Knecht Kellerbau GmbH
Ziegeleistraße 10, 72555 Metzingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Knecht seit 26.10.2016 | Prokura |
Jürgen Paul Maute seit 26.10.2016 | Geschäftsführer |
Elias Maier seit 26.10.2016 | Geschäftsführer |
Rainer Knecht seit 26.10.2016 | Prokura |
Bernd Hetzer seit 26.10.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knecht Kellerbau GmbHMetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Knecht Kellerbau GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2023 I. Branchenentwicklung Trotz der geopolitischen Lage und den damit verbundenen Auswirkungen, verlief das Jahr 2023 in der Fertighausbranche aufgrund relativ hoher Auftragsbestände aus den Vorjahren noch weitestgehend unverändert gegenüber dem Jahr 2022. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. III. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das am Jahresbeginn 2023 geplante Umsatz- und Ergebnisziel konnte annähernd erreicht werden. Für das Jahr 2024 wird von einem deutlich niedrigerem Umsatz und Ergebnis ausgegangen. IV. Produktion Die im Geschäftsjahr hergestellten Produkte beziehen sich hauptsächlich auf die Produkte Betonfertigkeller und Betonbodenplatten für Fertighäuser. V. Investitionen Im Jahr 2023 wurden einige Investitionen im Bereich des Fuhrparks, der IT, sowie bei den Ausrüstungen der Montagekolonnen vorgenommen. Für das Jahr 2024 sind weitere Ersatz- und Neuinvestitionen in den vorgenannten Bereichen geplant. VI. Personal- und Sozialbereich Die Personalsituation wird fortwährend der jeweiligen Konjunktur angepasst. Zu Spitzenzeiten werden bei Personalengpässen Nachunternehmer und Leiharbeiter eingesetzt. Die Personalentwicklung (ohne Aushilfen) im Jahre 2023 stellte sich wie folgt dar:
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. VII. Umweltschutz Es bestehen derzeit keine Umweltauflagen. B. Darstellung der Lage I. Vermögens- und Finanzlage
II. Ertragslage
C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung I. Latente Risiken der künftigen Entwicklung Die künftige Entwicklung des Unternehmens ist maßgeblich von der Auftragsentwicklung im Fertighausbau in den westlichen Bundesländern abhängig. Hier ist für das Jahr 2024 von einem Einbruch bei den Auftragseingängen von bis zu 50% auszugehen. II. Risiko Management und Berichts- und Kontrollsysteme Das frühzeitige Erkennen und die Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung der Knecht Kellerbau GmbH. Als Instrument ist dazu ein Kontroll- und Berichtssystem in den relevanten Bereichen integriert, das neben der wirtschaftlichen Betrachtung auch zur Identifizierung und Steuerung der aus der Abwicklung der Geschäfte entstehenden Risiken dient. Die Geschäftsleitung wird monatlich durch Berichte über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens informiert. Es werden u. a. die • betriebswirtschaftliche Auswertung mit Vorjahresvergleich • Liquiditätsübersicht • offene Postenliste vorgelegt. Eventuelle Risiken können so zeitnah erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Die Entwicklung der Bauindustrie in den vergangenen Jahren, sowie die Erwartungen der Geschäftsleitung über die Weiterentwicklung der Gesellschaft, haben seitens der Geschäftsleitung zu Maßnahmen geführt, bei sich stark verändernden Umsätzen weiterhin gute, oder zumindest ausgeglichene Ergebnisse zu erzielen. Dazu gehören: Weitere Kosteneinsparungen in den verschiedenen Bereichen, ein konsequentes Forderungsmanagement, das Umsetzen von verbesserten Konditionen bei Lieferanten, sowie ein intensiver Vertrieb im Bereich Fertigteilkeller und Bodenplatten. Der vorhandene Kreditrahmen seitens der Kreditinstitute ist derzeit ausreichend um den geplanten Umsatz im Jahr 2024 abwickeln zu können. III. Risikobegrenzung durch Versicherungen Alle relevanten Risiken sind im Rahmen der den Geschäftstätigkeiten zugrundeliegenden Risiken durch Versicherungen abgesichert. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst, bzw. erweitert. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, den getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme, kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine existenzgefährdende Auswirkung haben. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB I. Voraussichtliche Entwicklung 2024 (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Aufgrund der Auswirkungen der geopolitischen Lage und der damit verbundenen gesamtdeutschen wirtschaftlichen Lage ist für das Gesamtjahr 2024 von einem erheblichen Einbruch bei den Auftragseingängen auszugehen. Der vorhandene Auftragsbestand Ende 2023 wird im ersten Quartal 2024 weitestgehend abgearbeitet sein. Danach ist von einem Umsatzeinbruch von 50% auszugehen. Das Firmenergebnis sollte aufgrund der schon vorgenommenen Kostenanpassungen weiterhin ausgeglichen gestaltet werden können. II. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Das Unternehmen ist fortwährend in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig. III. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Es bestehen unselbständige Niederlassungen in Herschbach und Dietfurt a.d. Altmühl.
Metzingen, den 17.03.2025 Jürgen Maute BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Knecht Kellerbau GmbH hat ihren Sitz in Metzingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 758514 eingetragen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerk In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 30.496,52 Euro (Vj: 47.668,64 Euro) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 825.481,34 Euro (Vj: 1.240.512,91 Euro) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüberGesellschaftern in Höhe von 0,00 Euro (Vj: 352.133,85 Euro) enthalten Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.891.593,96 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. der Schutzklausel § 286 IV HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.263.857,92 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.273.762,52 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 4.273.762,52 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Metzingen, 05.02.2024 Elias Maier Jürgen Maute sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Knecht Kellerbau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knecht Kellerbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knecht Kellerbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, den 11.04.2025 ECOVIS
RTS Audit KG
Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer |
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