Ntk GmbH
33mWholesale of medical and orthopaedic goods, dental and laboratory material and equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Oliver Scheffler since 7/4/2023 | Procura |
Marco Schuite since 1/13/2023 | Procura |
Holger Lübbert since 1/13/2023 | Procura |
Thomas Porstner since 8/24/2022 | Managing Director |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
voestalpine eifeler Coating GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum 31. März 2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/241. Grundlagen des Unternehmens und GeschäftsmodellDie Gesellschaft gehört zum 31. März 2024 über die voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, Meerbusch, zum Konzern der voestalpine AG, Linz/Österreich. Die voestalpine eifeler Coating GmbH und deren Tochterunternehmen bilden gemeinsam die voestalpine eifeler Group. Die voestalpine eifeler Group ist innerhalb des voestalpine Konzerns der High Performance Metals Division zugeordnet. Die voestalpine eifeler Coating GmbH befasst sich mit der Lohnbeschichtung von Werkzeugen mit Verschleißschutzschichten, die nach dem PVD (Physical Vapour Deposition) - und CVD (Chemical Vapour Deposition) -Verfahren hergestellt werden. Diese Schichten werden "inhouse" entwickelt und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Die gelieferten Werkzeuge und Bauteile kommen aus verschiedenen Branchen und werden hauptsächlich für die Metall- und Kunststoffverarbeitung eingesetzt. Durch die Oberflächenbearbeitung ergibt sich eine positive Änderung der Werkzeugeigenschaften. Ergänzend wird das Entschichten, Polieren und die Wärmebehandlung von Werkzeugoberflächen angeboten. Im Bereich der Zerspanungswerkzeuge werden neben den üblichen Schaftwerkzeugen (Fräser, Bohrer) in erheblicher Menge Verzahnungswerkzeuge (Abwälzfräser, Schneidräder, Räumwerkzeuge) sowie Sägeblätter beschichtet. Das sogenannte "Recoating" von nachgeschliffenen Abwälzfräsern ist ein großes Segment. Hier arbeiten wir unter anderem für die großen Getriebehersteller in Südwestdeutschland. Im Bereich der Umform- und Stanzwerkzeuge ist die voestalpine eifeler Group ein führender Dienstleister für den Verschleißschutz. Die meisten großen Automobilzulieferer und anderen Bedarfsträger sind Kunden der voestalpine eifeler Group. Hier kommt der voestalpine eifeler Coating GmbH zugute, dass sie alle geforderten Dienstleistungen aus einer Hand anbieten kann: Entschichten, Polieren, Vakuumhärten, Plasmanitrieren, CVD- und PVD-Beschichten. Durch die ständigen Verbesserungen und Optimierungen unserer Produktionsabläufe und die laufende Weiterentwicklung unserer Schichten, durch unsere konzerneigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei der voestalpine eifeler Vacotec GmbH in Düsseldorf, beabsichtigen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit in diesem Bereich zu sichern. Aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit schätzen wir unseren Marktanteil in der Lohnbeschichtung im regionalen Vertriebsbereich auf einen zweistelligen Prozentbereich. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas globale Wirtschaftswachstum wird auf 3,2% im Jahr 2023 geschätzt. Für das laufende Jahr 2024 sowie das Folgejahr 2025 wird ein Wert von 3,2% erwartet. Die Prognose für die globale Inflation liegt bei 6,8% im Jahr 2023 und sinkt für das Jahr 2024 auf 5,9%. (IWF World Economic Outlook Update, April 2024). In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Die hohe Unsicherheit wegen des anhaltenden Krieges zwischen Russland und Ukraine, der Lieferkettenengpässe, der hohen Energiepreise und der zukünftigen Gasversorgung haben die Wirtschaft weiterhin beeinträchtigt. Die Prognose für das laufende Jahr 2024 sieht die Bundesregierung mit einem Anstieg von 0,2% (BMWI-Jahreswirtschaftsbericht 2024). Die Zahl der Arbeitslosen ist im Jahr 2023 deutlich um 191 Tsd auf rund 2,6 Millionen gestiegen. Grund für diesen Anstieg ist vor allem die schwache Wirtschaftsentwicklung, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war, eine neu Stelle zu finden. (Bundesagentur für Arbeit - Jahresrückblick 2023). Auch beim ifo-Geschäftsklimaindex zeigt sich, dass die Stimmung unter den Unternehmen im vergangenen Kalenderjahr eingetrübt hat. Im Dezember 2023 ist der Index auf 86,4 Punkte gefallen (Vorjahr 88,9 Punkte). Im März 2024 zeigte sich jedoch eine merkliche Verbesserung des Index auf 87,8 Punkte, insbesondere die Erwartungen der Unternehmen fielen deutlich weniger pessimistisch aus, auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich (IFO-Geschäftsklimaindex im Juni 2024). Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was zu einem erhöhten PKW-Absatz führte. Vor allem auf dem chinesischen Markt konnten Rekordabsätze erzielt werden, noch nie zuvor konnte ein Wert von 25,8 Mio. Neuzulassungen erreicht werden. Auch in den USA konnte mit 15,5 Mio abgesetzten Fahrzeugen, ein Anstieg von 12% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019 (Pressemitteilung des VDA, 17.01.2024). Die Produktion von Pkw in Deutschland verzeichnete einen deutlichen Anstieg. Insgesamt wurden 4,1 Millionen Fahrzeuge hergestellt, was einem Zuwachs von 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Von diesen Fahrzeugen gingen 3,1 Millionen in den Export, was einem Anstieg von 17 % im Vergleich zu 2022 entspricht. Der Markt für Elektrofahrzeuge zeigte 2023 ein gemischtes Bild, während die Elektro-PKW Neuzulassungen weiterhin um 11,4% auf 524.219 gestiegen sind, brach der Markt der Plug-in-Hybride mit 175.724 Neuzulassungen um rund die Hälfte ein. Grund dafür ist, dass der Kauf von Plug-in-Hybriden 2022 noch gefördert wurde, was vorzeitige Zulassungen verursachte und in der Folge ein Vakuum auslöste. Nach Einstellung jeglicher Subventionen kamen Plug-in-Hybride 2023 nur noch auf einen Marktanteil von 6,2 Prozent. Im Vorjahr 2022 waren es noch 13,7 %. (Pressemitteilung des VDA, 04.01.2024/electrive, 05.01.2024). Die deutsche Maschinenbauindustrie verzeichnet 2023 ein reales Auftragsplus von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Während die Auslandsaufträge um 14 % zunahmen, sanken die Inlandsaufträge um 15 %. Diese insgesamt positive Jahresbilanz wurde vor allem durch starke Zahlen im Dezember erreicht, obwohl viele Unternehmen über eine schwierige Auftragslage und zögerliche Kunden berichteten. Der Fachkräftemangel bleibt eine zentrale Herausforderung. Die Investitionstätigkeit in Deutschland bleibt schwach, trotz Anreizen zur Digitalisierung und Automatisierung sowie dem Ausbau resilienter Lieferketten und der Dekarbonisierung, dass diese bereits im kommenden Jahr alle belastenden Faktoren kompensieren können. (Pressemitteilung des VDMA, 02.02.2024/Kloepfel Consulting GmbH). 2.2. Geschäftsverlauf und Lage2.2.1. Geschäftsverlauf der TochtergesellschaftenDie verbundenen Unternehmen, an denen die voestalpine eifeler Coating GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, erzielten im Berichtsjahr folgende Jahresergebnisse:
Zwischen der voestalpine eifeler Vacotec GmbH und der voestalpine eifeler Coating GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Auf dieser Basis wurde das negative Jahresergebnis der voestalpine eifeler Vacotec GmbH von der Gesellschaft übernommen. 2.2.2. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungsabteilung (F&E) wurde im Geschäftsjahr 2014/2015 an die Tochtergesellschaft voestalpine eifeler Vacotec GmbH ausgelagert. Die voestalpine eifeler Coating GmbH führt grundsätzlich selbst keine F&E Aktivitäten mehr aus, nutzt aber die ansässige Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei der voestalpine eifeler Vacotec GmbH. Dafür zahlt die voestalpine eifeler Coating GmbH 5% ihres PVD-Umsatzes in Form einer Umlage an die voestalpine eifeler Vacotec GmbH. 2.2.3. PersonalGegenüber dem Personalstand ohne Auszubildende vom 31. März 2023 von 257 Mitarbeitern (m/w/d) hat sich per 31. März 2024 der Personalstand um 13 auf 270 Mitarbeiter (m/w/d) erhöht. 2.2.4. UmweltIm Rahmen des Schutzes unserer Umwelt ist es stets unser Ziel, mit den Umweltressourcen schonend umzugehen und damit eine möglichst geringe Belastung unserer Umwelt sicherzustellen. Dies zeigt sich zum einen im operativen Geschäft mit z.B. der Optimierung der Routenplanung unseres Fahrdienstes und der Effizienzsteigerung unserer Produktionsanlagen, zum anderen sind wir strategisch dazu angehalten, unsere Investitionen auch nach der CO 2 -Einsparung zu bewerten. 2.2.5. ErtragslageDie Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf T€ 36.900. Es ergibt sich somit ein Umsatzrückgang von T€ 1.338 (-3,5 %) im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzrückgang resultiert zum Großteil aus dem Rückgang der Energiekostenzuschläge, die im Zuge der Ukraine Krise und der damit verbundenen Energiekrise eingeführt wurden. Der Rohertrag (Umsatzerlöse - Materialaufwand) ist um 1,1% von T€ 29.310 auf T€ 29.640 gestiegen. Die Materialaufwandsquote betrug im Geschäftsjahr 2023/24 19,7%; im Vorjahr 23,3%. Der Anstieg des Rohertrags trotz einem niedrigeren Umsatz ist hauptsächlich durch die gesunkenen Stromkosten bedingt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.038 von T€ 974 auf T€ 2.012 gestiegen. Im aktuellen Jahr sind hier T€ 243 (Vorjahr T€ 360) aus der Auflösung von Rückstellungen eingeflossen, aus der Erstattung von Stromgebühren T€ 221 (Vorjahr T€ 207) sowie Erträge aus der Verringerung der Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von T€ 56 (Vorjahr T€ 244). Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge den Ertrag aus der Veräußerung der Geschäftsanteile an der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung GmbH, Meerbusch, an die voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, Meerbusch, in Höhe von T€ 1.071. Die Abschreibungen sind leicht um T€ 157 gegenüber Vorjahr gestiegen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zu den Vorjahreszahlen um 7,4% von T€ 15.308 auf T€ 16.442 gestiegen. Die Steigerung des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf eine freiwillige allgemeine Gehaltserhöhung und den zusätzlichen Aufbau von Personal zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Leistungsverrechnungen von anderen Unternehmen der voestalpine-Gruppe T€ 3.821 (Vorjahr T€ 3.849), Frachten und Transportkosten T€ 2.590 (Vorjahr T€ 2.610), Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen T€ 1.972 (Vorjahr T€ 1.474), Aufwendungen für Raummieten T€ 1.490 (Vorjahr T€ 1.389), Beratungskosten T€ 201 (Vorjahr T€ 316), Leasingaufwendungen für Maschinen und Kraftfahrzeuge T€ 305 (Vorjahr T€ 289), sonstige Kfz-Kosten T€ 321 (Vorjahr T€ 379), Reisekosten und Bewirtungsaufwendungen T€ 182 (Vorjahr T€ 180), Aufwendungen für Leiharbeitnehmer T€ 653 (Vorjahr T€ 730), Aufwendungen für Werbung T€ 308 (Vorjahr T€ 265) sowie EDV-Kosten in Höhe von T€ 233 (Vorjahr T€ 189). Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Einzelwertberichtungen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr T€ 275) enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen. Das Beteiligungsergebnis und übrige Finanzergebnis beträgt T€ -885 (Vorjahr T€ -6.841). Im Vorjahr wurden die Beteiligungsbuchwerte an der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung GmbH (T€ 2.543) und an der voestalpine eifeler Lasertechnik GmbH (T€ 3.363) vollständig wertberichtigt. Zusätzlich kommen die Aufwendungen aus der Verlustübernahme der voestalpine eifeler Vacotec GmbH von T€ 560 (Vorjahr T€ 693) hinzu. Die sonstigen Zinsaufwendungen von T€ 325 lagen über dem Vorjahr (Vorjahr T€ 242). Die darin enthaltenen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen beliefen sich auf T€ 35 (Vorjahr T€ 108). Das Ergebnis nach Steuern (Jahresfehlbetrag) im Berichtsjahr beläuft sich auf T€ -1.034 (Vorjahr T€ -6.850). Die Veränderung zum Vorjahr ist in erster Linie auf die im Vorjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen zurückzuführen. 2.2.6. FinanzlageDie Finanzierung der Investitionen sowie die Bereitstellung von Liquidität für die Gesellschaft sind durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling des voestalpine Konzerns mit dem Vertrag aus November 2013 sichergestellt und erfolgen seither ausschließlich konzernintern. Zentrale Aufgabe des Cash-Poolings innerhalb des Konzerns ist es, den Finanzbedarf optimal auf die wirtschaftlichen Erfordernisse abzustimmen und die finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden somit minimiert. Es bestehen liquide Mittel in Form eines Non-Cash-Pooling Konto bei der Deutschen Bank in Höhe von T€ 4.002. Zur Finanzierung des Liquiditätsbedarfs wurde im Geschäftsjahr 2023/24 eine Kreditlinie von der voestalpine AG in Höhe von T€ 7.398 in Anspruch genommen (Vorjahr T€ 6.557). Für das Geschäftsjahr 2023/24 bestand zum Abschlussstichtag ein Bestellobligo aufgrund von Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 419 (Vorjahr T€ 677). 2.2.7. VermögenslageDie Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.496 gestiegen. Das Anlagevermögen macht hierbei nur noch rund 66% (Vorjahr 81%) aus, während das Umlaufvermögen mit rund 34 % (Vorjahr 16%) ausmacht. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind um T€ 732 gestiegen, bedingt durch die laufenden Investitionen in die Umstellung auf das neue ERP-System. Das Sachanlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.505 gesunken. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die planmäßigen Abschreibungen der bestehenden Anlagegüter zurückzuführen sowie die im Verhältnis der Abschreibungen geringeren Investitionen in das Anlagevermögen. Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen durch das Bankguthaben in Höhe von T€ 4.002 geprägt, welches nicht in das Cash-Pooling einbezogen ist. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Fremde) gegenüber dem Vorjahr um T€ 643 gesunken und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 164 gestiegen. Im Rahmen eines regresslosen Forderungsverkaufs in Form einer stillen Zession (Factoring) wurden seit Oktober 2017 bis Dezember 2020 monatlich auf Euro lautende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen konzernfremde Kunden an die voestalpine Dienstleistungs- und Finanzierungs- GmbH verkauft. Seit Januar 2021 erfolgt dieser Verkauf an die voestalpine Financial Services B.V. Die voestalpine eifeler Coating GmbH übernimmt die Ausfallhaftung für die verkauften Forderungen in Höhe des jeweiligen Selbstbehaltes der Kreditversicherung. Der Forderungsverkauf dient im Wesentlichen der Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft. Zum 31. März 2024 belief sich das Volumen der verkauften Forderungen auf T€ 3.207 (Vorjahr T€ 2.703). Zahlungseingänge auf verkaufte Forderungen nimmt die Gesellschaft treuhänderisch entgegen; der entsprechende Betrag in Höhe von T€ 491 (Vorjahr T€ 306) ist unter den Verbindlichkeiten aus Finanzen und Clearing gegenüber der voestalpine Financial Services B.V. ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich von einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 352 im Vorjahr auf T€ 2.614 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich daher von -2,2% auf 14,2 % erhöht. Zur Stärkung der Eigenkapitalsituation hat die Alleingesellschafterin, die voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, am 8. August 2023 beschlossen, eine Einzahlung in die freie Kapitalrücklage nach §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von T€ 4.000 zu leisten. Die Zahlung erfolgte am 6. September 2023. Die Rückstellungen sind insgesamt um T€ 469 auf T€ 4.923 gesunken, wobei die Pensionsrückstellungen resultierend aus Pensionsauszahlungen/Todesfällen um T€ 193 gesunken sind. Die Steuerrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 276 gesunken und beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 1.153 (Vorjahr T€ 1.228), - diese enthalten T€ 0 für Restrukturierungsmaßnahmen (Vorjahr T€ 173) -, Rückstellungen für Kunden-Boni mit T€ 75 (Vorjahr T€ 140) und Rückstellungen für Gewährleistungen von T€ 179 (Vorjahr T€ 240), für ausstehende Eingangsrechnungen von T€ 355 (Vorjahr T€ 415) sowie T€ 0 (Vorjahr T€ 121) für sonstige ungewisse Verpflichtungen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31. März 2023 um T€ 487 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 638 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich u.a. durch eine höhere Umsatzsteuerzahllast sich um T€ 202 erhöht. 2.2.8. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageInsgesamt ist der Geschäftsverlauf bzw. die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023/24 unter unserer vorjährigen Prognose geblieben. Anhand der gestiegenen Automobilinlandsproduktion hatte man sich ein Umsatzwachstum von 12,2 % gegenüber dem Vorjahr erhofft, allerdings konnte sich diese Entwicklung nur sehr bedingt auf den deutschen Markt und auf die Auftragslage der Automobilzulieferer übertragen. In unseren Kernmärkten konnten wir jedoch eine generelle Stabilisierung der konjunkturellen Lage verzeichnen. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.338 gesunken. Dies lässt sich zum Großteil durch den kontinuierlichen Wegfall der Energiekostenzuschläge erklären (T€ -552 gegenüber VJ). Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die aktuell schwierige Auftragslage, die Einführung von Mehr-Lieferantenstrategien unserer Kunden sowie der Wegfall von größeren Projektgeschäften. Das fehlende Umsatzvolumen sorgte für eine unzureichende Deckung der Fixkosten und führte zu einem negativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ -1.034, welches unter der Prognose des Vorjahres von T€ 200 liegt. 2.3. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenZu unseren finanziellen Leistungsindikatoren zählen wir:
Zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren zählen wir die Kundenzufriedenheit, quantifiziert über die Kennzahl Reklamationsquote. Ziel war es die Reklamationsquote (Aufwendungen für Reklamationen in Relation zu den Umsatzerlösen ohne Rückstellungszuführungen) auf einem gleichbleibend niedrigen Niveau zu halten. Im Geschäftsjahr 2023/24 liegt sie mit 1,0% unter dem Niveau des Vorjahrs (1,1%). 3. ZweigniederlassungsberichtUnser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Düsseldorf unverändert über drei inländische Niederlassungen in
4. Prognose-, Chancen- und Risikoberichterstattung4.1. PrognoseberichterstattungDie deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten, anhaltender geopolitischer Spannungen und interner struktureller Herausforderungen stabil entwickelt. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass die Wirtschaft weiterhin moderat wächst, jedoch vor einer Reihe von Herausforderungen und Chancen steht, die maßgeblich das wirtschaftliche Umfeld prägen werden. Auch Stand 2024 ist die Situation der Wirtschaft weiterhin durch verschiedene Faktoren, wie dem Krieg in der Ukraine, anhaltend hoher Inflation und Anhebungen der Zentralbankzinsen, beeinflusst. Daneben können weiterhin Nachholeffekte aus der Zeit der COVID-19 Pandemie verzeichnet werden. Nach Berechnungen des Internationale Währungsfonds, wird trotz der anhaltenden Krisensituation, ein positives weltweites Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr 2023 und das Folgejahr 2024 in Höhe von +3,2% erwartet. Für die Inflationsrate erwartet der Internationale Währungsfonds für 2024 einen Wert von 5,9%. (IWF World Economic Outlook Update, April 2024). In Deutschland wird die Arbeitslosenquote voraussichtlich stabil bleiben und sich leicht verbessern auf etwa 5,5 %. Die Nachfrage nach Fachkräften, insbesondere im Technologiebereich, bleibt hoch. Die Inflationsrate wird sich voraussichtlich auf einem moderaten Niveau von etwa 2,2 % stabilisieren. Treiber sind vor allem Energiepreise und steigende Kosten im Dienstleistungssektor. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird eine vorsichtige Geldpolitik verfolgen, um Preisstabilität zu gewährleisten (ifo Konjunkturprognose 2024 / Statista Prognose zum Arbeitsmarkt 2024). Auch wenn die aktuelle Situation weiterhin von Unsicherheiten und Risiken geprägt ist, gehen wir davon aus, dass das Hauptprodukt der voestalpine eifeler Coating GmbH, verschleißfeste Beschichtungen für Werkzeuge und Bauteile, auch in den nächsten Jahren nachgefragt werden wird. Es zeichnet sich nicht ab, dass bessere Technologien die Geschäftsgrundlage der voestalpine eifeler Coating GmbH negativ beeinträchtigen werden. Wir beabsichtigen, im Geschäftsjahr 2024/25 in den Bereichen PVD, CVD und Wärmebehandlung ca. T€ 2.899 zu investieren. Schwerpunkte liegen hierbei auf Ersatzinvestitionen und Digitalisierung. Um die Kundenzufriedenheit auf dem hohen Niveau zu halten, wird laufend die Reklamationsquote ermittelt. Die ermittelten Ergebnisse sind weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Es werden Verbesserungsmaßnahmen aus dieser Kennzahl abgeleitet, die dann kontinuierlich umgesetzt werden. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit einer sehr hohen Zufriedenheit der Kunden auf einem zum Geschäftsjahr 2023/24 vergleichbaren Niveau gerechnet. Neben einem generellen Fokus auf Produktivität, Auslastung der Maschinen und Kostensenkungen wird auch das kontinuierliche Verbesserungsprogramm CIP (Continuous Improvement Program) konsequent fortgesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 ist man angestrebt den budgetierten Umsatz in Höhe von T€ 43.200 zu erreichen, was ein Wachstum von 17% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Maßgeblich hierfür sind preispolitische Maßnahmen sowie ein Ausbau des Bestandsgeschäfts und dem Aufbau neuer Segmente mit den anlaufenden Projekten im Komponentenbereich. Wir gehen davon aus, hierdurch wieder die Gewinnschwelle zu erreichen und ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern und Zinszahlung in Höhe von etwa T€ 2.200 für das Geschäftsjahr 2024/25 zu erzielen. Hierbei gehen wir von einem positiven Ergebnis aus der Gewinnabführung von rd. T€ 476 aus. Weitere negative Auswirkungen und Entwicklungen vor allem im Zusammenhang mit dem weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine sind schwer zu prognostizieren, können allerdings einen erheblichen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der voestalpine eifeler Coating GmbH haben, insbesondere in Form von niedrigeren Umsatzerlösen und einem niedrigeren Ergebnis vor Steuern als in der oben dargestellten Planung. 4.2. Chancen- und Risikoberichtserstattung4.2.1. Darstellung des RisikomanagementsDie Beurteilung der geschäftlichen Chancen und Risiken wird als integraler Bestandteil jeglicher Geschäftstätigkeit gesehen. Das Risikomanagement befasst sich mit allen Aspekten der Wertschöpfung einschließlich strategischer, finanzieller und geschäftlicher Fragen der Organisation, Fragen körperschaftlicher Verantwortung sowie regulativen und gesetzlichen Anforderungen. Im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses werden die wesentlichen Geschäftsrisiken regelmäßig analysiert, beurteilt und gemäß der voestalpine-internen Organisation der übergeordnet operativ verantwortlichen Einheit berichtet. An allen Produktionsstandorten und auch in der voestalpine-Gruppe insgesamt gibt es eine Absicherung gegen Produktionsausfälle: Bevorratung wichtiger Ersatzteile, freie Maschinenkapazitäten, baugleiche Beschichtungsmaschinen an verschiedenen Orten sowie standardisierte Prozesse. Die Reihenfolge der Auflistung der Risiken orientiert sich an dem Potenzial der jeweiligen Risikokategorie, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu belasten. 4.2.2. RisikenAus Sicht der Unternehmensführung bestehen derzeit keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Für 2024/25 rechnen wir wieder mit wirtschaftlichem Wachstum und für die voestalpine eifeler Coating GmbH erwarten wir eine Verbesserung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage. 4.2.2.1. Unternehmensstrategische RisikenWeiterhin bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in der konjunkturabhängigen Automobil- und Automobilzulieferindustrie ein strategisch wichtiger Erfolgsfaktor für die Geschäftsentwicklung der voestalpine eifeler Coating GmbH. Unser großes Produktportfolio gewährleistet eine breite Kundenbasis, durch die der Abhängigkeit von der Entwicklung der Nachfrage in einzelnen Branchen entgegengewirkt wird. Ein Vertriebsziel ist eine breit diversifizierte Branchenaufteilung und damit eine gewisse Ausbalancierung unseres Risikoprofils. 4.2.2.2. TechnologierisikoDas Kerngeschäft mit Beschichtungen ist einem ständigen technologischen Wandel ausgesetzt und unterliegt damit tendenziell einem Technologierisiko. Technologische Fortschritte oder auch disruptive Anwendungsalternativen im Markt könnten die Wettbewerbsfähigkeit stark einschränken. Durch die ständigen Verbesserungen und Optimierungen unserer Produktionsabläufe und die laufende Weiterentwicklung unserer Beschichtungen durch unsere konzerneigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei der voestalpine eifeler Vacotec GmbH in Düsseldorf, wird gewährleistet, unsere Marktstellung im Bereich Beschichtungen zu halten. 4.2.2.3. UmfeldrisikoDie Risiken, die sich aus der Corona-Pandemie und der Ukrainekrise für die voestalpine eifeler Coating GmbH ergeben haben, sind auch für das Geschäftsjahr 2023/24 weiterhin vorhanden und spürbar. Die Entwicklung der Energiekosten, zurückhaltende Erholung der Nachfrage auf den relevanten Absatzmärkten der Gesellschaft, sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens sind davon beeinflusst. Die Folgen lassen sich auch für das neue Geschäftsjahr schwer einschätzen. Im Folgenden wird auf die einzelnen Risiken insbesondere im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten sowie deren Management eingegangen. 4.2.2.4. LiquiditätsrisikoDem Liquiditätsrisiko, d.h. dem Risiko aufgrund einer fehlenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen zu können, wird über ein entsprechendes Controlling mittels eines monatlichen / quartalsweisen Reportings über den Finanzstatus entgegengewirkt. Zur Finanzierung der Gesellschaft ist diese in das Cash Pooling-System der voestalpine AG, Linz/Österreich, eingebunden. Durch die Einbringung in den Konzernfinanzverkehr der voestalpine AG ist zurzeit kein Liquiditätsrisiko erkennbar. Kurzfristige Liquiditätsbeschaffung wird über eine regresslosen Forderungsverkauf in Form einer stillen Zession (Factoring) an die voestalpine Financial Services B.V. gewährleistet. 4.2.2.5. ForderungsausfallrisikoEin wesentliches Risiko betrifft das generelle Ausfallrisiko von Forderungen, wenn die Schuldner ihren Verpflichtungen zur Bezahlung oder sonstigen Erfüllung nicht nachkommen. Der Gesamtbetrag der zum 31. März 2023 ausgewiesenen Forderungen stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Zur Reduzierung bzw. Vermeidung diesbezüglicher Risiken ist bei der Gesellschaft ein Forderungsmanagement installiert. Dies beinhaltet im Wesentlichen regelmäßige Bonitätsprüfungen der Kunden durch Auskünfte bei Creditreform, Abschlüsse von Warenkreditversicherungen (unter Berücksichtigung von Selbstbehalten) sowie ein standardisiertes Mahnwesen und internes Bonitätssystem. Für Forderungen im Factoring reduziert sich das Ausfallsrisiko gegen konzernfremde Kunden bis auf den Sicherheitseinbehalt der Kreditversicherung. 4.2.2.6. MarktrisikoDas Marktrisiko besteht darin, dass der beizulegende Zeitwert oder zukünftige Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Zum Marktpreisrisiko zählt insbesondere das Währungsrisiko. Da die Gesellschaft weitestgehend in Euro fakturiert, bestehen im Wesentlichen keine Risiken aus Kursschwankungen. Daher setzt die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken ein. Durch langfristige Liefer- und Rahmenverträge mit unseren Lieferanten vermeidet die Gesellschaft in vielen Fällen unvorhersehbare Preissteigerungs- und damit Kostenrisiken. 4.2.2.7. RohstoffpreisrisikenDas Rohstoffpreisrisiko besteht aufgrund von marktbedingten kurz- oder langfristigen Schwankungen. Die wesentlichste Rohstoffversorgung findet im Bereich Energie (Gas, Strom) statt. Die Gesellschaft ist in das Rohstoffmanagement der voestalpine AG, Linz/Österreich, eingebunden, hierbei existiert ein zentraler Einkauf für die Rohstoffbeschaffung im Bereich Energie. Neben dem zentralisierten Einkauf wird hier die regelmäßige Anpassung der Versorgungsstrategie an die aktuelle Marktlage koordiniert und in Form der Einkaufs- und Absicherungsmethodik festgelegt. 4.2.2.8. Sonstige Risiken/ReklamationenReklamationen, die sich aus der Materialbeschaffenheit ergeben, sind grundsätzlich durch entsprechende Vertragsvereinbarungen mit unsere Zulieferunternehmen abgedeckt. Für Risiken aus übrigen Gewährleistungen, einschließlich etwaig auftretender Folgeschäden bei den Kunden, bestehen in angemessenem Umfang Versicherungsdeckungen (unter Berücksichtigung von Selbstbehalten). Ein Restrisiko verbleibt jedoch einerseits hinsichtlich eines auftretenden Reputationsschadens und andererseits soweit Ansprüche an uns gestellt werden, die auf Grund der Versicherungsbedingungen nicht abgedeckt sein könnten. 4.2.2.9. ProzessrisikoDie Steuerung der Prozessrisiken erfolgt über das jeweilige Projektmanagement mit dem entsprechenden Risikomanagement. Das Risikomanagement beinhaltet die Identifikation, Beurteilung und Kommunikation, um eine effektive Risikosteuerung gewährleisten zu können, um eine signifikante Risikoverminderung zu erreichen. 4.2.2.10. IT-RisikenDurch den Einsatz elektronischer Datenverarbeitung (EDV) bestehen Risiken durch Beeinträchtigungen im Betriebsablauf. Im Zuge der Corona Pandemie musste eine ständige Verfügbarkeit des mobilen Arbeitens im Home-Office gewährleistet sein. Die EDV wird hauptsächlich von der voestalpine AG, Linz/Österreich im Konzernverbund zur Verfügung gestellt. Der Konzern stellt die Verfügbarkeit einer zeitgemäßen IT-Infrastruktur, IT-Tools sowie das Sicherheitsmanagement für die Daten- und Serversicherung sicher. Eine lokale EDV-Abteilung gewährleistet das Projektmanagement und die Betreuung vor Ort. Zur Abwendung von möglichen Cyber-Fraud-Angriffen und zur weiteren Sensibilisierung der Mitarbeiter werden umfangreiche Online-Kampagnen, sowie spezielle E-Learnings initiiert. Das Risiko wird aktuell als niedrig eingestuft. 4.2.3. ChancenAuf dem deutschen Markt ist die voestalpine eifeler Coating nach unserer Einschätzung gut positioniert. Kontinuierlich werden Neu- bzw. Weiterentwicklungen im Markt eingeführt. Die F&E-Abteilung der Tochtergesellschaft voestalpine eifeler Vacotec GmbH verbessert bestehende Schichten und entwickelt neue Schichten und Technologien. Darüber hinaus führt sie "Feldversuche" mit Kunden durch und kontrolliert ständig die Schichtqualität auch im Vergleich zu Wettbewerbsschichten. Hierdurch wird unsere Stellung im Markt für das kommende Geschäftsjahr 2024/25 gesichert. Die Identifizierung von Chancen erfolgt einerseits auf Basis einer laufenden Marktbeobachtung im Hinblick auf Produkt-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen sowie andererseits auf Basis von internen Controlling-Instrumenten und Reportingprozessen. Die voestalpine eifeler Coating GmbH ist technisch gut aufgestellt. Die Anlagen sind modern und leistungsfähig. Sie werden ständig gewartet und weiterentwickelt.
Düsseldorf, den 2. September 2024 Die Geschäftsführung Thomas Porstner Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/20241. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der voestalpine eifeler Coating GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für Kapitalgesellschaften und der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr, das am 1. April eines Jahres beginnt und am 31. März des Folgejahres endet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 18145 eingetragen. Die Anteile der Gesellschaft befinden sich im Eigentum der voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, Meerbusch. Der Jahresabschluss der voestalpine eifeler Coating GmbH wird in den Konzernabschluss der voestalpine AG, Linz/Österreich, zum 31. März 2024 einbezogen, der zum Firmenbuch des Handelsgerichts Linz (FN 66209 t) hinterlegt wird. Die voestalpine AG, Linz/Österreich, stellt für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen den Konzernabschluss auf. Dieser Abschluss gilt als befreiender Konzernabschluss gemäß § 291 HGB und wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbarten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die voestalpine eifeler Coating GmbH, Düsseldorf, nimmt bezüglich der Aufstellung eines Konzernabschlusses die Erleichterung gemäß § 291 Handelsgesetzbuch (HGB) in Anspruch und verzichtet dementsprechend auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEs sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die geleisteten Anzahlungen werden mit den Nennwerten bilanziert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit den Nennwerten bilanziert. Die Anschaffungskosten umfassen die einzeln zurechenbaren Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten. Direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt: Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5 Jahre, Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 26 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 3 bis 19 Jahre und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu je € 250 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 250 bis € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere beizulegende Werte werden angesetzt, wenn dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die Vorauszahlungen für bestimmte künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das angewandte versicherungsmathematische Berechnungsverfahren für die Pensionsrückstellungen ist das Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Berechnung werden zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % p. a. und Rentensteigerungen von 1,50 % p. a. zugrunde gelegt. Als Abzinsungssatz wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der von der Deutschen Bundesbank zum 31. März 2024 veröffentlichte 10-Jahres Durchschnittsmarktzinssatz von 1,83 % p. a. zugrunde gelegt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Berechnung wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,8 %) beträgt T€ 18 (Vorjahr T€ 202). Die Verpflichtungen aus Pensionen werden - soweit anwendbar - mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Mit den korrespondierenden Aufwendungen und Erträgen wird entsprechend verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Verpflichtung, erfolgt der Ausweis des übersteigenden Betrages auf der Aktivseite der Bilanz. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen beinhalten die bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Hierbei werden zukünftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden aktive und passive latente Steuern berechnet und, soweit sie sich der Höhe nach entsprechen, miteinander verrechnet. Dabei sind in die Ermittlung latenter Steuern auch Verlustvorträge einzubeziehen. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie des gewerbesteuerlichen Hebesatzes. Wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist, d. h. nach Verrechnung ein Überhang passiver latenter Steuern besteht, wird dieser angesetzt. Sofern nach Verrechnung ein Überhang aktiver latenter Steuern verbleibt, wird dieser nicht angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang dargestellt (siehe Anlagespiegel). Finanzanlagen Anteile an verbundenen UnternehmenDie Gesellschaft besitzt zum 31. März 2024 an folgenden Gesellschaften unmittelbar folgende Anteile:
Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden vollständige außerplanmäßige Abschreibungen der Beteiligungen an der voestalpine eifeler Lasertechnik GmbH und an der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung GmbH vorgenommen, da die Gesellschaften den operativen Geschäftsbetrieb eingestellt haben. Der Beteiligungsbuchwert der voestalpine eifeler Lasertechnik GmbH wurde um eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 3.363 auf T€ 0 abgewertet. Der Beteiligungsbuchwert der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung GmbH wurde um eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 2.543 auf T€ 0 abgewertet. Mit dem Kaufvertrag vom 13. Oktober 2023 wurde die Beteiligung an der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung in Höhe von 1.071.000 € an die Gesellschafterin, der voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, veräußert.
1 vor Ergebnisabführung bzw.
Verlustübernahme
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 352 (Vorjahr T€ 188) aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen T€ 129 gegenüber der Gesellschafterin, der voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten mit T€ 62 (Vorjahr T€ 58) den Aktivwert nicht verpfändeter Rückdeckungsversicherungen für Versorgungsleistungen. Aktive latente Steuern beruhen im Wesentlichen auf temporären Differenzen für Pensionsverpflichtungen. Wesentliche passive latente Steuern liegen nicht vor. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 29,77 % (Vorjahr 29,77 %). Aktive und passive latente Steuern werden saldiert; der Überhang aktiver latenter Steuern wird in der Bilanz nicht angesetzt. EigenkapitalDas im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital (= Stammkapital) beträgt T€ 129. In der Gesellschafterversammlung vom 8. November 2023 wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022/23 von € 6.850.312,83 auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. August 2023 wurde eine Einzahlung in die freie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von T€ 4.000 beschlossen. Die Einzahlung erfolgte am 6. September 2023. Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB)Zum Bilanzstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Rückstellungen für PensionenRückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.901 (Vorjahr T€ 4.167). Diese wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 1.151 (Vorjahr T€ 1.225) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden verpfändete Rückdeckungsversicherungen klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen T€ 21 (Vorjahr T€ 21) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung T€ 56 (Vorjahr T€ 128) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 34 (Vorjahr T€ 108) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 1.153 (Vorjahr T€ 1.228), - diese enthalten T€ 0 für Restrukturierungsmaßnahmen (Vorjahr T€ 173) -, Rückstellungen für Kunden-Boni mit T€ 75 (Vorjahr T€ 140) und Rückstellungen für Gewährleistungen von T€ 179 (Vorjahr T€ 240) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen von T€ 335 (Vorjahr T€ 415). VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Factoring in Höhe von T€ 491 (Vorjahr T€ 306) und Verbindlichkeiten aus der Verrechnung der Umsatzsteuer aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der voestalpine eifeler Vacotec GmbH in Höhe von T€ 178 (Vorjahr T€ 324), Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag T€ 560 (Vorjahr T€ 693) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.032 (Vorjahr T€ 1.142). Darüber hinaus enthalten sind Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling und Tagesgeldaufnahme in Höhe von T€ 7.398 (Vorjahr T€ 6.657). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, bestanden zum Stichtag nicht. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf T€ 36.900 (Vorjahr T€ 38.238). Darauf entfallen auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen T€ 2.148 (Vorjahr T€ 1.826). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.012 (Vorjahr T€ 974) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 243 (Vorjahr T€ 360), Erstattungen von Stromgebühren T€ 221 (Vorjahr T€ 207), Erträge aus Schadensfällen T€ 100 (Vorjahr T€15), sowie Erträge aus der Verringerung der Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von T€ 59 (Vorjahr T€ 244). Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge den Ertrag aus der Veräußerung der Geschäftsanteile an der voestalpine Edelstahl Wärmebehandlung GmbH, Meerbusch, an die voestalpine HPM Deutschland Beteiligungs SE, Meerbusch, in Höhe von T€ 1.071. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie auch im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und keine Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 296 (Vorjahr T€ 135). Zu den aus Aufzinsung von Rückstellungen resultierenden Aufwendungen verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Rückstellungen für Pensionen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 2) betreffen Körperschaftsteuer. 5. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseDie Gesellschaft ist über die Teilnahme am db-Transfer in das Cash-Clearing mit der voestalpine AG, Linz/Österreich, bei der Deutschen Bank AG einbezogen. Für hieraus resultierende Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit allen anderen im Cash-Clearing einbezogenen Gesellschaften des voestalpine Konzerns gegenüber der Deutschen Bank AG. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die der gesamtschuldnerischen Haftung zugrundeliegenden Verbindlichkeiten von der Hauptschuldnerin erfüllt werden können. Die Gesellschaft schätzt daher das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. ArbeitnehmerzahlDie durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB:
Darüber hinaus waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 2 Auszubildende beschäftigt. Mitglieder der GeschäftsführungThomas Porstner, Dipl.-Ingenieur (FH), Lauf an der Pegnitz Der Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung. Bezüge der GeschäftsführerAuf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen im Sinne von § 285 Nr. 9b HGB beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf T€ 99 (Vorjahr T€ 99). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung sind zum 31. März 2024 T€ 3.126 (Vorjahr T€ 3.179) zurückgestellt. Dem gegenüber steht ein Deckungsvermögen von T€ 1.097 (Vorjahr T€ 1.010). Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäß § 285 Nr. 3 HGBIm Rahmen eines regresslosen Forderungsverkaufs in Form einer stillen Zession wurden seit Oktober 2017 bis Dezember 2020 monatlich auf EUR lautende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen konzernfremde Kunden an die voestalpine Dienstleistungs- und Finanzierungs GmbH verkauft. Seit Januar 2021 erfolgt dieser Verkauf an die voestalpine Financial Services B.V. Die voestalpine eifeler Coating GmbH übernimmt die Ausfallhaftung für die verkauften Forderungen in Höhe des jeweiligen Selbstbehaltes der Kreditversicherung. Der Forderungsverkauf dient im Wesentlichen der Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft. Zum 31. März 2024 belief sich das Volumen der verkauften Forderungen auf T€ 3.207 (Vorjahr T€ 2.703). Zahlungseingänge auf verkaufte Forderungen nimmt die Gesellschaft treuhänderisch entgegen; der entsprechende Betrag in Höhe von T€ 491 (Vorjahr T€ 306) wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Beziehungen gemäß § 285 Nr. 21 HGBAngabepflichtige Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen, die sich wie folgt nach Fälligkeiten aufteilen:
Die Leasing-, Miet- und Pachtverträge betreffen hauptsächlich die Mietverträge für die Gebäude in Schnaittach, Ettlingen und Düsseldorf sowie Leasingverträge für Büromaschinen. In allen Fällen handelt es sich um Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in einer geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten. Zum Bilanzstichtag sind keine derartigen Risiken bekannt. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 wesentlich auswirken, liegen nicht vor und sind gegenwärtig nicht erkennbar. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von € 1.034.180, 91 auf neue Rechnung vorzutragen. Anwendung der OECD-Pillar Two ModellregelungenIn Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine gesetzliche Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("Mindeststeuergesetz", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Die voestalpine eifeler Coating GmbH fällt ab dem Geschäftsjahr 2024 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes, da die jährlichen Umsatzerlöse der voestalpine-Gruppe, zu der die Gesellschaft gehört, 750 Millionen Euro übersteigen. Aufgrund der Komplexität der Regelungen sowie der in vielen Ländern noch nicht endgültig abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich, Aussagen zu Höhe der zukünftigen Belastung zu machen.
Düsseldorf, den 2. September 2024 voestalpine eifeler Coating GmbH Die Geschäftsführung Thomas Porstner Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die voestalpine eifeler Coating GmbH, DüsseldorfPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der voestalpine eifeler Coating GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der voestalpine eifeler Coating GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 2. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Robin Thiele, Wirtschaftsprüfer |
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