Master Data

Registry
Register court Saarbrücken HRB 13295
Previous
SOTEC-Reku-Service GmbHTERRAG Service und Vertrieb GmbH
Registered
10/31/2002
Industry
Quarrying of kaolin and other kaolinic claysLandfilling or permanent storage of other wasteManufacture of plastic packing goods
Purpose
Errichtung und Betrieb von Anlagen zur chemisch-physikalischen, thermischen und biologischen Behandlung von verunreinigten Böden,. sonstigen mineralischen und organischen Abfällen; Lagerung kontaminierter Massen aller Art sowie die Durchführung aller Leistungen, die damit im Zusammenhang stehen, insbesondere Handelsgeschäfte mit Abfällen, Roh- und Reststoffen sowie deren Vermittlung; Dienstleistungen in Verbindung mit der Entwicklung, Planung und Projektierung im Altlastenbereich; Erzeugung von Ersatzbrennstoffen; Herstellung von Ersatzbaustoffen; Verfüllung tagesnaher Hohlräume sowie Durchführung und Vermittlung von Erdarbeiten und die Beteiligung an Gesellschaften mit gleichen oder artverwandten Tätigkeitsfeldern. Planung, Bau und Betrieb von Deponien; Sicherung, Sanierung und Rekultivierung von Deponien und Altablagerungen; Gewinnung und Vertrieb von Sand und anderen Baustoffen; Betrieb von Bergehalden; Gewinnung und Vermarktung von Wertstoffen aus dem Rückbau von Halden und Lägern des Bergbaus; Betrieb eines Hafens zum Umschlag von Gütern und Abfällen; Ausführung und Vermittlung von Transporten im Güterkraftverkehr, Werkverkehr, grenzüberschreitender Güterkraftverkehr mit eigenen und gemieteten Fahrzeugen sowie Handel und Vermietung mit bzw. von Baugeräten und Baubedarfsgütern; Rückbau und Abbruch von Anlagen, insbesondere im industriellen Bereich; Bergbausanierung sowie Verwertung von gebrauchten lndustrieanlagen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Thorsten Franz
since 8/30/2018
Procura
Frank Becker
since 3/31/2011
Managing Director
Gerhard Dr. Scherer
since 2/7/2006
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Geiger GmbH & Co. KG
Germany
51.00%
Geiger Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
49.00%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

TERRAG GmbH

Neunkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.995,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.717.376,72 7.734.180,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.430.548,00 18.600.209,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.208.641,00 1.047.128,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 534.603,68 119.731,38
26.891.169,40 27.501.250,08
III. Finanzanlagen 164.601,00 164.601,00
27.055.770,40 27.671.846,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 90.722,41 60.780,86
2. Unfertige Leistungen 165.000,00 90.000,00
255.722,41 150.780,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.227.573,55 1.788.368,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.019.039,98 31.684.220,19
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 189.960,80
4. Sonstige Vermögensgegenstände 347.549,71 220.601,85
37.594.163,24 33.883.151,65
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.756.413,27 602.484,66
40.606.298,92 34.636.417,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.872,22 41.055,36
D. Aktive latente Steuern 90.000,00 175.000,00
67.930.941,54 62.524.318,61

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 46.144.505,25 41.184.435,66
III. Jahresüberschuss 7.214.694,49 4.960.069,59
53.459.199,74 46.244.505,25
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 718.550,00 1.547.150,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.557.054,00 7.198.810,00
8.275.604,00 8.745.960,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.240.644,27 2.690.072,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 936.692,58 1.161.149,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.250.341,73 2.899.254,36
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 88.230,17 147.476,74
5. Sonstige Verbindlichkeiten 679.373,50 635.900,54
6.195.282,25 7.533.853,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten 855,55 0,00
67.930.941,54 62.524.318,61

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 2022
1. Umsatzerlöse 29.492.556,56 26.222.049,63
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 75.000,00 29.567.556,56 90.000,00 26.312.049,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 193.716,14 257.405,47
29.761.272,70 26.569.455,10
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 1.340.678,31 - 1.884.224,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 10.166.690,32 - 11.507.368,63 - 8.295.375,15 - 10.179.599,53
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 4.587.563,22 - 4.418.694,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 20.692,77 (Vj. € 16.366,11) - 951.289,38 - 5.538.852,60 - 888.024,21 - 5.306.719,02
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 3.124.574,37 - 2.799.091,46
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.232.661,73 - 2.987.759,28
6.357.815,37 5.296.285,81
8. Erträge aus Beteiligungen
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.500.000,00 (Vj. € 1.320.000,00) 1.500.000,00 1.320.000,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.469.961,53 (Vj. € 355.146,96) 1.648.274,49 430.971,76
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 - 222.370,55
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen: € 100.207,00 (Vj. € 31.822,00) - 124.339,65 3.023.934,84 - 59.946,52 1.468.654,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- davon latente Steuern: € 85.000,00 (Vj. € -39.000,00) - 2.122.852,08 - 1.758.816,80
13. Ergebnis nach Steuern 7.258.898,13 5.006.123,70
14. Sonstige Steuern - 44.203,64 - 46.054,11
15. Jahresüberschuss 7.214.694,49 4.960.069,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Jahresabschlusses

Die TERRAG GmbH hat ihren Sitz in Neunkirchen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Saarbrücken unter der Registernummer HRB 13295.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der TERRAG GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Berichtsjahr fortgeführt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen.

Der Werteverzehr wird unter Zugrundelegung der branchenüblichen Nutzungsdauern grundsätzlich durch planmäßige lineare Abschreibungen erfasst. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit erforderlich werden Abschläge für technisch verbrauchte oder im Wert verminderte Bestände berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten einbezogen. Verluste aus Aufträgen werden zunächst gemäß dem Prinzip der verlustfreien Bewertung von den Beständen abgesetzt, soweit der jeweils vorhandene Bestandswert nicht überstiegen wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Flüssige Mittel, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände enthalten, werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen gebildet. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Berichtsjahr ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern.

Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Ertragsteuersatz zugrunde, der Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer umfasst.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im nachstehenden Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten neben solchen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 170 (Vj.: T€ 484) mit T€ 34.849 (Vj.: T€ 31.201) Finanzforderungen. Die Finanzforderungen betreffen zu marktüblichen Bedingungen ausgereichte Kredite, die kurzfristig gekündigt werden können.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betrafen solche gegen Arbeitsgemeinschaften. Es handelte sich mit T€ 0 (Vj.: T€ 190) um Darlehens- und Verrechnungsforderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 264 (Vj.: T€ 144) Steuererstattungsansprüche; darüber hinaus im Wesentlichen noch nicht abziehbare Vorsteuern in Höhe von T€ 59 (Vj.: T€ 47) sowie Darlehen an Betriebsangehörige von T€ 20 (Vj.: T€ 15). Von den übrigen Vermögenswerten haben T€ 10 (Vj.: T€ 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Latente Steuern

Zum 31.12.2023 ergeben sich, wie im Vorjahr, hauptsächlich aktive latente Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei langfristigen Rückstellungen.

Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von, unverändert zum Vorjahr, rund 30 % zugrunde.

Die latenten Steueransprüche und -schulden ergeben sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
T€ T€ T€ T€
Anlagevermögen 0 75 0 72
Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0 2
Rückstellungen 165 0 249 0
165 75 249 74
Saldierung - 75 - 75 - 74 - 74
90 0 175 0

4. Sonstige Rückstellungen

2023 2022
T€ T€
Rekultivierungs-, Nachsorge- und Rückbauverpflichtungen 5.951 6.009
Ausstehende Rechnungen 511 286
Personalbereich 954 784
Sonstige Verpflichtungen 141 120
7.557 7.199

Langfristige Rückstellungen wurden unter Annahme einer Inflationssteigerung von 1,35 %

(Vj.: 2,68 %) bewertet und in Abhängigkeit vom Jahr der eingeschätzten Inanspruchnahme mit den durch die Bundesbank vorgegebenen Sätzen abgezinst.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Übersicht dargestellt:

Restlaufzeit (Fälligkeit)
Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 2.241 449 1.792 95
aus Lieferungen und Leistungen 937 937 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.250 2.250 0 0
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 88 88 0 0
Sonstige 679 679 0 0
6.195 4.403 1.792 95

Im Vorjahr teilten sich die Verbindlichkeiten wie folgt auf:

Restlaufzeit (Fälligkeit)
Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 2.690 449 2.241 443
aus Lieferungen und Leistungen 1.161 1.161 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.899 2.899 0 0
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 148 148 0 0
Sonstige 636 636 0 0
7.534 5.293 2.241 443

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte in Höhe von T€ 2.241 (Vj.: T€ 2.690) gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Finanzverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche:

2023 2022
T€ T€
aus Steuern 281 213
im Rahmen der sozialen Sicherheit 6 14
Personalverpflichtungen 335 353
Übrige Verbindlichkeiten 57 56
679 636

D. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf die Umwelttechnik und wurden mit 83,5 %

(Vj.: 83,5 %) im Inland, im Übrigen im benachbarten Ausland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
T€ T€
Erträge aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 99 111
Erträge aus Arbeitsgemeinschaften 0 41
Versicherungserstattungen/Schadenersatz 24 0
Übrige 71 105
194 257

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
T€ T€
Leistungsbezogene Aufwendungen 1.996 1.772
Verwaltungsaufwendungen 1.081 1.039
Vertriebsaufwendungen 156 177
3.233 2.988

4. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von Rückstellungen

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten mit T€ 143 (Vj.: T€ 70) solche aus der Abzinsung von Rückstellungen.

E. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Haftungsverhältnisse

Wir haften als Beteiligte im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften gesamtschuldnerisch.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus zum 31.12.2023 bestehenden Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit Gesamtbetrag von T€ 401 (Vj.: T€ 374) verteilen sich auf die Restlaufzeit wie folgt:

2023 2022
T€ T€
bis zu einem Jahr 181 138
von 1 - 5 Jahren 141 129
über 5 Jahre 79 107

Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bestehen im geschäftsüblichen Umfang.

F. Anteilsbesitz zum 31.12.2023

lfd. Nr. Unternehmen Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% T€ T€
Verbundene Unternehmen
1. A.W. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Neunkirchen 85,00 0 - 31
2. BOWESA Boden- und Wertstoffrecycling Saar Gesellschaft mit beschränkter Haftung Homburg 100,00 83 4
3. Schrottaufbereitung Frey GmbH Neunkirchen 100,00 125 25
4. OEKOLUX S.à.r.l. Grevenmacher/Luxemburg 100,00 2.836 533
5. TERRAG France SAS Mutzig/Frankreich 100,00 3.873 518

G. Ergänzende Angaben

1. Organe

Geschäftsführung:

Frank Becker, Mandelbachtal

Markus Brutscher, Oberstdorf

(abberufen lt. HR-Eintragung vom 04.08.2023)

Dr. Gerhard Scherer, Saarbrücken

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Berichtsjahr betrugen T€ 713.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten teilt sich wie folgt nach Gruppen auf:

2023 2022
Angestellte 33 30
Gewerbliche 49 48
Auszubildende 6 8
88 86

3. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss und Lagebericht der TERRAG GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss und -lagebericht der Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf, einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 7.214.694,49 und den Gewinnvortrag von € 46.144.505,25 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neunkirchen, den 28. Mai 2024

TERRAG GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Frank Becker

gez. Dr. Gerhard Scherer

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 31.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.575.987,61 0,00 16.076,76 - 3.417.234,25 142.676,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.129.367,86 127.196,90 0,00 3.417.234,25 11.673.799,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.057.974,74 1.488.936,52 1.745.264,67 0,00 29.801.646,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.999.849,68 524.799,47 640.671,82 0,00 3.883.977,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.731,38 414.872,30 0,00 0,00 534.603,68
42.306.923,66 2.555.805,19 2.385.936,49 3.417.234,25 45.894.026,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 386.971,55 0,00 0,00 0,00 386.971,55
46.269.882,82 2.555.805,19 2.402.013,25 0,00 46.423.674,76
Kumulierte Abschreibungen
Stand 31.12.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Auflösung durch Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.569.992,61 0,00 16.076,76 - 3.411.239,25 142.676,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 395.187,04 149.996,00 0,00 3.411.239,25 3.956.422,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.457.764,86 2.618.673,90 1.705.340,17 0,00 12.371.098,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.952.721,68 355.904,47 633.289,82 0,00 2.675.336,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14.805.673,58 3.124.574,37 2.338.629,99 3.411.239,25 19.002.857,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 222.370,55 0,00 0,00 0,00 222.370,55
18.598.036,74 3.124.574,37 2.354.706,75 0,00 19.367.904,36
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.995,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.717.376,72 7.734.180,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.430.548,00 18.600.209,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.208.641,00 1.047.128,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 534.603,68 119.731,38
26.891.169,40 27.501.250,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 164.601,00 164.601,00
27.055.770,40 27.671.846,08

Lagebericht 2023

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die TERRAG hat sich auf die Entsorgung, Verwertung und Behandlung von mineralischen und organischen Abfällen und damit verbundenen Logistikdienstleistungen spezialisiert. Neben eigenen Behandlungsanlagen verfügen wir über einen umfangreichen Maschinen-, Geräte- und Fuhrpark, mit dem wir Sanieren, Rückbauen und Entsorgungskapazitäten in Form von Deponien und Deponiekontingenten vorhalten.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Stark gestiegene Materialkosten in Verbindung mit einer Normalisierung der Zinspolitik weg vom Nullzinsszenario haben die Bauwirtschaft in eine Krise geführt. Die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich auf einem langfristigen Tief mit weiter fallender Tendenz. Zahlreiche Baustellen, insbesondere im Bereich der Projektentwicklung, stehen, neue werden erst gar nicht begonnen. Namhafte Projektentwickler sind in die Insolvenz gerutscht.

Im Saarland ist der Umbau der alten Industrie zu umweltfreundlichen Standards und die Ansiedlung neuer Firmen in den Bereichen Halbleiter und Batterietechnik in vollem Gange. Im Besonderen der Umbau der Stahlindustrie hin zum Grünen Stahl erfährt milliardenschwere Förderungen. Die Neuansiedlung von Wolfsspeed (Halbleiter) auf einer ehemaligen Industriebrache wird ebenfalls mit einem dreistelligen Millionenbetrag subventioniert.

Geschäftsverlauf

Entsorgung

Die insgesamt entsorgte Menge an mineralischen Abfällen konnte im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Rückläufige Mengen aus der Bauwirtschaft konnten im Industriebereich überkompensiert werden.

Anlagen

Die Durchsatzmenge in der Konditionierungsanlage Rechenbachtal (Zweibrücken) lag auf dem Niveau des Vorjahres. Die Maximalmenge wurde dabei geringfügig aufgrund von ungeplanten Revisionszeiten bei einzelnen Abfallerzeugern und teils rückläufigen Produktionsmengen unterschritten. Die Anlage Kapiteltal (Kaiserlautern) wurde mangels ausreichender Menge an geeigneten Abfallmengen (DK I) in 2023 nicht in Betrieb genommen. Die Anteile an der ARGE BSA Lahr wurden 2023 veräußert.

Abfallwirtschaftszentrum

Das AWZ Hermine konnte auch im Jahr 2023 mit sehr guter Auslastung betrieben werden. Schwerpunkt war auch in diesem Jahr die Logistik rund um die kommunalen Abfallarten Hausmüll, Klärschlamm, Bioabfall und Altholz, gefolgt von der Behandlung verschiedener mineralischer Abfälle. Neu hinzu gekommen sind Restmüllmengen der Stadt Neunkirchen aus wilden Ablagerungen und öffentlichen Abfallbehälter sowie der Umschlag von heizwertreichen Fraktionen zum Müllheizkraftwerk Neunkirchen.

Logistik

Der Bereich Logistik hat sich auf gleichem Niveau wie im Vorjahr bewegt.

Deponien

Die Deponie Hermine wurde im Jahr 2023 über der Planmenge betrieben. Dies war im Wesentlichen auf ein sehr starkes zweites Halbjahr zurückzuführen. Die Deponie Mettlach liegt ebenfalls leicht über Plan. Für unseren neuen Deponiestandort Erfweiler-Ehlingen haben wir den Planfeststellungsbeschluss für eine Deponie der Klasse I erhalten.

Deponiekontingente

Das Deponiekontingent in Kapiteltal (ZAK) wurde vollumfänglich beliefert. Die Zielmenge in Ormesheim wurde annähernd erreicht.

Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete TERRAG bei einer um 12,4 % auf T€ 29.568 angestiegenen Gesamtleistung (Vj.: T€ 26.312) ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Betriebsergebnis in Höhe von T€ 6.219 nach T€ 5.135 im Vorjahr. Der Anstieg des Betriebsergebnisses resultiert im Wesentlichen aus einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung. Nach Hinzurechnung des positiven Finanzergebnisses und des positiven neutralen Ergebnisses ergab sich ein Gesamtergebnis vor Ertragsteuern der Periode von T€ 9.351 nach T€ 6.722 im Vorjahr.

Die positiven Ergebniszahlen unterstreichen die weiterhin sehr erfreuliche Ertragslage der TERRAG GmbH.

Die Bilanzsumme erhöhte sich erneut um T€ 5.407, oder 8,6 %, auf T€ 67.931. Wesentliche Aktiv-posten waren das Anlagevermögen mit T€ 27.056 (Vj.: T€ 27.672) sowie die Forderungen mit T€ 37.773 (Vj.: T€ 33.924). Letztere enthalten mit T€ 33.928 (Vj.: T€ 30.655) Finanzforderungen aus dem Konzern-Cashpooling des Mutterunternehmens in Oberstdorf.

Das Eigenkapital nahm im Berichtsjahr ergebnisbedingt um T€ 7.215 auf T€ 53.459 zu. Die Eigenkapitalquote stieg trotz der Zunahme des Gesamtkapitals auf 78,7 % nach 74,0 % im Vorjahr.

Die Fremdmittel gingen auf T€ 14.472 (Vj.: T€ 16.280) zurück. Diese bestanden zu 57,2 % (Vj.: 53,7 %) aus Rückstellungen und zu 42,8 % (Vj.: 46,3 %) aus anderen Verbindlichkeiten.

TERRAG erreichte auch im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 10.326 einen deutlich positiven Brutto-Cashflow (Vj.: T€ 8.528). Nach Berücksichtigung der Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen lag der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bei T€ 6.435 nach T€ 9.177 im Vorjahr. Nach weiteren Mittelzuflüssen aus der Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit nahm der Finanzmittelfonds um T€ 2.154 auf T€ 2.756 zu.

Insgesamt kann die Finanzlage weiterhin als sehr gut und die Kapitalstruktur als überaus solide bezeichnet werden.

Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 T€ 2.556 in Sachanlagen investiert (Vj.: T€ 5.390), davon im Wesentlichen T€ 1.234 in Deponiestandorte und Grundstücke sowie T€ 373 in Großgeräte, Maschinen und T€ 454 in unsere Logistik.

Mitarbeiter

Zum Ende des Berichtsjahres hat unser Unternehmen 88 (Vj. 86) Arbeitnehmer beschäftigt. Unseren wirtschaftlichen Erfolg erzielen wir mit einem leistungsstarken und engagierten Team. Um dies zu erreichen, werden ständig Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen durchgeführt. Aktuell beschäftigen wir 6 Auszubildende in den Berufsbildern zum Baugeräteführer und zum Bau- und Landmaschinenmechatroniker.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Deponie

Wir gehen weiterhin von einem stabilen Geschäft auf Planungsniveau aus. Die Inbetriebnahme der Deponie Erfweiler-Ehlingen ist weiterhin für das Jahr 2025 geplant.

Anlagen

Für die Konditionierungsanlage Rechenbachtal bei Zweibrücken planen wir mit einem rückläufigen Umsatz und Ergebnis, da sich die Vertragsmenge zum 01.01.20204 verringert hat. Die Anlage Kapiteltal wird wahrscheinlich in 2024 erneut nicht eingesetzt werden, da der Markt derzeit keine adäquaten Mengen mehr an staubförmigen DK I Abfällen bietet.

Abfallwirtschaftszentrum

Für das AWZ Hermine wurde mit einer hohen Auslastung in den Bereichen Abfalllogistik und Abfallbehandlung geplant. Die Ausschreibung der Dienstleistungen des EVS für den Betrieb konnte erneut gewonnen werden. Der Auftrag für den Umschlag und die Verwertung von Bioabfall läuft noch bis Ende 2024. Die Lieferungen von Klärschlamm zur Monoverbrennungsanlage Mannheim konnten - mit erheblicher Verspätung - im Anfang 2024 endlich aufgenommen werden.

Logistik

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine bessere Auslastung unserer Transporte als in den Vorjahren.

Chancen

Der Umbau der saarländischen Schwerindustrie kann regional wie eine Sonderkonjunktur wirken. Gesetzgebende Verfahren, wie z.B. für die Entsorgung von Asbest, sorgen für eine Steigerung an höherpreisigem Material. Der lahmende Wohnungsbau verringert zwar einerseits potenzielle Baurestmassen, bremst aber andererseits die Zementproduktion als Konkurrent für der Ascheentsorgung. Die Erhöhung der LKW-Maut und ein weiterhin hoher Dieselpreis stärkt unser regional dichtes Entsorgungsnetzwerk mit kurzen Wegen.

Risiken

Die Wirtschaft in Deutschland leidet generell und unverändert unter den bekannten Problemfeldern wie Bürokratie, Fachkräftemangel sowie hohen Energie- und Rohstoffkosten. Protektionistische, nationale Tendenzen und geopolitische Spannungen treffen vor allem den europäischen Wirtschaftsraum. Insgesamt dürfte dies in Summe vor allem zu einem Rückgang bei industriellen Abfällen führen. Ausgleichend wirken ein hohes Maß an öffentlichen Bauprojekten in Luxemburg sowie regionale Subventionen in die Transformation und Industrieansiedlungen.

Im Rahmen des Risikomanagements informiert das Controlling über Abweichungen des eingetretenen vom prognostizierten Geschäftsablauf. Ferner ist TERRAG GmbH in die Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme der Geiger Gruppe in Oberstdorf integriert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine, den Fortbestand der TERRAG GmbH gefährdenden, Risiken festgestellt und es sind derzeit auch für die Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

 

Neunkirchen, den 28. Mai 2024

TERRAG GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Frank Becker

gez. Dr. Gerhard Scherer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TERRAG GmbH, Neunkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TERRAG GmbH, Neunkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TERRAG GmbH, Neunkirchen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung insgesamt ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten (Allgäu), den 28. Mai 2024

ATG
Allgäuer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer

gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 13.06.2024 festgestellt.

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