Otto Bock Mobility Solutions GmbH

Lindenstraße 13, 07426 Königsee, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 503178
Eingetragen
19.11.2008
Branche
Herstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Rehabilitationsprodukten sowie die Unterhaltung artverwandter Betriebe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marko Delic
seit 16.5.2022
Geschäftsführer
Martin Böhm
seit 29.3.2022
Geschäftsführer
Gao Kwintmeyer
seit 13.7.2021
Prokura
Ralf Theisen
seit 19.11.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Otto Bock Mobility Solutions GmbH

Königsee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Anhang 31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.979.776,87 13.277
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.179,00 15
(1) 12.985.955,87 13.293
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 135.054,00 156
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.578.123,00 1.865
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.022,67 94
(2) 1.714.199,67 2.115
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25
(3) 25.000,00 25
14.725.155,54 15.432
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.700,00 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.455.781,49 10.743
3. Sonstige Vermögensgegenstände 86.586,17 13
(4) 11.553.067,66 10.755
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 651,35 0
11.553.719,01 10.756
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 9
26.283.874,55 26.197

PASSIVA

Anhang 31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 715,88 1
25.715,88 26
B. Sonderposten
1. Sonderposten für Investitionszuschüsse (5) 93.789,00 121
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 700,00 0
2. Sonstige Rückstellungen 850.323,52 979
(6) 851.023,52 979
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 268.349,07 310
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.944.860,23 24.644
3. Sonstige Verbindlichkeiten 95.136,85 110
davon aus Steuern EUR 92.035 (Vj. TEUR 107)
(7) 25.308.346,15 25.064
E. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 8
26.283.874,55 26.197

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

Anhang 2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 134.445,63 61
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.670.472,88 2.644
3. Sonstige betriebliche Erträge 719.003,17 317
davon Auflösung Sonderposten EUR 27.007 (Vj. TEUR 27)
davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 48.034 (Vj. TEUR 2)
3.523.921,68 3.022
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -20.358,50 -18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 89,28 -5
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (8) -7.438.337,51 -8.030
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.381.444,05 -1.531
davon für Altersversorgung EUR 10.449 (Vj.TEUR 10)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.394.863,48 -3.523
davon außerplanmäßig EUR 0 (Vj.TEUR 90)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.144.988,68 -4.175
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 233 (Vj.TEUR 67)
-16.379.902,94 -17.281
Betriebsergebnis -12.855.981,26 -14.260
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 2.991.989,43 5.161
davon aus verb. Unternehmen EUR 2.991.989 (Vj.TEUR 5.161)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 590.476,87 660
davon aus verb. Unternehmen EUR 590.477 (Vj.TEUR 660)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -773.406,82 -721
davon an verb. Unternehmen EUR 771.395 (Vj.TEUR 719)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 2.012 (Vj.TEUR 2)
Finanzergebnis 2.809.059,48 5.100
Ergebnis nach Steuern -10.046.921,78 -9.159
11. Sonstige Steuern -3.536,00 -4
12. Erträge aus Verlustübernahme (9) 10.050.457,78 9.164
13. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Königsee

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Königsee, hat mit der Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt, am 24. November 2008 mit Wirkung zum 1. Januar 2009 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Darin verpflichtet sich die Otto Bock Mobility Solutions GmbH (Organgesellschaft), ihren ganzen Gewinn an die Ottobock SE & Co. KGaA (Organträgerin) erstmals für ab dem 1. Januar 2009 beginnende Geschäftsjahre abzuführen. Die Organträgerin ist verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen.

Rundungen in Tausend Euro können in Einzelfällen dazu führen, dass sich die Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Otto Bock Mobility Solutions GmbH mit Sitz in Königsee im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 503178 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren. Aufwendungen, die im Rahmen der Entwicklung von neuen Produkten anfallen, werden nur bei Vorliegen der folgenden Bedingungen als selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Die Entwicklungskosten können verlässlich ermittelt werden, das Produkt ist technisch und wirtschaftlich realisierbar und künftiger wirtschaftlicher Nutzen ist wahrscheinlich. Darüber hinaus muss die Absicht bestehen und müssen ausreichend finanzielle, technische und sonstige Ressourcen vorhanden sein, um die Entwicklung abzuschließen und den Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen im Wesentlichen die den Projekten zuzuordnenden Kosten des an der Entwicklung beteiligten Personals, Materialkosten, Fremdleistungen sowie unmittelbar zuzuordnende Gemeinkosten. Sie werden unter den anderen aktivierten Eigenleistungen ausgewiesen. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben (aktivierte Forschungs- und Entwicklungskosten 5-10 Jahre, selbsterstellte Software 5-10 Jahre). Darf ein selbst geschaffener immaterieller Vermögenswert nicht aktiviert werden, werden die Entwicklungsaufwendungen sofort in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Aufwendungen für Forschungsaktivitäten werden sofort ergebniswirksam erfasst. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (Konzessionen, Lizenzen 3-5 Jahre, Software 4 Jahre) vermindert und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (Gebäude 25-50 Jahre, Außenanlagen 10-25 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen 5-25 Jahre, Betriebsausstattung 5-10 Jahre, Werkzeuge 3-5 Jahre, Geschäftsausstattung 3-10 Jahre) vermindert und bei dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Für Anlagegüter von einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten eines Jahres wird über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Bonitätsrisikos für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird grundsätzlich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Der für Investitionszuschüsse gebildete Sonderposten wird in gleichbleibenden Beträgen der Nutzungsdauer entsprechend aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn der Jubiläumsarbeitszeit und des Rechnungszinses 1,75 % (Vj. 1,44 %), der sich als durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung dienten als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G". Es wurden ein Gehaltstrend von 3,0 % (Vj. 3,0 %) und eine Fluktuationsrate von 3,0 % (Vj. 1,0 %) zugrunde gelegt. Die auf die zu zahlenden Geldbeträge entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung wurden ebenfalls mit einbezogen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es werden aufgrund der bestehenden Organschaft mit der Ottobock SE & Co. KGaA keine latenten Steuern gebildet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von EUR 2.658.047 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von EUR 8.312.547 an.

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände, in EUR

Selbstgesch. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entgeltl. erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Summe
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Saldo zum 01.01.2023 30.566.875 1.654.650 32.221.525
Zugang 2.658.047 0 2.658.047
Abgang 0 -420 -420
Umbuchung 0 0 0
Saldo zum 31.12.2023 33.224.922 1.654.230 34.879.152
kumulierte Abschreibungen
Saldo zum 01.01.2023 17.289.394 1.639.536 18.928.930
Zugang 2.955.751 8.935 2.964.686
Abgang 0 -420 -420
Umbuchung 0 0 0
Saldo zum 31.12.2023 20.245.146 1.648.051 21.893.196
Bilanzwert zum 31.12.2023 12.979.777 6.179 12.985.956
Bilanzwerte zum 01.01.2023 13.277.481 15.114 13.292.595

(2) Sachanlagen, in EUR

Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Saldo zum 01.01.2023 286.462 4.542.030 93.954 4.922.445
Zugang 0 28.800 1.023 29.822
Abgang 0 -88.531 0 -88.531
Umbuchung 0 93.954 -93.954 0
Saldo zum 31.12.2023 286.462 4.576.253 1.023 4.863.737
Kumulierte Abschreibungen
Saldo zum 01.01.2023 130.641 2.677.250 0 2.807.891
Zugang 20.767 409.410 0 430.177
Abgang 0 -88.531 0 -88.531
Umbuchung 0 0 0 0
Saldo zum 31.12.2023 151.408 2.998.130 0 3.149.537
Bilanzwert zum 31.12.2023 135.054 1.578.123 1.023 1.714.200
Bilanzwert zum 01.01.2023 155.821 1.864.780 93.954 2.114.555

(3) Finanzanlagen, in EUR

Anteile an verbundenen Unternehmen Summe
Anschaffungskosten
Saldo zum 01.01.2023 25.000 25.000
Zugang 0 0
Abgang 0 0
Umbuchung 0 0
Saldo zum 31.12.2023 25.000 25.000
Kumulierte Abschreibungen
Saldo zum 01.01.2023 0 0
Zugang 0 0
Abgang 0 0
Umbuchung 0 0
Saldo zum 31.12.2023 0 0
Bilanzwert zum 31.12.2023 25.000 25.000
Bilanzwert zum 01.01.2023 25.000 25.000

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name Land | Sitz Beteiligung
%
Eigenkapital Ergebnis
Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH Deutschland | Königsee 100 25 0 *

* es besteht ein Gewinnabführungsvertrag

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt, in Höhe von TEUR 11.443 (Vj. TEUR 8.659) enthalten. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11 0
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.456 10.743
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 86 13
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
11.553 10.756

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus der Ergebnisverrechnung und dem Cash-Verrechnungskonto mit der Mutter- und Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 11.760 (Vj. TEUR 10.563) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR -304 (Vj. TEUR 180).

(5) Investitionszuschüsse

Die Investitionszuschüsse betreffen in Höhe von EUR 93.789 die Erweiterung der Betriebsstätte Königsee sowie die Errichtung einer Betriebsstätte in Berlin. Sie werden in gleichbleibenden Beträgen der Nutzungsdauer entsprechend aufgelöst.

(6) Sonstige Rückstellungen

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Personalbereich 725 875
Andere Bereiche 125 104
850 979

(7) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt, in Höhe von TEUR 24.000 (Vj. TEUR 24.000) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert und die Restlaufzeiten im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel, in TEUR

Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre 2023
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 268 0 0 268
davon gegenüber nahestehenden Unternehmen 5 0 0 5
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 24.945 0 0 24.945
3. Sonstige Verbindlichkeiten 95 0 0 95
davon aus Steuern 92 0 0 92
25.308 0 0 25.308
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre 2022
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 310 0 0 310
davon gegenüber nahestehenden Unternehmen 11 0 0 11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 644 24.000 0 24.644
3. Sonstige Verbindlichkeiten 110 0 0 110
davon aus Steuern 107 0 0 107
1.064 24.000 0 25.064

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Cashpool und sonstigen Verrechnungen in Höhe von TEUR 284 (Vj. TEUR 0) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 661 (Vj. TEUR 644) und erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 24.000 (Vj. TEUR 24.000).

Aktive latente Steuern / Passive latente Steuern

Die Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Königsee, gehört zum steuerlichen Organkreis der Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt. Auf Ebene der Organgesellschaft werden keine latenten Steuern ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerbilanzielle Geschäfte im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB werden getätigt in Form von Operating Leasing Geschäften und Mietverträgen. Diese Aktivitäten dienen der Verbesserung der Liquidität entweder durch Mittelbeschaffung oder Mittelverwendung. Nach unserer Einschätzung entstehen aus diesen Verträgen keine zusätzlichen Risiken.

Es bestehen die folgenden zukünftigen Verpflichtungen:

in TEUR 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Verpflichtungen aus
Mietverträgen 718 1.899 0 2.617
Leasingverträgen 119 115 0 234
Investitionsaufträgen 4 0 0 4
Bestellobligo 456 0 0 456
Altersversorgung 0 0 0 0
Sonstigen Verträgen 174 2 1 177
1.471 2.016 1 3.488

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 2 704 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Ausschüttungs- und Abführungssperre

Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Verbindung mit § 301 AktG für das Geschäftsjahr 2023 eine Ausschüttungs- und Abführungssperre in Höhe von TEUR 12.980. Aufgrund des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Verlustes entfaltet die Ausschüttungs- und Abführungssperre keine Wirkung.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Personalaufwand

Im laufenden Geschäftsjahr sind in den sonstigen Personalkosten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 161 für die Auszahlung einer Inflationsprämie enthalten.

(9) Erträge aus Verlustübernahme

Der Ertrag aus der Verlustübernahme betrifft den Verlust 2023 in Höhe von TEUR 10.050, welcher von der Ottobock SE & Co. KGaA aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages auszugleichen ist.

6. Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Name Titel Beruf
Herr Martin Böhm Diplom-Ökonom Chief Experience Officer
Herr Marko Delic Master in Business Administration (MBA) und in Medical Sciences Vice President Go To Market
Herr Ralf Theisen Diplom-Ökonom Managing Director

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 114 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Mitarbeiter teilen sich nach Gruppen wie folgt auf:

Produktion 35
Forschung & Entwicklung 55
Verwaltung 6
Marketing & Vertrieb 18
114

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Näder Holding GmbH & Co. KG, Duderstadt, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger für die Näder Holding GmbH & Co. KG offengelegt und gilt als befreiend im Sinne des § 291 Abs. 2 HGB.

Dieser wird nach Aufstellung und Prüfung an, die das Unternehmensregister führenden Stelle zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt, welcher im Handelsregister des Amtgerichts Göttingen unter HRB 4165 eingetragen ist.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Es wird von der Vorschrift des § 285 Nr. 17 letzter Halbsatz HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers verzichtet.

Nachtragsbericht

Die kurzfristigen Darlehen wurden auf den 31. Dezember 2025 prolongiert. Des Weiteren sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Königsee, 20. März 2024

Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Königsee

Geschäftsführung

Martin Böhm

Marko Delic

Ralf Theisen

Lagebericht 2023

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds wird das Wachstum der Weltwirtschaft, welches im Jahr 2023 bei 3% lag, sich mit 2,9% in 2024 nur unwesentlich abschwächen. 1

Dabei sehen die Ökonomen des IWF die Wachstumsimpulse in den entwickelten Märkten verhaltener, während die Wachstumsdynamik eher von den Emerging Markets ausgeht. Eindrücklich weisen sie mit Blick auf letztere jedoch auf die hohe Schockanfälligkeit der Wachstumsprognosen hin, die insbesondere in neu ausbrechenden oder sich verschärfenden geopolitischen Konflikten in Afrika, dem Nahen Osten und Lateinamerika begründet liegt mit der potenziellen Folge zerbrechender Lieferketten in den Rohstoffmärkten und darüber hinaus. 2 Als weitere Quellen von Unsicherheit und wirtschaftlicher Belastung für den weltweiten Beschaffungs- und Absatzsektor werden auch der ungewisse Ausgang einer Reihe von Wahlen, die für 2024 in wichtigen größeren Ländern anstehen, als auch ungebrochene Inflationsrisiken betrachtet, 3 die sich wachstumshemmend sowohl auf entwickelte Volkswirtschaften als auch, überproportional, auf Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern auswirken können.

Auch der Gesundheitssektor und große Teile der MedTech-Industrie sind den dargestellten Belastungsfaktoren ausgesetzt. Bereits seit Jahren sichtbare Branchentrends bleiben jedoch weiterhin stabil, insbesondere in den meisten entwickelten Märkten die Altersentwicklung der dortigen Bevölkerung. So gehen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes beispielsweise davon aus, dass die Zahl der 65- bis 84-Jährigen in Deutschland bis 2037 von aktuell 15,6 auf bis zu 20 Millionen erheblich zunehmen wird, 4 was sich auch an der Zunahme neurologischer Indikationen wie z.B. Schlaganfall ablesen lässt. 5 Darüber hinaus zeigt sich das Bedürfnis von Menschen aller Altersgruppen ungebrochen, bis ins hohe Alter hinein mobil zu bleiben. Beides erhöht grundsätzlich den Bedarf an Mobilitätsprodukten sowie medizinischen Hilfsmitteln zur temporären oder dauerhaften Versorgung, um eingeschränkte Mobilität wiederherzustellen. 6

Diesem Wachstumsimpuls stehen jedoch limitierte Finanzierungsmöglichkeiten entgegen, insbesondere in den Emerging Markets, wovon vergleichsweise geringe Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben, z.B. in Osteuropa, Asien/Pazifik und Lateinamerika zeugen. 7

Auf den Beschaffungsmärkten hielten sich die Indizes wichtiger Eingangsstoffe, insbesondere z.B. der Ölpreis - als Basis für sich preislich daran orientierende Kunststoff-Granulate - sowie Aluminium von ihren im Frühjahr 2022 erreichten extremen Höchstständen zwar deutlich entfernt. Sie lagen jedoch Ende 2023 im Fünfjahresvergleich immer noch höher als zu Vor-Coronazeiten, 8 was im Verein mit steigenden Energiepreisen den Preisdruck auf die marktteilnehmenden Rollstuhlproduzenten auch in näherer Zukunft aufrechterhalten wird. Ebenso werden die zumindest international produzierenden Anbieter unter ihnen aufgrund der fortdauernden Störungsanfälligkeit der weltweiten Logistikketten mit Mehrkosten zu rechnen haben, die sie in den regulierten Erstattungsmärkten nur schwer an ihre Kunden transferieren können. 9

1 Vgl. IMF Chief Economists Outlook, Januar 2024, S. 7.
2 Ebd., S. 8.
3 Ebd., S. 10.
4 Vgl. Zur Altersentwicklung in Deutschland: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-
Wandel/_inhalt.html 408308
5 Vgl. zur zahlenmäßigen Entwicklung der Schlaganfall-Indikation: schlaganfall-verursacht-hohe-kosten
c70ce286d90f91ce1f07a86749ecddb525debcad
6 Vgl. https://deal-advisors.com/markt-fuer-mobilitaetsgeraete-bietet-aufgrund-demographischer-entwicklung-
grosseswachstumspotenzial
7 Vgl. Gesundheitsausgaben pro Kopf in Europa | TheGlobalEconomy.com; Gesundheitsausgaben pro Kopf in Latin
America | TheGlobalEconomy.com; Gesundheitsausgaben pro Kopf in Latin America | TheGlobalEconomy.com
8 Vgl. Aluminiumpreis in Euro und Dollar | Aluminium | Aluminiumkurs | finanzen.net;
Ölpreis WTI Brent | Öl | Ölkurs | Öl Spot | finanzen.net
9 Vgl. beispielhaft "Spätestens für 2022 sind Preisanpassungen alternativlos" - DIETZ Rehab DE (dietz-rehab.de)

Geschäftsverlauf

In der Otto Bock Mobility Solutions GmbH sind die Funktionen R&D, Produktmanagement, Quality & Regulatory, strategischer Einkauf, Projektmanagement und Werkskoordination unter einem Dach gebündelt, während in ihrer 100%igen Tochtergesellschaft Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH, Königsee, die Produktion, Versandlogistik und der konzerninterne Vertrieb der Produkte zu den Vertriebsgesellschaften des Konzerns organisiert ist.

Umsatz nach Produktbereichen

Der Umsatz der Tochtergesellschaft stellte sich in 2023 auf 60,8 Millionen Euro und lag damit -0,4 Millionen Euro (0,7%) über dem Vorjahr (60,4 Millionen Euro). Demgegenüber stellt der Umsatz der Berichtsgesellschaft mit 134 Tsd. Euro (Vorjahr 61 Tsd. Euro) eine vernachlässigbare Größe dar. Der konzerninterne Umsatz der Tochtergesellschaft zu den Vertriebsgesellschaften stieg mit 0,6% im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht zurück. Dabei konnte sich der Umsatz des Produktsegments der manuell betriebenen Rollstühle insgesamt auf Vorjahresniveau (0% gegenüber Vorjahr) stabilisieren, während die Umsätze der Produktsegmente Kinder (-3%) und Seating (-5%) im Vergleich zu 2022 zurückgingen. Demgegenüber konnte das Produktsegment Elektrostühle seinen Umsatz um 8% gegenüber Vorjahr deutlich steigern.

Die Haupttätigkeit der Berichtsgesellschaft bildet die Pflege und ständige Erneuerung ihres internationalen Produktportfolios. Im Berichtsjahr wurden mit der länderspezifischen Anpassung der Fahrwerksgeometrie für einen mittelradgetriebenen Elektrorollstuhl und der Einführung eines Pflegerollstuhls im Einstiegssegment zwei Entwicklungsvorhaben zum Abschluss gebracht. Die Entwicklung eines hochwertigen Sitzversorgungssystems im Bereich der elektrischen Rollstühle stand zum Jahresende kurz vor der Fertigstellung und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2024 die Marktreife erlangen. An der Konstruktion eines Nachfolgers für einen Elektrorollstuhl im Segment der Außenfahrer wird weitergearbeitet.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Im Berichtsjahr stieg die Bilanzsumme um 87 Tsd. EUR von 26.197 Tsd. Euro auf 26.284 Tsd. Euro. Auf der Aktivseite gingen immaterielle Vermögenswerte von 13.293 Tsd. Euro um 307 Tsd. Euro auf 12.986 Tsd. Euro und Sachanlagen von 2.115 Tsd. Euro um 400 Tsd. EUR auf 1.714 Tsd. Euro zurück, während sich der Forderungsbestand gegen verbundene Unternehmen von 10.743 Tsd. Euro um 713 Tsd. Euro auf 11.456 Tsd. Euro erhöhte. Die Positionen der Passivseite zeigten demgegenüber nur unwesentliche Veränderungen. Das Eigenkapital betrug unverändert 26 Tsd. Euro. Sonderposten für Investitionszuschüsse mit Rücklageanteil verringerten sich um 27 Tsd. Euro auf 94 Tsd. Euro. Die Rückstellungen sanken um 128 Tsd. Euro auf 851 Tsd. Euro (von 979 Tsd. Euro kommend). Die Verbindlichkeiten, deren größter Einzelposten ein Darlehen von 24.000 Tsd. Euro ausmacht, erhöhten sich leicht um 244 Tsd. EUR auf 25.308 Tsd. Euro. Die kurzfristigen Darlehen wurden auf den 31. Dezember 2025 prolongiert.

Die Gruppe ist an das Cash-Pooling der Konzernmutter angeschlossen und somit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern fiel von -9.159 Tsd. Euro im Vorjahr um 888 Tsd. Euro auf -10.047 Tsd. Euro im Berichtsjahr. Ursächlich hierfür waren um 2.169 Tsd. Euro geringere Erträge aus der Gewinnabführung der Tochter (2.992 Tsd. Euro im Berichtsjahr versus 5.161 Tsd. Euro im Vorjahr), sowie das um 1.404 Tsd. Euro verbesserte EBIT. Es existiert eine Ergebnisabführungsvereinbarung mit der Muttergesellschaft Ottobock SE & Co. KGaA mit Sitz in Duderstadt.

Aufgrund des erheblichen Ergebnisrückgangs der Tochtergesellschaft Otto Bock Manufacturing GmbH, der weitgehend der bestehenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten geschuldet ist, ist der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt nicht zufriedenstellend.

Mitarbeiterentwicklung

Ende 2023 beschäftigte die Firma 115 Mitarbeiter (ohne Mitarbeiter in Elternzeit und langzeiterkrankte Mitarbeiter), was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 14 Mitarbeiter entspricht.

Nach wie vor investiert das Unternehmen in die Qualifizierung seiner Beschäftigten, um dem Trend des wachsenden Fachkräftemangels und der höheren Anforderungen an den Ausbildungsstand der Mitarbeiter zu begegnen. Zur Aufrechterhaltung der für die Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse erforderlichen Kompetenzen sowie zu Themen des Arbeitsrechts wurden im Berichtszeitraum 23 interne Schulungsmaßnahmen durchgeführt, an denen 48 Mitarbeiter teilnahmen.

Investitionen

Das gesamte Investitionsvolumen der Otto Bock Mobility Solutions GmbH (ohne selbst erstellte Vermögenswerte) betrug im Berichtsjahr 30 Tsd. Euro. Es erstreckte sich i. W. auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und IT-Ausstattung der Betriebsstätten in Berlin und Königsee sowie geringwertige Wirtschaftsgüter.

Risiko- und Chancenbericht

Die Ottobock Mobility Solutions GmbH wendet ein Qualitäts-Management-System an, welches die Forderungen der Norm EN ISO 13485 erfüllt. Das letzte diesbezügliche Überwachungsaudit erfolgte durch die DQS Medizinprodukte GmbH im April 2022.

Das Risikomanagement der Ottobock Mobility Solutions GmbH ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung und zusätzlich in die Gestaltung aller Geschäftsprozesse integriert. Es ist darauf ausgerichtet, potenzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren, um mit geeigneten Gegenmaßnahmen einen drohenden Schaden abzuwenden. In seiner Unternehmenspolitik verpflichtet sich das Unternehmen zu einer systematischen Erfassung, Bewertung und zum Management der Unternehmensrisiken. Zweimal jährlich wird ein Management-Review durchgeführt, in dem insbesondere die Qualitätsziele des Unternehmens evaluiert und ihre Einhaltung überwacht werden. Zusätzlich werden die identifizierten Risiken und Chancen vierteljährlich, bzw. ad-hoc aufgrund bestimmter Ereignisse, an den Konzern die Ottobock SE & Co. KGaA berichtet.

Allgemeine Risiken ergeben sich im Bereich Forschung & Entwicklung im Zusammenhang mit ungeplanten Verzögerungen oder Verlängerungen von Projektdauern sowie im Personalbereich aus der unzureichenden Gewinnung von Fach- und Führungskräften und dem Verlust bestehender Leistungsträger. Durch ein intensives Forschungs- und Entwicklungscontrolling, eine fortlaufende Evaluierung der Zufriedenheit in Mitarbeitergesprächen sowie das Angebot gezielter Fortbildungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven wird versucht, den Risiken weitestgehend entgegenzuwirken.

Im Geschäftsjahr 2023 führten Störungen der globalisierten Logistikketten (insbesondere der asiatischen Beschaffungsmärkte) bei einem strategischen Lieferanten und Entwicklungspartner zu verspäteter Leistungserbringung und damit zu einer Verzögerung in der Entwicklung eines für 2023 zur Markteinführung vorgesehenen Sitzversorgungssystems.

Im Zuge von im Berichtsjahr regelmäßig vorgenommenen Überprüfungen der Entwicklungsprojekte wurde bei einem Projekt ab August 2023 die Aktivierung von Entwicklungsaufwand i.H.v. 298 Tsd. Euro eingestellt, um einem potenziellen Impairment-Risiko proaktiv zu begegnen.

Bereits in 2021 für alle Standorte erlassene Home-Office-Regelungen für die Mitarbeiter der Bürobereiche wurden auch im Berichtsjahr weitgehend beibehalten, um das Risiko einer Covid19-Erkrankung in der Belegschaft möglichst gering zu halten. Dem Risiko einer Gasmangellage als Folge der durch den Ukrainekrieg eingetretenen Unsicherheiten am Energiemarkt wurde weiterhin mit aufgestockten Ölvorräten am Standort Königsee begegnet.

Ein mit dem VDI gemeinsam im Berichtsjahr planmäßig vorangetriebenes Forschungsprojekt eröffnet langfristig die Chance, eine therapeutisch einsetzbare und zugleich sichere Rollstuhlsitztechnologie für Kinder zu entwickeln.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation der Ottobock Mobility Solutions GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert. Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten liegen aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

Die Gesellschaft hat in den vergangenen Geschäftsjahren sowie im Geschäftsjahr 2023 negative Jahresergebnisse erwirtschaftet, die aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags von dem Mutterunternehmen, der Ottobock SE & Co. KGaA, ausgeglichen wurden. Aufgrund der bisherigen Investitionen des Mutterunternehmens in die Gesellschaft geht die Geschäftsführung zweifelsfrei von der auch künftigen Aufrechterhaltung der Finanzierung der Gesellschaft aus. Begründet wird das wie folgt:

Die Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH, Tochterunternehmen der Otto Bock Mobility Solutions GmbH, ist die weltweite Produktionsgesellschaft für Rehabilitationsprodukte des Ottobock-Konzerns. Auf Ebene der Otto Bock Mobility Solutions GmbH und der Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH wird ein negatives Jahresergebnis erwirtschaftet. Die Produktionsgesellschaften repräsentieren dabei lediglich einen Teilaspekt der Wertschöpfung im Bereich der Human Mobility. Weiterhin sind die Produkte Bestandteil der strategischen Ausrichtung im Bereich der NeuroMobilität. Der Ottobock-Konzern kann somit ein ganzheitliches Produktportfolio anbieten, das teilweise auch Voraussetzung für öffentliche Ausschreibungsverfahren ist.

Prognosebericht

Im Zentrum der für 2024 geplanten Entwicklungsaktivitäten der Otto Bock Mobility Solutions GmbH stehen der im 1. Quartal geplante Abschluss der Entwicklung eines hochwertigen Sitzversorgungssystems im Bereich der elektrischen Rollstühle sowie der Launch eines Nachfolgeelektrorollstuhls im Außenfahrerbereich. Das Ergebnis der Berichtsgesellschaft wird im Wesentlichen vom Ergebnisabführungsvertrag mit der operativen Tochtergesellschaft Otto Bock Manufacturing GmbH, Königsee beeinflusst. Die Tochtergesellschaft plant im kommenden Jahr eine Zunahme des Produktumsatzes in Höhe von 4,8 % und rechnet wiederum mit einem negativen Ergebnis.

Das Umsatzwachstum der operativen Tochtergesellschaft in 2024 hängt von der Marktaufnahme des neu entwickelten Pflegerollstuhls in den Emerging Markets und der neuen Fahrwerksgeometrie für den mittelradangetriebenen Elektrorollstuhls ab. Weitere Impulse werden unterjährig von dem kurz vor dem Abschluss stehenden Sitzversorgungssystem im Elektrobereich ausgehen. Ferner soll eine umfassende Produktüberarbeitung des Premiumrollstuhls Zenit und die regelmäßige Pflege weiterer im Markt befindlicher Produkte eine positive Umsatzentwicklung des Bestandsportfolios sicherstellen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die unter dem Punkt Rahmenbedingungen skizzierten globalen Beschaffungs- und Inflationsrisiken das für 2024 angestrebte Wachstum hemmen werden.

Zweigniederlassungen

Neben der Betriebsstätte in Königsee-Rottenbach wird eine Betriebsstätte in der Prenzlauer Allee 242, Haus 3 in 10405 Berlin betrieben, in der 39 Mitarbeiter in den Bereichen R&D, Projektmanagement, Produktmanagement und strategischer Einkauf tätig sind.

 

Königsee, den 20. März 2024

Geschäftsführung

Martin Böhm

Marko Delic

Ralf Theisen

Der Jahresabschluss wurde am 31. August 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Duderstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Otto Bock Mobility Solutions GmbH, Duderstadt‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Bock Mobility Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 27. August 2024

KPMG AG
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Prenzler, Wirtschaftsprüferin

Stahlhut, Wirtschaftsprüfer

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