General cleaning of buildings
Richter GmbHLiquidated
45309 Essen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Johannes Brekelmanns since 1/12/2017 | Liquidator |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Richter GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265, 266 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibung erfolgte linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten gem. § 255 II HGB bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer angemessen dotierten Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Sonstige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Vorjahres ergeben sich wie folgt:
Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB): Zum 31.12.2014 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Sonstige PflichtangabenIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 43 (Vorjahr: 43) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 34 gewerbliche Arbeitnehmer und 9 Angestellte und eine kaufmännische Auszubildende. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Essen, 06.05.2015 gez. Günter Hesse
Anlagenspiegel
Lagebericht 2014I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Recycling und die Rückgewinnung von Rohstoffen werden angesichts weltweiter Ressourcenknappheit immer wichtiger. Dementsprechend hat die Firma Richter GmbH ihr Geschäftsmodell auf die Rückgewinnung von Eisen- und Nichteisenmetallen ausgerichtet. Das Unternehmen verarbeitet Stahl- und Metallschrotte aus Produktions- und Gewerbebetrieben sowie Abbrüchen und Haushalten, bereitet diese auf und versorgt schließlich Stahlwerke, Gießereien und Metallhütten mit hochwertigen Eisen- und Nichteisen-Metallen. Die Sortierung der eingehenden Materialien unterliegt dabei internationalen Qualitätsstandards. Die Verarbeitung zu hochwertigen Shredder- und Scherenschrotten erfolgt in eigens dafür entwickelten industriellen Anlagen. Eine Sortierung diverser Neben- und Zwischenprodukte in qualitativ einwandfreie Rohstoffe (wie z.B. Kupfer) wird mittels innovativer Trenntechniken gewährleistet. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist bestrebt, die angewandten Produktions- und Aufbereitungsverfahren stetig hinsichtlich Effizienz und Qualität zu verbessern. Darüber hinaus werden keinerlei Forschungs- oder Entwicklungsmaßnahmen getätigt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Stahlindustrie befand sich 2014 in einer konjunkturell und strukturell kontinuierlich schwierigen Situation. Die weltweite Rohstahlproduktion stieg gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um etwas mehr als 1 %, in Deutschland lediglich um 0,7 %. Die für unser Unternehmen maßgebliche Elektrostahlproduktion sank sogar gegenüber 2013 um 2,9 %. Ursache für die rückläufige Elektrostahlproduktion waren die seit Jahresbeginn um nahezu 40 % gesunkenen Preise für Eisenerz. Diese sorgten dafür, dass sich die Produktion auf die klassische Stahlerzeugung mit Eisenerz konzentrierte. Überkapazitäten im Stahlmarkt beeinflussten zudem die Preisentwicklung von Stahlschrott negativ. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl lag das durchschnittliche Preisniveau der Leitschrottsorte 2 im Jahr 2014 bei 271,67 €/to. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrug der Wert noch 292,50 €/to. Auch auf internationaler Ebene zeichnete sich ein deutlicher Preisrückgang ab - ursächlich bedingt durch zurückhaltende Nachfrage aus Asien und ein damit verbundenes Überangebot an Stahlschrott. Verhaltene Nachfrage aus China beeinflusste auch den Kupfer- preis im Jahr 2014. Dieser belief sich im Jahresdurchschnitt auf 5.192 €/to und sank damit um knapp 6 % im Vergleich zu 2013, wo durchschnittlich noch 5.515 €/to erzielt werden konnten. Eine gegenteilige Entwicklung zeichnete sich hinsichtlich der Notierung von Aluminium ab: hier lag der Preis mit 1.416 €/to um fast 1,9 % über dem Wert von 2013 (1.390 €/to). Die positive Entwicklung der Automobilindustrie und die damit verstärkte Nachfrage nach hochwertiger Aluminiumproduktion ist hier als Ursache zu identifizieren. 2. Geschäftsverlauf Die oben dargelegten, branchenspezifischen Rahmenbedingungen, hatten wesentlichen Einfluss auf unseren Geschäftsverlauf - vor allem die Preisrückgänge im FE-Bereich schlugen sich entsprechend nieder. Trotz der allgemeinen Mengenknappheit im Stahlschrott konnten wir im Vergleich zum Vorjahr knapp 5 % mehr Tonnage akquirieren - dies insbesondere aufgrund unserer Expertise zur Verarbeitung von Elektromotoren und der fehlenden Möglichkeit diese alternativ im Export zu vermarkten. Diese Tonnagegewinne konnten jedoch nicht ergebnistechnisch positiv realisiert werden: Der Preiseinbruch in der für unser Unternehmen maßgeblichen Shredderschrottsorte 4 beeinflusste das bis zum 4. Quartal erfreuliche Ergebnis sowohl durch realisierte Margenverluste als auch Abwertungsbedarf der Materialbestände in entscheidender Weise. Das Ergebnis im Bereich der Nichteisenmetalle war geprägt von einem sehr volatilen Kupfermarkt inkl. zweier Kurseinbrüche innerhalb des abgelaufenen Geschäftsjahres. Durch Zukäufe auf niedrigem Preisniveau und den entsprechenden Kursgewinnen an der LME konnten zeitweilige Verluste kompensiert werden. An der erfreulichen Entwicklung im Aluminiummarkt mit deutlichen Preissteigerungen zum Jahresende konnten auch wir partizipieren. Die so entstandenen Margengewinne halfen das insgesamt schlechte Ergebnis des 4. Quartals zum Teil abzudämpfen. 3. Lage Das vor dem Hintergrund der geschilderten, branchenweit herausfordernden, Rahmenbedingungen erzielte Ergebnis lässt auf eine insgesamt stabile Lage des Unternehmens schließen. Trotz der widrigen Umstände und marktbedingt negativen Einflussfaktoren konnten die Verluste in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden. a) Ertragslage Obwohl wir im abgelaufenen Geschäftsjahr eine marginale Mengensteigerung von knapp 6 % verzeichnen konnten, schlug sich diese nicht in einer Umsatzsteigerung nieder. Durch die allgemeine Preisreduzierung in der Schrott- und Nichteisenmetallbranche und das damit verbundene geringere Verkaufspreisniveau resultierten in einem lediglich 0,27 % gesteigerten Umsatz (T€ 39.952). Der bereits beschriebene Preiseinbruch im FE-Bereich, die damit verbundene Margenreduzierung und der daraus resultierende Abwertungsbedarf der Lagerbestände waren hauptsächlich verantwortlich für den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag von T€ -110. Der variable, direkt mit dem Produktionsprozess verbundene Kostenblock entwickelte sich proportional zur verarbeiteten Menge. Aufgrund eines tieferen Verarbeitungsprozesses und damit zum Teil auch doppelt verarbeiteter Mengen entwickelte er sich jedoch leicht überproportional zu den abgesetzten Tonnagen. Zudem musste ein Shredderrotor aufgrund eines Großschadens neu aufgearbeitet werden - allein diese Reparatur schlug mit ca. T€ 70 zu Buche. Die Kostensteigerung im Personalkostenbereich um knapp 9 % ist sowohl der erhöhten Produktion und damit dem vermehrten Einsatz von Leiharbeitskräften an den Verarbeitungsaggregaten geschuldet als auch einer Investition in die Zukunft: um einen nahtlosen Übergang im administrativen Bereich als auch in der Abteilung Umwelt und Technik zu schaffen wurden sowohl eine Auszubildende übernommen als auch eine Nachwuchskraft eingestellt. Die Richter GmbH beschäftigt 1 Geschäftsführer und 9 kfm. Angestellte; im gewerblichen Bereich liegt die Anzahl der Mitarbeiter bei 34 Personen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Wir sind durchweg in der Lage unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hinsichtlich unserer Kapitalstruktur haben sich nur geringfügige Änderungen ergeben. Der im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgewiesene Fehlbetrag mindert zwar unser Eigenkapital, die Eigenkaptalquote verbleibt jedoch bei stabilen 22 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 24 % der Bilanzsumme aus. Wir finanzieren unsere Absatzgeschäfte mittels der uns bankseitig eingeräumten Kreditlinien, welche im Jahresdurchschnitt nicht voll in Anspruch genommen werden müssen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 28 % der Bilanzsumme. Investitionsseitig haben wir in der abgelaufenen Geschäftsperiode unser Anlagenportfolio um eine optische Trennanlage zur tieferen Sortierung der verarbeiteten NE-Qualitäten erweitert, sowie mittels Leasing für Ersatz in unserem Fuhrpark gesorgt. Im kommenden Geschäftsjahr planen wir umfangreiche Investitionen zum Erhalt und zur Verbesserung des Umweltschutzes. c) Vermögenslage Sowohl die Vermögenslage unserer Gesellschaft als auch die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. PrognoseberichtDie Richter GmbH besteht am Markt seit Jahren durch ein hohes Maß an Qualität, Erfahrung, Professionalität und Mut zur Innovation. Dennoch werden die konjunkturellen Gegebenheiten in der Schrott- und Metallbranche von Jahr zu Jahr herausfordernder, der Wettbewerb entsprechend härter. Um diesen steigenden Herausforderungen auch zukünftig begegnen zu können, werden wir das Jahr 2015 zu einer grundlegenden Neuorientierung der Richter GmbH nutzen - sowohl auf operativer als auch auf organisatorischer Ebene. Die Besinnung auf die Stärken des Unternehmens wie auch die Identifikation neuer Geschäftsfelder stehen dabei an erster Stelle. Insbesondere unsere Fähigkeit, Verbundmaterialen mit Hilfe unserer tiefstufigen Aufbereitungstechnik zu separieren, ist in unserem Marktumfeld nahezu einzigartig. Die Möglichkeit dieses Know-How zukünftig verstärkt auch als Dienstleistung anzubieten, macht uns nicht nur zu einem gefragten Geschäftspartner, es ermöglicht uns auch eine sichere Umsatzquelle bei gleichzeitiger Umschiffung von Marktrisiken. Vor diesem Hintergrund und auch hinsichtlich der generell positiven Wachstumsprognosen der nationalen wie internationalen Märkte für Stahl und Nichteisen-Metalle gehen wir von einem positiven Geschäftsverlauf für das Jahr 2015 aus. V. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Stahl- und Metallrecyclingbranche ist in erheblichem Maße von der konjunkturellen Entwicklung an den nationalen und internationalen Märkten FE- und NE-Metalle abhängig. Zwar wird für das kommende Jahr ein Wachstum erwartet - dies ist jedoch stark von der Entwicklung auf dem chinesischen Markt abhängig, welcher bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr von Überkapazitäten in der Stahlindustrie geprägt war. Ertragsorientierte Risiken Die oben beschriebenen konjunkturellen Risiken können sich jederzeit negativ auf unser Unternehmensergebnis auswirken. Dies ist in der Vergangenheit geschehen und lässt sich nicht in Gänze ausschließen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens lässt Liquiditätsrisiken derzeit als unwahrscheinlich gelten. Aufgrund der ausschließlich im Euro-Raum stattfindenden geschäftlichen Tätigkeit sind etwaige Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, nahezu auszuschließen. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Nischenorientierte Marktpositionierung, Expertise in der Aufbereitung von Verbundmaterialien, Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit - all diese Dinge heben die Richter GmbH vom Wettbewerb in unserem Marktsegment ab und haben uns in der Vergangenheit erfolgreich am Markt bestehen. Wir begreifen auch die Veränderung als Chance und streben mit einer grundsätzlichen Neustrukturierung die Erschließung neuer Geschäftsfelder an - nicht jedoch ohne unsere bisherigen Stärken weiterhin im Fokus zu behalten. 3. Gesamtaussage Das herausfordernde Wettbewerbsumfeld sowie die unklare konjunkturelle Entwicklung in der Schrott- und Nichteisenmetall-Branche bergen diverse Risiken hinsichtlich der weiteren Unternehmensentwicklung. Unsere Expertise hinsichtlich tiefstufiger Aufbereitungstechnik, unsere nischenorientierte Marktpositionierung sowie die anstehende Neustrukturierung des Unternehmens eröffnen uns jedoch alle Möglichkeiten diesen Risiken zu begegnen und einen erfolgreichen Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Essen, 06.05.2015 Günter Hesse, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie der wiedergegebene Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach § 327 HGB verkürzt offengelegt. Zu dem unverkürzten Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Richter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 22. Mai 2015 AktivAllianz
Treuhand AG
Horst Meessen, Wirtschaftsprüfer Michael Ellgering, vereidigter Buchprüfer |
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