Master Data

Registry
Register court Osnabrück HRB 121230
Registered
8/31/2006
Industry
Activities of holding companiesManagement activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
a) der Betrieb einer Maschinenfabrik. Die Gesellschaft kann gleichartige, ähnliche oder andere Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Geschäftsführung und Vertretung übernehmen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Unternehmenszweck ist auch die Beteiligung oder Übernahme der Geschäftsführung bei gleichen oder ähnlichen Unternehmen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Carl Josef Ehrlich
since 10/18/2019
Procura
Timo Ehrlich
since 10/18/2019
Procura
Markus Ehrlich
since 4/10/2017
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Robert Nyblad GmbH

Papenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Das Unternehmen ist im Stahlmaschinen- und Stahlwasserbau tätig. Hier erfolgt die Produktion von komplexen Großbauteilen für unterschiedlichste Branchen. Zusätzlich werden Lohnbearbeitung sowie Reparatur- und Montagetätigkeiten ausgeführt. Zusätzlich wurde unser Dienstleistungsportfolio um eine professionelle Konservierungseinheit erweitert. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Großbauteile wie zum Beispiel Schleusentore oder Brücken am direkten Wasserzugang zu verladen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind darauf ausgerichtet, bestehende Produkte den spezifischen Anforderungen unserer Kunden und der Marktentwicklung weiter anzupassen sowie das bestehende Portfolio gezielt auszuweiten, da Forschung und Entwicklung eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Produkte bilden. Die Innovations- und Produktentwicklungsprozesse richten sich hier konsequent an den Kunden- und an Markbedürfnissen aus. Ziel ist die effiziente Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist trotz Energiekrise und stark verlangsamten Lieferketten in 2022 um ca. 1,9 % gestiegen. Die Preise für Stahlerzeugnisse im zweiten - und dritten Quartal stiegen zwischenzeitlich teilweise um mehr als 100 %. Dies war der kurzfristigen Verknappung auf dem Stahlmarkt geschuldet. Für das Jahr 2023 sind die Prognosen für die Preisentwicklung stagnierend. Es ist ein Wachstum in der Stahlbranche zu erwarten.

2.2 Geschäftsverlauf und finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung und Kontrolle des Unternehmens sind das Rohergebnis und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Betriebsergebnis).

Aktuell kann man von einer guten Auslastung im Bereich Stahl- und Stahlwasserbau sprechen. Der Auftragsbestand ist als hoch zu bewerten.

Zum Jahresende 2022 hat die Robert Nyblad GmbH 97 Beschäftigte (Vorjahr: 95).

2.3 Darstellung der Lage

2.3.1 Ertragslage

Der Geschäftsverlauf in 2022 übertrifft die Erwartungen der Geschäftsleitung. Aufgrund des deutlich gestiegenen Umsatzes in 2022 ist das Rohergebnis absolut um T€ 2.379 auf T€ 10.861 angestiegen. Das Betriebsergebnis ist trotz der gestiegenen Personal- und bei leicht reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 851 auf T€ 2.943 gestiegen. Das Rohergebnis und das Betriebsergebnis liegen somit entgegen der Prognose deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung und der allgemeinen Marktsituation ist das erreichte Ergebnis sehr zufriedenstellend.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Das Vorratsvermögen wird nach Abzug von erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 3.445 (Vorjahr: T€ 0) bilanziert. Die Finanzierung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt damit überwiegend über Anzahlungen von Kunden. Die Eigenmittelquote beträgt 60,4 % (Vorjahr: 61,9 %). Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet.

Die Gesellschaft hat einen Cashflow nach DVFA/SG in Höhe von T€ 2.107 (Vorjahr: T€ 614) erzielt. Die Gesellschaft ist zu jeder Zeit fähig ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Jede unternehmerische Betätigung ist aufgrund der Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung mit Chancen und Risiken verbunden. Die Geschäftsleitung und die von ihr beauftragten Mitarbeiter stellen durch eine regelmäßige Kennzahlenüberwachung und ergebnisbezogene Monatsanalyse sicher, dass das Unternehmen keinen bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt ist. Entwicklungen, die als bestandsgefährdend einzustufen sind oder die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen, sind aktuell nicht festzustellen.

Auch wenn aus dem aktuellen Ukraine-Russland-Konflikt im Geschäftsjahr 2022 deutliche Einschränkungen resultierten, sind für uns keine akuten unmittelbaren Risiken erkennbar. Durch die stark gestiegenen Energiepreise wird eine kostendeckende Produktion in 2023 eine große Herausforderung. Die Geschäftsführung beobachtet die aktuellen Entwicklungen, um jederzeit kurzfristig reagieren zu können.

Es besteht auch weiterhin ein großer Nachholbedarf im Bereich der Infrastrukturprojekte für den Stahlwasserbau. Der Bedarf an fertigen Produkten sowie Halbzeuge wird in diesem Jahr weiter steigen. Für die Robert Nyblad GmbH bedeuten die stark angestiegenen Energiepreise in Kombination mit einer unsicheren Verfügbarkeit vieler Zukaufartikel eine große Herausforderung im Jahr 2023.

4 Gesamtaussage

Die Lage der Robert Nyblad GmbH ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als gut zu bezeichnen.

Die im Lagebericht des Vorjahres abgegebene Prognose wurde in Bezug auf das Rohergebnis sowie auch dem Betriebsergebnis deutlich übertroffen. Auf Basis der Planung für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir aufgrund der gestiegenen Energiepreise von einem Roh- und Betriebsergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres aus.

 

Papenburg, den 26. April 2023

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

AKTIVA

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.143,00 56.046,00
41.143,00 56.046,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.445.111,55 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 807.438,39 1.039.854,87
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.200.131,72 1.609.118,93
3.007.570,11 2.648.973,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.454.433,99 2.683.998,95
7.907.115,65 5.332.972,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.474,29 8.309,87
7.956.732,94 5.397.328,62

PASSIVA

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Kapitalrücklage 816.144,10 816.144,10
III. Bilanzgewinn 1.620.516,03 1.728.112,68
3.186.660,13 3.294.256,78
B. Rückstellungen 1.216.339,96 749.362,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 456.027,26 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.622.253,99 46.940,35
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.475.451,60 1.306.768,84
3.553.732,85 1.353.709,19
7.956.732,94 5.397.328,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
2021
1. Rohergebnis 10.860.863,58 8.482.212,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.357.122,93 4.096.608,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 865.649,50 815.831,17
5.222.772,43 4.912.439,17
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 14.903,00 15.599,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.680.681,12 2.702.931,54
5. Betriebsergebnis 2.942.507,03 851.243,15
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.078,36 13.984,68
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 16.646,49 (Vorjahr: € 10.279,12)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.381,79 14.649,66
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 2.721,60)
8. Finanzergebnis 30.696,57 -664,98
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 880.800,25 252.231,72
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 2.092.403,35 598.346,45
11. Gewinnvortrag 1.728.112,68 1.129.766,23
12. Ausschüttung -2.200.000,00 0,00
13. Bilanzgewinn 1.620.516,03 1.728.112,68

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Papenburg und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 121230 mit der Firma Robert Nyblad GmbH eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung des beizulegenden Werts erfolgt retrograd durch Abzug angemessener Abschläge für die noch anfallenden Aufwendungen vom erwarteten Verkaufserlös im Sinne des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. Bestandsrisiken wird ausreichend Rechnung getragen. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung in Ansatz gebracht.

Die erhaltenen Anzahlungen sind von den Vorräten offen abgesetzt worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB wurden mit dem Nennwert bzw. in Höhe der zugrundeliegenden Verbindlichkeit angesetzt.

3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 64.157,06 0,00 0,00 64.157,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.226,65 0,00 20.160,24 189.066,41
273.383,71 0,00 20.160,24 253.223,47
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 79.192,92 0,00 0,00 79.192,92
79.192,92 0,00 0,00 79.192,92
352.576,63 0,00 20.160,24 332.416,39
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 64.157,06 0,00 0,00 64.157,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.180,65 14.903,00 20.160,24 147.923,41
217.337,71 14.903,00 20.160,24 212.080,47
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 79.192,92 0,00 0,00 79.192,92
79.192,92 0,00 0,00 79.192,92
296.530,63 14.903,00 20.160,24 291.273,39
Buchwerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.143,00 56.046,00
41.143,00 56.046,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
41.143,00 56.046,00

4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag € (Vorjahr
€)
bis zu 1 Jahr € (Vorjahr
€)
über 1 Jahr bis 5 Jahre € (Vorjahr
€)
über 5 Jahre € (Vorjahr
€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber 456.027,26 456.027,26 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.622.253,99 1.622.253,99 0,00 0,00
(46.940,35) (46.940,35) (0,00) (0,00)
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.475.451,60 1.475.451,60 0,00 0,00
(1.306.768,84) (1.306.768,84) (0,00) (0,00)
3.553.732,85 3.553.732,85 0,00 0,00
(1.353.709,19) (1.353.709,19) (0,00) (0,00)

5 Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr in Höhe von € 800.000,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

6 Sonstige Angaben

6.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2022 2021
Kaufmännische / technische Angestellte 19 17
Gewerbliche Arbeitnehmer 79 72
98 89

Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich fünf (Vorjahr: sieben) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Markus Ehrlich, Wirtschaftsingenieur, Schweißfachingenieur.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

6.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

6.3.1 Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Form von Avalen bestehen in branchenüblicher Höhe.

6.3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2022
T€ p. a.
2021
T€ p. a.
Miet-, Pachtverträge 1.236 1.116
Leasingverpflichtungen 213 325
1.449 1.441

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Das Miet- und Pachtverhältnis ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die maximale Restlaufzeit der übrigen Verträge beträgt zwei Jahre.

 

Papenburg, den 26. April 2023

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 12. Mai 2023 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 28. April 2023 erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Robert Nyblad GmbH, Papenburg,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Robert Nyblad GmbH, Papenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Robert Nyblad GmbH, Papenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 28. April 2023

PKF WMS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberater Rechtsanwälte

Heinz-Hermann, Wirtschaftsprüfer

Gerdes Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer

News & Media Coverage

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