Autohaus Karl Ruf GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hannes Ruf seit 7.1.2025 | Prokura |
Lukas Heiner Ruf seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Joachim Fellner seit 16.7.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.00% | |
| 27.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Abel+Ruf GmbHNördlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Allgemein Die Abel+Ruf GmbH ist eine mittelständische Gesellschaft. Sie betreibt an den Standorten Nördlingen, Donauwörth und Dillingen je ein Autohaus. Die Gesellschaft ist seit 1999 Vertreter für die Marke Mercedes-Benz. Die Gesellschaft tätigt den Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen und deren Teile und erbringt Service- und Reparaturleistungen für Kraftfahrzeuge in den bestehenden Werkstätten. Das Jahr 2023 war das 25. Geschäftsjahr der Abel+Ruf GmbH. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Im gesamten Kfz-Gewerbe verharrte die Ertragslage 2022 und 2023 im angespannten Bereich. Die Abel+Ruf GmbH konnte sich auch im Jahr 2023 trotz des starken Wettbewerbsdrucks behaupten. Umsatzentwicklung Der Gesamtumsatz betrug im Jahr 2023 TEUR 81.565 gegenüber TEUR 91.002 im Vorjahr, das einem Rückgang von 10% entspricht. Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie folgt entwickelt: Gebraucht- und Vorführwagen -21%, Neuwagen -20%, Service Reparatur +17%, Ersatzteile und Zubehör +6%. Wie in den Vorjahren trägt der Service- und Teilebereich maßgeblich zur Rendite des Autohauses bei. Der Rückgang in der Sparte Neuwagen ist durch die Ausgliederung des operativen Lkw Neuwagengeschäfts in eine eigene Gesellschaft und der Einführung des Agenturhandels im Pkw und Transporter Neuwagengeschäft zu erklären. Neben der Konzentration auf die ertragsreichen Sparten trugen herstellerseitige Maßnahmen und weiterhin konsequente Kostenoptimierung in unserem Unternehmen zum Ergebnis bei. Investitionen Alle notwendigen Reparaturen und Ersatzinvestitionen im Bereich der Gebäude und Anlagen wurden ausgeführt. Der Bestand an Vorführwagen im Anlagevermögen hat sich auf TEUR 8.592 (TEUR 10.732) verringert. Die Abschreibungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt TEUR 2.583 (TEUR 1.851). Finanzierungsmaßnahmen Sämtliche Finanzierungen konnten aus Eigenmitteln bzw. im Rahmen der vorhandenen Kreditlinien durchgeführt werden. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum Stichtag wie folgt dargestellt:
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2. Darstellung der Lage Vermögenslage Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 63,02% (Vorjahr 56,55%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Abel+Ruf GmbH zum 31.12.2023 beinhalten Forderungen gegenüber der Abel+Ruf LM GmbH & Co KG in Höhe von 8.378 T€ (5.891 T€). Sämtliche erkennbare Risiken und Verluste sind über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Dies gilt insbesondere auch für den Gebrauchtwagen- und Forderungsbestand. Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Ausnutzung des Skontoabzuges und der Fälligkeitsfristen durch Zahlung fristgerecht erfüllt. Der Cashflow errechnet sich für das Jahr 2023 wie folgt:
Ertragslage Die Gesellschaft handelt als Vertreter der Mercedes-Benz Group AG und vertreibt die Neufahrzeuge in deren Namen und auf deren Rechnung. Deshalb weisen die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz nur die Erträge, nicht die Umsätze aus diesen Vermittlungen aus. Im Geschäftsjahr 2023 errechnete sich der Jahresüberschuss wie folgt:
Berechnung der Eigenkapitalrendite
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das gesamte Verkaufsgebiet ist gut strukturiert, allerdings besteht weiterhin Bedarf an der Intensivierung der Bearbeitung der Verkaufsgebiete durch die Verkäufer. Die regionale Marktbearbeitung sehen wir weiterhin als wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft. Ergänzt wird dies durch den Aufbau der internetgestützten Kundenansprache. Dies wird insbesondere im Gebrauchtwagenverkauf und im Verkauf von Vorführwagen zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen. Weiterhin überprüfen wir in allen Sparten die Einbindung von digitalen und KI-gestützten Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Optimierung der Prozesse. Die Optimierung der Standorte ist weiterhin mit Investitionen in Anlagen und Gebäude verbunden. Zur zukunftsfähigen und qualitativen Weiterentwicklung des Unternehmens setzt die Abel+Ruf GmbH mit einer Ausbildungsquote von 24% verstärkt auf die Entwicklung und Ausbildung eigener Mitarbeiter. Wir werden unsere Organisation weiter optimieren und auf die Zukunft in einem anspruchsvollen Umfeld ausrichten. 3. Hinweise auf Risiken bei der künftigen Entwicklung Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die Abel+Ruf GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Finanzierungs- und Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Wir handeln in einem Markt, der in das Stadium der Sättigung eingetreten ist. Der daraus resultierende Verdrängungswettbewerb macht es fortwährend schwieriger, die gewünschte Ertragslage zu erreichen. In dem unverändert schwierigen Branchenumfeld sehen wir daher nach wie vor grundsätzliche Ertragsrisiken. Auf Grund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Die von uns getätigten Auslandsgeschäfte rechnen wir generell auf Euro-Basis ab, damit keine Währungsrisiken bestehen. Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich u.a. aus der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der globalen Wirtschaft. Insbesondere der weitere Verlauf des russisch-ukrainischen Konflikts sowie wirtschafts- und geopolitische Spannungen könnten die makroökonomischen Rahmenbedingungen spürbar eintrüben. 4. Sonstige Angaben, insbesondere Chancen bei der künftigen Entwicklung Wir gehen in der Sparte Service davon aus, dass wir die Werkstattauslastung auch in diesem Jahr auf einem angemessenen Niveau halten, wenngleich der starke Wettbewerb eine Eintrübung im Service nach wie vor befürchten lassen. Durch umfangreiche Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen versuchen wir dem entgegenzuwirken. Aufgrund der Lage unserer heimischen Wirtschaft und der personellen Stabilität, rechnen wir damit, dass der Umsatz der Neufahrzeug Sparten Pkw und Transporter auf Grund der strategischen Umstrukturierung zum Agentenmodell der Mercedes-Benz Group AG das Vorjahresniveau nicht erreicht, aber dennoch ein angemessenes Niveau erzielt. Durch die Ausgliederung der Vertriebssparte Lkw in eine rechtlich selbstständige Vertriebsorganisation in Zusammenarbeit mit drei weiteren Mercedes-Benz Vertretern zum 01.07.2022 hat sich der Vermittlungsumsatz im Vergleich zu den Vorjahren verringert, doch das Ertragspotential durch Synergieeffekte erhöht. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen bis zur Bilanzerstellung bestätigen diese Annahmen. Bis zum Tag der Bilanzerstellung haben sich unsere Ansätze bestätigt, dass wir im Jahr 2024 sowohl im Umsatz als auch im Betriebsergebnis die Werte des Jahres 2023 annähernd erreichen werden. Der Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben, die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen, Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben basieren auf Umständen, die der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bekannt waren. Obwohl die Unternehmensleitung annimmt, dass die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann nicht gewährleistet werden, dass sich diese auch als richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen können Risiken und Unsicherheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören insbesondere Veränderungen im wirtschaftlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinssatzschwankungen, die Einführung von Konkurrenzprodukten oder die mangelnde Akzeptanz eigener (Neu-) Produkte und Dienstleistungen sowie eventuelle Änderungen in der Geschäftsstrategie.
Nördlingen, im Juni 2024 gez. Hannes Ruf gez. Joachim Fellner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Abel+Ruf GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB, in der Fassung des BilMoG, angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Ab dem 01.01.2018 werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Wert bis Euro 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den Ersatzteilen wird die schlechte Sortierung und die Ungängigkeit insoweit berücksichtigt, dass von den Durchschnittspreisen Abschläge - entsprechend der Lebensdauer bzw. der Umschlaghäufigkeit - gemacht werden. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Darlehen an Kunden in Höhe von T€ 516 (Vorjahr T€ 1.224) wurden aus den Forderungen aus Lieferungen im aktuellen Wirtschaftsjahr in den Bereich sonstige Ausleihungen umgegliedert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz BruttoanlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.040.000,00. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften TEUR 601,25. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Einschätzung der zukünftigen Zahlungsfähigkeit der durch die Haftungsübernahme begünstigten Gesellschaften wird mit einer Inanspruchnahme der Haftung zurzeit nicht gerechnet. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 und 3 a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen: Art: Mietverträge Zweck: Beschaffung liquider Mittel für weitere Investitionen Aus obigen Mietverträgen bestehen Verpflichtungen jährlich in Höhe von TEUR 2.223. Risiken ergeben sich aus der Verpflichtung zur Zahlung der Miete. Die Vorteile bestehen in der Streckung der Liquiditätsbelastung und einer flexiblen Immobiliennutzung. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das laufende Jahr in Höhe von EUR 1.193.891,56; im Vorjahr waren dies EUR 1.817.843,77. Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Hannes Ruf, Diplom-Betriebswirt, Nördlingen Herr Joachim Fellner, Diplom-Betriebswirt BFC, Nördlingen Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben der Geschäftsführervergütung sind unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 217 zuzüglich 67 Auszubildende. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.239.727,01. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 25.033.114,57 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 25.033.114,57 vorgetragen. Honorar des Abschlussprüfers Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEUR 45 und gliedert sich wie folgt:
Nördlingen, im Juni 2024 gez. Hannes Ruf gez. Joachim Fellner
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Abel+Ruf GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Abel+Ruf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nördlingen, 4. Juli 2024 Düll
& Partner
gez. Gunther Düll, Wirtschaftsprüfer |
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