Performance Horses GmbH
Same addressRaising of horses and other equines
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Peter Schmerling since 5/7/2020 | Managing Director |
Simone Schneider since 5/7/2020 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 1.77% | |
| 0.33% | |
| 0.33% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
PS Beteiligungs GmbHSteinfeld-MühlenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die PS Beteiligungs GmbH ist ein mittelständisch geführter Konzern. Die oberste Konzerngesellschaft befasst sich als nicht operativ tätige Holding ausschließlich mit der Verwaltung des eigenen Vermögens sowie der Beteiligung an und Verwaltung von Unternehmen. Der Tätigkeitsbereich des Konzerns liegt im Bereich der landwirtschaftlichen Veredelungswirtschaft, der Pferdehaltung und im Bereich des Baugewerbes. Der Konzern ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Durch den Erwerb von knapp 50% der Anteile an der Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Mühlen, im Geschäftsjahr 2013 wurde der Tätigkeitsbereich auf das Speditions- und Logistikgewerbe erweitert. 2. Ziele und Strategien Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiterzuentwickeln. Zudem wollen wir unsere Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen ausbauen, weiterentwickeln und festigen. Ferner ist es unser Ziel unsere Stellung im Markt durch organisches Wachstum beständig auszuweiten sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stetig und nachhaltig zu optimieren. Für die Mitarbeiter und deren Familien gilt es, sichere Arbeitsplätze zu bieten, ein attraktives Personalentwicklungsprogramm zu betreiben und eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. 3. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2020 ausgebaut. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise, Einsatzfaktoren), der Ertragslage (Umsatz, Betriebsergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Verschuldung) benutzt. Zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %. Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt. Es gab aber auch gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Die starken Einschränkungen in der Beherbergung und Gastronomie führten zu einem historischen Rückgang im Gastgewerbe. Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit stark wie noch nie. Die Konsumausgaben des Staates wirkten dagegen mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrug. Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten preisbereinigt -3,5% den deutlichsten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei legten die Bauinvestitionen entgegen diesem Trend um 1,5 % zu. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurden im Jahr 2020 dagegen preisbereinigt 12,5 % weniger investiert als im Vorjahr. Die Investitionen in sonstige Anlagen - darunter fallen vor allem Investitionen in Forschung und Entwicklung - fielen ersten Schätzungen zufolge preisbereinigt um 1,1 %. Die Corona-Pandemie wirkte sich im Außenhandel massiv aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Besonders groß war der Rückgang der Dienstleistungsimporte, was vor allem am hohen Anteil des stark rückläufigen Reiseverkehrs lag. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 158,2 Milliarden Euro. Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden. Der Bund hatte mit 98,3 Milliarden Euro den größten Anteil am Finanzierungsdefizit, gefolgt von den Ländern mit 26,1 Milliarden Euro, den Sozialversicherungen mit 31,8 Milliarden Euro und den Gemeinden mit 2,0 Milliarden Euro. 2. Geschäftsverlauf des Konzerns Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft Im Geschäftsbereich der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft wird ein landwirtschaftlicher Betrieb auf eigenen und gepachteten Flächen in der Größenordnung von 3.552 ha betrieben. Davon werden 426 ha durch die Gut Lewitz GmbH selbst bewirtschaftet. Diese werden zum Anbau von Getreide genutzt. Die verbleibenden Flächen sind überwiegend im Unternehmensverbund verpachtet. Sowohl der eigene landwirtschaftliche Betrieb als auch die Verpachtung der landwirtschaftlichen Flächen dienen ausschließlich der Pferdezucht. Die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft ist der Hauptdienstleister der Pferdezucht. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft orientiert sich damit an der Entwicklung der Pferdezucht und hat stets die bestmögliche Versorgung der Pferdezucht zum Ziel. Dies beinhaltet landwirtschaftliche Leistungen wie die Bestellung und Aberntung der bewirtschafteten Ackerflächen als auch die Pflege und Bearbeitung des Grünlands. Entwicklung der Pferdezucht und Pferdevermarktung Der Geschäftsbereich der Pferdezucht ist durch eine strategische Neuausrichtung geprägt. Sowohl weltweit als auch in Deutschland gibt es Veränderungen im Pferdemarkt, auf die sich der Geschäftsbereich der Pferdezucht einzustellen hat. Die Globalisierung im Veranstaltungssegment, die Ausrichtung von Reitsportveranstaltungen im internationalen Bereich, hat sich enorm weiterentwickelt. Besonders in der arabischen Welt als auch in Asien steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Sportpferden, die neben einer soliden Grundausbildung bereits über nationale und internationale Turniererfahrung verfügen. Die finanzstarken Kunden sind anspruchsvoll. Die Nachfrage nach jungen, eher unerfahrenen Pferden ist weiterhin rückläufig. Die Vermarktung von gut ausgebildeten älteren und sofort im Reitsport einsetzbaren Sportpferden, setzt für die Vermarktung anfänglich hohe Investitionen in den vorhandenen Pferdebestand voraus. Ab 2017 zeigten sich erste Erfolge der verbesserten Ausbildung der Sportpferde. In 2018 und 2019 setzte sich diese positive Entwicklung fort. Der Ausbildungsstand der Pferde soll zukünftig weiter ausgebaut werden, um die anspruchsvolle Kundschaft mit gut ausgebildeten Sportpferden versorgen zu können. An dem stetigen Wachstum dieser Kundenzielgruppe wird ebenfalls erfolgreich gearbeitet. Insgesamt basiert das positive Geschäftsfeld Pferdehandel seit vielen Jahren auf eine erfolgreiche Pferdezucht. Ebenso erfolgreich ist die Hengsthaltung und damit das einhergehende Geschäft der Pferdebedeckung. Sowohl im Inland als auch im Ausland arbeiten Pferdezüchter mit der Deckstation zusammen. Im Geschäftsjahr 2020 bewirkte die Corona-Pandemie einen Rückgang in den Umsatzzahlen. Durch Reise- und Kontaktbeschränkungen und damit einhergehenem Veranstaltungsverboten konnten während der Pandemie keine Tuniere stattfinden und der Umsatz entwickelte sich dementsprechend rückläufig. Mit der Entspannung der pandemischen Lage ab 2021 stabilisieren sich der Markt und zukünftig werden Umsatzsteigerungen erwartet. Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland entstehen weitere nationale und globale Marktrisiken. Inwieweit sich die Folgen des Krieges auf dem Beschaffungsmarkt bzw. auf den Absatzmarkt auswirken, ist noch nicht bezifferbar. Die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft als Grundlage der Pferdezucht und damit des Pferdehandels bieten auch in Krisenzeiten eine robuste Basis. Der Umbau der Landwirtschaft zu einem nachhaltigen energieeffizienten Konzernbereich wird angestrebt. Entwicklung Baugewerbe Die Aktivitäten in diesem Sektor haben sich, auch durch die positiven Rahmenbedingungen wie das günstige Zinsniveau, in den letzten Jahren positiv entwickelt. Alle Bauprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gesamtleistung liegt unter dem Niveau des Vorjahres. In der Zukunft werden die Aktivitäten im Baugewerbe zurückgefahren. Entwicklung Speditions- und Logistikgewerbe Die Aktivitäten im Speditions- und Logistikgewerbe sind neben den klassischen Speditionsleistungen im Güternah- und Fernverkehr die Kontraktlogistik z.B. im Automotiv- und Lebensmittelsektor, wie auch die Übernahme sämtlicher Dienstleistungen im Bereich der Lagerhaltung und Kommissionierung. Generell ist die gesamte Branche gekennzeichnet durch stark schwankenden Marktbewegungen innerhalb eines Jahres als auch stetig steigende bürokratische Anforderungen. Seitens der Kunden wird eine zunehmende Flexibilität im Tagesgeschäft gefordert, die einhergeht mit einer sich deutlich veränderten Sendungsstruktur. Diese Entwicklung hat Auswirkungen sowohl auf die Personalstruktur als auch auf die Konfiguration des eigenen Fuhrparks. Um diesen höheren Anforderungen bei gleichzeitig sinkenden Frachtraten gerecht zu werden, wurde die Strategie der sukzessiven Einbindung von verlässlichen Subunternehmern weiter konsequent ausgebaut. Neben der Tatsache, dass die Gewinnung von Fachpersonal, besonders im Bereich der Berufskraftfahrer, sich zunehmend schwieriger gestaltet, erlaubt diese Strategie die eigene Fahrzeugflotte vermehrt als strategische Größe im Rahmen der Neukundengewinnung einzusetzen. Letztere lassen sich entweder nur über den Preis oder mittels eines eigenen Fuhrparks akquirieren. Im Rahmen der Neukundengewinnung waren, auch dank des eigenen Fuhrparks, signifikante Erfolge zu verzeichnen. Um auch hier in der Zukunft weiter erfolgreich agieren zu können, wurden die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen der Ausbildung von Berufskraftfahrern abermals verstärkt. Eine Entwicklung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, sowohl im Bereich der internen aber auch der externen Arbeitsabläufe, ist die Verschlankung vorhandener Prozesse durch den Einsatz neuer IT-Strukturen. Die Unternehmensaktivitäten im Bereich der Lagerhaltung und Kommissionierung waren sowohl gekennzeichnet durch den Erhalt und Ausbau von Kundenbeziehungen als auch Umsatzverschiebungen innerhalb der Kundenstruktur. Auch in diesem Bereich gibt es verstärkt kundenspezifische Lösungen zu entwickeln, die den gestiegenen Marktanforderungen gerecht werden. Dabei handelt es sich vermehrt um die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen bei gleichzeitig gestiegenen Volumenschwankungen und kürzer werdenden Reaktionszeiten. Die Logistikgruppe betreibt als national und international agierendes Unternehmen nachhaltige Ausbildungs- und Personalpolitik. Zum Jahresende 2020 befanden sich 44 Auszubildende in der Unternehmensgruppe. Im Speditionsbereich werden im Geschäftsjahr durchschnittlich 231 eigene Fahrzeuge (Vorjahr: 250 Fahrzeuge) eingesetzt. Gemessen am Umsatz im Transportbereich beträgt der Anteil an Subunternehmern 57 % (Vorjahr: 48 %). Das Geschäftsjahr 2020 war ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Anfang 2020 aufkommende Corona-Pandemie führte zunächst zu Umsatz- und Ertragseinbußen. Die Entwicklung konnte jedoch im Zeitablauf gestoppt werden. In der Summe haben alle Geschäftsbereiche von Kontraktlogistik bis nationale und internationale Verkehre mit Teil- und Kompaktladungen dazu beigetragen. Neue Risiken, wie die militärische Auseinadersetzung zwischen der Ukraine und Russland, lassen sich noch nicht umfänglich einschätzen und beziffern. Insbesondere die Entwicklung des Energiesektors ist von entscheidender Bedeutung für die Speditions- und Logistikbranche. 3. Lage des Konzerns a. Ertragslage Die folgende Übersicht zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:
Der Umsatz der PS Beteiligungs GmbH Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich auf TEUR 58.539 und ist damit um TEUR 9.471 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Davon entfallen 87 % (Vorjahr 85 %) auf den Bereich der Pferdehaltung. Folglich sind auch der Rohertrag und das Betriebsergebnis von TEUR 1.779 auf TEUR -1.703 gesunken. Im Finanzergebnis in Höhe von 2.154 TEUR sind Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen in Höhe von 1.845 TEUR enthalten. Das Jahr 2020 kann somit mit einem Konzernverlust in Höhe von von 281 TEUR abgeschlossen werden. b. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.288 erhöht. Der wesentliche Grund hierfür sind Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 3.864 und in Finanzanlagen von TEUR 2.621, denen Abschreibungen von TEUR 11.892 gegenüberstehen. Das Umlaufvermögen setzt sich überwiegend aus einem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 17.181), aus sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 28.716) sowie aus liquiden Mittel (TEUR 7.180) zusammen. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert vor allem aus der Zunahme von sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 11.266 und von den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.545. Die Bilanzsumme des Jahres 2020 beträgt 162.206 TEUR und hat sich damit um TEUR 16.411 erhöht. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 2020 72,2 %; Sie ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der statische Verschuldungsgrad, das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital, beläuft sich 2020 auf 38,54 %. Die Rückstellungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Personalkosten (TEUR 2.458). Das Fremdkapital beinhaltet vor allem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 13.756) und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 19.773). Die Liquiditätslage stellt sich über die Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -13.037 auf TEUR 696 erhöht. Im Geschäftsjahr 2020 wurden vor allem Investitionen in das Sachanlagevermögen getätigt, so dass sich nun ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -2.980 ergibt. Wie schon in der Vergangenheit sind damit auch in 2020 die notwendigen Investitionen umgesetzt worden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist aufgrund höherer Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen im Vorjahr von TEUR 7.662 aus TEUR 5.828 gesunken. Im Ergebnis führt dies zu einem Finanzmittelfond am Ende der Periode von TEuro 7.180 (Vorjahr TEuro 3.636) sowie einem Cash Flow von TEuro 3.544 (Vorjahr TEuro -8.733). Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben und Verbindlichkeiten der bei den Kreditinstituten geführten Kontokorrentkonten. Das Finanzmanagement des Konzerns wird eigenständig in den einzelnen Konzerngesellschaften geleitet. Dem Finanzmanagement der Konzernmutter kommt eine Kontrollfunktion zu. Die Finanzlage des Konzerns war in 2020 gut. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Aufgrund des Umsatzrückgangs von TEuro 9.471 sank der Rohertrag von TEuro 44.939 auf TEuro 37.008. d. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir sind bestrebt, unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze zu bieten. Wir bilden junge Menschen in zukunftsorientierten Berufen aus. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei der Erhaltung ihrer Gesundheit u.a. durch eine Bezuschussung ihrer sportlichen Aktivitäten. Wir sind bestrebt, die PS Beteiligungs GmbH Gruppe als Arbeitgeber für potenzielle Mitarbeiter interessant zu gestalten. III. Risiko- und Chancenbericht Der Konzern ist im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeiten unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit seinem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Der Umgang mit Chancen und Risiken zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechend vertretbare Wertsteigerung entgegensteht. Unter effektivem Risikomanagement wird dabei der Führungsprozess zur Minimierung und Beseitigung von Risiken, die aus unserer Geschäftstätigkeit entstehen, verstanden. Insgesamt ist das Risikomanagement des Konzerns integraler Bestandteil der Unternehmensführungen in den einzelnen Gesellschaften. Die strategischen Risiken für den Konzern resultieren im Wesentlichen aus der gesamtwirtschaftlichen sowie der branchenbezogenen Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredelungswirtschaft, insbesondere der Pferdehaltung, aber auch dem Bau- sowie dem Speditions- und Logistikgewerbe. Um diesen entgegenzuwirken, beobachtet die Geschäftsführung das externe Umfeld unter strategischen Gesichtspunkten, analysiert laufend die volkswirtschaftliche Entwicklung und überprüft die Wettbewerbsfähigkeit. Die konjunkturellen Risiken, insbesondere das Konsumverhalten der bisherigen Kunden und potenzieller Neukunden, prägen alle Geschäftsfelder. Das Währungs-, Zins- und Liquiditätsrisiko ist aufgrund der Fakturierung in Euro, der geringen Zinsbelastung und der insgesamt im Konzernbereich bestehenden guten Eigenkapitalausstattung als gering anzusehen. Besondere Absicherungen sind nicht notwendig. Forderungsausfallrisiken sind nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. Die Entwicklung der wesentlichen Beteiligungen bzw. assoziierten Unternehmen des Konzerns wird durch die Konzernleitung über regelmäßige Statusberichte überwacht und gesteuert. Im Baubereich werden die laufenden Projekte intern und durch die Kunden über Anzahlungen gemäß Baufortschritt finanziert. Wesentliche Risiken, die die Existenz der im Konzern der PS Beteiligungs GmbH eingebundenen Unternehmen gefährden könnten oder sich nachhaltig auf den Geschäftsverlauf auswirken und somit die künftige Entwicklung der Gesellschaften beeinträchtigen könnten, sind im Zuge der Corona-Krise und aus der Februar 2022 ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland nicht gegeben. Gleichwohl unterliegen die Gesellschaften dadurch einem gewissen Risiko. Auf die Ausführungen zum Prognosebericht wird verweisen. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von einer Umsatzsteigerung aus. Das Ergebnis wird sich deutlich positiv entwickeln und voraussichtlich über 2. Mio. Euro betragen. Im Bereich der Pferdezucht und Pferdevermarktung liegen die größten Wachstumspotentiale in der internationalen Vermarktung von gut ausgebildeten Sportpferden. Hier gilt es die, neben der konsequenten Betreuung der bereits bestehenden Auslandsmärkte wie Nord- und Südamerika, das europäische Ausland, die sich entwickelnden Regionen in Asien, Osteuropa und den arabischen Ländern schwerpunktmäßig nachhaltig zu bearbeiten. Chancen der zukünftigen Entwicklung betreffend der Speditions- und Logistikaktivitäten liegen vornehmlich in dem stetigen Ausbau der vorhandenen Kundenbeziehungen, durch die zielgerichtete Integration weiterer Systemdienstleistungen. Einen Tätigkeitschwerpunkt bildet dabei die Kontraktlogistik. Voraussetzung dafür ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der IT Prozesse. Um die Wirtschaftlichkeit auf dem Rückladungsmarkt deutlich zu verbessern, ist es uns bei der Neukundengewinnung in Süddeutschland das Ziel hier einen eigenen Standort zu etablieren. IV. Prognosebericht Ziel des Konzerns PS Beteiligungs GmbH ist es, die bislang erreichte gute Marktposition weiter auszubauen und schwerpunktmäßig die Kerngeschäfte des Konzerns konzentriert weiter voranzubringen. Für das kommende Jahr gehen wir, aufgrund des gegebenen Berichts und der derzeitigen Konjunkturaussichten trotz der Corona-Krise und der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland von einer Umsatzsteigerung in den wesentlichen Konzernbereichen aus. Die Höhe und Dauer der gesamtwirtschaftlichen und unternehmensbezogenen Belastungen können zurzeit noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Die Geschäftsleitung der einzelnen Konzernunternehmen überwachen die weitere Entwicklung und trifft gezielt Maßnahmen, damit die Auswirkungen für die jeweiligen Unternehmen möglichst gering ausfallen. Unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie und der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland sind qualitative Aussagen zur Entwicklung des Konzerns zu diesem Zeitpunkt nur eingeschränkt möglich. Wir erwarten, dass das Jahr 2021 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden kann.
Steinfeld-Mühlen, den 21. Juni 2022 PS
Beteiligungs GmbH
gez. Florian Meyer zu Hartum, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH ist nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die PS Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Steinfeld-Mühlen und ist eingetragen beim Amtsgericht Oldenburg unter der Nummer HRB 200 370. II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag In den Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH sind neben dem Mutterunternehmen sechs inländische Tochterunternehmen einbezogen worden, bei denen der PS Beteiligungs GmbH unmittelbar bzw. mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Von der Konsolidierung der sechs weiteren in Mehrheitsbesitz stehenden Unternehmen PS Immobilien GmbH, PS Flyinge & Partners AB, Performance Horses GmbH, MGL Stables GmbH, Rustica Landwirtschaftsgesellschaft mbH & Co. KG und Rustica Landwirtschaftsgesellschaft mbH wurde abgesehen, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. (§ 296 Abs. 2 HGB). Es handelt sich hierbei um z.T. inaktive Gesellschaften, die kein bzw. nur ein unwesentliches operatives Geschäft ausüben und deshalb von untergeordneter Bedeutung sind. Sieben weitere Beteiligungsunternehmen, die PS Solar GmbH & Co. KG, die PS Solar Beteiligungs GmbH, die SVS Sportvision Stablese GmbH i.L., die SVS Sportvision Stables GmbH & Co. KG i.L., die SK PV Anlagen GmbH, die Tierärztliche Praxis Gestüt Lewitz GmbH und die Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, wurden gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung aufgrund von Bilanzsumme, Umsatz und Jahresergebnis als sonstige Beteiligungen mit den Anschaffungskosten bilanziert. Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungskreises insgesamt verweisen wir auf die Anlage I zum Anhang (Liste des Anteilsbesitzes). III. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen wurden in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die ursprüngliche Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen vorgenommen. Für Neuzugänge zum Konsolidierungskreis ab dem 1. Januar 2010 wurde die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB i. d. Fassung des BilMoG) angewendet. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der PS Immobilien GmbH & Co. KG, Mühlen, auf den 01. Januar 2016 wurden stille Reserven im Anlagevermögen in Höhe von 3.717.908,26 Euro aufgedeckt. Unter Berücksichtigung der darauf gebildeten latenten Steuerverbindlichkeiten ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.739.168,91 €. Da die Anteile im Wege einer Einlage erworben wurden und stille Reserven auf die Anschaffungskosten der Anteile übertragen wurden, wurde der "technische" passive Unterschiedsbetrag erfolgsneutral in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Jahr 2017 ist die AOS-Ankumer Open Sales GmbH, Mühlen, als vollkonsolidiertes Unternehmen hinzugekommen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 29. März 2017 ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.745,00 €. Dabei handelt es sich um einen Geschäfts- oder Firmenwert, der in voller Höhe abgeschrieben wurde. Im Jahr 2020 ist die Equestrian Development GmbH, Neustadt-Glewe, als vollkonsolidiertes Unternehmen neu einbezogen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 27. Februar 2020 ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 7.375,47 €, der erfolgsneutral in den Gewinnvortrag eingestellt wurde. Die Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Equity-Methode zum Buchwert. Der Konzernanteil am Jahresergebnis dieser Unternehmen wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bzw. unter den Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2013 ist die Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Mühlen, als assoziiertes Unternehmen hinzugekommen. Der Erwerb des 49,67%-Anteils erfolgte im Wege der Kapitalerhöhung mit Sacheinlage bei dem Tochterunternehmen PS Beteiligungs GmbH. Der Stichtag der erstmaligen Einbeziehung ist der 31. Dezember 2013. Gemäß § 312 Abs. 6 Satz 2 HGB ist vom Konzernabschluss 2013 dieser Gesellschaft ausgegangen worden. Die Anschaffungskosten betragen € 10.844.434,88. Davon entfallen € 4.530.302,36 auf das im Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH anteilig neubewertete Reinvermögen der Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG, das als Kapitalrücklage ausgewiesen worden ist (passiver Unterschiedsbetrag). Ein weiterer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 1.519.898,02 aus Bewertungsunterschieden der Beteiligung ist ebenfalls in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Im Geschäftsjahr 2020 ist die Otte Beton GmbH, Westerstede, als assoziiertes Unternehmen hinzugekommen. Ein durch die Konsolidierung entstehender negativer Unterschiedsbetrag ist in den Gewinnvortrag eingestellt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitalanteile von einbezogenen Tochterunternehmen (einschließlich Kapital- und Gewinnrücklagen) sowie der auf diese Gesellschafter entfallende Anteil am Jahresergebnis der jeweiligen Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungskreises insgesamt verweisen wir auf die Anlage I (Liste des Anteilsbesitzes). IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden in den Konzernabschluss einheitlich nach den bei der PS Beteiligungs GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der degressiven - soweit zulässig - und linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 250,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden in einem Sammelposten eingestellt und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, soweit dies handelsrechtlich zulässig war. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden in Höhe des anteiligen Eigenkapitals ausgewiesen. Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten neben erworbenen Anteilen auch Einlagen und anteilige Jahresüberschüsse. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge sowie Dividendenausschüttungen und veräußerte Anteile erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz Im Berichtsjahr wurden neue Kontenzuordnungen getroffen. Die Verbindlichkeit gegenüber der PS Immobilien Beteiligungs GmbH im Vergleich zum Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen anstatt unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. I. Aktiva 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Konzernanlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
II. Passiva 1. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt. 2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich (2.458 T€), ausstehende Rechnungen (1.423 T€), Abschluss- sowie Rechts- und Beratungskosten (138 T€) sowie Umsatzsteuer Vorjahre (1.483 T€). 3. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 236.525,32 € sind gesichert durch: - Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlagen in Mühlen - Raumsicherungsübertragung der Photovoltaikanlagen in Neustadt - Glewe, Lewitz 1 - Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit in Abteilung II Grundbuch von Steinfeld Blatt 1950, 1951 und 1952 - Sicherungsvertrag zur Photovoltaikanlage in Neustadt - Glewe, Lewitz 1 (u. a. zur Eintragung von beschränkt persönlichen Dienstbarkeiten) - Globalabtretung der Einspeisevergütung - Abtretung der Forderungen gegen das Energieversorgungsunternehmen aus der Einspeis von Strom Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 223.919,85 € sind gesichert durch: - durch Raumsicherungsübertragungen von Inventar - durch Sicherungsverträge Photovoltaikanlagen - durch Abtretung von Ansprüchen der Stromerzeuger aus Stromlieferungen In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten
4. Passive latente Steuern Bei den in der Konzernbilanz ausgewiesenen passiven latenten Steuern handelt es sich um passive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen dem Einzel- und dem Konzernabschluss (TEuro 3.718). Die Differenzen bestehen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Grundstücken im Anlagevermögen. Mangels Grundstücksverkäufen im Berichtsjahr hat sich der Wert der latenten Steuern im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Latente Steuern wurden unter Verwendung des Steuersatzes in Höhe von 26,33 % gebildet.
III. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH besitzt Pferde. Diese sollen dem Betrieb grundsätzlich dauerhaft dienen und werden deshalb als Anlagevermögen (Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) bilanziert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Pferden werden als Umsatzerlöse ausgewiesen, da sie der originären Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind. Die Anlagenabgänge werden in Abhängigkeit zu den als Umsatzerlösen gezeigten Veräußerungserlösen nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern als Materialaufwendungen dargestellt. Die Zuschreibungen werden als aktivierte Eigenleistungen gezeigt. Nach geographisch bestimmten Märkten teilen sich die Umsätze wie folgt auf
2. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen sind enthalten
C. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Über die in der Bilanz hinaus ausgewiesenen Schuldposten bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen. Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen in der Zukunft jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEuro 996. Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 537. II. Organe der Gesellschaft Im Jahr 2020 wurde die Geschäftsführung bis zum 15.10.2021 von - Herrn Dipl.-Bw. (FH) Markus Pille, Mühlen und - Herrn Dipl-Kfm. (FH) Frank Pille, Mühlen wahrgenommen. Ab dem 15.10.2021 wird die Geschäftsführung von - Herrn Florian Meyer zu Hartum, Steinfeld wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. III. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2020 waren im Konzern im Durchschnitt 500 Mitarbeiter beschäftigt.
IV. Bezüge der Geschäftsführungsorgane Auf die Angabe von Organbezügen wurde analog § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. V. Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses Folgende Kapitalgesellschaften sind gem. § 264 Abs. 3 HGB von der Aufstellungspflicht nach § 264 ff. HGB sowie von der Prüfungs- und Offenlegungsverpflichtung befreit: - Gut Lewitz GmbH, Neustadt-Glewe - Baugesellschaft "Gut Lewitz" GmbH, Neustadt-Glewe - Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH, Mühlen - AOS-Ankumer Open Sales GmbH, Mühlen - Equestrian Development GmbH, Neustadt-Glewe Folgende Personengesellschaften sind gem. § 264b HGB von der Aufstellungspflicht nach § 264 ff. HGB sowie von der Prüfungs- und Offenlegungsverpflichtung befreit: - PS Immobilien GmbH & Co. KG, Mühlen VI. Gesamthonorar der Abschlussprüfer
VII. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es sind keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgt. VIII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland und durch die weiterhin bestehende Coronapandemie herrschen Marktrisiken. Diese existieren sowohl auf dem Beschaffungsmarkt (Rohstoffe, Futtermittel, etc.) sowie auf dem Absatzmarkt für Pferde. Die Auswirkungen sind der Höhe nach nicht bezifferbar. IX. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag 2020 auf neue Rechnung vorzutragen.
Steinfeld-Mühlen, den 21. Juni 2022 PS
Beteiligungs GmbH
gez. Florian Meyer zu Hartum, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Die Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH und die Paul Schockemöhle Hengsthaltung GmbH besitzen Pferde. Diese sollen dem Betrieb grundsätzlich dauerhaft dienen und werden deshalb als Anlagevermögen (Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) bilanziert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Pferden werden als Umsatzerlöse ausgewiesen, da sie der originären Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind. Die Anlagenabgänge werden in Abhängigkeit zu den als Umsatzerlösen gezeigten Veräußerungserlösen nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern als Materialaufwendungen dargestellt. Die Zuschreibungen werden als aktivierte Eigenleistungen gezeigt. Angaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 22.06.2022 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PS Beteiligungs GmbH, Steinfeld-Mühlen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PS Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Schlussbemerkung Den vorliegenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (PS 450 n.F. des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Vechta, den 21. Juni 2022 Freese
Feldhaus GmbH
gez. Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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