Hamilton Germany GmbH
Lochhamer Schlag 11, 82166 Gräfelfing, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thorsten Dr. Ebel since 1/7/2025 | Managing Director |
Mihai-Andrei Iuga since 11/15/2022 | Managing Director |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Hamilton Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023LageberichtI. Gegenstand und Aktivität der Gesellschaft Die Hamilton Germany GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft der Hamilton Bonaduz AG (Muttergesellschaft) in der Schweiz. Die Muttergesellschaft trägt eine 100% Beteiligung an der Hamilton Germany GmbH. Der Hauptsitz des Unternehmens ist der Lochhamer Schlag 11 in 82166 Gräfelfing. Die Gesellschaft unterhält darüber hinaus eine Betriebsstätte in Höchst/Odenwald. Bei den Produkten der Gesellschaft handelt es sich um Lösungen für die Laborautomation, die den Nutzern effizienteres Arbeiten in ihren Produktions- und Entwicklungs-Prozessen sowie für ihre Servicedienstleistungen ermöglicht. Zudem vertreibt sie Sensoren zur Analyse und Optimierung von Prozessen, vorrangig in den Branchen: Biotechnologie, Pharma, der chemischen Industrie, sowie Food & Beverage. Der Fokus liegt hierbei auf den kritischen, inline-messbaren Prozessparametern: pH, Sauerstoff, Leitfähigkeit, CO 2 und Zelldichte. Durch eine konstante Marktbeobachtung und eine enge Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden in den unterschiedlichen Marktsegmenten werden die bereits erfolgreich etablierten Technologien ständig erweitert und den aktuellen Bedürfnissen der Kunden angepasst. Dieser flexible Ansatz hat sich gerade in der aktuellen dynamischen Corona Pandemie Situation bewährt. Neben diesen hochwertigen Produkten bietet die Gesellschaft auch eine breite Palette von umfassenden Servicedienstleistungen und Support-Pakete für die Laborautomation und die Prozessanalytik an. Die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion finden bei der Muttergesellschaft statt. In der Vertriebsgesellschaft erfolgen Beratung, Verkauf, die kundenspezifische Programmierung und der Service und Support für die Produkte. II. Wirtschaftliche Entwicklung 1) Darstellung der Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Automatisierung schreitet in allen Bereichen der Wirtschaft weiter voran und diese Entwicklung fördert auch weiterhin Investitionen bei den Kunden der Gesellschaft. Insbesondere von staatlicher Seite werden Förderprogramme gestärkt, die sich mit gesundheitlichen Fragen und technologischen Weiterentwicklungen in den "Life Sciences" beschäftigen. Neben den staatlichen Förderprogrammen unterstützen auch Investoren diesen Trend, der auch weiterhin vermehrt zu Investitionen in der Laborautomatisierung führt. Die Anwender in Forschung und Entwicklung, in öffentlichen Einrichtungen wie auch in der Industrie und den akademischen Instituten streben an, durch diese Investitionen die gesteckten Ziele und Entwicklungen effizienter zu erreichen. Präzision und Probendurchsatz spielen hierbei eine ganz wesentliche Rolle. Auch der Bedarf an analytischen Sensoren zur Überwachung komplexer und sensiblen Produktionsprozesse steigt weiterhin stetig. Insbesondere in den Kernsegmenten Biotechnologie und Pharmaindustrie lassen sich aktuell positive Zukunftsindikatoren beobachten. Zudem wächst mit dem Segment "Cultivated Food" ein weiterer Bereich rasant, in dem die Produktionsprozesse mit Hilfe von Inline-Messungen geregelt und optimiert werden. Der gestiegene Kostendruck auf den Brauereisektor führt zu Optimierungsmaßnahmen in den Betrieben, bei denen nicht selten auch Sensoren zum Einsatz kommen. Der weitere Verlauf der geschäftlichen Entwicklung wird auch von der Entwicklung der Corona Pandemie beeinflusst werden. Die grundsätzlichen Indikatoren bleiben aber bestehen. Gleichwohl hängt die Investitionsbereitschaft auch von der wirtschaftlichen Gesamtlage und der Bereitschaft der Regierung, Ausbildung und Wissenschaft zu fördern, ab. Der Fachkräftemangel bleibt auch weiterhin ein Thema in unserer Branche, zumal die Gesellschaft als klassischer Zulieferer letztendlich mit ihren Endkunden um die besten Spezialisten konkurriert. Es wird auch darauf ankommen, qualifiziertes und gut ausgebildetes Personal an das Unternehmen zu binden. Gezielte Flexibilisierung, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und eine adäquate Ausstattung der Arbeitsplätze sollen hierbei helfen. Darstellung des Geschäftsverlaufs Durch die endgültige Verlagerung des Umsatzes aus den Benelux Staaten im Mai 2022 kam es zu einem Rückgang der Gesamtleistung um 16,3% aus dem operativen Geschäft. Der Geschäftsverlauf im verbleibenden Verkaufsgebiet entwickelte sich wie erwartet positiv. Zu Beginn des Jahres konnte die Gesellschaft von Auslieferungen profitieren, die aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr im Geschäftsjahr 2022 fertiggestellt werden konnten. Aber auch im weiteren Verlauf kam es noch zu Investitionen primär in der Diagnostik Industrie im Zusammenhang mit Pandemie relevanten Anwendungen und zu größeren Projektabschlüssen in der Pharma Industrie. Hier ging es vor allem um Investitionen in zukünftige Entwicklungsfelder. Der Rückgang der Corona Pandemie war wie in den Vorjahren insbesondere spürbar bei den Umsätzen für Verbrauchsmaterialien, während sich die Umsätze für Services auch aufgrund der stark gestiegenen Anzahl an Gerätesystemen im Markt erwartungsgemäß gut entwickelte. Durch eine breite Aufstellung der Aktivitäten für Prozesssensorik, mit Standbeinen in den Branchen Biotechnologie, Pharma, Chemie und Food&Beverage konnte in diesem Geschäftsfeld ein signifikantes Umsatzwachstum erzielt werden. In nahezu allen Bereichen war ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. Zusätzlich haben kontinuierliche Investitionen in Personal und Infrastruktur wesentlich zu dem positiven Geschäftsverlauf beigetragen.
Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.479 (= -11,7 %) auf TEUR 33.129 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 6.651), den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 325) sowie dem Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 356), denen hauptsächlich der Rückgang der Vorräte (-TEUR 2.246) sowie der liquiden Mitteln (-TEUR 1.497) entgegensteht. Auf der Herkunftsseite haben sich im Wesentlichen das Eigenkapital (TEUR 2.938) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.259) erhöht, denen hauptsächlich ein Rückgang der Rückstellungen (-TEUR 722) entgegensteht. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 98 auf TEUR 684 vermindert. Die Veränderung resultiert aus den Investitionen im Berichtsjahr (TEUR 150), denen planmäßige Abschreibungen (TEUR 248) gegenüberstehen. Der Rückgang bei den Vorräten von TEUR 2.246 (=34,9 %) resultiert aus einem gesunkenen Lagerbestand, welcher aus einem niedrigerem Auftragsvolumen zum Stichtag resultiert.
In der Kapitalstruktur ist das Eigenkapital der Gesellschaft um TEUR 2.938 auf TEUR 23.567 gestiegen. Der Anstieg resultiert in voller Höhe aus dem Jahresüberschuss 2022/2023. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag um 1,5 Prozentpunkte auf 71,1 % erhöht. Die Veränderung im Bereich der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (-TEUR 1.072) und hängt hauptsächlich mit dem Rückgang der Provisionen im Berichtsjahr zusammen. Dem steht im Wesentlichen ein Anstieg der Steuerrückstellungen (TEUR 377) entgegen. Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin Hamilton Bonaduz AG, Schweiz, und haben sind stichtagsbedingt um TEUR 1.259 erhöht. Weitere Veränderungen sind stichtagsbedingt oder von geringem Einfluss auf die Veränderung der Kapitalstruktur. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr 2022/2023 insbesondere bedingt durch den Aufbau des Bestands an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rd. EUR 6,6 Mio. bei einem Wert von -TEUR 1.661 (Vorjahr TEUR 1.117). Im gleichen Zeitraum lag der Cashflow aus Investitionstätigkeit bei einem Wert von TEUR 177 (Vorjahr TEUR 6). Zudem wies das Geschäftsjahr einen negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -TEUR 13 (Vorjahr -TEUR 18) aus. Dies führte zum Ende der Berichtsperiode zu einem Finanzmittelbestand von TEUR 10.980 (Vorjahr TEUR 12.477).
Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um -TEUR 9.642 (=-16,3 %) auf TEUR 49.543 verringert. Die negative Entwicklung resultiert vollumfänglich aus dem operativen Geschäft. Der Personalaufwand (TEUR 14.852) hat einen Anteil von 30,1 % an der Gesamtleistung. Der Rückgang um TEUR 967 (= 6,1 %) ist durch den Rückgang der Provisionen zu erklären. Die Veränderung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von -TEUR 1.776 resultiert im Wesentlichen aus einer im Vorjahr aufwandswirksam vorgenommenen Anpassung der Verrechnungspreise zwischen der Hamilton Germany GmbH und ihrer Gesellschafterin, um ein fremdvergleichskonformes Ergebnis zu erzielen. Des Weiteren gab es im Vorjahr eine hohe Einstellung in die Einzelwertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche im Berichtsjahr mit TEUR 17 (Vorjahr TEUR 612) deutlich geringer ausfällt. Das EBITDA ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 327 auf TEUR 3.860 gesunken. Insgesamt ergibt sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 2.938 (Vorjahr: TEUR 2.974); das Jahresergebnis hat sich somit gegenüber dem Vorjahr geringfügig um TEUR 36 reduziert. I. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Chancen- und Risikobericht Nach mehreren Jahren größerer Investitionen, die vorrangig in der kurzfristigen Bekämpfung der Corona Pandemie begründet lagen, verschieben sich die Schwerpunkte der Investitionen. Die diagnostischen Labore fokussieren wieder auf Routinebetrieb und der Verbrauchsmittelbedarf wird deutlich zurück gehen. Auch größere Investitionen in die Instrumentierung sind nicht zu erwarten. Stattdessen werden vorhandene Geräteparks für andere Aufgaben umgerüstet oder sogar stillgelegt. Gleichzeitig werden aber auch aufgrund der Erfahrungen aus der Pandemie neue Tätigkeitsfelder ausgebaut und hierbei mehr als in früheren Jahren auf flexible Lösungen gesetzt, um kurzfristig auf veränderte Bedingungen reagieren zu können. Diese Entwicklung wird vor allem Firmen mit hoher Innovationskraft und der Fähigkeit auf Änderungen im Marktumfeld schnell reagieren zu können, zugutekommen. Der Rückgang an Verbrauchsmaterialien hat sich teilweise bereits in 2022 vollzogen und es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend verlangsamt. In der Biotech Branche wird es eine Konsolidierung bei Unternehmen geben, die in der Pandemiezeit von kurzfristigen Fördergeldern profitiert haben und die Pharmaindustrie wird zu ihren mittel bis langfristigen Planungen zurückkehren, die während der Pandemie ausgesetzt oder verlangsamt wurden. Hier wird, wie schon in früheren Jahren, die Automatisierung der Prozesse weiter vorangetrieben, nicht zuletzt auch um der sich verändernden Arbeitswelt mit zunehmender Homeoffice und Teilzeit Mentalität Rechnung zu tragen. Die akademische Forschung wird auch zukünftig von verstärkter Förderung in Gesundheitsthemen profitieren, die auch den Markt für Life Sciences und diagnostische Produkte und Anwendung stärken wird. Eine Verschärfung des Wettbewerbs durch neue Anbieter mit hochqualitativen Produkten, die auch einen steigenden Preisdruck auslösen könnten, droht vor allem durch die Volksrepublik China. Diese Entwicklung wurde durch die Covid Pandemie beschleunigt. Die durch den kurzfristig deutlich erhöhten Bedarf an Technologie, Reagenzien und Verbrauchsmaterial entstandenen Lieferengpässe bei den etablierten Herstellern und Lieferanten wurden durch Anbieter aus dem asiatischen Raum genutzt, um neue Technologien im Europäischen Markt zu platzieren und Engpässe im Reagenzien- und Verbrauchsmittel-Sektor z.T. mit eigenen Produkten auszugleichen. Die Gesellschaft ist insbesondere mit ihrer hohen Innovationskraft, großer Flexibilität und Kompetenz für aktuell nachgefragte Lösungen gut aufgestellt. Der kontinuierliche Ausbau an Infrastruktur und Personal als auch die Weiterentwicklung bewährter Technologien bzw. Erforschung neuer Anwendungsbereiche ist eine gute Ausgangsposition, die Chancen zu nutzen, die sich aus dem immer schneller werdenden Voranschreiten der biologischen und medizinischen Entwicklung ergeben. Prognosebericht Auch im zurückliegenden Berichtszeitraum konnte eine größere Anzahl an Aufträgen nicht mehr zeitnah umgesetzt werden, so dass in den ersten zwei Quartalen des kommenden Geschäftsjahres die Implementierung der vorhandenen Projekte für einen positiven Geschäftsverlauf sorgen wird. Aber auch in der Pharma- und Biotechindustrie deuten die aktuellen Projektgespräche auf eine gesteigerte Nachfrage vor allem an umfangreichen und komplexen und damit umsatzstarken Lösungen hin. Bei rechtzeitiger Auftragserteilung werden vor allem diese Projekte zu einer positiven Entwicklung beitragen. Die Umsätze bei Verbrauchs Materialien werden dem Vorjahr entsprechen und nicht mehr sinken und durch den weiterhin anteigenden Umsatz für Services wird es zu einem leichten Anstieg im operativen Geschäft der GmbH kommen. Für das Service und Support Geschäft der Gesellschaft wird eine Steigerung erwartet. Zum einen durch die deutlich gestiegene Anzahl an im Markt installierten Geräten und zum anderen durch die Nachfrage nach immer komplexeren Lösungen vornehmlich aus der Pharmaindustrie, die auch zu einem erhöhten Bedarf an unterstützender Dienstleistung durch entsprechend spezialisierte Mitarbeiter der Gesellschaft führen wird. Im weiteren Geschäftsverlauf wird es aus oben genannten Gründen zu Verschiebungen der Umsatzanteile zwischen einzelnen Produktsparten kommen. Die endgültige Abspaltung der Benelux Umsätze und das sich wieder normalisierende Investitions- und Förderverhalten von privaten Investoren und der öffentlichen Hand wird im bevorstehenden Geschäftsjahr zu einer Umsatzstabilisierung oder einem leichten Rückgang führen. Durch geeignetes Planungsreporting und laufende Kontrolle der Umsatz- und Kostenentwicklung, versucht die Gesellschaft Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren
Gräfelfing, den 20. Januar 2025 gez. Dr. Thorsten Ebel, Geschäftsführer gez. Dr. Gianina Viglino-Caviezel, Geschäftsführer gez. Mihai-Andrei Iuga, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Hamilton Germany GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 223129 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) (§§ 238 ff.) insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet gemäß § 275 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Passiva Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten, Barwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % p. a. sowie eines Rententrends von 0,00 % p. a. angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen wurde entsprechend dem versicherungsmathematischen Gutachten der Zürich Beteiligungs Aktiengesellschaft (Deutschland) vom 24. Januar 2024 nach der Projected Unit Credit-Methode (PUC) berechnet. Die Berechnungen erfolgten gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 1 HGB. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurde ein Rechnungszins von 1,82 % p. a. zu Grunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Der Ansatz erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 4. Angaben zu den Posten der Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ist in einem gesonderten "Anlagenspiegel zum 30. November 2023" in Anlage III Seite 7 dargestellt. Vorräte Die Vorräte sind zum Verkauf bestimmt und deshalb zutreffend im Umlaufvermögen erfasst. Sie sind zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kasse, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurde ein Rechnungszins von 1,82 % p. a. zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurde die Abzinsung auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatz mit 1,82 % p. a. gerechnet. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zu dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz mit 1,72 % p. a. beläuft sich auf TEUR 0. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde das Deckungsvermögen (Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG) TEUR 26,0 saldiert mit der Pensionsrückstellung TEUR 29,7 ausgewiesen. Nach Saldierung beträgt der Rückstellungsbetrag zum 30. November 2023 TEUR 3,6. Verrechnete Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit Planvermögen i. S. v. § 246 Abs. 2 HGB
Passiva Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 3.118,2; i.V. TEUR 1.642,6). Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Es bestehen Leasingverträge für PKW in Höhe von insgesamt EUR 1.436.943,84 bis zum 20. November 2027. Seit dem 1. April 2023 beträgt die monatliche Miete EUR 33.352,71. Der Mietvertrag läuft voraussichtlich bis zum 31. Mai 2029. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 30. November 2023 EUR 3.638.222,70. 5. Angaben zu den Posten der GuV Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.211,51 (Vorjahr: EUR 8.935,03). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 216.806,44 (Vorjahr: EUR 209.461,06) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 262,35 (Vorjahr: EUR 5.744,40). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 126,00 (Vorjahr: EUR 542,00) enthalten. 1. Sonstige Angaben Als Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft: - Herr Dr. Henning Menke, Kaufmann, Eching (bis zum 31. Dezember 2024) - Herr Dr. Thorsten Ebel (seit dem 1. Januar 2025) - Frau Dr. Gianina Viglino-Caviezel, Maienfeld - Herr Mihai-Andrei Iuga, Dormat, Ems/Schweiz Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer): Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Zahl der Beschäftigten: Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 156. Mutterunternehmen: Das Mutterunternehmen ist die Hamilton Bonaduz AG, Schweiz. Das Mutterunternehmen stellt zum 30. November 2023 einen Konzernabschluss auf, in der die Hamilton Germany GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird in elektronischer Form im Schweizer Firmenbuch hinterlegt. Vorschlag zur Ergebnisverwendung:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.938.405,30 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 20. Januar 2025 gez. Dr. Thorsten Ebel gez. Dr. Gianina Viglino-Caviezel gez. Mihai-Andrei Iuga Die Geschäftsführer AnlagenspiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Hamilton Germany GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hamilton Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hamilton Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 20. Januar 2025 Strecker
Berger + Partner mbB
Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. November 2023 der Hamilton Germany GmbH, MÜnchen, wurde am 22. Januar 2025 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresabschluss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. |
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