FAM Anlagen - Service GmbH

Thiemstraße 135, 03048 Cottbus, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 4200
Vorher
FAM Anlagen - Service GmbH Lausitz
Eingetragen
23.6.2005
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Montage-, Fertigungs- und Serviceleistungen jeder Art, insbesondere an fördertechnischen Anlagen und Bauteilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wulf Haas
seit 17.1.2022
Geschäftsführer
Prokura
Erik Schur
seit 17.11.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FAM Anlagen - Service GmbH

Cottbus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Hinweis:

Bei dieser PDF-Datei handelt es sich um ein unverbindliches "Ansichtsexemplar".

Allein maßgeblich ist der Bericht in Papierform.

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Stand: 1. Januar 2017)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 1,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 439.452,93 465.839,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 171.974,00 142.239,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 981.624,00 597.550,00
1.593.050,93 1.205.628,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 40.000,00 40.000,00
Summe Anlagevermögen 1.633.051,93 1.245.630,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 647.747,50 525.907,76
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.060.966,62 775.540,47
3. Geleistete Anzahlungen 3.568,75 58.065,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 -84.855,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.712.282,87 1.274.658,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.193.566,64 1.896.935,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.290,79 192.254,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 154.733,40 392.447,95
2.349.590,83 2.481.638,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.078.867,80 7.197.947,22
10.140.741,50 10.954.243,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.442,26 5.835,89
11.795.235,69 12.205.710,56

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 4.361.169,37 1.751.548,48
4.861.169,37 2.251.548,48
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 975.374,44 744.745,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.239.548,61 5.353.188,46
5.214.923,05 6.097.933,46
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlung auf Bestellungen 0,00 21.914,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 571.897,03 935.375,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 571.897,03 (Vj.: EUR 935.375,19)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.120,37 2.742.070,02
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.120,37 (Vj.: EUR 2.742.070,02)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.140.125,87 156.869,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.140.125,87 (Vj .: EUR 156.869,01)
- davon aus Steuern: EUR 416.834,30 (Vj.: EUR 124.760,12) 1.719.143,27
11.795.235,69 12.205.710,56

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.231.245,10 31.681.480,69
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 260.464,45 -1.754.554,70
3. Gesamtleistung 24.491.709,55 29.926.925,99
4. Sonstige betriebliche Erträge 887.566,26 279.391,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.778.394,55 -2.062.329,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.698.327,20 -8.476.721,75 -10.517.006,61 -12.579.335,77
6. Rohergebnis 16.902.554,06 17.626.982,15
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.833.189,63 -8.546.670,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.173.057,88 -11.006.247,51 -2.031.927,39 -10.578.597,84
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -346.575,79 -961.594,30
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.800.947,62 -3.568.807,93
10. Betriebsergebnis 3.748.783,14 2.517.982,08
11. Erträge aus Beteiligungen 80.000,28 2.666,67
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.956,81 -600,00
13. Finanzergebnis 77.043,47 2.066,67
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.194.889,49 -744.745,00
15. Ergebnis nach Steuern 2.630.937,12 1.775.303,75
16. Sonstige Steuern -21.316,23 -23.755,27
17. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 0,00 0,00
18. Jahresüberschuss 2.609.620,89 1.751.548,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die FAM Anlagen-Service GmbH hat ihren Sitz in Cottbus. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 4200 CB eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der FAM Anlagen-Service GmbH, Cottbus, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 266 und § 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (fünf Jahre); Lizenzen werden planmäßig über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde außerplanmäßig abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basierte bisher auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- und Firmenwerts. Diese repräsentierten insbesondere Kundenstämme sowie das 'Know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten wurden in der Vergangenheit ausgeschöpft und sind nicht mehr werthaltig.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nebst Nebenkosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Das Sachanlagevermögen wird planmäßig linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellkosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung ebenfalls in voller Höhe abgeschrieben.

Den Abschreibungssätzen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Produktionsgebäude 25
Außenanlagen 2-15
Technische Anlagen und Maschinen 2-21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-15

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Als Anschaffungskosten werden die durchschnittlichen Einkaufspreise zugrunde gelegt, die im Wege einer permanenten Durchschnittsbewertung ermittelt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und / oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt (Niederstwertprinzip).

Die unfertigen und fertigen Leistungen werden mit den effektiv je Auftrag angefallenen Einzelkosten (Rohmaterial, bezogene Teile, fremde Lieferungen und Leistungen, Fertigungslohn und sonstige direkt zurechenbare Kosten) zuzüglich der Materialgemeinkosten, Eingangs- und Baustellenfrachten, projektbezogenen Avalkosten sowie Fertigungs-, Konstruktions- und Verwaltungsgemeinkosten, in denen auch der Wertverzehr des in der Produktion eingesetzten Anlagevermögens enthalten ist, bewertet. Sofern die Werte der vorhandenen Bestände die zu erwartende Erlöse abzüglich der noch anfallenden Kosten übersteigen, wird ausgehend von den Erlösen eine retrograde Bewertung vorgenommen, um eine verlustfreie Bewertung zu sichern.

Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden in der Bilanz mit dem Nennwert angesetzt.

Bargeld und Bankguthaben sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist vollständig durch Zahlung erbracht und wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Ansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bekannten Risiken in ausreichender Höhe. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden auf Basis von Erfahrungswerten ermittelt. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung bewertet. Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Das Niederstwertprinzip für Forderungen bzw. das Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden beachtet.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus der Anlage zum Anhang.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie zum Vorjahresbilanzstichtag - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 194) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 194).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
in TEUR
Nachlaufkosten 1.497 2.636
Gewährleistungsrückstellung 1.438 958
Rückstellungen Personal 712 509
Ausstehende Rechnungen 0 489
Sonstige Rückstellungen 50 359
Rückstellung für Überstunden 158 125
Urlaubsverpflichtungen 96 88
Tantieme 120 87
Jahresabschlusskosten u. Steuererklärung 55 65
Berufsgenossenschaft 89 25
Abfindung 0 10
Projektprämie 0 2
Rückstellungen für Drohverlust 25 0
Gesamt 4.240 5.353

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamt bis zu einem Jahr größer ein Jahr davon über fünf Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
(31.12.2022) (22) (22) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 572 572 0 0
(31.12.2022) (935) (935) (1) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7 7 0 0
(31.12.2022) (2.742) (2.742) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.140 1.140 0 0
(31.12.2022) (157) (157) (0) (0)
Gesamt 1.719 1.719 0 0
(31.12.2022) (3.856) (3.856) (1) (0)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 2.742) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber kreditorischen Debitoren in Höhe von TEUR 775, davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 127 sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 417 (Vorjahr: TEUR 125) enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 741, periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 94), sowie Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 7).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 17) sowie aus Anlagenabgängen TEUR 18 (Vorjahr TEUR 0).

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Gesamthöhe von 2.583 TEUR aus Miet- und Leasingverträgen.

Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 198 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 200). Die Mitarbeiter gliedern sich zum Geschäftsjahresende wie folgt:

2023 2022
Angestellte 50 50
Gewerbliche Arbeitnehmer 148 150
Gesamt 198 200

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:

Wulf Haas, Magdeburg (seit 01.01.2022)

(Geschäftsführer FAM Anlagen-Service GmbH)

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die FAM Anlagen-Service GmbH, Cottbus, war zum Stichtag eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der FAM Minerals & Mining GmbH, Magdeburg.

Am 04.12.2023 wurde die FAM Anlagen-Service GmbH im Rahmen eines Geschäftsanteilskauf- und - übertragungsvertrags an die BEUMER Beteiligungsgesellschaft mbH, Beckum, mit Wirkung zum 30.12.2023 veräußert.

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in der die FAM Anlagen-Service GmbH einbezogen ist, stellte die BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum, auf. Die Aufstellung des Konzernabschlusses des Mutterunternehmens erfolgt gem. § 315e HGB nach internationalen Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards). Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BEUMER Group GmbH & Co. KG werden beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregisters elektronisch eingereicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Cottus, den 31.03.2024

Wulf Haas, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Kumulierte Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 487,50 0,00 487,50 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.013.784,00 0,00 0,00 1.013.784,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 737.959,46 0,00 0,00 737.959,46
2. Technische Anlagen 474.757,89 57.846,56 90.158,25 442.446,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.460.289,51 726.251,23 622.149,22 2.564.391,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00
4.727.278,36 784.097,79 712.794,97 4.798.581,18
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 486,50 0,00 486,50 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.013.783,00 0,00 0,00 1.013.783,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 272.119,53 26.387,00 0,00 298.506,53
2. Technische Anlagen 332.518,89 27.859,56 89.906,25 270.472,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.862.739,51 292.329,23 572.301,22 1.582.767,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.481.647,43 346.575,79 662.693,97 3.165.529,25
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 1,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 439.452,93 465.839,93
2. Technische Anlagen 171.974,00 142.239,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 981.624,00 597.550,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 40.000,00 40.000,00
1.633.051,93 1.245.630,93

Lagebericht 2023

FAM Anlagen-Service GmbH

Cottbus

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodel

2. Organisatorische Struktur

3. Rechtliche Struktur

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

III. Geschäftsverlauf

IV. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

V. Prognosebericht

VI. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Chancenbericht

2. Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die FAM Anlagen-Service GmbH ist deutschlandweit in der mechanischen Instandhaltung industrieller Maschinen und Anlagen sowie im Stahlbau tätig. Ein Schwerpunkt der Serviceleistungen bildet der Bereich der Fördertechnik. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von Engineering, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme bis zur Inspektion, Instandhaltung sowie Wartung von Maschinen und Anlagen der Fördertechnik inclusive der Beschaffung von Ersatzteilen.

Entsprechend unserer Strategie erfolgt systematisch eine branchenübergreifende Erweiterung unseres Leistungsportfolios vom klassischen Tagebau- und Kraftwerksumfeld auf die Chemie-, Holz- und Baustoffindustrie sowie den Hafenumschlag und die Stahlbaumontage.

2. Organisatorische Struktur

Die Betriebsführung der FAM Anlagen-Service GmbH erfolgt zentral vom Hauptsitz in Cottbus über kundennah angesiedelte Betriebsstätten in Deutschland mit den Standorten Jänschwalde, Schwarze Pumpe, Lippendorf, Berlin, Hamburg, Datteln, Tagebau Garzweiler, Boxberg und Haidemühl.

3. Rechtliche Struktur

Die FAM Anlagen-Service GmbH hat ihren Sitz in Cottbus und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 4200 CB eingetragen. Sie war bis zum Ende des Geschäftsjahres eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der FAM Minerals & Mining GmbH, Magdeburg.

Am 04.12.2023 wurde die FAM Anlagen-Service GmbH im Rahmen eines Geschäftsanteilskauf- und -übertragungsvertrags an die BEUMER Beteiligungsgesellschaft mbH, Beckum, mit Wirkung zum 30.12.2023 veräußert.

Seit Gründung der FAM Anlagen-Service GmbH im Jahr 1995 ist die Zahl der Beschäftigten von ursprünglich 32 auf durchschnittlich 198 gewachsen. Davon sind zwei Drittel gewerblich angestellt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

"Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, seit Jahren rückläufig.

Bis Ende 2024 "dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der steigenden realen Einkommen erholen. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht." 1

"Angespannte Lieferketten sowie enorme Kostensteigerungen für Energie, Rohstoffe und Komponenten bereiten vielen Unternehmen Sorgen und führen zum Teil zu erheblichen Verzögerungen und Kostensprüngen bei der Projektabwicklung. Als besonderes Nadelöhr für die gesamte Branche erweist sich der akute Mangel an technischen und gewerblichen Fachkräften.

Auch in den kommenden Jahren werden im Großanlagenbau wahrscheinlich deutlich mehr erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rente gehen als Neueinsteiger nachrücken. Umso wichtiger wird es, das Know-how im eigenen Unternehmen zu bewahren und Erfahrungen weiterzugeben: Das Thema Wissensmanagement gewinnt im Großanlagenbau daher rasant an Bedeutung und wird immer mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor." 2

1 Sachverständigenrat, Jahresgutachten 23/24.
2 https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/73293290

III. Geschäftsverlauf

Die FAM Anlagen-Service GmbH verzeichnete für das Geschäftsjahr 2023 trotz anhaltender schwieriger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung und insbesondere im ersten Halbjahr bei unseren Kunden aus der Energiewirtschaft einen anhaltenden hohen Instandhaltungsbedarf.

Zur Sicherstellung eines umfassenden Services unserer Kunden wurde im Geschäftsjahr 2023 die Definition und Beschaffung von Ersatzteilen im der FAM Anlagen-Service GmbH etabliert und kontinuierlich entwickelt.

Der Mitarbeiterstamm betrug durchschnittlich 198 Mitarbeiter (Vorjahr 200), womit die FAM Anlagen-Service GmbH über eine gute personelle Kapazität zur Projektabwicklung verfügt. Vor diesem Hintergrund konnten Verhandlungen zu wichtigen Serviceverträgen erfolgreich abgeschlossen und damit u.a. die Basis für die weitere Unternehmenssicherung gelegt werden.

Die Serviceaktivitäten insbesondere bei unseren neuen Kunden in Westfalen / Hamburg konnten erfolgreich etabliert und gefestigt und somit der weitere perspektivische Aufbau in der Region gesichert werden.

IV. Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Servicedienstleister speziell im Bereich der Fördertechnik aber auch weitergehend in der mechanischen Instandhaltung industrieller Maschinen und Anlagen sowie im Stahlbau ist die FAM Anlagen-Service GmbH deutschlandweit tätig, genießt ein positives Image und hat eine gute Marktstellung.

Die Klima- und Energiepolitik mit dem geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 beeinflusst nachhaltig unser Geschäftsmodell. Instandhaltungs- bzw. Wartungsarbeiten werden zunehmend kurzfristiger angefordert. Mit Beginn des Ukrainekonfliktes und der Aufgabenstellung der Bundesregierung an unsere Kunden in der Energiewirtschaft zur Sicherung der Energieversorgung wurden auch 2023 zusätzliche Service- und Rekonstruktionsbedarfe definiert.

Diese Anforderungen beeinflussen maßgeblich unser Geschäft. Zur Umsetzung der Anforderungen ist eine hohe Personalverfügbarkeit von Fachkräften erforderlich. Die weitere Fachkräftegewinnung, insbesondere im gewerblichen Bereich, ist nach wie vor eine wichtige strategische Hauptaufgabe der FAM Anlagen-Service GmbH.

1. Ertragslage

Das Jahr 2023 wurde mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Die Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 24,5 Mio. EUR.

Die FAM Anlagen-Service GmbH clustert Umsätze nach Sparten. Die umsatzstärksten Sparten sind die Sparte "Serviceverträge" und "Rekonstruktion". In beiden Sparten stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Der Materialaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um 32,5 %. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4 %.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.610 TEUR beendet.

2. Finanzlage

Die Finanzierung der FAM Anlagen-Service GmbH erfolgte im Geschäftsjahr aus Umsatzerlösen.

Der Kassen- und Bankbestand beträgt 6.074 TEUR. Sicherheiten wurden in Form von Avalen und Anzahlungsbürgschaften durch die BEUMER in Höhe von 330 TEUR ausgereicht.

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 31,1 % auf 1.633 TEUR gestiegen.

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf 10.141 TEUR reduziert.

Der hauptsächliche Grund hierfür ist der gesunkene Bankbestand.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 4.861 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um 20,8 % auf 4.240 TEUR reduziert.

Die Verbindlichkeiten wurden weiter reduziert, sie sanken gegenüber dem Vorjahr um 55,4 % auf 1.719 TEUR, insbesondere durch die Auflösung erhaltener Anzahlungen, reduziert.

Insgesamt reduzierte sich die Bilanzsumme aufgrund der beschriebenen Effekte um 3,3 % auf 11.795 TEUR.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für das Unternehmen wesentliche Steuerungsfaktoren sind der Auftragseingang und die Gesamtleistung. Die für das Jahr 2023 erstellten Prognosen (Auftragseingang 17,7 Mio. EUR, Gesamtleistung von 18,6 Mio. EUR,) wurden übererfüllt.

V. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 wird voraussichtlich weiterhin vor Herausforderungen stehen. Die Inflation wird voraussichtlich weiter abkühlen, während die Wachstumsaussichten für Deutschland und die Eurozone bescheiden bleiben. Die Zinssätze werden wahrscheinlich moderat gesenkt. Die Industrie wird voraussichtlich seitwärts entwickeln. Obwohl es kurz vor Jahresende 2023 eine Einigung im Haushaltsstreit gab, bleibt der Widerspruch zwischen umfangreichen Investitionen und einem ausgeglichenen Staatshaushalt bestehen 3.

Die deutsche Wirtschaft wird in den nächsten Jahren voraussichtlich eine mühsame Erholung erleben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Jahr 2024 voraussichtlich um 0,4 Prozent wachsen, nach einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent in 2023. Im Jahr 2025 wird die Wirtschaft voraussichtlich um 1,2 Prozent wachsen, für das Jahr 2026 wird ein weiteres Wachstum von 1,3 Prozent erwartet 4.

Die Unsicherheit bleibt bestehen, und die Inflation könnte sich trotz sinkender Preise weiterhin verfestigen. Die Energiekrise, geopolitische Spannungen und strukturelle Herausforderungen werden die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Die deutsche Wirtschaft muss sich anpassen, um nachhaltiges Wachstum zu fördern 5.

Die FAM Anlagen-Service GmbH als erfahrener und zuverlässiger Service-Dienstleister hat sich auf die geänderten Rahmenbedingungen eingestellt und ist im engen Kundenkontakt, um frühzeitig agieren zu können. Die Sparten "Serviceverträge" und "Rekonstruktion" sind und bleiben das Kerngeschäft. Die Sparte "Ersatzteilbeschaffung" wird kontinuierlich entwickelt. Es wird auch weiterhin mit einem stabilen Auftragseingang gerechnet, der für das Jahr 2024 mit 20.500 TEUR im Plan eingestellt ist. Darüber hinaus ist die Akquise öffentlicher Aufträge über regionale und überregionale Ausschreibungen sowie als Nachauftragnehmer im öffentlichen Bereich in den Fokus gerückt.

Die Gesamtleistung für das Jahr 2024 wird mit 20.859 TEUR prognostiziert.

3 Prognose: So entwickelt sich die deutsche Wirtschaft 2024 - ING
4 IW-Konjunkturprognose: BIP schrumpft 2024 um halbes Prozent
5 Deutsche Wirtschaft 2024: Was Ökonomen erwarten - ZDFheute - ZDFmediathek

VI. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Chancenbericht

Die Erweiterung von Serviceverträgen, die Entwicklung des Service an zwei neuen Standorten sowie die Integration in die BEUMER Gruppe und der damit verbundene permanente Prozessoptimierung bieten eine solide Basis zur Unternehmensentwicklung. Darüber hinaus wird das Produktportfolio kontinuierlich erweitert.

Der weitere qualitative und quantitative Ausbau der Leistungserbringung für die Deutsche Bahn bietet für die Zukunft ein langfristiges Potential. Dies beinhaltet ebenfalls die deutschlandweite Realisierung von öffentlichen Aufträgen.

Der weitere Ausbau des Ersatzteilgeschäftes bietet aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung bei unseren Kunden ebenfalls ein langfristiges Potential, insbesondere unter Nutzung des Know-how der BEUMER Gruppe und Effektivierung der Zusammenarbeit.

2. Risikobericht

Risiken und Unsicherheiten bestehen für die Gesellschaft insbesondere aus stark schwankenden Marktbedürfnissen hinsichtlich des Leistungsportfolios der FAM Anlagen-Service GmbH, weitergehend aus unbeständigen Lieferketten, beschränkter Materialverfügbarkeit und kurzfristiger Preisbindefristen. Trotz Fachkräftemangel verstärkt diese Tatsache den Wettbewerbsdruck auf die Firma.

Der Arbeitsmarkt ist zunehmend angespannt, geeignete Mitarbeiter zu finden stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Die weitere Fachkräftegewinnung und Mitarbeiterbindung, insbesondere im gewerblichen Bereich, wird deshalb für die FAM Anlagen-Service GmbH als Serviceunternehmen weiterhin eine zukünftige strategische Hauptaufgabe sein.

 

Cottbus, den 31.03.2024

Wulf Haas, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FAM Anlagen-Service GmbH, Cottbus

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der FAM Anlagen-Service GmbH, Cottbus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FAM Anlagen-Service GmbH, Cottbus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 2. Mai 2024

Clauß Paal & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stefan Evers, Wirtschaftsprüfer

Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer

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