A. W. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
Same addressBuying and selling of own non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thorsten Franz since 8/30/2018 | Procura |
Frank Becker since 3/31/2011 | Managing Director |
Gerhard Dr. Scherer since 2/7/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
TERRAG GmbHNeunkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Jahresabschlusses Die TERRAG GmbH hat ihren Sitz in Neunkirchen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Saarbrücken unter der Registernummer HRB 13295. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der TERRAG GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Berichtsjahr fortgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Der Werteverzehr wird unter Zugrundelegung der branchenüblichen Nutzungsdauern grundsätzlich durch planmäßige lineare Abschreibungen erfasst. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit erforderlich werden Abschläge für technisch verbrauchte oder im Wert verminderte Bestände berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten einbezogen. Verluste aus Aufträgen werden zunächst gemäß dem Prinzip der verlustfreien Bewertung von den Beständen abgesetzt, soweit der jeweils vorhandene Bestandswert nicht überstiegen wird. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Flüssige Mittel, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände enthalten, werden zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen gebildet. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Berichtsjahr ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Ertragsteuersatz zugrunde, der Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer umfasst. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im nachstehenden Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten neben solchen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 170 (Vj.: T€ 484) mit T€ 34.849 (Vj.: T€ 31.201) Finanzforderungen. Die Finanzforderungen betreffen zu marktüblichen Bedingungen ausgereichte Kredite, die kurzfristig gekündigt werden können. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betrafen solche gegen Arbeitsgemeinschaften. Es handelte sich mit T€ 0 (Vj.: T€ 190) um Darlehens- und Verrechnungsforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 264 (Vj.: T€ 144) Steuererstattungsansprüche; darüber hinaus im Wesentlichen noch nicht abziehbare Vorsteuern in Höhe von T€ 59 (Vj.: T€ 47) sowie Darlehen an Betriebsangehörige von T€ 20 (Vj.: T€ 15). Von den übrigen Vermögenswerten haben T€ 10 (Vj.: T€ 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Latente Steuern Zum 31.12.2023 ergeben sich, wie im Vorjahr, hauptsächlich aktive latente Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei langfristigen Rückstellungen. Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von, unverändert zum Vorjahr, rund 30 % zugrunde. Die latenten Steueransprüche und -schulden ergeben sich wie folgt:
4. Sonstige Rückstellungen
Langfristige Rückstellungen wurden unter Annahme einer Inflationssteigerung von 1,35 % (Vj.: 2,68 %) bewertet und in Abhängigkeit vom Jahr der eingeschätzten Inanspruchnahme mit den durch die Bundesbank vorgegebenen Sätzen abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Übersicht dargestellt:
Im Vorjahr teilten sich die Verbindlichkeiten wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte in Höhe von T€ 2.241 (Vj.: T€ 2.690) gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Finanzverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche:
D. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf die Umwelttechnik und wurden mit 83,5 % (Vj.: 83,5 %) im Inland, im Übrigen im benachbarten Ausland erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
4. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von Rückstellungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten mit T€ 143 (Vj.: T€ 70) solche aus der Abzinsung von Rückstellungen. E. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Haftungsverhältnisse Wir haften als Beteiligte im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften gesamtschuldnerisch. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus zum 31.12.2023 bestehenden Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit Gesamtbetrag von T€ 401 (Vj.: T€ 374) verteilen sich auf die Restlaufzeit wie folgt:
Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bestehen im geschäftsüblichen Umfang. F. Anteilsbesitz zum 31.12.2023
G. Ergänzende Angaben 1. Organe Geschäftsführung:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Berichtsjahr betrugen T€ 713. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten teilt sich wie folgt nach Gruppen auf:
3. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss und Lagebericht der TERRAG GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss und -lagebericht der Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf, einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 7.214.694,49 und den Gewinnvortrag von € 46.144.505,25 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neunkirchen, den 28. Mai 2024 TERRAG GmbH Die Geschäftsführer gez. Frank Becker gez. Dr. Gerhard Scherer Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die TERRAG hat sich auf die Entsorgung, Verwertung und Behandlung von mineralischen und organischen Abfällen und damit verbundenen Logistikdienstleistungen spezialisiert. Neben eigenen Behandlungsanlagen verfügen wir über einen umfangreichen Maschinen-, Geräte- und Fuhrpark, mit dem wir Sanieren, Rückbauen und Entsorgungskapazitäten in Form von Deponien und Deponiekontingenten vorhalten. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Stark gestiegene Materialkosten in Verbindung mit einer Normalisierung der Zinspolitik weg vom Nullzinsszenario haben die Bauwirtschaft in eine Krise geführt. Die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich auf einem langfristigen Tief mit weiter fallender Tendenz. Zahlreiche Baustellen, insbesondere im Bereich der Projektentwicklung, stehen, neue werden erst gar nicht begonnen. Namhafte Projektentwickler sind in die Insolvenz gerutscht. Im Saarland ist der Umbau der alten Industrie zu umweltfreundlichen Standards und die Ansiedlung neuer Firmen in den Bereichen Halbleiter und Batterietechnik in vollem Gange. Im Besonderen der Umbau der Stahlindustrie hin zum Grünen Stahl erfährt milliardenschwere Förderungen. Die Neuansiedlung von Wolfsspeed (Halbleiter) auf einer ehemaligen Industriebrache wird ebenfalls mit einem dreistelligen Millionenbetrag subventioniert. Geschäftsverlauf Entsorgung Die insgesamt entsorgte Menge an mineralischen Abfällen konnte im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Rückläufige Mengen aus der Bauwirtschaft konnten im Industriebereich überkompensiert werden. Anlagen Die Durchsatzmenge in der Konditionierungsanlage Rechenbachtal (Zweibrücken) lag auf dem Niveau des Vorjahres. Die Maximalmenge wurde dabei geringfügig aufgrund von ungeplanten Revisionszeiten bei einzelnen Abfallerzeugern und teils rückläufigen Produktionsmengen unterschritten. Die Anlage Kapiteltal (Kaiserlautern) wurde mangels ausreichender Menge an geeigneten Abfallmengen (DK I) in 2023 nicht in Betrieb genommen. Die Anteile an der ARGE BSA Lahr wurden 2023 veräußert. Abfallwirtschaftszentrum Das AWZ Hermine konnte auch im Jahr 2023 mit sehr guter Auslastung betrieben werden. Schwerpunkt war auch in diesem Jahr die Logistik rund um die kommunalen Abfallarten Hausmüll, Klärschlamm, Bioabfall und Altholz, gefolgt von der Behandlung verschiedener mineralischer Abfälle. Neu hinzu gekommen sind Restmüllmengen der Stadt Neunkirchen aus wilden Ablagerungen und öffentlichen Abfallbehälter sowie der Umschlag von heizwertreichen Fraktionen zum Müllheizkraftwerk Neunkirchen. Logistik Der Bereich Logistik hat sich auf gleichem Niveau wie im Vorjahr bewegt. Deponien Die Deponie Hermine wurde im Jahr 2023 über der Planmenge betrieben. Dies war im Wesentlichen auf ein sehr starkes zweites Halbjahr zurückzuführen. Die Deponie Mettlach liegt ebenfalls leicht über Plan. Für unseren neuen Deponiestandort Erfweiler-Ehlingen haben wir den Planfeststellungsbeschluss für eine Deponie der Klasse I erhalten. Deponiekontingente Das Deponiekontingent in Kapiteltal (ZAK) wurde vollumfänglich beliefert. Die Zielmenge in Ormesheim wurde annähernd erreicht. Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete TERRAG bei einer um 12,4 % auf T€ 29.568 angestiegenen Gesamtleistung (Vj.: T€ 26.312) ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Betriebsergebnis in Höhe von T€ 6.219 nach T€ 5.135 im Vorjahr. Der Anstieg des Betriebsergebnisses resultiert im Wesentlichen aus einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung. Nach Hinzurechnung des positiven Finanzergebnisses und des positiven neutralen Ergebnisses ergab sich ein Gesamtergebnis vor Ertragsteuern der Periode von T€ 9.351 nach T€ 6.722 im Vorjahr. Die positiven Ergebniszahlen unterstreichen die weiterhin sehr erfreuliche Ertragslage der TERRAG GmbH. Die Bilanzsumme erhöhte sich erneut um T€ 5.407, oder 8,6 %, auf T€ 67.931. Wesentliche Aktiv-posten waren das Anlagevermögen mit T€ 27.056 (Vj.: T€ 27.672) sowie die Forderungen mit T€ 37.773 (Vj.: T€ 33.924). Letztere enthalten mit T€ 33.928 (Vj.: T€ 30.655) Finanzforderungen aus dem Konzern-Cashpooling des Mutterunternehmens in Oberstdorf. Das Eigenkapital nahm im Berichtsjahr ergebnisbedingt um T€ 7.215 auf T€ 53.459 zu. Die Eigenkapitalquote stieg trotz der Zunahme des Gesamtkapitals auf 78,7 % nach 74,0 % im Vorjahr. Die Fremdmittel gingen auf T€ 14.472 (Vj.: T€ 16.280) zurück. Diese bestanden zu 57,2 % (Vj.: 53,7 %) aus Rückstellungen und zu 42,8 % (Vj.: 46,3 %) aus anderen Verbindlichkeiten. TERRAG erreichte auch im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 10.326 einen deutlich positiven Brutto-Cashflow (Vj.: T€ 8.528). Nach Berücksichtigung der Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen lag der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bei T€ 6.435 nach T€ 9.177 im Vorjahr. Nach weiteren Mittelzuflüssen aus der Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit nahm der Finanzmittelfonds um T€ 2.154 auf T€ 2.756 zu. Insgesamt kann die Finanzlage weiterhin als sehr gut und die Kapitalstruktur als überaus solide bezeichnet werden. Investitionen Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 T€ 2.556 in Sachanlagen investiert (Vj.: T€ 5.390), davon im Wesentlichen T€ 1.234 in Deponiestandorte und Grundstücke sowie T€ 373 in Großgeräte, Maschinen und T€ 454 in unsere Logistik. Mitarbeiter Zum Ende des Berichtsjahres hat unser Unternehmen 88 (Vj. 86) Arbeitnehmer beschäftigt. Unseren wirtschaftlichen Erfolg erzielen wir mit einem leistungsstarken und engagierten Team. Um dies zu erreichen, werden ständig Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen durchgeführt. Aktuell beschäftigen wir 6 Auszubildende in den Berufsbildern zum Baugeräteführer und zum Bau- und Landmaschinenmechatroniker. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Deponie Wir gehen weiterhin von einem stabilen Geschäft auf Planungsniveau aus. Die Inbetriebnahme der Deponie Erfweiler-Ehlingen ist weiterhin für das Jahr 2025 geplant. Anlagen Für die Konditionierungsanlage Rechenbachtal bei Zweibrücken planen wir mit einem rückläufigen Umsatz und Ergebnis, da sich die Vertragsmenge zum 01.01.20204 verringert hat. Die Anlage Kapiteltal wird wahrscheinlich in 2024 erneut nicht eingesetzt werden, da der Markt derzeit keine adäquaten Mengen mehr an staubförmigen DK I Abfällen bietet. Abfallwirtschaftszentrum Für das AWZ Hermine wurde mit einer hohen Auslastung in den Bereichen Abfalllogistik und Abfallbehandlung geplant. Die Ausschreibung der Dienstleistungen des EVS für den Betrieb konnte erneut gewonnen werden. Der Auftrag für den Umschlag und die Verwertung von Bioabfall läuft noch bis Ende 2024. Die Lieferungen von Klärschlamm zur Monoverbrennungsanlage Mannheim konnten - mit erheblicher Verspätung - im Anfang 2024 endlich aufgenommen werden. Logistik Für das Jahr 2024 erwarten wir eine bessere Auslastung unserer Transporte als in den Vorjahren. Chancen Der Umbau der saarländischen Schwerindustrie kann regional wie eine Sonderkonjunktur wirken. Gesetzgebende Verfahren, wie z.B. für die Entsorgung von Asbest, sorgen für eine Steigerung an höherpreisigem Material. Der lahmende Wohnungsbau verringert zwar einerseits potenzielle Baurestmassen, bremst aber andererseits die Zementproduktion als Konkurrent für der Ascheentsorgung. Die Erhöhung der LKW-Maut und ein weiterhin hoher Dieselpreis stärkt unser regional dichtes Entsorgungsnetzwerk mit kurzen Wegen. Risiken Die Wirtschaft in Deutschland leidet generell und unverändert unter den bekannten Problemfeldern wie Bürokratie, Fachkräftemangel sowie hohen Energie- und Rohstoffkosten. Protektionistische, nationale Tendenzen und geopolitische Spannungen treffen vor allem den europäischen Wirtschaftsraum. Insgesamt dürfte dies in Summe vor allem zu einem Rückgang bei industriellen Abfällen führen. Ausgleichend wirken ein hohes Maß an öffentlichen Bauprojekten in Luxemburg sowie regionale Subventionen in die Transformation und Industrieansiedlungen. Im Rahmen des Risikomanagements informiert das Controlling über Abweichungen des eingetretenen vom prognostizierten Geschäftsablauf. Ferner ist TERRAG GmbH in die Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme der Geiger Gruppe in Oberstdorf integriert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine, den Fortbestand der TERRAG GmbH gefährdenden, Risiken festgestellt und es sind derzeit auch für die Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Neunkirchen, den 28. Mai 2024 TERRAG GmbH Die Geschäftsführer gez. Frank Becker gez. Dr. Gerhard Scherer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TERRAG GmbH, Neunkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TERRAG GmbH, Neunkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TERRAG GmbH, Neunkirchen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung insgesamt ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 28. Mai 2024 ATG
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 13.06.2024 festgestellt. |
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