Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 300648
Registered
2/3/1981
Industry
Advertising agenciesMedia representationAgents involved in the sale of furniture
Purpose
Die Tätigkeit als Werbe-/Eventagentur und die Erstellung von Auftragsarbeiten im journalistischen Bereich (Redaktion, Fotografie, Archiv, Berichterstattung), insbesondere durch a) die Beratung, Konzeption, Erstellung und Pflege von Internetauftritten und Datenbanken, b) Erstellung und Bearbeitung von externen Daten, Datenverwaltung und Datenarchivierung, c) Herstellung von Reproarbeiten aller Art für Print oder in elektronischer Form, d) die Erstellung von Grafiken und Werbekonzepten, e) die Vermarktung von Druckaufträgen, f) die Anzeigen-Schaltung für Print- und in elektronischen Medien, g) die Planung, Organisation, Durchführung und Akquise im Eventbereich.

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Stefan Gläser
since 8/30/2006
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified98.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Financial Report

Neue Pressegesellschaft mbH

Göppingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.131.431,61   20.527.277,52
2. Firmenwert 1.461.330,80   2.675.961,93
3. geleistete Anzahlungen 111.345,22   1.910.526,43
    19.704.107,63 25.113.765,88
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.925.330,30   16.058.669,34
2. technische Anlagen und Maschinen 3.884.685,97   4.668.577,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.855.367,00   2.902.839,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 350.229,89   0,00
    22.015.613,16 23.630.086,30
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.132.851,31   591.341,94
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 33.290.213,68   32.840.495,98
3. Beteiligungen 5.722.432,27   5.242.547,77
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 563.864,31   567.692,48
    40.709.361,57 39.242.078,17
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.034.644,83   988.082,78
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.737,00   13.899,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 256.416,49   237.509,31
    1.297.798,32 1.239.491,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.537.617,36   5.500.715,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 181.170,93   958.213,49
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.246.062,41   5.566.712,45
4. sonstige Vermögensgegenstände 4.060.248,10   4.104.942,42
    16.025.098,80 16.130.583,50
III. Wertpapiere      
sonstige Wertpapiere   16.747,09 50.251,09
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.335.451,49 1.568.140,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten   893.070,47 766.778,70
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   71.854,98 74.614,98
    102.069.103,51 107.815.790,31

PASSIVA

     
    31.12.2016 31.12.2015
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00   26.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 751,15   347,98
III. nicht beherrschende Anteile 34.689.610,13   33.445.930,96
    34.716.361,28 33.472.278,94
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung   4.443.325,18 4.419.323,16
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.888.830,37   5.997.880,10
2. Steuerrückstellungen 587.290,08   601.846,25
3. sonstige Rückstellungen 7.585.157,41   5.973.362,48
    14.061.277,86 12.573.088,83
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.496.785,27   16.474.004,45
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.389.556,25   3.873.351,88
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.521.171,33   3.389.815,31
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.829.122,21   22.394.465,07
5. sonstige Verbindlichkeiten 5.880.776,64   8.984.067,26
- davon aus Steuern 2016 TEUR 1.643, 2015 TEUR 1.886      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2016 TEUR 18, 2015 TEUR 57      
    47.117.411,70 55.115.703,97
E. Rechnungsabgrenzungsposten   92.871,41 100.776,02
F. Passive latente Steuern   1.637.856,08 2.134.619,39
    102.069.103,51 107.815.790,31

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 193.430.268,92 184.133.210,63
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -9.664,29 -16.239,02
3. sonstige betriebliche Erträge 2.647.482,69 9.686.856,73
196.068.087,32 193.803.828,34
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.408.374,27 8.867.025,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 66.659.113,42 76.067.487,69 53.224.703,18 62.091.728,64
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 66.208.860,08 71.383.607,49
b) soziale Abgaben 11.395.130,10 13.870.607,19
c) Aufwendungen für Altersversorgung 1.013.580,28 78.617.570,46 1.163.231,82 86.417.446,50
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.434.529,14 8.685.802,03
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 20.147.463,81 24.048.209,49
12.801.036,22 12.560.641,68
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 4.548.838,19 4.068.864,58
9. Erträge aus Beteiligungen 488.829,08 272.641,55
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 28.961,70 31.983,20
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.818,44 161.287,52
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 310.000,00 60.000,00
13. Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 562.586,50 965.048,27
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.187.870,13 1.793.277,11
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 240 (Vorjahr TEUR 577) 3.137.990,78 1.716.451,47
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.593.547,75 1.619.856,53
- davon Erträge aus Auflösung passive latente Steuern TEUR 358 (Vorjahr TEUR 377)
16. Ergebnis nach Steuern 14.345.479,25 12.657.236,62
17. sonstige Steuern 113.888,99 293.228,59
18. Konzernjahresüberschuss 14.231.590,26 12.364.008,03
19. nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -14.231.187,09 -12.363.660,05
403,17 347,98
20. Konzernbilanzgewinn 1.1. 347,98 0,00
21. Konzernbilanzgewinn 31.12. 751,15 347,98

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben

Die Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, ist im Handelsregister in der Abteilung B des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer 530397 eingetragen.

Die Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, ist die alleinige Komplementärin der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm. Es wurden die Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde erstmalig die Neudefinition der Umsatzerlöse im Sinne des BilRUG angewendet. Es wurde ein Teilbetrag von TEUR 6.373 (Vorjahr TEUR 7.687) von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde nicht vorgenommen. Die Umsatzerlöse des Vorjahres hätten TEUR 191.820 betragen.

Aufgrund der ab dem Jahr 2010 geltenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergaben sich auch im Berichtsjahr Auswirkungen hinsichtlich der Pensionsrückstellungen, die in Folge des BilRUG in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vorjahr: außerordentliche Aufwendungen) erfasst wurden.

Aufgrund von Anpassungen an die Konzernrechnungslegungsrichtlinien wurden in 2016 die Bezüge der Pressezustellgesellschaften ingesamt im Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) erfasst, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vertriebskosten) erfasst worden waren. Diese Änderung betrifft das Jahr 2016 mit TEUR 32.760; das Vorjahr wurde mit TEUR 26.401 angepasst (Erhöhung Materialaufwand und Verringerung sonstige betriebliche Aufwendungen).

II. Konsolidierungskreis/assoziierte Unternehmen

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen und die assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes. Für die konsolidierten Tochterunternehmen werden grundsätzlich die Befreiungsvorschriften hinsichtlich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) und nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen. Gemäß § 313 Abs. 3 HGB unterbleiben die Angaben teilweise für drei Tochterunternehmen, da erhebliche Nachteile für diese Unternehmen entstehen könnten.

Der Konsolidierungskreis erweiterte sich aufgrund von Vereinheitlichungsaspekten im Berichtsjahr um folgende vollkonsolidierte Tochterunternehmen:

Märkisches Medienhaus Service GmbH, Frankfurt (Oder)

MMH Media-Vermarktung GmbH, Frankfurt (Oder)

Märkisches Medienhaus Druck GmbH, Frankfurt (Oder)

Folgende Tochterunternehmen wurden in 2016 aufgrund von Vereinheitlichungs- und Vereinfachungsgründen endkonsolidiert:

Urban Amtsblatt Verwaltungs GmbH, Ulm

Mediengesellschaft Donau-Iller Geschäftsführungs-GmbH, Ulm

Pressezustellservice Limpurgerland GmbH, Gaildorf

Georg Hauser GmbH, Metzingen

Zeitungsverlag Metzingen GmbH, Metzingen

Zeitungsverlag Hechingen GmbH, Hechingen

PSH Pressezustellservice Hohenzollern GmbH, Hechingen

Pressezustellservice Main-Tauber GmbH, Bad Mergentheim

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwäbisch Hall

PZU Pressezustellservice Ulm GmbH, Ulm

Pressezustellservice Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm

Pressezustellservice Ulm Land GmbH, Ulm

Pressezustellservice Donau-Iller GmbH, Ulm

Pressezustellservice Mittlere Alb GmbH, Ulm

Pressezustellservice Staufen Nord GmbH, Göppingen

Pressezustellservice Staufen Süd GmbH, Göppingen

Pressezustellservice Staufen Mitte GmbH, Göppingen

WBL Pressezustellservice GmbH, Göppingen

Presse-Zustellservice Ulm/Ehingen GmbH, Ulm

PZE Pressezustellservice Ehingen GmbH, Ehingen

Hohenloher Tagblatt GmbH, Crailsheim

Pressezustellservice Hohenlohe GmbH, Crailsheim

Gläser & Kümmerle Verwaltungs-GmbH, Bietigheim-Bissingen

Die Endkonsolidierungen betreffen ausschließlich Pressezustellgesellschaften und Komplementärgesellschaften, während es sich bei den Erstkonsolidierungen um Servicegesellschaften handelt, die bereits bisher nur Konzerndienstleistungen erbracht haben.

Aus den Erst- und Endkonsolidierungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Hinsichtlich der Ertragslage bzw. dem Konzern-jahresüberschuss sind ebenfalls grundsätzlich keine wesentlichen Effekte festzustellen.

Es ist aber anzumerken, dass aufgrund der Endkonsolidierung von Pressezustellgesellschaften sich eine Verminderung des Personalaufwands und eine korrespondierende Erhöhung des Materialaufwands (Aufwendungen für bezogene Leistungen) in 2016 ergaben. Im Jahr 2015 waren die endkonsolidierten Pressezustellgesellschaften mit einem Anteil von Mio. EUR 15,1 im Personalaufwand enthalten; diesbezüglich ergab sich eine Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen in 2016. Aus den Erstkonsolidierungen der drei vorgenannten Gesellschaften, die grundsätzlich ergebnisneutrale Auswirkungen zur Folge hatten, ergab sich in 2016 eine Erhöhung des Personalaufwands von Mio. EUR 6,1, dem eine Verringerung der Kostenpositionen Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen gegenübersteht.

Die im Anteilsbesitz als "Nicht konsolidierte Tochterunternehmen" aufgeführten Gesellschaften (Blatt 7 und 8) sind gemäß § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 einbezogen worden. Die Anschaffungskosten der Anteile an diesen Unternehmen wurden in der Konzernbilanz unter Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2016 sind sieben assoziierte Gesellschaften gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung zu fortgeführten Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 135 bewertet.

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2016

Name Sitz Anteil am Kapital
Mutterunternehmen   %
Neue Pressegesellschaft mbH Göppingen  
Konsolidierte Tochterunternehmen    
Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG 1) Ulm 0,00
Druckhaus Beteiligungs GmbH Ulm 100,00
NAK Neue Anzeigen und Kommunalblatt GmbH & Co. KG Ulm 100,00
Mediengesellschaft Donau-Iller GmbH + Co. KG Ulm 100,00
Verlag Baader GmbH Münsingen 100,00
Georg Hauser GmbH & Co. Zeitungsverlag KG Metzingen 100,00
Hohenzollerische Zeitung GmbH + Co. KG Hechingen 100,00
SMG Schwäbische Messegesellschaft mbH Ulm 100,00
SÜDWEST PRESSE Online-Dienste GmbH Ulm 100,00
Südwest Presse Data Service GmbH Ulm 100,00
KSU Kunden-Service-Center Ulm GmbH Ulm 100,00
SPL Südwest Presse Logistik GmbH Ulm 100,00
SÜDWEST-MAIL Brief + Service GmbH Ulm 100,00
SVH Schwäbisches Verlagshaus GmbH & Co. KG Ulm 100,00
Schwäbisches Verlagshaus Neu-Ulm GmbH Ulm 100,00
Staufen Plus - Agentur für Kommunikation und Werbung GmbH Göppingen 100,00
SMS SÜDWEST PRESSE Media Service GmbH Ulm 100,00
SWP Mediaservice GmbH Metzingen 100,00
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe GmbH & Co. KG Schwäbisch Hall 100,00
Zeitungsverlag Schwäbisch Hall GmbH Schwäbisch Hall 100,00
Frankfurter Mediengesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt (Oder) 100,00
Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Frankfurt (Oder) 100,00
Märkisches Medienhaus Redaktion GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
Druckhaus Oberhavel GmbH Oranienburg 100,00
Märkisches Medienhaus Druck GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
Märkisches Medienhaus Service GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
MMH Media-Vermarktung GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
Neue Berliner Redaktionsgesellschaft mbH Berlin 100,00
SÜDWEST-MAIL Hohenlohe GmbH Crailsheim 100,00
Hohenloher Druck- und Verlagshaus Verlag Hohenloher Tagblatt    
Richter und Gebr. Wankmüller GmbH & Co. KG Crailsheim 100,00
Tailfinger Druckerei Heinrich Weidle GmbH & Co. KG Ulm 100,00
Gläser & Kümmerle GmbH & Co. KG Bietigheim-Bissingen 2)
Druck- und Verlagsgesellschaft Bietigheim mbH Bietigheim-Bissingen 2)
Bietigheimer Mediengesellschaft mbH Bietigheim-Bissingen 2)

1) Einbeziehung in den Konzernabschluss gemäß § 290 Abs. 1 und § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB

2) Keine Angabe gemäß § 313 Abs. 3 HGB

Für die vorgenannten konsolidierten Tochterunternehmen werden die Befreiungsvorschriften hinsichtlich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) und nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen, soweit auch alle anderen Voraussetzungen (insbesondere Verlustübernahmeverpflichtungen) erfüllt werden. Teilweise werden auch Befreiungsvorschriften zur Aufstellung bzgl. Jahresabschluss/Lagebericht nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) in Anspruch genommen.

Die bisher konsolidierten Gesellschaften "Urban" Amtsblatt Verlag GmbH, Freienwalder Kurier GmbH und MZV Märkischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG wurden in 2016 auf die konsolidierten Tochterunternehmen NAK Neue Anzeigen und Kommunalblatt GmbH & Co. KG und Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG verschmolzen.

Name Sitz Anteil am Kapital
Nicht konsolidierte Tochterunternehmen %
PZF Pressezustellservice Fürstenwalde GmbH Fürstenwalde 100,00
PZB Pressezustellservice Barnim GmbH Strausberg 100,00
PZU Pressezustellservice Uckermärker GmbH Schwedt/Oder 100,00
PZS Pressezustellservice Schlaube GmbH Eisenhüttenstadt 100,00
PZN Pressezustellservice Niederbarnim GmbH Bernau 100,00
PZE Pressezustellservice Eberswalde GmbH Eberswalde 100,00
PZO Pressezustellservice Oderland GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
PZOR Oberhavel-Ruppin GmbH Oranienburg 100,00
PZMH Mittelmark-Havelland GmbH Brandenburg an der Havel 100,00
Märkisches Medienhaus Verwaltungs GmbH Frankfurt (Oder) 100,00
Pressezustellservice Schwäbisch Hall GmbH Schwäbisch Hall 100,00
PZW Pressezustellservice West GmbH Metzingen 100,00
Pressezustellservice Neu-Ulmer Land GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Alb-Blau GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Ulm Stadt GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Stauferland GmbH Göppingen 100,00
NBR-Beteiligungsgesellschaft mbH Berlin 100,00
Urban Amtsblatt Verwaltungs GmbH (vormals NAK Verlag Geschäftsführungs GmbH) Ulm 100,00
Mediengesellschaft Donau-Iller-Geschäftsführungs-GmbH Ulm 100,00
Zeitungsverlag Hechingen GmbH Hechingen 100,00
Zeitungsverlag Metzingen GmbH Metzingen 100,00
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe Verwaltungsgesellschaft mbH Schwäbisch Hall 100,00
Hohenloher Tagblatt GmbH Crailsheim 100,00
Gläser & Kümmerle Verwaltungs-GmbH Bietigheim-Bissingen 100,00
Pressezustellservice Limpurger Land GmbH Gaildorf 100,00
Georg Hauser GmbH Metzingen 100,00
PSH Pressezustellservice Hohenzollern GmbH Hechingen 100,00
Pressezustellservice Main-Tauber GmbH Bad Mergentheim 100,00
PZU Pressezustellservice Ulm GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Ulm/Neu-Ulm GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Ulm Land GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Donau-Iller GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Mittlere Alb GmbH Ulm 100,00
Pressezustellservice Staufen Nord GmbH Göppingen 100,00
Pressezustellservice Staufen Süd GmbH Göppingen 100,00
Pressezustellservice Staufen Mitte GmbH Göppingen 100,00
WBL Pressezustellservice GmbH Göppingen 100,00
Presse-Zustellservice Ulm/Ehingen GmbH Ulm 100,00
PZE Pressezustellservice Ehingen GmbH Ehingen 100,00
Pressezustellservice Hohenlohe GmbH Crailsheim 100,00
Nicht konsolidierte Tochterunternehmen    
Geschäftsführungsgesellschaft NPG Beteiligungs GmbH Ulm 100,00
Frankfurter Mediengesellschaft Beteiligungen GmbH Frankfurt (Oder) 94,00
Südwest Presse GmbH Tübingen 57,79
Nach der Equity-Methode bewertete assoziierte Unternehmen    
Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co. KG Ulm 50,00
Agentur Frey GmbH & Co. KG Ulm 50,00
Geislinger Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Geislingen 50,00
Südwest Presse + Hapag-Lloyd Reisebüro GmbH & Co. KG Ulm 50,00
DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb GmbH & Co. KG Crailsheim 50,00
Schneider Direktmarketing GmbH & Co. KG Kiel 50,00
Schwäbisches Tagblatt GmbH Tübingen 49,00
Radio 7 Hörfunk GmbH + Co. KG Ulm 44,00
Neue Berliner Rundfunk GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Berlin 42,90
MSH Medien System Haus GmbH & Co. KG Stuttgart 20,00
IWZ Illustrierte Wochenzeitung GmbH & Co. KG Stuttgart 20,00
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete assoziierte Unternehmen    
Geislinger Zeitung Verlagsgesellschaft mbH Ulm 50,00
Südwest Presse + Hapag Lloyd Reisebüro Verwaltungs GmbH Ulm 50,00
PVH Postvermarktungsgesellschaft Heidenheim mbH Heidenheim 50,00
Schneider Beteiligungs GmbH Kiel 50,00
Neue Berliner Rundfunk Verwaltungs GmbH Berlin 42,90
PZS Presse-Zustellservice Ludwigsburg GmbH Bietigheim-Bissingen 26,10
MSH Medien System Haus Verwaltungsgesellschaft mbH Stuttgart 20,00
Anteilsquote Eigenkapital Jahresergebnis
weitere Beteiligungen % TEUR TEUR
Druckzentrum Neckar-Alb GmbH & Co. KG, Reutlingen 16,0 23.605 1) 440 1)
Sonntag Aktuell GmbH, Stuttgart 12,0 374 73
Hermann Kuhn GmbH & Co. KG, Villingen-Schwenningen 9,1 1.860 1) 100 1)
Radio Regenbogen Hörfunk in Baden GmbH & Co. KG, Mannheim 7,0 3.217 1) 2.717 1)
PRISMA-Verlag GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Düsseldorf 3,1 1.039 2) 5.459 2)
OMS-Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Düsseldorf 2,9 5.188 1) 2.600 1)

1) Vorjahresabschlusswerte, da Jahresabschluss 31.12.2016 noch nicht vorliegt

2) vorläufiger Abschluss zum 31.12.2016

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (1. Januar 2000) bzw. nach der Neubewertungsmethode ab 2010. Die sich insgesamt aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden historischen Firmenwerte von TEUR 28.218 (Vorjahr TEUR 28.275) wurden aktiviert. Die Firmenwerte wurden bzw. werden gemäß der Nutzungsdauer über Zeiträume von drei bis zehn Jahren abgeschrieben.

Aus der Konsolidierung der Unternehmen der MMH-Gruppe (Frankfurt/Oder) wurden zum 31. Dezember 2012 folgende stille Reserven im Rahmen der Neubewertungsmethode aufgedeckt und diese werden ab 2013 wie folgt abgeschrieben:

Nutzungsdauer
TEUR Jahre
Verlagsrechte 10,408 7,5
Aborechte 14,571 10,0
Sachanlagen 1,416 5,0
  26,395  

Aus der Konsolidierung eines Erwerbs von zusätzlichen Anteilen an einem bereits vollkonsolidierten Unternehmen in 2014 und 2015 und der Erstkonsolidierung eines Unternehmens in 2015 wurden folgende stille Reserven im Rahmen der Neubewertungsmethode aufgedeckt und ab 2014 bzw. 2015 wie folgt abgeschrieben:

Nutzungsdauer
TEUR Jahre
Aborechte in 2014 590 10,0
Aborechte in 2015 1,348 10,0

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Die passivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 4.443 (Vorjahr TEUR 4.419) wurden unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung betrifft Gewinnthesaurierungen zwischen Gründung/Anteilserwerb und Erstkonsolidierung. Ein passivischer Unterschiedsbetrag aus einem Kauf in 2012 (historisch TEUR 785) wurde ab dem Erwerbszeitpunkt über die Rest-nutzungsdauer der nicht-monetären Vermögenswerte von 4 Jahren aufgelöst. Der restliche Auflösungsbetrag von TEUR 147 wird in 2016 in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Aus den Erstkonsolidierungen ergaben sich in 2016 Unterschiedsbeträge von TEUR 187. Aufgrund der Endkonsolidierungen ergaben sich Abgänge von TEUR 16.

Im Rahmen der Equity-Bewertung wurden elf assoziierte Unternehmen nach der Buchwertmethode (§ 312 Abs. 1 HGB) zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (1. Januar 2000) in den Konzernabschluss einbezogen. Die sich insgesamt aus der Equity-Konsolidierung ergebenden historischen aktivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 20.569 (Vorjahr TEUR 20.569) wurden aktiviert und wurden bzw. werden über vier bzw. fünf Jahre abgeschrieben. Die passivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 1.828 (Vorjahr TEUR 1.828) wurden erfolgsneutral dem Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter (Gewinnrücklagen) zugeordnet und erhöhten gleichzeitig den Beteiligungsbuchwert, da die passivischen Unterschiedsbeträge darauf zurückzuführen sind, dass Gewinne der assoziierten Unternehmen nach Erwerb der Anteile, aber vor dem Stichtag der Erstkonsolidierung thesauriert worden sind. Die Beteiligungsbuchwerte wurden um anteilige Jahresüberschüsse bzw. -fehlbeträge und Dividendenausschüttungen fortentwickelt.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Beteiligungsgesellschaften aufgerechnet. Bei der Konsolidierung auftretende Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam behandelt. Die verbleibenden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die nicht konsolidierten Konzernunternehmen.

Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten sind die konzerninternen Umsätze zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wie auch die anderen Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger verrechnet worden.

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Kapitalkonsolidierung. Die Auflösung richtet sich nach der Abschreibung der neubewerteten Vermögensgegenstände und beträgt TEUR 358 in 2016.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen bilanzieren zum 31. Dezember. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen.

AKTIVA

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Firmenwerte aus der Kapital-konsolidierung wurden bzw. werden gemäß der Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Firmenwerte, die aus in 2012 neukonsolidierten Unternehmen stammen, wurden in 2016 planmäßig auf Null abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschrei-bungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen überwiegend linear. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden grundsätzlich zum anteiligen Reinvermögen bilanziert. Aktivische Unterschiedsbeträge/Firmenwerte wurden vor 2010 über vier Jahre und werden ab 2013 über fünf Jahre abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tagespreisen, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sind. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Lagerrisiken und andere wertmindernde Umstände wurden durch Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Körperschaftsteuerguthaben sind mit dem Barwert unter Verwendung eines Zinssatzes von 4,2 % aktiviert.

Wertpapiere, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurden vorausbezahlte Ausgaben abgegrenzt.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die aus zugunsten eines Versorgungsempfängers verpfändeten Rückdeckungsversicherungen resultierenden Aktivwerte (Anschaffungskosten/beizulegender Wert) von TEUR 405 wurden im Geschäftsjahr 2016 mit dem in Höhe von TEUR 333 angesetzten Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen saldiert. Der übersteigende Wert von TEUR 72 wurde als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.

PASSIVA

Rückstellungen für Pensionen

Zum 1. Januar 2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG eine Unterdotierung. Die Gesellschaft hat sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und einer Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längstmöglichen Zeitraum von 15 Jahren entschieden. Zum 31. Dezember 2016 beträgt der nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung TEUR 505.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischen Gutachten zum 31. Dezember 2016 basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz gemäß RückAbzinsV 12/2016 bzw. 10/2016 4,01 % bzw. 4,06 %
künftige Rentenanpassungen 1,1 % bzw. 2,0 %
Bewertungsmethode PUC
Biologische Parameter Richttafeln 2005 G nach Heubeck

Der Zinsaufwand aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen beträgt saldiert insgesamt TEUR 202 und wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Der positive Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen bei Verwendung des 10-Jahres-Rechnungszinssatzes gegenüber der Bewertung bei Verwendung des bisherigen 7-Jahres-Rechnungszinssatzes ergibt, beträgt TEUR 521 (§ 253 Abs. 6 HGB).

Zur Abdeckung des Risikos wurden für Teilbeträge Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die verpfändet wurden. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV (bezogen auf Teilbeträge der Pensionsrückstellungen):

TEUR
Pensionsverpflichtungen per 31.12.2016 (Teilbeträge) 1.117
Aktivwert (= Anschaffungskosten/beizulegender Zeitwert) Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per 31.12.2016 1.078
Pensionsrückstellungen Bilanz (Teilbeträge) 39
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen (Teilbeträge) 46
Zinsertrag Planvermögen 34
Zinsaufwand GuV (Teilbeträge) 12

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet worden.

Bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

Rechnungszins gemäß RückAbzinsV 12/2016 1,59 % bzw. 1,64 %
Einkommensdynamik p.a. 0,0 % bzw. 2,0 %

Es wurden verpfändete Wertguthaben nach § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 430 (Nominalwert = Anschaffungskosten/beizulegender Zeitwert) mit den Altersteilzeitrück-stellungen von TEUR 501 zum 31. Dezember 2016 verrechnet. Im Finanzergebnis wurden hierfür Zinsaufwendungen von TEUR 8 mit Zinserträgen von TEUR 5 verrechnet.

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde entsprechend den bis zum Bilanzstichtag angedienten Beträgen für jeden begünstigten Mitarbeiter einzeln berechnet. Der Rückstellungsbetrag wurde dann unter Abzinsung und unter Berücksichtigung eines Flukuationsabschlags und anteiliger Sozialversicherungsbeiträge ermittelt. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 3,24 %.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurden vorausbezahlte Einnahmen abgegrenzt.

V. Angaben zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2016 Änderung Konsolidierungskreis Zugang Abgang Stand 31.12.2016
Umbuchung (U)
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.165.538,53 1,00 1.079.439,95 1.270.706,13 48.843.574,82
  1.869.301,47 (U)      
2. Firmenwert 42.959.097,03 -57.259,04 0,00 0,00 42.901.837,99
3. geleistete Anzahlungen 1.910.526,43 -1.869.301,47 (U) 111.345,22 41.224,96 111.345,22
92.035.161,99 -57.258,04 1.190.785,17 1.311.931,09 91.856.758,03
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.633.488,89 0,00 11.312,00 163.267,77 61.481.533,12
2. technische Anlagen und Maschinen 36.830.846,19 0,00 179.033,72 369.970,05 36.639.909,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.752.550,97 -94.764,14 1.337.637,73 594.161,61 19.401.262,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 350.229,89 0,00 350.229,89
  117.216.886,05 -94.764,14 1.878.213,34 1.127.399,43 117.872.935,82
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 591.342,22 516.010,37 25.499,00 0,00 1.132.851,59
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 54.277.819,55 0,00 961.535,22 40.794,81 55.198.559,96
3. Beteiligungen 5.685.568,35 0,00 789.796,71 0,00 6.475.365,06
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 567.692,48 0,00 5.000,00 8.828,17 563.864,31
  61.122.422,60 516.010,37 1.781.830,93 49.622,98 63.370.640,92
270.374.470,64 363,988,19 4.850.829,44 2.488.953,50 273.100.334,77
         
Abschreibungen
Stand 1.1.2016 Änderung Konsolidierungskreis Zugang Abgang Stand 31.12.2016
Zuschreibung (Z)
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.638.261,01 0,00 4.074.202,15 319,95 30.712.143,21
         
2. Firmenwert 40.283.135,10 -57.259,04 1.214.631,13 0,00 41.440.507,19
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
66.921.396,11 -57.259,04 5.288.833,28 319,95 72.152.650,40
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.574.819,55 0,00 1.001.835,00 20.451,73 46.556.202,82
2. technische Anlagen und Maschinen 32.162.268,23 0,00 899.672,71 306.717,05 32.755.223,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.849.711,97 -78.889,14 1.244.188,15 469.115,03 16.545.895,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  93.586.799,75 -78.889,14 3.145.695,86 796.283,81 95.857.322,66
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,28 0,00 0,00 0,00 0,28
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 21.437.323,57 0,00 562.586,50 91.563,79 (Z) 21.908.346,28
3. Beteiligungen 443.020,58 0,00 310.000,00 87,79 (Z) 752.932,79
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  21.880.344,43 0,00 872.586,50 91.651,58 (Z) 22.661.279,35
182.388.540,29 -136.148,18 9.307.115,64 796.603,76 190.671.252,41
      91.651,58 (Z)  
Buchwert
Stand 31.12.2016 Stand 31.12.2015
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.131.431,61 20.527.277,52
   
2. Firmenwert 1.461.330,80 2.675.961,93
3. geleistete Anzahlungen 111.345,22 1.910.526,43
19.704.107,63 25.113.765,88
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.925.330,30 16.058.669,34
2. technische Anlagen und Maschinen 3.884.685,97 4.668.577,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.855.367,00 2.902.839,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 350.229,89 0,00
  22.015.613,16 23.630.086,30
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.132.851,31 591.341,94
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 33.290.213,68 32.840.495,98
3. Beteiligungen 5.722.432,27 5.242.547,77
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 563.864,31 567.692,48
  40.709.361,57 39.242.078,17
82.429.082,36 87.985.930,35
   

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen vor allem sonstige Forderungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge von TEUR 6 (2015 TEUR 136) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Konzernbilanzgewinn

Der Bilanzgewinn 2016 entspricht dem der Muttergesellschaft Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen.

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

Der Ausgleichsposten betrifft mit TEUR 33.856 (2015 TEUR 32.697) die Kommanditisten der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm, und enthält im Wesentlichen das Kommandit-kapital der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, sowie Rücklagen, Gewinn- und Verlustvorträge und den anteiligen Konzernjahresüberschuss.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der passivische Unterschiedsbetrag hat Eigenkapitalcharakter.

Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:

Restlaufzeit Gesamt Gesamt
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.747 5.955 1.795 10.497 16.474
(Vorjahr) (7.287) (5.955) (3.232)    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.390 0 0 3.390 3.873
(Vorjahr) (3.873) 0 0    
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.521 0 0 4.521 3.390
(Vorjahr) (3.390) 0 0    
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.829 0 0 22.829 22.395
- davon gegenüber Gesellschaftern 2016 TEUR 21.399, 2015 TEUR 21.316 (Vorjahr) (22.395) 0 0    
sonstige Verbindlichkeiten 3.689 0 2.191 5.880 8.984
(Vorjahr) (6.796) 0   (2.188)  
Gesamt 37.176 5,955 3.986 47.117 55.116
(Vorjahr) (43.741) (5.955)   (5.420)  

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten und die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ebenfalls überwiegend sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich den Liefer- und Leistungsverkehr.

Latente Steuern aus Einzelabschlüssen (§ 274 HGB)

Es bestehen insbesondere Aktivlatenzen (vor allem bei immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen, Pensions- und sonstige Rückstellungen) aus sogenannten Handelsbilanzen I. Saldiert ergeben sich Differenzen von TEUR 13.214 (Vorjahr TEUR 13.637), die zu aktiven latenten Steuern führen würden. Die maßgebenden Gewerbesteuersätze würden rd. 13 % betragen. Entsprechend dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden aufgrund des Wahlrechts nicht angesetzt.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern haben sich um TEUR 497 auf TEUR 1.638 verringert. Die Veränderung betrifft eine erfolgswirksame Auflösung von TEUR 358 und eine erfolgsneutrale Anpassung von TEUR 139.

VI. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2016 bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten:

fällig 2017 fällig 2018-2022 Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen 1.419 1.689 3.108
sonstige Verpflichtungen 2.943 2.617 5.560
  4.362 4.306 8.668

Es bestehen Resteinzahlungsverpflichtungen für Kommanditeinlagen und bedungene Einlagen von TEUR 122.

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mehreren Optionsrechten (Andienungsrechten) fremder Dritter bezüglich des Verkaufs von Gesellschaftsanteilen, die sich zum 31. Dezember 2016 auf insgesamt maximal Mio. EUR 9,6 belaufen können.

In Zusammenhang mit einem Beteiligungserwerb besteht eine Verpflichtung zu einer Darlehensgewährung. Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Verpflichtung auf TEUR 218.

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Werbe- und Vertriebserlöse aus dem Verlaggeschäft. In den Umsatzerlösen sind sonstige Erlöse (Mantelgebühren, Druck, Briefzustellung, sonstiges) mit TEUR 22.612 (Vorjahr TEUR 16.578) enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind enthalten in:

2016 2015
TEUR TEUR
Sonstige betriebliche Erträge 1) 1.158 924
Personalaufwand 2) 2.244 361
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) 460 593

1) insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen, aus dem Abgang von Sachanlagen und Kostenweiterberechnungen Vorjahre

2) vor allem Abfindungen

3) insbesondere Forderungsverluste, Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen, Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und Kostennachbelastungen Vorjahre

außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Aus dem Verkauf eines Produktbereichs ergaben sich Gewinne von TEUR 450 (Vorjahr TEUR 2.500). Die Gewinne sind in 2016 in den Umsatzerlösen und in 2015 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 66 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung), die in den Vorjahren als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen wurden.

Unter den außerordentlichen Aufwendungen wurden in den Vorjahren die Anpassungen der Pensionsrückstellungen entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 66 ausgewiesen. Aufgrund der neuen Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes werden diese Aufwendungen ab dem Geschäftsjahr 2016 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

VIII. Sonstige Angaben

Honorar

Das Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 120, für Steuerberatungsleistungen TEUR 63 und für sonstige Leistungen TEUR 14.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer hat betragen:

2016 2015
Angestellte 1.347 1.162
Lohnempfänger 94 158
Aushilfen 185 200
Zeitungsausträger 0 3.799
  1.626 5.319

Aufgrund der Erstkonsolidierungen ergab sich eine Erhöhung der Angestellten, während durch die Endkonsolidierungen die Zeitungsausträger aus den Konzern ausgeschieden sind.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

In analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung.

Beirat

Die Beiratsvergütungen betrugen TEUR 175.

Bezüge früherer Geschäftsführer

Die an frühere Geschäftsführer bezahlten Ruhegehälter haben im Berichtsjahr TEUR 258 betragen. Die für diese Personengruppe gebildeten Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2016 insgesamt TEUR 2.319. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet TEUR 72 für frühere Geschäftsführer. Die Unterdotierung beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 245 (ratierliche Zuführung des BilMoG-Effekts).

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Konzernbilanzgewinn/Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn 2016 entspricht dem der Muttergesellschaft Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen. Der Jahresüberschuss des Vorjahres von EUR 347,98 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2016 von EUR 403,17 soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Ulm, den 28. April 2017

Thomas Brackvogel

Konzernkapitalflussrechnung 2016

2016 2015
TEUR TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 14.232 12.364
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 9.215 9.711
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.489 205
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 295 -1.052
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -154 -2.665
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -44 -1.271
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.030 -1.464
Zinsaufwendungen/-erträge 1.056 1.632
Beteiligungserträge/Dividenden -5.038 -4.341
Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0 66
Ertragsteueraufwendungen/-erträge 1.952 1.997
Ertragsteuerzahlungen -2.078 -1.746
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 18.895 13.436
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 484 652
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.878 -2.788
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 1.312 2.715
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.191 -2.485
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 50 523
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.782 -565
Saldo Vermögensgegenstände und Schulden aus Erst- und Endkonsolidierung -691 -1.501
erhaltene Zinsen 38 71
erhaltene Dividenden/Gewinnauszahlungen 4.113 4.250
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 455 872
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -12.774 -11.818
Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Bankkrediten -1.436 -1.242
gezahlte Zinsen -808 -1.114
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -15.018 -14.174
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 4.332 134
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelbestands -24 0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode -4.283 -4.417
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 25 -4.283
Finanzmittelfonds:    
  2016 2015
  TEUR TEUR
Kassenbestand und Bankguthaben 1.335 1.568
kurzfristige Bankverbindlichkeiten (ohne Darlehen) -1.310 -5.851
  25 -4.283

Konzerneigenkapitalspiegel 2016

Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter
Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Summe Eigenkapital Minderheitenkapital Gesamtes Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 31.12.2014 26 0 26 32.900 32.926
Kapitalauszahlungen an Minderheiten 0 0 0 -539 -539
Dividenden/Gewinnauszahlungen 0 0 0 -11.279 -11.279
Konzerngesamtergebnis          
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 12.364 12.364
übriges Konzernergebnis 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2015 26 0 26 33.446 33.472 1)
Änderung Konsolidierungskreis 0 0 0 -214 -214
Dividenden/Gewinnauszahlungen 0 0 0 -12.774 -12.774
Konzerngesamtergebnis          
Konzernjahresüberschuss 0 1 1 14.231 14.232
übriges Konzernergebnis 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2016 26 1 27 34.689 34.716 1)

1) an die Gesellschafter auszahlbare Beträge:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Mutterunternehmen: 1 0
Minderheitsgesellschafter: 13.329 12.776

Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalfluss-rechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund-lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 28. April 2017

HLB Dr. Daiber GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Hermann Wild, Wirtschaftsprüfer

Detlef Sobeck, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht

Konzern Neue Pressegesellschaft mbH

1. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns

Die Unternehmenstätigkeit des Konzerns erstreckt sich auf alle Geschäfte auf dem Gebiet der Presse, der Publizistik und der Massenmedien, insbesondere auf die Herausgabe und den Vertrieb der Tageszeitungen SÜDWEST PRESSE, Neue Württembergische Zeitung und Märkische Oderzeitung sowie weiterer Tageszeitungen. Ferner werden verschiedene Anzeigenblätter herausgegeben. Über Beteiligungs-, Tochter- und Enkelgesellschaften werden zudem Geschäfte im Bereich der kommunalen Mitteilungsblätter, des Druckereiwesens, des Online- und Internetdienstes, des Leser-Reisedienstes, der unadressierten Prospektverteilung, der adressierten Briefzustellung, des Hörfunks sowie weitere Dienstleistungen wahrgenommen.

Räumlich zieht sich das Vermarktungsgebiet vom Raum Hohenlohe, Schwäbisch Hall über Aalen nach Ulm, Ehingen, Metzingen und Tübingen. Teilweise werden Gebiete über Partnerverlage abgedeckt, um ein einheitliches Vermarktungsgebiet aufzuweisen. Des Weiteren werden über Konzerngesellschaften die Gebiete Frankfurt (Oder), Oranienburg und Bietigheim-Bissingen einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland war im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 % und 2014 um 1,6 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,4 % lag.

Ausgehend von einem vorläufigen Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg von gut 2 % im ersten Halbjahr 2016, ist nach aktuellen Berechnungen mit einer Steigerung des realen BIP von 1,5 % für das Gesamtjahr 2016 zu rechnen. Der Gesamtkonjunkturindikator des Statistischen Landesamts signalisiert ein Anziehen der Konjunktur zum Jahreswechsel 2016/17. Grund hierfür ist vor allem ein dynamischerer Auftragseingang aus dem Ausland und ein verbesserter L-Bank-ifo-Index für das verarbeitende Gewerbe.

In Brandenburg gibt es eine mit Baden-Württemberg kaum vergleichbare strukturelle Situation, die für die MMH-Gruppe andere Grundvoraussetzungen auf dem Anzeigen- und Lesermarkt im Vergleich zu den NPG-Aktivitäten im Südwesten bilden. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Berichtsjahr liegt in Brandenburg bei 8,0 % und in Baden-Württemberg bei 3,8 %.

Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt setzte sich der Trend der letzten Jahre weiter fort. Nahezu alle Tageszeitungstitel, egal ob mit regionaler oder nationaler Ausrichtung, haben zumeist leicht rückläufige Auflagenzahlen zu verzeichnen. Pro Erscheinungstag werden in Deutschland 9,7 Mio. lokale/regionale Abonnementzeitungen verkauft (-2,8 % zum Vorjahr). Baden-Württemberg hat einen Anteil von 18,5 % an dieser Gesamtauflage und verliert zum Vorjahr 2,1 % an verkaufter Auflage. Im Gegensatz zu den sinkenden Verkaufszahlen der gedruckten Angebote erzielen die digitalen Produkte der Verlage immer größere Reichweiten. 37,4 Mio. Zeitungsleser verzeichneten die deutschen Zeitungen im durchschnittlichen Monat auf ihren digitalen Angeboten. Das sind 53,8 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete weiterhin die mobile Nutzung auf Tablet oder Smartphone.

Die Grundtendenzen auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt waren im Wesentlichen auch in Baden-Württemberg festzustellen, wobei die Auflagenverluste bei den regionalen Abonnement-Zeitungen im Südwesten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt lagen. Die gute wirtschaftliche Lage in Baden-Württemberg verlangsamte den Auflagenverlust. Auch die eher kleinteilig organisierte Verlagslandschaft scheint positiven Einfluss zu haben. Die durchschnittliche Tageszeitung in Baden-Württemberg weist eine vergleichbar geringe Auflage zwischen 10.000 und 25.000 Exemplaren auf. Unverändert können 17 Zeitungsverlage benannt werden, welche über eine eigene Vollredaktion verfügen (publizistische Einheiten). Die SÜDWEST PRESSE mit ihren Partnerverlagen in Baden-Württemberg ist, gemessen an der Auflage, nach den Stuttgarter Nachrichten (inkl. Partnerzeitungen) die zweitgrößte Tageszeitung im Bundesland.

Auflagenverluste bei den regionalen Abonnement-Zeitungen sind in Brandenburg deutlicher ausgeprägter als in den anderen Bundesländern. Im Bundesschnitt verkauften die Tageszeitungen 2,98 % weniger Exemplare als im Vorjahr. Mit -3,99 % ist dieser Trend in den neuen Bundesländern stärker ausgeprägt. Trotz der Verbesserung der Arbeitsmarktsituation ist keine signifikante Abschwächung des Negativtrends festzustellen. Der Werbemarkt entwickelt sich dagegen positiv. Insbesondere im Beilagengeschäft konnte eine gute Marktbearbeitung erzielt werden.

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2016 des Konzerns entwickelte sich etwas besser als die Gesamtbranche. Während im Südwesten der Bundesrepublik die Auflagenverluste unter dem Bundesdurchschnitt lagen, ergab sich in den neuen Bundesländern, auch in Brandenburg, ein umgekehrtes Bild. Die Abo-Auflagenentwicklung der Märkischen Oderzeitung (-3,2 % im 4. Quartal 2016) und des Oranienburger Generalanzeigers (-3,5 %) ist im Vergleich zum Durchschnitt der neuen Bundesländer jedoch positiv zu bewerten.

Neben den Auflagenverlusten im Lesermarkt stand auch die Werbevermarktung in Deutschland im Berichtsjahr weiterhin unter Druck. Der Anzeigenumfang ging bundesweit um weitere 4,7 % zurück. Erfreulicher ist die Erhebung des Anzeigenumfangs für Baden-Württemberg. Im Vorjahresvergleich zeigt sich eine Steigerung des Umfangs um 0,8 % (Vorjahr Rückgang von 8,8 %).

Die NPG-Gruppe entwickelte sich in 2016 jedoch deutlich besser als der Branchenschnitt. Die Werbemarktumsätze konnten - insbesondere aufgrund einer besseren Marktbearbeitung der MMH-Gruppe in Brandenburg - gesteigert werden. Die Verlage unterstützen u.a. mit Kampagnen für die eigene Mediengattung und neuen Erkenntnissen aus der Medienforschung den Werbeträger Tageszeitung bei der Rückgewinnung von verlorenen Werbebudgets.

Es ist davon auszugehen, dass für die regionalen Zeitungsverlage aus dem klassischen Print-Kerngeschäft vorerst kein Wachstum zu erwarten ist. Vielmehr versuchen die Verlage, ihre günstige Ausgangsposition auf den regionalen Märkten zu nutzen, um mit digitalen Produkten Wachstum zu erzeugen. Erste Erfolge lassen sich bei der NPG-Gruppe erkennen. Der Verkauf der digitalen Abonnements (ePaper) verzeichnet seit dem Start des Angebots in 2013 deutliche Zuwachsraten. Die Reichweite der Nachrichtenportale südwestpresse.de und moz.de entwickelt sich ebenfalls erfreulich. Außerdem baut der Verlag weitere Geschäftsfelder, wie beispielsweise Agenturdienstleistungen, Postdienstleistungen und Messen kontinuierlich aus.

Neben Anstrengungen bei den neuen digitalen Geschäftsfeldern wird weiterhin auch in die klassischen Produkte investiert. Die Wochen- und Tageszeitungen der NPG-Gruppe werden in modernen Druckhäusern produziert. Die Mitarbeiter, die den Kern der Wertschöpfung entscheidend mitbestimmen, sind vergleichsweise jung, hochqualifiziert und bilden sich ständig weiter. Außerdem wurde im Geschäftsjahr 2016 das neue Redaktionssystem InterRed bei sämtlichen Titeln der SÜDWESTPRESSE eingeführt, welches die multimediale Arbeitsweise der Redaktion weiter ausbaut. Neben der Einführung des neuen Redaktionssystems InterRed fand ein Relaunch der Tageszeitungen statt. Mit der Umstellung werden Verlag und Redaktion veränderten Lese- und Informationsgewohnheiten der Leser gerecht und bieten Orientierung und klare Schwerpunkte.

2.3. Ertragslage

2.3.1. Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr 2016 wurde erstmalig die Neudefinition der Umsatzerlöse nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) angewendet. Es wurde ein Teilbetrag in Höhe von 6.373 TEUR von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse (sonstige Erlöse) umgegliedert. Eine entsprechende Anpassung der Vorjahreszahlen ist nicht erfolgt (7.687 TEUR).

Die Nettoumsatzerlöse (Bruttoerlöse abzüglich Erlösschmälerungen und Rückvergütungen an Partnerverlage) sind um 5,0 % bzw. 9.297 TEUR auf 193.430 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

2.3.2. Werbeerlöse

Die Anzeigenerlöse erhöhten sich um 0,3 % bzw. 168 TEUR auf 61.173 TEUR aufgrund der positiven Entwicklung im Werbemarkt in Brandenburg. Ebenfalls begründet durch die positive Entwicklung bei der MMH-Gruppe stiegen die Beilagenerlöse um 6,4 % bzw. 1.277 TEUR auf 21.359 TEUR.

2.3.3. Vertriebserlöse

Die Vertriebserlöse erhöhten sich um 2,1 % bzw. 1.818 TEUR auf 88.286 TEUR.

Die Vertriebserlöse trugen 2016 mit 45,6 % zu den Gesamterlösen bei. Die Bedeutung der Vertriebserlöse im Vergleich zu den Werbeerlösen ist somit weiterhin gestiegen.

2.3.4. Sonstige Erlöse

Die sonstigen Erlöse sind im Betriebsjahr 2016 um 36,4 % bzw. 6.033 TEUR auf 22.612 TEUR gestiegen. Die enthaltende Umgliederung aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die sonstigen Erlöse aufgrund des BilRUG macht 6.373 TEUR aus.

2.3.5. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken verursacht durch das BilRUG um 72,7 % bzw. 7.039 TEUR auf 2.647 TEUR.

2.3.6. Material- und Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Materialaufwand stieg um 22,5 % bzw. 13.976 TEUR auf 76.067 TEUR. Die Personalkosten sanken um 9,0 % bzw. 7.800 TEUR auf 78.618 TEUR. Die Veränderungen des Material- und Personalaufwands resultieren vor allem aus den Endkonsolidierungen der Pressezustellgesellschaften. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 16,2 % bzw. 3.901 TEUR auf 20.147 TEUR. Dies beruht in erster Linie auf den Erstkonsolidierungen von drei Servicegesellschaften (in 2016 Personalaufwand statt sonstige betriebliche Aufwendungen). Insgesamt ergaben sich keine wesentlichen Kostenerhöhungen.

2.3.7. Beteiligungs- und Zinsergebnis

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Finanzergebnis um 82,8 % bzw. 1.422 TEUR auf 3.138 TEUR im Wesentlichen aufgrund höherer Ergebnisse aus Beteiligungen.

2.3.8. Operatives Ergebnis und Konzernjahresüberschuss

Das operative Ergebnis stieg um 28,3 % bzw. 4.918 TEUR auf 22.267 TEUR. Nach Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses (-5.501 TEUR; Vorjahr -2.405 TEUR), der Gesellschafterzinsen (582 TEUR) und der Ertragssteuern (1.952 TEUR), ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 14.232 TEUR. Zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 15,1 % bzw. 1.868 TEUR. Das neutrale Ergebnis war in 2016 durch höhere Abfindungskosten von rd. 2 Mio. EUR belastet; im Vorjahr waren Gewinne aus dem Verkauf der Tauber-Zeitung von rd. 2 Mio. EUR enthalten. Außerdem sind im neutralen Ergebnis die Abschreibungen aus der Kapitalkonsolidierung wie im Vorjahr enthalten.

2.4. Vermögens- und Finanzlage

Die wesentlichen Veränderungen im Anlagevermögen wurden durch weitere Investitionen in das neue Redaktionssystem und hohe Abschreibungen auf immaterielle Rechte und Firmenwerte verursacht.

Die Finanzstruktur des Konzerns ist sehr solide und sichert zukünftiges Wachstum. Das Eigenkapital einschließlich Gesellschafterdarlehen und langfristiger Schulden deckt das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2016 zu 92,1 % (Vorjahr 86,6 %). Die Bankschulden konnten planmäßig getilgt werden; des Weiteren konnten kurzfristige Bankschulden deutlich zurückgeführt werden. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich aufgrund von Abfindungen.

Der Cashflow (im engeren Sinne; Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderung Pensionsrückstellungen) ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % auf 23.429 TEUR gestiegen. Die Finanzmittel gemäß Kapitalflussrechnung nahmen zu. Der Konzern konnte seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen.

2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Wertschöpfung des Konzerns wird wesentlich durch die eigenen Mitarbeiter beeinflusst. Die Mitarbeiterfluktuation ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Insgesamt beschäftigte der Konzern in 2016 durchschnittlich 1.626 Arbeitnehmer (1.347 Angestellte, 94 Lohnempfänger und 185 Aushilfen). Die Verminderung der Arbeitnehmer gegenüber dem Vorjahr (5.319 Arbeitnehmer) resultiert aus der Entkonsolidierung der Zustellgesellschaften (in 2015 waren 3.799 Zeitungszusteller enthalten). Besonders die festangestellten Mitarbeiter sind gut ausgebildet. Der Konzern fördert zusätzlich deren Weiterbildung.

Die Mitarbeitersituation in der Zeitungszustellung gestaltet sich trotz der Einführung des Mindestlohns weiter schwierig. Die Suche nach geeignetem Zustellpersonal erfordert, aufgrund der Arbeitszeiten (früh morgens) und der relativ hohen körperlichen Belastung, deutlich höheren Aufwand als noch vor wenigen Jahren. Trotzdem ist die ordnungsgemäße Zustellung der Tageszeitungen gewährleistet.

2.6. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2016 verlief positiv. Trotz der stagnierenden Entwicklung im Werbemarkt in Baden-Württemberg und Sondereffekten (neutrales Ergebnis) konnte vor allem aufgrund einer nochmals positiveren Marktbearbeitung in Brandenburg der Jahresüberschuss des Vorjahres übertroffen werden und überstieg somit das Planniveau.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich auch im ersten Quartal 2017 weiter wachsen. Die Tageszeitungsverlage in Deutschland, auch die NPG-Gruppe, profitieren bisher nur eingeschränkt von der starken Wirtschaftsentwicklung. Auf dem Werbemarkt verlagern sich die Budgets von Großkunden weg von den klassischen Medien weiter in Richtung digitaler Medien. Von diesem Trend können die Digitalangebote der Verlage bisher nur unterproportional profitieren. Auf dem Lesermarkt hingegen hilft die starke Kaufkraft der Verbraucher, die Auflagenverluste, trotz einer Bezugspreiserhöhung, in einem geringen einstelligen Prozentbereich zu halten.

Im Jahresmittel ist ein Abonnement-Rückgang der SÜDWEST PRESSE um 2,1 %, der Neuen Württembergischen Zeitung um 2,9 %, der Märkischen Oderzeitungen um 4,7 % und beim Oranienburger Generalanzeiger um 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr geplant.

Im ersten Quartal 2017 entwickelten sich die Umsatzerlöse insgesamt positiv (+2,8% zum Vorjahr). Die Werbe- und Vertriebserlöse stiegen dabei etwa im gleichen Verhältnis an. Die Aufwendungen lagen im gleichen Zeitraum dagegen etwas über dem Vorjahr (+2,7 %). Während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken, stiegen Materialaufwand, Personalkosten und Abschreibungen leicht an. Das erste Quartal 2017 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss, der leicht über dem Vorjahr liegt.

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die NPG-Gruppe damit, dass die Umsatzerlöse insgesamt das Vorjahresniveau erreichen werden. Aufgrund von Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Zustellung wird das operative Ergebnis voraussichtlich unterhalb des Vorjahreswertes liegen. Geringere Aufwendungen im neutralen Ergebnis sollten aber insgesamt zu einem Konzernjahresüberschuss auf dem Niveau von 2016 führen.

3.2. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich besteht im Jahr 2017 weiterhin ein latentes Risiko bei den konjunkturabhängigen Werbeerlösen. Bedingt durch notwendige Retrofitmaßnahmen in den Druckereien, besteht auch ein Risiko im Bereich der Druckereibeteiligungen.

Trotz steigenden Tariflöhnen und zunehmender Kosten für Reparaturarbeiten an den Gebäuden investiert die NPG-Gruppe auch weiterhin in neue Geschäftsfelder und digitale Produkte. Der schon seit einigen Jahren stattfindende strukturelle Wandel in der Mediennutzung setzt sich weiter fort. Die Nutzungszahlen von mobilen Geräten sind weiter gestiegen. Die Nutzung des Internets ist für einen Großteil der deutschen Bevölkerung zur Selbstverständlichkeit geworden. Die NPG-Gruppe stellt sich auf diesen Wandel ein und versteht die Digitalisierung als Chance - besonders auf regionalen und lokalen Märkten.

Eine weitere Chance sieht die NPG-Gruppe durch die Einführung eines Geoinformationstools und dadurch verbundene Gebietsoptimierung in der Zeitungs- und Briefzustellung, um den hohen Belastungen durch die Einführung des Mindestlohns entgegenzuwirken. Insgesamt muss aber davon ausgegangen werden, dass den gestiegenen Logistikkosten und außerordentlich hohen Verwaltungsaufwendungen weiterhin nur teilweise entgegengewirkt werden kann.

Wie bereits im Vorjahr prognostiziert, ist in 2016 eine Preissteigerung beim Zeitungspapier eingetreten. Für das Geschäftsjahr 2017 ist von einer weiteren Preissteigerung auszugehen.

Zahlungsausfall- und Liquiditätsrisiken werden durch ein konsequentes Debitoren- und Liquiditätsmanagement Rechnung getragen.

3.3 Gesamtaussage

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die NPG-Gruppe mit einem Ergebnis über Plan. Insbesondere aufgrund eines verbesserten neutralen Ergebnisses wird das Vorjahresergebnis voraussichtlich erreicht werden.

4. Risikobericht bzgl. Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt insgesamt über solvente Kunden. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditäts- und Finanzplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und eingänge vermittelt. Des Weiteren bestehen ausreichende Kreditlinien. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Ulm, 28. April 2017

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

14 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.