SWEDWOOD Gardelegen GmbHLiquidated
39638 Gardelegen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Viera Juzova since 5/24/2007 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
IKEA Einrichtungs-GmbHSelf-held cycle | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
SWEDWOOD Gardelegen GmbHGardelegenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2007 bis zum 31.08.2008LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Regalsystemen auf der Basis echtholzfurnierter Spanplatten. Grundlage für das Produktionssortiment bilden die Furnierarten Birke, Buche, Eiche und Esche, welche zum Teil klar lackiert und zum Teil farblich gebeizt werden. Kunden der Firma sind IKEA-Gesellschaften. Das hergestellte Produkt trägt den Namen BILLY und ist seit vielen Jahren ein Top Seller unserer Kunden. Unsere Lieferregionen befinden sich sowohl in Europa als auch in Nordamerika, wobei Warenempfänger jeweils die Großlager unseres Kunden sind. Geschäftsidee ist es, führender Hersteller des Bücherregals BILLY hinsichtlich des Preises, der Qualität und der Menge zu sein. Das Auftragsvolumen wird jährlich vor Beginn des neuen Geschäftsjahres festgelegt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Umsatz für das Geschäftsjahr konnte gegenüber dem Vorjahr um 10,7% auf 32 Millionen Euro gesteigert werden. Dazu haben sowohl die Steigerung der abgesetzten Menge der Produkte als auch die erfolgreich durchgesetzte Verkaufspreiserhöhung in Höhe von 2,5% beigetragen. Die Erhöhung der Rohmaterialpreise, insbesondere bei Furnier, die schon im Vorjahr zu einer Steigerung unserer Gesamtmaterialkosten führte, setzte sich auch in diesem Geschäftsjahr fort. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von T€ 879 erwirtschaftet. Dieser wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin IKEA Einrichtungs-GmbH, München, abgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch das laufende Geschäft sowie den IKEA Konzern. Die Bilanzsumme blieb im Vorjahrjahresvergleich nahezu unverändert und betrug 13,7 Millionen Euro. Die flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 4,3 Millionen Euro haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die von dem Großkunden IKEA geforderte Erweiterung der Lagerkapazität im Geschäftsjahr führte zu einer Steigerung des Vorratsvermögens von 1,9 auf 2,5 Millionen Euro. Investitionen wurden in Höhe von T€ 742 getätigt. Der Neubau des im Vorjahr begonnenen Filtersystems konnte abgeschlossen werden. Weiterhin wurde im Wesentlichen ein Bohrautomat angeschafft sowie in die Erweiterung der IT Landschaft investiert. Das Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurde im Geschäftsjahr in Höhe von 1,1 Millionen Euro getilgt. Der Beschäftigungsgrad wurde im Wesentlichen beibehalten. Prognosebericht Erhöhte Materialeinsatzkosten aufgrund steigender Rohmaterialpreise für die wesentlichen Bestandteile unserer Produkte können das Ergebnis des kommenden Wirtschaftsjahres wesentlich beeinflussen. Wir erwarten in den kommenden Geschäftsjahren die Einführung eines neuen Produktstandards, der zu einer Erhöhung der Materialeinsatzkosten führen würde. Aufgrund der derzeitigen Unsicherheit bezüglich des zukünftigen Liefervolumens an die IKEA-Gesellschaften, das u.a. von der wirtschaftliche Lage und Konjunktur beeinflusst wird, schließt die Geschäftsführung nicht aus, dass in den nächsten zwei Jahren ein niedrigerer Umsatz und Ertrag erwirtschaftet werden könnte. Nachtragsbericht Es haben keine Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres stattgefunden, die für die Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Risiko- und Chancenbericht Die IKEA-Einrichtungshäuser als konzerninterne Endkunden unserer Produkte verfügen selbst über eine sehr breite Kundenbasis und sind deshalb nicht von einzelnen Endkunden in wesentlicher Art und Weise existentiell abhängig. In dieser Tatsache sehen wir für uns als Möbelproduzent eine große Chance für die zukünftige Entwicklung, vor allem auch deshalb, weil sich unsere Lieferregionen über mehrere Kontinente erstrecken. In der weiteren Verbesserung unserer Produktivität sowie in der Erhöhung der Kapazität sehen wir Chancen, um die Kundenanforderungen nach Maßgabe unserer o.g. Geschäftsidee zu erfüllen. Maßnahmen, die zur Erreichung dieser Aufgabenstellung dienen, werden weiterhin den Schwerpunkt der Aktivitäten in den kommenden Geschäftsjahren bilden. Im Rahmen dieser geplanten Expansion bemühen wir uns auch um die Einführung neuer Produkte in unsere Fertigung. Branchenrisiken werden insbesondere in einer nachhaltigen Schwächung der Nachfrage nach Konsumgütern gesehen, die sich aus einer Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen ergeben kann und zu einer Verunsicherung bei den Konsumenten führt. Das Risikomanagement von IKEA beruht auf einem umfassenden Informations-, Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt. Ein monatliches Berichtswesen inklusive Soll-/Ist-Vergleichen mit Abweichungsanalysen, ergänzt um Vorort Abstimmungen mit der Geschäftsbereichsleitung sind zentrales Instrument dieses Risikomanagementsystems. Die jährlich durchgeführte Unternehmensplanung für die nächsten fünf Geschäftsjahre und die Finanzplanung auf Monatsbasis ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Für Produkt- und sonstige Haftungsrisiken bestehen adäquate Versicherungen. Alle weiteren uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Künftige bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Gardelegen, den 10. Oktober 2008 Die Geschäftsführung Göran Sjöstrand Arve Olsson Viera Juzova Frank Hagen Bilanz zum 31. August 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.09.2007 bis 31.08.2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2007/2008I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter grundsätzlicher Anwendung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden sowohl linear als auch degressiv unter Zugrundelegung der folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 410 wurden bis zum 31. Dezember 2007 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zu- und Abgang gezeigt. Ab dem 1. Januar 2008 wird für die geringwertigen Anlagegüter zwischen € 150 und € 1.000 ein Sammelposten gebildet, der aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Investitionszuschüsse werden direkt von den Anschaffungskosten abgesetzt. Für zurückbezahlte Zuschüsse wurden die historischen Anschaffungskosten erhöht. Investitionszulagen werden erfolgswirksam vereinnahmt. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt unter Berücksichtigung eines angemessenen Zuschlags für Material- und Fertigungsgemeinkosten zu den steuerlichen Herstellkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt nach der retrograden Methode. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten sowie erkennbaren Risiken gebildet und sind der Höhe nach mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Wert angesetzt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag. Währungsumrechnung Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Inlandswährung. In Fremdwährung bezogene Vorräte werden zum aktuellen Umrechnungskurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Stichtagskurs. Kursverluste werden berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) Unternehmen resultieren bis auf eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von T€ 2.315 aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (T€ 657). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus der Gewinnabführung aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Darlehen in Höhe von T€ 2.315 (Vorjahr T€ 3.400) mit Restlaufzeit von einem Jahr bis fünf Jahren enthalten. Ansonsten haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 17 aus Anlagenabgängen und in Höhe von T€ 37 aus Kostenerstattungen. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Ergebnisabführungsvertrag Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der IKEA Einrichtungs-GmbH, München, wird zum Bilanzstichtag 31. August 2008 der Gewinn für das Geschäftsjahr 2007/08 in Höhe von T€ 879 abgeführt. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an: · Bjarne Skamriis, Kaufmann, (bis 5. Mai 2008) · Frank Hagen, Kaufmann, (ab 5. Mai 2008) · Arve Olsson, Kaufmann, · Viera Juzova, Holzingenieurin, · Göran Sjöstrand, Kaufmann. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen wird zum 31. August 2008 von der INGKA Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt und veröffentlicht. Der Abschluss kann im Handelsregister in Amsterdam/Niederlande eingesehen werden.
Gardelegen, den 10. Oktober 2008 Die Geschäftsführung Göran Sjöstrand Arve Olsson Viera Juzova Frank Hagen Anlage A zum Anhang - Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. August 2008 -
BestätigungsvermerkIn den zur Offenlegung bestimmten Unterlagen wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWEDWOOD Gardelegen GmbH, Gardelegen, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2007 bis zum 31. August 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, den 10. Oktober 2008 Ernst
& Young AG
Elsner, Wirtschaftsprüfer Kretschmer, Wirtschaftsprüfer |
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