Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 10138
Previous
Cosmos Grundstücks- und Beteiligungs GmbH
Registered
10/27/2004
Industry
Logistics service activitiesIntermediation service activities for freight transportWholesale of bicycles, e-bikes and their parts and accessories
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb von Speditions-, Beförderungsund Lagergeschäften einschließlich Nebengeschäften sowie Dienstleistungen im Bereich der Warendiposition, Präsenzkontrolle im Einzelhandel und Warenvereinnahmung, Leistungen im Bereich der Transportschaden, und Retourenabwicklung; Dienstleistungen aller Art für Einkaufszentren für Bau-, Haus-, Garten- und Do-it-yourself-Bedarf, Vermittlung und Verwaltung von Franchiserechten und Werbeaufträgen; Handelsgeschäfte aller Art im In- und Ausland, der Import und Export, die Lagerung und Veredelung von Waren aller Art.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Cornelia Schollmeier
since 8/3/2023
Managing Director
Torsten Winter
since 4/5/2022
Managing Director
Maik-Sascha Riede
since 4/19/2016
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
BAHAG Baus Handelsgesellschaft AGCHE
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG
Switzerland
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ILW Logistic GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

der ILW Logistic GmbH, Mannheim

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 67.701,40 59.372,03
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 715.907,40 887.161,73
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 78,08 354,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.795,00
783.686,88 948.682,92

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 14.000,00 14.000,00
39.000,00 39.000,00
B. Rückstellungen 295.644,00 331.463,00
C. Verbindlichkeiten 449.042,88 578.219,92
783.686,88 948.682,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

der ILW Logistic GmbH, Mannheim

2023 2022
1. Umsatzerlöse 15.582.432,25 15.539.605,91
2. sonstige betriebliche Erträge 14.716,55 6.909,02
15.597.148,80 15.546.514,93
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter € - 11.609.808,50 - 11.415.449,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung € - 2.235.471,71 - 13.845.280,21 - 2.256.139,75
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 24.032,21 - 16.428,22
5. sonstige betriebliche Aufwendungen - 984.018,59 - 1.128.577,99
743.817,79 729.919,49
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.012,00 12.615,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 40.012,00
(2022: € 12.615,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 - 472,00
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00
(2022: € 472,00)
8. Ergebnis nach Steuern 783.829,79 742.062,49
9. sonstige Steuern - 272,00 - 272,00
10. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 783.557,79 - 741.790,49
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31.12.2023

der ILW Logistic GmbH, Mannheim

A. Rechtliche Verhältnisse

Die "ILW Logistic GmbH" ist unter der Nr. HRB 10138 beim Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Mannheim.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Sie macht von den handelsrechtlich eingeräumten Erleichterungen Gebrauch.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,00

Alleinige Gesellschafterin ist die BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz. Das gezeichnete Kapital wird der BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz, Zweigniederlassung Mannheim, Mannheim, zugeordnet.

Gemäß Handelsregisterauszug sind zu Geschäftsführern bestellt:

 

Herr Dieter Bien, Kaufmann, Meckenheim (bis 31.03.2023)

 

Frau Cornelia Schollmeier, Kauffrau, Krefeld (seit 15.05.2023)

 

Herr Torsten Winter, Kaufmann, Bad Oeynhausen

B. Angaben zur Bilanz

Die Erstellung des Jahresabschlusses auf den 31.12.2023 erfolgte nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuchs.

I. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen ist ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Bei dem Anlagevermögen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Zur Entwicklung verweisen wir auf den beigefügten Anlagespiegel.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert.

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 702.941,73 (Vorjahr € 884.869,19).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie auch im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschaften der Bauhaus-Gruppe.

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Die liquiden Mittel umfassen den Kassenbestand und sind mit dem Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten waren nicht auszuweisen, da die Gesellschaft in den Cash- Pool eines verbundenen Unternehmens einbezogen ist.

IV. Kapitalrücklage

Es handelt sich um eine Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Ziff. 4 HGB.

V. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken auf der Grundlage des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Resturlaub und Jahresabschlusskosten 2023.

VI. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Es bestehen - wie auch im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaften der Bauhaus-Gruppe.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB.

D. Sonstige Angaben

I. Arbeitnehmerzahl § 285 Nr. 7 HGB

Die ILW Logistic GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 251 Arbeitnehmer (2022: 266).

II. Geschäftsführung § 285 Nr. 9 HGB

Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wird aus Datenschutzgründen gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

IV. Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Gesellschaft und der BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, wobei die ILW Logistic GmbH die Organgesellschaft und die BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz, der Organträger ist. Die Vorschriften des § 302 AktG sind in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden.

V. Angaben zum Mindeststeuergesetz gem. § 285 Nr. 30a HGB

Die Gesellschaft ist in Deutschland tätig, das bis zum Abschlussstichtag ein Mindeststeuergesetz entsprechend den Vorgaben der OECD-Modellregeln er-lassen hat. Die Berichtsgesellschaft und die übrigen Gesellschaften des Bau-haus-Konzerns fallen voraussichtlich in künftigen Geschäftsjahren in den Anwendungsbereich der Mindeststeuergesetze.

Das deutsche Mindeststeuergesetz (Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG)) ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. De-zember 2023 beginnen. Folglich kann sich für Geschäftsjahre, die zum 31. Dezember 2023 enden, grundsätzlich kein tatsächlicher Steueraufwand oder -ertrag aus dem Mindeststeuergesetz ergeben. Da Fehlanzeigen im Anhang in analoger Anwendung von § 265 Abs. 8 HGB nicht erforderlich sind, unterbleibt bei wortgetreuer Anwendung des Gesetzeswortlautes in handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschlüssen zum 31. Dezember 2023 eine Angabe nach den Vorschriften der §§ 285 Nr. 30a HGB.

 

Mannheim, 04.03.2024

Torsten Winter, Geschäftsführer

Cornelia Schollmeier, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens

der ILW Logistic GmbH, Mannheim

historische Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
113.885,37 32.361,58 4.984,26 141.262,69
113.885,37 32.361,58 4.984,26 141.262,69
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge G = GWG Abgänge G = GWG Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung G 4.984,26 G 4.984,26
54.513,34 19.047,95 0,00 73.561,29
54.513,34 24.032,21 4.984,26 73.561,29
Netto-Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
67.701,40 59.372,03
67.701,40 59.372,03

Lagebericht zum Jahresabschluss auf den 31.12.2023

der ILW Logistic GmbH, Mannheim

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die ILW Logistic GmbH erbringt für ihre alleinige Gesellschafterin, die BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz, Zweigniederlassung Mannheim, Speditions-, Beförderungs- und Lagerdienstleistungen. Hierzu zählt insbesondere der Betrieb des Zentrallagers in Krefeld, das für die Bauhaus-Fachcentren in ganz Europa die Kommissionierung und Verteilung der Importware, insbesondere aus Fernost, übernimmt. Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft hängt maßgeblich von der Entwicklung der Umsätze der aus dem Zentrallager belieferten Bauhaus-Fachcentren ab.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Quelle: Destatis). Die Entwicklung in der Bau- und Heimwerkerbranche konnte im Jahr 2023 den positiven Trend nicht fortsetzen. Baukrise sowie die hohen Energiepreise haben neben Unsicherheiten in der Politik zu einer Kaufzurückhaltung in der Bevölkerung geführt. Daneben hat die Wettersituation im März dazu geführt, dass im Frühjahr die Branche zweistellige Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatte. Die Branche verzeichnete insgesamt einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 3,1 % (Vorjahr + 7,8 %). Der Gesamtumsatz der Baumärkte in Deutschland lag bei rd. € 21,24 Mrd. im Jahr 2023 (Quelle: BHB).

Die ILW Logistic GmbH konnte insbesondere durch gesunkene Energiekosten bei leichter Umsatzverbesserung ein gestiegenes Jahresergebnis (+ 5,6 %) vor Gewinnabführung erzielen.

B. Personalstruktur im Unternehmen

Durch die Ausbildung und Weiterbildung qualifizierter Mitarbeiter soll der Service weiter ausgebaut und verbessert werden. Um dem gestiegenen Geschäftsvolumen Rechnung zu tragen, ist die Einstellung weiteren Personals vorgesehen, was in Anbetracht des Fachkräftemangels in der Logistikbranche eine besondere Herausforderung darstellt.

Im Durchschnitt des letzten Geschäftsjahres beschäftigten wir 251 Mitarbeiter (Vorjahr 266). Unseren Mitarbeitern gilt unser herzlicher Dank für ihren beruflichen Einsatz.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die ILW Logistic GmbH erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von € 15,6 Mio. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung um rd. € 0,1 Mio. (+ 0,6 %).

Das Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis lag bei T€ 743,8 (Vorjahr T€ 729,9). Der Ergebnisanstieg resultiert im Wesentlichen aus deutlich gesunkenen Energiekosten, die sonstige Kostensteigerungen überkompensieren konnten. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern belief sich der Jahresüberschuss auf T€ 783,6 (Vorjahr T€ 741,8). Dieser wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der BAHAG Baus Handelsgesellschaft AG, Belp/Schweiz, an die Gesellschafterin abgeführt.

Das Anlagevermögen erhöhte sich von rd. T€ 59,4 auf rd. T€ 67,7. Die Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr bei rd. T€ 24,0.

D. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Erzielung wirtschaftlicher Erfolge ist zwangsläufig mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Als Anbieter von Logistikdienstleistungen für die Bauhaus Gruppe hängen wir maßgeblich von der Entwicklung des Einzelhandels im Bau- und Hausbedarf ab. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft sämtliche Geschäfte nur mit einem einzigen Kunden, der Muttergesellschaft, abwickelt, mit der allerdings ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Für ersichtliche Risiken haben wir ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen. Eine Bewertung aller darüber hinaus gehenden identifizierten internen oder externen Risiken hat ergeben, dass diese keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Firmengruppe haben. Unseres Erachtens existieren somit keine Risiken, die den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gefährden könnten.

Durch die von der Bauhaus-Gruppe geplante expansive Geschäftspolitik werden auch wir planmäßig wachsen. Wir gehen für das Jahr 2024 von gleichbleibenden Umsätzen und einem unveränderten Jahresergebnis aus.

 

Mannheim, 04.03.2024

Torsten Winter, Geschäftsführer

Cornelia Schollmeier, Geschäftsführerin

Der vorstehende unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 327 HGB aufgestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Den ohne Inanspruchnahme dieser Erleichterungen aufgestellten vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ILW Logistic GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ILW Logistic GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ILW Logistic GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da diese Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Mannheim, 04.03.2024

Dr. Möller Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ph. Kellner, Wirtschaftsprüfer

M. von Taschitzki, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2024 festgestellt.

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