Crane Holdings (Germany) GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Maximilian Übelher-Späth seit 20.4.2022 | Geschäftsführer |
Armin van der Sanden seit 8.11.2021 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crane Process Flow Technologies GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Crane Process Flow Technologies GmbH gehört zum amerikanischen Crane Co .- Konzern mit Hauptsitz in Stamford/USA. Crane Co. ist ein diversifizierter Hersteller von hochtechnisierten Industrieprodukten. Die 1855 gegründete Crane Co. bietet Produkte und Lösungen für Kunden in den Bereichen Chemie, Öl und Gas, Energie, automatisierte Zahlungslösungen, Banknotendesign und -produktion, Luft- und Raumfahrt und Verteidigungsindustrie sowie für eine breite Palette allgemeiner industrieller und verbraucherbezogener Endmärkte an. Im Jahr 2023 wurde der Geschäftsbereich Payment & Merchandising in die neugegründete börsennotierte Gesellschaft Crane NXT abgespalten. Crane Co. beschäftigt rund 7.300 Mitarbeiter in 21 Ländern und hat drei verbleibende Geschäftsbereiche:
Die Crane Process Flow Technologies GmbH gehört zum Geschäftsbereich Process Flow Technologies (PFT) und ist Hersteller und Lieferant von pneumatischen Antrieben und Verdrängerpumpen mit einer langjährigen Erfahrung. Unsere Produkte zeichnen sich aus durch große Material- sowie Modellvielfalt für den sicheren Einsatz auch in speziellen industriellen Applikationen. Die Abnehmer unserer Produkte sind Endkunden, Anlagenbauer und OEMs (Original Equipment Manufacturer). In einigen Ländern haben wir eigene Vertriebsorganisationen und überwiegend außerhalb Europas arbeiten wir mit Vertragshändlern. Unter dem Markennamen DEPA verkaufen wir unsere Druckluftmembranpumpen in die Applikationen Chemische Industrie, Automobilindustrie, Farb- und Lackindustrie, Getränke- und Kosmetikindustrie sowie die Abwasserindustrie. Mit dem breiten Produktspektrum unseres Pumpenprogrammes können wir fast alle vielseitigen Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden mit ihren komplexen Pumpenprozessen bedienen. Unter dem Markennamen ELRO vertreiben wir unser Schlauchpumpenprogramm. Wichtige Applikationen für ELRO-Pumpen sind die Entsorgungsindustrie, Abwasserindustrie, Chemische Industrie, Bauindustrie sowie Applikationen im Bereich der Umwelttechnik. Unter dem Markennamen REVO verkaufen wir unsere pneumatischen Antriebe. Hauptabnehmer unserer Antriebe sind unsere CRANE-Schwestergesellschaften, die diese Antriebe auf ihre Industriearmaturen aufbauen und als eine Einheit (Armatur mit Antrieb) an die Kunden weltweit vertreiben. Für den Pumpenbereich mussten wir aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage einen Rückgang von 5,2 % für das Kalenderjahr 2023 verzeichnen. Herausforderungen sind die gestiegenen Energiekosten sowie Sanktionen speziell in Europa. Durch eingeleitete Wachstumsinitiativen, neue Entwicklung von Produkten und Fokussierung auf herausfordernde Marktsegmente in den Kernmärkten der Chemie und Lebensmittel- und Getränkeindustrie wollen wir zusätzlich Marktanteile gewinnen. Wirtschaftliches Umfeld Durch den weiterhin anhaltenden Ukraine-Russland-Krieg und die damit verbundenen hohen Energiekosten ist die Situation weiterhin kritisch. Es bleiben weiterhin Umsätze auf dem Absatzmarkt Russland und Ukraine aus, was wir auch nicht kompensieren können. Basierend auf den Aussagen des VCI liegt die aktuelle Auslastung unseres Kernmarktes Chemie bei 78 % und lag zum zehnten Quartal in Folge unter dem langjährigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr rechnet der VCI mit einer Reduzierung zum Vorjahr von -8 % für die Chemie und Pharmazie. Für die Chemie selbst wird mit einem Rückgang von -11 % gerechnet. Durch die Elektrifizierung des Automobilmarktes wird jedoch eine erhöhte Nachfrage an Pumpen für die Fertigung, Recycling und auch Rohmaterialien für Batterien erwartet. Die Projekte verdichten sich aktuell auf der ganzen Welt und wir sehen bereits erste Erfolge und blicken zuversichtlich auf das Jahr 2024. Die signifikante Erhöhung der Energiekosten hat uns vor Herausforderungen gestellt. Auf Kundenseite hat die Erhöhung der Energiekosten zum Teil die Abschaltung von Produktionsanlagen zur Folge gehabt, was dann auch zu einem geringerem Maintenance- Repair & Overhaul (MRO) Geschäft geführt hat. Für 2024 sehen wir weitere Herausforderungen im Bereich der Materialbeschaffung. Grundsätzlich wird für 2024 ein solides Geschäftsjahr erwartet. B. Ertragslage Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie die Umsatzrentabilität. Das Geschäftsjahr 2023 zeigt einen Rückgang der Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich in Höhe von insgesamt -5,9 % (Mio. EUR -1,7). Wir hatten bei der letzten Planung 2023 mit einem Rückgang von -6,4 % und somit einem Rückgang der Umsatzerlöse um Mio. EUR -1,8 gerechnet. Die Prognose wurde allerdings leicht übertroffen, sodass die prognostizierten Rückgänge etwas geringer eingetreten sind. Die Gründe hierfür liegen im sich abschwächenden Projektgeschäft, das allerdings weniger stark zurückging, als im Vorjahr erwartet wurde. Zudem sind Auslastungen der Produktionsanlagen auf Kundenseite rückläufig, was zudem einen negativen Effekt auf das Maintenance- Repair & Overhaul - Geschäft (MRO) hatte. Darüber hinaus hat sich die Nachfrage im Intercompany -Geschäft für den Produktbereich Revo deutlich abgeschwächt Die Entwicklung der Umsatzerlöse in den einzelnen Produktbereichen war wie folgt:
Pumpen Im Bereich Pumpen hatten wir einen Rückgang von -5,2 % (Mio. EUR -1,3) nach einem Vorjahreszuwachs von 9,9 % (Mio. EUR +2,2). Die Gründe hierfür liegen im sich abschwächenden Projektgeschäft. Zudem sind Auslastungen der Produktionsanlagen auf Kundenseite rückläufig, was zudem einen negativen Effekt auf das Maintenance- Repair & Overhaul - Geschäft (MRO) hat. Im Bereich DEPA-Neupumpen verzeichneten wir einen Rückgang zum Vorjahr in Höhe von -5,9 %. Im Bereich ELRO-Pumpen hatten wir einen Rückgang von -9,8 %. Im Ausland mussten wir einen Rückgang von -6,7 % und im Inland von -3,8 % verzeichnen. Pneumatische Antriebe (REVO) Im Antriebsbereich konnten wir unsere Planzahlen nicht erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten wir einen Rückgang von -17,6 %. Umsatzrentabilität der Gesellschaft
Die Umsatzrentabilität verringerte sich bedingt durch das sich abschwächende Geschäft um -4,7 %-Punkte. In der Prognose des Vorjahres sind wir für das Geschäftsjahr 2023 von einer Umsatzrentabilität in Höhe von 25,0 % ausgegangen. Der Haupttreiber liegt in der Materialpreisabweichung. Der Materialaufwand, inklusive der bezogenen Leistungen, erhöhte sich auf 35,3 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 34,6 %). Haupttreiber waren die Verteuerung von Material und demzufolge steigende Beschaffungskosten sowohl von internen als auch von externen Lieferanten. Der Anteil der Personalkosten ist mit 32,0 % in Relation zu den Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr (28,1 %) gestiegen. Grund hierfür liegt an der Zahlung von Inflationsausgleichsprämien und Abfindungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden die Methoden des Crane Business Systems umgesetzt. Die ständige Optimierung der Prozesse unter Einbeziehung der Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter (Kaizen) zeigt positive Wirkung in allen Bereichen. Das Ergebnis nach Steuern verschlechterte sich um Mio. EUR -1,7 auf Mio. EUR 5,9. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Crane Holdings (Germany) GmbH, Düsseldorf, wird das Jahresergebnis von TEUR 5.929 an die Alleingesellschafterin abgeführt. C. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin durch das Vorratsvermögen sowie die Forderungen geprägt; unsere Gesellschaft ist wie in den Vorjahren fristenkongruent finanziert. Auf den Fremdwährungskonten ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um TEUR 324 auf TEUR 485 zu verzeichnen, aufgrund gestiegener Umsätze in britischen Pfund mit unserem Händler in Großbritannien. Umschlagshäufigkeit der Vorräte:
Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte lag unter dem Vorjahresniveau aufgrund von Nachfragerückgängen seitens des Konzerns im Produktbereich Revo. "Flow-Through-Produkte" werden seit dem 2. Halbjahr 2023 von einer Produktionsstätte der Crane-Gruppe in Indien direkt an Crane-Kunden geliefert. Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:
Das Geschäftsjahr 2023 zeigt im Vorjahresvergleich zum Jahresende einen Anstieg der überfälligen Forderungen i.H.v. ca. TEUR 130. Die Forderungen wurden Anfang 2024 beglichen, so dass kein Wertminderungsbedarf bestand. Eigenkapitalquote:
Die Eigenkapitalquote lag mit 67 % unter dem Vorjahresniveau aufgrund von erhöhten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Geschäftsjahr 2023 zeigt im Vorjahresvergleich zum Jahresende einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 249 auf TEUR 1.371. Der Hauptgrund liegt im Anstieg der Bonusrückstellungen aufgrund erfüllter bzw. überschrittener Jahresziele. D. Finanzlage Die Finanzierung der Investitionen sowie die Liquidität der Gesellschaft werden ausschließlich aus dem operativen Geschäft gedeckt. Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit Mio. EUR 6,2 wie im Vorjahr (Mio. EUR 8,1) positiv. Eine Fremdfinanzierung war wegen der guten Kapitalausstattung nach wie vor nicht erforderlich. E. Nicht-finanzielle Aspekte Forschung und Entwicklung (Pumpen) Eine weitere Ergänzung für die Baureihe der polierten Edelstahlpumpen speziell für Applikationen im Lebensmittelbereich soll uns helfen, Marktanteile in diesem stark wachsenden Marktsegment zu gewinnen. Neue Vorschriften in Verbindung mit veränderten Kundenansprüchen machen eine Überarbeitung sinnvoll und werden uns die Möglichkeit geben weitere Marktanteile zu gewinnen. Um den Kundenansprüchen in Bezug auf Nachhaltigkeit gerecht zu werden, beschäftigen wir uns mit der Entwicklung einer alternativ betriebenen Doppel-Membranpumpe, um zusätzliches Wachstum in einem für uns neuen Markt zu erzeugen. Mit diesen Neuentwicklungen können wir das profitable Wachstum im Neupumpenbereich in neuen Marktsegmenten nicht nur unterstützen, sondern weiter beschleunigen. Für die nächsten Jahre erwarten wir mit den neuen Produkten einen Umsatzanteil von 20 %. Umweltschutz und Arbeitssicherheit Die Crane Process Flow Technologies GmbH hat ein zertifiziertes integriertes Managementsystem, das die Standards ISO9001 Qualitätsmanagement, ISO14001 Umweltmanagement und ISO/IEC 80079-34 (ATEX) umfasst. Eine Zertifizierung nach ISO45001 Arbeitssicherheitsmanagement hat in 2024 stattgefunden mit der Empfehlung durch den Zertifizierer. Das offizielle Zertifikat von der DAkkS wird im August erwartet. Alle Aspekte der Norm sind schon heute in der Organisation umgesetzt. Dokumentierte Arbeitssicherheitsausschusssitzungen finden quartalsweise statt sowie monatliche dokumentierte interne EHS-Audits und Begehungen. Durch regelmäßige, dokumentierte Unterweisungen und die Einbeziehung der Mitarbeiter bei den Erstellungen der Gefährdungsbeurteilungen existiert eine hohe Bewusstseinsbildung hinsichtlich Arbeitssicherheit und Umweltbewusstsein im Unternehmen. Alle rechtlich zu beauftragenden Personen sind ermittelt, qualifiziert und schriftlich beauftragt und im Unternehmen kommuniziert. Dazu gehören u.a. die Betriebsärztin, die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutz, Regale-Leitern-und-Tritte sowie für elektrische Geräte. Ersthelfer, Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer sind in ausreichender Zahl benannt und trainiert. Evakuierungsübungen finden jährlich statt und werden dokumentiert. Die letzte Übung fand im September 2023 statt, mit einer Gebäudeevakuierungszeit von < 5 Minuten. Ein Rechtskataster über bindende Verpflichtungen wird monatlich auf Aktualität geprüft und relevante Änderungen werden bewertet und dokumentiert. Dies betrifft neben den EHS Verordnungen auch Produktnormen, Export- und Zollvorschriften sowie den Datenschutz. Das Abfall- und das Gefahrstoffkataster unterliegen ebenfalls einem dokumentierten monatlichen Kontrollprozess mit definierten Verbesserungszielen mit einer aktuellen Mülltrennungsquote von 90 %. Gefährdungsbeurteilungen sind für alle Bereiche vorhanden und werden regelmäßig auf Aktualität überprüft. Der Standort ist durch eine Gebäudealarmanlage an allen Außentüren und -toren gesichert und der Innenbereich ist zusätzlich mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit direkter Aufschaltung bei der Feuerwehr Düsseldorf wurde dieses Jahr in Betrieb genommen. Die Anlagen werden regelmäßig geprüft. Ein externer Wachdienst verschließt das Gebäude und kontrolliert den Verschluss außerhalb der regulären Geschäftszeiten, d.h. in der Nacht, an Feiertagen sowie an den Wochenenden durch Wachgänge. Ein Notfallplan ist Teil des Managementsystems und deckt die Notfälle Feuer, Hochwasser, Kälte, Umweltschäden sowie Gefahren durch Gewalt und Pandemie ab. Die Notfallpläne legen die Verantwortlichkeiten und Aufgaben fest, um Schäden zu vermeiden, zu minimieren und im Eintrittsfalle schnellstmöglich zu beseitigen, um das Kundengeschäft möglichst ohne Unterbrechung fortzusetzen. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag bei 81 Mitarbeitern. Durch regelmäßige Mitarbeitergespräche werden weitere Entwicklungen besprochen und entsprechend festgehalten. Es werden erforderliche Trainingsprogramme/Weiterbildungsmaßnahmen erstellt und auch die Durchführung entsprechend festgehalten. F. Prognosebericht Für unsere Hauptprodukte erwarten wir die folgenden Entwicklungen: Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund unserer positiven Entwicklung in unseren Kernmärkten Chemie und Lebensmittel sowie der erfolgreichen Projektverfolgung einen Anstieg der Umsatzerlöse in diesen Bereichen von 2,4 %. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass die Kernmärkte sich generell leicht erholen und die Kunden ihre Produktionsauslastung wieder leicht steigern werden. Der Schwerpunkt unserer weltweiten Vertriebsstrategien ist weiterhin auf eine deutliche Verbesserung der Marktanteile sowohl im Bereich der Neupumpen für Druckluftmembranpumpen (Markenname DEPA) als auch der Schlauchpumpen (Markenname ELRO) ausgelegt. Gezielte Vertriebsinitiativen sind für herausfordernde Anwendungen kommuniziert. Unterstützt werden die Vertriebsinitiativen durch das Crane Business System (CBS). Entsprechend unserer Firmenkultur nutzen wir das CBS, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern und unsere Wachstumsstrategien zu unterstützen. Bei den Pumpen gehen wir im Jahr 2024 von einem Anstieg der Umsatzerlöse um 4,6 % aus. Im Bereich der Antriebe erwarten wir einen Rückgang der Umsatzerlöse um -20,4 %. Mit Verkäufen an die Crane- Schwestergesellschaften erzielen wir voraussichtlich ca. 65 % des Umsatzes. Umsatz- und Ergebnisprognose Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem operativen Umsatzanstieg auf insgesamt ca. Mio. EUR 26,5 aus. Aufgrund der Umsatzerhöhung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von ca. Mio. EUR 7,0 und somit eine Erhöhung der Umsatzrendite auf 26 %. Haupttreiber ist die Erholung des Projektgeschäftes im Pumpenbereich. Im Kostenbereich konnten wir eine Gutschrift unseres Gaslieferanten in 2024 vereinnahmen. Hintergrund war die staatliche Unterstützung für Energiekosten. Im Personalbereich gab es aufgrund von offenen Stellen Kosteneinsparungen im Vergleich zu 2023. Wachstum erzielen wir auf der einen Seite durch gezielte Vertriebsinitiativen in den Marktsegmenten Chemie und Lebensmittel. Im Bereich der pneumatischen Antriebe (REVO) beliefern wir zum großen Teil nur noch unsere eigenen CRANE-Gesellschaften. Hauptmarkt ist der Energiebereich, bei dem wir von einem Umsatzrückgang für das Jahr 2024 ausgehen müssen. G. Chancen- und Risikobericht Für 2024 sehen wir in unseren Kernmärkten Chemie, Lebensmittel und des allgemeinen Maschinenbaus eine Erholung in der Produktionsauslastung mit verbundenem Nachholbedarf im Bereich MRO. Das für uns gut laufende Projektgeschäft enthält das Risiko, das Projekte aufgrund der aktuellen Kostensparprogramme auf Kundenseite reduziert oder teilweise verschoben werden. Durch neue Produkteinführungen, aber auch neue Vertriebswege waren wir in der Lage neue Marktanteile zu gewinnen. In der Chemie sehen wir Chancen in Bezug auf die Produktion von Elektroautos, da in jedem Auto viele Stoffe aus der Chemie eingesetzt werden (Kleber, Kunststoffe, Farben etc.). Hinzu kommt die Förderung von Rohmaterialien der Batterien und des anschließenden Recyclings. Als Risiken sind aktuell die Auswirkungen des Ukraine-Russland-Krieges zu betrachten. Hierzu gehören gestiegene Energiekosten, die Produktionen, Hersteller und Kunden herausfordern. Die Beschaffung von Waren auf dem Weltmarkt hat sich ein wenig entspannt, ist aber weiter eine hohe Herausforderung, um den Kundenwünschen gerecht werden zu können. Die Ziele des Risikomanagementsystems der Gesellschaft liegen darin, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, um angemessen darauf reagieren zu können. Ebenfalls sollen mit diesem System Chancen und das damit verbundene Ergebnispotential frühzeitig erkannt und genutzt bzw. verstärkt werden. Zudem ist das Risikomanagement geprägt durch die verpflichtende Anwendung der Vorschriften der Section 404 des U.S. Sarbanes-Oxley Act von 2002. Risiken werden regelmäßig durch die Geschäftsführung bewertet. Das monatliche Berichtswesen unterstützt uns beim zentralen Erkennen von Veränderungen und deren Begegnung. Die bedeutsamsten Risiken unterteilen wir dabei in folgende Kategorien: Unternehmensrisiko Für den Fortbestand der Crane Process Flow Technologies GmbH, Düsseldorf, sind derzeit keine gefährdenden Risiken erkennbar. Gezielte Wachstumsinitiativen sowie die weitere Entwicklung neuer Produkte helfen, Marktanteile zu gewinnen. Eine Gefährdung des Unternehmens ist nicht zu erwarten. Liquiditätsrisiko Aufgrund der Eigenkapitalsituation und des entsprechenden Anschlusses an das Cash-Pooling im Konzern ist eine Anfälligkeit für Zins- und Liquiditätsrisiken nahezu ausgeschlossen. Im Berichtsjahr fand keine Finanzierung über Kreditinstitute statt. Währungsrisiko Ein Teil der Transaktionen wird in Fremdwährung fakturiert. Hierbei können sich Risiken aufgrund schwankender Wechselkurse ergeben. Aufgrund der Geringfügigkeit der Fremdwährungstransaktionen werden keine Währungssicherungsinstrumente eingesetzt. Forderungsausfallrisiko Durch die aktive Steuerung der Ausfallrisiken, beispielsweise durch Vorkasse und Bonitätsprüfungen bei Kunden, minimiert die Gesellschaft mögliche negative Auswirkungen. Aus heutiger Sicht können die oben dokumentierten Risiken insgesamt als beherrschbar bezeichnet werden.
Düsseldorf, den 13. September 2024 Crane Process Flow Technologies GmbH Sascha Übelher-Späth Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Düsseldorf, HR B 24702Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Firmenwerts wird auf 15 Jahre geschätzt. Diese Schätzung basiert auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischen Know-how. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig über drei Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen fünf und 15 Jahren und bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter zwischen einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden über fünf Jahre als Sammelposten abgeschrieben, bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden sie direkt aufwandswirksam erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren werden im Wege der Einzelfeststellung ermittelt. Die Aktivierung nach Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt gemäß § 255 Abs. 2 HGB. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 3.680; Vorjahr: TEUR 3.915) beinhalten in Höhe von TEUR 3.366 (Vorjahr: TEUR 3.488) Forderungen gegen den Gesellschafter sowie in Höhe von TEUR 314 (Vorjahr: TEUR 427) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter beinhalten Forderungen aus dem Cash-Pooling von TEUR 9.296 (Vorjahr: TEUR 11.124) sowie Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 5.929 (Vorjahr: TEUR 7.636). Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist in Höhe von TEUR 6.033 unverändert zum Vorjahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen mit TEUR 819 (Vorjahr: TEUR 588), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 346 (Vorjahr: TEUR 360), Garantierückstellungen mit TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 60), Gutschriftenrückstellungen mit TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 26) sowie Rückstellungen für Prüfungskosten mit TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 76). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 129; Vorjahr: TEUR 148) enthalten in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 29) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Umsatzsteuer sowie in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 119) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit dem Gesellschafter. Sämtliche Verbindlichkeiten haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 272 (Vorjahr: TEUR 272) gegenüber Banken und Versicherungen. Aufgrund der guten Vermögens- und Liquiditätslage des Schuldners ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 1.564 (Vorjahr: TEUR 1.855). Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2024 Verpflichtungen in Höhe von TEUR 735. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus den unternehmenstypischen Waren nach Abzug der Erlösschmälerungen. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der periodengerechten Gewinnermittlung ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer. Die Umsatzerlöse betreffen mit 9 % Pneumatische Antriebe und mit 88 % den Bereich Pumpen sowie mit 3 % Konzernumlagen. Sie wurden zu 46 % im Inland, zu 34 % in der EU, zu 3 % in europäischen Nicht-EU-Ländern und zu 17 % im außereuropäischen Raum erzielt. Die Betriebsstätte in Österreich vermittelte 3,5 % der Umsätze. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 36) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 34) insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand wird auf Vollkostenbasis ermittelt. Personalaufwand Die Fluktuationsquote für 2023 betrug 9,9 % ohne Berücksichtigung der Renteneintritte. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 37). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Zinsaufwendungen (Vorjahr: TEUR 0) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben. Sonstige Angaben Beirat Der Beirat ist wegen des Ausscheidens der Mitarbeiter aus dem Crane-Konzern nicht mehr besetzt. Entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrags finden die Regelungen des § 52 Abs. 1 GmbHG und die dort genannten aktienrechtlichen Bestimmungen nur Anwendung, falls und soweit die Gesellschafter dies entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrags beschließen. Geschäftsführung Sascha Übelher-Späth, Lindau Der Geschäftsführer übt diese Tätigkeit hauptberuflich im Rahmen seiner Anstellung im Konzernbereich aus. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung entfallen unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Konzernverhältnisse Direkte Muttergesellschaft der Crane Process Flow Technologies GmbH ist die Crane Holdings (Germany) GmbH, Düsseldorf. Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, ist die Crane Co., Stamford/USA; der Konzernabschluss kann über die SEC eingesehen werden.
Düsseldorf, den 13. September 2024 Crane Process Flow Technologies GmbH Sascha Übelher-Späth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Crane Process Flow Technologies GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Crane Process Flow Technologies GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crane Process Flow Technologies GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 13. September 2024 Deloitte
GmbH
Christian Frank, Wirtschaftsprüfer Michael Habenicht, Wirtschaftsprüfer |
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