MFFN GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Joseph Sebastian Nossol since 2/5/2024 | Managing Director |
Mareike Barbara Nossol since 2/5/2024 | Managing Director |
Stefan Schuster since 1/28/2019 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 80.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
dennree GmbHTöpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DENNREE GMBHI. Darstellung des Geschäftsverlaufes einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Gegenstand des Unternehmens Die dennree GmbH mit Sitz in Töpen/Nordbayern gehört zur dennree Gruppe. Als Teil dieser Gemeinschaft setzt sie sich für die Entwicklung und Zukunftssicherung der ökologischen Bewegung ein. 1974 gegründet, ist das mittelständische Unternehmen heute der führende Fachhändler für Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik im deutschsprachigen Raum. Seit 2003 betreibt dennree sein eigenes Vertriebssystem. Zum Ende des Berichtsjahres gehören 393 (Vj. 369) Denns BioMärkte in Deutschland und Österreich dazu. Als Bio-Fachhandelshaus versteht sich dennree als kompetenter Marktplatz für Erzeuger*innen, Einzelhändler*innen und Konsument*innen, die „bio“ über das Produkt hinaus leben. Mit einem umfassenden Sortiment von mehr als 14.000 Artikeln aus garantiert ökologischem Anbau beliefert dennree über ein eigenes, flächendeckendes Logistiksystem rund 1.200 Biomärkte in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Südtirol. Alle Erzeugnisse entsprechen den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung. Darüber hinaus erfüllt ein Großteil der Artikel die noch strengeren Qualitätskriterien von Bio-Anbauverbänden. Sein ganzheitliches Verständnis unterstreicht dennree unter anderem mit dem Betrieb und der fortwährenden Weiterentwicklung des Hofgut Eichigt im sächsischen Vogtland. Seit 2015 gehört der Milchviehbetrieb, ehemals konventionell bewirtschaftet, zur dennree Gruppe. Mit dem Ziel, eine nachhaltige und zukunftssichere Landwirtschaft zu betreiben, ist der Betrieb innerhalb von zwei Jahren auf ökologische Landwirtschaft umgestellt worden. Heute gilt er als Bio-Vorzeigebetrieb. Die dennree GmbH ist Partner des BioMarkt Verbunds, einem Zusammenschluss von über 530 selbstständigen BioMärkten und Denns BioMärkten aus Deutschland und Österreich unter der gemeinsamen Dachmarke „BioMarkt“. Ziel ist es, den Naturkostfachhandel zu stärken, ihn zukunftsfähig auszurichten und dabei seine Individualität und Vielfalt zu bewahren. 2. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Der Bio-Markt hat sich im Berichtsjahr 2023 in Deutschland inflationsbereinigt knapp behauptet. Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln wuchs insgesamt von 15,3 Mrd. auf 16,1 Mrd. Euro. Bei einer Inflationsrate von 5,9 Prozent konnte das Umsatzplus den Wertverlust allerdings nur knapp ausgleichen. Der Lebensmitteleinzelhandel steigerte seine Bio-Umsätze deutlich stärker um 7,2 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro und erreichte damit einen Marktanteil von 67 Prozent. Wie im vergangenen Jahr stiegen die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln besonders bei den Discountern. Die Vollsortimenter konnten ihre Bio-Umsätze halten. Die Preisentwicklung zeigt, dass Bio-Lebensmittel im Jahr 2023 bei einer Gesamtinflationsrate von 9 Prozent für Lebensmittel (BÖLW) im Vergleich nur um fünf Prozent teurer geworden sind. Das Statistische Bundesamt geht im Verbraucherpreisindex für Lebensmittel für das Jahr 2023 insgesamt sogar von einer Preiserhöhung von 12,4 Prozent aus. Der Preisanstieg im Bio-Segment war also deutlich geringer als bei konventionell hergestellten Lebensmitteln. Die Preise zwischen konventionellen und Bio-Lebensmitteln glichen sich an. Wie bereits im vergangenen Jahr zeigen sich Bio-Produkte damit im Vergleich preisstabiler. Das liegt neben kürzeren und regional ausgerichteten Lieferketten sowie langfristigen Verträgen mit Lieferanten auch daran, dass der Ökolandbau auf die Verwendung von energieintensiven Dünge- und Spritzmitteln verzichtet. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges beeinflusst. Der Krieg in Israel und Gaza ab Anfang Oktober 2023 beeinflusste die Preisentwicklung und die Umsätze im Lebensmittelbereich in Deutschland im Jahr 2023 allerdings kaum. Der Bio-Fachhandel insgesamt verzeichnet im Jahr 2023 einen Umsatz von 3,83 Milliarden Euro mit Bio-Lebensmitteln und Naturwaren, was einem Zuwachs von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht und somit eine stabile Entwicklung darstellt. Die für das Jahr 2023 insgesamt als positiv zu bewertende Umsatzdynamik zeigt, dass Bio-Produkte für einen immer breiteren Kundenkreis attraktiv werden, da sich die Preisunterschiede zu Lebensmitteln aus herkömmlicher Produktion weiter verringern. Hinzu kommt eine weiter steigende Sensibilität für die Herkunft der Produkte und die Schonung von Ressourcen auf Kundenseite. Im Vergleich zu 2023 verschoben sich allerdings die Schwerpunkte: Gehörten 2022 besonders Eier (plus 16 Prozent), Fleischalternativen (26 Prozent) und Pflanzendrinks (61 Prozent) zu den Gewinnern beim Umsatz, standen 2023 verpackte Backwaren, Süßwaren und Tiefkühlkost, aber auch Brotaufstriche, Feinkost und gekühlte Feinkost, daneben verpackter Schnitt- und Frischkäse sowie pflanzliche Bio-Drinks mit jeweils zweistelligen Umsatzzuwächsen im Fokus. (Quellen: BÖLW Branchenreport 2023, Pressemitteilung BÖLW-Jahresbilanz zur Biofach 2023, Statistisches Bundesamt Verbraucherpreisindex). 3. Umsatz- und Ertragsentwicklung, Geschäftsergebnis Wie in den Vorjahren auch, sind weiterhin die Umsatzerlöse eine unserer Steuerungsgrößen. Zusätzlich stellen wir jedoch das Rohergebnis (Summe der Posten 1. bis 5. der Gewinn- und Verlustrechnung) sowie das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstigen Steuern (EBT) in den Fokus unserer Kennzahlen. Die für das Berichtsjahr 2023 beschriebene positive Umsatzdynamik macht sich bei der dennree GmbH ebenfalls bemerkbar und hilft ihre Marktposition als führender Bio-Fachhändler zu halten. Die Gesellschaft erreicht 2023 einen Gesamtumsatz von 982 Mio. Euro (VJ 976 Mio. Euro) Der Umsatz erhöhte sich damit um 0,6 %. Regionale Auffälligkeiten bei den Niederlassungsumsätzen innerhalb Deutschlands sind dabei nicht zu verzeichnen. Der Export von Waren beläuft sich auf ca. 6,1% (Vj. 6,1%). Die Umsatzerlöse entwickelten sich damit geringer als ursprünglich erwartet, wobei die Umsätze stark von den Rahmenbedingungen in der Gesamtwirtschaft (Energiekrise, hohe Inflationsrate) beeinflusst sind. Der Verzicht auf energieintensive Dünge- und Spritzmittel im Ökolandbau, eine hohe Verbindlichkeit gegenüber landwirtschaftlichen Erzeugern durch langfristige Verträge sowie kürzere Lieferketten haben im Naturkostfachhandel im Berichtsjahr als Inflationsbremse gewirkt: Die Preise von Bio-Produkten zeigten sich wie bereits im Vorjahr auch im Jahr 2023 im Vergleich zu konventionellen Produkten preisstabiler und waren auch für Kund*innen attraktiv, deren Einkaufsverhalten preissensibler geworden ist. Gerade die Eigenmarken dennree, Gustoni und Königshofer sowie eine Vielzahl von Aktionsangeboten erfreuen sich großer Beliebtheit und zeigen den Kund*innen, dass “Bio” im Naturkostfachhandel nicht gleich teuer ist. Das Rohergebnis beläuft sich auf 196 Mio. Euro gegenüber 197 Mio. Euro im Vorjahr. Dem leichten Umsatzanstieg stehen geringfügig überproportionale Steigerungen der Bezugspreise gegenüber, weshalb das Rohergebnis auf Vorjahresniveau liegt. Das EBT beläuft sich in 2023 auf 18,0 Mio. Euro gegenüber 20,7 Mio. Euro im Vorjahr, was aus einer negativen Entwicklung des Betriebsaufwands gegenüber dem Vorjahr resultiert. Im Verhältnis zum Vorjahr liegt eine Kostensteigerung von 1% vor. Dies ist vor allem dem Personalaufwand geschuldet, der aufgrund der internen Anhebung des Eingangsstundenlohnes auf 14 EUR und der damit einhergehenden Anpassung der bestehenden Lohn- und Gehaltssituation um 2,8 Mio. EUR nominal gestiegen ist. Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Konsumlaune ist der Geschäftsverlauf 2023 weiterhinstabil, Dies lässt sich auch in 2024 fortsetzen. 4. Vertrieb Im Jahr 2023 entwickelt die dennree GmbH die Verkaufs- und Vertriebsabteilungen des Unternehmens weiter. Bewährte Vertriebskonzepte werden verstärkt an den Anforderungen der selbständigen BioMärkte und Denns BioMärkte unter der gemeinsamen Dachmarke „BioMarkt Verbund“ ausgerichtet. Die dennree GmbH versteht sich als Partner und Dienstleister des BioMarkt Verbunds. Die etablierten Formen, den Bio-Facheinzelhandel mit einer 360° Rundum-Betreuung zu unterstützen, gelingt es weiterzuführen und zu entwickeln. Damit kann dennree auch 2023 ihren Marktanteil weitgehend stabilisieren. In der weiteren Umsetzung und Entwicklung dieser Konzepte besteht eine der künftigen Hauptaufgaben. Die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des BioMarkt Verbunds verläuft erfolgreich und beeinflusst die Entwicklung des Unternehmens positiv. Die dennree GmbH und die Verbundmitglieder vertreten gemeinsame Interessen und richten diese zielgerichtet am Markt aus, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. 5. Expansion Mit dem Ziel, mehr Fläche für Bio zu schaffen und die Verfügbarkeit von Bio-Lebensmitteln, ökologischen Drogeriewaren und Naturkosmetik-Produkten im Markt zu erhöhen, berät, unterstützt und beliefert die dennree GmbH selbstständige Bio-Facheinzelhändler. Im Berichtjahr baut die Gesellschaft ihr eigenes Facheinzelhandelsnetz „Denns BioMarkt“ in Deutschland und Österreich kräftig um 34 Märkte weiter aus. Die Wachstumsstrategie wird damit erfolgreich fortgesetzt. Die dennree GmbH versteht sich hier als Partner und Dienstleister des BioMarkt Verbunds. Die etablierten Formen, den Bio-Facheinzelhandel mit einer 360° Rundum-Betreuung zu unterstützen, gelingt es weiterzuführen und zu entwickeln. Damit kann die dennree GmbH auch 2023 ihren Marktanteil weitgehend stabilisieren. In der weiteren Umsetzung und Entwicklung dieser Konzepte besteht eine der künftigen Hauptaufgaben. 6. Sortiment, Einkauf, Logistik Mehr als 14.000 Artikel gehören zum Sortiment der dennree GmbH. Die Gesamtzahl an sorgfältig ausgewählten Lieferanten, zu denen die Gesellschaft vertrauensvolle und überwiegend langfristige Partnerschaften pflegt, liegt bei über 1.000 Betrieben. Ihre Erzeugnisse entsprechen den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung. Darüber hinaus erfüllen viele Artikel die noch strengeren Qualitätskriterien von Bio-Anbauverbänden wie Bioland, Naturland oder Demeter. Bei der Auswahl von Sortimenten, welche nicht in den Geltungsbereich der EU-Öko-Verordnung fallen, dienen uns die BNN-Sortimentsrichtlinien als Grundlage. Die Sortimentsgestaltung erfolgt unter Beachtung qualitätsorientierter Leitlinien, einer transparenten Herkunft und einer fairen Preisgestaltung. Gemeinsam mit Lieferant*innen, Erzeuger*innen und Partner*innen aus der Bio-Branche wirkt dennree entschlossen darauf hin, die ökologische Bewegung zukunftssicher weiterzuentwickeln. Die Ansätze dazu sind vielfältig. So bestellt dennree im Jahr 2023 je zwei LKW mit Wasserstoff- und mit Elektroantrieb, um den CO2 -Ausstoß zu reduzieren und um die Treibstoffkosten zu reduzieren. Daneben liegt der Fokus auf der Optimierung der Auslastung der LKW. Dazu gehört die Reduzierung der Fahrzeugvarianten mit dem Ziel, die Fahrzeuge in möglichst vielen Anwendungsbereichen zu nutzen, sowie mehrschichtig einzusetzen, daneben die Geschwindigkeitsreduzierung der Fahrzeuge auf max. 85 km/h. Dies reduziert den Treibstoffverbrauch im Gesamtfuhrpark deutlich. Zudem wird der Einsatz von Verteilerfahrzeugen mit größerer Ladefläche gesteigert - Optimierungen, die sowohl Einsatzbereitschaft als auch Kosten optimieren und dabei Ressourcen schonen. Hohe Treibstoffkosten und das schwierige Recruiting von Fahrern in Metropolregionen führen allerdings zu Kostensteigerungen. Der Einkauf erfolgt überwiegend über die Firmenzentrale in Töpen und wird regional über die Niederlassungen in den sieben deutschen Vertriebsregionen sowie in Österreich unterstützt und ergänzt. Die Bezugsquellen werden als stabil eingeschätzt und unterliegen den branchenüblichen Schwankungen nach Saison und Klima. Eine permanente Marktbeobachtung ist implementiert und unterstützt den Einkauf zuverlässig in seiner Arbeit. 7. Mitarbeiter, Aus- und Weiterbildung Im Fokus steht 2023 die finanzielle Wertschätzung der Mitarbeitenden. Mit 18 Millionen Euro investiert die dennree Gruppe so viel wie noch nie in weitreichende Lohn- und Gehaltssteigerungen, die auch in der dennree GmbH umgesetzt wurden: Der Stundenlohn wird bundesweit bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 1,50 Euro brutto angehoben und liegt bei mindestens 14 Euro brutto. 2023 gehörten zur Arbeitsgemeinschaft der dennree Gruppe 7.769 Mitarbeitende, davon 5.340 bei Denns BioMarkt . In 2023 sind in der dennree GmbH durchschnittlich 1.698 (Vj.: 1.814) Mitarbeitende beschäftigt, davon 42 Auszubildende (Vorjahr 37) und 2 Studierende im dualen Studium (Vorjahr 3). Die im Jahr 2015 begonnene Kooperation mit Prozubi, einem führenden Anbieter für Onlinekurse zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung und zum Lernen für die Berufsschule, wird auch 2023 fortgesetzt. Auszubildende können sich hier das notwendige Wissen von zu Hause aus aneignen, ohne dass ihnen Kosten entstehen. Damit erweitern sie ihre Fachkenntnisse, erzielen bessere Prüfungsergebnisse und erhöhen ihre Chance auf Übernahme. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten bietet sowohl Berufsanfängern als auch Berufserfahrenen die Online-Lernplattform „Wissen macht Bio“, die auch von Mitarbeitenden der Partner- und Lieferantenbetriebe zunehmend genutzt wird. Hier steht den Mitarbeitenden ein breites Angebot von rund 80 verschiedenen eLearning-Kursen bis hin zu individuellen Präsenzschulungen zur Verfügung. Wie bereits im vergangenen Jahr hat der konsequente Ausbau der internen Weiterbildungsangebote bei dennree hohe Priorität. Es geht darum, die Strukturen auszubauen, um Mitarbeitende von der Ausbildung über Weiterentwicklung und Spezialisierung bis hin zu Führungsaufgaben bestmöglich vorzubereiten. Ziel ist es, das Angebot an internen Talentpools transparent zu erweitern, Blended-Learning-Angebote auszubauen und auch künftig vermehrt Lerninhalte digital zu vermitteln. Neben den Fort- und Weiterbildungsangeboten werden auch die Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ausgeweitet, flexible Arbeitszeitmodelle geschaffen sowie unternehmensweit mobiles Arbeiten ausgebaut. Damit strebt das Unternehmen an, eine höhere Mitarbeiterbindung zu erzielen und die Personalentwicklung zu fördern. Darüber hinaus sollen neue Mitarbeitende gewonnen werden, die zum Unternehmen passen und ihre Qualifikationen einbringen können. Die Arbeitgebermarke zu stärken und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zu gewährleisten, ist eine bedeutende Aufgabe, um zukünftigen Personalbedarf in einem zunehmend schwierigen Arbeitsmarkt besser abdecken zu können. 8. EDV, Organisation, Technik EDV und Organisation sind ein zentrales und vorrangiges Aufgabengebiet im Unternehmen. Die EDV-Betreuung für die Denns BioMärkte und die Märkte des BioMarkt Verbunds wird hauptsächlich durch die dennree GmbH erbracht. Das Unternehmen bietet umfangreiche Leistungen: von der Warenwirtschaftsanbindung über Kassen- und Wagensysteme für den Einzelhandel bis hin zur Beratung zu passenden Zukunftstechnologien und einen leistungsfähigen Support. Seit der Gründung des BioMarkt Verbundes im Oktober 2020 unternimmt dennree verstärkt Anstrengungen, den Kund*innen und Verbundpartner*innen neue IT-Plattformen und Schnittstellen zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen setzt konsequent auf moderne IT-Systeme, mit denen die zukünftig anstehenden Aufgaben effizient bewältigt werden können. 2022 hat das Unternehmen die Einführung von SAP im zentralen Einzelhandel erfolgreich abgeschlossen und mit der Integration weiterer Unternehmensbereiche in SAP begonnen. 2023 werden 2 Mio. Euro unter anderem für die Integration weiterer Unternehmensbereiche in SAP verwendet. Weitere Digitalisierungsschritte sind für die nächsten Jahre geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. 9. Engagement Die dennree Gruppe setzt im Jahr 2023 erneut wichtige Impulse für die Zukunftssicherung der ökologischen Bewegung. Die überwiegende Mehrheit der Projekte wird in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des BioMarkt Verbunds über die IGBM, Interessengemeinschaft Biomärkte e.V., umgesetzt. Mit der „Resolution zu nachhaltiger Innovation im Ökolandbau” bekräftigen dennree und der BioMarkt Verbund die klare Haltung für einen gentechnikfreien Anbau und zur Förderung ökologischer Pflanzenzüchtung. Letztere wird durch die Spende von 50.000 Euro an den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft intensiviert. So wird nach 21 Jahren Unterstützung ein Spendenvolumen von insgesamt über 1 Mio. Euro erreicht. Mit der Spendenkampagne „Aufrunden? Ja, bitte!“ setzt man sich zudem für landwirtschaftliche Betriebe und Lieferant*innen ein, die von den Folgen des Erdbebens in der Türkei und in Syrien im Februar 2023 betroffen sind. Kund*innen spenden in den BioMärkten durch das Aufrunden ihres Einkaufsbetrags 40.000 Euro für Betroffene. In Summe können in vier „Aufrunden? Ja, bitte!“-Aktionen rund 400.000 Euro für verschiedene Zwecke gesammelt werden. Als lokal verwurzeltes Unternehmen unterstützt die dennree GmbH darüber hinaus zahlreiche Einrichtungen wie Freie Waldorfschulen und Kindergärten, gemeinnützige Vereine und Initiativen, die sich für den ökologischen Anbau, Umwelt- und Naturschutzthemen sowie eine bessere Umwelt einsetzen. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der dennree GmbH stellt sich tabellarisch wie folgt dar:
Das Sachanlagevermögen ist durch die Betriebsimmobilie in Töpen geprägt und geht gegenüber dem Vorjahr aufgrund der laufenden Abschreibung leicht zurück. Das Finanzanlagevermögen sinkt aufgrund der Rückzahlung ausgereichter Darlehen im Verbund. Der Bestand an fertigen Waren und Erzeugnissen schlägt sich dem Charakter von Lebensmitteln mit hohem Frischeanteil entsprechend häufig (ca. 17,8 mal jährlich) um. Die Umschlagshäufigkeit ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Gesellschaft übernimmt die Finanzierungsfunktion innerhalb der dennree-Gruppe. Entsprechend ist das Umlaufvermögen durch hohe Forderungen gegen verbundene Unternehmen geprägt, die sich gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % gestiegen sind. 2. Finanzlage Zur Finanzierung sind mit den Hausbanken Kreditlinien von 15 Mio. Euro vereinbart. Zum Bilanzstichtag ist keine Inanspruchnahme erfolgt. Zusammengefasst die Finanzlage der dennree GmbH:
Die Eigenkapitalquote der dennree GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr auf 82,9 % gestiegen und ist daher gut. Die Gesamtlage der Gruppe mit der dennree GmbH als Muttergesellschaft ist auch im Geschäftsjahr 2023 stabil. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Verbindlichkeiten aus den vorhandenen Mitteln und dem laufenden Cashflow zu begleichen. 3. Ertragslage Zusammengefasst stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
Der Umsatz konnte trotz Ausfall eines Großkunden leicht gesteigert werden. Der Material- und Personalaufwand sind im Verhältnis zum Umsatz auf nahezu gleichbleibenden Niveau. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Kosteneinsparungen erreicht. So stieg der Betriebsaufwand in Summe im Verhältnis zum Umsatz trotz der weitreichenden Lohnrunde lediglich um 0,4%-Punkte an. Allerdings schlug sich diese Kostensteigerung bis auf das Jahresergebnis nieder. III. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken Das Interesse an Bio-Produkten ist ungebrochen und Konsument*innen verspüren weiterhin den Wunsch, sich biologisch, natürlich und bewusst zu ernähren. Der gesamte Handel richtet seine Aktivitäten darauf aus, dass Verbraucher*innen zunehmend Wert auf Bio-Qualität legen. Im Berichtsjahr setzt sich diese Entwicklung fort. Konventionelle Supermarktketten, Discounter und Drogeriegeschäfte entwickeln ihre Bio-Sortimente, um vom Marktwachstum der Bio-Branche zu profitieren. Neue Verbraucherschichten werden an biologische Lebensmittel, ökologische Drogerieartikel und Naturkosmetik herangeführt. Was einerseits eine große Chance für die Bio-Branche allgemein bedeutet, stellt insbesondere den Naturkostfachhandel vor enorme Herausforderungen. Der Bio-Fachhandel sieht sich heute mit einem deutlich gewandelten Wettbewerbsumfeld konfrontiert. Bisherige Alleinstellungsmerkmale drohen zu verschwinden. Neuen Herausforderungen zu begegnen und das Risiko einzudämmen, dass der Bio-Fachhandel künftig an Profil verliert, ist eine der Triebfedern, die 2020 zur Gründung des BioMarkt Verbundes führten. Die gemeinschaftlichen Bemühungen im Verbund richten sich daran aus, die Position im Wettbewerb beim Einkauf wichtiger Rohstoffe in Bio-Qualität sowie bei der Preisgestaltung und den Anbaubedingungen zu stärken. Die Schwerpunkte liegen nach der Gründung zunächst darin, den gemeinsamen Außenauftritt zu gestalten und die Sichtbarkeit der Marke „BioMarkt“ beispielsweise über die Umflaggung der Märkte zu erhöhen. Im Berichtsjahr ermöglichen unter anderem zwei groß angelegte crossmediale Branding- und Imagekampagnen, den Kund*innen die Werte des Verbunds näher zu bringen und dadurch den Wiedererkennungswert zu steigern. Zudem wird 2023 wie bereits im Vorjahr die vertriebliche Zusammenarbeit verstärkt weiterentwickelt: Neben der Einführung einer gemeinsamen Gutscheinkarte wird mit der Einführung der Aktion ‚Günstiges Wochenende‘ auf das preissensiblere Einkaufsverhalten der Kund*innen reagiert. Der Geschäftsablauf der dennree Gruppe setzt eine gut funktionierende IT-Infrastruktur voraus. Eine wesentliche Störung oder gar ein Ausfall der IT-Systeme könnte zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Geschäfts- und Absatzprozesse führen. Durch das an allen wesentlichen Einheiten eingeführte ERP-System hat dennree in den vergangenen Jahren die Prozesse stetig verbessert, die Transparenz in der Gruppe erhöht und die Resilienz optimiert. Die dennree-Gruppe ist auf qualifizierte, engagierte und leistungsfähige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angewiesen. Wir versuchen daher unseren Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld zu offerieren, welches beste Leistung ermöglicht. Unsere Attraktivität als Arbeitgeber fördern wir durch Instrumente zur Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben sowie mit umfangreichen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge sind ein weiterer Faktor unserer Mitarbeitergewinnung bzw. -bindung. Das Hofgut Eichigt leistet als Teil der dennree Gruppe Pionierarbeit, um die ökologische Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Erklärtes Ziel ist es, dazu beizutragen, die ökologische Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen, dabei höchste Tierwohlstandards umzusetzen, sinnvolle Forschungsarbeiten zu fördern und aktiven Naturschutz zu betreiben. Dabei steht das Wohl der bis zu 1.400 Milchkühe und ihres Nachwuchses im Fokus des Biokreis- und Bioland-zertifizierten Betriebes. Seit 2021 wird die Milch der Kühe in der eigenen Bio-Hofmolkerei direkt vor Ort abgefüllt und ist unter der Marke „Hofgut Eichigt“ in den Denns BioMärkten und BioMärkten erhältlich. Darüber hinaus wird im Berichtsjahr das Sortiment des Hofgut Eichigt beispielsweise durch den ersten eigenen Käse ausgeweitet. Anfang November 2023 startete auf unserem Hofgut das Projekt „KalbAmmWohl“, das in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin und der Universität Kassel durchgeführt wird. Während des dreijährigen Projektzeitraumes sollen unter den Augen der Forscher*innen verschiedene Maßnahmen getestet werden, um das Wohlbefinden unserer Kälber in der kuhgebundenen Aufzucht und der Ammenkühe noch weiter zu verbessern. Auch in den kommenden Jahren stehen Umbau- und Erweiterungsprojekte an, um den beschriebenen Weg konsequent fortzusetzen. Um Trends, Chancen und Risiken frühzeitig erkennen bzw. darauf reagieren zu können, beobachtet die dennree GmbH wachsam den Wandel der Branche - des Lebensmitteleinzelhandels im Allgemeinen und den der Biobranche im Besonderen. Der Gesamtumsatz mit Bio-Produkten über alle Vertriebsschienen hinweg legte in 2024 mit 5,7 Prozent deutlich zu und erreichte mit rund 17 Milliarden Euro eine neue Rekordhöhe. Auch der Bio-Fachhandel wuchs und konnte seinen Marktanteil von rund einem Fünftel dank mehr Kundschaft und höherem Umsatz behaupten. Damit entwickelte sich Bio im vergangenen Jahr wieder deutlich dynamischer als der Lebensmittelmarkt insgesamt. Die Absatzsteigerung überstieg teilweise die Umsatzsteigerung. So wuchs im Lebensmitteleinzelhandel, Discount und den Drogeriemärkten das Trockensegment sogar um 10,2 Prozent und damit fast doppelt so stark wie im Vorjahr. Die Verkaufspreise mancher Produkte lagen leicht unter dem hochpreisigen Vorjahr - bei bestimmten Produkten auch unterhalb der Preise konventioneller Markenartikler. Der Bio-Fachhandel hat sich 2024 deutlich positiv entwickelt. Er zog insbesondere in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Menschen in die Läden; und die Käuferinnen und Käufer gaben pro Einkauf im Schnitt mehr aus. Die Lebensmittel- und Getränke-Umsätze in Bioläden und Bio-Supermärkten stiegen im Jahresverlauf kontinuierlich auf insgesamt 3,26 Milliarden Euro und lagen damit über dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt verzeichnete der Fachhandel ein Umsatzplus von 3,5 Prozent, und damit ein reales Wachstum deutlich oberhalb der Inflation. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von der deutlich steigenden Zahl an Kundinnen und Kunden, die wieder vermehrt den Weg in die rund 2.000 Bio-Supermärkte und Bioläden in Deutschland fanden: Pro Verkaufstag gab es 1,9 Prozent mehr Kaufakte als im Vorjahr laut bioVista Handelspanel. Der Bio-Fachhandel konnte sich so als wichtiger Bestandteil einer regionalen Nahversorgung mit nachhaltigen, frischen und gesunden Lebensmitteln behaupten (Quelle: BÖLW Branchenreport 2025). Der BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auch 2025 wieder schrumpft, selbst wenn Sonderzölle der USA ausbleiben sollten. Der Standort Deutschland stecke in einer „tiefen Krise“. Die Wirtschaftsleistung dürfte auch im Jahr 2025 um 0,1 Prozent zurückgehen, während für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 3,2 Prozent und für die europäische Union ein Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert werde. Gründe für die Stagnation der deutschen Wirtschaft seien hausgemachte Probleme und fehlende Umsetzung von notwendigen Reformen. Die Lage sei sehr ernst und die Stimmung sei miserabel, so vom Verbandspräsidenten des BDI zusammengefasst. Die Zahl der Insolvenzen wird entsprechend für 2025 auf einem hohen Niveau erwartet. Ob sich die insgesamt gedämpfte Stimmung auf die Nachfrage nach Bio- Lebensmitteln auswirken, bleibt abzuwarten. Nach Einschätzung des BÖLW wird es 2025 weiter eine Herausforderung bleiben, einen Ausgleich zwischen den beträchtlichen Kosten in Erzeugung und Verarbeitung sowie akzeptablen Verbraucherpreisen zu finden. Im Geschäftsjahr 2024 feiert dennree sein 50jähriges Jubiläum. Die Gruppe erreicht mit einem Wachstum von 7,5 % gegenüber dem Vorjahr einen konsolidierten Rekordumsatz von 1,49 Mrd. Euro. Die Einzelhandelssparte mit den Denns BioMärkten wuchs sogar um 11,7 Prozent. Die deutlich sinkende Inflationsrate und die Beruhigung auf dem Energiemarkt haben sich positiv auf die Konsumlaune der Kund*innen ausgewirkt. Auch die ersten Monate des Geschäftsjahres 2025 zeigen ein weiteres Umsatzwachstum. Die dennree GmbH erreichte 2024 einen vorläufigen Umsatz von 1.004 TEuro und führt damit die erfolgreiche Geschäftspolitik der vergangenen Jahre fort. Auch die ersten Monate des Geschäftsjahres 2025 zeigen ein weiteres Umsatzwachstum, so dass auch für das Jahr 2025 - trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Rahmenbedingungen - insgesamt merklich steigende Umsätze, ein merklich höheres Rohergebnis und ein leichter Anstieg des EBT erwartet werden. IV. Bericht zur Unternehmensführung Die Mitglieder der Geschäftsführung der dennree GmbH legen die Strategie für das Gesamtunternehmen fest und steuern es. Die Geschäftsführung hat die Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wie folgt beschlossen: Die Frauenquote beträgt im Geschäftsjahr 2021 in der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung 26,7%. und in der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung 38,7%. Diese Frauenquote soll in den folgenden 5 Jahren einen Mindestwert von 30 % als Zielwert halten. Für die Ebene der Geschäftsführung selbst hat die Gesellschafterversammlung den Zielwert mit 33% beziffert. Die gesamte dennree Gruppe betrachten die Gleichstellung aller Geschlechter sowie die Förderung der Vielfalt und Gleichberechtigung innerhalb der gesamten Belegschaft als wichtige Aufgabe. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So können Führungspositionen beispielsweise auch in einer Teilzeitbeschäftigung übernommen und - wenn es das Berufsbild zulässt - anteilig im Homeoffice wahrgenommen werden. Zudem unterstützen interne Weiterbildungsmöglichkeiten sämtliche Mitarbeitende unvoreingenommen dabei zu aktiven Gestaltenden zu werden - sowohl für die eigene persönliche und berufliche Zukunft als auch die des Unternehmens.
Töpen, den 30. Mai 2025 dennree GmbH gez. Thomas Greim, Geschäftsführer gez. Joseph Nossol, Geschäftsführer gez. Mareike Nossol, Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DENNREE GMBH, TÖPENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DENNREE GMBHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert, dessen Erwerb vor dem 31. Dezember 2009 erfolgte, wurde gemäß den bis zu diesem Zeitpunkt geltenden handelsrechtlichen Vorschriften planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB a.F.). Die Nutzungsdauer von 15 Jahren wurde angesetzt, da der konkrete Nutzen des Geschäfts- oder Firmenwerts über einen langfristigen Zeitraum erwartet wurde und eine verlässliche Schätzung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht möglich war. Die pauschale Nutzungsdauer von 15 Jahren entspricht der damaligen handelsrechtlichen Übung und stellt eine sachgerechte Annäherung an die wirtschaftliche Lebensdauer dar. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch die steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkostenbestandteile einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten zwischen 150,00 Euro und 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Unter den Ausleihungen sind Bardarlehen bzw. stille Beteiligungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind in angemessenem Umfang berücksichtigt. Forderungen aus Einrichtungs- und Warendarlehen werden grundsätzlich unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips. Für gleichartige Vorräte wird das Bewertungsvereinfachungsverfahren der Last-in-First-out-Methode (LIFO) gemäß § 256 Satz 1 HGB angewendet. Dabei wird unterstellt, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände zuerst verbraucht oder veräußert werden. Sofern erforderlich, erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert unter Abzug von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Darlehen vorgenommene Pauschalwertberichtigung beträgt 1,0 %. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden für voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorgenommen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als gezeichnetes Kapital ist das in Euro umgerechnete Stammkapital von 2.500.000,00 DM ausgewiesen. Die Umstellung auf Euro ist noch nicht erfolgt. Das Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Kapitalrücklage wurde erstmals im Rahmen der Verschmelzung eines Tochterunternehmens auf die dennree GmbH in 2023 gebildet Der Posten Gewinnrücklagen betrifft ausschließlich eine andere Gewinnrücklage und ist unverändert zum Vorjahr ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.829.785,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei erstmaliger Erfassung findet dabei die Nettomethode Anwendung, Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Sachaufwand ausgewiesen. Die Aufzinsung erfolgt anhand des jeweils laufzeitadäquaten Zinssatzes. Im Bereich der Jubiläumsrückstellung wird die Erlebens- und Eintrittswahrscheinlichkeit auf Basis betrieblicher Erfahrungswerte berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen beibehalten. Eine Ausnahme bildet die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen, die erstmals auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens erfolgte. Dies führt zu einer zusätzlichen Zuführung iHv 430 TEUR. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden in diesem Zusammenhang nicht angepasst. Zusätzlich wurden durch die steuerliche Betriebsprüfung Zugänge bei den Anschaffungskosten/Herstellungskosten von 916.653,96 Euro (EDV-Software) und 84.896,90 Euro (Bebaute Grundstücke und Geschäftsbauten) erfasst. In den Zugängen Abschreibungen sind entsprechende Beträge von 398.362,96 Euro (EDV-Software), 3.450,98 Euro (Bebaute Grundstücke und Geschäftsbauten) sowie -44.835,00 Euro (Betriebsvorrichtungen) enthalten. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt der Ausweis saldiert unten den sonstigen betrieblichen Erträgen als Zuschreibung zum Anlagevermögen. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensgewährungen in Höhe von 112.089.686,25 Euro, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15.030.898,09 Euro und sonstige Vermögensgegenstände von 9.458.346,40 Euro. Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis betreffen ein Darlehen in Höhe von 22.486,05 Euro, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 80.328,42 Euro und sonstige Vermögensgegenstände von 38,07 Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ein mittelfristiges Darlehen in Höhe von 7.000.000,00 Euro, eine Verpflichtung aus Verlustübernahme in Höhe von 2.971.886,80 Euro und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 420.787,61 Euro. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 264.202,14 Euro. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden unter anderem Steuerüberzahlungen von 1.215 TEuro und Beträge für gewährte Darlehen an Kunden und Lieferanten von 4.363 TEuro erfasst. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die sogenannte „Projected-Unit-Credit-Method“ (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 25.344 Euro. Insoweit besteht nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rücknahmeverpflichtung aus Pfand 2.187 TEuro, Urlaubs-, Überstunden- und Prämienansprüche der Mitarbeiter 1.361 TEuro, Jubiläumsrückstellung 1.208 TEuro, Zuschläge/Spesen 540 TEuro, Rückbauverpflichtungen 460 TEuro; sowie sonstige 938 TEuro. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.000.000,00 Euro und betrifft ausschließlich die Sicherungsübereignung von Fahrzeugen zur Besicherung von sonstigen Verbindlichkeiten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Gesamtbetrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 62.055.784,44 Euro (Vorjahr: 67.529.966,53 Euro). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel in EUR dargestellt.
Latente Steuern Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Gegenständen des Anlagevermögens sowie von Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 27,35 %. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB: Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:
Die genannten Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB waren nicht zu bilanzieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten gemäß der Einschätzung der wirtschaftlichen Verhältnisse durch die direkt Verpflichteten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Daneben hat die Gesellschaft zugunsten eines verbundenen Unternehmens die Verpflichtung abgegeben, dieses in der Weise mit finanziellen Mitteln auszustatten, dass dieses seinen finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen kann. Das Risiko hieraus ist nicht konkret zu beziffern, ist jedoch aufgrund der geringen Fremdverbindlichkeiten (ca. 9.982 TEuro) des verbundenen Unternehmens nicht von wesentlicher Höhe. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nach § 285 Nr. 3a HGB: Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten von Bedeutung bestehen aus langfristigen Grundstücksmietverträgen mit 3.128 TEuro (VJ 3.402 TEuro), Jahreswert ohne Nebenkosten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen nur das Inland und werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen Erträge in außergewöhnlicher Höhe liegen mit einem Betrag von rund 1.256 TEuro in Form des Ertrags aus der Auflösung von Wertberichtigungen vor. Der Ausweis erfolgt in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Aufwendungen in außergewöhnlicher Art und Höhe liegen im Berichtsjahr nicht vor. Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen Periodenfremde Erträge liegen mit einem Betrag von rund 39 TEuro in Form einer erhaltenen Umsatzrückvergütung eines Lieferanten aus 2022 vor. Der Ausweis erfolgt in den Umsatzerlösen Großhandel Verbund netto. Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 413 TEuro ergaben sich aus den Lieferantenrechnungen welche 2023 verbucht, aber dem Jahr 2022 zuzuordnen sind. Der Ausweis erfolgt in den sonstigen Verwaltungskosten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der dennree GmbH, Töpen, einbezogen. Die dennree GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf. Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Angabe des Abschlussprüferhonorars Zur Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird auf die Angaben im Konzernabschluss verwiesen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die zu berichten wären. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 11.955.362,69 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Töpen, den 30. Mai 2025 dennree GmbH Thomas Greim, Geschäftsführer Joseph Nossol, Geschäftsführer Mareike Nossol, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BestätigungsvermerkAn die dennree GmbH, Töpen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dennree GmbH, Töpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dennree GmbH, Töpen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 30. Mai 2025 Rödl & Partner GmbH gez. Landgraf, Wirtschaftsprüfer gez. Appel, Wirtschaftsprüfer ANGABE NACH § 328Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 14. Juli 2025 festgestellt. |
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