MiniTec Immobilien GmbH
Same addressRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Doll since 10/10/2024 | Managing Director |
Andreas Böhnlein since 10/10/2024 | Managing Director |
Sandra Yvonne Geyer-Altenkirch since 9/5/2024 | Managing Director |
Andrea Lauer since 9/5/2024 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
MiniTec GmbH (vormals: MiniTec GmbH & Co. KG)Schönenberg-KübelbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HRB 33182(vorher: HRA 11372)AKTIVA
PASSIVA
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Hinweise Das Mutterunternehmen war unter der Firma MiniTec GmbH & Co. KG mit Sitz in Schönenberg-Kübelberg im Handelsregister des Amtsgerichts Zweibrücken, Abteilung A, unter Nr. 11372 eingetragen. Mit notariellem Vertrag vom 21. August 2024 wurde die MiniTec GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 1. Januar 2024 durch Umwandlung im Wege des Formwechsels in eine GmbH umgewandelt. Seitdem ist sie beim Amtsgericht Zweibrücken im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 33182 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach §§ 290 ff. aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Abschluss auf den Abschlussstichtag des Mutter-unternehmens aufgestellt und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Die Gliederungen sind grundsätzlich unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Zudem wurden zur besseren Verständlichkeit ggf. teilweise neue Posten eingefügt. B. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden Die folgenden Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss vorgenommen. Dabei wird der Wert-ansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Bei den von der MiniTec GmbH & Co. KG bereits vor der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss gegründeten Unternehmen entstand bei Erstkonsolidierung nach der Verrechnung ein sog. technischer Unterschiedsbetrag. Dieser resultierte ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen der entsprechenden Tochtergesellschaften und wird aufgrund seines Charakters unmittelbar in den Konzerngewinnrücklagen ausgewiesen. Bei der Erstkonsolidierung der Minitec Berlin GmbH wurden im Sachanlagevermögen liegende stille Reserven aufgedeckt. Die MiniTec System Technology (Taicang) Co. Ltd. Taicang, China, wurde zum 1. Januar 2023 entkonsolidiert und ist zum 31. Dezember 2023 mit fortgeführten Anschaffungskosten in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis hat sich darüber hinaus zum Vorjahr nicht verändert. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode gemäß den für die Vollkonsolidierung geltenden Grundsätzen behandelt, wobei ein ggf. vorhandener Geschäfts- oder Firmenwert im Beteiligungsansatz enthalten ist und eventuell anfallende Abschreibungen hierauf entsprechend im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen werden. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen wird nach Kürzung von Ertragsteuern ausgewiesen. Gegebenenfalls abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Abschlüssen von Unternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet sind, werden beibehalten, sofern sie den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht wesentlich entgegenstehen. Die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwertes erfolgt anteilig um die auf die Muttergesellschaft entfallenden Eigenkapitaländerungen. Falls die Fortschreibung zu einem negativen Beteiligungsbuch-wert führen würde, wird der Beteiligungsbuchwert mit Null angesetzt. Der negative Beteiligungsbuchwert wird in einer Nebenbuchhaltung fortgeschrieben und führt erst dann wieder zu einem positiven Ansatz in der Bilanz, wenn der negative Beteiligungsbuchwert durch Jahresüberschüsse kompensiert wurde. Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert. Innenumsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Die aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr herrührenden Zwischenergebnisse werden - sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind - eliminiert. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Berichtsjahr erfolgte eine Anpassung im Eigenkapitalausweis. Gemäß DRS 22.24 wird der Differenzbetrag zwischen dem Ergebnis des Konzerns sowie des Ergebnisses aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet. Es erfolgt daher kein Ausweis eines Konzerngewinnvortrags mehr. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Darüber hinaus waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Jahresabschlüsse von assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig nach der linearen Methode. Bei den Finanzanlagen werden die assoziierten Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. Übrige Anteilsrechte und Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten anteilige Jahresüberschüsse. Unter den Abgängen werden ggf. anteilige Jahresfehlbeträge sowie Ausschüttungen erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden grundsätzlich in Höhe des Anzahlungsbetrages angesetzt (Nettomethode) und soweit verrechenbar offen von den Vorräten abgesetzt, vom Ausweis-wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wird insoweit Gebrauch gemacht. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Im Hinblick auf die Aktivierung von Disagien wurde in den Vorjahren vom Bilanzierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr erhaltenen Einnahmen gebildet, die Ertrag für die Folgezeit darstellen. Latente Steuern werden auf temporäre oder - sofern zutreffend - quasi permanente Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Vom Wahlrecht nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuerüberhänge (auf der Ebene der Einzelabschlüsse) zu aktivieren wird kein Gebrauch gemacht. Die funktionale Währung des Mutterunternehmens ist der Euro. Transaktionen in Fremdwährungen werden zu Entstehungskursen eingebucht. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit unter einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Laufzeiten von über einem Jahr erfolgt die Bewertung nur dann zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, falls dieser bei Forderungen zu niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zu höheren Werten führt. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vorletzte Seite dieses Anhangs) dargestellt. Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 94. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten aufgelaufene Stückzinsen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 8), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 414 (Vorjahr: TEUR 438) sowie Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 125 enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist der Anlage 1.5 "Konzerneigenkapitalspiegel" zu entnehmen. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausschließlich solche aus der Equitybewertung. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises resultiert ein Abgang des technischen passiven Unterschiedsbetrags von TEUR -82. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsrisiken (TEUR 1.458), für personalbezogene Rückstellungen (TEUR 351), für ausstehende Rechnungen (TEUR 453) und für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 213) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) im Einzelnen dargestellt. Latente Steuern Aktive latente Steuerüberhänge auf der Ebene der Einzelabschlüsse werden infolge der Wahlrechts-ausübung nicht aktiviert. Sie beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen Ansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Rückstellung für Gewährleistungen und bei Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen passive latenten Steuern aus der Neubewertung im Rahmen der Erstkonsolidierung. Im Rahmen der Konsolidierungsbuchungen bei der Zwischenergebniseliminierung entstanden Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlage- und Umlaufvermögen, die zu aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 41) führten. Dabei wurde mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 21,88 % (Vorjahr: 21,88 %) gerechnet. Die latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Im Berichtsjahr erfolgte eine Bilanzanpassung in der Weise, dass die passiven latenten Steuern auf die aufgedeckten stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung aus Vorjahren erfolgsneutral angesetzt wurden. Haftungsverhältnisse
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit für die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen ist aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse aus der Auftragsabwicklung und der Fähigkeit der Hauptschuldner, ihre Verpflichtungen selbst zu erfüllen, als gering einzustufen. Außerbilanzielle Geschäfte 1.) Immobilienleasing der Firmenzentrale in Schönenberg-Kübelberg Zweck: Verbesserung der Bilanzstruktur Risiken: Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen Vorteile: Verbesserung der kurzfristigen Liquiditätslage Finanzielle Auswirkungen: Aktivierung von Leasingnehmerdarlehen (TEUR 206) und Mieterdarlehen (TEUR 6.703) sowie Leasingaufwendungen (TEUR 378) und Aufwendungen für Verwaltungskosten (TEUR 73) 2.) Factoring Zweck: Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eines konkreten Kunden wegen bestehender Vorgaben betreffend das Zahlungsziel Risiken: Keine Vorteile: Kundengewinnung bzw. -bindung Finanzielle Auswirkungen: Zum Bilanzstichtag keine offenen Factoring-Forderungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag lagen sonstige finanzielle Verpflichtungen vor
Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Inland und im Ausland erzielt und verteilen sich wie folgt: Geografische Einordnung:
Einordnung nach Tätigkeiten:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 143). Sie entfallen auf Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen TEUR 223 (Vorjahr: TEUR 28), Erträge aus Eingängen auf abgeschriebener Forderungen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 7), Versicherungsentschädigungen TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 82), Buchgewinne bei Verkauf von Anlagevermögen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 24) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 2). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.025 (Vorjahr: TEUR 417). Diese resultieren im Wesentlichen aus Zuführungen zu Wertberichtigungen mit TEUR 593 (Vorjahr: TEUR 395), Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 1) und Buchverlusten aus Anlageverkäufen TEUR 316 (Vorjahr TEUR: 21). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 517 enthalten. Diese betreffen die Zuführung zur Wertberichtigung auf Forderungen gegen die im Berichtsjahr entkonsolidierte Gesellschaft. Aufgrund der Entkonsolidierung ist der Aufwand in voller Höhe im Konzernabschluss 2023 enthalten. Befreiung von der Offenlegungspflicht Die MiniTec GmbH & Co. KG wurde in den vorliegenden Konzernabschluss mit einbezogen und hat für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 von der Möglichkeit zur Befreiung des § 264b HGB in Bezug auf die Offenlegung Gebrauch gemacht. Darüber hinaus macht die MiniTec Berlin GmbH von der Möglichkeit zur Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Offenlegung Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorare Die Aufwendungen für vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorare schlüsseln sich wie folgt auf:
F. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Bezüglich des Formwechsels verweisen wir auf Abschnitt A. Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 hat die MiniTec GmbH 100 % der Anteile an der Schulz Fördertechnik GmbH, Waldmohr erworben. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurden 100 % der Kommanditanteile an der MiniTec Exportmarketing für Maschinenbau GmbH & Co. KG, Schönenberg-Kübelberg erworben. Durch den nachfolgenden Austritt der alleinigen Komplementärin ist das Vermögen der Gesellschaft auf die MiniTec GmbH als alleinige Kommanditistin als Ganzes angewachsen. In Folge der Anwachsung wurde ebenfalls die MiniTec SNC, Sarreguemines/Frankreich eine 100%ige Tochtergesellschaft. Mit Wirkung zum 1. Juli 2024 hat die MiniTec GmbH die restlichen 24 % der Anteile an der MiniTec Smart Solutions GmbH erworben. Darüber hinaus wurden mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 100 % der Kommanditanteile an der Horresco GmbH & Co. KG, Pullach erworben. Im Übrigen sind nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Persönlich haftende Gesellschafterin/gesetzliche Vertreter Persönlich haftende Gesellschafterin des Konzernmutterunternehmens war im Berichtsjahr die MiniTec Verwaltungs-GmbH, Schönenberg-Kübelberg (gezeichnetes Kapital: TEUR 26). Im Berichtszeitraum erfolgte die Geschäftsführung des Mutterunternehmens durch die MiniTec Verwaltungs-GmbH. Deren Geschäftsführer waren:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Frau Geyer-Altenkirch ist alleinvertretungsberechtigt. Die Herren Böhnlein und Doll vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks".
Schönenberg-Kübelberg, den 4. November 2024 MiniTec GmbH Die Geschäftsführung Sandra Geyer-Altenkirch Andreas Böhnlein Tobias Doll Der Konzernabschluss wurde am 6. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung gebilligt. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Konzern-Anlagenspiegel)
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL für das Geschäftsjahr 2023
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Geschäftsmodell Die MiniTec GmbH (ehemals: MiniTec GmbH & Co. KG) fungiert als Muttergesellschaft für mehrere Beteiligungsunternehmen (nachfolgend auch "Konzern" oder "MiniTec-Gruppe"). Das Leistungs-spektrum des Konzerns gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche:
Neben Deutschland umfasst das Vertriebsgebiet der MiniTec-Gruppe insbesondere die USA, Spanien und Frankreich. Neben eigenen Tochtergesellschaften im Ausland besteht das Vertriebsnetz aus Händlern und Vertriebspartnern, die die Produkte der Muttergesellschaft MiniTec GmbH vertreiben. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die weltweite gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, die infolge steigender Zinsen ungünstigen Finanzierungsbedingungen sowie die geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland lag gemäß Statista in 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Corona-Einbruch in 2020 setzte sich in 2023 nicht fort. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) in Deutschland ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Im wichtigen Absatzmarkt USA, lag die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 gemäß Statista bei 27,7 Mrd. USD, das ist ein Anstieg um 2,53 % zum Vorjahr. In den USA wird derzeit ein Wachstum der Wirtschaftsleistung für das Jahr 2024 um 2,7 % prognostiziert. Innerhalb Europas sind für unsere Gruppe neben Deutschland die Volkswirtschaften in Spanien, Frankreich und in Großbritannien von Bedeutung, welche im Jahr 2023 ein Wachstum von 2,5 %, 0,7 % bzw. 0,1 % verzeichnen konnten. Für das Jahr 2024 wird nach Prognosen der Europäischen Kommission bzw. Statista in Spanien derzeit mit einem Wachstum von 2,1 %, in Frankreich mit 0,7 % und in Großbritannien von 0,5 % gerechnet. Zu Beginn des Jahres 2023 war man im Hauptabsatzmarkt Deutschland noch verhalten optimistisch. Die Stimmung trübte sich im Laufe des Jahres jedoch ein. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr um real 0,6 % gesunken. Konnte der Maschinenbau zu Jahresbeginn noch mit den hohen Auftragsbeständen die Produktion auslasten, brach diese Stütze im Laufe des Jahres zunehmend weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang in Deutschland verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 gemäß VDMA preisbereinigt um 12 %. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Nach einem verhaltenen Dezember startete das Jahr 2023 mit einem starken 1. Quartal. Besonders der Maschinenbau verzeichnete ein starkes erstes Halbjahr. Im Laufe des 2. Halbjahres kühlte der Aufschwung deutlich ab, um in einem schwachen Dezember zu enden. Insgesamt blicken wir auf einen Umsatzrückgang von 4,3 % zurück, der zum Teil auf die durchgeführte Reduzierung des in 2022 in zwei Schritten eingeführten Materialteuerungszuschlages zurückzuführen ist. Trotz des zweiten Anstieges in Folge, liegt der Umsatzanteil unserer Maschinenbau-Sparte noch unter Vorkrisen-Niveau. In Anbetracht hoher Energiepreise und des unverändert schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ist das Jahr 2023 trotz des Umsatzrückganges bei weiterhin guter Ergebnissituation rein ökonomisch betrachtet erneut als positiv zu bewerten. Der Auftragsbestand befindet sich zum 31.12.2023 auf Vorjahresniveau. 4. Personal und Ausbildung Am Stichtag 31.12.2023 bestand die Belegschaft im Konzern aus 322 Mitarbeitern, inklusive 21 Auszubildender und 6 Aushilfen. Es befanden sich 9 Mechatroniker und Mechatronikerinnen, 4 Zerspanungsmechaniker und 2 Industriekaufmann, 3 technische Produktdesignerinnen und -designer in Ausbildung. Weitere Auszubildende befinden sich im dualen Studiengang Maschinenbau. Dazu kommt eine größere Zahl von Praktikanten und Diplomanden. Mit der FH Kaiserslautern und der HTW Saarbrücken bestehen Kooperationsverträge für Kontaktstudien im technischen Bereich. Die ständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in allen Bereichen ist wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie. 5. Forschung und Entwicklung Mit unseren Aktivitäten in Forschung, Entwicklung und Innovation verfolgen wir das Ziel, die Wettbewerbssituation unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund der sich wandelnden technischen Herausforderungen zu stärken. Besondere Forschungsschwerpunkte sind die Arbeitsplatzergonomie und Fabrikautomatisierung. Hier arbeiten wir eng mit unserer Tochtergesellschaft MiniTec Smart Solutions GmbH und diversen Forschungsinstituten wie Smart Factory zusammen. Ein weiterer Fokus liegt in der Entwicklung nachhaltiger Lösungen für unsere innerbetrieblichen Prozesse, um deren Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Alle Tätigkeiten in diesem Bereich geschehen immer mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kunden. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Gesamtleistung des Konzerns (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) beläuft sich im Jahr 2023 auf 56.328 T€ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (58.474 T€) um rd. 3,7 % verringert. Der Materialaufwand beträgt 24.851 T€ (Vorjahr: 26.523 T€) und macht damit 44,1 % der Gesamtleistung nach 45,4 % im Vorjahr aus. Der Materialaufwand ist damit absolut um 1.672 T€ und relativ um 6,3 % zurückgegangen. Dies führt zu einem Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) in Höhe von 31.477 T€ (Vorjahr: 31.951 T€). Unter Berücksichtigung des Personalaufwands von 17.473 T€ (Vorjahr: 16.893 T€), der Abschreibungen von 1.345 T€ (Vorjahr: 1.196 T€), der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 8.945 T€ (Vorjahr: 8.596 T€) und der sonstigen betrieblichen Erträge von 807 T€ (Vorjahr: 552 T€) ergibt sich ein im Vorjahresvergleich vermindertes operatives Betriebsergebnis in Höhe von 4.522 T€ (Vorjahr: 5.820 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 517 T€ enthalten. Diese betreffen die Zuführung zur Wertberichtigung auf Forderungen gegen die im Berichtsjahr entkonsolidierte Gesellschaft. Aufgrund der Entkonsolidierung ist der Aufwand in voller Höhe im Konzernabschluss 2023 enthalten. Das operative Betriebsergebnis, das positive Finanz- und Beteiligungsergebnis in Höhe von 440 T€ (Vorjahr: 763 T€), die Ertragsteuerbelastung von 1.265 T€ (Vorjahr: 1.140 T€) und die sonstigen Steuern von 37 T€ (Vorjahr: 50 T€) führten im Berichtsjahr zu einem Konzernjahresüberschuss vor Gewinnverwendung und Fremdgesellschafteranteilen in Höhe von 3.659 T€ (Vorjahr: 5.393 T€). Das Geschäftsjahr hat damit die Vorjahresprognose hinsichtlich der leicht rückläufigen Umsatzerlöse bestätigt. Die Planung in Bezug auf das Konzernjahresergebnis wurde nicht erreicht, hier war mit einem leichten Anstieg gerechnet worden. Unter Berücksichtigung von Sondereffekten und dem aktuell herausfordernden Marktumfeld sind wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 dennoch zufrieden. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Finanzierung des Unternehmens entspricht in allen Punkten den anerkannten Regeln für eine geordnete Finanzierung. Die Kapitalstruktur weist bei einer im Vergleich zum Vorjahr um 1.847 T€ auf 44.591 T€ reduzierte Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote 52,5 % (Vorjahr: 57,9 %) auf und liegt damit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. Unter weiterer Berücksichtigung der eigenkapital-ähnlichen Verbindlichkeiten aus Gesellschafter-Darlehen ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 72,8 % (Vorjahr 71,0 %). Den um 2.937 T€ zugenommenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aufgrund geringerer Entnahmen und höherer Ergebnisverwendung im Einzelabschluss des Mutterunternehmens sowie stichtagsbedingt um 733 T€ reduzierte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie um 348 T€ reduzierte sonstiger Verbindlichkeiten stehen zudem geringere Steuerrückstellungen (-210 T€) entgegen. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe 3.532 T€ (Vorjahr 2.823 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die bei einem Bestand an flüssigen Mitteln von 4.913 T€ (Vorjahr: 7.393 T€) weiterhin als komfortabel zu bezeichnende Liquiditätssituation sollte auch auf lange Sicht die fristgerechte Bedienung aller Zahlungsverpflichtungen sicherstellen. Die Abnahme der Liquiditätsreserven um 2.480 T€ oder 33,5 % resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau des Anlagevermögens (988 T€) und der sonstigen Vermögensgegenstände (510 T€). Alle Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen des Geschäftsjahres, die auch nicht unerhebliche laufende Maßnahmen in den Bereichen IT, Datensicherheit und Marketing betreffen, wurden erneut aus dem Cash-Flow finanziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage Unverändert zu den Vorjahren liegt unser Fokus neben der Umsatzentwicklung insbesondere auf dem operativen Betriebs- sowie dem Jahresergebnis, deren Entwicklung in unseren vorherigen Ausführungen bereits näher dargestellt wurde. Bereits seit 1996 betreibt unsere Gesellschaft ein zertifiziertes prozess- und kundenorientiert ausgestaltetes Qualitätsmanagement. Kundenzufriedenheit und Versorgung der Kunden mit möglichst fehlerfreien Produkten sind die obersten Unternehmensziele. Außerdem stellen motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sowie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten wichtige Schlüsselfaktoren dar. Weitere Grundsätze unserer Unternehmensphilosophie sind, insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen und Entwicklungen rund um Klimakrise und Rohstoffknappheit, ein schonender Umgang mit Ressourcen und aktiver Umweltschutz. Unser Umweltmanagementsystem ist zertifiziert nach DIN EN ISO 14001. Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wurden wir vor Jahren bereits mit dem Zertifikat DIN EN ISO 45001 ausgezeichnet. Der hohe Anteil von Recycling Material in unseren Profilen, sowie die Wiederverwendbarkeit der Profile dank der MiniTec-Verbindungstechnik belegen, dass ressourcenschonendes Wirtschaften und Nachhaltigkeit schon immer in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert sind. Um Einsparpotentiale im Energiebereich festzustellen haben wir uns erstmals in 2016 freiwillig einem Energieaudit nach DIN EN 16247-1 unterzogen und unsere Standorte in Deutschland energetisch prüfen lassen. Damals konnten nur geringe Einsparpotentiale festgestellt werden, die seither kontinuierlich optimiert und überwacht werden. Letztmalig in 2021 fand diesbezüglich ein erfolgreiches Rezertifizierungs-Audit statt. Durch unsere hauseigene Stromgewinnung mit umweltfreundlichen Photovoltaikanlagen, der Schaffung von Lademöglichkeiten für Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie der sukzessiven Umstellung des Fuhrparks auf Hybrid-Fahrzeuge tragen wir aktiv zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes bei. Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, wie schon in den Vorjahren, als sehr positiv ein, auch im Vergleich zu den üblichen Branchenwerten. Der Konzern befindet sich trotz eines schwierigen Marktumfeldes und teilweise negativer äußerer Einflussfaktoren in einer stabilen Unternehmensentwicklung. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Chancen- und Risikobericht Auf Basis der wichtigsten Kennzahlen sowie Abweichungsanalysen zur Ertrags- und Finanzlage werden bei regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen die aktuelle Situation sowie Entwicklungsperspektiven unserer Gesellschaft erörtert. So können veränderte Bedingungen und sonstige Einflussfaktoren erkannt und unter Einbeziehung der langjährigen und weitreichenden Erfahrungen in der Maschinenbaubranche mögliche Risiken bezüglich der Geschäftsentwicklung frühzeitig entdeckt und notwendige Steuerungs- und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Risiken in der betrieblichen Tätigkeit bestehen überwiegend durch konjunkturelle Entwicklungen, allen voran die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise sowie die wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden Krieges in der Ukraine und des seit Oktober 2023 herrschenden Krieges zwischen Israel und der palästinensischen Hamas. Durch unser ständig wachsendes Leistungsspektrum sehen wir uns jedoch in die Lage versetzt, flexibel auf sich ändernde Kundenanforderungen zu reagieren und diesen Rechnung zu tragen. Ausfallrisiken für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch strikte und zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge gemanagt. Im Jahr 2023 waren erneut keine für die Gesellschaft in ihrer Auswirkung signifikanten Forderungsausfälle zu verzeichnen. Zahlungstermine und -summen für größere Aufträge entsprechen regelmäßig dem zeitlichen Anfall und der Höhe der Aufwendungen. Ausfallrisiken betreffend Darlehensforderungen an Tochterunternehmen wurde in erforderlichem Umfang durch entsprechende Wertberichtigungen begegnet. Unternehmensgefährdende Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit sind nicht zu erkennen. Es besteht keine nennenswerte Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen. Gegen Risiken im Beschaffungsmarkt sichern wir uns, soweit möglich, durch längerfristige Kontrakte ab. Im Übrigen können finanzwirtschaftliche Risiken aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ergebnissituation gut abgefedert werden. Außer den dargestellten Risiken, im Wesentlichen branchenüblicher und konjunktureller Natur, sehen wir vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten. Chancen bietet unseres Erachtens besonders der wachsende Markt im Bereich von Automatisierungslösungen und unterstützenden Arbeiterassistenzsystemen für die Branche im Allgemeinen und die Firma MiniTec im Besonderen. Hier sind insbesondere Industrie 4.0, eine weitere Zunahme von Robotik und vernetzte Produkt- und Produktionsprozesse von besonderer Bedeutung. In diesen Bereichen erweitern wir kontinuierlich unser Know-how und unsere Produkte, um unseren Kunden individuelle Lösungen zu bieten. Weitere Chancen sehen wir in der aktuellen Klimapolitik, die zu einem gestiegenen Bedarf an erneuerbaren Energien führt. Diese Entwicklung kann zu einer Rückverlagerung der Produktion nach Europa führen, bspw. in der Fertigung von Photovoltaikelementen. Im Jahr 2023 konnten wir bereits einige Projekte für Produktionsmittel aus dem Bereich Photovoltaik und Solarthermie realisieren. Um über dies hinaus weiteres Wachstum zu ermöglichen, arbeiten wir kontinuierlich am Ausbau unserer Stützpunkte und prüfen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. 2. Prognosebericht Für 2024 erwarten wir ein herausforderndes Marktumfeld. Das anhaltend hohe Zinsniveau sowie die geopolitischen Herausforderungen und Unsicherheiten sorgen nicht unbedingt für positive Impulse hinsichtlich des Investitionsverhaltens unserer Kunden. Unser flexibles und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Produktportfolio sollte es uns jedoch auch weiterhin ermöglichen, auf die sich ständig verändernden Bedingungen zu reagieren und weiter für unsere Kunden die passenden Lösungen zu liefern. Bezüglich unseres Produktportfolios sind Ergänzungen durch die Unternehmenserwerbe zu erwarten. Unsere Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht eine gleichbleibende Umsatzentwicklung bei einem deutlich rückläufigen Konzernjahresergebnis vor.
Schönenberg-Kübelberg, den 4. November 2024 MiniTec GmbH Die Geschäftsführung Sandra Geyer-Altenkirch Andreas Böhnlein Tobias Doll Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MiniTec GmbH (ehemals: MiniTec GmbH & Co. KG), Schönenberg-Kübelberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MiniTec GmbH (ehemals: MiniTec GmbH & Co. KG), Schönenberg-Kübelberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MiniTec GmbH (ehemals: MiniTec GmbH & Co. KG), Schönenberg-Kübelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 20. November 2024 THS
Wirtschaftsprüfung GmbH
Steffens, Wirtschaftsprüfer |
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