MyStone Asset Management GmbHLiquidated

90461 Nürnberg, DEU

Master Data

Registry
Register court Nürnberg HRB 31154
Previous
S + P 40 GmbHGreisel Klimanorm GmbH
Registered
12/23/2002
Industry
Manufacture of building blocks and bricks made of other concrete; manufacture of tiles, flagstones and similar articles made of concrete, cement or calcium silicateWholesale of other construction materials and elementsManufacture of machine tools for working stone, concrete and other mineral substances
Purpose
Herstellung, Handel und Vertrieb von Baustoffen, insbesondere Porenbeton unter den Marken "Greisel" und "Klimanorm".

History

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Management

NameRole
Christine Greisel
since 11/10/2014
Managing Director

Beneficial Owners

96.00% identified4.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Christine-Nicole GreiselMCP Holding GmbH
96.00%

Unresolved chains (1)

NameOwnership
CC Capital Beteiligungsgesellschaft mbH
4.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€240,000
96.00%
CC Capital Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
€10,000
4.00%

Financial Report

MyStone Asset Management GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

Allgemeine Grundlagen

Die MyStone Asset Management GmbH ist eine reine Produktionsgesellschaft. Sie ist eingebunden in den Verbund der Firmengruppe Greisel. In der modernen und leistungsfähigen Produktions-stätte werden Porenbetonsteine und bewehrte Porenbetonmontagebauteile in hochwertiger Qualität für deutschen und europäischen Markt gefertigt. Durch die kündigungsbedingte Beendigung des Betriebspachtvertrags wurde die Produktion zum 31. Mai 2010 eingestellt und das Produktivvermögen rückübertragen. Seitdem ist die Gesellschaft vermögensverwaltend tätig.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich 2010 nachhaltig verbessert. Die Erholung der Konjunktur 2010 erfolgte schneller und kraftvoller als ursprünglich prognostiziert. Das weltweite Wirtschaftswachstum wurde mit 3,9 % von der Weltbank ermittelt. Während die Steigerungsraten im Euro-Raum mit 1,7 % noch relativ gering ausfielen wurde für Deutschland eine Bruttosozialprodukt-Steigerung von 3,6 % durch die Bundesbank ermittelt. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung kann durch Risiken und Unsicherheiten an den Finanzmärkten infolge der Euro-Schuldenkrise negativ beeinflusst werden. Auch anstehende Investitionen in den Wohnungs- und Industriebau können davon betroffen sein. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Marktsituation ist zusätzlich noch eine eigenwillig schnelle und hohe Dynamik bei den Rohstoff- und Energiepreisen entstanden.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Infolge der anhaltend rückläufigen Nachfrage im Wohnungs- und Industriebau war der Bedarf an Baustoffen gleichfalls nochmals abgeschwächt. Die Nachfrage nach Porenbeton ist auf Grund seiner wärmetechnisch guten Produkteigenschaften im Vergleich zu anderen Baustoffen trotzdem leicht angestiegen. In der Summe ist allerdings die Nachfrage insgesamt auf Grund des harten Wettbewerbs verbunden mit einem enormen Preisverfall nicht ausreichend gewesen. Auch die MyStone Asset Management GmbH musste sich mit dieser neuen Situation auseinander setzen. Als Ergebnis verringerte sich sowohl der anteilige Umsatz als auch der anteilige Ertrag gegenüber dem Vorjahr. Die nachfolgend angeführten Vorjahreswerte beziehen sich jeweils auf das gesamte Kalenderjahr 2009.

Ab Juni 2010 werden im Wesentlichen langfristige Forderungen- und Verbindlichkeiten gegenüber den verschiedenen Unternehmen der Greisel-Gruppe verzinslich verwaltet.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Gesellschaft hat in 2010 nicht mit voller Auslastung produziert. Die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätte konnte nur zum Teil erreicht werden. Durch die extrem angestiegenen Preise bei fast allen Roh- und Hilfsstoffen und der Energie sind die Kosten für den Materialeinsatz zusätzlich gestiegen. Vor diesem Hintergrund wurde im Berichtsjahr bis zum Ultimo Mai 2010 ein Umsatz von 8.544 TEUR (VJ 14.126 TEUR) erwirtschaftet. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr 2.127 TEUR (VJ 4.723 TEUR). Nach Abschreibungen von 173 TEUR (VJ 526 TEUR) erreichten wir ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 59 TEUR (VJ - 197 TEUR). Der ausgewiesene Jahresüberschuss 2010 von +195 TEUR (VJ - 44 TEUR) ist durch einen Mehrerlös von 202 TEUR aus der Beendigung des Betriebspachtvertrags beeinflusst.

Vermögens- und Finanzlage

In Anbetracht der unterjährigen Beendigung der Produktion wurden nur noch Sachinvestitionen i.H.v. 125 TEUR vorgenommen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital unterlegt. Bei den schwierigen Rahmenbedingungen 2010 sind sowohl die Verbundforderungen als auch die Bankverbindlichkeiten spürbar angestiegen. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr durch den Abgang von Anlage und Umlaufvermögen auf 10.876 TEUR (VJ 14.450 TEUR) stark gesunken. Die Eigenkapitalquote lag am Bilanzstichtag bei 68,9 % (VJ 50,5 %) der Bilanzsumme.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr hatten wir im Durchschnitt 28 Mitarbeiter beschäftigt.

Nachtragsbericht gemäß § 289 Absatz 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres und bis zum Zeitpunkt unserer Berichterstattung sind nicht eingetreten.

Risiken- und Chancenbericht

Die Gesellschaft ist in die Greisel Gruppe und deren Aktivitäten bis zum Ultimo Mai 2010 in das operative Geschäft eingebunden. Erkennbare Risiken wurden im Jahresabschluss 2010 nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht ausreichend berücksichtigt.

Die Gesellschaft ist in 2011 ausschließlich in der Vermögensverwaltung überwiegend langfristiger angemessener verzinslicher Verbundforderungen tätig. Die Chancen sind in einer marktgerechten angemessenen Verzinsung der Forderungen und ausreichend verbleibender Zinsmarge sowie günstiger Verwaltungsaufwandstruktur zu sehen. Risiken können sich aus änderbaren Bonitätseinschätzungen und -beurteilungen und damit verbunden möglichen Störungen bei der termingerechten Rückführung und Erfüllung der Verpflichtungen ergeben.

Ausblick und Prognose

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat in 2010 noch Auswirkungen gezeigt, wenngleich überwiegend eine spürbare Erholung in vielen Bereichen eingetreten ist. In 2011 wird insgesamt in der Bauchbranche mit einem Umsatzzuwachs im Wohnhaus- und Industriebau in einer Bandbreite von 15 % - 20 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Davon sollten auch die am Markt operativ tätigen Unternehmen der Greisel Gruppe profitieren und die termingerechte Erfüllung die Rückführungsvereinbarungen gewährleisten.

Die Entwicklung für das Geschäftsjahr 2011 wird von den Zinsergebnissen der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bestimmt werden. Nach heutigem Kenntnisstand ist, sofern keine unvorhersehbaren Änderungen erfolgen, mit einem Jahresüberschuss 2011 von über 200 TEUR zu rechnen. Für das Geschäftsjahr 2012 gehen wir bei wenig veränderten Umfang der Vermögensverwaltung von einem ähnlichen Ergebnis wie im Jahr 2011 aus.

 

München, den 15. September 2011

MyStone Asset Management GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 14.046,00 2.680.326,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.818,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.818,00
II. Sachanlagen 14.046,00 2.677.508,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.068.455,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 556.903,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.046,00 1.052.150,00
B. Umlaufvermögen 10.857.199,05 11.724.060,28
I. Vorräte 0,00 2.478.966,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.855.745,66 9.245.094,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.505.628,24 8.348.838,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.300.000,00 6.300.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 350.117,42 896.256,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.453,39 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.770,81 45.458,67
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.876.015,86 14.449.844,95

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 7.497.496,29 7.302.544,07
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 7.052.544,07 7.096.819,30
III. Jahresüberschuss 194.952,22 -44.275,23
B. Rückstellungen 120.238,74 499.340,00
C. Verbindlichkeiten 3.258.280,83 6.647.960,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 85.052,52 3.508.551,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 85.052,52 3.508.551,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.148.609,38 2.006.664,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.148.609,38 2.006.664,14
3. sonstige Verbindlichkeiten 24.618,93 1.132.745,15
davon aus Steuern 0,00 408.024,75
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 5.256,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.618,93 1.119.346,15
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.876.015,86 14.449.844,95

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 4.012.802,45 8.808.308,93
2. Personalaufwand 2.127.053,96 4.722.983,01
a) Löhne und Gehälter 1.745.716,58 4.091.965,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 381.337,38 631.017,90
davon für Altersversorgung 12.289,90 25.604,23
3. Abschreibungen 173.290,13 525.880,36
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 173.290,13 525.880,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.652.650,72 3.755.994,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 695.679,99 537.072,59
davon aus verbundenen Unternehmen 676.645,88 510.606,28
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 454.285,26 364.395,47
davon an verbundene Unternehmen 137.415,39 83.673,82
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 301.202,37 -23.871,98
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 99.275,08 13.107,88
9. sonstige Steuern 6.975,07 7.295,37
10. Jahresüberschuss 194.952,22 -44.275,23

Anhang

Allgemeine Angaben

Der bestehende Betriebspachtvertrag wurde durch entsprechende Beschlüsse und folgende Maßnahmen durch außerordentliche Kündigung am 31.05.2010 beendet und die Pachtgegenstände zurückgeführt.

Nachrichtlich informieren wir nochmals, dass die Gesellschaft im Kalenderjahr 2010 zur "MyStone Asset Management GmbH" mit Sitz in München umfirmiert hat.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet jedoch für die Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Abweichungen der Bilanzierungsmethoden gegenüber den Vorjahr sind nicht gegeben.

Im einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht

mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte

nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Bilanzierungshilfen gemäß §§ 269, 274 Abs. 2 HGB wurden nicht beansprucht.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren) wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 und 1.000,00 Euro) wurde in Vorjahren ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel und Abschreibungsverzeichnis) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche für Körperschaft-, Umsatz- und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 271,8 enthalten.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungenspiegel ersichtlich.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Auf periodenfremde Erträge entfallen TEUR 5,8 (Vj. TEUR 51,2), auf periodenfremde Aufwendungen entfallen TEUR 17,3 (Vj. TEUR 15,2).

Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer im Berichtszeitraum

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Greisel Christine Geschäftsführerin Einzelvertretung

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

  Geschäftsjahr 2010 Anzahl
Angestellte 3
Arbeiter/ -innen 25
Teilzeitkräfte 0
Insgesamt 28

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor den Jahresüberschuss von 194.952,22 EUR zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag von 7.052.544,07 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Forderungenspiegel

Forderungen insgesamt Euro
EUR
bis 1 Jahr Euro
EUR
1 bis 5 Jahre Euro
EUR
über 5 Jahre Euro
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.505.628,24 4.205.628,24 0,00 6.300.000,00
Vorjahr 8.348.838,09 2.048.838,09 0,00 6.300.000,00
Sonstige Vermögensgegenstände 1) 350.117,42 350.117,42 0,00 0,00
Vorjahr 896.256,09 896.256,09 0,00 0,00
Summe 10.855.745,56 4.555.745,56 0,00 6.300.000,00
Vorjahr 9.245.094,18 2.945.094,18 0,00 6.300.000,00

Mitzugehörigkeitsvermerk: davon 2.217,38 EUR (Vj. 2.091,87 EUR) gegenüber Gesellschaftern

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten / Restlaufzeit insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 85.052,52 85.052,52 0,00 0,00
Vorjahr 3.508.551,59 3.508.551,59 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.618,93 24.618,93 0,00 0,00
Vorjahr 507.724,23 507.724,23 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1) 3.148.609,38 3.148.609,68 0,00 0,00
Vorjahr 2.006.664,14 2.006.664,14 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 682.131,67 682.131,67 0,00 0,00
Summe 3.258.280,83 3.258.280,83 0,00 0,00
Vorjahr 6.647.960,88 6.647.960,88 0,00 0,00

(1) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG):

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist eine Verbindlichkeit genüber der Gesellschafterin MCP Holding GmbH, Feuchtwangen, in Höhe von TEUR 1.512,2 (Vj.TEUR 1.367,5) enthalten. Die Verbindlichkeit wird mit 6% p. a. verzinst.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestand zudem eine gesamtschuldnerische Haftung der MyStone Asset Management GmbH und vier weiteren Verbundunternehmen für eine Kreditlinie in Höhe von EUR 3.000.000,00.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2010

 

München, 15. September 2011

MyStone Asset Management GmbH, Pilotystr. 4, 80538 München

Geschäftsführung

Der Jahresabschluss per 31.12.2010 wurde am 19.12.2011 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Anlagenspiegel

  AHK
Werte
in Euro
historisch Zugänge GJ Abgänge GJ Umbuchungen GJ Zuschreibungen GJ
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.843,86 5.000,00 104.843,86 0,00 0,00
Zwischensumme 99.843,86 5.000,00 104.843,86 0,00 0,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.315.681,61 0,00 1.315.681,61 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.035.555,38 0,00 1.035.555,38 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.144.639,53 124.788,13 3.241.274,02 0,00 0,00
Zwischensumme 5.495.876,52 124.788,13 5.592.511,01 0,00 0,00
Endsumme 5.595.720,38 129.788,13 5.697.354,87 0,00 0,00
  Abschreibung Buchwert Abschreibungen
Werte
in Euro
(kumuliert) 31.12.2010 01.01.2010 GJ
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 2.818,00 1.338,00
Zwischensumme 0,00 0,00 2.818,00 1.338,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.068.455,00 11.060,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 556.903,00 34.234,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.107,64 14.046,00 1.052.150,00 126.658,13
Zwischensumme 14.107,64 14.046,00 2.677.508,00 171.952,13
Endsumme 14.107,64 14.046,00 2.680.326,00 173.290,13

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Greisel Klimanorm GmbH, Feuchtwangen, (nunmehr: MyStone Asset Management GmbH, München) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bayreuth, den 16. Dezember 2011

UNION AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer

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