WER GmbH
Same addressWholesale of leather goods, luggage, gifts and giveaways
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Maximilian Leopold Richter since 2/24/2022 | Procura |
Nils Sprinkmann since 2/24/2022 | Procura |
Alex Heinecke since 12/6/2019 | Managing Director |
Marc Andreas Strickrodt since 11/7/2007 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
WER GmbHSendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30.06.2023WER GmbHSendenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2022 bis 30.06.2023WER GmbHSenden
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die WER GmbH hat ihren Sitz in 48308 Senden, Messingweg 1 und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 7099 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 der WER GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt und gegliedert. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenklassenspezifischen Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch in genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen und ggf. außerplanmäßigen Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Anlagewerte werden über Nutzungsdauern von drei bis zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden keine Rückstellungen abgezinst, da die Restlaufzeiten bei unter einem Jahr liegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist als Anlage Bestandteil des Anhangs. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für nicht gestellte Rechnungen i. H. v. T€ 189,6 enthalten. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten teilt sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: Es besteht eine Grundschuld auf das Grundstück Messingweg 1 bei der Sparkasse Westmünsterland. Bei der Commerzbank AG besteht eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für die Anfangsbuchstaben A-Z sowie eine Sicherungsübereignung der Lagerbestände. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i. H. v. 5.982,21 EUR (Vorjahr: 7.867,28 EUR) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung i. H. v. 1.978,77 EUR (Vorjahr: 2.294,14 EUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung i. H. v. 7.526,64 EUR (Vorjahr: 7.062,66 EUR) enthalten. Sonstige Angaben Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Gemäß § 285 Nr. 7 HGB ist die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer anzugeben. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf 92 Arbeitnehmer, davon sind 8 Mitarbeiter in der Verwaltung, 45 Mitarbeiter im Vertrieb und 39 Mitarbeiter gewerblich tätig. Des Weiteren sind zwei Geschäftsführer und ein Auszubildender beschäftigt. Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Ergebnisverwendung Der Gewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Senden, 28.03.2024 Alex Heinecke, geschäftsführender Gesellschafter Marc Strickrodt, geschäftsführender Gesellschafter
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der WER GmbH, SendenNeben einer Analyse und Bewertung des Jahresabschlusses für das Jahr 2022/2023 werden nachfolgend Ereignisse im Verlauf des Berichtsjahres beschrieben und aus heutiger Sicht erkennbare Aspekte der Weiterentwicklung für das Geschäftsjahr 2023/2024 ff. skizziert. 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die WER GmbH, Senden, handelt auf nationaler und internationaler Ebene schwerpunktmäßig mit Werbeartikeln und Textilien aber auch mit Druckwaren, Büroartikeln, persönlicher Schutzausrüstung und weiteren Warengruppen im eigenen Namen und auf eigenes Risiko. Die Dienstleistungen der WER GmbH umfassen die Beratung der Kunden im Einsatz von Werbeartikeln, den Einkauf und die Logistik der Artikel im Auftrag des Kunden sowie insbesondere bei Textilien die Webeanbringung "on-demand". Zusätzlich erstellen und betreiben wir für unsere Kunden aus unterschiedlichen Branchen individuelle Online-Shops. 1.2 Niederlassungen Neben der Zentrale in Senden werden die Geschäfte in vier weiteren Standorten (München, Raubling, Peine, Offenbach) in Gestalt von Vertriebsniederlassungen durchgeführt, die unter gleicher Firmierung auftreten. Die Ware wird in vier mit eigenem Personal betriebenen Hochregallagern vorgehalten. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das wirtschaftliche Geschehen in Deutschland wurde 2022/2023 insbesondere durch die Auswirkungen des Krieges zwischen der Ukraine und Russland geprägt. Zudem führten die Hamas-Angriffe auf Israel im Oktober 2023 zu einer Eskalation im Nahost-Konflikt. Insbesondere vor dem Hintergrund stark gestiegener Energiekosten lag die Inflationsrate 2022 bei 6,9%. Wieder sinkende Energiekosten dämpften die Inflation 2023 auf durchschnittlich 5,9%. Das Statistische Bundesamt erwartet für Februar 2024 ein weiteres Absinken der Inflationsrate auf 2,5%. Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland stieg im Jahr 2022 um 1,9% gegenüber dem Vorjahr 2023 sank es um 0,1%. Laut des Gesamtverbands der Werbeartikelwirtschaft e.V. (GWW) ist der Umsatz in der Werbemittelbranche im Jahr 2022 von € 2,65 Mrd. im Vorjahr auf € 2,80 Mrd. gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 6%, liegt aber immer noch deutlich unter dem Niveau vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie (Umsatz 2019: € 3,65 Mrd.). 2.2 Geschäftsverlauf Durch den Wegfall der Schutzmaßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie hat sich die Nachfrage nach Werbemitteln bei unseren Kunden etwas erholt, liegt aber immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie. Im Rahmen verstärkter Vertriebstätigkeiten konnten wir zahlreiche Neukunden hinzugewinnen und unseren Kundenstamm damit erweitern. Das Geschäftsfeld PSA (persönliche Schutzausrüstung) hat nur noch im ersten Quartal des Geschäftsjahres zum Umsatz beigetragen. Im Rahmen eines Assetdeals wurde per 01.09.2023 der Geschäftsbetrieb der Touchmore GmbH in Remscheid übernommen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Geschäftsergebnis Das Geschäftsjahr 2022/23 war wirtschaftlich ein erfolgreiches Jahr. 2.3.2 Ertragslage Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Umsatzerlöse liegen mit 17.839 TEUR 29% unter denen des Vorjahres (25.049 TEUR). Der außergewöhnlich hohe Umsatz des Vorjahres basiert insbesondere auf einigen einmaligen Großaufträgen sowie dem Geschäft mit persönlicher Schutzausrüstung. Gegenüber dem Umsatz des Geschäftsjahres 2019/20 (15.543 TEUR) vor der Covid-19-Pandemie konnte der Umsatz 2022/23 um 15% gesteigert werden. Im Vergleich dazu lag der Umsatz der Werbemittelbranche in Deutschland im Jahr 2022 noch 23% unter dem Umsatz von 2019. Unseren Marktanteil haben somit wir in den vergangenen drei Jahren - insbesondere durch zahlreiche hinzugewonnene Kunden - deutlich ausgebaut. Der Materialaufwand reduzierte sich überproportional zur Umsatzentwicklung von 17.767 TEUR im Vorjahr auf 11.510 TEUR und damit um 35%. Die Materialeinsatzquote liegt nunmehr bei 65% (Vorjahr 71%). Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall des weniger margenträchtigen Geschäfts mit persönlicher Schutzausrüstung. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 19% von 2.258 TEUR auf 2.680 TEUR gestiegen. Die Steigerung resultiert insbesondere aus getätigten Neueinstellungen zur Stärkung des mittleren Managements und allgemein gestiegener Lohnkosten. Der Jahresüberschuss liegt mit 567 TEUR 69% unter dem Ergebnis des Vorjahres (1.823 TEUR). Die Umsatzprognose (15.000 bis 18.000 TEUR) aus dem vorangegangenen Lagebericht hat sich damit bestätigt, die Ergebnisprognose (200 bis 500 TEUR) wurde übertroffen. Die Geschäftsführung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sehr heterogene Kundenstruktur von großen und kleinen Unternehmen zu bewahren, um auch zukünftig die Vorteile aus dieser Heterogenität der Kunden zu nutzen. Dieser Aufgabe ist die Geschäftsführung mit Erfolg nachgekommen. Der im vorangegangenen Lagebericht prognostizierte Rückgang der Ertragschancen mit PSA-Artikel und Schnelltests hat sich bestätigt. Der Produktbereich mit PSA-Artikel und Schnelltests hat nur noch einen geringen positiven Beitrag zum Jahresüberschuss geleistet. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit 6.291 TEUR gegenüber dem Vorjahr (6.500 TEUR) relativ konstant geblieben. Als wesentliche Investition in das Anlagevermögen ist der Erwerb einer PV-Anlage für das Bürogebäude zu nennen. Das Umlaufvermögen (Kassenbestand, Bankguthaben, Forderungen und Vorräte) belief sich zum 30. Juni 2023 auf 5.403 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (5.667 TEUR) ist das ein Reduzierung von 5%. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 86% (Vorjahr 87%). 2.3.4 Finanzlage Das Eigenkapital ist von 4.590 TEUR im Vorjahr um 2% auf 4.507 TEUR gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt zum 30. Juni 2023 bei 72% (Vorjahr: 71%). 2.3.5 Weitere finanzielle Leistungsindikatoren Der Liquiditätsgrad I (Verhältnis liquider Mittel zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) betrug zum 30.06.2023 31% (Vorjahr: 186%), der Liquiditätsgrad II (Verhältnis liquider Mittel und kurzfristiger Forderungen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) 263 % (Vorjahr: 436%) und der Liquiditätsgrad III (Verhältnis Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) 489% (Vorjahr: 686%). Die Finanzierung der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/2023 zu jeder Zeit sichergestellt. Die Umsatzrendite (Verhältnis von Gewinn zu Umsatz) hat sich von 7,3% im Vorjahr auf 3,2% reduziert. Der ROI (Verhältnis von Gewinn zu Bilanzsumme) liegt bei 9,0% (Vorjahr: 28%). 2.3.6 Gesamtaussage zur Lage Auch in Zukunft werden alle Anstrengungen unternommen, um die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage weiter zu optimieren. Die WER GmbH geht für die kommenden Jahre weiterhin von einer soliden Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage aus. 3 Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken Der seit Februar 2022 herrschende Krieg zwischen Russland und der Ukraine zog zahlreiche Sanktionen gegen Russland und damit einhergehend eine deutliche Verknappung des Angebots von Gas und Erdöl nach sich. In diesem Zuge sind die Energiepreise bis Mitte 2022 drastisch gestiegen, was sich auch in einer hohen Inflationsrate und steigendem Zinsniveau widerspiegelte. Mittlerweile sind die Energiepreise wieder gesunken und die Inflation hat sich abgeschwächt, doch das Zinsniveau ist immer noch deutlich erhöht gegenüber 2021. Daher ist auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die WER GmbH pflegt zwar in der betroffenen Krisenregion keine engeren Geschäftsbeziehungen, dennoch ist im Rahmen der weiterhin stagnierenden gesamtwirtschaftlichen Situation in unseren Absatzmärkten eine Zurückhaltung bei den Werbemittelausgaben unserer davon betroffenen Kunden zu erwarten. Die Geschäftsführung der WER GmbH sieht in diesem Zusammenhang allerdings einen großen Vorteil in der sehr heterogenen Kundenstruktur von großen und kleinen Unternehmen aus fast allen Branchen der Wirtschaft. Aufgabe der Geschäftsführung ist es, diese Unabhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen auch in Zukunft zu bewahren. Um die Abhängigkeit vom Energiemarkt zu reduzieren, wurde auf den Dächern der Büroimmobilie der WER GmbH eine Photovoltaik-Anlage installiert. Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass die inflationsbedingten Preissteigerungen nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Da jedoch seitens WER gegenüber Kunden keine Lieferverpflichtung mit Preisbindung bestehen, ist die Gefahr von nicht ertragreichen Geschäften gering. Die COVID-19-Pandemie wurde in Deutschland im April 2023 für beendet erklärt. Die Gesundheitsexperten schätzen die gesundheitliche Risikosituation für beherrschbar ein, so dass wir für die Zukunft nur noch von einer geringen gesamtwirtschaftlichen Beeinträchtigung ausgehen. In den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 hat die WER GmbH ein Umsatz von 11.447 TEUR erzielt und liegt damit 7% unter dem Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode. Für das gesamte Geschäftsjahres 2023/2024 planen wir mit einem Umsatz von 17.000 TEUR bis 18.000 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 prognostizieren wir einen Jahresüberschuss zwischen 400 TEUR und 600 TEUR. Möglichen Umweltrisiken wird durch sorgfältige Entsorgungstechniken und -abläufe begegnet, so dass kein Anlass für die Annahme unentdeckter solcher Risiken besteht. Den Rahmen dafür bilden die Maßnahmen unser Zertifizierung nach ISO 14001:2015 Umweltmanagement. Ein Risiko stellen mögliche Änderungen der Gesetzeslage dar, die die Absetzbarkeit von Werbemitteln als Betriebskosten weiter einschränken. Durch solche Maßnahmen könnte der Einsatz von Werbemitteln für unsere Kunden unattraktiver werden und damit zu einem Umsatzrückgang führen, der evtl. bestandsgefährdend für die WER GmbH sein könnte. Wir überprüfen etwaige Rechtsstreitigkeiten und Verwaltungsverfahren auf Einzelfallbasis und bewerten deren potenzielle Ergebnisse anhand der uns zur Verfügung stehenden Informationen sowie in Rücksprache mit unseren Rechtsanwälten und Steuerberatern. Solche Beurteilungen unterliegen Unsicherheiten und Annahmen in Bezug auf die Eintrittswahrscheinlichkeit. Der Ausgang aktueller oder zukünftiger Verfahren kann nicht vorhergesagt werden. Daher ist es möglich, dass Gerichtsurteile oder Entscheidungen von Aufsichtsbehörden Aufwendungen verursachen können, die nicht oder nicht vollständig durch Versicherungszahlungen gedeckt sind und somit Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft haben können. Falls eine Verpflichtung nach unserer Einschätzung wahrscheinlich zu zukünftigen Zahlungen führen wird, bilden wir eine Rückstellung in Höhe des Nettobarwerts unseres erwarteten Zahlungsausgangs. Die Überprüfung der Gesamtrisikolage für die WER GmbH im Berichtszeitraum ließ keine Risiken erkennen, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unseres Unternehmens führen könnten. Die sich aus verschiedenen Einzelrisiken ergebende Gesamtrisikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Insgesamt stufen wir die langfristige Gesamtrisikolage weiterhin als stabil ein; alle erfassten Risiken sind beherrschbar. Eine Chance sehen wir weiterhin in dem Digitalisierungsschub durch die Corona-Krise. Durch den raschen Aufbau und konsequenten Einsatz unterschiedlicher technischer Lösungen für interne Prozesse sowie zur Kommunikation und Kollaboration konnte die Geschäftstätigkeit sowohl der internen Bereiche der WER GmbH als auch in Kundenprojekten ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten werden. Auch für die Zukunft bietet der erreichte Digitalisierungsgrad die Basis, um Kunden noch besser auch aus der Ferne zu beraten und die persönliche Kundenbeziehung zu stärken. Darüber hinaus ermöglicht uns die aufgebaute technische Infrastruktur und die erlangte Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien die dezentrale Arbeit noch effizienter zu gestalten.
Senden, 28.03.2024 WER GMBH Alex Heinecke, geschäftsführender Gesellschafter Marc Strickrodt, geschäftsführender Gesellschafter BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WER GmbH, Senden PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der WER GmbH, Senden - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 28. März 2024 BDO
Concunia GmbH
Wendel, Wirtschaftsprüfer Schulz, Wirtschaftsprüfer |
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