PV-Anlage Insingen GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Peter Semmer seit 26.4.2005 | Geschäftsführer |
Hans Gerhard Hermann Semmer seit 4.11.2002 | Geschäftsführer |
Hermann Binder seit 4.11.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Semmer GmbHInsingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell II. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Geschäftsergebnis 4. Leistungserstellung / Beschaffung 5. Investitionen 6. Finanzierung 7. Personalbereich 8. Umweltschutz 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr II. Darstellung der Lage der Unternehmens 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung D. Prognosebericht A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die Semmer GmbH ist in den Bereichen Erd-, Wege- und Tragschichtenbau, Bodenrecycling und -deponierung, Abbrucharbeiten, Aufbereitung mineralischer Abfälle wie Bauschutt zu Recycling-Baustoffen sowie im Handel und Transport von Schüttgütern tätig. Zu unseren Kunden gehören öffentliche, gewerbliche und private Auftraggeber. Schwerpunkt unseres Leistungsspektrums sind Erdarbeiten mit Herstellung unterschiedlicher Tragschichten, der Bau von Wirtschaftswegen, die Durchführung von Abraumarbeiten zur Rohstoffgewinnung, Deponiebaumaßnahmen sowie die Wiederverwertung und Deponierung von Erdaushub. II. Forschung und Entwicklung Eine eigene Forschung und Entwicklung wird von uns nicht betrieben. Wir sind jedoch bestrebt, in unserem Tätigkeitsbereich Arbeitsmethoden und -verfahren ständig zu optimieren sowie Maschinen und Geräte stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Im Baumaschinenbereich wurde beispielsweise in den vergangenen Jahren die Umrüstung aller unserer Rad- und Kettenbagger auf ein vollautomatisches Schnellwechselsystem vollzogen, die es uns erlaubt, unsere Maschinen mit einer Vielzahl an Anbaugeräten auszustatten, deren Wechsel in kürzester Zeit ohne zusätzliche Handarbeit durchgeführt werden kann. Des Weiteren wurde auch die Ausrüstung der überwiegenden Anzahl unserer Rad- und Kettenbagger sowie Schub- und Planiergeräte mit innovativen 2D-, 3D- sowie GPS-Steuerungssystemen abgeschlossen. Hierbei steht im Vordergrund, ggf. notwendige Absteckungs- und Vermessungsarbeiten (und damit auch die daraus resultierenden Fehlerquellen) auf ein Minimum zu reduzieren, sowie durch eine weitestgehend automatisierte Maschinensteuerung gerade bei komplexeren Bauvorhaben kosteneffizienter arbeiten zu können. Im Lkw-Bereich kommt ein speziell auf unsere Unternehmensbelange zugeschnittenes Telematiksystems zum Einsatz, das durch eine optimierte Fahrzeugdisposition den Anteil an Lkw-Leerfahrten weiter verringert und somit neben der Realisation erheblicher Kosteneinsparungen im Kraftstoffsektor auch einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leistet. Daneben beschäftigen wir uns auch für unsere schweren Nutzfahrzeuge intensiv mit alternativen Antrieben, um unseren Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter abzusenken. Die Aufbereitung mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Betonfräsgut, Bodenmaterial etc. sowie deren anschließende Rückführung in den Materialkreislauf trägt unserem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung und führt sowohl zur Schonung von natürlichen Ressourcen als auch von immer knapper werdendem Deponieraum. Auch in diesem zunehmend an Bedeutung gewinnenden Bereich sind wir ständig bemüht, unsere Aufbereitungsverfahren bestmöglich zu optimieren, um eine möglichst hohe Wiederverwertungsquote zu erreichen. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Während der preisbereinigte Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2022 noch 1,8 % betragen hatte, setzte sich 2023 die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. So sank das preisbereinigte BIP 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %, kalenderbereinigt betrug der Rückgang immerhin noch 0,1 %. Im nach wie vor krisengeplagten Umfeld dämpften die in allen Wirtschaftsbereichen anhaltend hohen Preise die Konjunktur. Auch ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland trugen zum Stocken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bei. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie, lag das BIP 2023 lediglich noch um 0,7% höher. Auch 2023 verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen durchaus unterschiedlich. So ging etwa die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um 2,0 % zurück, was vor allem einer signifikant niedrigeren Produktion im Bereich der Energieversorgung geschuldet war. Während das verarbeitende Gewerbe mit einem Anteil von fast 85 % am Produzierenden Gewerbe (ohne Bau) im Jahr 2023 mit preisbereinigten -0,4 % ebenfalls im Minus war, kamen positive Impulse in diesem Bereich vorrangig aus der Automobilindustrie sowie dem sonstigen Fahrzeugbau. Die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sank aufgrund der bereits zuvor gestiegenen Energiepreise nach 2022 hingegen erneut. Wie bereits im Vorjahr machten sich im Baugewerbe auch im Jahr 2023 neben den anhaltend hohen Baukosten der Fachkräftemangel sowie zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Während hiervon in erster Linie der Hochbau betroffen war, konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden, sodass das Baugewerbe im Jahr 2023 insgesamt ein kleines Plus von 0,2 % erreichen konnte. Im Dienstleistungssektor konnten die meisten Bereiche abermals Zuwächse verzeichnen und somit die Gesamtwirtschaft im Jahr 2023 stützen, wenn auch schwächer als in den beiden Jahren zuvor. Während der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % den stärksten preisbereinigten Zuwachs verzeichnen konnte, fiel dieser in den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit sowie Unternehmensdienstleistungen mit +1,0 % bzw. +0,3 % etwas schwächer aus. Ein Minus zu verzeichnen hatte hingegen der zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %), was vor allem den Rückgängen im Groß- und Einzelhandel geschuldet war, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegen konnten. Nachdem die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 mit einer Zunahme von preisbereinigt 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr noch die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft waren, nahm diese im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Ursache hierfür dürften in erster Linie die hohen Verbraucherpreise gewesen sein, wobei von den Rückgängen hauptsächlich diejenigen Bereiche mit gleichbleibend hohem oder sogar noch weiter angestiegenem Preisniveau betroffen waren. Auch die staatlichen Konsumausgaben hatten im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren wieder einen Rückgang zu verzeichnen (-1,7 %), was in erster Linie auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen zurückzuführen war, welche die Wirtschaftsleistung in den vorangegangenen Jahren noch gestützt hatten. Durch die hohen Baupreise bei gleichzeitig gestiegenen Bauzinsen sanken auch die Bauinvestitionen im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Dies hatte insbesondere Auswirkungen auf den Wohnungsbausektor, während sich das Ausbaugewerbe positiv entwickelte und unter anderem von den stark nachgefragten energetischen Sanierungen profitieren konnte. Die Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge stiegen preisbereinigt um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr an, was in erster Linie dem Anstieg bei den gewerblichen Pkw-Neuzulassungen geschuldet war, die von dem bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich profitieren konnten. Neben der schwachen inländischen Nachfrage machte sich die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar. Während die Exporte preisbereinigt um 1,8 % sanken, gingen die Importe preisbereinigt sogar um 3,0 % zurück, was im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag führte, der wiederum das BIP stützte. Die Anzahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333.000 Personen auf einen abermals neuen Höchststand von 45,9 Millionen, was einer Zunahme von 0,7 % entspricht. Verantwortlich hierfür waren unter anderem neben einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung auch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, womit die negativen Effekte des demographischen Wandels aufgefangen werden konnten. Die Zunahme der Beschäftigten fand, ähnlich wie bereits im Jahr zuvor, fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Das Finanzierungsdefizit der staatlichen Haushalte sank nach vorläufigen Berechnungen im Jahr 2023 gegenüber 2022 um gut 14 Milliarden Euro auf 82,7 Milliarden Euro. Nachdem noch im Jahr 2022 die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt hatten, konnte v.a. der Bund sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr signifikant verringern. Durch geringere Transferzahlungen des Bundes an die Länder sowie Sozialversicherungen verschlechterten sich auch deren Finanzierungssalden. Auch die Gemeinden schlossen das Jahr 2023 aufgrund der anhaltenden finanziellen Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten mit einem Defizit ab. Gemessen am nominalen BIP ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine - verglichen mit den 3 vorangegangenen Jahren weitaus niedrigere - Defizitquote von 2,0 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - Nr. 019/24;) Der Gesamtumsatz im Bereich Gewerblicher Bau stieg 2023 verglichen mit dem Vorjahr um 6,5 % auf 48,7 Mrd. Euro an. Der prozentuale Anstieg fiel hierbei für die Bereiche Hochbau und Tiefbau mit 0,9 % bzw. 13,8 % signifikant unterschiedlich aus. Im Jahr 2023 betrugen die Investitionen des Staates in Bauten 62,9 Mrd. Euro, was einem nominalen Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aufgrund der hohen Baumaterial- und somit Baupreissteigerungen beträgt der reale Anstieg aber lediglich 1,6 %. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 % auf rund 536.000. (Quellen: Statistisches Bundesamt, Bauhauptgewerbe / Ausbaugewerbe, div. Tabellen; Hauptverband der Dt. Bauindustrie e. V., Bauwirtschaft im Zahlenbild, Ausgabe 2024) 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Entsprechend der bereits im Lagebericht 2022 geäußerten Prognose war im Geschäftsjahr 2023 bei der Gesamtleistung ein Rückgang um etwa 3,4 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im gleichen Zuge sank jedoch auch der Materialaufwand um knapp 9,4 %. Durch die im Jahresverlauf 2023 wieder gesunkenen Kraftstoffpreise konnten die Fuhrparkkosten insgesamt um gut 16,7 % gesenkt werden. Das Jahresergebnis vor Steuern stieg 2023 verglichen mit dem Vorjahr um 63,8 %, wobei der Anstieg um TEuro 220 geringer ausfiel, als im Lagebericht 2022 prognostiziert. Die Umsatzrentabilität (Gewinn vor Steuern/Umsatzerlöse) stieg von 2022 auf 2023 um 3,7 Prozentpunkte. 3. Geschäftsergebnis Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 862,7 abgeschlossen werden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Jahresüberschuss damit um TEuro 399,1. 4. Leistungserstellung/Beschaffung Unser Leistungsangebot umfasst im Bereich der öffentlichen Baumaßnahmen u.a. den Neubau sowie die Reparatur von Land- und Forstwirtschaftswegen, die Ausführung von Flurbereinigungsmaßnahmen oder die Durchführung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen. In der Sparte Gewerbe- und Industriebau führen wir Erdarbeiten für Bürobauten, Industriehallen, Außenflächen etc. durch, stellen Tragschichten für Gebäude, Hallen und Verkehrsflächen her oder führen Geländeprofilierungen für Gewerbeareale, Freiflächen usw. aus. Für unsere landwirtschaftlichen Kunden führen wir Erdarbeiten für Biogasanlagen, Güllegruben, Fahrsiloanlagen, Stallungen o.ä. durch, übernehmen die verkehrstechnische Erschließung von Betrieben im Außenbereich oder stellen Tragschichten für Bauwerke sowie Verkehrs- und Freiflächen her. Daneben umfasst unser Leistungsspektrum die Ausführung von Abbrucharbeiten von Wohnhäusern, Hallen, Scheunen und Stallungen sowie Industriegebäuden, Deponiebauarbeiten für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber oder die Durchführung von Abraumarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen wie Schotter oder Naturgips. Auch der Vertrieb von Schüttgütern wie Sanden, Kiesen, Splitten, Schotter(gemischen) und Natursteinen sowie nicht zuletzt das Recycling und die Entsorgung von unbelasteten oder kontaminierten Böden, Bauschutt und Abbruchmaterialien zählen zu unseren Kernkompetenzen. Auch die Aufbereitung von mineralischen Abfällen wie Beton oder gemischten Bauschuttfraktionen zu Recycling-Baustoffen wird von uns auch weiterhin stark forciert. Im Rahmen unserer Tätigkeit konnten wir auf im vergangenen Jahr wieder auf unser großes Netzwerk zuverlässiger Subunternehmer zurückgreifen, was v.a. im Bereich der Bodenstabilisierung, bei der Deponierung bzw. Entsorgung kontaminierter Materialien sowie dem Schwarzdeckenbau regelmäßig zum Tragen kommt. Bei der Beschaffung von Schüttgütern hat sich der Trend der Vorjahre mit hohen Teuerungsraten fortgesetzt. Auch im Jahr 2023 lag der Preisanstieg bei Sanden, Kiesen und Schotterprodukten gegenüber dem Vorjahr zwischen 10 % und 12 %, bei Hartgesteinssplitten sogar noch einmal deutlich darüber. 5. Investitionen Den überwiegenden Teil unserer Investitionen in Fuhrpark sowie Baumaschinen stellten auch im Jahr 2023 Ersatzinvestitionen dar. Dabei konnten wir durch eine verhältnismäßig große Anzahl neu erworbener Einheiten sowie deren naturgemäß nochmals erhöhte technische Standards unser bereits hohes Investitionsniveau der Vorjahre nochmals steigern. 6. Finanzierung Das uns zur Verfügung stehende Eigenkapital ist nach wie vor die Grundlage für die Abwicklung des Auftragsvolumens mit größtmöglicher finanzieller Unabhängigkeit. Des Weiteren nutzen wir die im Baubereich üblichen Finanzierungsinstrumente, wie insbesondere von unseren Kunden erhaltene Anzahlungen. 7. Personalbereich In unserem Unternehmen können wir auf rund 75 erfahrene und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter zurückgreifen, die zum großen Teil bereits langjährig für uns tätig sind. Um den hohen Standard der Qualifizierung aufrecht zu erhalten, bieten wir unseren Mitarbeitern eine Vielzahl an Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an, darunter u.a.: - Schulungen für Berufskraftfahrer nach BKrQG - Ausbildung zum Gefahrgutfahrer (Basis-/ Aufbaukurs) - Sicherheitstechnische Schulungen sowie Unterweisungen für Baumaschinen- und Lkw-Fahrer - Fundierte Einweisungen unserer gewerblichen Mitarbeiter auf die von ihnen zu bedienenden Fahrzeuge und Baumaschinen durch unser geschultes Werkstattpersonal - Obligatorische Ausbildung sämtlicher Mitarbeiter zu betrieblichen Ersthelfern - Diverse fachspezifische Schulungen für unsere Kfz-Mechaniker - Einsteigerschulungen zum Führen von Baumaschinen - Schulungen zu elektronischen Maschinensteuerungssystemen - Schulungen zu vollautomatischen Schnellwechselsystemen im Rad- und Kettenbaggerbereich - Fortbildungen zum Abfallbeauftragten sowie der verantwortlichen Person im Entsorgungsfachbetrieb - Lehrgänge für Leitungspersonal von Deponien der Deponieklasse 0 - Diverse Weiterbildungen zu Änderungen/Neuerungen im Abfall- und Deponierecht - Weiterbildungen zum Sicherheitsbeauftragten im Betrieb - Schulungen zur digitalen Vermessung von Baustellen - Schulungen zur Bauabrechnung - Kaufmännische Schulungen zu Buchhaltungsprogrammen und zur Baustellenkalkulation - Erwerb der Fahrerlaubnisklasse C/CE mit anschließendem Erwerb der Berufskraftfahrerqualifikation 8. Umweltschutz Bei der Ausführung unserer Aufträge achten wir stets auf strengste Einhaltung sämtlicher Umweltschutzvorschriften. Darüber hinaus legen wir unser Augenmerk bei der Neuanschaffung von Baumaschinen, Lkw und Kleingeräten darauf, dass jeweils die neuesten technischen Standards verbaut sind, um damit beispielsweise eine bestmögliche Minimierung des Schadstoffausstoßes sowie eine weitestgehende Reduzierung der Geräuschemissionen zu erreichen. Auf eine möglichst komplette Vermeidung von Leerfahrten im Lkw-Bereich wird durch entsprechend vorausschauende Disposition geachtet. Im Pkw-Bereich befinden sich für unser Leitungspersonal aktuell 3 Hybridfahrzeuge im Fuhrpark, um in diesem Bereich künftig verstärkt auf E-Mobilität zu setzen. Unsere im Jahr 2020 fertig gestellte, auf dem Betriebsgelände befindliche Lagerhalle wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet, die in erster Linie dem Eigenverbrauch dient und u.a. unsere 4 Elektro-Ladesäulen mit Strom versorgt. Überdies decken wir unseren betrieblichen Strombedarf ausschließlich aus regenerativen Energiequellen und sind für die Heizung unserer Betriebsgebäude ans örtliche Nahwärmenetz angeschlossen. Des Weiteren beraten und unterstützen wir unsere Kunden hinsichtlich der Aufbereitung und Wiederverwertung von überschüssigem Erdmaterial sowie Bauschutt und sonstigen Abbruchmaterialien, um damit sowohl natürliche Ressourcen als auch immer knapper werdenden Deponieraum zu schonen. Sollte eine Wiederverwertung einmal nicht möglich sein, bieten wir umweltgerechte Entsorgungslösungen für nahezu alle im Baubereich anfallenden Materialien an und erstellen alle hierfür erforderlichen Nachweise. 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Im Jahresverlauf 2023 waren zwar die unmittelbaren Auswirkungen des im Februar 2022 begonnenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wie etwa eine große allgemeine Verunsicherung nicht mehr im gleichen Maße spürbar wie noch im Jahr zuvor, gleichwohl zeigten sich auch dessen mittel- bis langfristige Auswirkungen. So führten etwa die gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten sowie der gleichzeitige Wegfall staatlicher Wohnungsbauförderungen zu einem v.a. im Hochbau signifikanten Rückgang der Investitionsneigung. Auch im gewerblichen Bau führte die erlahmende Konjunktur in Verbindung mit den in den Vorjahren getätigten verhältnismäßig hohen Investitionen in Kapazitätserweiterungen zu einem Rückgang der Bautätigkeit. Zwar blieb die Auslastung unserer Kapazitäten auch 2023 weitgehend stabil, jedoch führte die langsam zurückgehende Nachfrage nach Bauleistungen auch zu einem moderaten Rückgang unserer Gesamtleistung. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEuro 126,5 angestiegen. Während der Personalaufwand sich leicht erhöht hat und die Abschreibungen um TEuro 272,2 angestiegen sind, sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEuro 698,1 gesunken. Die Kostenreduktion resultiert dabei in erster Linie aus gesunkenen Fuhrpark- kosten infolge sich wieder normalisierener Kraftstoffpreise. Das Ergebnis nach Steuern ist von TEuro 516,9 im Vorjahr auf TEuro 907,1 angestiegen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt TEuro 862,7. 2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 2.462,8 generiert, beigetragen zu diesem Cashflow haben insbesondere das positive Jahresergebnis und die Abschreibungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEuro -2-100,8 ergibt sich im Wesentlichen aus Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände. . Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEuro -258,7 resultiert im Wesentlichen aus Mittelabflüssen aus Gewinnausschüttungen. 3. Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das im Anlagevermögen gebundene Kapital beträgt 64,3 % der Bilanzsumme und hat sich bezogen auf die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 % erhöht. Die Umlaufmittelintensität ist von 39,0 % auf 35,4 % gefallen. Entwicklung der Kapitalstruktur
Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 79,2 %. Das Eigenkapital ist um TEuro 612,7 auf TEuro 10.991,7 angestiegen. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben sich um insgesamt TEuro 458,0 erhöht. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nicht. C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor von einer konstanten Entwicklung sowohl unserer Marktposition als auch unserer Eigenkapitalausstattung gekennzeichnet. Die Überhangaufträge aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr sowie das bereits vereinnahmte Auftragsvolumen für das kommende Jahr waren zufriedenstellend und bewegen sich im langjährigen Rahmen, sodass sie eine gute Ausgangsbasis für den Start in die Bausaison des Folgejahres bilden. Die darüber hinaus notwendige Auslastung unserer Maschinen und Geräte generieren wir wie branchenüblich durch Auftragseingänge sowie Ausschreibungen im weiteren Jahresverlauf. Die Chancen für einen zukünftig weiterhin positiven Geschäftsverlauf sehen wir insbesondere in den folgenden Aspekten: - Der nach wie vor positiven Entwicklung im Geschäftsfeld der Aushubdeklaration, -verwertung sowie -entsorgung, in dem wir mit einer Vielzahl an eigenen Deponien, Verfüllungen sowie technischen Bauwerken zunehmend stark engagiert sind - Der anhaltend steigenden Nachfrage nach Recycling-Baustoffen, die wir aus mineralischen Abfällen wie Beton oder Bauschutt aufbereiten und so einer Weiterverwendung im Materialkreislauf zuführen - Die propagierte Mobilitäts- und Energiewende, die signifikante Investitionen in Schienennetze, Infrastrukturmaßnahmen und den weiteren Ausbau regenerativer Energien erfordert Risiken für eine positive Geschäftsentwicklung bestehen unserer Meinung nach in folgenden Punkten: - Dem spürbaren Rückgang der Investitionstätigkeit im privaten und gewerblichen Sektor aufgrund gestiegener Baupreise sowie einer sich weiter abschwächenden Konjunktur - Einer dem tatsächlichen Bedarf zuwiderlaufenden weiteren Reduktion staatlicher Investitionen v.a. in Infrastrukturprojekte aufgrund leerer Kassen der öffentlichen Haushalte - Einem spürbaren Rückgang der Marktpreise durch eine sinkende Nachfrage nach Bauleistungen bei gleichzeitig vorherrschenden Überkapazitäten auf der Angebotsseite - Einer sich nach wie vor weiter aufblähenden Verwaltung, die nicht nur zunehmend die öffentliche Hand lähmt, sondern längst auch in den Unternehmen in einem Maß Ressourcen bindet, das die Konzentration auf den eigentlichen Unternehmenszweck massiv behindert - allen gegenteiligen Beteuerungen der Politik zum Trotz - Weitere globale Wirtschafts- oder Territorialkonflikte, die unsere Industrien negativ beeinflussen, was wiederum negative Auswirkungen auf deren Bautätigkeit hätte - Einem nach wie vor vorherrschenden Fachkräftemangel, gerade im Bereich qualifizierter Baumaschinen- und Lkw-Fahrer sowie auf Bauleitungsebene - Immer längeren Genehmigungsdauern bei geplanten Baumaßnahmen. Dies trifft uns sowohl mittelbar bei Baugenehmigungen unserer öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden als auch unmittelbar bei der Realisierung eigener Projekte wie der Neugenehmigung sowie Erweiterung bestehender Deponien Im Verhältnis zur Umsatz- und Ertragskraft haben wir weiterhin nur ganz geringe Forderungsausfälle zu verzeichnen. Wir stufen unser Forderungsausfallrisiko als gering ein, da unsere Kundenstruktur zu einem Großteil aus Wiederholkunden aus dem Gewerbe- und Industriebereich sowie öffentlichen Auftraggebern besteht und zudem regelmäßig Kreditauskünfte eingeholt werden. Darüber hinaus betreiben wir ein konsequentes Mahnwesen. Die Liquidität unseres Unternehmens ist durch die Mittelzuflüsse aus eigener Ertragslage und durch die konsequente Vereinbarung von Kundenanzahlungen gesichert. D. Prognosebericht Unser moderner Fuhrpark an Baumaschinen und Lkw, unsere hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter, unser dichtes Netz an eigenen Erddeponien und Geländeauffüllungen sowie unsere kompetente Beratung in Bau- und Entsorgungs- bzw. Wiederaufbereitungsfragen werden uns auch zukünftig entsprechende Auftragseingänge sichern. In unserer Region sind wir für unsere qualitativ hochwertige und zuverlässige Arbeitsweise bekannt und geschätzt. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2024 wird vermutlich leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Durch einen höheren Materialaufwand infolge gestiegener Einkaufspreise sowie einen Rückgang der Maschinen- und Anlagenverkäufe erwarten wir dennoch, dass sich das Jahresergebnis vor Steuern voraussichtlich um TEuro 300 bis TEuro 400 unter dem Ergebnis von 2023 bewegen wird. Auch für das Jahr 2025 gehen wir aufgrund der schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer stark nachlassenden Konjunktur von einem Rückgang der Investitionsneigung v.a. im gewerblichen Sektor bei anhaltend niedrigen Investitionen im privaten Sektor aus. Stagnierende bzw. sinkende Auftragseingänge bei gleichzeitig erhöhtem Konkurrenz- und damit auch Preisdruck dürften sich in einer niedrigeren Gesamtleistung sowie einem Rückgang unseres Ergebnisses vor Steuern niederschlagen. Neuerliche Auswirkungen bereits bestehender Konflikte (wie etwa des Ukraine- oder Gaza-Krieges) mit Einfluss auf unser Unternehmen sind derzeit nicht ersichtlich und in der Prognose daher nicht enthalten. Gleichwohl bleibt angesichts der Vielzahl globaler Krisenherde die Gefahr eines Aufflammens neuer Territorialkonflikte unverändert hoch. Hinzu kommt das zunehmende Risiko der Eskalation von Handelskonflikten durch die Einführung von Zöllen oder die Verhängung von Einfuhrverboten für bestimmte Produktgruppen. Beides hätte erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und damit mittelfristig auch auf die Bauwirtschaft zusätzlich zu einem ohnehin schwieriger gewordenen gesamtwirtschaftlichen Umfeld.
Insingen, den 28. März 2025 Hermann Semmer Peter Semmer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft Semmer GmbH mit Sitz in Insingen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Ansbach unter HRB 1612 eingetragen. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit überwiegend zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches wurden beachtet. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um Substanzabschreibungen oder planmäßige lineare Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten über Euro 250,00 bis zu Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem aus- gezahlten Betrag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des erreichten Fertigstellungsgrades. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden auf der Aktivseite von der Position Vorräte offen abgesetzt. Da die Summe der erhaltenen Anzahlungen höher als die Summe der Vorräte ist, wurde der die Summe der Vorräte übersteigende Teil der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von Euro 560.112,36 passivisch ausgewiesen. Der Ansatz erfolgte mit dem Nettobetrag der erhaltenen und umsatzversteuerten Anzahlungen aus noch nicht fertiggestellten Aufträgen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Kurswert am Abschlussstichtag. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit oder eine Leistung bzw. Nutzen nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. mit erfolgter Leistung. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verrechnungsfähige Vermögenswerte wurden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen saldiert. Aus der Abzinsung dieser Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 3.009,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens mit den Angaben gem. § 284 Abs 3 Satz 1 bis 3 HGB ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer In der Bilanz zum 31.12.2023 sind Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 70.992,46; Zugang: Euro 0,00; Rückzahlung: Euro 70.992,46; Erlassen: Euro 0,00) enthalten. Die Verzinsung erfolgt mit 3,00 % p. a. Passiva Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des modifizierten Teilwertverfahrens. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,82 % p.a. bei der Bewertung zugrunde gelegt. Ein Gehalts- oder Rententrend war nicht zu berücksichtigen. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Bei den verrechneten Vermögenswerten handelt es sich um eine Termingeldeinlage, die mit dem Nennwert angesetzt wird. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestanden am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 44.734,89 (Vorjahr: Euro 0,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestell- tem, noch nicht geliefertem, beweglichem Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEuro 107,3, aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEuro 82,2 sowie aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von TEuro 35,2. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtkostenverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. E. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 76 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfielen auf:
Geschäftsführer Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Hermann Semmer, Geschäftsführer Schwerpunkt strategische Ausrichtung/Finanzen/Kalkulation, Peter Semmer, Geschäftsführer Schwerpunkt Investitionen/Fuhrpark/IT/Disposition. Aufstellung des Anteilsbesitzes
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von Euro 862.674,94 wird in die Gewinnrücklage eingestellt.
Insingen, den 28. März 2025 Hermann Semmer Peter Semmer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der nachfolgend wiedergegeben ist: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Semmer GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Semmer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Semmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Rothenburg o. d. T., den 28. März 2025 Eugen Jakoby, Wirtschaftsprüfer |
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