Activities of holding companies
Straat 1 GmbH
Keilstraße 6, 26203 Wardenburg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sven Hasenbank since 1/20/2023 | Procura |
Mirko Kiencke since 1/20/2023 | Procura |
Reiko Fürstenau since 2/17/2020 | Procura |
Torben Eymer since 6/11/2018 | Managing Director |
Ralf Lübbecke since 11/24/2017 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
SWARCO Aktiengesellschaft | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Straat 1 GmbHWardenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Gesellschaftsmodell des Unternehmens Die Straat1 GmbH ist ein im SWARCO-Konzern eingebundenes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Fahrbahnmarkierung und Verkehrssicherung. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Durchführung von Markierungsarbeiten auf Bundesautobahnen, Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie in der Absicherung von Straßenbaustellen speziell auf Autobahnen. Unsere Gesellschaft gehört im Konzern der SWARCO AG zum Leistungsbereich Road Marking Systems (RMS). Die RMS Division umfasst die Produktion und den Vertrieb von Reflexglasperlen, Glasperlen für industrielle Einsatzzwecke, alle Arten von Fahrbahnmarkierungsmaterialien sowie die entsprechenden Dienstleistungen im Bereich Straßenabsicherung und Baustellenabsicherung. Somit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Insbesondere im Bereich der Verkehrssicherung wird großer Wert auf die strategische Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen aus dem Konzernverbund gelegt. Ebenfalls über den Konzern abgedeckt ist der auftragsbezogene Zugriff auf selbst produzierte hochwertige Straßenmarkierungsmaterialien. Das Kerngeschäft Fahrbahnmarkierung ist, bedingt durch die klimatischen Gegebenheiten, ein Saisongeschäft, wobei die Hauptumsätze im zweiten und dritten Quartal getätigt werden. Im Bereich der Verkehrssicherung gibt es diese Fokussierung nicht - insbesondere in den letzten Jahren wird hier nahezu während des ganzen Jahres gearbeitet. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung sind wir ständig mit der Verbesserung unserer Arbeitsabläufe unter strategischer Einbeziehung von nachgelagerten oder begleitenden Dienstleistungen zum Konzernverbund gehörender Unternehmen beschäftigt. Zusammen mit den Herstellern von Markierungsstoffen im Unternehmensverbund versuchen wir, neue Produkte und Systeme zu entwickeln, um den gestiegenen Anforderungen im Bereich der Verkehrssicherheit gewachsen zu sein. Diese Synergieeffekte unter ständiger Erweiterung des Know-how stellen wichtige Instrumente dar, um sich in einem nach wie vor umkämpften Markt nachhaltig vom Wettbewerb abzusetzen. Auch die Strategie, den Technikeinsatz im Bereich der Demarkierung und Vorbehandlung von Betonflächen mittels Wasserhochdruckstrahlen weiter voranzutreiben, erweist sich nach wie vor als entscheidender Wettbewerbsvorteil. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Straat1 GmbH Umsatzerlöse von über 17.335 €. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 5,2%. Den erhöhten Umsatzerlösen liegen zwei wesentliche Sachverhalte zu Grunde. Einerseits das verbesserte Ausschreibungsvolumen der neuen Bundesautobahngesellschaften, andererseits eine außergewöhnlich stabile und trockene Wetterlage während der gesamten Saison. Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres zeigt folgende Entwicklung: a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich um 329 T€ verschlechtert. Ursache waren hauptsächlich die stark gestiegenen Material- und Dieselkosten sowie deutlich erhöhte Vertriebs- und Verwaltungskosten. Mit der erzielten Umsatzrendite von 4,3% konnten wir unter schwierigen Rahmenbedingungen unsere grundsätzliche positive Ertragslage erneut bestätigen. Das Finanzergebnis weist einen leicht negativen Saldo aus. Auszuweisen sind hierüberwiegend Zinserträge und Zinsaufwendungen aus der Teilnahme am Cash-Pool der SWARCO AG. Das steuerliche Ergebnis, welches nur die Ertragsteuern beinhaltet, hat sich durch die geringere Steuerbelastung auf das reduzierte steuerliche Einkommen entsprechend verändert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist infolge des geringeren Jahresergebnisses in Verbindung mit einer gestiegenen Bilanzsumme auf 32,8 % (Vorjahr 40,6 %) gesunken. Durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Muttergesellschaft ist die Liquidität des Unternehmens jederzeit gesichert. Dem Umlaufvermögen von 3.648 T€ standen Verbindlichkeiten von 5.447 T€ gegenüber. Die ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten wurden im Rahmen eines Asset Deals für finanzierte Fahrzeuge übernommen, darüber hinaus sind ebenso wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auszuweisen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit 1.075 T€ (Vorjahr 1.007 T€) leicht gestiegen. Unter Berücksichtigung des erheblichen Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit von 1.244 T€, im Wesentlichen verursacht durch Auszahlungen für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Sachanlagevermögen (insbesondere in den Bereichen Markierungsmaschinen, Baustellensicherung, Lkw des Fuhrparks und den Aufbau der Niederlassung Neumünster) sowie des Mittelabflusses aus Finanzierungstätigkeit von 1.028 T€ ergibt sich eine Veränderung des Finanzmittelbestandes zum Vorjahr von -1.197 T€. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die außergewöhnlichen Investitionen in das Anlagevermögen ohne die Aufnahme von Bankverbindlichkeiten finanziert werden konnten. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 90 T€ auf 5.000 T€ erhöht. Hierbei sind Zugänge von 1.295 T€ und Abschreibungen von 1.092 T€ sowie Abgänge von 113 T€ enthalten. Das Vorratsvermögen ist auf 1.744 T€ gestiegen. Ursache ist neben einer Erhöhung der Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ebenfalls eine Steigerung der unfertigen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr. In der Veränderung des Eigenkapitals ist neben dem Ergebnis des Berichtsjahres eine Gewinnausschüttung an die Anteilseigner enthalten. Die Rückstellungen bewegen auf Vorjahresniveau, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen hauptsächlich durch die Inanspruchnahme des Cash-Pools für die Finanzierung der Investitionen in das Anlagevermögen einen deutlichen Anstieg aus. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren haben wir in Übereinstimmung mit der Konzernleitung Leistungskennzahlen festgelegt, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb unserer Gesellschaft gemessen und/oder ermittelt werden kann. Hierbei liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Umsatzes und des Betriebsergebnisses. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse (Net sales), Rohertrag (Gross Profit), Forschungs- und Entwicklungskosten, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), Jahresüberschuss (Net income) sowie Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) heran. Diese werden kontinuierlich, auch unterjährig, auf Unternehmens- und Konzernebene erstellt und analysiert. 3. Gesamtaussage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft ist anhand objektiv nachprüfbarer Merkmale von uns als gut einzustufen. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Berichtsjahres ist gegenüber dem Vorjahr unverändert als positiv zu beurteilen, da sowohl Umsatz als auch Ergebnis auf hohem Niveau ausgewiesen werden können. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungsbeträge sind durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Muttergesellschaft gesichert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, soweit zulässig unter Abzug von Skonto, zu begleichen und Forderungen innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Zur Vermeidung von Forderungsausfällen und zur Liquiditätserhaltung werden bei größeren Auftragsvorhaben zudem Anzahlungen vereinbart. C. Zweigniederlassungsbericht Unsere Gesellschaft verfügt neben dem Hauptsitz in Wardenburg über inländische Niederlassungen in Liebenau, Bobzin, Rostock und Neumünster. In allen Niederlassungen bieten wir unsere Leistungen in den Bereichen Markierung (Dünnschicht-, Dickschicht, Baustellen- und Spezialmarkierung), Demarkierung mit vollständigen Einsatzkolonnen und entsprechend ausgestattetem Fuhrpark mit Spezialmaschinen an. Somit können wir die regionalen Vorteile durch die Verteilung auf vier Standorte und dadurch verringerte Anfahrzeiten zu den Arbeitsstellen für uns optimal nutzen. Darüber hinaus bieten die Standorte Bobzin, Rostock und Neumünster auch Verkehrssicherungsleistungen für öffentliche und private Auftraggeber an. D. Prognosebericht Nach erfolgreichem Aufbau unseres neuen Standortes in Neumünster planen wir im Jahr 2023 mit steigenden Umsatzerlösen. Aus dem Jahr 2022 sind Auftragsüberhänge vorhanden. Für das Jahr 2023 erwarten wir einen weiterhin hohen Verdrängungswettbewerb. Zudem gehen wir von einem stabilen Investitionsvolumen der öffentlichen Hand in die Verkehrsinfrastruktur sowohl auf Bundes- und Landes- als auch auf kommunaler Ebene aus. Wie jedes Jahr wird auch die Witterung in den Sommermonaten eine gewichtige Rolle spielen, da z. B. eine längere Regenperiode in den wichtigen Monaten Mai bis September direkten negativen Einfluss auf die Markierleistung haben kann, welche in den Herbstmonaten nicht mehr aufzuholen ist. Hauptaugenmerk wird wieder auf bestmögliche Kolonnenplanung und Kapazitätsauslastung gelegt. Optimaler niederlassungsübergreifender Ressourceneinsatz ist Voraussetzung, in dem herrschenden Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Für die Planung und laufende Auftragsüberwachung steht ein angemessenes Controllingsystem nach den Anforderungen der "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Markierungen auf Straßen" (ZTV-M Eigenüberwachung) zur Verfügung. Die Personalkosten werden sich voraussichtlich wie in den Vorjahren erhöhen, da wir von einer weiteren Steigerung der Tariflöhne ausgehen müssen. Hier kann durch den Einsatz effizienter Technik und qualifizierter Mitarbeiter bei weiterer Optimierung der Arbeitsabläufe gegengesteuert werden. Für 2023 planen wir bei einer Steigerung der Umsatzerlöse von +5,0% eine leichte Verbesserung des Rohertrages. Erwartete Kostensteigerungen bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wollen wir mit optimierten Prozessabläufen entgegenwirken. Die Zielstellung für 2023 besteht in einer positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses gegenüber 2022. Insgesamt erwarten wir die Fortsetzung des positiven Niveaus unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. E. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung der Straat1 GmbH bekennt sich zu einer chancen- und risikobewussten Unternehmensführung, bei der die Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens und die Sicherheit der Arbeitsplätze der Mitarbeiter immer höchste Priorität hat. Durch die eingeführten und bewährten Regelungen zur Qualitätskontrolle nach den Anforderungen der ZTV-M (Eigenüberwachung) wird die Sicherung der Qualität unserer Leistungen kontinuierlich verbessert. Hierzu werden auch unabhängige Fremddienstleister als Kontrolleure eingesetzt. Die Erzielung eines wirtschaftlichen Erfolges ist zwangsweise mit Risiken verbunden. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf notwendige Unterstützungsprozesse beziehen, werden von der Gesellschaft grundsätzlich nicht eingegangen. Risiken im Kernbereich unserer Tätigkeit werden durch eine permanente Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter und die zuvor angesprochene Qualitätskontrolle minimiert. Nicht vermeidbare Risiken werden, soweit es wirtschaftlich sinnvoll ist, versichert. Restrisiken wird durch verantwortliche Mitarbeiter in den jeweiligen Bereichen sowie bei Risiken von übergeordneter Bedeutung durch Einbeziehung der Konzernleitung begegnet. Durch die konsequente regionale Ausweitung des Geschäftsbetriebes soll die Marktposition gegenüber Mitbewerbern gestärkt werden. Hierdurch bedingt können nämlich die Risiken aus der hohen Abhängigkeit unseres Unternehmens von Aufträgen der öffentlichen Hand minimiert und effizienter gesteuert werden. Unsere Gesellschaft wird zudem versuchen, weitere Aufträge außerhalb der öffentlichen Vergaben - zum Beispiel als Dienstleister für private Betreibergesellschaften von Public-Private-Partnership (PPP) -Projekten - zu generieren. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen, in erster Linie auf verbundene Unternehmen im SWARCO-Konzern, wodurch auch eine größere Lagerhaltung vermieden werden kann, was wiederum Liquiditätsvorteile generiert. Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können das Geschäft durch veränderte Kapazitätsauslastungen beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf den Umsatz und das Unternehmensergebnis auswirken. Der flexible Einkauf auch größerer Warenmengen sowie die Vorfinanzierung der zu verarbeitenden Materialien erfordert die Bereithaltung einer permanenten Liquidität. Die für ein effizientes Liquiditätsmanagement erforderlichen Informationen werden durch eine monatlich aktualisierte, rollierende Finanzplanung auf Unternehmensebene sichergestellt sowie durch eine Budgetplanung und -überwachung auf Konzernebene mit einem Planungshorizont von zwölf Monaten unterstützt. Derzeit sind keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Die Gesellschaft ist bezüglich ihrer Finanzinstrumente, die im Geschäftsjahr im Wesentlichen die liquiden Mittel, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Verbindlichkeiten betreffen, insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt: Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Durch die Praxis der Vereinbarung von Anzahlungen wird dieses Risiko minimiert. Ferner begegnen wir dem Risiko durch Bonitätsprüfungen im Neukundengeschäft sowie eine entsprechende Kontrolle der Zahlungseingänge und der Überwachung der Fälligkeit der Forderungen. Dem Ausfallrisiko wird durch die Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Straat1 GmbH unterliegt aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Inland den nationalen Gesetzen und Bestimmungen. Änderungen von Gesetzen und Bestimmungen können deshalb zu notwendigen Anpassungen des Leistungsangebotes mit Kostensteigerungen führen. Daneben bestehen grundsätzlich Risiken aus Umwelt- und Produkthaftungsschäden, für welche aber im Wesentlichen eine Durchgriffshaftung auf die Produktlieferanten besteht. Durch den Geschäftsbetrieb sind wir naturgemäß Ansprüchen Dritter ausgesetzt. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Gewährleistung. Zurzeit sind keine größeren Gewährleistungsschäden anhängig, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben könnten. Durch die weltweite Tätigkeit des SWARCO-Konzerns ist dieser diversen Risiken ausgesetzt, die in kleinerem Umfang auch für unser Unternehmen relevant sind, insbesondere dem Kreditrisiko, dem Liquiditätsrisiko, dem Währungs- und dem Zinsänderungsrisiko. Zur Begrenzung dieser Risiken kommt auch für unsere Gesellschaft ein zentrales Risikomanagementsystem zum Einsatz, das im gesamten Konzern Anwendung findet. Neben der Identifizierung, Analyse und Bewertung der Finanzrisiken erfolgen auch die Entscheidungen über den Einsatz von Finanzinstrumenten zum Umgang mit diesen Risiken grundsätzlich durch die Konzernleitung. Durch die frühzeitige Identifizierung möglicher Liquiditätsrisiken durch COVID19 im Jahr 2020 und durch den Einsatz der vom SWARCO-Konzern installierten Corona-Task-Force zur Unterstützung von Konzernunternehmen bei eventuellen Liquiditätsproblemen hatte unsere Gesellschaft auch im Berichtsjahr zu keinem Zeitpunkt eine Einschränkung der Liquidität zu verzeichnen. Als Folge der militärischen Eskalation in der Ukraine rechnen wir mit weitreichenden Auswirkungen auf globale Lieferketten: Bedingt durch die verhängten Wirtschaftssanktionen sind Einschränkungen bei der Verfügbarkeit bestimmter Rohmaterialen nicht ausgeschlossen. Steigende Energiekosten, vor allem im Bereich der Mobilität, wirken sich ebenfalls negativ auf unsere Ertragslage aus. Wir steuern diesen Effekten mit einer angepassten Materialplanung sowie einer weiterhin sorgsamen Liquiditätsplanung entgegen. Die weitere Entwicklung in der Ukraine wird dennoch maßgebend die Erreichung unserer ambitionierten Ziele für 2023 beeinflussen.
Wardenburg, im März 2023 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31.12. 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Straat 1 GmbHWardenburg
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer der erworbenen Kundenbeziehungen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250 € bis zu 800 € werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag angesetzt. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind anteilige Verwaltungs- und Sozialkosten nicht einbezogen worden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören wie im Vorjahr in voller Höhe auch zu der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören in Höhe von 6.365,1 T€ (Vorjahr 4.539,5 T€) auch zu der Position "Sonstige Verbindlichkeiten". Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen entstanden. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6.397,3 T€ (Vorjahr 4.558,6 T€) enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Beträge von 0,9 T€ (Vorjahr 11,8 T€) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht gesichert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind Angaben zum Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB zu machen, der sich wie folgt gliedert:
VI. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 122 Mitarbeiter (Vorjahr 106), davon 96 gewerbliche Arbeitnehmer und 26 Angestellte. Zum Geschäftsführer war im Jahr 2023 bestellt: Herr Torben Eymer, Vertriebsleiter, Schwerin Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Gemäß § 285 Nr. 14 HGB werden zum Mutterunternehmen des Konsolidierungskreises folgende Angaben gemacht:
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss und Gewinnvortrag einen Betrag von 986 T€ auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Wardenburg, den 27. Februar 2024 Die Geschäftsführung Torben Eymer, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss, bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang, und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Straat 1 GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Straat 1 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Straat 1 GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Mönchengladbach, den 12. März 2024 Peter Koch, Wirtschaftsprüfer Feststellung und Beschluss über die Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss der Straat 1 GmbH, Wardenburg, wurde in der vorgelegten Form in der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Gewinnvortrag und den auf neue Rechnung vorzutragen. |
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