VTI Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rüdiger Schmidt seit 12.7.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Tewes seit 28.4.2022 | Prokura |
Lutz Lohmann seit 2.2.2021 | Geschäftsführer |
Jörg Schmitz seit 26.1.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rebella 7 GmbH (künftig VTI Holding GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
VTI Automotive GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VTI Ventil Technik GmbHMendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die VTI Ventil Technik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat ihren Sitz in Menden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Arnsberg unter der Nummer HRB 5075 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wird auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Aktiva Selbstgeschaffene immaterielle Anlagenwerte enthalten Entwicklungskosten und werden zu Herstellkosten angesetzt und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Latente Steuern werden beim Organträger, der VTI Holding GmbH, bilanziert. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer:
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt ebenfalls linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Bei den Vorräten sind die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Bei Ermittlung der Herstellungskosten werden Material- sowie Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten findet das Verfahren des gleitenden Durchschnitts Anwendung. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich ggf. erforderlicher Wertberichtigungen für individuell ermittelte Einzelrisiken. Die Liquiden Mittel sowie der Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Pensionsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected-Unit-Credit- Methode) und unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) auf Basis der Richttafeln 2018 G der Heubeck AG ermittelt. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftige erwartete Rentensteigerungen wurden bei der Bewertung mit einem Satz von 2,40 % (Vorjahr: 2,00 %) in der Bewertung abgebildet. Eine unternehmensspezifische Fluktuation wird, wie im Vorjahr, berücksichtigt. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge ist gemäß den vereinbarten Verpflichtungen nicht vorgesehen. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, beträgt TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 34). Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang aufgeführt ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter von TEUR 2.559,4 enthalten. Unser gezeichnetes Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 50.000. Die Sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 673, Vorjahr: TEUR 818), Personal (TEUR 351, Vorjahr: TEUR 271), Provisionen (TEUR 37, Vorjahr: TEUR 37) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 40, Vorjahr: TEUR 39). Die Verbindlichkeiten resultierten in Höhe von TEUR 1.340 aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 4.111 aus dem Ergebnisabführungsvertrag und in Höhe von TEUR 154 aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 48,3 aus sonstigen Verrechnungen. Sämtliche Verbindlichkeiten bestehen gegenüber dem Gesellschafter. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 4.111 wird an die VTI Holding GmbH, Menden, im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags abgeführt. Im Vorjahr (Jahresüberschuss: TEUR 253) wurde der Jahresüberschuss an den vorherigen Gesellschafter abgeführt. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus über das Jahresende hinaus festgelegten Laufzeiten für Leasing- und Mietverträge bestehen Verpflichtungen von insgesamt TEUR 73, deren Laufzeiten zwischen 2024 und 2026 enden. Der Abschluss derartiger Geschäfte trägt auch zur Verminderung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko jeweils beim Vermieter bzw. Leasinggeber. Diese Verpflichtungen verteilen sich auf die Jahre wie folgt:
Darüber hinaus besteht ein zeitlich unbegrenzter Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen mit einer jährlichen Miete von TEUR 288. Geschäftsführung Die Geschäftsführung lag im Geschäftsjahr 2023 bei Lutz Lohmann, Menden. Lutz Lohmann führt diese Position hauptberuflich aus. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB wird in Anspruch genommen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahresdurchschnitt wurden 119 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 114 Mitarbeiter), davon 53 (Vorjahr: 46) kaufmännische und 66 (Vorjahr: 68) gewerbliche Angestellte. Mutterunternehmen/Konzernverhältnisse Gesellschafterin seit dem 1. Januar 2023 ist zu 100 % die VTI Holding GmbH, Menden. Die VTI Holding GmbH stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird im Unternehmensregister abrufbar sein. Haftungsverhältnisse Durch Gesellschafterbeschluss vom 13. Januar 2023 sowie durch Beitrittsvertrag vom 29. März 2023 ist die VTI Ventil Technik GmbH als Garantie- und Sicherungsgeber in die Konsortialkreditvereinbarung vom 21. Dezember 2022 zwischen der VTI Holding GmbH (Gesellschafter) und der Norddeutsche Landesbank beigetreten (Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten). Dadurch verpfändet sie alle gegenwärtigen und künftigen Bankkonten, tätigt eine Sicherungsabtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen, stimmt einer Sicherungsübereignung des gegenwärtigen und zukünftigen Anlage- und Umlaufvermögens zu. Mit einer Inanspruchnahme als Sicherungsgeber rechnet die Geschäftsführung nicht, da die Verpflichtungen aus dem Konsortialkreditvertrag eingehalten werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Menden, den 6. Mai 2024 Lutz Lohmann, Geschäftsführer 5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung 42 Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 17. Mai 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der VTI Ventil Technik GmbH, Menden (Sauerland), zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VTI Ventil Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VTI Ventil Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VTI Ventil Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).
Krefeld, 17. Mai 2024 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer B. Krantz, Wirtschaftsprüfer BILANZ zum 31.12.2023VTI Ventil Technik GmbH, Menden (Sauerland)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die VTI Ventil Technik GmbH ("VTI") ist eine Gesellschaft, an der die VTI Holding GmbH, Menden, zu 100 % beteiligt ist. Die VTI Holding GmbH ist in die Pinova Capital Gruppe eingegliedert. VTI ist ein Hersteller von Hochdruckzylinderventilen und Druckreglern sowie passenden Zubehörartikel für einsatzkritische Applikationen. Der überwiegende Teil der Produktpalette rettet und schützt direkt wie indirekt Leben und/oder kritische Infrastruktur. Die Produkte werden am Unternehmensstandort in Menden entwickelt, produziert und global vertrieben. VTI bedient Kunden in fünf verschiedenen Geschäfts- bzw. Anwendungsbereichen:
Ein Unternehmensziel der VTI ist eine sehr hohe technische Produktkompetenz und Innovationskraft. Das Unternehmen unterhält eine eigene Entwicklungsabteilung inkl. vollausgestattetem Testlabor und Musterbau. 14 Mitarbeiter sorgen für die Normenkonformität des bestehenden Produktportfolios, die Entwicklung neuer Produkte für neue Applikationen oder Ländermärkte sowie die Anforderungsprüfung und Vorbereitung der Zertifizierungstests. Der Fokus der Neuproduktentwicklung lag im Jahr 2023 in den Bereichen FIREcontrol und AFcontrol, da hier die größten Neuumsatzpotenziale identifiziert wurden. Neu zugelassen und vermarktet werden konnten z. B. ein neues Löschventil nebst dazu passendem Druckregler für Inerte Löschgase. Damit konnte VTI das Einsatzgebiet der Löschventile im Markt FIREcontrol um eine bedeutende neue Applikation erweitern. Das Produktportfolio AFcontrol wurde um ein Wasserstoffsicherheitsventil für Heavy-Duty-Automotive- und Speicheranwendungen erweitert. Somit ist VTI in der Lage, die neuen Wasserstoffdruckanforderungen im Automotive-Fueling- Bereich bis 700 bar zu erfüllen. 2. Wirtschaftsbericht a) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Von einer Erholung der Weltwirtschaft konnte man auch im Jahr 2023 nicht sprechen - im Gegenteil. Erneut verlangsamte sich das globale Wachstum auf 2,6 % (Quelle: World Bank) nach 3,1 % in 2022 und das, obwohl sich die Gefahr einer weltweiten Rezession insbesondere durch die Erstarkung der US- Wirtschaft verringerte. Ursächlich waren und sind geopolitischen Spannungen mit anhaltendem Kriegszustand in Europa/Ukraine und neuen Kriegszuständen im mittleren Osten, die zunehmend internationale Haupthandelsrouten gefährden. Die Geldpolitik mit anhaltend hohem Zinsniveau belastete und verlangsamte Investitionsvorhaben. b) Geschäftsverlauf Trotz des nachhaltig herausfordernden Marktumfeldes (anhaltendet Krieg in der Ukraine, neuer Kriegszustand im Mittleren Osten) konnte die VTI nach einem guten Jahr 2022, welches durch Nachholeffekte der Covidjahre 2020 und 2021 geprägt war, den Umsatz im Jahr 2023 um 22 % auf TEUR 24.755 (Vorjahr: TEUR 20.275) steigern. Der Anstieg konnte durch hohe Auftragsbestände zu Beginn des Jahres sowie die Gewinnung von Neukunden und Sonderprojekten realisiert werden. Kritisch ist anzumerken, dass die Produktionskapazität nicht analog zum Auftragsbestandszuwachs ausgebaut werden konnte, was z.T. auch durch den anhalten Fachkräftemangel zurückzuführen war. Dadurch kam es im Verlauf des Jahres zu deutlich verlängerten Lieferzeiten. Insgesamt bewerten wir das Jahr 2023 mit einem Rekordumsatzergebnis von knapp 25 Mio. € als sehr gut. Mit einem weiterhin soliden Auftragsbestand und neuen Umsatzpotenzialen blicken wir optimistisch in das Jahr 2024. c) Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung und Überwachung des Unternehmens zieht das Management insbesondere die folgenden Leistungsindikatoren heran:
Hinsichtlich der Entwicklung der Leistungsindikatoren wird auf die Erläuterungen zur Ertragslage verwiesen. d) Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft konnte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um TEUR 4.480 bzw. 22 % auf TEUR 24.755 gesteigert werden. Die Steigerung zum Vorjahr lässt sich im Wesentlichen auf den oben erläuterten Umsatzzuwachs mit Bestands- und Neukunden zurückführen und einem einmaligen Auftrag für einen Automobilkunden. Die Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 1.103 (Vorjahr: TEUR 1.348) resultiert hauptsächlich aus dem Bestandsaufbau aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insgesamt um TEUR 26 erhöht. Dabei standen u. a. höhere Erträge aus Verschrottung (TEUR +219) niedrigeren Erträgen aus Kursgewinnen (TEUR -91) gegenüber. Der Materialaufwand hat sich um TEUR 1.482 auf TEUR 12.721 (Vorjahr: TEUR 11.239) erhöht. Der Anstieg des Materialaufwands resultiert aus den höheren Umsatzerlösen und gestiegenen Materialkosten. Der Personalaufwand ist um TEUR 253 auf TEUR 6.769 (Vorjahr: TEUR 6.516) gestiegen. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg dabei um 5 FTE im Vergleich zum Vorjahr. Der Planwert wurde um 1 FTE überschritten. Der Anstieg des Personalaufwands ist hauptsächlich durch die Erhöhung der FTE's begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 380 auf TEUR 2.320 (Vorjahr: TEUR 2.676) gesunken. Das EBITDA erhöhte sich aufgrund der erläuterten Faktoren im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.778 auf TEUR 4.843 (Vorjahr: TEUR 2.065). Die EBITDA-Marge (EBITDA im Verhältnis zum Umsatz) stieg entsprechend um 138 %-Punkte auf 20 %. Das geplante EBITDA konnte insbesondere aufgrund des höheren Umsatzes um TEUR 401 überschritten werden. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der VTI Ventil Technik GmbH und der VTI Holding GmbH. e) Finanzlage Der Stand der liquiden Mittel erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 834 auf TEUR 3.026 (Vorjahr: TEUR 2.196). Der positive Liquiditätseffekt resultiert aus dem Umsatzwachstum. Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.217 betreffen mit TEUR 68 die immateriellen Vermögensgegenstände. Die weiteren Investitionen TEUR 285 betreffen im Wesentlichen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen und Anlage in Bau TEUR 638 (u. a. für Technische Anlagen/Maschinen). Liquiditätsmindernd hat sich zudem eine Vorauszahlung auf die Ergebnisabführung in Höhe von Mio. EUR 1,9 ausgewirkt. Da das tatsächliche Ergebnis nur 253 TEUR für 2022 betrug, wurde eine Forderungen gegen den vorherigen Gesellschafter im Jahr 2022 eingebucht. Die Forderungen wurden in 2024 beglichen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch fristgerechte Zahlungen erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen Kontokorrentdarlehen. f) Vermögenslage Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 4.099 ggü. dem Vorjahr betrifft auf der Aktivseite hauptsächlich das Umlaufvermögen. Der Vorratsbestand wurde aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 354 aufgebaut, sowie die Forderungen ggb. Gesellschaftern um TEUR 2.599 erhöht. Zudem hat sich der Bestand an Liquiden Mitteln um TEUR 829 ggü. Vorjahr erhöht. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten ggb. Gesellschaftern um TEUR 4.314 erhöht (davon EAV TEUR 4.111). Dagegen haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 746 vermindert. 3. Prognosebericht Für 2024 rechnet die Weltbank nur noch mit einem Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von 2,4 %. Trotz der sich weiterhin abschwächenden Weltkonjunktur mit großen Unsicherheitsfaktoren durch die o. g. Konflikte erwartet VTI ein erneut starkes Geschäftsjahr mit einem prognostizierten Umsatz und EBITDA leicht über Vorjahresniveau. Bereinigt um bedeutende Einmaleffekte (s. o.) planen wir mit einem Umsatzzuwachs von >8 % ggü. Vorjahr. Umsatzzuwächse planen wir geographisch für Europa, Asien und Nordamerika und insbesondere durch die Vermarktung und den Hochlauf neu eingeführter und zugelassener Produkte. Erhöhte Aufwendungen insbesondere für Personal werden in Teilen und so durchführbar an unsere Kunden weitergegeben. Wir planen wie in 2023 mit 119 FTEs. Durch verstärktes Insourcing von Zerspanungsteilen werden wir die Wertschöpfung ggü. Vorjahr erhöhen und in Verbindung zu den geplanten Preisanpassungen die Margen absichern. 4. Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich spüren wir seit Mitte des Jahres 2023 das Einsetzen einer Lohn-Preis-Spirale, welche sich auch in 2024 fortsetzen dürfte und zu Kostenerhöhungen bei einer Vielzahl unserer bezogenen Leistungen führen kann. Auch wir werden darauf entsprechend reagieren (s. Prognosebericht) Die Beschaffungs- wie auch Absatzmärkte schätzen wir dabei jedoch als grundsätzlich stabil ein. Durch die Investition in eine automatisierte Körperbearbeitungseinheit steigern wir im Verlauf des zweiten Halbjahres erneut die Produktionskapazitäten bei gleichzeitiger Reduzierung von Durchlauf- und Rüstzeiten. Durch die Zunahme von Automatisierungslösungen sehen wir die VTI auch bei anhaltendem Fachkräftenotstand für die Zukunft gut gerüstet. Aktiv wird zudem an der Markteinführung neuer innovativer Produkte und der geographischen Marktausdehnung gearbeitet, was VTI zusätzliche Umsatz- und Ergebnispotenziale ermöglicht. Insbesondere im Bereich Wasserstoff sehen wir für unsere neu eingeführten Produkte bis 700 bar 2024 nachhaltige Wachstumspotenziale. Da einige Projekte exklusiv für Einzelkunden bearbeitet werden, besteht ein Risiko, dass der Kunde seine Umsatzziele nicht erreicht. In diesem Fall würde das angestrebte Wachstum womöglich schwächer ausfallen als aktuell erwartet. Insgesamt wird dieses Risiko jedoch als gering erachtet, da sich auch das Bestandgeschäft weiterhin resilient zeigt. Durch ein integriertes Berichtswesen werden das Management und die Gesellschafter zeitnah über Soll-/Ist-Verläufe in einem hohen Detaillierungsgrad informiert. Hieraus können notwendige Maßnahmen abgeleitet und zeitnah umgesetzt werden. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird ebenfalls als minimal bewertet. Für den Großteil der Kunden wurden Warenkreditausfallversicherungen abgeschlossen. Nicht versicherte Kunden müssen die Ware vor Lieferung vollständig bezahlen. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, werden ebenfalls durch Versicherungen abgemildert. Bei Bedarf werden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Unsere Mitarbeiter stehen als wichtigster Baustein unseres Erfolges im Zentrum unserer Bemühungen: So werden vermehrt flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten sowie diverse Mitarbeiter Benefits und Zusatzleistungen angeboten. VTI wird sich verstärkt als attraktiver Arbeitgeber positionieren und damit weiterhin Talente für sich gewinnen und erfahrene Know-how-Träger im Unternehmen behalten. Gleichzeitig haben wir die Ausbildung mit Schwerpunkt Produktionslehrberufe ausgebaut. Aus aktueller Sicht sind weder aus Einzel- noch aus kumulativer Betrachtung bestandsgefährdende Risiken über den Prognosezeitraum ersichtlich.
Menden, den 6. Mai 2024 Lutz Lohmann, Geschäftsführer |
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