Schlering GmbH
Göttendorfer Weg 2, 48317 Drensteinfurt, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Judith Schlering since 5/22/2020 | Managing Director |
Oliver Schlering since 1/3/2011 | Managing Director |
Hermann Schlering since 9/27/2004 | Managing Director |
Ruth Schlering since 9/27/2004 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 11.11% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Schlering GmbHDrensteinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Allgemeine Angaben zur Schlering GmbH Die Schlering GmbH hat ihren Sitz in Drensteinfurt-Rinkerode im Münsterland. Sie wurde 1884 gegründet und ist ein traditionelles Familienunternehmen, das von Oliver Schlering, Judith Schlering und Hermann Schlering geführt wird. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, Ausführung und Wartung von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Darüber hinaus wird auch der Bereich Photovoltaik und der Bereich Elektrotechnik abgedeckt. Mit ihren ca. 80 Mitarbeitern gehört die Schlering GmbH zu den führenden Unternehmen der Sanitär-, Heizungs- Klima (S/H/K) -Branche im Münsterland. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Ein sorgfältiger Vergleich der Jahresverläufe 2023 und 2022 verdeutlicht, dass die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Jahr 2023 weiter abgenommen haben. Deutschland verzeichnete 2023 eine Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,3%, während die Inflationsrate bei 5,9% lag, im Vergleich zur Steigerung von 6,9% im Jahr 2022. Die Rücknahme der meisten Corona-Maßnahmen und die zunehmende Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens haben zu einer spürbaren wirtschaftlichen Erholung beigetragen. Die gestiegenen Kosten für Produktionsfaktoren wie Rohstoffe, Arbeitskosten und Energie blieben jedoch eine Herausforderung. Unternehmen waren weiterhin gezwungen, diese Kosten an die Verbraucher weiterzugeben, was zu einem anhaltenden Preisdruck führte. Trotz des nur geringfügigen BIP-Rückgangs blieb die Inflation ein zentrales Thema, das die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigte. Im Laufe des Jahres 2023 hat sich das Geschäftsklima im SHK-Bereich gegenüber dem guten Jahr 2022 zunehmend eingetrübt. Im Gegensatz zum Heizungsbereich konnte der Sanitärbereich in 2023 nicht von attraktiven Förderprogrammen profitieren. Steigende Zinsen wirkten sich negativ auf das Neubaugeschäft aus. Im Sanierungsbereich wiederum sorgte eine allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit zum Aufschub von Projekten. Zeitunkritische Maßnahmen wie Badsanierungen waren dabei stärker betroffen als energetische Sanierungen im Bereich Heizung und Photovoltaik. Der Heizungsmarkt profitierte von einer gesteigerten Nachfrage nach modernen, energieeffizienten Heizsystemen. Im ersten Halbjahr 2023 profitierten die SHK-Betriebe von den Überhängen eines sehr starken Nachfragebooms für Wärmepumpen. Weiterhin wurde durch die Unsicherheit um das neue Gebäudeenergiegesetz die Nachfrage nach Öl- und Gasheizungen in der zweiten Jahreshälfte gesteigert, während der Absatz von Wärmepumpen einbrach. Insgesamt stiegen die Umsätze im SHK-Bereich in NRW nicht-inflationsbereinigt um +9,5%. 3. Geschäftsverlauf Die Schlering GmbH konnte im Jahr 2023 ihre Marktposition weitgehend behaupten. Gegenüber dem sehr guten Vorjahr erhöhte sich die Gesamtleistung (Umsatz + im Bau befindliche Aufträge) um 10,9% und lag mit ca. 15,0 Mio € auf einem hohen Niveau. Durch Kostensteigerungen im aktuellen Geschäftsjahr verringerte sich jedoch das Jahresergebnis. Die Auftragslage ist 2023 weiterhin gut was auch die steigende Gesamtleistung ausdrückt. In 2023 wurden rund 610 TEUR ins Anlagevermögen investiert. Dabei handelt sich um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen insbesondere in den Fuhrpark und die Betriebsausstattung. Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 sind wir trotz der schwachen Rahmenbedingungen insgesamt zufrieden. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung und der Jahresüberschuss. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen. 5. Ertragslage Die Gesamtleistung stieg um 1,5 Mio € auf 15,0 Mio €. Gleichzeitig stieg der Materialeinsatz um 26,8% auf ca. 7,7 Mio €, so dass der Rohgewinn (Gesamtleistung - Materialaufwand) um ca. 156 T€ sank. Durch höhere Lohnaufwendungen (+102 T€) und gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen (+207 T€) hat sich der Gewinn vor Steuern gegenüber dem sehr guten Vorjahr (987 T€) fast halbiert, lag aber mit 517 T€ noch immer hoch. Der Jahresüberschuss betrug 347 T€ gegenüber 673 T€ im Vorjahr. 6. Finanzlage Die finanzielle Situation der Schlering GmbH ist sehr stabil. Die Eigenkapitalquote liegt bei sehr guten 64,9% und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr (59,8%) durch das aktuelle Jahresergebnis noch gesteigert werden. Das Ausfallrisiko bei Forderungen wird bereits seit Jahren durch eine Warenkreditversicherung eingeschränkt. Es bestehen Kreditlinien i.H.v. 500 T€, die zur kurzfristigen Finanzierung in Anspruch genommen werden kann. Das Unternehmen kam im Geschäftsjahr sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nach. 7. Vermögenslage • Eigenkapitalrendite: Die Eigenkapitalrendite beträgt 7,0%, berechnet als Jahresüberschuss durch Eigenkapital. Im Vorjahr lag die Eigenkapitalrendite bei 14,6%. • Gesamtkapitalrendite: Die Gesamtkapitalrendite beträgt 5,0%, berechnet als Jahresüberschuss plus Zinsen durch Bilanzsumme. Im Vorjahr lag die Gesamtkapitalrendite bei 9,1%. • EBIT: Das EBIT für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 543 T€, berechnet als Gewinn vor Zinsen und Steuern. Im Vorjahr betrug das EBIT 997 T€. • Working Capital: Das Working Capital, berechnet als Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten, beträgt 4.191 T€. Im Vorjahr lag das Working Capital bei 4.113 T€. Die Bilanzsumme liegt mit 7.636 T€ nahezu auf Vorjahresniveau (7.698 T€). Der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 1.937 T€ hat maßgeblich zum Zuwachs des Bestands liquider Mittel um 2.430 T€, von -367 T€ Ende 2022 auf 2.063 T€ zum 31.12.2023, beigetragen. Daneben erhöhte sich der Bankbestand durch den Jahresüberschuss, während die übrigen Bilanzveränderungen sich nahezu ausgeglichen haben. So reduzierte sich der Vorratsbestand um rund 523 T€ auf 1.336 T€ während das Anlagevermögen investitionsbedingt um 110 T€ anstieg. Gesamtaussage Die Schlering GmbH befindet sich in einer sehr soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 8. Chancen und Risiken Chancen: • Nachhaltigkeit: Die hohe Nachfrage nach umweltfreundlichen und energieeffizienten Heizungs- und Klimalösungen (Wärmepumpen + Photovoltaik) bietet großes Wachstumspotenzial. • Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften führt zu einem Rückgang des Angebots im S/H/K-Bereich. Bei stabiler Nachfrage ist deshalb langfristig eine ertragreichere Preisgestaltung denkbar. Risiken: • Wirtschaftliche Unsicherheiten: Globale wirtschaftliche Schwankungen, Inflation und steigende Rohstoffpreise könnten die Kostensituation und Nachfrage negativ beeinflussen. • Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften könnte die Wachstumspläne des Unternehmens langfristig bremsen. • Staatliche Förderungen: Ein mögliches Herunterfahren der staatlichen Förderung für erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien könnte die Nachfrage nach entsprechenden Produkten zurückgehen lassen. 9. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die Schlering GmbH weiterhin gute Geschäfte. Die Schlering GmbH setzt weiterhin auf Innovation und Nachhaltigkeit als Kernstrategien. Konkret wird für 2024 gegenüber 2023 eine leicht verringerte Leistung erwartet bei einem deutlich reduzierten, aber immer noch positiven Ergebnis. Das Unternehmen erwartet, dass die Nachfrage nach energetischen Sanierungen und Modernisierungen aufgrund der fortgesetzten politischen und gesellschaftlichen Fokussierung auf Klimaschutz und Energieeinsparung weiterhin hoch bleibt. Damit verbunden sieht die Schlering GmbH Chancen ihren Marktanteil zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen. 10. Schlussbemerkung Die Schlering GmbH blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Mit einer sehr stabilen finanziellen Basis und einer klaren strategischen Ausrichtung ist das Unternehmen gut gerüstet, um auch zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Wir versichern, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken i. S. d. § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben werden.
Drensteinfurt, den 15. Mai 2025 Oliver Schlering Judith Schlering Hermann Schlering BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Schlering GmbH hat ihren Sitz in 48317 Drensteinfurt-Rinkerode, Göttendorfer Weg 2-4. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster in Abteilung B unter HRB 8452 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Schlering GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Abschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In Anwendung des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 6.944 (Vj. TEUR 2.445) aktivisch abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertberichtigungen erfolgten in erforderlichem Umfang. Für Aufwendungen, die kommende Wirtschaftsjahre betreffen und bereits bezahlt wurden, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert EUR 110.000,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem separat dargestellten Anlagespiegel zu entnehmen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Urlaub (TEUR 334,4; Vj TEUR 379,5), Personal (TEUR 90,6; Vj TEUR 125,0), Jahresabschluss und Prüfung (TEUR 79,5; Vj. TEUR 55,0), Gewährleistungen (TEUR 67,6; Vj TEUR 91,2), ausstehende Rechnungen (TEUR 51,4; Vj 316,6 TEUR) und Aufbewahrung (EUR 16,3; Vj TEUR 16,3) zusammen. Verbindlichkeiten Angabe der Restlaufzeiten:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 99.203,74 (Vorjahr: EUR 89.872,46). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Herabsetzung von EWB auf Forderungen in Höhe von TEUR 133 enthalten. Die periodenfremden bzw. unregelmäßigen Erträge betragen insgesamt TEUR 96. Weiterhin sind Schadensersatzbeträge in Höhe von TEUR 94 enthalten. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 343 und beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Die Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, daher wurden diese Mietverpflichtungen für ein Jahr angesetzt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Das Unternehmen beschäftigte während des Geschäftsjahres im Durchschnitt 77 Arbeitnehmer. Unterstützungskasse Die Zahlung der Pensionsansprüche ist durch eine Unterstützungskasse abgesichert. Der Fehlbetrag i.S.v. Art. 28 EGHGB wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen, soweit sie das Kassenvermögen von EUR 63.579,00 übersteigen, beläuft sich auf EUR 199.300,00. VII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Berichtjahres nicht eingetreten. VIII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. EUR 346.758,88 auf neue Rechnung vorzutragen.
Drensteinfurt, den 15. Mai 2025 Oliver Schlering Judith Schlering Hermann Schlering sonstige Berichtsbestandteile
gez. Oliver Schlering Judith Schlering Hermann Schlering Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Schlering GmbH, Drensteinfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schlering GmbH, Drensteinfurt - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlering GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung ("Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung" i.S. von Anlage D.1 zu ISA (DE) 200) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtürmern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Emsdetten, den 15. Mai 2025 NBH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Nottbeck, Wirtschaftsprüfer gez. Hoof, Wirtschaftsprüfer |
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