstum in den kommenden Jahren gerüstet zu sein. Im Geschäftsjahr hatten unsere Investitionen im Personalbereich noch keine Auswirkungen auf den Umsatz. Mittelfristig werden sich diese aber deutlich positiv auf die Umsatzentwicklung von LIGOANOVA auswirken. 2. Vermögens- und Finanzlage Im Bereich des Anlagevermögens gab es im Kalenderjahr 2013 keine wesentlichen Veränderungen. Investitionen in bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden zum Großteil auf dem Wege des Sale-and-Lease-Back-Verfahrens finanziert. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und lag zum Bilanzstichtag bei TEUR 8.741. Die Forderungen waren größtenteils zum Bilanzerstellungszeitpunkt beglichen. Der Bestand an flüssigen Mitteln und Wertpapieren hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.335 auf TEUR 9.528 erhöht. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote ist von 51% auf 63% gestiegen. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 19% (i. V. 22%) der Bilanzsumme aus. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 6% (i.V. 10%) der Bilanzsumme aus und werden in der Regel innerhalb der skontierfähigen Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren zum Großteil aus der Lohn- und Umsatzsteuer für den Dezember sowie aus Gewerbesteuerverbindlichkeiten. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens1. Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Generell ist die Umsatzentwicklung durch die Konjunkturentwicklung beeinflusst. Durch rechtzeitiges reagieren auf die Signale des Marktes werden wir, wie bereits in den Vorjahren, die Auswirkungen auf das Ergebnis minimieren können. Im Geschäftsjahr 2013 konnten wir die gute Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2012 weitestgehend halten. Unsere Finanzierung ist sicher, da wir uns langfristig refinanziert haben. In 2013 hat sich der Trend fortgesetzt, dass unsere Kunden sich durch Lieferantenkredite finanzieren. Die Zahlungsziele mancher Kunden liegen teilweise deutlich über dem normal üblichen. Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen sind keine Seltenheit. Dies schlägt sich deutlich im Anstieg unserer offenen Forderungen nieder. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und betreffen lediglich das Neukundengeschäft. Wir haben darauf entsprechend reagiert und Maßnahmen eingeleitet. Auch zukünftig erwarten wir keine nennenswerten Ausfälle. LIGANOVA ist im Rahmen ihrer Aktivitäten den Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Um künftige Chancen und Risiken aus der Geschäftstätigkeit frühzeitig zu erkennen und entsprechend reagieren zu können, verfügen wir über ein effektives Controlling. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut. Es sind mittelfristig keine Engpässe zu erwarten. Zu den Finanzinstrumenten der LIGANOVA zählen im Wesentlichen Festgelder, Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. LIGANOVA verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Langfristig finanziert sich LIGANOVA über Bankkredite einer unserer drei Hausbanken. Teilweise erfolgt die Finanzierung in Fremdwährung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt LIGANOVA eine konservative Risikopolitik. Unsere Instrumente zur Risikobeobachtung und -kommunikation gewährleisten laufende detaillierte Informationen für die Entscheidungsträger. Risiken im Beschaffungsbereich können sich aus Preisschwankungen bei den Rohstoffpreisen unserer Lieferanten ergeben. Durch die Implementierung eines Sourcing-Departements haben wir seit Mitte 2011 deutliche Effizienzsteigerungen erzielen können. Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der LIGANOVA haben, sind nach Kenntnis der Gesellschaft weder anhängig noch zu erwarten. Nennenswerte Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich sind nicht bekannt. 2. Chancenbericht Im Geschäftsjahr 2013 wurden zahlreiche Maßnahmen eingeleitet, um LIGANOVA noch stärker als ohnehin schon auf nachhaltiges Wachstum zu programmieren. Wir sind aufgrund der eingeleiteten und zum Großteil schon umgesetzten Maßnahmen fest davon überzeugt, dass wir unseren Marktanteil auch in den nächsten Jahren weiter deutlich ausbauen werden. Das Wachstum ist eine Konsequenz aus der systematischen Entwicklung sowohl unseres Bestandskundengeschäfts und unseres Neukundengeschäfts als auch unserer Organisation. Eine eigens gegründete Serviceunit hat die Aufgabe, alle internen Prozesse und Strukturen kontinuierlich zu hinterfragen und weitere Optimierungspotentiale zu identifizieren und so eine skalierbare Ablauf- und Aufbauorganisation sicher zu stellen. Unser Bestandskundengeschäft wird aufgrund des Screening von Kundenlebenszyklen sowie der erfolgten Implementierung von Kundenbindungsstrategien ausgebaut. Dank dem Implementieren eines Strategic Business Developments sowie neuen New Business Strukturen und -Prozessen konnten wir das Neukundengeschäft nachhaltig stärken und hier zahlreiche Potentiale für die Folgejahre schaffen. Eine Optimierung unseres Purchasing-Departments hat zu einer Stärkung unseres internationalen Sourcing-Netzwerks geführt. Dies wird sich mittelfristig spürbar positiv auf unsere Services als auch auf unser Ergebnis auswirken. Wir entwickeln unsere bestehenden Kompetenzfelder auf Basis unserer Kundenbedürfnisse sowie aktueller Trends und Marktbeobachtungen systematisch weiter und planen perspektivisch den Aufbau neuer Kompetenzfelder, um unser Leistungsportfolio nachhaltig erweitern zu können. Aufgrund der o.g. Maßnahmen sowie insbesondere aufgrund der kontinuierlichen, zielgerichteten Investition in unser Personal sind wir davon überzeugt, dass LIGANOVA seinen Wachstumskurs beibehalten und sogar beschleunigen wird. V. Voraussichtliche Entwicklung des UnternehmensLIGANOVA wird mittlerweile international als Spezialist für ganzheitliche BrandRetail Marketing Konzeptionen wahrgenommen. Es ist unser Ansporn, sowohl unsere interne Organisation als auch unser Bestandsund Neukundengeschäft nachhaltig so auf Wachstum zu programmieren, um diese Stellung weiter ausbauen. Auch das Wirtschaftsjahr 2014 entwickelt sich positiv. Unsere Umsatz- und Ergebniserwartungen liegen deutlich über dem des abgeschlossenen Jahres.
Stuttgart, den 24. Juli 2014 Vincent Bodo Andrin Michael Haiser Bilanz zum 31. Dezember 2013der LIGANOVA GmbH, StuttgartAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013der LIGANOVA GmbH, Stuttgart
Anhang für das Geschäftsjahr 2013der LIGANOVA GmbH, StuttgartA. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei, fünf und zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Seit dem 1. Januar 2008 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen bestehen aus am Bilanzstichtag in Arbeit befindlichen Aufträgen und werden mit den Herstellungskosten (Material-, Personal- und Gemeinkosten) bewertet. Die eliminierungspflichtigen kalkulatorischen Kostenbestandteile werden durch pauschale Zu- und Abschläge bei den Gemeinkosten berücksichtigt. Die Ermittlung der verlustfreien Werte beruht auf den erwarteten bzw. vereinbarten Auftragserlösen. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Falls sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern ergibt, wird in Nichtausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB der Überhang nicht bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 84.420,00 (i. V. EUR 84.420,00). Des Weiteren sind Forderungen in Höhe von EUR 65.506,94 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 15.234,12 (i. V. EUR 10.000,00) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag in Höhe von EUR 65.152,06 der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich um nicht abziehbare Vorsteuer. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 4.170,00. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten sind mehrere Disagien in Höhe von insgesamt EUR 23.395,49 (i. V. EUR 25.045,11) enthalten. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen aus Umsätzen (TEUR 278), gegenüber Arbeitnehmern (TEUR 374), sowie Übrige (TEUR 447). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 5.585.037,09 durch Grundpfandrechte und die stille Abtretung von Forderungen gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.464.603,91 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 7. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Schulden ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,525 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden, ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern würde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. In 2013 ergaben sich mangels Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz keine latenten Steuern. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Regionen verteilen:
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 162 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Buchgewinne aus Veräußerungen von Wertpapieren des Umlaufvermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 61. Es handelt sich im Wesentlichen um Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen, sowie Beiträge für Vorjahre. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 2, sowie Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 7. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.920,64 (i. V. EUR 4.800,64) enthalten. 4. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen in Höhe von EUR 8.741,06 (i.V. EUR 0,00) verbundene Unternehmen. 5. Kursgewinne und -verluste Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 21.965,22). C. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft -nachstehend mit Nr. 1 bezeichnet- ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:
*) Abweichendes Wirtschaftsjahr 1. April 2013
bis 31. März 2014.
2. Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 163 Angestellte beschäftigt. 3. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von EUR 7.598.632,03 (i. V. EUR 8.054.728,08) und für Bürgschaften in Höhe von EUR 2.456.733,44 (i. V. EUR 1.792.638,22). Die originären Verpflichtungen wurden von den betreffenden Schuldnern bisher erfüllt. Die Risiken einer Inanspruchnahme werden daher als eher gering eingeschätzt. Im Rahmen des Sale-and-Lease-Back-Verfahrens wurde insgesamt Anlagevermögen mit ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 1.924, sowie selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände mit Herstellungskosten von TEUR 412 an Leasinggesellschaften verkauft und wieder zurückgeleast. Aus diesen Verträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.229. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus weiteren Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 719, sowie aus einem Kooperationsvertrag in Höhe von TEUR 420. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2013 insgesamt TEUR 16.
Stuttgart, 24. Juli 2014 LIGANOVA GmbH Geschäftsführung Vincent Bodo Andrin Michael Haiser Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013der LIGANOVA GmbH, Stuttgart
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der anliegende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LIGANOVA GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Es wurden Angaben gem. § 285 Nr. 9 lit. c HGB im Anhang unterlassen. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit Ausnahme der genannten Einwendung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 25. Juli 2014 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Hans-Dieter Harm, Wirtschaftsprüfer Claudia Rothe, Wirtschaftsprüferin |
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