Die FRISCHEMACHER EVENTS GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunnar Freiherr Bock von Wülfingen seit 20.2.2025 | Prokura |
Marc Ruhnow seit 20.2.2025 | Geschäftsführer |
Steffen Joswig seit 28.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Camelot ITLab GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021der Camelot ITLab GmbH, DeutschlandI. Grundlagen und Geschäftsmodell der Gesellschaft Die CAMELOT Gruppe (Camelot ITLab GmbH und die mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen) insgesamt und die Camelot ITLab GmbH im Besonderen, positioniert sich im deutschsprachigen und im internationalen Beratungsmarkt als führender IT-Spezialist und Systemintegrator für das Wertschöpfungsketten-Management und die Digitale Transformation. Mit ganzheitlichen Beratungsansätzen und innovativen Softwareprodukten differenzieren wir uns vom Wettbewerb und erhöhen in Camelot geführten SAP-Transformationsprojekten die Wertschöpfung unserer Kunden. Darüber hinaus schaffen wir dauerhafte Geschäftswerte, indem wir auf künstlicher Intelligenz basierende Softwarelösungen zur Planung und Simulation der operativen Wertschöpfungskette bereitstellen sowie in die vorhandene Systemwelt der Kunden integrieren. 1. Digitalisierung und Spezialisierung als Differenzierungsstrategie Wir sind ein IT- und SAP-Beratungsunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Kerngeschäftsprozesse zu rationalisieren und zu digitalisieren, um Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Dienstleistungen reichen vom Einkauf bis zum Vertrieb und umfassen auch die effektive Verwaltung von Daten. Wir kennen die besonderen Herausforderungen, mit denen Unternehmen aus unseren Kernbranchen konfrontiert sind, und wissen, wie SAP-Lösungen diese bewältigen können. Wir sind stolz darauf, ein vertrauenswürdiger Partner der SAP SE zu sein, was uns einen frühen Zugang zu den neuesten SAP-Technologien ermöglicht. Bei Camelot ITLab GmbH dreht sich alles um Innovation, Aktualität, erstklassige Qualität und funktionierende Gesamt-Lösungen. Unser Motto lautet "Von Innovationen zu Lösungen". Für die Camelot ITLab GmbH ist Qualität ist der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Kunden erwarten von ihren IT-Projekten außergewöhnliche Ergebnisse und Mehrwerte, und wir verpflichten uns, diese Erwartungen mindestens zu erfüllen bestenfalls jedoch zu übertreffen. Wir nutzen unsere Expertise in SAP-Lösungen, um innovative, kundenorientierte Ansätze zu entwickeln. Unser Transformationsansatz, einschließlich unserer Cloud-basierten Analyselösung PulseShiftTM, stellt sicher, dass sowohl die technischen als auch die organisatorischen Aspekte der Digitalisierung von Anfang an berücksichtigt werden. PulseShiftTM unterstützt unseren einzigartigen Ansatz des digitalen Change Managements, das für die Qualität und den Erfolg von Transformationsprojekten unerlässlich ist. 2. Innovationsmanagement als Wachstumstreiber Wir, die Camelot ITLab GmbH, haben uns darauf spezialisiert, unseren Kunden innovative Beratungsleistungen und Lösungen anzubieten. Unser Kundenkreis besteht vor allem aus Führungskräften und Entscheidern der Industrie, die einen hohen Anspruch an zukunftsweisenden Beratungsansätzen für die Umsetzung ihrer digitalen Transformationsprojekte haben. Unsere konsequent auf Innovation ausgerichtete Geschäftsstrategie ist entscheidend, um neue Kunden zu gewinnen und nicht zu einem IT-Dienstleister zu werden, der sich nur auf den Preiswettbewerb konzentriert. In der heutigen Wettbewerbslandschaft erfordern digitale Transformationsprojekte multidimensionale Innovationen in verschiedenen Geschäftsbereichen. Wir stellen uns dieser Herausforderung, indem wir eng mit Branchen- und Technologieexperten innerhalb der CAMELOT Gruppe zusammenarbeiten und unser Geschäftsmodell entsprechend ausrichten. Um Innovationen zu fördern, setzen wir neben der Standardentwicklung auf agile Funktions- und Bereichsübergreifende Teams, die die gesamte Camelot Gruppe umfassen können. Die Intention dieser Teams ist es die wichtigsten digitalen Trends auf die Problemstellungen unserer Kunden anzuwenden und intelligente und differenzierende Lösungen zu schaffen. Für digitale Kundentransformationsprojekte haben wir zusammen mit der Expertise der Camelot Management Consulting AG den agilen Camelot Co-Innovationsansatz "Camelot Digital EXPERIENCE 2 " entwickelt. Dieser Ansatz bietet ein umfassendes Paket an Methoden und Softwarelösungen, um eine schnelle Co-Innovationsentwicklung zu ermöglichen, die innerhalb weniger Wochen zu greifbaren Ergebnissen führt. Als Antwort auf die zunehmende Bedeutung von datengetriebenen Fragestellungen in Kundenprojekten haben wir eine eigene Suite digitaler Beratungsinstrumente entwickelt. Diese Cloud-basierten Anwendungen, wie z.B. "Camelot Demand Analyzer" und "Camelot CO 2 Footprint Analyzer", ermöglichen es uns, Daten zu analysieren, Prozessanomalien zu identifizieren und skalierbare digitale Beratungsleistungen anzubieten. 3. Marktrelevanz mit innovativen Softwarelösungen Wir bei Camelot sind bestrebt, durch erhebliche Investitionen in unser Softwareportfolio in der Fertigungs- und Prozessindustrie relevant zu bleiben. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung von intelligenten und differenzierenden Systemen die bestehenden Standardlösungen wie SAP Enterprise Software ergänzen. Diese Software-Assets sind von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung unseres Wettbewerbsvorteils und Schlüsselfaktoren bei der Sicherung neuer Projekte. Unsere Camelot ITLab GmbH Softwarelösungen dienen als Plattformen zur Marktdifferenzierung. Sie eröffnen uns aber auch weitere Einnahmequellen mit Lizenzerlösen. Daher investieren wir weiterhin stark in Forschung und Entwicklung, insbesondere in die Erweiterung der Camelot LEAN Suite (CLS) um "Demand-Driven Scheduling. Die Planungssuite auf Basis von SAP ePP/DS beinhalten innovative Ansätze für eine integrierte Produktions- und Bestandsplanung, die eine Reduktion der Variabilität in der Wertschöpfungskette bei gleichzeitiger Steigerung des Produktionsvolumens ermöglicht. Konzepte wie die FLOW-orientierte Materialbedarfsplanung (DDMRP) und die FLOW-synchronisierende Ressourcenplanung helfen beim Management von Volatilität und Unsicherheit in globalen Lieferketten, wie sie durch die Corona Pandemie oder die Blockade des Suezkanals verursacht wurden. Seit 2019 präsentieren wir unsere Software als "Next Generation Supply Chain and Operations Planning Suite", bekannt als "Supply Chain Avatars". Diese Cloud-native Anwendung, die durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützt wird, bietet unseren Kunden neue Simulationsmöglichkeiten und erweiterte Planungsfunktionen. Mit dem "Supply Chain Avatars" festigen wir unsere Position als Anbieter differenzierender Softwarelösungen. Kunden und Anwender des bedarfsgesteuerten Betriebsmodells haben signifikante Verbesserungen in der Unternehmensleistung erfahren. Dieser Erfolg führte dazu, dass SAP, der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware, mit der Camelot ITLab GmbH für seine Cloud-basierten Komponente SAP IBP DDR für "Integrated Business Planning and Demand Driven Replenishment (DDR)" zusammenarbeitet. Im Jahr 2021 konnten wir einen positiven Anstieg der Camelot ITLab GmbH Subskriptionserlöse aus Abonnementgebühren verzeichnen, sowie Beratungsprojekte im Rahmen des Betriebs unserer Software absichern. Die Camelot Hypertrust X-Chain Plattform ermöglicht Unternehmen eine schnelle Anpassung an sich ändernde Geschäftsanforderungen über dezentralisierte Daten-, Prozess- und IT-Systeme. Diese Cloud-Plattform erhöht die Prozesssicherheit und das Vertrauen in die Daten. Hypertrust-basierte Anwendungen lassen sich nahtlos in SAP-Backend-Systeme, Logistik- und Abrechnungssysteme oder beliebige Cloud-basierte Dienste integrieren. Die Hypertrust-Anwendung "Patient Data Care", die für die Patientenversorgung in Bereichen wie "Zell- und Gentherapien" und personalisierte Medizin entwickelt wurde, ist von Gartner-Analysten als führend anerkannt worden. Die Hypertrust X-Chain dient Firmen aus der BioTech Branche als Trägertechnologie für ihre eigenen Lösungen und skaliert mit diesen Firmen mit. 4. Talentmanagement für nachhaltiges Wachstum Der Wettbewerb um Mitarbeiter und Talente verschärft sich, es gibt einen zunehmenden Mangel an IT-Beratern und Softwarespezialisten, was verstärkte Investitionen in diese Bereiche erforderlich macht. Dies zeigt sich in steigenden Einstiegsgehältern und jährlichen Gehaltsentwicklungen, so dass wir mit einem weiteren Anstieg der Personalkosten rechnen. Die Balance zwischen Mitarbeiter- und Unternehmensinteressen ist für das nachhaltige Wachstum der CAMELOT Gruppe entscheidend. Unser transparentes und marktorientiertes Vergütungssystem steht im Einklang mit unserer Unternehmensstrategie und stellt sicher, dass Management und Anreizsysteme aufeinander abgestimmt sind. Es umfasst die Festlegung von Jahreszielen für Einzelpersonen und Teams sowie mehrjährige Beurteilungen für Führungskräfte, die alle mit kurz- und langfristigen Kontrollmechanismen verbunden sind, um Anreize für Leistung und Nachhaltigkeit zu schaffen. Das betriebliche Altersversorgungssystem ist in unsere Personalarbeit integriert und wird erweitert, um flexible Optionen anzubieten, die unternehmens- und arbeitnehmerfinanzierte Modelle kombinieren. Da es immer wichtiger wird, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, stellt die betriebliche Altersvorsorge einen wichtigen Arbeitgebervorteil dar. Wir werden das Employer Branding von CAMELOT als Teil unseres strategischen Personalmarketings für die Personalbeschaffung weiter ausbauen. Unsere kontinuierliche Zusammenarbeit mit führenden Universitäten in Form von Forschungsprojekten, Unterstützung der akademischen Arbeit, Teilnahme an universitären Veranstaltungen und Lehraufträgen hat zu positiven Ergebnissen geführt. Wir sind bestrebt, unsere Hochschulpartnerschaften und Rekrutierungsbemühungen weiter zu stärken. 5. Unternehmensstandort Deutschland und das internationale Beratungsnetzwerk Die Camelot ITLab GmbH ist mit den Standorten Mannheim, Köln, Hamburg und München in Deutschland vertreten. Die interne Zusammenarbeit über die Standorte, sowie über die Industrie- und Fachbereiche hinweg, ist durch die Projektzuordnung operativ geregelt. Standortübergreifend sind auch die organisatorischen Zuordnungen zu den Kompetenz- und Profit-Centern mit ihren Teamleitern gewählt worden. Regelmäßige Teamtreffen und Bürotage erleichtern die Integration neuer Kollegen und fördern die kollegiale Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund der internationalen Belegschaft, den meist globalen Projekteinsätzen und der notwendigen Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Landesgesellschaften und Partnerunternehmen der CAMELOT Gruppe ist unsere Firmensprache Englisch. Als Camelot ITLab GmbH, wie auch die anderen deutschen CAMELOT Schwesterunternehmen, sind wir in dem internationalen Beratungsverbund von eigenständigen Landesgesellschaften der CAMELOT Gruppe zusammengeschlossen. In diesem strategischen Allianzverbund und den lokalen Schwester- bzw. Partnerunternehmen in den USA, Europa und Asien bearbeiten wir gemeinsam globale Kundenprojekte auf höchstem Niveau. Eine weitergehende Internationalisierung der CAMELOT Gruppe, u.a. in Polen und USA, wird auch in den nächsten Jahren strategisch forciert. II. Wirtschaftsbericht der Camelot ITLab GmbH 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland Auch das Jahr 2021 war noch zum Teil durch die Corona-Pandemie geprägt, die die globale Konjunktur beeinträchtigte. Die deutsche Wirtschaft erholte sich langsam von der Corona-Pandemie. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,7 % gegenüber 2020 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Im Jahr 2022 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Folgen des Krieges in der Ukraine und die extremen Energiepreiserhöhungen beeinflussten im Jahr 2022 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Trotz verschärfter Material- und Lieferengpässe, massiv steigender Preise, Fachkräftemangel und der andauernden Pandemiesituation konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Im Jahr 2023 reduzierte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im 1. Quartal 2024 ist es gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gestiegen. Nach wie vor bestehen hohe Belastungen für die Wirtschaft: der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft sowie weiterhin hohe Inflationsraten. (Quelle: Statistisches Bundesamt). 2. Branchenumfeld Die Beratungsbranche konnte sich von den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie spürbar erholen. Das zeigen die Ergebnisse der Geschäftsklimabefragung Februar 2022 des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Der Gesamtumsatz der Consultingbranche stieg im Jahr 2021 um 10,3 %. Im Vergleichszeitraum 2020 waren es -3,2 %. (Quelle: BDU Pressemitteilung Branchenstudie "Facts & Figures zum Beratungsmarkt 2022"). Die vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU beschriebene Marktentwicklung für die Unternehmensberatungen, mit dem Themenspektrum der Camelot ITLab GmbH - von IT-Systemintegratoren und Transformationsumsetzern im SAP-Umfeld bis hin zu Anbietern von kundenindividuellen Softwarelösungen - entwickelte sich vor allem im Zusammenhang mit den Digitalisierungsthemen gut. Die Krise offenbarte deutlich die Lücken und beschleunigt gar die Digitalisierungsprojekte in den Unternehmen. In den kommenden Jahren ist mit einem starken Wachstum der Beratungs- und IT-Dienstleistungslandschaft zu rechnen. Zentral für diese Expansion sind die Erfordernisse der "Digitalisierung" und die wachsende Bedeutung der "Branchen- und Themenspezialisierung". Um in diesem sich entwickelnden Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, bietet Camelot ITLab GmbH ein integriertes Angebot an spezialisierten und datenzentrierten Beratungslösungen. Erfolgreiche Beratungsprojekte, die sich auf digitale Geschäftsmodelle konzentrieren, erfordern heute eine Synthese aus softwaregestützter Datenanalyse und IT-gestützten Beratungsleistungen. Zu den wichtigsten Triebkräften des Wandels gehören die transformativen Potenziale von künstlicher Intelligenz, Fortschritte bei Mobil- und Konnektivitätstechnologien, der allgegenwärtige Einfluss sozialer Netzwerke und die daraus resultierenden Veränderungen im Verbraucherverhalten. Die Auswirkungen der globalen Ereignisse im Jahr 2021, wie z. B. der Krieg in der Ukraine haben zu noch nie dagewesenen Herausforderungen geführt und die bestehenden Lücken in den Wertschöpfungsketten vieler Unternehmen unterstrichen. Die Dringlichkeit von Digitalisierungsinitiativen innerhalb von Organisationen wurde beschleunigt. Als Reaktion auf diese Dynamik sind Unternehmen dazu angehalten, ihre IT-Infrastrukturen und -Prozesse proaktiv auf das digitale Zeitalter vorzubereiten. Ebenso wichtig ist es, in die Ausstattung der Mitarbeiter zu investieren, um diese Veränderungen effektiv zu bewältigen. Die Fähigkeit, mit gutem Beispiel voranzugehen oder zu riskieren, von digital versierten Konkurrenten überholt zu werden, unterstreicht die Bedeutung von Beratern und IT-Architekten bei der Führung von Unternehmen durch die vielschichtige Landschaft der "digitalen Transformation". 3. Geschäftsverlauf und Entwicklung Im Wirtschaftsjahr 2021 übte die CAMELOT ITLab GmbH - innerhalb des arbeitsteiligen Unternehmensverbundes der CAMELOT Gruppe die Geschäftstätigkeit der informationstechnischen Implementierungsleistungen im SAP-Umfeld und die Entwicklung spezifischer, differenzierender Softwarelösungen aus. Der Branchenfokus hier liegt auf den Kernindustrien der prozessfertigenden Unternehmen aus der Chemie, der Pharma und den Konsumgütern sowie den Unternehmen der Fertigungsindustrie. Die Kernkompetenzen werden rund um das Wertschöpfungskettenmanagement spezialisiert. Die Bereiche der integrierten Managementberatung und sonstige Beratungsleistungen in Deutschland werden verstärkt von den verbundenen Unternehmen der Gruppe wahrgenommen. Gemeinsam mit den verbundenen CAMELOT-Gruppenunternehmen wird der integrierte Beratungsansatz von der Strategie-, Organisations- und Prozessberatung bis hin zur informations-technischen Implementierung durch branchen- und industrieerfahrene Beratungsspezialisten erbracht. Die exponentielle Digitalisierung des Wertschöpfungsmanagements bei unseren Fokusbranchen bringt auch eine beschleunigte Dynamik in die eigene Unternehmensorganisation. Alles steht kontinuierlich auf dem Prüfstand: die strategischen Ziele, die Unternehmensplanung und das Controlling, die Unternehmensorganisation und das Zusammenspiel von Abteilungen und Hierarchien. Um sich diesen Herausforderungen adäquater zu stellen, haben wir die eigene "Digitale Transformation" unter dem Programm "CAMELOT Next Level" zusammengefasst. Ziel ist es, die notwendige Agilität des gesamten Unternehmens für die Zukunft fit zu machen. Hierbei wird in erster Linie die Verlagerung der Entscheidungen auf die unteren Führungsebenen durch mehr Freiräume, agilere Anpassung von Zielen und Stärkung der Vertrauenskultur forciert - so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig. Damit erhält die Digitalisierung in der CAMELOT Gruppe eine maßgebliche organisationsverändernde Dimension basierend auf verlässlichen Regeln, offener Unternehmenskultur, sowie proaktivem und initiativen Handeln der Mitarbeiter. Die stetige Verbesserung unserer Marktposition durch organisches Wachstum ist ein zentrales Unternehmensziel der CAMELOT ITLab GmbH. Im Berichtszeitraum konnten trotz Pandemie unsere Wachstumsziele und Umsatzziele erreicht werden. Gegenüber 2020 spürten wir eine gesteigertes Nachfrageverhalten in unseren Zielmärkten und bei unseren Bestandskunden. Insbesondere in den SAP Themenfeldern S/4HANA, SAP MDG, SAP TM/eWM, SAP IBP ergaben sich zahlreiche neue Ausschreibungen und Kundenprojekte. 3.1 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Gesamtumsatz von 39,0 Mio. Euro erzielt werden (Vorjahr: 37,3 Mio. Euro). In ihrer Prognose hatte die Geschäftsführung aufgrund der Corona-Pandemie nur mit einer leichten Umsatzsteigerung für dieses Jahr gerechnet. Mit 1,7 Mio. Euro oder 4,6 % konnten diese Erwartungen auch aufgrund des "Camelot 100% Remote Project Delivery" Angebotes erfüllt werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen) des Unternehmens betrug 40,9 Mio. Euro. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 19,1 Mio. Euro auf 21,3 Mio. Euro erhöht, was einer relativen Steigerung von 11,6 % entspricht. Ursachen dafür sind der um 5,3 % gestiegene durchschnittliche Personalbestand sowie die jährlichen Gehaltsanpassungen. Der Einsatz von externen Dienstleistern, darunter auch Mitarbeitern aus verbundenen Unternehmen der CAMELOT Gruppe, ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken von 12,3 Mio. Euro auf 11,9 Mio. Euro, relativ um 3,7 %. Die Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich um 68,9% auf 1,4 Mio. Euro erhöht, was im Wesentlichen auf Abschreibungen der aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (0,9 Mio. Euro) zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 1,9 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleichszeitraum von 6,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 6,0 Mio. Euro gesunken. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für Prozeßrisiken (0,6 Mio. Euro) und Mitarbeiterboni (0,2 Mio. Euro), sowie der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen (0,5 Mio. Euro). Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf gesunkene Verwaltungskosten (-1,3 Mio. Euro) zurückzuführen, Kosten für Raum- und Betriebskosten sind gegenläufig um 0,5 Mio. Euro gestiegen. Die EBIT-Marge (EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) mit 5,6 % (Vorjahr: 0,5 %) entspricht der Prognose der Geschäftsführung für dieses Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss beträgt 1,5 Mio. Euro. 3.2 Vermögenslage Die Geschäftstätigkeit der Camelot ITLab GmbH besteht in der operativen Leistungserbringung als Berater, IT-Spezialist und Systemintegrator für das Wertschöpfungskettenmanagement und ihre digitale Transformation. In diesem Rahmen ergibt sich eine Vermögensstruktur mit zum größten Teil kurzfristig gebundenem Vermögen. Dies beträgt mit 10,9 Mio. Euro 64,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro, bezogen auf die Bilanzsumme 67,1 %). Die größten Vermögenspositionen sind zum Bilanzstichtag die Liquiden Mittel mit 3,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr unverändert, die Forderungen aus erbrachten Dienstleistungen und Lizenzverkäufen mit 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft beträgt 6,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro) und besteht im Wesentlichen aus den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 5,0 Mio. Euro. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 6,4 Mio. Euro. Das entspricht bei einer Bilanzsumme von 16,9 Mio. Euro einer Eigenkapitalquote von 37,6 % (Vorjahr: 35,6 %). Mit dem Eigenkapital von 6,4 Mio. Euro wird das langfristig gebundene Vermögen von 6,0 Mio. Euro vollständig gedeckt. Diese Eigenkapitalausstattung bildet eine gesicherte Basis, um auch künftig organische Wachstumsziele zu realisieren. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind mit 10,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. Euro gestiegen. Dabei sind die Rückstellungen auf 4,9 Mio. Euro gesunken und die Verbindlichkeiten haben sich auf 5,5 Mio. Euro erhöht, was insgesamt einer Erhöhung von 20,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 3.3 Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens kann aufgrund des vorhandenen Eigenkapitals, dessen wesentlicher Teil aus nicht ausgeschütteten Jahresüberschüssen besteht, als gut bezeichnet werden. Zum Bilanzstichtag verfügt die operative Gesellschaft über Zahlungsmittel in Höhe von 3,7 Mio. Euro unverändert gegenüber dem Vorjahr. Dem stehen kurzfristige Verbindlichkeiten von 10,5 Mio. Euro gegenüber. Damit beträgt die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) zum Bilanzstichtag 35,3 % (Vorjahr: 42,4 %). Die Liquidität 2. Grades (Summe der liquiden Mittel sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 96,1 % (Vorjahr: 96,3 %). Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 1,1 Mio. Euro, der Mittelabfluss im Investitionsbereich betrug ebenfalls 1,1 Mio. Euro. Die Camelot ITLab GmbH konnte durch das vorhandene Eigenkapital den laufenden Geschäftsbetrieb sicherstellen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Steuerung der Ertragslage Die zentralen Steuerungsgrößen für das operative Geschäft der Camelot ITLab GmbH ist auf der Umsatzseite zunächst der angestrebte Auftragseingang aus der Unternehmensplanung und der dazugehörige operative Auftrags- & Auslastungsplanungsprozess (A&AP) mit dem aktuellen Status Auftragseingang pro Periode, dem aktuellen Auftragsbestand sowie der Entwicklung der Angebots-Pipeline für die jeweiligen Service Typen Beratung & Lizenzen für alle fachlichen Focus-Themen, Industrie-Schwerpunkte und regionalen Bearbeitungsgebiete. Aber erst der tatsächlich getätigte Kunden-Umsatz und die aus dem internen Management-Berichtswesen abgeleiteten Profitabilitätskennziffern pro Team, Projekt, Softwareprodukt und Auftrag lassen besser auf die Entwicklung der Ertragslage schließen. Der operativste Frühindikator zur Beurteilung der künftigen Ertragslage ist die aktuelle Berater-Auslastung ("billability"), die auf Mitarbeiter-Ebene, Team-Ebene und Projekt-Ebene beobachtet wird. Weitere wichtige, nicht finanzielle Indikatoren sind z.B. die Entwicklung der Berater-Kapazitäten der Teams und Service Lines auf dem jeweiligen Level der Berater-Seniorität durch Neueinstellungen und Mitarbeiterabgänge (Seniority-Index). 4.2 Steuerung der Finanz- und Vermögenslage Die Steuerung der Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft dient dem Ziel, die Liquidität des Unternehmens nachhaltig sicherzustellen und den bestehenden Finanzierungsbedarf zu decken. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. III. Prognosebericht der Camelot ITLab GmbH 1.1 Marktentwicklung und Wachstumsperspektiven Die wirtschaftliche Entwicklung und die erwarteten Veränderungen in den Themenfeldern, auf die wir als Camelot ITLab GmbH unseren IT-Beratungs- und Softwareschwerpunkt gelegt haben, sind durch einige zentrale Tendenzen in diesen Fragestellungen am besten beschrieben: Eine allgemeine stabile Nachfrage im IT- Beratungsmarktes für 2022 in Deutschland aufgrund des skizzierten Technologiewechsels der Unternehmen von SAP ERP auf SAP/4HANA. In unserem Kernberatungsbereich, dem SAP-Produktportfolio für das Value Chain Management, erfahren wir eine generell steigendes Interesse nach SAP HANA und SAP Cloud Lösungen. Vor allem die in die Jahre gekommenen ERP-Systeme der Kunden müssen auf SAP S/4HANA portiert werden. Für die Camelot ITLab GmbH entsteht hier ein gutes Wachstumspotential. Denn unsere Entwicklungspartnerschaften mit der SAP SE seit 1996 und unsere herausragende "In-Memory Computing" Implementierungserfahrung - auf Basis der Supply Chain Planungslösung SAP SCM - bringen uns in eine sehr gute Ausgangssituation für die Transformation der neuen "Digitalen Plattformen" unserer Kunden. Mit dem neuen Angebot Supply Chain Resilience Center (SCRC) hat die Camelot ITLab GmbH flexibel-skalierbare IT-Beratungsleistungen gebündelt und bei den Bestandskunden positioniert. Durch dieses erweiterte Liefermodell wird die langfristige Bindung der Kunden in den Bereichen "Business Support" und "Managed Service" gesichert. Obwohl die damit verbunden Tagessätze geringer sind als unsere üblichen Beratungssätze ergibt sich mit der Langfristigkeit und der sehr gut planbaren Auslastung eine höherer Deckungsbeitrag als bei den meisten anderen Projekten. Innovationen als Camelot ITLab GmbH Softwarelösungen sind Plattformen für künftige Differenzierung am Markt und eine Chance für weiteres Wachstum. Die globale Führungsposition für Planungsprozesse im SAP-basierten Technologieumfeld gilt es auszubauen. Für uns bedeutet das eine enorme Steigerung des Sales-Potenzials für unsere eigenen Softwareprodukte und an kompetenter IT-Beratung. Wir rechnen allerdings für das kommende Jahr mit einer minimalen Steigerung des Softwareumsatzes wegen der Zurückhaltung bei Neuprojekten. Insgesamt rechnen wir mit einem steigenden Preis- und Wettbewerbsdruck in der IT-Beratung aus, so dass auch von einer weitergehenden Branchenkonsolidierung auszugehen ist. Wir werden diese Marktentwicklungen aktiv beobachten und Chancen für unsere eigene Kompetenzstärkung sondieren. 1.2 Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2021 konnten wir Softwareumsätze in Höhe von 3,4 Mio. Euro erzielen, was auf das durch die Corona-Pandemie bestimmte Jahr mit vorsichtiger Investitionstätigkeit bei den Kunden zurückzuführen ist. Darüber hinaus konnte bereits ein Großteil der Softwarepakete auf Cloudplattformen gebracht werden und bilden eine zukunftsorientierte Investitionsbasis für die Firma. Im Berichtsjahr betrugen die F&E Aufwendungen 3,1 Mio. Euro. 1.3 Einschätzung zur Gesellschaftsentwicklung Der Wachstumskurs der CAMELOT ITLab GmbH ist geprägt von unserer kontinuierlichen Bewertung der makroökonomischen Rahmenbedingungen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schlüsselmärkten wie der Schweiz und der EU. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Klimas sowohl im Inland als auch weltweit sind wir zuversichtlich, dass wir unser organisches Wachstum mittel- bis langfristig aufrechterhalten können. Wir sind uns jedoch bewusst, dass es zu weiteren Rückschlägen kommen kann, z. B. geopolitische Spannungen wie den Konflikt in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland. Diese Faktoren könnten sich auf die Gesamtwirtschaft und die Dynamik des Welthandels auswirken und unsere kurz- und mittelfristigen Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre beeinträchtigen. Nichtsdestotrotz bleibt die anhaltende Bedeutung von erstklassigen IT-Beratungslösungen im SAP-Umfeld und die Umsetzung der digitalen Transformation für Unternehmen aller Branchen von größter Bedeutung. Unabhängig von den externen Herausforderungen sind Investitionen in hochwertige und anpassungsfähige Beratungsleistungen und Softwarelösungen unerlässlich für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und die Optimierung der Geschäftsabläufe in der Zukunft. Auf Basis vorliegender finanzwirtschaftlicher Auswertungen geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 von einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und aufgrund weiterer geplanter Investitionen sowie Einmaleffekten mit einer deutlich rückläufigen EBIT-Marge aus. Unter der optimistischen Annahme eines stabilen Entwicklungsszenarios, in dem die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine nicht über das aktuelle Niveau hinausgehen und die Inflation im aktuellen Rahmen bleibt, schätzt die Geschäftsführung die Lage und Geschäftsentwicklung der CAMELOT ITLab GmbH weiterhin zurückhaltend positiv ein und geht auch für das Geschäftsjahr 2023 von einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung mit einem Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich aus. Aufgrund weiterer geplanter Investitionen geht die Geschäftsführung davon aus, dass die EBIT-Marge sich auf dem Niveau von 2022 bewegen wird. Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsleitung der CAMELOT ITLab GmbH von einer positiven Entwicklung der Lage und Geschäftsentwicklung aus. Insbesondere das in 2023 gestartete S/4HANA Transformationsprojekt, sowie die positive Entwicklung der Projektauslastung in den Bereichen D&A und SCM lassen auf ein weiteres Umsatzwachstum bei positiver Entwicklung der EBIT-Marge schließen. IV. Chancen und Risikobericht der Camelot ITLab GmbH 1. Chancen und Risikomanagement Auch die Camelot ITLab GmbH ist dem allgemeinen Risiko einer sich verschlechternden Wirtschafts-entwicklung und der damit direkt verbundenen rückläufigen Nachfrage nach IT-Beratung und IT-Lösungen ausgesetzt. Wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit wurde ein mehrstufiges, auftragsorientiertes und auslastungsrelevantes Planungs-, Kontroll- und Risikomanagementsystem etabliert, welches kontinuierlich, hinsichtlich Effizienz und Zweckmäßigkeit, weiterentwickelt wird. Es stellt mit standardisierten und digitalisierten Prozessen sicher, dass rechtzeitig die erforderlichen Indikatoren dem verantwortlichen Management zur Verfügung gestellt werden können. Den sich abzeichnenden Risiken kann bereits frühzeitig entgegengewirkt und den sich bietenden Chancen besser zugewendet werden. 2. Chancen und Risiken aus Markt und Wettbewerb Wir sind dem allgemeinen Marktrisiko der IT-Beratungsbranche ausgesetzt. Beauftragte Kundenprojekte können aufgeschoben oder wieder gestoppt werden. Der zunehmende Wettbewerb der großen Systemintegratoren erzeugt immer größeren Druck auf dem knappen IT-Personalmarkt. Je mehr die CAMELOT Gruppe als Premium-Beratungsspezialist von ihren Kunden und Analysten positiv wahrgenommen wird, desto stärker kommen wir in den Fokus unserer Wettbewerber und "Headhunter". Für die kommenden Jahre sehen wir nicht die Kundennachfrageseite, sondern die CAMELOT-Projektabwicklungsfähigkeit durch Beraterabwerbung und Beratereinstellungslücken als das größte Umsatzprognoserisiko. Das Abwerberisiko von unseren Leistungsträgern wird aktiv durch persönliche Berater-Risikoprofile gemanagt und adäquate Langzeit-Incentives werden ausgelobt. Darüber hinaus wird konsequent in ein positives Arbeitsumfeld investiert, um die Wechselbereitschaft zu minimieren. Allerdings erweisen sich, durch Umfragen ermittelt, die interessanten und innovativen Leuchtturmprojekte der Digitalisierung sowie internationalen Projektaufgaben der Camelot ITLab GmbH bei führenden Bluechip Unternehmen als das wichtigste Bleibeargument der IT-Spezialisten. 3. Operative und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Mit der Weiterentwicklung unserer Softwarelösungen rund um die "Demand-Driven LEAN Supply Chain Planning Suite" und des "Supply Chain Avatars" forcieren wir die Transformation des Unternehmens zum Cloudbasierten Systemanbieter und planen unseren Entwicklungsaufwand signifikant zu erhöhen. Wir sehen darin die Chance, schnell und innovativ auf neue Anforderungen reagieren und damit die bereits vorhandenen Produkte marktorientiert fortentwickeln zu können. Es besteht das allgemeine Risiko, dass auch laufende Dienstleistungsverträge durch die Bestandskunden unterbrochen oder sogar aufgelöst werden und entsprechende Neukunden zur Kompensation nicht gleichzeitig gefunden werden können. Verstärkt durch die erhöhten wirtschaftlichen Risiken werden unsere Kundenprojekte individuell auf Umsatzrisiken und Auslastungsrisiken kontinuierlich und in enger Abstimmung mit den jeweiligen Projektleitern neu bewertet. Der einhergehende Rückgang der Auslastungsquote könnte wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens haben. Grundsätzlich entstehen Ertragsrisiken in der Camelot ITLab GmbH Beratung aus der schwierigen Synchronisation von Mitarbeitereinstellung und Kompetenz-aufbau mit der Akquisition von Kundenprojekten und dem termingenauen Projekteinsatz der Berater. Die vorhandenen bzw. neu aufgebauten Beraterkapazitäten, die nicht in dem geplanten Umfang umsatzgenerierend eingesetzt werden können, werden jedoch systematisch in neue bzw. laufende CAMELOT-Innovationsprojekte und Produktentwicklungen einbezogen. Deren Ergebnisse unter-stützen in den Folgeperioden den weiteren Ausbau des Geschäftes. Weiterhin sind Risiken aus der nicht zeitgerechten Fertigstellung von Festpreis- bzw. Werkverträgen nicht ausgeschlossen. Ein internes "Quality Gate System" für solche kritischen Projekte wurde etabliert, um die Risiken zu minimieren; von der Angebotserstellung, Vertragsgestaltung bis zum laufenden Projektcontrolling sowie dem Kunden-Beziehungsmanagement wird ein "Projekt-Qualitätssicherungs-Partner" oder gesondertes "Senior-Experten-Team" benannt und beauftragt. Das Risiko von Forderungsverlusten aus dem Kundenkreis der Camelot ITLab GmbH ist gering, handelt es sich doch hierbei überwiegend um große, internationale Unternehmen und große Mittel-standsunternehmen. Trotzdem ist das Management im Eskalationsprozess des Forderungs-managements eingebunden und hat die Entwicklung der Forderungen sorgfältig im Auge. Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Da nahezu alle Leistungen zeitnah und fast ausschließlich in Euro abgerechnet werden, beinhaltet das Geschäft der Camelot ITLab GmbH nahezu keine Zins- und Währungsrisiken. Die Camelot ITLab GmbH hat für bekannte Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, durch Bildung von Rückstellungen bilanzielle Vorsorge getroffen. Auch Gewährleistungs- und Kulanzrisiken werden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe, der auf Grundlage von Erfahrungswerten geschätzten Aufwendungen zur Beseitigung der Mängel bewertet. Sachverhalte, die den Verpflichtungen möglicherweise kompensierend gegenüberstehen, wurden, soweit hier nicht ein gesonderter Vermögensgegenstand zu aktivieren ist, im Rahmen der Bewertung der Rückstellungen berücksichtigt. 4. Sonstige und bestandsgefährdende Chancen und Risiken Die Camelot ITLab GmbH unterliegt dem branchenüblichen Geschäftsrisiko. Jedoch sind alle bekannten Risiken nach dem derzeitigen Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt und ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft lassen sich gegenwärtig nicht erkennen. 5. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen Die Geschäftsführung konsolidiert, überwacht und kontrolliert regelmäßig alle Risiken und Chancen. Angesichts der gesunden Bilanzstruktur und der bekannten Auftragslage sehen wir einen positiven Ausblick für die Gesellschaft trotz anhaltend herausfordernder Rahmenbedingungen. Die gesamtwirtschaftliche Lage war 2022 und in den Folgejahren wieder positiver als noch im Berichtsjahr - allerdings gibt es nach wie vor große Unsicherheiten bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung, sowohl in Deutschland als auch in Europa. Trotz dieser zumindest kurzfristig verhaltenen Aussichten rechnet die Geschäftsführung mit einer positiven und im Branchenkontext durchschnittlichen Umsatzentwicklung des Unternehmens. Die Gesellschaft hat bereits bewiesen, dass es ausgehend von einem wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell möglich ist, auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten organisch zu wachsen. V. Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten Wesentliche im Unternehmen bestehende Finanzinstrumente sind Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Mannheim, den 28. Februar 2024 Steffen Joswig, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
PASSIVA
A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma "Camelot ITLab GmbH" mit Sitz in Mannheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim, Abteilung B, unter der Nummer 703035 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz ist grundsätzlich unverändert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und auch Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen, die Rechnungsabgrenzungsposten, das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten und die latenten Steuern sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse, die unter der Bilanz zu vermerken sind. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Herstellungskosten bewertet. Es wurden nur Personaleinzelkosten und anteilige Kosten der Verwaltung aktiviert. Nicht einbezogen wurden Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und Leistungen für die betriebliche Altersversorgung sowie Fremdkapitalzinsen. Entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer erfolgen die Abschreibungen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um plan-mäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear und bei Zugängen im Sachanlagevermögen zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Bei den Rückstellungen werden die bereits geleisteten Vorauszahlungen rückstellungsmindernd berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen temporäre oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern bilanziert. Aktive und passive latente Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (siehe letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.105 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten von TEUR 3.072 an. Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt 1 % der Anteile an Camelot ITLab Private Limited, Pune/Indien. Der Jahresüberschuss 2021/2022 betrug TEUR 144, das Eigenkapital zum 31. März 2022 TEUR 687. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrugen am Bilanzstichtag TEUR 6.370 (Vorjahr: TEUR 4.702). Sämtliche Forderungen waren kurzfristiger Natur. Gegen verbundene Unternehmen bestanden Forderungen von TEUR 881 (Vorjahr: TEUR 1.643). In diesen Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 783 (Vorjahr: TEUR 1.563) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 203) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 31). Es handelt sich dabei um Vorsteuerbeträge, die erst im Folgejahr abziehbar sind. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn sind ein Gewinnvortrag von TEUR 4.812 und ein Jahresüberschuss von TEUR 1.533 enthalten. Rückstellungen Es werden Rückstellungen von TEUR 5.029 (Vorjahr: TEUR 5.480) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Resturlaubsansprüche (TEUR 589), Prämien von Mitarbeitern (TEUR 2.610) und Verpflichtungen aus Kick-Back-Vereinbarungen (TEUR 899). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nahezu ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.065; Vorjahr: TEUR 721). Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen auf der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände (TEUR 1.474). Diese werden mit aktiven latenten Steuern saldiert, die auf Grund eines steuerlichen Verlustvortrages (TEUR 473) und unterschiedlichen Ansätzen bei den Rückstellungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz (TEUR 16) gebildet wurden. Der angewendete Steuersatz beträgt 30 %.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen davon in Höhe von TEUR 21. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 889, die im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 856) und Nebenkostenerstattungen für Vorjahre (TEUR 18) bestehen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 93 und in den Personalkosten TEUR 29 als periodenfremde Aufwendungen enthalten. E. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. Zu den Auswirkungen aus der Corona-Pandemie verweisen wir auf den Lagebericht. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 3.928 und resultiert aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Aktivierung der latenten Steuern. Angaben zu marktunüblichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden insgesamt durchschnittlich 217 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt. Mutterunternehmen Die Camelot ITLab GmbH, Mannheim, ist 100%-ige Tochtergesellschaft der Camelot Consulting Group Germany GmbH, Walldorf, die beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 717856 geführt wird. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:
Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich zum 31. Dezember 2021 ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.346 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 28. Februar 2024 Steffen Joswig, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021(Anlagenspiegel)
Vorstehender zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 HGB verkürzter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Camelot ITLab GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Camelot ITLab GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang - einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Camelot ITLab GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins-gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-haltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Saarbrücken, den 28. Juni 2024 THS
Wirtschaftsprüfung GmbH
Eckert, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses:Die Gesellschafterversammlung der Camelot ITLab GmbH vom 8. Juli 2024 hat beschlossen, den im Jahresabschluss 2021 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.346 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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