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MSSL Polymers GmbHSchwäbisch GmündJahresabschluss zum 31. Dezember 2011BilanzAktiva
Passiva
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss 2011 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB erstellt. Die ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen teils die degressive, teils die lineare Methode zugrunde. Die Zugänge des Sachanlagevermögens seit dem Geschäftsjahr 2010 werden vollständig nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Nutzungsdauern betragen drei bis fünfzehn Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden im Geschäftsjahr 2008 und 2009 entsprechend der steuerrechtlichen Regelung in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten die Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern. Im Geschäftsjahr 2011 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 410 vollständig abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten (gleitender Durchschnittspreis der letzten zwölf Monate) oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten auf Basis einer vereinfachten Zuschlagskalkulation. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene anteilige Gemeinkosten. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden retrograd ausgehend vom Veräußerungspreis des einzelnen Erzeugnisses ermittelt. Hierbei wurde über alle Produkte ein einheitlicher Abschlagssatz von 34,5 % zur Ermittlung der Herstellungskosten herangezogen. Der Warenbestand wurde zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Berücksichtigung von Gängigkeitsrisiken erfolgte, in dem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Handelswaren (mit Ausnahme von Werkzeugen), für die seit mehr als sechs Monaten keine Lagerbewegung zu verzeichnen war, zu 100% abgewertet wurden. Ergab sich seit 90 Tagen bis 180 Tagen keine Lagerbewegung, erfolgte eine Abwertung von 50 %. Mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens nach § 37 Abs. 4 KStG, das zum Barwert bilanziert wird, werden die Forderungen und sonstigen Vermögensg e genstände zum Nennwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden mit dem Nennwert bewertet. Bestände in ausländischer Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag umfassen. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währungbestanden zum Bilanzstichtag nicht. C. Erläuterungen der BilanzpositionenUnter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden keine Forderungen ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben (Vorjahr TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 717, Vorjahr TEUR 436) bestehen mit TEUR 340 (Vorjahr TEUR 114) gegen die Gesellschafterin MSSL GmbH und enthalten im wesentlichen Forderungen aus Verlustübernahme mit TEUR 283 (Vorjahr TEUR 95) und Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft TEUR 57 (Vorjahr TEUR 19). Daneben bestehen Forderungen aus laufender Verrechnung gegen andere verbundene Unternehmen (TEUR 377, Vorjahr TEUR 322). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Ansprüche aus dem Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Abs. 4 KStG in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 32) ausgewiesen, von denen TEUR 25 (Vorjahr TEUR 27) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die verbleibenden sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Betrag der unter Position C. der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten unterteilt sich in folgende Restlaufzeiten (RLZ):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 423, Vorjahr TEUR 570) resultieren zum 31. Dezember 2011 aus laufender Verrechnung. Gegenüber der Gesellschafterin MSSL GmbH bestehen keine Verbindlichkeiten. Im Vorjahr bestand eine Darlehensschuld gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 170. D. Sonstige AngabenGeschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2011:
Gesellschafter und Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2011 war die MSSL GmbH, Gelnhausen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird durch die Motherson Sumi Systems Ltd. mit Sitz in 2nd Floor, F-7, Block B-1, Mohan Cooperative Industrial Estate, Mathura Road, New Delhi - 110 044, Indien, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist unter folgender Internet-Adresse abrufbar: http://www.motherson.com/mssl-annual-reports.html sowie unter der oben genannten Adresse am Sitz der Gesellschaft sowie zusätzlich auch unter folgender Adresse erhältlich: Motherson Sumi Systems Limited, C-14 A & B, Sector 1, Noida - 201301, U.P., Indien. Jahresergebnis Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von TEUR 283 wird aufgrund des mit der MSSL GmbH, Gelnhausen, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe von dieser übernommen.
Schwäbisch Gmünd, den 2. April 2012 MSSL Polymers GmbH Andreas Heuser (Geschäftsführer)
Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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