Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 10412
Eingetragen
21.10.1997
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und der Betrieb einer Kfz.-Werkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Seubert
seit 17.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Bernhard Seubert
94315 Straubing Malzmühlweg 32 c
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Seubert GmbH

Straubing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Die Auto Seubert GmbH (nachfolgend kurz „Auto Seubert“) ist eine eigentümergeführte Handelsgesellschaft mit Sitz in Straubing. Die Gesellschaft wird als Betriebsgesellschaft einer Betriebsaufspaltung geführt. Die Besitzgesellschaft überlässt im Rahmen der Verpachtung das immobile Anlagevermögen an die GmbH.

Mit dem Verkauf des wesentlichen Geschäftsbetriebs zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden im Geschäftsjahr nur noch Fahrzeuge für Gewerbekunden gehandelt, die aus bestehenden Bestellobligos stammen. Werkstattleistungen wurden selbst nicht mehr erbracht, jedoch erfolgten Dienstleistungen im Rahmen der Rücknahme von Leasingfahrzeugen. Der größte Teil der Mitarbeiter wurde im Rahmen des Betriebsübergangs an den neuen Eigentümer vermittelt.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Wirtschaft wurde im Berichtsjahr durch weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Die deutlich gestraffte Geldpolitik, restriktive Finanzierungsbedingungen und eine zwar rückläufige, aber weiterhin hohe Inflation belasteten die Wirtschaftsaktivität. Darüber hinaus verstärkt der Ausbruch des Konflikts und der kriegerischen Handlungen im Mittleren Osten die bereits erhöhte geopolitische Unsicherheit.

Der deutliche Zuwachs der globalen Automobilproduktion wurde durch spürbar verbesserte Lieferbedingungen und Nachholeffekte aufgrund angestauter Nachfrage gestützt. Begünstigt wurde die Entwicklung zudem auch durch die niedrige Vergleichsbasis in der ersten Hälfte des Vorjahres. Der Zuwachs der globalen Automobilproduktion fiel daher im ersten Halbjahr des Berichtsjahrs spürbar stärker aus als in der zweiten Jahreshälfte. Mit Zunahme der Neuwagenproduktion geriet der Gebrauchtwagenmarkt zunehmend unter Druck, da die Kunden sich aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen eher zurückhaltend bei der Neuanschaffung eines Fahrzeugs verhielten.

Geschäftsverlauf Auto Seubert

Aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbetriebs stellt sich die Unternehmensleistung vollständig geändert dar. Mit deutlich reduzierter Belegschaft wurden im Wesentlichen die bestehenden Bestellobligos auf Großhandelsbasis und an gewerbliche Kunden abgearbeitet. Darüber hinaus erfolgten Dienstleistungen für die Rücknahme oder das Auslaufen von Leasingfahrzeugen. Weiterhin waren Restrukturierungsmaßnahmen nach dem Verkauf des Geschäftsbetriebs notwendig.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Auto Seubert GmbH weist zum Bilanzstichtag nachfolgende Vermögensstruktur auf:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Anlagevermögen 41 139 283
Umlaufvermögen 32.290 38.996 44.964
Eigenkapital 22.436 22.397 18.276
Fremdkapital 9.898 16.738 26.971
Bilanzsumme 32.331 39.135 45.247

In Relation zur Bilanzsumme ergibt sich nachfolgende Verteilung der Aktiva und Passiva:

Aktiva

2023
in %
2022
in %
2021
in %
Anlagevermögen 0,1 0,4 0,7
Umlaufvermögen 99,9 99,6 99,3

Passiva

Eigenkapital 69,4 57,2 40,4
Fremdkapital 30,6 42,8 59,6

Das Anlagevermögen reduziert sich nach dem Verkauf auf die Büroausstattung der Verwaltung.

Mit Abbau des Fahrzeugbestands geht auch der durchschnittliche Bestand der Kundenforderungen zurück. Stichtagsbedingt erhöhte sich wertmäßig das Vorratsvermögen. Die freiwerdende Liquidität fließt in die Gesellschafterforderungen.

Das Eigenkapital bleibt auf Vorjahresniveau und relativ steigt der Anteil aufgrund rückläufiger Bilanzsumme auf ein Rekordergebnis von 69,4 % (Vj. 57,2 %).

Mit den Restrukturierungsmaßnahmen konnte schon ein großer Teil der Rückstellungen abgebaut werden. Bedingt durch den Fahrzeugbestand verharren die Bankverbindlichkeiten auf Vorjahresniveau, liegen aber unterhalb des refinanzierten Aktivvermögens.

Finanzlage

Die Verteilung der Finanzströme ergibt sich wie folgt:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -3.293 16.089 -6.875
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 317 34 -17
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 353 -13.532 3.930
Cash-Flow gesamt -2.623 2.591 -2.962

Ertragslage

Die Ertragslage ist aus nachfolgender Übersicht zu entnehmen:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Gesamtleistung 44.703 168.085 163.138
Rohertrag -11 11.716 13.713
EBITDA 132 6.866 7.324
EBIT 107 6.744 7.220
Jahresergebnis 39 4.121 4.846

Mit dem Verkauf des wesentlichen Geschäftsbetriebs erfolgte eine zweijährige Wettbewerbssperre für die Vermittlung von Fahrzeugen an Privatkunden. Damit beschränkte sich die Unternehmensleistung im Wesentlichen auf den Vertrieb der vorhandenen Bestellorders für Gewerbekunden sowie die Vornahme von Umstrukturierungsmaßnahmen, die saldiert zu positiven Ergebnissen bei den Ertragskennzahlen führten.

Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Die Umstrukturierungstätigkeit aus dem Verkauf des Geschäftsbetriebs bestimmte das Berichtsjahr. Mit den bestehenden finanziellen Rahmenbedingungen war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Der Fortbestand der Gesellschaft war zu keiner Zeit gefährdet.

Risikobericht

Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit zum Teil erheblichen Risiken verbunden, die entweder aus den Geschäftsaktivitäten entstehen oder als Veränderung von Umweltbedingungen auf ein Unternehmen einwirken. Aus der zunehmenden grenzüberschreitenden Tätigkeit entstehen zudem weitere Risiken. Die GmbH ist als überregionales tätiges Unternehmen einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Hierauf reagiert die Geschäftsleitung mit einem Risikomanagementsystem, das auch die Mitarbeiter in das Risikocontrolling einbindet. Ziel ist es, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Es sind jedoch keine Risiken erkennbar, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden könnten.

Verkauf Geschäftsbetrieb:

Mit dem Verkauf des wesentlichen Teils des Geschäftsbetriebs sowie der Übertragung von Mitarbeitern kommt es zu einer Änderung der Firmentätigkeit. Im Wesentlichen erfolgte im Berichtsjahr der Handel von Nutz- und Personenkraftfahrzeugen an gewerbliche Kunden, da der Vertrieb an Privatkunden einer zweijährige Wettbewerbssperre unterliegt. Hierfür nutzt man u.a. das vorhandene Bestellobligo von Fahrzeugen, die zum Übergangszeitpunkt noch nicht angeliefert waren. Der Gesellschaft stehen dafür Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung, die nicht im Rahmen des Betriebsübergangs wechselten. Somit erfolgt eine deutliche Reduzierung der Unternehmensleistung, die sich auch wesentlich bei der Chancen- und Risikostruktur der GmbH abbildet. Der Umfang der nachfolgenden Risiken und Chancen stellt gegenüber dem Vorjahr deutlich geringer dar.

Konjunkturelle Risiken:

Im Wesentlichen bestehen diese Risiken aus konjunkturellen Effekten in den für das Unternehmen wichtigen Märkten. Die Geschäftsleitung stellt sich auf einen mäßigen Konjunkturverlauf ein. Weiterhin geht man davon aus, dass auch die Kundennachfrage verhalten bleibt. Mit der rückläufigen Unternehmensleistung aufgrund des Verkaufs werden hier keine großen Auswirkungen auf die Gesellschaft gesehen, zumal in Teilbereichen weiterhin noch renditeträchtige Transaktionen möglich sind.

Risiken aus Finanzierung und Bewertung:

Die zentrale Aufgabe der Geschäftsleitung ist es die Risiken aus Finanzierung und Bewertung zu begrenzen. Die Finanzierungsrisiken werden dadurch gemindert, dass die Finanzmittel mit der zu erwartenden Amortisationsdauer der Investitionen abgestimmt werden und damit eine entsprechende Liquidität für das Unternehmen sichergestellt wird. Zinsänderungsrisiken betreffen fast ausschließlich die kurzfristigen Fremdmittel, wobei hier die Geschäftsleitung darauf achtet, dass mit Hilfe der guten Bonität der Gesellschaft man ein günstiges Zinsniveau erhält. Darüber hinaus erfolgt eine deutliche Umstrukturierung des operativen Aktivvermögens hin zu Finanzforderungen, die im Gegensatz zum Fahrzeugbestand eine wesentlich günstigere Kapitalbindung aufweisen.

Prognose- und Chancenbericht

Gesamtwirtschaftlich bleibt der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 verhalten. Die Inflation geht nur allmählich zurück und ist in vielen Regionen noch über dem Ziel der Zentralbanken, was eine schnelle und deutliche Senkung der Zinsen unwahrscheinlich macht. In der Folge ist eine anhaltende Schwäche der Kaufkraft sowie Investitionstätigkeit zu befürchten. Insbesondere Europa und Deutschland dürften weiter vergleichsweise schwach performen. Die hohe Verbraucherpreisinflation wirkt sich negativ auf den Privatkonsum aus, der auch durch die gesunkenen real verfügbaren Einkommen belastet wird.

Das Geschäftsjahr 2024 wird noch wesentlich mit Aktivitäten aus dem Unternehmensverkauf bestimmt. Die Geschäftsleitung erwartet nochmals eine deutlich gesunkene Unternehmensleistung, jedoch bei einem ausgeglichenen Geschäftsergebnis.

 

Straubing, den 7. August 2024

Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 40.620,00 138.866,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30,00 658,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30,00 658,00
II. Sachanlagen 40.590,00 138.208,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13.767,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.590,00 124.441,00
B. Umlaufvermögen 32.285.011,35 38.993.641,26
I. Vorräte 11.408.194,69 7.757.418,10
1. fertige Erzeugnisse und Waren 11.305.657,11 6.059.885,21
2. geleistete Anzahlungen 136.779,70 1.735.484,83
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.242,12 37.951,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.160.108,97 27.896.464,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.253.330,83 13.236.223,41
2. Forderungen gegen Gesellschafter 18.141.248,61 14.135.534,98
3. sonstige Vermögensgegenstände 765.529,53 524.706,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 716.707,69 3.339.758,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.433,91 3.124,09
davon Disagio 0,00 333,00
Aktiva 32.331.065,26 39.135.631,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 22.436.132,12 22.396.999,20
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Bilanzgewinn 19.910.567,53 19.871.434,61
davon Gewinnvortrag 19.871.434,61 15.750.351,95
B. Rückstellungen 1.891.420,75 5.326.824,48
1. Steuerrückstellungen 863.253,30 2.642.286,48
2. sonstige Rückstellungen 1.028.167,45 2.684.538,00
C. Verbindlichkeiten 8.003.512,39 11.411.807,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.791.111,79 7.437.902,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 156.447,74 659.624,70
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 3.174.149,34
4. sonstige Verbindlichkeiten 55.952,86 140.131,60
davon aus Steuern 11.733,81 36.948,45
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.204,57 2.189,95
Passiva 32.331.065,26 39.135.631,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 44.702.532,46 168.084.831,75
2. sonstige betriebliche Erträge 1.411.324,88 775.546,70
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 17.545,25 15.789,44
3. Materialaufwand 44.714.019,90 156.369.164,11
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 44.285.584,79 155.865.228,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 428.435,11 503.936,03
4. Personalaufwand 686.089,17 2.686.157,34
a) Löhne und Gehälter 590.983,57 2.287.652,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 95.105,60 398.505,04
davon für Altersversorgung 330,48 2.119,46
5. Abschreibungen 24.776,49 121.899,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.776,49 121.899,87
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 582.813,93 2.939.723,96
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 12.041,35 32.783,49
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82.532,00 45.692,30
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 315.254,12 255.941,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -169.457,00 2.409.115,00
10. Ergebnis nach Steuern 42.892,73 4.124.069,31
11. sonstige Steuern 3.759,81 2.986,65
12. Jahresüberschuss 39.132,92 4.121.082,66
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.871.434,61 15.750.351,95
14. Bilanzgewinn 19.910.567,53 19.871.434,61

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Auto Seubert GmbH hat ihren Sitz in Straubing und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Straubing HRB 10412.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt sowie ergänzend die Regelungen des GmbH Gesetzes.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Fremdkapitalzinsen.

Gebäudeteile werden linear mit einer Nutzungsdauer von 8 bis 12 Jahren abgeschrieben.

Die beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden linear entsprechend ihrer betrieblichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagengegenstände bis 800 Euro Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden sofort abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderten Marktbezug werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden bei Bedarf für Ausfallrisiken Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos werden daneben Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen abgegrenzte Ansprüche aus Vorleistungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Latente Steuer werden gebildet für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes von aktuellen 29,83 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse werden grundsätzlich ausgewiesen, wenn die Leistungen ausgeführt sind.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Die Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Übersicht „Entwicklung des Anlagevermögens vom 1.1.2023 - 31.12.2023“ dargestellt.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Personalkosten 42.939,17 213.218,00
Drohverlustrückstellung 589.000,00 1.530.000,00
Gewährleistung 314.900,00 637.000,00
Prozesskosten 24.400,00 227.300,00
Abschluss und Prüfung 37.463,28 57.555,00
Sonstige 19.465,00 19.465,00
1.028.167,45 2.684.538,00

Die Drohverlustrückstellung steht im Zusammenhang mit Folgen des Betriebsübergangs zum Jahreswechsel 2022/2023.

3. Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Gesamt mit einer Restlaufzeit
TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren
TEUR
von mehr als 5 Jahren Betrag der Sicherheit
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.791 5.152 2.222 417 4.893
Vj. 7.438 4.244 2.222 972 7.367
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 156 156
Vj. 660 660
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
Vj. 113 113
2. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter 0 0
Vj. 3.061 3.061
3. Sonstige Verbindlichkeiten 56 56
Vj. 140 140
Summe 8.003 5.364 2.222 417 4.893
11.412 8.218 2.222 972 7.367

*) Sicherheiten in Form von Sicherungsübereignungen des Fahrzeugbestands

4. Latente Steuern

Latente Steuern resultieren aus Abweichungen von Handels- und Steuerbilanz im Bereich sonstige Rückstellungen. Im Steuerrecht wird der Ansatz von Rückstellungen für drohende Verluste grundsätzlich ausgeschlossen. Hieraus ergibt sich eine aktive Steuerlatenz in Höhe von TEUR 176 (Vj. TEUR 456), die entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Absatz 1 HGB nicht aktiviert wird. Gleiches gilt für die steuerlichen Verluste im Bereich Gewerbesteuer.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Miet- und Dienstleistungsvereinbarung im branchenüblichen Umfang.

Im Zusammenhang mit dem auslaufenden Geschäftsbetrieb bestehen zum Stichtag noch Bestellobligos von Fahrzeugen in Höhe von rund 7,2 Mio. EUR (Vj. 18 Mio. EUR).

C. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Geographische Aufteilung 2023
in Mio. EUR
2022
in Mio. EUR
Inland 36,5 141,4
Ausland inkl. EG 8,2 26,7
44,7 168,1
Aufteilung nach Geschäftsbereichen 2023
in Mio. EUR
2022
in Mio. EUR
Handelsumsätze 43,8 166,1
Sonstige 0,9 2,0
44,7 168,1

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem Erträge aus Versicherungserstattungen/Schadensersatz (TEUR 85 / Vj. TEUR 79), Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 243 / Vj. TEUR 29), Erträge aus Herabsetzung von Wertberichtigungen und Auflösung von Rückstellungen TEUR 1.043 (Vj. 0 TEUR), übrige Erträge (TEUR 22 / Vj. TEUR 24) und Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 18 / Vj. TEUR 16).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Betriebskosten (TEUR 353 / Vj. TEUR 467), sonstige Aufwendungen (TEUR 190 / Vj. TEUR 280) und Aufwendungen für Währungsumrechnung (TEUR 12 / Vj. TEUR 33).

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Gesamthonorare in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 38) des Abschlussprüfers Nirschl, Grössl & Koll. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Eging für das Geschäftsjahr 2023 verteilen sich wie folgt:

• Abschlussprüfung TEUR 32 (Vj. TEUR 32)
• Sonstige Leistungen TEUR 6 (Vj. 6)

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Bernhard Seubert, Großhandelskaufmann

2. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren 12 (Vj. 48) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 1 18
Angestellte 11 30
Gesamt 12 48

3. Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 39.132,92 dem Bilanzgewinn zuzuordnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2022 wurden wesentliche Teile des Geschäftsbetriebs sowie die Mitarbeiter an ein konkurrierendes Branchenunternehmen übertragen. Zur Neustrukturierung und Bearbeitung vorhandener Bestellobligos verblieb ein Teil des Mitarbeiterstamms im Unternehmen.

Darüber hinaus sind nach dem 31. Dezember 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet werden.

 

Straubing, den 7. August 2024

Geschäftsleitung

Entwicklung des Anlagevermögens

01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung 31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.743,27 0,00 12.558,12 0,00 124.185,15 136.085,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 164.091,39 0,00 164.091,39 0,00 0,00 150.324,39
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.999,58 8.472,49 423.820,43 0,00 132.651,64 423.558,58
712.090,97 8.472,49 587.911,82 0,00 132.651,64 573.882,97
848.834,24 8.472,49 600.469,94 0,00 256.836,79 709.968,24
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163,00 12.093,12 0,00 124.155,15 30,00 658,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 238,00 150.562,39 0,00 0,00 0,00 13.767,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.375,49 355.872,43 0,00 92.061,64 40.590,00 124.441,00
24.613,49 506.434,82 0,00 92.061,64 40.590,00 138.208,00
24.776,49 518.527,94 0,00 216.216,79 40.620,00 138.866,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto Seubert GmbH, Straubing.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Seubert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Seubert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Webadresse:

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Eging am See, den 29. August 2024

Nirschl, Grössl & Koll. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

G. Nirschl, Wirtschaftsprüfer

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